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Brauchen wir Raumfahrt 'mit' Menschen zum Überleben 'der' Menschen jetzt?
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Brauchen wir Raumfahrt 'mit' Menschen zum Überleben 'der' Menschen jetzt?
Nein, erst mal nicht
61%
 61%  [ 36 ]
ja, brauchen wir
38%
 38%  [ 23 ]
Stimmen insgesamt : 59

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MadMagic
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.06.2017
Beiträge: 74

Beitrag(#2138707) Verfasst am: 13.06.2018, 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:

Das Du kein Humanist bist hatte ich vermutet...

Definiere „Humanismus“.

Für eine wasserdichte Definition hab ich heut schon zu viel Bier, aber Humanismus sollte doch was mit dem zu tun haben was uns Sokrates und Seneca vorgelebt haben.

Versuch's lieber in ein paar Tagen noch einmal. In Foren gibt's keine Eile. zwinkern


Was für Unsinn von wegen wasserdicht..., wovor habt ihr eigentlich immer alle Angst?

Menschenfreundlichkeit, das ist jdfls meine Definition.

Damit kann man natürlich anfangen. Stellt sich allerding die Frage, was Menschenfreundlichkeit ist. Freundlich zu allen, die freundlich sind zu mir? Das ist auch meins. Freundlich auch zu denen, die zu mir unfreundlich sind? Meine Sache nicht.

Naja, die bedingungslose Freundlichkeit ist auch nicht gerade meins, aber ich denke dennoch es ist ein sinnvoller Weg wenigstens als erster freundlich zu sein zwinkern

Zitat:
P.S.: Die Menschen allesamt für „pervers“ zu halten, und ihnen (und damit auch sich selbst) möglichst schnelles Aussterben zu wünschen, ist wedet im einen noch im anderen Sinne „menschenfreundlich“.

Da hast Du selbstverständlich Recht damit. Meine Aussage war sehr provokativ, weil viel zu absolut. Ich provoziere nun einmal sehr gerne Schulterzucken

Ich fände es in Wahrheit sehr traurig, wenn unsere Menschenfreunde VOR den perversen Arschlöchern aussterben würden, evtl. sollten die Menschenfreunde dann auch gar nicht aussterben...

Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern
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Wieder da zwinkern
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MadMagic
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.06.2017
Beiträge: 74

Beitrag(#2138715) Verfasst am: 13.06.2018, 01:49    Titel: Antworten mit Zitat

MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.
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sehr gut
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10653

Beitrag(#2138736) Verfasst am: 13.06.2018, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 888
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2138749) Verfasst am: 13.06.2018, 14:49    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?


Die kam von außen, von MadMagic, sofern du ihn nicht gegessen hast.
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sehr gut
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10653

Beitrag(#2138756) Verfasst am: 13.06.2018, 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?


Die kam von außen, von MadMagic, sofern du ihn nicht gegessen hast.

Es ging um sein "solange wir nicht gelernt haben", da ist dann die Frage was das für eine (einheitliche) Lehre sein soll, wo sie herkommt, wie sie vermittelt wird, durch wen - oder ob sie nicht (bereits) in uns ist.
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Grey
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Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 888
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2138760) Verfasst am: 13.06.2018, 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?


Die kam von außen, von MadMagic, sofern du ihn nicht gegessen hast.

Es ging um sein "solange wir nicht gelernt haben", da ist dann die Frage was das für eine (einheitliche) Lehre sein soll, wo sie herkommt, wie sie vermittelt wird, durch wen - oder ob sie nicht (bereits) in uns ist.


Du hast doch schon eine Meinung dazu, oder nicht?
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10653

Beitrag(#2138763) Verfasst am: 13.06.2018, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?


Die kam von außen, von MadMagic, sofern du ihn nicht gegessen hast.

Es ging um sein "solange wir nicht gelernt haben", da ist dann die Frage was das für eine (einheitliche) Lehre sein soll, wo sie herkommt, wie sie vermittelt wird, durch wen - oder ob sie nicht (bereits) in uns ist.


Du hast doch schon eine Meinung dazu, oder nicht?

Grundsätzlich halte ich Handlungen die nicht irgendwie von sich aus aus einem Menschen herauskommen für zweifelhaft. Andererseits nutzen Menschen bisweilen ein Umfeld aber auch so wie sie es vorfinden, wer Macht hat dieses Umfeld dem Ziel entsprechend zu gestalten kann einiges bewirken, selbst ohne Einsicht oder Willen von Teilen der Bevölkerung.
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MadMagic
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Anmeldungsdatum: 13.06.2017
Beiträge: 74

Beitrag(#2139049) Verfasst am: 16.06.2018, 00:14    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Grey hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
Das mit dem Aussterben will ich jetzt aber auch nicht gleichzusetzen mit "Nicht sein Leben zu Ende leben". Keinen Nachwuchs zu zeugen, würde für's Aussterben ja schon reichen zwinkern


Um die Kurve wieder zur Umfrage zu kriegen...

Wir sollten uns nicht ausbreiten, solange wir nicht gelernt haben nachhaltig und rücksichtsvoll gegenüber der Natur, d.h.(!) auch gegenüber uns selbst zu leben.

Diese Lehre kommt von Aussen oder ist in uns drin?


Die kam von außen, von MadMagic, sofern du ihn nicht gegessen hast.

Es ging um sein "solange wir nicht gelernt haben", da ist dann die Frage was das für eine (einheitliche) Lehre sein soll, wo sie herkommt, wie sie vermittelt wird, durch wen - oder ob sie nicht (bereits) in uns ist.


Du hast doch schon eine Meinung dazu, oder nicht?

Grundsätzlich halte ich Handlungen die nicht irgendwie von sich aus aus einem Menschen herauskommen für zweifelhaft. Andererseits nutzen Menschen bisweilen ein Umfeld aber auch so wie sie es vorfinden, wer Macht hat dieses Umfeld dem Ziel entsprechend zu gestalten kann einiges bewirken, selbst ohne Einsicht oder Willen von Teilen der Bevölkerung.

Bei mir kommt diese Lehre von innendrin, was sicherlich total subjektiv ist Mr. Green
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Beitrag(#2143659) Verfasst am: 19.07.2018, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Die nächsten Tage kann man die ISS wieder mal sehen. Und zwar zu eine einigermaßen passable Zeit.
Heute Abend um 23.02 Uhr. Ca 1.5 Stunden später, um 00.39 Uhr. Morgen Abend bereits um 22.11 Uhr.
Jeweils von Ost nach West. Die sichtbare Phase beträgt immer so um die 6 Minuten.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#2143664) Verfasst am: 19.07.2018, 22:23    Titel: Viel Geld, wenig Erkenntnis Antworten mit Zitat

Passender Kommentar von Patrick Illinger, promovierter Physiker, zur aktuellen Mission von Gerst und Co und dem entsprechenden Hype um diese / diesen:

Zitat:
Viel Geld, wenig Erkenntnis
Überirdisches Unterfangen

Die Begeisterung um den deutschen "Astro-Alex" Alexander Gerst ist verständlich. Aber die Wahrheit ist: Die Kosten für bemannte Missionen sind irrwitzig. Astronauten fliegen ins All, weil es begeistert, weil es stolz macht. Das Geld wäre besser anzulegen.

(...)

Der Zustand unseres Planeten, das Rätsel, wie einst Leben entstand, die Suche nach möglichen Rohstoffen im All und die Frage, ob es außerirdische Organismen gibt - all das hat nichts mit bemannter Raumfahrt zu tun.

(...)

Für das Geld, das alleine die Internationale Raumstation kostet, könnte man Dutzende robotische Missionen zu anderen Planeten unternehmen und Dutzende Satelliten zur Erkundung unseres eigenen Planeten in den Orbit schießen. Sicher, ein Radarsatellit, der die Eiskappen der Erde durchleuchtet oder den Regenwald überwacht, versprüht nicht einmal ansatzweise die Faszination eines bemannten Raumflugs. Für den Fortbestand der Menschheit sind solche Missionen indes wichtiger als eine Handvoll Frauen und Männer, die durch eine orbitale Containeranlage schweben und mit Schulklassen telefonieren.

(...)

fett teilweise von mir

Quelle:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/raumfahrt-ueberirdisches-unterfangen-1.4002699
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Critic
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Beitrag(#2143691) Verfasst am: 20.07.2018, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

Andererseits die "menschliche Natur":

Es ersetzt auch nichts den eigenen Augenschein. Was kann ein Bild des Taj Mahal oder des römischen Kolosseums oder des Grand Canyon vermitteln, und was fehlt?

Das Bild, das eine Robotersonde uns vom Mars liefern kann, ist irgendwo immer eingeschränkt: Es entspricht nicht zu 100% dem, was ein Mensch dort sehen würde. Und wenn der Roboter nicht das passende Werkzeug dabeihat, kann man sich auch nicht ansehen, wie der Stein im Inneren aussieht oder was unter ihm liegt. Ein Mensch kann den Stein aufheben, ihn umdrehen, mit seinem Hämmerchen ein Stück abschlagen, ihn einsammeln, im Basislager untersuchen bzw. für eine spätere Untersuchung kapseln und zurück mit zur Erde nehmen et cetera. Das kann natürlich ein Roboter theoretisch auch - wenn man daran gedacht hat, das passende Werkzeug mitzubringen. Wenn nicht, better luck bei der nächsten Mission in zehn Jahren.

Eine Mission, die auch nur einen Menschen auf den Mars brächte, wäre ungleich teurer und aufwendiger. Allerdings könnte die- oder derjenige sich womöglich binnen ein paar Wochen so viele Orte ansehen und dabei Entfernungen zurücklegen, für die die Forschungsrover mehrere Jahre gebraucht haben, und kann ja auch Reparaturen durchführen (mit Panzerband Lachen, mit Ersatzteilen, mit Teilen aus dem 3D-Drucker, ...) oder bis zu einem gewissen Grad improvisieren.

Und ein Bild (aber auch das Fehlen eines solchen) erweckt womöglich einen gewissen Antrieb: Man will ein Bild davon haben, aber nicht nur. Sondern man will da auch hin und dort selbst stehen.

Gut, wenn ich Fotos sehe, daß da Leute etwa auf die Antenne auf irgendeinem Wolkenkratzer geklettert sind und dort hängend ein Selfie geschossen haben mit 500 Metern Luft unter sich, denke ich auch: Lieber nicht. Aber wenn nicht mich, dann wird es genug Andere geben, die diese Erfahrung auch erleben wollen.


Und noch ein Gedanke als "advocatus diaboli"(?!):

Schließlich wüßte ich auch von keiner Grenze, die nicht irgendein Mensch irgendwann geknackt hätte: Menschen steigen seit einigen Jahrhunderten auf Berge, nicht so soweit, um irgendwo anders hinkommen zu können, sondern weil sie da sind. Und, naja, wozu fliegen, wenn man doch zu Fuß oder mit dem Schiff überall hinkommt? Oder wozu war es gut, überhaupt ins All zu fliegen oder zum Mond?

Es hat ungefähr ein Menschenleben von der Zeit gedauert, da Elektrizität nur eine akademische Spielerei war bis ganze Städte elektrisch illuminiert wurden; oder von der Zeit, da das schnellste Fortbewegungsmittel das Pferd war, bis zum Motorflug. Die meisten Leute waren sicher mit dem bis dato Gebotenen zufrieden. Aber diese Leute ja nicht, sie haben experimentiert und sich zum Teil dabei alle Knochen gebrochen, aber irgendwann sind sie dann herumgeflogen, und ein paar Jahrzehnte später flogen jedes Jahr Millionen Menschen durch die Weltgeschichte.

Und einer der Apollo-Ingenieure erzählte, sein Vater habe erst mit 14 Jahren das erste Mal ein Auto gesehen. Und seit 45 Jahren krebsen die Menschen nun nur im Erdorbit herum. Das muß mindestens den Mondfahrern wie ein Rückschritt vorkommen. Also irgendwann demnächst wird der Fortschritt dann auch dort kommen - ja er muß: Nicht unbedingt, weil es "ökonomisch" oder immer "intelligent" (siehe die halsbrecherischen Selfies) oder im strengeren Sinne "notwendig" wäre.
_________________
"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 9138
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2143775) Verfasst am: 20.07.2018, 20:01    Titel: Wider den bekörperten Marsmissionswahnsinn Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
(…)

Das Bild, das eine Robotersonde uns vom Mars liefern kann, ist irgendwo immer eingeschränkt: Es entspricht nicht zu 100% dem, was ein Mensch dort sehen würde.

umgekehrt ist dies der Fall,
der Mensch, eingehüllt in seinem Schutzanzug und unter schwersten Bedingungen mit Sauerstoffgeräten beatmet dürft deutlich „eingeschränkter“ sehen.
Während eine Robotersonde problemlos jahrelang meist 24h ihren Dienst 7 Tage die Woche verrichtet,
wird ein Mensch dort nur ein paar Stunden arbeiten können, um sich dann wieder einen Tag zu erholen.
Ich vergleiche mal die Belastung mit Bohrinseltauchern mit denen von Marsarbeitern.
https://info.arte.tv/de/entschaedigung-fuer-tiefseetaucher

Hier noch ein Bild von der aktuellen Curiosity Mission:

Quelle von dieser Seite – im Übrigen musste der Rover gerade einen schweren Sandsturm überstehen.
https://mars.jpl.nasa.gov/msl/mission/overview/

Critic hat folgendes geschrieben:

Und wenn der Roboter nicht das passende Werkzeug dabeihat, kann man sich auch nicht ansehen, wie der Stein im Inneren aussieht oder was unter ihm liegt. Ein Mensch kann den Stein aufheben, ihn umdrehen, mit seinem Hämmerchen ein Stück abschlagen, ihn einsammeln, im Basislager untersuchen bzw. für eine spätere Untersuchung kapseln und zurück mit zur Erde nehmen et cetera. Das kann natürlich ein Roboter theoretisch auch - wenn man daran gedacht hat, das passende Werkzeug mitzubringen. Wenn nicht, better luck bei der nächsten Mission in zehn Jahren.

All das kann Curiosity auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mars_Science_Laboratory#Roboterarm_und_Probengewinnung
nur halt eben jetzt schon! und nicht erst in 10 Jahren.
Zumindest arbeit sie kontinuierlicher und effizienter als jeder Mensch – als ein ganzes Menschenteam.
Im Übrigen. Was passiert eigentlich, wenn die erst bekörperte Marsmission scheitert und die Kosmonauten ihren Tod bei der Mission finden?
Wenn es Amerikaner sind – gibt es erst Mal wieder eine 15 Jährige Pause – hingegen bei Sonden und Robotern sitzen schon die nächsten Generationen in den Startlöchern.

Critic hat folgendes geschrieben:

Eine Mission, die auch nur einen Menschen auf den Mars brächte, wäre ungleich teurer und aufwendiger. Allerdings könnte die- oder derjenige sich womöglich binnen ein paar Wochen so viele Orte ansehen und dabei Entfernungen zurücklegen, für die die Forschungsrover mehrere Jahre gebraucht haben, und kann ja auch Reparaturen durchführen (mit Panzerband Lachen, mit Ersatzteilen, mit Teilen aus dem 3D-Drucker, ...) oder bis zu einem gewissen Grad improvisieren.

Sinnvoller ist es, Reparaturroboter zu bauen, und diese dann zur Unterstützung von den auf dem Mars arbeitenden Maschinen zu entsenden. (...)

Critic hat folgendes geschrieben:

Gut, wenn ich Fotos sehe, daß da Leute etwa auf die Antenne auf irgendeinem Wolkenkratzer geklettert sind und dort hängend ein Selfie geschossen haben mit 500 Metern Luft unter sich, denke ich auch: Lieber nicht.

Aber wenn nicht mich, dann wird es genug Andere geben, die diese Erfahrung auch erleben wollen.

Klar, bei den Menschen finden sich Freiwillige für alles. Aber nur weil es das gibt, müssen die übrigen Milliarden Menschen kräftig malochen, damit ein paar ‚Freiwillige‘ ihre Fotomomente bekommen – und bei eventueller Rückkehr auf Gasttour durch die Schulen unserer Republik touren.
Aber mit eigentlicher Wissenschaft hat dies nur sehr wenig und am Rande zu tun.

Critic hat folgendes geschrieben:

[Fortschritte der Menschheit durch Elektrifizierung und Motorisierung – beginnend mit kleinen Veränderungen und endend in breiter Akzeptanz und weitverbreiteter Anwendung]


a) sicherlich nicht zum Wohle des Planeten – oder anders gesprochen, der Natur.
b) diese sogenannten Errungenschaften des wissenschaftlichen Pioniergeistes wurden nur selten mit erheblichen Steuermitteln aus dem Allgemeingut finanziert, sondern vor allem
Es ist eine große Lüge, wenn immer behauptet wird, dass sowas wie die Marsmission ein ‚Menschheitstraum‘ ist. Es ist ein ethnozentristischer Traum, der wohl nur in unseren hochtechnologie Ländern ein größeres Bett hat. Den meisten Menschen geht dieser ‚Traum‘ so ziemlich am Allerwertesten vorbei – haben sie doch dringendere Fragen. Und diese Fragen gilt es für mich eher zu beantworten, als die Frage,
wie wir einen Humanoiden auf den ‚roten‘ Planeten bekommen.
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Anmeldungsdatum: 16.12.2017
Beiträge: 313

Beitrag(#2143777) Verfasst am: 20.07.2018, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ausflüge ins Sonnensystem bedingen ein weit höheres Zivilisationslevel.
Es wird durch diese elende Verlöhnerung verhindert.
Bevor Menschen das All genießen können, von dorther die Energie unseres Sterns abschöpfen und unseren Planeten zur Luxusoase einer unsterblichen Spezies machen.
Bis dahin kann Robotik im All alles erledigen, was uns auf dieses level liftet.
Die heutige Technik ist demgegenüber steinzeitlich.
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Hinweise wären nett, wo man in der Fuß-DNA HRQ-Einwirkung nachweisen lassen kann. Dort sind Strahlenschäden erkennbar.
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