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republikanische präsidentschaftskandidaten
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 2546

Beitrag(#1719366) Verfasst am: 16.01.2012, 13:30    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
soulreaver hat folgendes geschrieben:
Was mich erschaudern lässt, ist die Proletenhaftigkeit dieser Kandidaten, die mit Schaum vor'm Mund Stammtischparolen und Lügen von sich geben, gepaar mit unglaublicher Dummheit und Unkenntnis selbst der simpelsten politischen und ökonomischen Zusammenhänge. Solche Wutbürger ohne Hirn gehören in eine Talkshow, aber nicht in eine Regierung.

Es geht um einen Präsidenten für das kriegerischste Land dieser Erde, die so viel für Militär ausgeben wie alle anderen Länder zusammen. Wenn es darum geht dies fortzuführen dann sind die meisten Kandidaten doch gut gewählt, oder? Alles andere wär Kritik an der gegenwärtigen und vorherigen Politik der USA, die meisten Kandidaten sind Produkte dieser Politik.


Meine Fresse, du bist auch ein waschechter Amerikahasser....Amerika ist böse, weil es Amerika ist...nicht?

Übrigens: Wäre Amerika damals nicht mit in den 2.Weltkrieg eingetreten, dann würden wir heute vielleicht unter dem Faschismus leben müssen, und viele von uns, die nicht blond und blauäugig sind, wären wohl als "unarisch" schon ausgerottet...

...aber immer feste druff uff Amerika, es lebe das bewährte Vorurteil, denn es macht die Welt so einfach und erspart das Denken...

nv.
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Der Staat ist für die Menschen da, und nicht die Menschen für den Staat!
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Argeleb
Misanthropischer Humanist



Anmeldungsdatum: 02.01.2010
Beiträge: 1625

Beitrag(#1719509) Verfasst am: 16.01.2012, 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Der Youtube User AronRa hat eine interessante Frage gestellt: Where is OUR candidate?

In dem Video outet sich auch der ach so liberale Ron Paul als Kreationist Geschockt
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Denny Crane!
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 24526
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1719553) Verfasst am: 16.01.2012, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Argeleb hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Sermon hat folgendes geschrieben:
Republikaner-Wahlkampf
Rechtsaußen sucht den Superstar

Zitat:
85 von 114 Christenführern empfehlen Rick Santorum als republikanischen Präsidentschaftskandidaten.

Hm, bei diesem etwas knapp ausgeschnittenen Zitat möchte ich fürs Protokoll darauf hinweisen, dass es nicht um "die Christenführer" in den USA geht, sondern um diejenigen darunter, die sich wohl extra zur Unterstützung des republikanischen Wahlkampfs (oder gar seiner besonders konservativen Ausrichtung) versammeln. Andere, die eine andere politische Meinung vertreten oder sich ganz raushalten, sind da also gar nicht dabei.

Es gibt also auch unter den Christenführern in den USA eine schweigende Mehrheit? Du wirst schon Recht haben, denn 114 Führer erscheinen mir angesichts von mehr als 200 Mio Christen ein bisschen wenig Führer.

Von einer anders denkenden "schweigenden Mehrheit" habe ich nichts gesagt. Ich hab nur festgestellt, dass die dort versammelten Leute nur einen Ausschnitt der Gesamtheit repräsentieren. Einen wie großen Ausschnitt, weiß ich auch nicht.



Bei dem "Auschnitt" handelt es sich im Wesentlichen um die rechten Evangelikalen. Die sind zwar sicher am Lautesten, ob es sich dabei auch um die Mehrheit handelt wuerde ich zumindest nicht als sicher ansehen.

Da wirkt noch die alte Reagan-Koalition mit der sich selbst voellig unbescheiden als "moral majority" bezeichnenden christlichen Rechten nach.
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Nicht jeder, der Henryk M. Broder zitiert, ist ein Terrorist aber jeder Terrorist zitiert Henryk M. Broder in seinem Manifest!
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Sermon
panta rhei



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 17252
Wohnort: Sine Nomine

Beitrag(#1719701) Verfasst am: 17.01.2012, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

South Carolina ist seinem reaktionären Ruf gerecht geworden: Kurz vor der entscheidenden US-Vorwahl trafen sich dort die Republikaner-Kandidaten zur Debatte. Die geriet zum Feuerwerk der Vorurteile, Lügen und Hasstiraden - vor allem wegen des Saalpublikums.

Zitat:
Fox News [laesst] die Zuschauer von der Leine, offenbar um der Live-Show einen ganz besonderen Kick zu geben. Die Strategie geht nach hinten los: Das Publikum wird zum TV-Mob - und offenbart seine hässliche Seite.

Sie grölen, brüllen, johlen. Sie lassen keine Gelegenheit aus, ihren Zu- oder Widerspruch kundzutun, gerne zu den umstrittensten Vorschlägen (Ausländer raus, Kinder zur Arbeit zwingen, alle Staatsfeinde töten). Sie pfeifen die Kandidaten aus, wenn sie nicht rechtslastig genug poltern. Sie jubeln, wenn sie parieren. Sie machen die Moderatoren zur Schnecke. Und Newt Gingrich, der ihrer Sezessions- und Kriegslust am eifrigsten nach dem Munde redet, ehren sie mit Standing Ovations.


Zitat:
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Debattenzuschauer in diesem US-Vorwahlkampf mit deplatzierten Buhs hervortun. Bei früheren Zusammentreffen pöbelten sie gegen schwule Soldaten und unversicherte Todkranke ("Lasst ihn doch sterben!"). Doch selten ist der Animus so offen hervorgetreten wie hier, als er sich gegen einen schwarzen, kritischen Moderator ballt - sowie gegen Arme, Schwache und Rechtlose.

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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
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Beitrag(#1719735) Verfasst am: 17.01.2012, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Video:
http://www.youtube.com/user/aronra?blend=1&ob=4#p/u/0/lETiqZTLzCk

Newt Gingrich... :Argh:
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"Does anybody remember laughter?"
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#1719823) Verfasst am: 17.01.2012, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ich guck jetzt fast jeden Tag die Daily Show mit Jon Stewart, das macht dieses "Rennen" erträglich.
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Bis zur Unerträglichkeit und noch viel weiter!
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aztec
crazy social liberal drunkard



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Beitrag(#1720194) Verfasst am: 18.01.2012, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

romney zahlt anscheinend etwas weniger steuern als üblich.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/usa-romney-steuersatz
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And I sincerely believe, with you, that banking establishments are more dangerous than standing armies; and that the principle of spending money to be paid by posterity, under the name of funding, is but swindling futurity on a large scale.

Thomas Jefferson, May 28, 1816

Letter to John Taylor
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Critic
oberflächlich



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Beitrag(#1720545) Verfasst am: 20.01.2012, 02:36    Titel: Antworten mit Zitat

Inzwischen auch erledigt, denn Rick Perry hat aufgegeben und seine Anhänger aufgefordert, Newt Gingrich zu unterstützen:

Rick Perry Defends 'Kids' Who Urinated on Taliban

(Auch einer dieser Widersprüche: Sie dürfen sie zwar umbringen, aber nicht auch noch auf sie pinkeln.)

Außerdem: Rick Santorum gibt seine Ansichten über "Armut in Amerika" zum Besten. Der Kommentar jenes Autoren dazu: "So what. Was ist daran problematisch, wenn jemand sagt, wenn Schwarze gefälligst die Schule beenden, eine Arbeit aufnehmen und heiraten würden, bevor sie Kinder kriegen, sie dann auch nicht arm wären?"

(Ich finde zum Beispiel abartig, wenn jemand einem working poor, der sich Kranken- und Rentenvorsorge nicht leisten kann, dann sagt, er solle gefälligst mehr arbeiten und mehr Geld sparen, dann würde das schon klappen Am Kopf kratzen.)
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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Sermon
panta rhei



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Beitrag(#1720606) Verfasst am: 20.01.2012, 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Poltert Gingrich sich nach vorn?
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aztec
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Beitrag(#1720654) Verfasst am: 20.01.2012, 15:46    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:


(Ich finde zum Beispiel abartig, wenn jemand einem working poor, der sich Kranken- und Rentenvorsorge nicht leisten kann, dann sagt, er solle gefälligst mehr arbeiten und mehr Geld sparen, dann würde das schon klappen Am Kopf kratzen.)


Wer sich kein Brot leisten kann, der kaufe doch Kuchen! Argh
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Sermon
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Beitrag(#1720899) Verfasst am: 21.01.2012, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Vorwahlen in South Carolina
Paradies der schmutzigen Tricks


Zitat:
Bei keiner Vorwahl bekämpfen sich die republikanischen Kandidaten so erbittert wie in South Carolina. Mit Halbwahrheiten, Übertreibungen und vermeintlichen Skandalen beschmutzen sie das Ansehen ihrer Konkurrenten - und schrecken auch vor rassistischen Parolen nicht zurück.

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Beitrag(#1721027) Verfasst am: 22.01.2012, 01:20    Titel: Antworten mit Zitat

Sermon hat folgendes geschrieben:
Vorwahlen in South Carolina
Paradies der schmutzigen Tricks


Zitat:
Bei keiner Vorwahl bekämpfen sich die republikanischen Kandidaten so erbittert wie in South Carolina. Mit Halbwahrheiten, Übertreibungen und vermeintlichen Skandalen beschmutzen sie das Ansehen ihrer Konkurrenten - und schrecken auch vor rassistischen Parolen nicht zurück.


South Carolina gilt als "bellwether", will heißen, daß seit 1980 der Sieger der dortigen republikanischen primaries letzten Endes auch zum Präsidentschaftskandidaten dieser Partei gewählt wurde. Das ist natürlich nicht zwingend und kann auch diesmal anders sein, besonders wenn es sehr knapp wird. Vielleicht ist South Carolina aber auch so repräsentativ für die Republikaner, daß man da schon recht gut einschätzen kann, wer ankommt und wer nicht?
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beachbernie
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Beitrag(#1721029) Verfasst am: 22.01.2012, 01:51    Titel: Antworten mit Zitat

aztec hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:


(Ich finde zum Beispiel abartig, wenn jemand einem working poor, der sich Kranken- und Rentenvorsorge nicht leisten kann, dann sagt, er solle gefälligst mehr arbeiten und mehr Geld sparen, dann würde das schon klappen Am Kopf kratzen.)


Wer sich kein Brot leisten kann, der kaufe doch Kuchen! Argh



Als ob der Spruecheklopfer schon jemals im Leben gearbeitet haette. Mit den Augen rollen
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Beitrag(#1721031) Verfasst am: 22.01.2012, 02:01    Titel: Antworten mit Zitat

Laut CNN exit polls (noch keine Auszählungsergebnisse) ist Gingrich weit vorne mit 38%, Romney Zweiter mit 29%. Er profitiert dem Vernehmen nach wohl davon, daß die Wähler, die sich beteiligt haben, im Schnitt um die 60, eher "born again Christians" sind und die "Tea Party" unterstützen, während andererseits Romneys religiöse Ansichten auch für Viele ein Problem darzustellen schienen.

Das muß allerdings noch keine endgültige Aussage sein: Auf der nationalen Ebene hatte bisher Romney knapp die Nase vor Gingrich (Link), und andererseits würde Obama, selbst bei seinen eher mäßigen Zustimmungswerten, mit jedem anderen Kandidaten außer Romney den Boden aufwischen, und selbst den mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit besiegen (Link) - und Republikaner werden womöglich auch die Umfragen lesen.
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Beitrag(#1721065) Verfasst am: 22.01.2012, 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne Gingrichs Sieg bei der offenen primary in South Carolina haette er seine Bewerbung beenden koennen. Romney ist weiterhin der Favorit der naechsten Vorwahlen: Florida, Nevada, Maine. Das Elektorat in Florida ist weniger konservativ als das von South Carolina. In Nevada ist der Anteil der Mormonen an der Bevoelkerung 24%. Und Maine ist ein gemaeszigter Nordostkuestenstaat. Schon 2008 hatte Romney in Nevada und Maine gewonnen und lag vor Kurzem in Umfragen in Florida mehr als 20% vor seinen Konkurrenten.
Romneys Kampagne ist wohlorganisiert, die von Gingrich war kurz vor der Aufloesung. Und solange Santorum im Rennen bleibt, ist das ultrakonservative Lager weiterhin gespalten. Es wird also dann ein laengeres Rennen um die Delegiertenmehrheit werden, wenn Gingrich viel Spendengeld sammeln kann, weiterhin nahestehende PACs fuer ihn Schmutzwahlkampf machen, er seine Kampagne besser organisiert, Santorum doch zu seinen Gunsten verzichtet, Gingrich Romney den Status dessen, der angeblich am Besten gegen Obama abschneiden koennte, auch jenseits von South Carolina abnehmen kann und sich fuer republikanischer Waehler glaubwuerdig als Jobmaker darstellen kann. Gingrich ist ein sehr erfahrerener und skrupelloser Debattierer. Er greift emotional den Hass konservativer Waehler gegen Obama agressiver auf, als Romney. Das wird nicht ueberall in den USA ganz so gut ankommen, wie in South Carolina. Die Romney-Kampagne wird sich jetzt ihrerseits Gingrichs Schwaechen vorknoepfen.

Gemeinsam war den speeches aller vier verbliebenen Bewerber um die republikanische Nominierung die Antiobama-Rhetorik: hier das Lager der kompetenten verfassungstreuen Patrioten und Freiheitskaempfer, gegen dort die verfassungsfeindliche und europaeisch-bevormundende bigGovernment-Politik eines voellig unfaehigen Vaterlandsverraeters Obama.
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Beitrag(#1721082) Verfasst am: 22.01.2012, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Newt Gingrichs Sieg bei der republikanischen Vorwahl in South Carolina ist ein Misstrauensvotum gegen den Favoriten Mitt Romney. Es ist jedoch an Ironie nicht zu überbieten, dass die Tea-Party-Wähler in South Carolina auf der Suche nach ihrem Anti-Romney ausgerechnet bei Gingrich gelandet sind. Einen zynischeren und ausgebuffteren Washington-Insider als den früheren Sprecher des Repräsentantenhauses hätten sie nicht finden können.


Gingrich-Triumph in South Carolina
Radikal, scheinheilig - erfolgreich

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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 12545
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Beitrag(#1721583) Verfasst am: 24.01.2012, 01:25    Titel: Antworten mit Zitat

Heute habe ich dann auch den ersten opinion poll für Florida gesehen: Der (dem Vernehmen nach eher den Konservativen zugeneigte) Pollster Rasmussen sieht Gingrich für die kommenden primaries auch dort deutlich vor Romney (Link).

Während Andy Tanenbaum für South Carolina bemerkt, daß die Wähler dort wohl auch täglich ihre Meinung geändert hätten -- das liege daran, daß viele Wähler Romney nicht als den prinzipientreuen Konservativen wahrnehmen würden, den sie sich gewünscht hätten -- es andererseits aber auch keinen anderen Kandidaten gebe, mit dem sie vollauf zufrieden wären, so daß sie nun stark schwankten (bei den ersten primaries hatte ja Santorum ganz knapp gewonnen). Er sieht übrigens in Florida Romney begünstigt, weil er im Unterschied zu seinen Gegnern, die sich noch Hoffnungen ausrechnen, schon die Mittel hätte, um den Staat massiv mit Werbung für sich zu überziehen (Link).
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panta rhei



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 17252
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Beitrag(#1721621) Verfasst am: 24.01.2012, 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
Er sieht übrigens in Florida Romney begünstigt, weil er im Unterschied zu seinen Gegnern, die sich noch Hoffnungen ausrechnen, schon die Mittel hätte, um den Staat massiv mit Werbung für sich zu überziehen (Link).


Gingrich hatte in South Carolina die bislang einmalige Unterstuetzung eines Super-PAC. Derlei steht ihm in Florida nicht zur Verfuegung, Romney aber schon. In der Waehlerschaft Floridas gibt es weniger Evangelikale und Tea-Party - Anhaenger als in South Carolina. Seit Anfang Januar konnte in Florida bereits per Briefwahl gewaehlt werden. Sollten jene Briefwaehler analog zu den seinerzeitigen Umfragenen abgestimmt haben, dann hat Romney bei diesen Stimmen bereits einen Vorsprung von ueber 20% erreicht. Gingrich braucht also an der Wahlurne einen Vorsprung von mehreren Prozent, um das noch wenigstens ausgleichen zu koennen.

Selbst wenn Gingrich sich die Delegiertenstimmen von Florida schnappt und aktuell in Fuehrung geht, so fehlt seiner Kampagne bislang weiterhin Geld und Organisation (was entscheidend am Super Tuesday Anfang Maerz werden koennte, wo in 10 Staaten am selben Tag gewaehlt wird und evidenterweise kostspielige TV-Werbung den Straszenwahlkampf ersetzen muss - in Virginia stehen selbigentags nur Romney und Paul auf dem Wahlzettel). Es folgen unmittelbar nach Florida Abstimmungen in Staaten, deren Republikaner sich bereits 2008 fuer Romney entschieden hatten: Nevada, Maine, Minnesota, Montana. Das Parteiestablishment will Romney und nicht Gingrich. Es gibt Staaten, in denen kann Gingrich die Parteibasis wohl nicht gegen Romney gewinnen: in den liberalen Staaten an der Ostkueste (Rhode Island, Connecticut, Delaware, Vermont) und Westkueste (Washington State, Oregon, Californien), sowie ueberall dort, wo viele Mormonen leben (Utah, Idaho) und dort, wo Romneys Vater Gouverneur war (Michigan) und dort, wo er selbst Administrierte (Massachusetts). Gingrich bleibt also der Sueden. Und dort schnappt ihm immer noch Santorum etliche evangelikale Waehler weg. Ron Paul wird eh bis zum Ende im Rennen bleiben.

Aus heutiger Sicht ist Romney also - trotz South Carolina und womoeglich auch Florida - immer noch der Favorit. 2008 war der Kandidat der Republikaner faktisch Anfang Maerz numerisch entschieden. Diesmal koennte es laenger dauern.
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Zuletzt bearbeitet von Sermon am 24.01.2012, 11:39, insgesamt einmal bearbeitet
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narziss
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 21746
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Beitrag(#1721626) Verfasst am: 24.01.2012, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/fl/florida_republican_presidential_primary-1597.html
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Sermon
panta rhei



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 17252
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Beitrag(#1721630) Verfasst am: 24.01.2012, 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

narziss hat folgendes geschrieben:
http://www.realclearpolitics.com/epolls/2012/president/fl/florida_republican_presidential_primary-1597.html


Es ist noch 1 Woche Wahlkampf mit 2 TV-Debatten.

Attacken auf Kontrahent Gingrich
Angst treibt Romney in die Offensive

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299792458
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Anmeldungsdatum: 01.06.2007
Beiträge: 590

Beitrag(#1721640) Verfasst am: 24.01.2012, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Navigator2 hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
soulreaver hat folgendes geschrieben:
Was mich erschaudern lässt, ist die Proletenhaftigkeit dieser Kandidaten, die mit Schaum vor'm Mund Stammtischparolen und Lügen von sich geben, gepaar mit unglaublicher Dummheit und Unkenntnis selbst der simpelsten politischen und ökonomischen Zusammenhänge. Solche Wutbürger ohne Hirn gehören in eine Talkshow, aber nicht in eine Regierung.

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Meine Fresse, du bist auch ein waschechter Amerikahasser....Amerika ist böse, weil es Amerika ist...nicht?


Warum löst dieses Konstatieren von Tatsachen bei dir solch eine bissige Gegenreaktion aus? Kennst du auch andere als nur ideologische Diskussionsmuster? Kritisches eigenständiges Denken vielleicht? Mit den Augen rollen
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Kramer
wirft das Handtuch



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 22727

Beitrag(#1721646) Verfasst am: 24.01.2012, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

299792458 hat folgendes geschrieben:
Kennst du auch andere als nur ideologische Diskussionsmuster?


Es gibt doch nur die Konsumideologie.
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Vergesst es. Ihr habt Recht.
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panta rhei



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
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Wohnort: Sine Nomine

Beitrag(#1721649) Verfasst am: 24.01.2012, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Wie man auf 20 Millionen Dollar nur 14 Prozent Steuern zahlt
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panta rhei



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
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Beitrag(#1722132) Verfasst am: 26.01.2012, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

US-Wahlkampf
Gingrich verspricht Floridas NASA-Mitarbeitern eine Kolonie auf dem Mond

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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
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Beitrag(#1722316) Verfasst am: 26.01.2012, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Newt Gingrich hat im Wahlkampfrennen der US-Republikaner eine rasante Aufholjagd hingelegt. Das verdankt er vor allem dem Geld eines Mannes: Casino-Milliardär Sheldon Adelson. Dessen Markenzeichen sind brachiale Geschäftsmethoden, stockkonservative Ansichten - und Größenwahn.
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Beitrag(#1722519) Verfasst am: 27.01.2012, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

In Florida haben sich die Republikaner, kurz vor der wohl entscheidenden Vorwahl, über Themen wie Einwanderung und Mond-Kolonien gestritten. Gewonnen hat Mitt Romney. Verloren haben die Zuschauer, die Wahrheit und die politische Kultur.
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Beitrag(#1723635) Verfasst am: 31.01.2012, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Neuer Bewerber um die US-Präsidentschaft: Kanada

Zitat:
"Wir sind eure Freunde und sehen, dass es euch schlecht geht", heißt es im ersten Internet-Video der "Kanada-Partei": "Eure Kandidaten sind zum Fürchten", sagt der Mann mit dem akkurat gestutzten Vollbart, der vor einem flackernden Kaminfeuer sitzt, auf dem Sims die kanadische Flagge und ein Porträt der Queen.


Zitat:
Schließlich kenne Kanada die Probleme der USA nur zu gut, erklärt der Wahlwerbespot: "Auch unsere Südgrenze wird von Analphabeten überrannt, die unsere Jobs klauen". Eine weitere Qualifikation: Kanada sei bereit, sich an amerikanische Gewohnheiten anzupassen: "Statt Robbenbabies zu keulen, können wir sie in Zukunft auch gerne waterboarden."


Zitat:
Der bitterböse Spott des Duos kommt an - die ersten beiden Videos wurden im Internet schon mehr als 700.000 Mal angeklickt. Aber nicht nur die republikanischen Präsidentschaftskandidaten kriegen ihr Fett weg, auch Amtsinhaber Barack Obama: "Der hat einem betrunkenen Kongress die Schlüssel für das Land gegeben und war dann überrascht, als der es vor die Wand fuhr. Mr. Obama, selbst Kanada findet sie zu höflich."


Video - "The Canada Party" stellt sich vor
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Beitrag(#1723640) Verfasst am: 31.01.2012, 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Romneys Wahlkampfmanager Matt Rhoades erledigte schon 2004 die Drecksarbeit für George W. Bush. Jetzt lanciert er täglich neue Negativ-Schlagzeilen gegen Gingrich

Zitat:
Fast 14 Millionen Dollar hat Mitt Romney hier in die Wahlwerbung gesteckt - 5,6 Millionen Dollar aus eigener Kasse, 8,2 Millionen Dollar über einen Super-PAC. Die meisten Spots laufen in den Ballungsräumen (Miami, Tampa, Orlando). Dagegen kommt Gingrich nicht an mit seinen rund 3,8 Millionen Dollar - das meiste über den Super-PAC "Winning Our Future", hinter dem der Casinomogul Sheldon Adelson steckt.

Die Romney-Spots laufen unentwegt, Tag und Nacht. Der dramatischste besteht aus einem kompletten, unkommentierten Segment der Nachrichtensendung "NBC Nightly News" von 1997. Darin meldet Anchorman Tom Brokaw, wie Gingrich von seinen Kongresskollegen "wegen Ethikverstößen schuldig gesprochen" und zu 300.000 Dollar Strafe verdonnert wurde.

NBC und der längst pensionierte Brokaw - bis heute einer der angesehensten TV-Figuren der USA - haben laut dagegen protestiert. Doch die Spots sind weiter zu sehen, alle paar Minuten.

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beachbernie
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Beitrag(#1723759) Verfasst am: 31.01.2012, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Mitt Romneys Familie ließ Schwiegervater posthum taufen
Wie jetzt bekannt wurde, hat die Familie von Matt Romney, eine der Präsidentschaftskandidatenbewerber in den USA, den verstorbenen atheistischen Vater seiner Ehefrau posthum, ein Jahr nach dessen Tod, als Mormone taufen lassen.

Edward Roderick Davis war Ann Romeys Vater, der 1992 starb, und der sein Leben lang als standhafter Atheist gelebt hatte. Ein Jahr nach einem Tod wurde er in einer kirchlichen Zeremonie in die Kirche der Heiligen der letzten Tage aufgenommen.

Die Mormonen haben keinerlei Probleme damit, da sie der Auffassung sind, die Seele des Verstorbenen könnte die Taufe annehmen oder ablehnen.


http://hpd.de/node/12816

Meines Erachtens ist sowas hart an der Leichenschaendung. skeptisch

Kann man eigentlich seinen katholischen Opa posthumus aus der Kirche austreten lassen? Und wenn's dann nicht blitzt und laut donnert dies als Zustimmung werten? Am Kopf kratzen
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Argeleb
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Beitrag(#1723763) Verfasst am: 31.01.2012, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Mitt Romneys Familie ließ Schwiegervater posthum taufen
Wie jetzt bekannt wurde, hat die Familie von Matt Romney, eine der Präsidentschaftskandidatenbewerber in den USA, den verstorbenen atheistischen Vater seiner Ehefrau posthum, ein Jahr nach dessen Tod, als Mormone taufen lassen.

Edward Roderick Davis war Ann Romeys Vater, der 1992 starb, und der sein Leben lang als standhafter Atheist gelebt hatte. Ein Jahr nach einem Tod wurde er in einer kirchlichen Zeremonie in die Kirche der Heiligen der letzten Tage aufgenommen.

Die Mormonen haben keinerlei Probleme damit, da sie der Auffassung sind, die Seele des Verstorbenen könnte die Taufe annehmen oder ablehnen.


http://hpd.de/node/12816

Meines Erachtens ist sowas hart an der Leichenschaendung. skeptisch

Kann man eigentlich seinen katholischen Opa posthumus aus der Kirche austreten lassen? Und wenn's dann nicht blitzt und laut donnert dies als Zustimmung werten? Am Kopf kratzen


Das ist ja an Dummheit kaum zu überbieten. Das ist so plem-plem, dass mir echt die Worte fehlen. Und die Hände, so viele Facepalms, wie ich da machen möchte Pillepalle Komplett von der Rolle
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