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Journalismussterben
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1652850) Verfasst am: 23.06.2011, 17:58    Titel: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Naja, die Medien sterben wohl nicht, aber guter Journalismus.

Beispiel:
Zitat:
Der Freispruch sendet ein falsches Signal.


Was soll man von sowas halten? Beim Kachelmann wars das Gleiche. Ein Gerichtsurteil ist doch nicht dazu da, Signale zu senden.

Das kann es auch, aber das ist eine Nebensache. Man kann doch Gerichtsurteile nicht aufgrund von Signalwirkung wünschen. Welches Signal hättens denn gern? Das der Mehrheit? Das einer Minderheit?

Sogar die Süddeutsche geht immer mehr Richtung BILD.

Falschinformationen, Emotionalisierung...
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Norm
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Anmeldungsdatum: 12.02.2007
Beiträge: 8149

Beitrag(#1652853) Verfasst am: 23.06.2011, 18:03    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Man kann doch Gerichtsurteile nicht aufgrund von Signalwirkung wünschen.

Wünschen kann mensch viel. Nur beim Fällen des Urteils sollte das keine Rolle spielen.
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1652855) Verfasst am: 23.06.2011, 18:05    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Norm hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:
Man kann doch Gerichtsurteile nicht aufgrund von Signalwirkung wünschen.

Wünschen kann mensch viel. Nur beim Fällen des Urteils sollte das keine Rolle spielen.


"Können" schon. Aber eh klar.

EIn Bekannter von mir ist Journalist, einer der wenigen in Festanstellung. Allein aufgrund von Personal- und damit Zeitmangel kann eigentlich größtenteils nur noch 08/15 Zeugs geschrieben werden. Da schaut auch keiner mehr auf Rechtschreibung oder ganze Sätze (weil das weniger Geld bedeutet).
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L.E.N.
im falschen Film



Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 27745
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1652863) Verfasst am: 23.06.2011, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

"der" journalismus gleicht sich bloß der internetcommunity an. ich sehe das als teil der kulturellen evolution.

kommen sicher auch wieder bessere zeiten! Sehr glücklich
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Ich will Gott lästern dürfen! Weg mit §166 StGB!
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vrolijke
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Beiträge: 30691
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1652865) Verfasst am: 23.06.2011, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

L.E.N. hat folgendes geschrieben:
"der" journalismus gleicht sich bloß der internetcommunity an. ich sehe das als teil der kulturellen evolution.

kommen sicher auch wieder bessere zeiten! Sehr glücklich


In letzter Zeit kommen die wirklich gute Nachrichten doch eh über diverse Internetkreisen.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 34748
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Beitrag(#1652963) Verfasst am: 23.06.2011, 22:02    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Naja, die Medien sterben wohl nicht, aber guter Journalismus.

Beispiel:
Zitat:
Der Freispruch sendet ein falsches Signal.


Was soll man von sowas halten? Beim Kachelmann wars das Gleiche. Ein Gerichtsurteil ist doch nicht dazu da, Signale zu senden.

Das kann es auch, aber das ist eine Nebensache. Man kann doch Gerichtsurteile nicht aufgrund von Signalwirkung wünschen. Welches Signal hättens denn gern? Das der Mehrheit? Das einer Minderheit?

Sogar die Süddeutsche geht immer mehr Richtung BILD.

Falschinformationen, Emotionalisierung...



Ein absolut unpassender Vergleich!

Im Falle von Wilders besteht nicht der geringste Zweifel daran, was er getan hat. Es ging lediglich um die Bewertung seiner beklagten Aeusserungen.

Bei Kachelmann weiss ausser den direkt Beteiligten niemand, was eigentlich vorgefallen ist. Wie das zu bewerten waere, wenn die Vorwuerfe der Klaegerin denn zutraefen, darueber besteht in diesem Fall nicht der geringste Zweifel. Waeren die Vorwuerfe zutreffend, dann waere Knast angesagt. Weil ihm die Vergewaltigung allerdings nicht nachzuweisen war, musste er freigesprochen werden.

Im Falle Geert Wilders geht es letztlich um eine politische Frage, naemlich darum wo die freie Meinungsaeusserung aufhoert und wo die Volksverhetzung anfaengt und ich fuerchte das hollaendische Gericht hat sich hier leider in den Dienst der Tagespolitik gestellt um die Stabillitaet der vom Rechtspopulisten Wilders abhaengigen Regierung nicht zu gefaehrden und in der Tat ein falsches Signal gesendet indem es einen schlimmen Praezidenzfall gesetzt hat, auf den sich nicht nur weitere Rechtspopulisten, sondern auch islamistische Hassprediger in Zukunft werden berufen koennen. Dies wird nicht ohne Folgen fuer die politische Kultur Hollands bleiben!
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Surata
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Beiträge: 17383

Beitrag(#1652964) Verfasst am: 23.06.2011, 22:03    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ein absolut unpassender Vergleich!


War ja klar, dass du nicht merkst, worum es eigentlich geht.
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beachbernie
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Beitrag(#1652983) Verfasst am: 23.06.2011, 22:21    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ein absolut unpassender Vergleich!


War ja klar, dass du nicht merkst, worum es eigentlich geht.


War ja klar, dass Du an der Idenditaet von Aepfeln und Apfelsinen weiter festhalten wuerdest.

Die beiden Gerichtsurteile sind absolut nicht vergleichbar. Die grundsaetzlichen Unterschiede, die sich natuerlich auch bei deren Bewertung ergeben, habe ich dargelegt.

Das einzige Signal, das von Kachelmanns Urteil ausgeht, ist dass rechtstaatliche Gruendsaetze auch in diesem Fall gelten und es ohne Beweise fuer die behauptete Tat nur einen Freispruch geben kann. Es wurde in keinster Weise ein "Signal" ausgesendet, dass das, was Kachelmann vorgeworfen wurde, in Zukunft straffrei bleiben soll.
Im Fall Wilders liegt die Sache voellig anders. Da keinerlei Zweifel daran bestehen koennen, was Wilders getan hat, ist es legitim zu behaupten, dass ein "Signal" gesetzt wurde, dass in Zukunft in Holland z.B. ganze Religionen und andere weltanschauliche Gruppen pauschal und offen als nazistisch diffamiert werden und Forderungen nach ihrer staatlichen Diskriminierung erhoben werden koennen, ohne dass man strafrechtlich dagegen vorgehen kann. Dies hat die Sueddeutsche als Meinung geaeussert und ich wuesste nicht, was daran denn auszusetzen waere.
Wuerde z.B. die Schwarzer hergehen (falls sie das nicht schon getan hat) und sagen, dass vom Urteil im Fall Kachelmann das "Signal" ausginge, dass in Zukunft Vergewaltigung legal sein soll, dann wuerde ich im Gegensatz dazu erwidern, dass sie dummes Zeug redet.
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Surata
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Beitrag(#1652987) Verfasst am: 23.06.2011, 22:26    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Die beiden Gerichtsurteile sind absolut nicht vergleichbar.


Darum gehts doch gar nicht. Mit den Augen rollen

Den wirklich schwierigen, unmenschlich komplizierten Part hab ich doch extra noch zitiert.
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beachbernie
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Beitrag(#1652999) Verfasst am: 23.06.2011, 22:39    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Die beiden Gerichtsurteile sind absolut nicht vergleichbar.


Darum gehts doch gar nicht. Mit den Augen rollen

Den wirklich schwierigen, unmenschlich komplizierten Part hab ich doch extra noch zitiert.



Du hast mir allerdings immer noch nicht nachvollziehbar machen koennen, was am von Dir verlinkten Artikel auszusetzen sein koennte.

Ich finde den Artikel gut.
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Surata
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Beiträge: 17383

Beitrag(#1653003) Verfasst am: 23.06.2011, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Der Freispruch sendet ein falsches Signal.


Wenn Gerichtsurteile sich an Signalwirkung orientieren, dann besteht die Gefahr von (unrechter) Beliebigkeit.


Gerade Medien, die selber in diesem Bereich aufpassen müssen, dürfen sich solche Vereinfachungen in meinen AUgen nicht leisten.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1653007) Verfasst am: 23.06.2011, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Freispruch sendet ein falsches Signal.


Wenn Gerichtsurteile sich an Signalwirkung orientieren, dann besteht die Gefahr von (unrechter) Beliebigkeit.


Gerade Medien, die selber in diesem Bereich aufpassen müssen, dürfen sich solche Vereinfachungen in meinen AUgen nicht leisten.


Gerichte haben überhaupt nicht zu "senden".
Sie sollen urteilen nach Recht und Gesetz. Basta!
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1653012) Verfasst am: 23.06.2011, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Freispruch sendet ein falsches Signal.


Wenn Gerichtsurteile sich an Signalwirkung orientieren, dann besteht die Gefahr von (unrechter) Beliebigkeit.


Gerade Medien, die selber in diesem Bereich aufpassen müssen, dürfen sich solche Vereinfachungen in meinen AUgen nicht leisten.


Gerichte haben überhaupt nicht zu "senden".
Sie sollen urteilen nach Recht und Gesetz. Basta!


Eben.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#1653013) Verfasst am: 23.06.2011, 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Freispruch sendet ein falsches Signal.


Wenn Gerichtsurteile sich an Signalwirkung orientieren, dann besteht die Gefahr von (unrechter) Beliebigkeit.


Gerade Medien, die selber in diesem Bereich aufpassen müssen, dürfen sich solche Vereinfachungen in meinen AUgen nicht leisten.


Das finde ich an den Haaren herbeigezogen.
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1653015) Verfasst am: 23.06.2011, 22:52    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Freispruch sendet ein falsches Signal.


Wenn Gerichtsurteile sich an Signalwirkung orientieren, dann besteht die Gefahr von (unrechter) Beliebigkeit.


Gerade Medien, die selber in diesem Bereich aufpassen müssen, dürfen sich solche Vereinfachungen in meinen AUgen nicht leisten.


Das finde ich an den Haaren herbeigezogen.


Ein Wunder.
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Ilmor
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Anmeldungsdatum: 13.12.2008
Beiträge: 7151

Beitrag(#1653023) Verfasst am: 23.06.2011, 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Freispruch sendet ein falsches Signal.


Wenn Gerichtsurteile sich an Signalwirkung orientieren, dann besteht die Gefahr von (unrechter) Beliebigkeit.


Gerade Medien, die selber in diesem Bereich aufpassen müssen, dürfen sich solche Vereinfachungen in meinen AUgen nicht leisten.


Zwar teile ich die Meinung des Autors nicht, grundsätzlich denke ich aber schon, dass er den Medien erlaubt sein sollte, Gerichtsurteile zu kritisieren. vorallem, wenn es um Vorfälle auf der politischen Bühne geht.
Das Wort "Signalwirkung" mag vielleicht unglücklich gewählt sein, ich kann mich aber in diesem Fall nicht so sehr empören wie im Falle Kachelmann.

Wenn der Weiße Ring die sich über die Signalwirkung des Kachelmann-Urteils beklagt, stellt sie die Unschuldsvermutung infrage, einen unabdingbaren Pfeiler des Rechtsstaates.

Wenn Thomas Kirchner hingegen die Gerichtsentscheidung im Falle Wilders kritisiert, stellt er das geltende Recht (bzw die Entscheidung der Richter innerhalb ihres gesetzlich geregelten Entscheidungsspielraumes) infrage, was ja durchaus legitim ist.
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1653028) Verfasst am: 23.06.2011, 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ilmor hat folgendes geschrieben:


Zwar teile ich die Meinung des Autors nicht, grundsätzlich denke ich aber schon, dass er den Medien erlaubt sein sollte, Gerichtsurteile zu kritisieren. vorallem, wenn es um Vorfälle auf der politischen Bühne geht.


Das bestreitet ja keiner. Hier wurde ein emotionalisierender Schlagausdruck verwendet, und das passt mir nicht. Sowas macht die BILD.
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Ilmor
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Anmeldungsdatum: 13.12.2008
Beiträge: 7151

Beitrag(#1653029) Verfasst am: 23.06.2011, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Ilmor hat folgendes geschrieben:


Zwar teile ich die Meinung des Autors nicht, grundsätzlich denke ich aber schon, dass er den Medien erlaubt sein sollte, Gerichtsurteile zu kritisieren. vorallem, wenn es um Vorfälle auf der politischen Bühne geht.


Das bestreitet ja keiner. Hier wurde ein emotionalisierender Schlagausdruck verwendet, und das passt mir nicht. Sowas macht die BILD.


Nun, es ist ja auch ein Kommentar. Ich kenn zwar diesen Thomas Kirchner nicht, es ist aber nicht unüblich, dass Leute, denen jegliche Objektivität fremd ist, in seriösen Zeitungen ihren Kommentar abgeben dürfen.
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Surata
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1653031) Verfasst am: 23.06.2011, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ilmor hat folgendes geschrieben:
Surata hat folgendes geschrieben:
Ilmor hat folgendes geschrieben:


Zwar teile ich die Meinung des Autors nicht, grundsätzlich denke ich aber schon, dass er den Medien erlaubt sein sollte, Gerichtsurteile zu kritisieren. vorallem, wenn es um Vorfälle auf der politischen Bühne geht.


Das bestreitet ja keiner. Hier wurde ein emotionalisierender Schlagausdruck verwendet, und das passt mir nicht. Sowas macht die BILD.


Nun, es ist ja auch ein Kommentar. Ich kenn zwar diesen Thomas Kirchner nicht, es ist aber nicht unüblich, dass Leute, denen jegliche Objektivität fremd ist, in seriösen Zeitungen ihren Kommentar abgeben dürfen.


Hence the thread.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 34748
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1653032) Verfasst am: 23.06.2011, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade in Faellen, bei denen es darum geht wie bestehendes Gesetz konkret anzuwenden ist, faende ich es bedenklich, wenn sich die Richter dessen nicht bewusst waeren, dass sie selber Normen fuer die Zukunft setzen oder, etwas unpraeziser ausgedrueckt, "Signale senden". Was das mit "Beliebigkeit" zu tun haben soll ist fuer mich schlechterdings nicht nachvollziehbar.

Es gibt immer wieder Faelle in der Justizgeschichte, sogenannte "Praezedenzfaelle", in denen genau das passiert. Ein vom Gesetzgeber erlassenes Gesetz wird durch die Rechtssprechung "praezisiert" und somit in begrenztem Umfang selbststaendig Recht geschaffen. Die Alternative dazu waere eine noch erheblich kompliziertere Gesetzgebung, die auch die allerletzten Details so verbindlich regelt, dass dem Gericht ueberhaupt kein Interpretationsspielraum mehr bleibt. Dies hielte ich fuer nicht praktikabel.

Ich sehe den Fall Wilders als solchen Praezedenzfall und deshalb kann man sehr wohl davon sprechen, dass von ihm eine "Signalwirkung" ausgeht, weil das Urteil zukuenftige Rechtssprechung beeinflussen wird. Gerade weil es nicht darum geht ob der Geert Wilders was gemacht hat, sondern wie das, was er gemacht hat, rechtlich zu werten ist, ist gegen die monierte Aussage eigentlich nichts einzuwenden.
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Critic
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Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 13861
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#1653068) Verfasst am: 24.06.2011, 00:04    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Naja, die Medien sterben wohl nicht, aber guter Journalismus.

Beispiel:
Zitat:
Der Freispruch sendet ein falsches Signal.


Was soll man von sowas halten? Beim Kachelmann wars das Gleiche. Ein Gerichtsurteil ist doch nicht dazu da, Signale zu senden.

Das kann es auch, aber das ist eine Nebensache. Man kann doch Gerichtsurteile nicht aufgrund von Signalwirkung wünschen. Welches Signal hättens denn gern? Das der Mehrheit? Das einer Minderheit?

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Falschinformationen, Emotionalisierung...


In etwa so hatte ich auch gedacht:

Man kann mit dem Urteil unzufrieden sein. Und mich hätte es persönlich auch gefreut, wenn der aufgenordete Mann mal öffentlich ein Statement abgegeben hätte, das nicht noch "haarscharf im Rahmen des gesetzlich Erlaubten" blieb (wenn man liest, was seine sogenannte Partei vorhat -- zum Beispiel Registrierung auch der niederländischen Staatsbürger nach ihrer Ethnie --, dann würde ich aber erwarten, daß hinter verschlossenen Türen noch ganz anders geredet wird).

Aber: hält sich der Journalist für den "besseren Richter"? Der Journalist kann sich vielleicht leisten, nach seiner individuellen Befindlichkeit zu urteilen oder sich vorzustellen, was "politisch opportun" ist(*), der Richter darf das aber nicht.

__________
(*) Hier kann man natürlich schön auswalzen: Da findet man schwache oder inexistente Recherche, wobei Agenturmeldungen und Pamphlete ungeprüft einfach mal abgedruckt werden; nur halb Verstandenes; oder so richtig über gesellschaftliche Gruppen hergezogen - die zum Teil im Moment klimatisch "im Ruch des Bösen" stehen -, wobei man jedes an den Haaren herbeigezogene Klischee wieder auspackt; oder werden schlicht Verschwörungstheorien und offensichtliche Unwahrheiten als Wahrheit dargestellt.
_________________
"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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Ralf Rudolfy
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Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674
Wohnort: Erfurt

Beitrag(#1653100) Verfasst am: 24.06.2011, 07:39    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Naja, die Medien sterben wohl nicht, aber guter Journalismus.

Beispiel:
Zitat:
Der Freispruch sendet ein falsches Signal.


Was soll man von sowas halten? Beim Kachelmann wars das Gleiche. Ein Gerichtsurteil ist doch nicht dazu da, Signale zu senden.

Das kann es auch, aber das ist eine Nebensache. Man kann doch Gerichtsurteile nicht aufgrund von Signalwirkung wünschen. Welches Signal hättens denn gern? Das der Mehrheit? Das einer Minderheit?

Sogar die Süddeutsche geht immer mehr Richtung BILD.

Falschinformationen, Emotionalisierung...

Genz genau, daß Schablonengeschwätz geht mir auch gehörig auf den Sack.

Neues Beispiel bei Spiegel-Online:

Da ist eine Fotoalbum aufegtaucht, das einige nicht ganz unspektakuläre Aufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg und insbesondere von der Ostfront beinhaltet. Autor zunächst unbekannt. Da finde ich es ärgerlich, daß da von "Nazi-Fotoalbum" die Rede ist. Was soll sowas? Kann ein Album Nazi sein? Oder wurde es von einem Nazi zusammengestellt? Und woher weiß man das, wenn der Autor unbekannt ist?

Zum Kotzen, sowas.
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Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Ralf Rudolfy
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Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674
Wohnort: Erfurt

Beitrag(#1653106) Verfasst am: 24.06.2011, 07:56    Titel: Antworten mit Zitat

Im übrigen finde ich es bedenklich, daß immer mehr die Unsitte umsich gegriffen hat, außerhalb des Kommentars Bewertungen einfließen zu lassen, wo einfach nur Berichterstattung sein sollte.

So ist es auch, wo ständig von "Rechtspopulist Geert Wilders" die Rede ist. Abgesehen davon, daß es nicht ganz klar ist, was ein "Rechtspopulist" eigentlich genau ist (jedenfalls gibt es dafür kein objektives Kriterium, wie wenn jemand etwa Bundeskanzler oder verurteilter Mörder ist), ist das eine Bewertung, die nicht zur Nachricht gehört.

Hier noch ein paar Begriffe, die zuverlässig die Abwesenheit journalistischer Qualitätsarbeit anzeigen:

"Horror-Unfall" (ob etwas "Horror" ist, ergibt sich aus der Nachricht und kann der Leser selbst bewerten)

"Klima-Killer" (Treibhausgase beeinflussen das Klima, mutmaßlich in einer für viele Menschen unerwünschten Weise, aber sie "killen" es nicht).

usw.
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gollrich
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Anmeldungsdatum: 06.12.2007
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Beitrag(#1653121) Verfasst am: 24.06.2011, 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe nicht wo die Aufregung ist....

Der Staatsanwalt und der Richter haben auf Freispruch entschieden, wer sollte den in einem Rechtsstaat noch entscheiden das jemand unschuldig ist ? die Königin, die Presse, Beachbernie....
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1653261) Verfasst am: 24.06.2011, 18:08    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:


Aber: hält sich der Journalist für den "besseren Richter"? Der Journalist kann sich vielleicht leisten, nach seiner individuellen Befindlichkeit zu urteilen oder sich vorzustellen, was "politisch opportun" ist(*), der Richter darf das aber nicht.


So schauts aus.
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:

Zum Kotzen, sowas.


Ja. Und es verdummt.
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Anmeldungsdatum: 29.03.2005
Beiträge: 17383

Beitrag(#1653262) Verfasst am: 24.06.2011, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

gollrich hat folgendes geschrieben:
Ich verstehe nicht wo die Aufregung ist....

Der Staatsanwalt und der Richter haben auf Freispruch entschieden, wer sollte den in einem Rechtsstaat noch entscheiden das jemand unschuldig ist ? die Königin, die Presse, Beachbernie....


Aber man muss doch ein Signal senden!!!elf
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Eklatant
Selbstwiderspruch



Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 530

Beitrag(#1653275) Verfasst am: 24.06.2011, 18:18    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ich sehe den Fall Wilders als solchen Praezedenzfall und deshalb kann man sehr wohl davon sprechen, dass von ihm eine "Signalwirkung" ausgeht, weil das Urteil zukuenftige Rechtssprechung beeinflussen wird. Gerade weil es nicht darum geht ob der Geert Wilders was gemacht hat, sondern wie das, was er gemacht hat, rechtlich zu werten ist, ist gegen die monierte Aussage eigentlich nichts einzuwenden.


Das sehen die Fachleute (Richter und auch der Staatsanwalt) aber nicht so, denn wir leben nicht in einer faschistischen Willkürjustiz in dem man seine Gutdünkensignalwirkungen wie es ihnen wohl vorschwebt verwirklicht, sondern schaut ob Angeklagte Gesetze gebrochen haben.
Was bei dem Wildersurteil nicht der Fall war, daher ist der Freispruch korrekt.
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Die Annäherung an die Wirklichkeit und die pragmatische Relevanz derselbigen gelingt nur mittels jederzeit wiederholbaren Experimenten...
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18806
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#1653342) Verfasst am: 24.06.2011, 19:19    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
....

Neues Beispiel bei Spiegel-Online:

Da ist eine Fotoalbum aufegtaucht, das einige nicht ganz unspektakuläre Aufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg und insbesondere von der Ostfront beinhaltet. Autor zunächst unbekannt. Da finde ich es ärgerlich, daß da von "Nazi-Fotoalbum" die Rede ist. Was soll sowas? Kann ein Album Nazi sein? Oder wurde es von einem Nazi zusammengestellt? Und woher weiß man das, wenn der Autor unbekannt ist?

Zum Kotzen, sowas.

Ich nehme an, Du meinst nicht das hier:
Zitat:
Das Album gehörte Karl Höcker, dem Adjutanten des letzten Lagerkommandanten Richard Baer. Für seine persönlichen Erinnerungen fotografierte er unter anderem bei einem Musikausflug mit einem Akkordeonspieler und etwa 70 SS-Leuten, unter ihnen auch Josef Kramer und den früheren Lagerkommandanten Rudolf Höss. Auf ein paar Fotos ist auch der berüchtigte KZ-Arzt Josef Mengele zu sehen - einige der seltenen Aufnahmen aus seiner Zeit in Auschwitz.

Man kann übrigens auch vom Inhalt der Bilder auf die Gesinnung schließen. So waren "Opas" Urlaube in den KZs, bei denen auch Massenerschießungen fotografiert werden konnten, keine befohlenen, sondern fanden aus Intersse und zur Kurzweil statt. Aus solchen Bildern kann man also Schlüsse über den Fotografen ziehen, auch wenn der nicht namentlich und mit Parteibuch bekannt ist. Du solltest schon auf den Artikel verweisen, der dir so quer im Hals liegt, damit man sich das ansehen kann.

fwo
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



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Beitrag(#1653431) Verfasst am: 24.06.2011, 22:49    Titel: Re: Journalismussterben Antworten mit Zitat

Surata hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:


Aber: hält sich der Journalist für den "besseren Richter"? Der Journalist kann sich vielleicht leisten, nach seiner individuellen Befindlichkeit zu urteilen oder sich vorzustellen, was "politisch opportun" ist(*), der Richter darf das aber nicht.


So schauts aus.



Ich fuerchte allerdings, dass der Richter genau das gemacht hat im Fall Wilders: Nach politischer Opportunitaet entschieden! Immerhin steht die derzeitige hollaendische Regierung in Abhaengigkeit vom Wohlwollen Blondies und kann deshalb kein Interesse an einer Verurteilung haben. Merkwuerdig auch, dass der urspruenglich mit dem Fall befasste, Wilders weniger wohlgesonnene Richter ausgetauscht wurde.

Meines Erachtens hat das Urteil recht wenig mit Justiz, dafuer aber um so mehr mit Politik zu tun und kann deshalb natuerlich auch politisch bewertet werden.

Ansonsten gilt das Recht auf freie Meinungsaeusserung auch fuer wilderskritische Journalisten. Zumindest solange kein Geert Wilders an der Macht ist. zwinkern
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beachbernie
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Beitrag(#1653432) Verfasst am: 24.06.2011, 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Eklatant hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ich sehe den Fall Wilders als solchen Praezedenzfall und deshalb kann man sehr wohl davon sprechen, dass von ihm eine "Signalwirkung" ausgeht, weil das Urteil zukuenftige Rechtssprechung beeinflussen wird. Gerade weil es nicht darum geht ob der Geert Wilders was gemacht hat, sondern wie das, was er gemacht hat, rechtlich zu werten ist, ist gegen die monierte Aussage eigentlich nichts einzuwenden.


Das sehen die Fachleute (Richter und auch der Staatsanwalt) aber nicht so, denn wir leben nicht in einer faschistischen Willkürjustiz in dem man seine Gutdünkensignalwirkungen wie es ihnen wohl vorschwebt verwirklicht, sondern schaut ob Angeklagte Gesetze gebrochen haben.
Was bei dem Wildersurteil nicht der Fall war, daher ist der Freispruch korrekt.


Dieser Godwin ist noch nicht mal sonderlich origenell.

Ansonsten steht Dein Statement in krassem Widerspruch zu Blondies eigener Aussage zu Prozessbeginn. Er betrachtete naemlich das Gerichtsverfahren gegen ihn genau als das: "faschistische Willkuerjustiz". Ob er immer noch so denkt? Sehr glücklich
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