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Der Herr Trump mal wieder....
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2077128) Verfasst am: 23.11.2016, 08:16    Titel: Der Herr Trump mal wieder.... Antworten mit Zitat

Die neueste Farce um Donald Trump entzuendete sich juengst nach einer Auffuehrung des Broadway musicals "Hamilton", bei der Trumps Vizepraesidenschaftskandidat Mike Pence im Theater anwesend war und von den Besuchern spontan ausgebuht wurde. Im Anschluss an das Theaterstueck trat einer der Schauspieler vor das Publikum und verlas stellvertretend fuer das Esemble eine Erklaerung, die sich direkt an Mike Pence richtete und der Sorge Ausdruck verlieh, dass ein Praesident Trump eine Gefahr fuer Minderheiten in den USA und allgemein "diversity" sein koennte, verbunden mit der Aufforderung an Pence sich dafuer einzusetzen, dass dies nicht so geschehen werde. Pence verliess zwar bereits nach dem ersten Satz der Erklaerung den Saal, blieb allerdings noch im Foyer kurz stehen und hoerte dort der gesamten Erklaerung zu.


http://www.cbc.ca/news/entertainment/pence-hamilton-cast-1.3858912


Wie reagierte Donald Trump nun auf den "Eklat"? Eigentlich wie immer. Er logte in sein Twitter-account ein und beschwerte sich, dass das "Hamilton"-Ensemble so gemein gewesen waere zu seinem Komplizen. Ausserdem verlangte er frecherweise eine Entschuldigung, obwohl die Erklaerung des "Hamilton"-Ensembles keinerlei Beleidigungen enthielt und im Grunde genommen recht hoeflich gehalten war. Trotzdem wertete Trump die Sache als "Belaestigung" seines Vice ("harrassment") durch das "Hamilton"-Ensemble.

Nuechtern betrachtet: Wenn sich hier jemand haette entschuldigen muessen, dann waere dies maximal Michael Pence gewesen, der sich einfach umdrehte und ging, obwohl er persoenlich angesprochen wurde. Wenn man direkt angesprochen wird, dann bleibt man stehen und hoert dem erstmal zu. Jedenfalls ist das bei Menschen mit halbwegs guten Manieren so.

Aber Trump scheint (vor allem wenn er nachts twittert) absolut unfaehig zu sein zu begreifen, dass hier ein Dialogangebot an seine Regierung gemacht wurde und keinerlei Grund besteht sich ueber die Erklaerung der Schauspieler aufzuregen.

Eine direkte, voellig angemessene Antwort durch einen "Hamilton"-Schauspieler erhielt Trump uebrigens auch auf seiner Twitterseite. Der forderte Trump unmissverstaendlich auf sich selber erst mal bei allen Menschen zu entschuldigen, die er waehrend seines Wahlkampfs beleidigt hat.


Der Trump-Trash hat natuerlich auch schon auf die Sache reagiert und ueberall in den rechten Ecken des Internets wird zum Boykott des Musicals aufgerufen. Letztlich ist das allerdings eine rein symbolische Kiste. "Hamilton" ist bereits auf Monate hinaus ausverkauft und dessen Macher werden wohl kaum wegen dieses "Boykotts" wirtschaftliche Einbussen erleiden.
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2077129) Verfasst am: 23.11.2016, 08:26    Titel: Antworten mit Zitat

Gute Idee, bb. Smilie

Ich glaube dieser Thread wird über die nächsten 4 bis 8 Jahre noch einige Beiträge anhäufen.

Diese Hamilton-Geschichte ist echt lächerlich. Die haben einfach nur ihren Sorgen Ausdruck verliehen. Wenn man schonmal jemanden zu Gast hat, der bald derart viel Einfluss haben wird wie Pence, dann kann man das auch mal machen, so als Theater und auch als Menschen und Wahlberechtigte. Unhöflich waren sie auch nicht dabei. Aber war klar, dass sich Trump darüber aufplustert. Mit den Augen rollen
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Kaguya-hime
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
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Beitrag(#2077139) Verfasst am: 23.11.2016, 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Postfaktiker beim Realitycheck
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 24821
Wohnort: Edo

Beitrag(#2077142) Verfasst am: 23.11.2016, 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Postfaktiker beim Realitycheck


Wat für'n Wendehals. Smilie Aber soll mir nur recht sein.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35582
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Beitrag(#2077146) Verfasst am: 23.11.2016, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Donald Trump hat ganz einfach auf einen anderen Modus umgeschaltet. Was ihm im Wahlkampf nuetzte, koennte ihm in der neuen Phase, in der er seine Macht konsolidieren will, schaden. Daher kommen die neuen Toene.

Ich gebe bei Trump keinen Pfifferling auf das, was er sagt. Zu deutlich ist ihm anzumerken, dass er vor allem das sagt, was ihm in der jeweiligen Situation nuetzlich erscheint. In dieser Hinsicht ist der Mann der ultimative Opportunist. Man darf gespannt sein, was er fuer Toene anschlagen wird, wenn seine Macht konsolidiert sein wird und welche, wenn er waehrend seiner Praesidentschaft auf Probleme stoesst.

Bei einem bin ich mir allerdings sicher. Donald Trump merkt sich sehr gut, wer sich gegen ihn stellt und er wird zu gegebener Zeit versuchen, es diesen Leuten heimzuzahlen. Donald Trump mit seiner extrem narzistischen Persoenlichkeit vergisst da nichts und das werden die betreffenden Leute irgendwann merken. Und dabei wird es nicht bei blosser Rethorik bleiben...
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luc
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Beitrag(#2077167) Verfasst am: 23.11.2016, 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

Trump gibt zur Zeit sanftere Töne von sich. Was ist Programm, was ist Augenwischerei, was ist pure Verarschung, was ist nur situativ?

In diesem Fall und nur in dem Fall der sanfteren Töne weiß ich die Unglaubwürdigkeit von Trump zu schätzen. ;- OK, mein letzter Satz ist fast unverständlich aber ihr werdet schon erahnen, was ich meine. zwinkern
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Schlumpf
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Wohnort: Ost-Bayern

Beitrag(#2077194) Verfasst am: 23.11.2016, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Donald Trump hat ganz einfach auf einen anderen Modus umgeschaltet. Was ihm im Wahlkampf nuetzte, koennte ihm in der neuen Phase, in der er seine Macht konsolidieren will, schaden. Daher kommen die neuen Toene.

Das Problem dabei ist jedoch, dass die "neuen Töne" auch nicht glaubhaft sind, denn die Auswahl seiner Minister und sonstigen Führungsleute besteht leider zum Teil auch aus ultrarechten Nationalisten.
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 30.09.2006
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Beitrag(#2077196) Verfasst am: 23.11.2016, 21:24    Titel: Antworten mit Zitat

Warum nur muss ich bei der Ansicht dieses Bildes:


Quelle: SPON
...so unwillkürlich an die Typen aus dem Politbüro der KPdSU denken?
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Ich fordere: JEDEM VOLLPFOSTEN SEIN EIGENES "Mimi-Mimi!"
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Casual3rdparty
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Anmeldungsdatum: 21.07.2012
Beiträge: 6255

Beitrag(#2077200) Verfasst am: 23.11.2016, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

simma mal gespannt, ob sich der donny von putin so schnell kaufen läßt wie goldkettchen-gerd...
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sünnerklaas
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 10153
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2077203) Verfasst am: 23.11.2016, 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Donald Trump hat ganz einfach auf einen anderen Modus umgeschaltet. Was ihm im Wahlkampf nuetzte, koennte ihm in der neuen Phase, in der er seine Macht konsolidieren will, schaden. Daher kommen die neuen Toene.

Ich gebe bei Trump keinen Pfifferling auf das, was er sagt. Zu deutlich ist ihm anzumerken, dass er vor allem das sagt, was ihm in der jeweiligen Situation nuetzlich erscheint. In dieser Hinsicht ist der Mann der ultimative Opportunist. Man darf gespannt sein, was er fuer Toene anschlagen wird, wenn seine Macht konsolidiert sein wird und welche, wenn er waehrend seiner Praesidentschaft auf Probleme stoesst.

Bei einem bin ich mir allerdings sicher. Donald Trump merkt sich sehr gut, wer sich gegen ihn stellt und er wird zu gegebener Zeit versuchen, es diesen Leuten heimzuzahlen. Donald Trump mit seiner extrem narzistischen Persoenlichkeit vergisst da nichts und das werden die betreffenden Leute irgendwann merken. Und dabei wird es nicht bei blosser Rethorik bleiben...


Ich glaube, man sollte mal bei Trump abwarten, bis er Präsident ist.

Allerdings hat sich Henry Kissinger in einer sehr diplomatischen Art und Weise in einem Zeit-Interview über Trump geäussert. Durch die Blume gesagt lässt Kissinger ansatzweise durchblicken, dass er Trump und sein gesamtes Umfeld wohl für vollkommen unfähige Chaoten hält, die gar nichts auf die Reihe bekommen werden.
Zitat:

ZEIT ONLINE: Derzeit scheint niemand Trumps außenpolitische Agenda zu kennen. Können Sie uns weiterhelfen?

Kissinger: Nein, ich nehme an, dass er die ersten sechs Monate brauchen wird, um die Probleme zu begreifen und Beziehungen zu den anderen Führern der Welt aufzubauen.

(...)

Wahlkampf ist nicht Regieren. Sie haben korrekt beschrieben, welche Tendenzen man in das hineinlesen könnte, was Trump im Wahlkampf sagte. Ich halte das für nutzlos. Was soll das heißen: den IS in Grund und Boden bomben? Ich denke Trump muss sich erst mal informieren, erst über die Details, dann über die Strategie. Aber wir sollten ihm Zeit dafür geben.
Quelle


Könnte sein, dass Trump so lange braucht, um irgendwas zu erkennen und ansatzweise zu begreifen, dass er dabei gar nicht merkt, dass seine Amtszeit längst beendet ist...
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Er_Win
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Beitrag(#2077208) Verfasst am: 24.11.2016, 00:26    Titel: Antworten mit Zitat

Casual3rdparty hat folgendes geschrieben:
simma mal gespannt, ob sich der donny von putin so schnell kaufen läßt wie goldkettchen-gerd...


da gibt's in den USA selbst genug, die ihn kaufen können - oder es vermutlich schon gemacht haben ...

Wieder ganz nett, was "analitik" so alles an Quellen bringt und danach herumspekuliert:
http://analitik.de/2016/11/23/gedanken-ueber-trump-und-den-kontext/
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Kramer
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Beitrag(#2077269) Verfasst am: 24.11.2016, 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Donald Trump will mit "Alt Right" nichts zu tun haben

Zitat:
Trump verteidigte auch seinen künftigen Strategiechef im Weißen Haus, Stephen Bannon, gegen Kritik, dieser sei ein Rassist. "Wenn er Rassist oder ein Rechter oder was auch immer in dieser Richtung wäre, würde ich überhaupt nicht darüber nachdenken, ihn zu beschäftigen." Die Ernennung des radikalen Provokateurs war von vielen Seiten kritisiert worden.


Der Mann kann echt dreist lügen.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



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Beitrag(#2077287) Verfasst am: 24.11.2016, 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Donald Trump will mit "Alt Right" nichts zu tun haben

Zitat:
Trump verteidigte auch seinen künftigen Strategiechef im Weißen Haus, Stephen Bannon, gegen Kritik, dieser sei ein Rassist. "Wenn er Rassist oder ein Rechter oder was auch immer in dieser Richtung wäre, würde ich überhaupt nicht darüber nachdenken, ihn zu beschäftigen." Die Ernennung des radikalen Provokateurs war von vielen Seiten kritisiert worden.


Der Mann kann echt dreist lügen.

Ich glaube nicht, dass der lügt. Lügen bedeutet, absichtlich die Unwahrheit zu sagen. Wahrheit ist keine Kategorie, in der Trump denkt. Er_Win hat hier irgendwo eine ganz nette Analyse seiner Aussagen im Wahlkampf verlinkt, in dem er bei jedem Gegner genau das verzapft hat, was richtig war, um den "aus dem Weg zu räumen". Wahr oder unwahr interessiert ihn nicht, seine Aussagen werden nur nach der zum aktuellen Zeitpunkt angestrebten Wirkung beim Adressaten zusammengestellt und dann oft genug stereotyp wiederholt.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Kramer
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Beiträge: 26063

Beitrag(#2077290) Verfasst am: 24.11.2016, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Wahrheit ist keine Kategorie, in der Trump denkt.


Und wer ihm das zugesteht, fällt auf seine Lügen rein.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2077293) Verfasst am: 24.11.2016, 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Wahrheit ist keine Kategorie, in der Trump denkt.


Und wer ihm das zugesteht, fällt auf seine Lügen rein.

Nö. Der formuliert nur etwas gelassener, dass seine Aussagen nichts wert sind.
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Er_Win
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Beiträge: 4482

Beitrag(#2077315) Verfasst am: 24.11.2016, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Wahrheit ist keine Kategorie, in der Trump denkt.


Und wer ihm das zugesteht, fällt auf seine Lügen rein.


nicht unbedingt - ev. versucht jener sein Urteil nach dem zu bilden, was Trump tut, nicht was er lautstark rum-trump-etet Schulterzucken

Alle überrascht-Geschockten die lieber an Clintons Rockzipfel hängen, fallen doch genauso gerne auf jede Trump-Äusserung rein, sofern sie nur ein bißchen verwertbares Empörungspotenzial hat !
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2077317) Verfasst am: 24.11.2016, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:
.....
Alle überrascht-Geschockten die lieber an Clintons Rockzipfel hängen, fallen doch genauso gerne auf jede Trump-Äusserung rein, sofern sie nur ein bißchen verwertbares Empörungspotenzial hat !

Schulterzucken Wenn es da einzige Potenzial ist, das seine Äußerungen haben?
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Wolf
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Beitrag(#2077336) Verfasst am: 24.11.2016, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat hier irgendwo eine ganz nette Analyse seiner Aussagen im Wahlkampf verlinkt, in dem er bei jedem Gegner genau das verzapft hat, was richtig war, um den "aus dem Weg zu räumen".

Wolf hat folgendes geschrieben:
Eine wirklich gute Vorabanalyse, warum Trump gewonnen hat:
https://m.youtube.com/watch?v=LibRNYJmZ-I

Edit: Link korrigiert

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Trish:(
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2077339) Verfasst am: 24.11.2016, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

@ Wolf: Jupp. Das ist was ich meinte. Sorry für die falsche Erinnerung.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26063

Beitrag(#2077364) Verfasst am: 25.11.2016, 00:37    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Wahrheit ist keine Kategorie, in der Trump denkt.


Und wer ihm das zugesteht, fällt auf seine Lügen rein.

Nö. Der formuliert nur etwas gelassener, dass seine Aussagen nichts wert sind.


Es gibt genug Leute, die seine Aussagen für sich verwerten. Auch User hier im Thread (und ich meine nicht Dich).
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2077396) Verfasst am: 25.11.2016, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Wahrheit ist keine Kategorie, in der Trump denkt.


Und wer ihm das zugesteht, fällt auf seine Lügen rein.

Nö. Der formuliert nur etwas gelassener, dass seine Aussagen nichts wert sind.


Es gibt genug Leute, die seine Aussagen für sich verwerten. Auch User hier im Thread (und ich meine nicht Dich).


und du meinst doch auch nicht die Verwertung, die sich in besorgter Trump-Äusserungs-Empörtheit gegenseitig übertrifft ?

Das ist im FGH übrigens die häufigste Art der Verwertung zwinkern
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 13977
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2077446) Verfasst am: 25.11.2016, 19:44    Titel: Antworten mit Zitat

(1) Die Zusammenstellung der Regierungsmannschaft sagt ja schon eine Menge aus:

Erstens, so gut wie niemand hat Erfahrung damit, wie eine Regierung funktioniert, aber insgesamt sind viele loyal zu Trump (Link):

Zitat:
Trump's approach to building a cabinet is the realization of an idea that has been bandied about by (some) Americans for decades: That "expertise" is something to be suspicious of, and is a liability rather than an asset. Richard Hofstadter was winning Pulitzer Prizes for writing about this tendency 50 years ago, and it's only grown in magnitude since. That said, when past presidents that tried to tap into this sentiment, it was mostly just lip service. Eisenhower, Carter, Reagan, and Bush II all came to Washington as "outsiders" with limited political experience (or, at least, limited experience at the federal level), but they promptly surrounded themselves with pros. Trump, by contrast, is primarily surrounding himself with loyalists.


Zweitens, Trump hat sich als "Volkstribun" inszeniert, aber es wird tatsächlich die reichste Regierung ever sein. Und auch da steht im Verdacht, daß diese Leute im Interesse einer Umverteilung von unten nach oben handeln, aber nicht unbedingt im Interesse der armen Leute oder der Normalverdiener (Link):

Zitat:
Donald Trump campaigned as the champion of the "forgotten man" but his cabinet is unlikely to be full of ordinary people. In fact, people worth less than $25 million need not apply. Some of his likely picks and their net worths are:

Harold Hamm ($15 billion)
Betsy DeVos ($5 billion)
Wilbur Ross ($3 billion)
Mitt Romney ($250 million)
Steve Mnuchin (> $46 million)
Rudy Giuliani (tens of millions)
Ben Carson ($26 million)

The deputy secretary of commerce is likely to be Todd Ricketts, a billionaire whose family owns the Chicago Cubs. And Trump, who claims to be worth $10 billion, is no pauper either. Is this cabinet going to operate for the benefit of the average household in the U.S., where the median income is $55,000? We'll soon see.



(2) Und warum bekämpfen die Republikaner das öffentliche Schulsystem - und kultivieren die "Antiintellektualität"? Damit sie noch jemand wählt("Education, not income predicted who would vote for Trump" -- *), damit die Leute - auch wenn sie es wollten - nicht mehr bemerken würden, daß sie von vorne bis hinten vera.t werden?

(Stichworte:
-Fox News: es gibt eine Untersuchung, wonach Menschen, die ihre Nachrichten aus Fox News beziehen, weniger über Geschehnisse bescheid wußten als Menschen, die im fraglichen Zeitraum gar keine Nachrichten gesehen hatten;
- Fake News: es gibt inzwischen eine ganze sozusagen Branche, die erfundene Nachrichten produziert hat, die im Interesse eines bestimmten Kandidaten gelegen haben;
- Trump hat den Wahlkampf gewonnen und erschien vielen dieser Leute geradezu als Verfechter der nur "politisch unerwünschten, gefühlten Wahrheit", obwohl er eigentlich die ganze Zeit über "pants on fire" dagestanden, sprich ständig gelogen hat.)

(*: wobei der "duchschnittliche Bildungsgrad" aber auch damit korrelieren dürfte, wie gut es der entsprechenden Region wirtschaftlich geht: z.B. aus strukturschwachen Regionen ziehen die gut Ausgebildeten weg und ziehen in aufstrebende Regionen, in denen hohe Chancen auf lukrative Beschäftigung bestehen.)
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Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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Skeptiker
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Beitrag(#2077614) Verfasst am: 26.11.2016, 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Politiker auf der ganzen Welt haben auf den Tod des "Comandante" Fidel Castro reagiert. Nachdem der künftige US-Präsident Donald Trump acht Stunden nach Bekanntwerden des Todes einen irritierenden Tweet absetzte, hat er Castro als "brutalen Diktator" bezeichnet. (...)

US-Präsident Barack Obama versicherte der kubanischen Bevölkerung nach dem Tod von Fidel Castro, "dass sie in den Vereinigten Staaten einen Freund und Partner haben". Zugleich sprach er der Castro-Familie sein Beileid aus.


http://web.de/magazine/politik/fidel-castro-tot/donald-trump-tod-fidel-castro-brutaler-diktator-tot-32032166


Der Unterschied zwischen Obama und dem Faschisten Trump ist allzu deutlich. Kuba ist in großer Gefahr ...-


_________________
°
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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zelig
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Beiträge: 22120

Beitrag(#2077617) Verfasst am: 26.11.2016, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Politiker auf der ganzen Welt haben auf den Tod des "Comandante" Fidel Castro reagiert. Nachdem der künftige US-Präsident Donald Trump acht Stunden nach Bekanntwerden des Todes einen irritierenden Tweet absetzte, hat er Castro als "brutalen Diktator" bezeichnet. (...)

US-Präsident Barack Obama versicherte der kubanischen Bevölkerung nach dem Tod von Fidel Castro, "dass sie in den Vereinigten Staaten einen Freund und Partner haben". Zugleich sprach er der Castro-Familie sein Beileid aus.


http://web.de/magazine/politik/fidel-castro-tot/donald-trump-tod-fidel-castro-brutaler-diktator-tot-32032166


Der Unterschied zwischen Obama und dem Faschisten Trump ist allzu deutlich. Kuba ist in großer Gefahr ...-

[img][bild][/img]



Könnte auch sein, daß Trump die sogenannten Exil-Cubaner hofiert, die noch immer einen großen Einfluß haben. Die erheben meines Wissens bis heute Ansprüche auf das Land ihrer Großgrundbesitzer-Vorfahren. Nicht Kuba, aber das politische System (mit besserer medizinischer Versorgung der Bevölkerung als die USA - muss man sich mal vorstellen) ist mit Trump sicherlich gefährdeter, als zuvor.
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Wolf
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Beitrag(#2077618) Verfasst am: 26.11.2016, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Politiker auf der ganzen Welt haben auf den Tod des "Comandante" Fidel Castro reagiert. Nachdem der künftige US-Präsident Donald Trump acht Stunden nach Bekanntwerden des Todes einen irritierenden Tweet absetzte, hat er Castro als "brutalen Diktator" bezeichnet. (...)

US-Präsident Barack Obama versicherte der kubanischen Bevölkerung nach dem Tod von Fidel Castro, "dass sie in den Vereinigten Staaten einen Freund und Partner haben". Zugleich sprach er der Castro-Familie sein Beileid aus.


http://web.de/magazine/politik/fidel-castro-tot/donald-trump-tod-fidel-castro-brutaler-diktator-tot-32032166


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Beitrag(#2077622) Verfasst am: 26.11.2016, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Politiker auf der ganzen Welt haben auf den Tod des "Comandante" Fidel Castro reagiert. Nachdem der künftige US-Präsident Donald Trump acht Stunden nach Bekanntwerden des Todes einen irritierenden Tweet absetzte, hat er Castro als "brutalen Diktator" bezeichnet. (...)

US-Präsident Barack Obama versicherte der kubanischen Bevölkerung nach dem Tod von Fidel Castro, "dass sie in den Vereinigten Staaten einen Freund und Partner haben". Zugleich sprach er der Castro-Familie sein Beileid aus.


http://web.de/magazine/politik/fidel-castro-tot/donald-trump-tod-fidel-castro-brutaler-diktator-tot-32032166


Der Unterschied zwischen Obama und dem Faschisten Trump ist allzu deutlich. Kuba ist in großer Gefahr ...-

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Könnte auch sein, daß Trump die sogenannten Exil-Cubaner hofiert, die noch immer einen großen Einfluß haben. Die erheben meines Wissens bis heute Ansprüche auf das Land ihrer Großgrundbesitzer-Vorfahren. Nicht Kuba, aber das politische System (mit besserer medizinischer Versorgung der Bevölkerung als die USA - muss man sich mal vorstellen) ist mit Trump sicherlich gefährdeter, als zuvor.


Sollte die Rechnung der kubanischen Mafia in Miami, dass ihnen Trump hilft sich Kuba wieder unter den Nagel zu reissen, tatsaechlich aufgehen, dann ist nicht nur das "politische System" Kubas Geschichte, sondern dann wird das ganze Land darunter leiden. Diese Leute werden von den Kubanern als "fremde Herrer" wahrgenommen werden, falls sie Gelegenheit bekommen Kuba unter sich aufzuteilen. Das koennte durchaus in eine neue kubanische Revolution einmuenden.
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Skeptiker
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Beitrag(#2077623) Verfasst am: 26.11.2016, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Politiker auf der ganzen Welt haben auf den Tod des "Comandante" Fidel Castro reagiert. Nachdem der künftige US-Präsident Donald Trump acht Stunden nach Bekanntwerden des Todes einen irritierenden Tweet absetzte, hat er Castro als "brutalen Diktator" bezeichnet. (...)

US-Präsident Barack Obama versicherte der kubanischen Bevölkerung nach dem Tod von Fidel Castro, "dass sie in den Vereinigten Staaten einen Freund und Partner haben". Zugleich sprach er der Castro-Familie sein Beileid aus.


http://web.de/magazine/politik/fidel-castro-tot/donald-trump-tod-fidel-castro-brutaler-diktator-tot-32032166


Der Unterschied zwischen Obama und dem Faschisten Trump ist allzu deutlich. Kuba ist in großer Gefahr ...-

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Könnte auch sein, daß Trump die sogenannten Exil-Cubaner hofiert, die noch immer einen großen Einfluß haben. Die erheben meines Wissens bis heute Ansprüche auf das Land ihrer Großgrundbesitzer-Vorfahren. Nicht Kuba, aber das politische System (mit besserer medizinischer Versorgung der Bevölkerung als die USA - muss man sich mal vorstellen) ist mit Trump sicherlich gefährdeter, als zuvor.


Nachdem Trump meint, die Wahl gewonnen zu haben und Präsident zu werden, ist ihm glaube ich die Gruppe der Exil-Cubaner nur als Mittel zu seinem politischen Zwecke wichtig.

Aber dieser extreme, feindselige Kommentar, der so völlig aus der Reihe der Äußerungen der meisten anderen Staatschefs fällt, kommt aus ihm selbst.

Kuba insgesamt ist in Gefahr, wenn Trump eine militärische Intervention erwägt oder auch nur eine noch massivere Wirtschaftsblockade.

Aber die ganze Welt ist seit Trump noch mehr in Gefahr geraten als ohnehin schon. Sein vermeintliches Zögern und seine Rückzieher bei einigen Themen sollten niemanden dazu verleiten, jetzt aufzuatmen.

Es wird noch sehr übel werden ...- skeptisch
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)


Zuletzt bearbeitet von Skeptiker am 26.11.2016, 20:40, insgesamt einmal bearbeitet
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beachbernie
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Beitrag(#2077624) Verfasst am: 26.11.2016, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Politiker auf der ganzen Welt haben auf den Tod des "Comandante" Fidel Castro reagiert. Nachdem der künftige US-Präsident Donald Trump acht Stunden nach Bekanntwerden des Todes einen irritierenden Tweet absetzte, hat er Castro als "brutalen Diktator" bezeichnet. (...)

US-Präsident Barack Obama versicherte der kubanischen Bevölkerung nach dem Tod von Fidel Castro, "dass sie in den Vereinigten Staaten einen Freund und Partner haben". Zugleich sprach er der Castro-Familie sein Beileid aus.


http://web.de/magazine/politik/fidel-castro-tot/donald-trump-tod-fidel-castro-brutaler-diktator-tot-32032166


Der Unterschied zwischen Obama und dem Faschisten Trump ist allzu deutlich.

Ist Marcellinus jetzt eigentlich auch Faschist?



Also ich habe bisher noch nie gehoert, dass Marcellinus oeffentlich zu politisch motivierten Morden aufruft, seine Anhaenger zu politisch motivierter Gewalt anstachelt, Millionen Menschen deportieren will, einer ganze Weltreligion die Einreise in sein Land verweigern will etc. Deshalb wuerde ich Deine Frage spontan verneinen. Smilie
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Skeptiker
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Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2077626) Verfasst am: 26.11.2016, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Wolf hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Politiker auf der ganzen Welt haben auf den Tod des "Comandante" Fidel Castro reagiert. Nachdem der künftige US-Präsident Donald Trump acht Stunden nach Bekanntwerden des Todes einen irritierenden Tweet absetzte, hat er Castro als "brutalen Diktator" bezeichnet. (...)

US-Präsident Barack Obama versicherte der kubanischen Bevölkerung nach dem Tod von Fidel Castro, "dass sie in den Vereinigten Staaten einen Freund und Partner haben". Zugleich sprach er der Castro-Familie sein Beileid aus.


http://web.de/magazine/politik/fidel-castro-tot/donald-trump-tod-fidel-castro-brutaler-diktator-tot-32032166


Der Unterschied zwischen Obama und dem Faschisten Trump ist allzu deutlich.

Ist Marcellinus jetzt eigentlich auch Faschist?


Also ich habe bisher noch nie gehoert, dass Marcellinus oeffentlich zu politisch motivierten Morden aufruft, seine Anhaenger zu politisch motivierter Gewalt anstachelt, Millionen Menschen deportieren will, einer ganze Weltreligion die Einreise in sein Land verweigern will etc. Deshalb wuerde ich Deine Frage spontan verneinen. Smilie


Marcellinus hat eine problematische Affinität zu reaktionären Philosophen, ähnlich wie samson.

Trump möchte offenbar den *Herrenmenschen* einmal mehr Wirklichkeit werden lassen, wie es in der Menschheitsgeschichte schon einige Male der Fall war ...-
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zelig
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Beiträge: 22120

Beitrag(#2077627) Verfasst am: 26.11.2016, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Politiker auf der ganzen Welt haben auf den Tod des "Comandante" Fidel Castro reagiert. Nachdem der künftige US-Präsident Donald Trump acht Stunden nach Bekanntwerden des Todes einen irritierenden Tweet absetzte, hat er Castro als "brutalen Diktator" bezeichnet. (...)

US-Präsident Barack Obama versicherte der kubanischen Bevölkerung nach dem Tod von Fidel Castro, "dass sie in den Vereinigten Staaten einen Freund und Partner haben". Zugleich sprach er der Castro-Familie sein Beileid aus.


http://web.de/magazine/politik/fidel-castro-tot/donald-trump-tod-fidel-castro-brutaler-diktator-tot-32032166


Der Unterschied zwischen Obama und dem Faschisten Trump ist allzu deutlich. Kuba ist in großer Gefahr ...-

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Sollte die Rechnung der kubanischen Mafia in Miami, dass ihnen Trump hilft sich Kuba wieder unter den Nagel zu reissen, tatsaechlich aufgehen, dann ist nicht nur das "politische System" Kubas Geschichte, sondern dann wird das ganze Land darunter leiden. Diese Leute werden von den Kubanern als "fremde Herrer" wahrgenommen werden, falls sie Gelegenheit bekommen Kuba unter sich aufzuteilen. Das koennte durchaus in eine neue kubanische Revolution einmuenden.


Ja, das sehe ich -bis auf die "neue kubanische Revolution"- auch so. Ich hatte Skeptiker so verstanden, als drohte seiner Ansicht nach eine militärische Intervention. Das kann ich mir nicht vorstellen, und dagegen war meine Erwiderung gerichtet. War vielleicht zu undeutlich von mir.
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