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Journalismussterben
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2075160) Verfasst am: 08.11.2016, 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

ich finde, kenfm will "nur" medienbashing, deswegen wurde herr herles eingeladen.
das lügenpressebild, ein schwarz- weiß- bild ...


köstlich, wie du selbst das schönste KenFM-bashing in S/W zeichnest Sehr glücklich

Und wenn du Herles zugestehst, dass er ein differenzierteres Bild zeichnet, dann ist seine Einladung zum Interview in etwa so "sinnvoll" wie mich ins FGH einzuladen um "nur" Katholiban-Bashing zu betreiben zynisches Grinsen
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 7940

Beitrag(#2075166) Verfasst am: 08.11.2016, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

ich finde, kenfm will "nur" medienbashing, deswegen wurde herr herles eingeladen.
das lügenpressebild, ein schwarz- weiß- bild ...


köstlich, wie du selbst das schönste KenFM-bashing in S/W zeichnest Sehr glücklich

Und wenn du Herles zugestehst, dass er ein differenzierteres Bild zeichnet, dann ist seine Einladung zum Interview in etwa so "sinnvoll" wie mich ins FGH einzuladen um "nur" Katholiban-Bashing zu betreiben zynisches Grinsen



sowas zeigt sich ja manchmal erst , wenns zu spät ist, wenn man seinem schwarz-weiß-bild folgend eben nichts anderes mehr zu sehen vermag. und die, dies schauen so wie du, sehen wieder nur schwarz- weiß. ich hingegen sehe in farbe, dass du schwarz-weiß siehst, wie kenfm.
_________________
"als ob"
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2075168) Verfasst am: 08.11.2016, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

ich finde, kenfm will "nur" medienbashing, deswegen wurde herr herles eingeladen.
das lügenpressebild, ein schwarz- weiß- bild ...


köstlich, wie du selbst das schönste KenFM-bashing in S/W zeichnest Sehr glücklich

Und wenn du Herles zugestehst, dass er ein differenzierteres Bild zeichnet, dann ist seine Einladung zum Interview in etwa so "sinnvoll" wie mich ins FGH einzuladen um "nur" Katholiban-Bashing zu betreiben zynisches Grinsen



sowas zeigt sich ja manchmal erst , wenns zu spät ist, wenn man seinem schwarz-weiß-bild folgend eben nichts anderes mehr zu sehen vermag. und die, dies schauen so wie du, sehen wieder nur schwarz- weiß. ich hingegen sehe in farbe, dass du schwarz-weiß siehst, wie kenfm.


Ich überlese mal großzügig dein "Farbsehvermögen" in Bezug auf meine Wenigkeit - aber eine Frage:
Zu spät wofür ?
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 7940

Beitrag(#2075169) Verfasst am: 08.11.2016, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

ich finde, kenfm will "nur" medienbashing, deswegen wurde herr herles eingeladen.
das lügenpressebild, ein schwarz- weiß- bild ...


köstlich, wie du selbst das schönste KenFM-bashing in S/W zeichnest Sehr glücklich

Und wenn du Herles zugestehst, dass er ein differenzierteres Bild zeichnet, dann ist seine Einladung zum Interview in etwa so "sinnvoll" wie mich ins FGH einzuladen um "nur" Katholiban-Bashing zu betreiben zynisches Grinsen



sowas zeigt sich ja manchmal erst , wenns zu spät ist, wenn man seinem schwarz-weiß-bild folgend eben nichts anderes mehr zu sehen vermag. und die, dies schauen so wie du, sehen wieder nur schwarz- weiß. ich hingegen sehe in farbe, dass du schwarz-weiß siehst, wie kenfm.


Ich überlese mal großzügig dein "Farbsehvermögen" in Bezug auf meine Wenigkeit - aber eine Frage:
Zu spät wofür ?


für eine ausladung.
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"als ob"
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2075171) Verfasst am: 08.11.2016, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

ich finde, kenfm will "nur" medienbashing, deswegen wurde herr herles eingeladen.
das lügenpressebild, ein schwarz- weiß- bild ...


köstlich, wie du selbst das schönste KenFM-bashing in S/W zeichnest Sehr glücklich

Und wenn du Herles zugestehst, dass er ein differenzierteres Bild zeichnet, dann ist seine Einladung zum Interview in etwa so "sinnvoll" wie mich ins FGH einzuladen um "nur" Katholiban-Bashing zu betreiben zynisches Grinsen



sowas zeigt sich ja manchmal erst , wenns zu spät ist, wenn man seinem schwarz-weiß-bild folgend eben nichts anderes mehr zu sehen vermag. und die, dies schauen so wie du, sehen wieder nur schwarz- weiß. ich hingegen sehe in farbe, dass du schwarz-weiß siehst, wie kenfm.


Ich überlese mal großzügig dein "Farbsehvermögen" in Bezug auf meine Wenigkeit - aber eine Frage:
Zu spät wofür ?


für eine ausladung.


War das jetzt (d)ein Votum für's Freigeisterhaus-Sterben - dann wende dich vertrauensvoll an @schtonk ...
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 634

Beitrag(#2075564) Verfasst am: 10.11.2016, 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hauptsache schnell.
http://www.n-tv.de/politik/Newsweek-feiert-Madam-President-article19059206.html
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Hebart
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Anmeldungsdatum: 09.12.2015
Beiträge: 431

Beitrag(#2076105) Verfasst am: 13.11.2016, 23:00    Titel: Antworten mit Zitat

Was bedeutet Trumps Sieg für die Demokratie?

Anne Will diskutiert mit internationalen Experten...

Eine Antwort hat der Spiegel
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Hebart
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Anmeldungsdatum: 09.12.2015
Beiträge: 431

Beitrag(#2077392) Verfasst am: 25.11.2016, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Tagesschau wird immer armseliger...

Zitat:
Kann es sein, dass die Tagesschau in einer Komfortzone arbeitet, sozusagen im Himmel des Journalismus, unbelästigt von Einwänden und Fakten, die ihr Bild von der Welt Widersprüchen aussetzen?
Es gibt Anzeichen dafür. Vom Himmel her erreichte uns gestern eine Stellungnahme des Chefredakteurs von ARD-aktuell, Kai Gniffke, in der er Kritikern einer Tagesschau-Sendung "erneut" darauf hinweist, dass der "Online-Dienst 'Telepolis' für uns keine relevante seriöse Quelle darstellt".


Tagesschau: Unseriöse Berichterstattung und Dünkel
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2077394) Verfasst am: 25.11.2016, 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hebart hat folgendes geschrieben:

Eine Antwort hat der Spiegel


Wenn der so weitermacht, dann könnte sich der Titel in absehbarer Zeit als eine Art gespiegelter Projektion erweisen, dank Leserverlust ein Ende der "Spiegelwelt" zynisches Grinsen
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 21892

Beitrag(#2078857) Verfasst am: 07.12.2016, 18:00    Titel: Qualitätsjournalismus Antworten mit Zitat

Zitat:
Warum wir fast nie über Straftaten berichten
[...]
Berichten oder nicht berichten? Manchmal fällt uns diese Entscheidung schwer. Beispielsweise dann, wenn sich die Relevanz und Größe einer Geschichte nicht sofort erschließt. Manchmal irren wir uns. Es gibt aber auch Fälle, in denen wir uns sicher sind, dass eine Meldung nicht auf unsere Homepage gehört.
[...]
ZEIT ONLINE meldet keine einzelnen Einbrüche, Raubüberfälle, keine Vergewaltigungen und Morde. Manche nennen derartige Meldungen Boulevard. Für uns sind dies tragische Einzelfälle. So lange sie ohne gesellschaftliche oder politische Auswirkungen bleiben, glauben wir, dass sich ZEIT ONLINE nicht damit befassen sollte.

Das heißt nicht, dass Straftaten überhaupt nicht auf ZEIT ONLINE vorkommen. Über politisch motivierte Straftaten berichten wir selbstverständlich: Wenn etwa Menschen aufgrund ihrer Lebensweise oder Herkunft angegriffen werden. Wenn in einer Stadt plötzlich jede Nacht Autos brennen.
[...]
Unsere Berichterstattung zu Freiburg

Als am 17. Oktober 2016 am Ufer der Dreisam in Freiburg die Leiche einer jungen Frau gefunden wurde, haben wir nicht darüber berichtet – ein tragischer Einzelfall. Da die afghanische Herkunft des Tatverdächtigen erst mit seiner Festnahme eineinhalb Monate später bekannt wurde, spielte sie bei dieser Entscheidung keine Rolle. Für uns war dieser Fall nicht anders als all die anderen Kriminalfälle, bei denen Deutsche als Tatverdächtige ermittelt werden, und die auf ZEIT ONLINE üblicherweise auch nicht als Nachricht vorkommen.

Das änderte sich erst, als der Fall zum Politikum gemacht wurde. Als sich Minister und die Bundeskanzlerin zu Wort meldeten. Als die Frage auftauchte, ob in Freiburg nicht ein genereller Trend zu beobachten sei. Ob Migranten mehr Gewaltverbrechen verüben als Deutsche. Wir sind diesen Fragen nachgegangen und haben sie hier zu beantworten versucht.


http://blog.zeit.de/glashaus/2016/12/07/straftaten-berichterstattung-zeit-online-journalismus/


Damit wird auch der Unsinn verdeutlicht, den die Gleichsetzung von Taten unterschiedlicher Kategorien bedeutet. Und auf dem Unsinn basiert teils die Behauptung der Neurechten, daß unausgewogen berichtet wird.
_________________
What game shall we play today?
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 7543

Beitrag(#2078859) Verfasst am: 07.12.2016, 18:09    Titel: Re: Qualitätsjournalismus Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Warum wir fast nie über Straftaten berichten
[...]
Berichten oder nicht berichten? Manchmal fällt uns diese Entscheidung schwer. Beispielsweise dann, wenn sich die Relevanz und Größe einer Geschichte nicht sofort erschließt. Manchmal irren wir uns. Es gibt aber auch Fälle, in denen wir uns sicher sind, dass eine Meldung nicht auf unsere Homepage gehört.
[...]
ZEIT ONLINE meldet keine einzelnen Einbrüche, Raubüberfälle, keine Vergewaltigungen und Morde. Manche nennen derartige Meldungen Boulevard. Für uns sind dies tragische Einzelfälle. So lange sie ohne gesellschaftliche oder politische Auswirkungen bleiben, glauben wir, dass sich ZEIT ONLINE nicht damit befassen sollte.

Das heißt nicht, dass Straftaten überhaupt nicht auf ZEIT ONLINE vorkommen. Über politisch motivierte Straftaten berichten wir selbstverständlich: Wenn etwa Menschen aufgrund ihrer Lebensweise oder Herkunft angegriffen werden. Wenn in einer Stadt plötzlich jede Nacht Autos brennen.
[...]
Unsere Berichterstattung zu Freiburg

Als am 17. Oktober 2016 am Ufer der Dreisam in Freiburg die Leiche einer jungen Frau gefunden wurde, haben wir nicht darüber berichtet – ein tragischer Einzelfall. Da die afghanische Herkunft des Tatverdächtigen erst mit seiner Festnahme eineinhalb Monate später bekannt wurde, spielte sie bei dieser Entscheidung keine Rolle. Für uns war dieser Fall nicht anders als all die anderen Kriminalfälle, bei denen Deutsche als Tatverdächtige ermittelt werden, und die auf ZEIT ONLINE üblicherweise auch nicht als Nachricht vorkommen.

Das änderte sich erst, als der Fall zum Politikum gemacht wurde. Als sich Minister und die Bundeskanzlerin zu Wort meldeten. Als die Frage auftauchte, ob in Freiburg nicht ein genereller Trend zu beobachten sei. Ob Migranten mehr Gewaltverbrechen verüben als Deutsche. Wir sind diesen Fragen nachgegangen und haben sie hier zu beantworten versucht.


http://blog.zeit.de/glashaus/2016/12/07/straftaten-berichterstattung-zeit-online-journalismus/


Damit wird auch der Unsinn verdeutlicht, den die Gleichsetzung von Taten unterschiedlicher Kategorien bedeutet. Und auf dem Unsinn basiert teils die Behauptung der Neurechten, daß unausgewogen berichtet wird.

Und aus deren Sicht Obiges keine Klarstellung, sondern Rechtfertigung der L-Presse ist.
Ebenso wie mein Post dazu eine haltlose Unterstellung. Undsoweiter.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 634

Beitrag(#2078861) Verfasst am: 07.12.2016, 18:27    Titel: Re: Qualitätsjournalismus Antworten mit Zitat

http://blog.zeit.de/glashaus/2016/12/07/straftaten-berichterstattung-zeit-online-journalismus/
Zitat:
Als am 17. Oktober 2016 am Ufer der Dreisam in Freiburg die Leiche einer jungen Frau gefunden wurde, haben wir nicht darüber berichtet – ein tragischer Einzelfall.



Da stellt sich immer die Frage was "nicht berichten" bedeutet.
12. November:
http://www.zeit.de/news/2016-11/12/kriminalitaet-ermordete-joggerin-polizei-untersucht-spuren-vom-tatort-12100804
17. November:
http://www.zeit.de/news/2016-11/17/kriminalitaet-16-hinweise-zu-getoeteter-joggerin-17085603
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 21892

Beitrag(#2078864) Verfasst am: 07.12.2016, 18:34    Titel: Re: Qualitätsjournalismus Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:


Als am 17. Oktober 2016 am Ufer der Dreisam in Freiburg die Leiche einer jungen Frau gefunden wurde, haben wir nicht darüber berichtet – ein tragischer Einzelfall.


Da stellt sich immer die Frage was "nicht berichten" bedeutet.
12. November:
http://www.zeit.de/news/2016-11/12/kriminalitaet-ermordete-joggerin-polizei-untersucht-spuren-vom-tatort-12100804
17. November:
http://www.zeit.de/news/2016-11/17/kriminalitaet-16-hinweise-zu-getoeteter-joggerin-17085603

Verteh ich nicht. Was willst Du sagen?
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Lila Einhorn
posthumanistischer Quantum-Feminist



Anmeldungsdatum: 30.11.2013
Beiträge: 108

Beitrag(#2078878) Verfasst am: 07.12.2016, 20:28    Titel: Re: Qualitätsjournalismus Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Da stellt sich immer die Frage was "nicht berichten" bedeutet


Die Meldungen, die du verlinkst, werden ganz automatisch von der dpa und ähnlichen Quellen übernommen (so wie alles unter http://www.zeit.de/news/index ). Keine Zeit-Redakteur hatte eine Meinung dazu abgegeben oder zusätzlich recherchiert, vermutlich hat auch keiner den Hinweis zuvor manuell freigeschaltet, das geht ganz automatisch. Ich würde daher schon sagen, dass sie "nicht berichtet" haben.
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 634

Beitrag(#2078888) Verfasst am: 07.12.2016, 23:15    Titel: Re: Qualitätsjournalismus Antworten mit Zitat

Lila Einhorn hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Da stellt sich immer die Frage was "nicht berichten" bedeutet


Die Meldungen, die du verlinkst, werden ganz automatisch von der dpa und ähnlichen Quellen übernommen (so wie alles unter http://www.zeit.de/news/index ). Keine Zeit-Redakteur hatte eine Meinung dazu abgegeben oder zusätzlich recherchiert, vermutlich hat auch keiner den Hinweis zuvor manuell freigeschaltet, das geht ganz automatisch. Ich würde daher schon sagen, dass sie "nicht berichtet" haben.


Die Frage ob darüber "berichtet" wurde, ist irrelevant. Man konnte jedenfalls alles über den Fall lesen.
Die "Tagesschau"-Debatte macht in Bezug auf Online-Medien wenig Sinn.
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quadium
registrierter User



Anmeldungsdatum: 06.04.2013
Beiträge: 1761

Beitrag(#2080757) Verfasst am: 29.12.2016, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Den Vorwurf, dass hier eine große Verschwendung von Gesundheitsausgaben durch die Naturheiler stattfinde, kontert der Verband der Homöopathieärzte so: "Die Ausgaben für homöopathische Behandlungen inklusive Arzneimittel machen etwa 0,003 Prozent der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen aus." Drei Promille, das liegt ähnlich weit unter der Nachweisgrenze, wie es die Inhaltsstoffe in den Globuli durch die Verdünnung tun.


Aus: Millionen für Placebos

gefettet von mir
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25976

Beitrag(#2081839) Verfasst am: 09.01.2017, 02:41    Titel: Antworten mit Zitat

Telepolis geht auch langsam den Bach runter. Das Diskussionsforum fort ist schon lange von AfD/Trump/Putin-Fans und besorgten Bürgern okkupiert. Aber inzwischen färbt das auf die Beiträge ab. Gestern hat Twistie2015 (Bettina Hammer) (deren Beiträge ich eigentlich immer gerne gelesen habe) den rechtspopulistischen Blogger 'Hadmut Danisch' zur Hauptquelle eines Artikels über Fakenews geadelt: https://www.heise.de/tp/features/Wie-ich-lernte-die-Fake-News-zu-lieben-3588784.html

(Wer Danisch nicht kennt, bitte selber googeln.)

Heute erklärt uns ein Meinhard Creydt, wie AfD-Wähler denken und was linke von rechten Positionen unterscheidet, ohne auch nur ein Wort über soziale Grundfragen zu verlieren: https://www.heise.de/tp/features/Wie-denken-AfD-Waehler-3589772.html

Besonders schön, ist wie ausführlich die rechten Positionen beschrieben/beschönigt werden und die linken Positionen auf vier Punkte zusammengestrichen werden, die nur an der Oberfläche kratzen.
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3128

Beitrag(#2081857) Verfasst am: 09.01.2017, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ein unausrottbarer Nonsens-Klassiker:

Zitat:
Das Hasso-Plattner-Institut veröffentlicht eine Liste mit den meistgenutzten Passwörtern der Deutschen. Erschreckend: Wie schon in den Vorjahren sind die einfältigsten Varianten auch die beliebtesten.


http://www.n-tv.de/technik/Die-beliebtesten-Passwoerter-der-Deutschen-article19394286.html

Der Gedanke, dass es gerade in der Natur schlechter Passwörter liegt, nicht individuell zu sein und die beliebtesten Passwörter damit zwangsläufig immer die schlechtesten sind, scheint da irgendwie kaum mal jemandem durch die Rübe zu rauschen.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2081868) Verfasst am: 09.01.2017, 11:50    Titel: Authentizitätswahn der Fernsehanstalten Antworten mit Zitat

Authentizitätswahn ist auch etwas,
was Journalisten nahe dem tödlichen Schnupfen bringt.

Sobald es stürmt und schifft wie aus allen Rohren und Kannen,
da werden wacklige Journalisten ins Wetter geschickt.

Doch nicht nur Unwetterkatastrophen,
sondern auch an sonst häufig muss der Journalist im Livewetter seine frostigen Lippen bewegen,
so wie ja auch ein Entführer immer ein Bild mit dem Entführten und der Tageszeitung macht.

http://666kb.com/i/dfoofso7dwl9zacjo.jpg

Wegen Übergröße, Bild in Link umgewandelt. vrolijke
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2081870) Verfasst am: 09.01.2017, 12:16    Titel: Re: Authentizitätswahn der Fernsehanstalten Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Authentizitätswahn ist auch etwas,
was Journalisten nahe dem tödlichen Schnupfen bringt.

Sobald es stürmt und schifft wie aus allen Rohren und Kannen,
da werden wacklige Journalisten ins Wetter geschickt.

Doch nicht nur Unwetterkatastrophen,
sondern auch an sonst häufig muss der Journalist im Livewetter seine frostigen Lippen bewegen,
so wie ja auch ein Entführer immer ein Bild mit dem Entführten und der Tageszeitung macht.

[img]Journalist im Schnee[/img]


Gibt doch ein schönes Bild, son Journalist im Schnee.
Offensichtlich findest Du auch Gefallen daran.
Oder warum postest Du das hier in diese Dimension?
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Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2081874) Verfasst am: 09.01.2017, 12:32    Titel: Re: Authentizitätswahn der Fernsehanstalten Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Authentizitätswahn (...)

[img]Journalist im Schnee[/img]


Gibt doch ein schönes Bild, son Journalist im Schnee.
Offensichtlich findest Du auch Gefallen daran.
Oder warum postest Du das hier in diese Dimension?


Das ist ein Screenshot aus der Mediathek - ging leider nicht kleiner.
Und nein,
gefallen finde ich an dieser Art von Journalismus nicht - da ich sie für unnötig halte.
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schtonk
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Beitrag(#2081875) Verfasst am: 09.01.2017, 12:44    Titel: Re: Authentizitätswahn der Fernsehanstalten Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Authentizitätswahn (...)

[img]Journalist im Schnee[/img]


Gibt doch ein schönes Bild, son Journalist im Schnee.
Offensichtlich findest Du auch Gefallen daran.
Oder warum postest Du das hier in diese Dimension?


Das ist ein Screenshot aus der Mediathek - ging leider nicht kleiner.


Quatsch mit Soße


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vrolijke
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Beitrag(#2081890) Verfasst am: 09.01.2017, 14:18    Titel: Re: Authentizitätswahn der Fernsehanstalten Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Authentizitätswahn (...)

[img]Journalist im Schnee[/img]


Gibt doch ein schönes Bild, son Journalist im Schnee.
Offensichtlich findest Du auch Gefallen daran.
Oder warum postest Du das hier in diese Dimension?


Das ist ein Screenshot aus der Mediathek - ging leider nicht kleiner.
Und nein,
gefallen finde ich an dieser Art von Journalismus nicht - da ich sie für unnötig halte.

Man kann sich auch wegen jeden Pups aufregen.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2081891) Verfasst am: 09.01.2017, 14:48    Titel: Re: Authentizitätswahn der Fernsehanstalten Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Authentizitätswahn (...)

[img]Journalist im Schnee[/img]


Gibt doch ein schönes Bild, son Journalist im Schnee.
Offensichtlich findest Du auch Gefallen daran.
Oder warum postest Du das hier in diese Dimension?


Das ist ein Screenshot aus der Mediathek - ging leider nicht kleiner.
Und nein,
gefallen finde ich an dieser Art von Journalismus nicht - da ich sie für unnötig halte.

Man kann sich auch wegen jeden Pups aufregen.


ja,
aber mancher Pups lohnt,
mancher halt nicht - und über die Relevanz entscheiden dann andere.

Nur mal so eingeworfen,
der TV-Journalismus der Nachrichten verliert immer mehr an sachlichen Inhalten und liefert immer mehr an optischer Abwechslung.
Vergleiche mal die 'Nachrichten vor 30 Jahren' mit denen heute.

Da untermauert man gerne Kriegsberichte mit dubiosen YouTube Filmchen - mmh, als ob es immer Bewegtbilder braucht, wenn es um Kriegsberichte geht.
Man suggeriert hiermit einen Journalismus aus 'erster' Hand - was er aber nicht ist - sondern lediglich eine Playlist von meist interessierten Kreisen.
Früher war halt dann meist nur die Karte der Region eingeblendet - und der Nachrichtensprecher verlas seine Nachricht.
Im Übrigen hat diese Nüchternheit noch das Radio teilweise (wenn nicht zu viel mit O-Tönen geschnitten und gespielt wird) beim DLF.

Auch schön,
wenn in der ARD und ZDF Nachrichten bei einem Beitrag darauf hingewiesen wird - das man die Hintergründe zu diesem in der Mediathek findet. Mancher Beitrag hängt dann halt in der Luft - weil man statt diesen mühevoll aufzubereiten einfach auf die Mediathek oder App verweist.

so,
genug gepupst.
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Ahriman
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 14867
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Beitrag(#2083906) Verfasst am: 29.01.2017, 20:06    Titel: Re: Authentizitätswahn der Fernsehanstalten Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
der TV-Journalismus der Nachrichten verliert immer mehr an sachlichen Inhalten und liefert immer mehr an optischer Abwechslung.
Vergleiche mal die 'Nachrichten vor 30 Jahren' mit denen heute.
Früher war halt dann meist nur die Karte der Region eingeblendet - und der Nachrichtensprecher verlas seine Nachricht.
Im Übrigen hat diese Nüchternheit noch das Radio teilweise (wenn nicht zu viel mit O-Tönen geschnitten und gespielt wird) beim DLF.

Eben. Wo ist die optische Abwechslung? Es ist doch immer dasselbe. Die Großkopfeten, die Gscheitärsche und die Gschaftlhuber fahren mit dem dicken Auto vor, sie schütteln einander die Hände oder sie stehen an einem Pult und sagen Dünnpfiff. Abend für Abend. Die Bilder aus dem Bundestag sind auch naturgemäß eins wie's andere, könnten auch von vor drei Jahren sein. Der größte Teil der Tagesschau ist verfilmtes Radio. Muß man einen Berichterstatter eigentlich sehen, wenn er seinen Bericht erstattet? Muß man den Kommentator beim kommentieren sehen? Vermutlich ja, es ist doch ungeheuer intressant, welche Krawatte, was für ein Sakko er trägt. Schließlich befaßt ein beträchtlicher Teil der Zuschauerpost und -mails sich nur damit.
Man hat freilich kaum was an Auswahl. Ich bin schon so dressiert auf die Tagesschau, das ist so eine Reflexhandlung, daß ich, wenn die Kuckucksuhr achtmal ruft die Fernbedienung in der Hand habe. Immer wieder nehme ich mir vor mal stattdessen die Sat1- oder RTL-Nachrichten zu genießen, ich müßte doch mal sehen ob und was die vielleicht anders machen. Das ZDF liegt völlig daneben, die fangen mir viel zu früh an, weil, wie gesagt, ich ein halbes Leben lang auf den 20Uhr-Termin geprägt worden bin.
Bei meinem Vater war das nicht anders - nur mit Radio. Pünktlich jeden Abend hörte er zu meinem Verdruß den WDR "Zwischen Rhein und Weser". Ich Halbstarker hätte lieber BFBS gehört und nannte das "Zwischen Brei und Käse". Und Sonntag Mittag bramste Werner Höfer seinen "hournalistischen Frühschoppen". Als dann das deutsche Fernsehen "erfunden" war, konnte man die Herren dann auch noch sehen. War das notwendig?
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



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Beitrag(#2083911) Verfasst am: 29.01.2017, 20:30    Titel: Re: Authentizitätswahn der Fernsehanstalten Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
der TV-Journalismus der Nachrichten verliert immer mehr an sachlichen Inhalten und liefert immer mehr an optischer Abwechslung.
Vergleiche mal die 'Nachrichten vor 30 Jahren' mit denen heute.
Früher war halt dann meist nur die Karte der Region eingeblendet - und der Nachrichtensprecher verlas seine Nachricht.
Im Übrigen hat diese Nüchternheit noch das Radio teilweise (wenn nicht zu viel mit O-Tönen geschnitten und gespielt wird) beim DLF.

Eben. Wo ist die optische Abwechslung? Es ist doch immer dasselbe. Die Großkopfeten, die Gscheitärsche und die Gschaftlhuber fahren mit dem dicken Auto vor, sie schütteln einander die Hände oder sie stehen an einem Pult und sagen Dünnpfiff. Abend für Abend. Die Bilder aus dem Bundestag sind auch naturgemäß eins wie's andere, könnten auch von vor drei Jahren sein. Der größte Teil der Tagesschau ist verfilmtes Radio. Muß man einen Berichterstatter eigentlich sehen, wenn er seinen Bericht erstattet? Muß man den Kommentator beim kommentieren sehen? Vermutlich ja, es ist doch ungeheuer intressant, welche Krawatte, was für ein Sakko er trägt. Schließlich befaßt ein beträchtlicher Teil der Zuschauerpost und -mails sich nur damit.
Man hat freilich kaum was an Auswahl. Ich bin schon so dressiert auf die Tagesschau, das ist so eine Reflexhandlung, daß ich, wenn die Kuckucksuhr achtmal ruft die Fernbedienung in der Hand habe. Immer wieder nehme ich mir vor mal stattdessen die Sat1- oder RTL-Nachrichten zu genießen, ich müßte doch mal sehen ob und was die vielleicht anders machen. Das ZDF liegt völlig daneben, die fangen mir viel zu früh an, weil, wie gesagt, ich ein halbes Leben lang auf den 20Uhr-Termin geprägt worden bin.
Bei meinem Vater war das nicht anders - nur mit Radio. Pünktlich jeden Abend hörte er zu meinem Verdruß den WDR "Zwischen Rhein und Weser". Ich Halbstarker hätte lieber BFBS gehört und nannte das "Zwischen Brei und Käse". Und Sonntag Mittag bramste Werner Höfer seinen "hournalistischen Frühschoppen". Als dann das deutsche Fernsehen "erfunden" war, konnte man die Herren dann auch noch sehen. War das notwendig?

Und wie notwendig das war - Du hättest sonst nie gesehen, wieviel Wein zwischendurch nachgeschenkt wurde, und das Qualmen hättest Du auch verpasst.

Ansonsten ist es in den Talkrunden - gute Bildregie vorausgesetzt - regelmäßig interessant, was die anderen Teilnehmer für eine Flunsch ziehen, bei dem, was gerade erzählt wird.

Zu den anderen Nachichtensendungen: Versuch es und Du weißt wieder, was Du an der Tagesschau hast.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Beitrag(#2083948) Verfasst am: 30.01.2017, 02:42    Titel: Antworten mit Zitat

Joffes spezieller "Humor" beim Phönix-Talk, als er auf eine Zuschauerfrage, wie man die Trump-Katastrophe noch verhindern könne, ein "Mord im weissen Haus" einwarf, machte in Teilen der US-Presse bzgl. des Mordes des russ. Botschafters i.d. Türkei bereits Schule:

Zitat:
Assassination of Russian Ambassador Andrei Karlov was not terrorism, but retribution for Vladimir Putin’s war crimes

[...]
Justice has been served

http://www.nydailynews.com/news/world/don-cry-russia-slain-envoy-putin-lackey-article-1.2917281

Pillepalle
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2085982) Verfasst am: 14.02.2017, 01:38    Titel: Ermittlungen gegen Frankfurter Wirt - Bild-Lüge macht die Runde Antworten mit Zitat

Die Lügen-
Code:
BILD
ist mal wieder durchgefallen,
aber sowas von,
und überführt hat sie sich wohl auch noch selbst, Smilie :

Zitat:
Ermittlungen gegen Frankfurter Wirt

Ein Wirt berichtet über angebliche sexuelle Übergriffe von Migranten in der Frankfurter Silvesternacht, eine Zeitung verbreitet die Vorwürfe weiter. Jetzt ermittelt offenbar die Polizei gegen den Urheber der Geschichte.

Gegen den Frankfurter Wirt, der von sexuellen Übergriffen an Silvester auf der Frankfurter Freßgass berichtet hatte, wird laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Genau diese Zeitung hatte die Vorwürfe des Wirtes verbreitet, obwohl auf seiner privaten Facebookseite Sympathien für die AfD und andere rechte Politiker zu erkennen waren. Der Wirt selbst hatte auf Facebook nach der Veröffentlichung des Artikels geschrieben: „Ich habe selbst nie von einem Sex-Mob auf der gesamten Fressgass berichtet, sondern von sexuellen Belästigungen, Schlägereien und Diebstahl in meinem Lokal gesprochen.“ Das Boulevardblatt brachte aber die Schlagzeile: „Sex-Mob tobte in Frankfurter Restaurant-Meile."

(...)

Die Zeitung berief sich außerdem auf weitere Wirte, die anonym bleiben wollten, und zeigte ein angebliches Opfer mit Foto.

Laut Polizei soll dieses „Opfer“ an Silvester aber gar nicht in Deutschland gewesen sein. Auch weitere „Zeugen“ sollen in Verhören zurückgerudert sein, es habe sich um eine normale Schlägerei in dem Lokal gehandelt und nicht um sexuelle Übergriffe. Bis Montagmorgen war laut Polizei keine einzige Anzeige wegen sexueller Übergriffe auf der Freßgass an Silvester eingegangen.



Quelle, FAZ

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/sex-mob-an-silvester-ermittlungen-gegen-frankfurter-wirt-14876892.html


hier zum
Code:
BILD
-Lügenartikel:
Code:
http://www.bild.de/bild-plus/regional/frankfurt/frankfurt-am-main/sex-mob-silvester-50124352,view=conversionToLogin.bild.html

_________________
Derzeit ohne Untertitel
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schtonk
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Beiträge: 7543

Beitrag(#2085984) Verfasst am: 14.02.2017, 01:58    Titel: Re: Ermittlungen gegen Frankfurter Wirt - Bild-Lüge macht die Runde Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Die Lügen-
Code:
BILD
ist mal wieder durchgefallen,

[...]

Ich hab vor einiger Zeit mal wieder das Buch von dem Mann, der dort Hans Esser war, im Schnelldurchgang gelesen.
Hauptsächlich um etwas gegen dieses Gefühl schleichender Normalität zu tun, das sich einstellt, wenn man hört oder liest: "Politiker/in XY sagte der BILD..."
_________________
Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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Ahriman
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Beitrag(#2085994) Verfasst am: 14.02.2017, 11:38    Titel: Re: Ermittlungen gegen Frankfurter Wirt - Bild-Lüge macht die Runde Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Die Lügen-
Code:
BILD
ist mal wieder durchgefallen,

[...]

Ich hab vor einiger Zeit mal wieder das Buch von dem Mann, der dort Hans Esser war, im Schnelldurchgang gelesen.

Ja, genau an dieses Buch dachte ich eben, als ich obiges las. Es hat sich nichts geändert seitdem in den Redaktionen von BILD.
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