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Was lest Ihr gerade? II
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Heizölrückstoßabdämpfung
Hedonist
Foren-Admin



Anmeldungsdatum: 26.07.2007
Beiträge: 16018
Wohnort: Zell i.W.

Beitrag(#1815324) Verfasst am: 09.02.2013, 01:49    Titel: Was lest Ihr gerade? II Antworten mit Zitat

Fortsetzung von diesem Thread.
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„Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.“ Curt Goetz
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 21971

Beitrag(#1817172) Verfasst am: 15.02.2013, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

Kehlmann, Die Vermessung der Welt.
Endlich. Sehr schön zu lesen.
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Kival
Feminist Ghost



Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 24070

Beitrag(#1817192) Verfasst am: 15.02.2013, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Mal wieder: Hans Albert: Traktat über kritische Vernunft
Zum ersten Mal (glaube ich): Hans Albert: Kritischer Rationalismus
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"A basic literacy in statistics will one day be as necessary for efficient citizenship as the ability to read and write." (angeblich H. G. Wells)
"The consent of the governed is not consent if it is not informed." (Edward Snowden)
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 8039
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#1817199) Verfasst am: 15.02.2013, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

ich lese und glaube, ich hatte es schon mal empfohlen:

eine reihe betrüblicher ereignisse von lemony snicket
13 bände.

http://www.lemonysnicket.de/

Zitat:
Eine Reihe betrüblicher Ereignisse (Originaltitel: A Series of Unfortunate Events) ist eine US-amerikanische Kinderbuchserie von Lemony Snicket, die insgesamt 13 Bände umfasst. Teile der Reihe erschienen auch unter den Titeln Die schaurige Geschichte von Violet, Sunny und Klaus und Schauriger Schlamassel.


Zitat:
Die Geschichte dreht sich um die drei Geschwister Violet, Klaus und Sunny Baudelaire, die ihre Eltern durch einen Brand verloren haben. Da die drei nicht volljährig sind, werden sie wechselnden Vormündern anvertraut, die jedoch alle auf die ein oder andere Weise Opfer von Graf Olaf werden. Dieser hat es auf das Familienvermögen abgesehen und ist offensichtlich auch der Urheber des Brands. Mit fortschreitender Handlung entdecken die Kinder verschiedene Geheimnisse ihrer Eltern und erfahren, dass diese Mitglieder einer Geheimorganisation namens FF waren. Sie schließen sich der Organisation an, versuchen die Geheimnisse aufzudecken und endlich einen sicheren Ort zu finden, an dem sie bleiben können. Graf Olaf, die Familie Snicket und die einzelnen Vormünder spielen dabei eine entscheidende Rolle.

http://de.wikipedia.org/wiki/Eine_Reihe_betr%C3%BCblicher_Ereignisse

ich meine, wer braucht schon pipi, die ein pferd hochhebt? zwinkern
die drei waisen, um dies hier geht nutzen, um mit ihrem zunächst ganz betrüblichen schicksal zurechtzukommen ganz menschliche fähigkeiten.
und doch sind die geschichten ganz phantastisch und ausgesprochen humorvoll. und abenteuerlich.
überdies werden andauernd wörter erklärt.

klaus liest leidenschaftlich gerne und weiß so viel wie ein lexikon und kann dadurch in gefährlichen situationen, und die gibts es eben zu hauf, hilfe bringen,
violet ist erfinderin und kann somit aus einfachen gegenständen hilfreiches basteln.
und sunny, das kleinkind kann beißend und kauend die geschwister unterstützen.

und wer hat schon eine vormündin, die eine immobilienmaklerphobie hat...

ps und: es gibt immer einen ausweg.



verfilmt mit jim carrey und meryl streep nur zwei der schauspieler zu nennen.
https://www.youtube.com/watch?v=nVny_CHpBcU
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"als ob"
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Desperadox
Nischenprodukt



Anmeldungsdatum: 18.01.2012
Beiträge: 2241
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#1817213) Verfasst am: 15.02.2013, 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Grad durchgelesen Ernest Cline - Ready Player One, Near-Future-Dystopie mit viel 80er Jahre Nerdkultur.
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SUUM CUIQUE
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esme
lebt ohne schützende Gänsefüßchen.



Anmeldungsdatum: 12.06.2005
Beiträge: 5667

Beitrag(#1817826) Verfasst am: 18.02.2013, 04:37    Titel: Antworten mit Zitat

The World Until Yesterday: What Can We Learn from Traditional Societies? von Jared Diamond
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Kival
Feminist Ghost



Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 24070

Beitrag(#1817832) Verfasst am: 18.02.2013, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

esme hat folgendes geschrieben:
The World Until Yesterday: What Can We Learn from Traditional Societies? von Jared Diamond


Nachdem ich dachte, den Namen kenne ich doch und ich erstmal bei Wikipedia gelandet bin, stöbere ich nun durch die Vielzahl von anthropologischen und historischen Kritiken an Diamond. Sehr interessant.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31237
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1817900) Verfasst am: 18.02.2013, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, von Pierre Bourdieu.


Bourdieu ist schon ein wertvoller Autor. Daumen hoch!


Aber nicht ganz leicht zu lesen.

Gerade habe ich die längste Fußnote, die ich je gelesen habe hinter mir.
Eine Fußnote die über zwei Seiten ging, und noch eine Fußnote enthielt. Die war allerdings "nur" 6 Zeilen lang.

Und das ganze Buch in so kleine Schrift. skeptisch


Und ich quäle mich immer weiter.

by the way; kann mir jemand erklären, was unten auf der Seite 92 den folgenden Hinweis bedeutet?: "47 A.a.O.,S.71 (von mir unterstrichen)"

Das ganze Buch kommt mir so vor, alsob "auf Krampf" in Sachen Kunst, Menschen in irgendwelche Kategorien eingeteilt werden sollten.

Ich glaube weiterhin, dass die dargelegten Kriterien, in Wiederholungsfall, kaum die gleichen Prozentsätze zu Tage bringen würden.

Aber ich ackere mich durch.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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tillich (epigonal)
schiebt den Wal



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14899

Beitrag(#1817903) Verfasst am: 18.02.2013, 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
by the way; kann mir jemand erklären, was unten auf der Seite 92 den folgenden Hinweis bedeutet?: "47 A.a.O.,S.71 (von mir unterstrichen)"

A.a.O. = am angegebenen Ort. Das Zitat, das die Fußnote belegt, ist aus demselben Buch, das schon in der vorigen Fußnote angegeben worden war; die Unterstreichung im Zitat stammt aber nicht aus dem Original, sondern vom Autor deines Buchs.
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Tarvoc
/leftypol/



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 32718
Wohnort: Bonn

Beitrag(#1817917) Verfasst am: 18.02.2013, 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

G.W.F. Hegel - Phänomenologie des Geistes (Einleitung)
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AdvocatusDiaboli
Halbzeitpausenrevoluzzer



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21140
Wohnort: München

Beitrag(#1817952) Verfasst am: 18.02.2013, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, von Pierre Bourdieu.


Bourdieu ist schon ein wertvoller Autor. Daumen hoch!


Aber nicht ganz leicht zu lesen.

Gerade habe ich die längste Fußnote, die ich je gelesen habe hinter mir.
Eine Fußnote die über zwei Seiten ging, und noch eine Fußnote enthielt. Die war allerdings "nur" 6 Zeilen lang.

Und das ganze Buch in so kleine Schrift. skeptisch


Und ich quäle mich immer weiter.

by the way; kann mir jemand erklären, was unten auf der Seite 92 den folgenden Hinweis bedeutet?: "47 A.a.O.,S.71 (von mir unterstrichen)"

Das ganze Buch kommt mir so vor, alsob "auf Krampf" in Sachen Kunst, Menschen in irgendwelche Kategorien eingeteilt werden sollten.

Ich glaube weiterhin, dass die dargelegten Kriterien, in Wiederholungsfall, kaum die gleichen Prozentsätze zu Tage bringen würden.

Aber ich ackere mich durch.


Lachen Lobenswert. Die Daten sind auch aus dem Frankreich der 80er Jahre, da ist viel Wasser die Seine hinuntergerauscht. Ein Tipp: es geht nicht um Menschen, die in Kategorien gepresst werden, sondern um Wahrscheinlichkeiten mit den Menschen ein Verhalten an den Tag legen.
Das sollte man bei soziologischen Studien immer im Hinterkopf behalten: jeder Mensch ist individuell und bildet doch gesellschaftliche Strukturen ab...

Ein Millionär A mit Uni-Abschluss aus reichem Elternhaus wird kaum nachmittags irgendwelche gescripteten RTL-Schmonzetten mit Unterschichtspersonal anschauen. Da tendiert die Wahrscheinlichkeit gegen Null. Ein Lottomillionär B, der früher schon RTL geschaut hat, wird sein Fernsehverhalten nicht ablegen, wenn er nicht gerade mit seinem Ferrari über die Autobahn rauscht. Eine junge Frau C, die den Millionär A geheiratet hat, die früher RTL geschaut hat, wird um diese Zeit mit ihrem Golflehrer ein Techtelmechtel am 19. Loch ausführen, da sie genötigt wird, den Sport ihrer neuen Kreise zu erlernen... Wenn der Golflehrer D nicht wär, und sie zu Hause sitzen würde, sähe sie RTL, obwohl ihr Mann eher 3sat oder arte schauen würde, wenn er denn Fernsehen um die Zeit schaut. Nun ist die Frage - wieviele Millionäre A suchen sich eine C, wenn es doch eine hübsche, kluge E gibt, die ebensolche Interessen wie A hat, bereits als Kind auf dem Golfplatz herumturnte, und weiß, einen Manet von einem van Gogh zu unterscheiden und deshalb lieber arte schaut, wenn schon der Fernseher eingeschaltet wird... usw.usf.
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.
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Kival
Feminist Ghost



Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 24070

Beitrag(#1817991) Verfasst am: 18.02.2013, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
by the way; kann mir jemand erklären, was unten auf der Seite 92 den folgenden Hinweis bedeutet?: "47 A.a.O.,S.71 (von mir unterstrichen)"

A.a.O. = am angegebenen Ort. Das Zitat, das die Fußnote belegt, ist aus demselben Buch, das schon in der vorigen Fußnote angegeben worden war; die Unterstreichung im Zitat stammt aber nicht aus dem Original, sondern vom Autor deines Buchs.


Wobei ein bisschen unklar ist, wann man eigentlich a.a.O. und wann ebd. benutzen sollte/muss. Auf den Arm nehmen
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14899

Beitrag(#1817993) Verfasst am: 18.02.2013, 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Kival hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
by the way; kann mir jemand erklären, was unten auf der Seite 92 den folgenden Hinweis bedeutet?: "47 A.a.O.,S.71 (von mir unterstrichen)"

A.a.O. = am angegebenen Ort. Das Zitat, das die Fußnote belegt, ist aus demselben Buch, das schon in der vorigen Fußnote angegeben worden war; die Unterstreichung im Zitat stammt aber nicht aus dem Original, sondern vom Autor deines Buchs.

Wobei ein bisschen unklar ist, wann man eigentlich a.a.O. und wann ebd. benutzen sollte/muss. Auf den Arm nehmen

Ich benutze beides in Hausarbeiten eh nicht, sondern zitiere in den Fußnoten immer mit Autor und abgekürztem Titel. Nachher füge ich noch beim Überarbeiten zwischen den beiden Zitaten eine Fußnote ein, und nix stimmt mehr.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31237
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1817994) Verfasst am: 18.02.2013, 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, von Pierre Bourdieu.


Bourdieu ist schon ein wertvoller Autor. Daumen hoch!


Aber nicht ganz leicht zu lesen.

Gerade habe ich die längste Fußnote, die ich je gelesen habe hinter mir.
Eine Fußnote die über zwei Seiten ging, und noch eine Fußnote enthielt. Die war allerdings "nur" 6 Zeilen lang.

Und das ganze Buch in so kleine Schrift. skeptisch


Und ich quäle mich immer weiter.

by the way; kann mir jemand erklären, was unten auf der Seite 92 den folgenden Hinweis bedeutet?: "47 A.a.O.,S.71 (von mir unterstrichen)"

Das ganze Buch kommt mir so vor, alsob "auf Krampf" in Sachen Kunst, Menschen in irgendwelche Kategorien eingeteilt werden sollten.

Ich glaube weiterhin, dass die dargelegten Kriterien, in Wiederholungsfall, kaum die gleichen Prozentsätze zu Tage bringen würden.

Aber ich ackere mich durch.


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Das sollte man bei soziologischen Studien immer im Hinterkopf behalten: jeder Mensch ist individuell und bildet doch gesellschaftliche Strukturen ab...

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Aber um das zu wissen, brauche ich kein 900-Seiten Buch.
Ich bin gespannt, ob es für mich echte neue Erkentnisse bringen wird.
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unquest
Marx und Freudlos



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Beitrag(#1818015) Verfasst am: 18.02.2013, 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Aber ich ackere mich durch.

Na dann noch viel Spaß. (Ich hab den Schinken während des Studiums lesen müssen)

Wenn du mit dem Buch fertig bist, würde ich dir unbedingt "Eleganter Unsinn" von Sokal empfehlen, denn was für dich vielleicht schwer verständlich ist oder gar "tiefgründig" erscheint, kann in Wirklichkeit überhaupt keinen Inhalt enthalten. Und Bourdieu ist sicherlich ein heißer Kandidat für pseudowissenschaflichen Sprachstil. Lachen
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31237
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1818020) Verfasst am: 18.02.2013, 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Aber ich ackere mich durch.

Na dann noch viel Spaß. (Ich hab den Schinken während des Studiums lesen müssen)

Wenn du mit dem Buch fertig bist, würde ich dir unbedingt "Eleganter Unsinn" von Sokal empfehlen, denn was für dich vielleicht schwer verständlich ist oder gar "tiefgründig" erscheint, kann in Wirklichkeit überhaupt keinen Inhalt enthalten. Und Bourdieu ist sicherlich ein heißer Kandidat für pseudowissenschaflichen Sprachstil. Lachen


Schwer verständlich oder tiefgründig müssen nicht deckungsgleich sein. Im Gegenteil, manchmal wird schwer verständlich geschrieben, um den Eindruck zu wecken, man sei tiefgründig.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 32718
Wohnort: Bonn

Beitrag(#1818026) Verfasst am: 18.02.2013, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Kival hat folgendes geschrieben:
Wobei ein bisschen unklar ist, wann man eigentlich a.a.O. und wann ebd. benutzen sollte/muss. Auf den Arm nehmen

Also ich habe gelernt, dass a.a.O. heute eigentlich gar nicht mehr gebräuchlich ist.
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14899

Beitrag(#1818051) Verfasst am: 19.02.2013, 00:34    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Kival hat folgendes geschrieben:
Wobei ein bisschen unklar ist, wann man eigentlich a.a.O. und wann ebd. benutzen sollte/muss. Auf den Arm nehmen

Also ich habe gelernt, dass a.a.O. heute eigentlich gar nicht mehr gebräuchlich ist.

Ich habe mal gelernt, "ebd." bedeute die Zitierung genau derselben Seite, während "a.a.O." plus Seitenzahl benutzt werde, wenn eine andere Seite desselben Werks gemeint ist. (Wikipedia meint das auch.)
Ich hab's aber auch schon anders gesehen. Und ich denke, das dürfte nach und nach aussterben, sei es wegen der o.g. Probleme beim Schreiben mit PC, sei es wegen des unschönen Vordringens der Harvard-Zitationsweise.
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Kival
Feminist Ghost



Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 24070

Beitrag(#1818324) Verfasst am: 20.02.2013, 03:51    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kival hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
by the way; kann mir jemand erklären, was unten auf der Seite 92 den folgenden Hinweis bedeutet?: "47 A.a.O.,S.71 (von mir unterstrichen)"

A.a.O. = am angegebenen Ort. Das Zitat, das die Fußnote belegt, ist aus demselben Buch, das schon in der vorigen Fußnote angegeben worden war; die Unterstreichung im Zitat stammt aber nicht aus dem Original, sondern vom Autor deines Buchs.

Wobei ein bisschen unklar ist, wann man eigentlich a.a.O. und wann ebd. benutzen sollte/muss. Auf den Arm nehmen

Ich benutze beides in Hausarbeiten eh nicht, sondern zitiere in den Fußnoten immer mit Autor und abgekürztem Titel. Nachher füge ich noch beim Überarbeiten zwischen den beiden Zitaten eine Fußnote ein, und nix stimmt mehr.


In der Soziologie ist der Harvard-Stil üblich. Manchmal möchte man auch Wörterzahl sparen, da ist ebd. und a.a.O. sehr nützlich, gerade weil der Harvard-Stil die Wörterzahl ja stark aufbläht. Auf den Arm nehmen

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Kival hat folgendes geschrieben:
Wobei ein bisschen unklar ist, wann man eigentlich a.a.O. und wann ebd. benutzen sollte/muss. Auf den Arm nehmen

Also ich habe gelernt, dass a.a.O. heute eigentlich gar nicht mehr gebräuchlich ist.

Ich habe mal gelernt, "ebd." bedeute die Zitierung genau derselben Seite, während "a.a.O." plus Seitenzahl benutzt werde, wenn eine andere Seite desselben Werks gemeint ist. (Wikipedia meint das auch.)
Ich hab's aber auch schon anders gesehen. Und ich denke, das dürfte nach und nach aussterben, sei es wegen der o.g. Probleme beim Schreiben mit PC, sei es wegen des unschönen Vordringens der Harvard-Zitationsweise.


Das Problem lässt sich leicht umgehen: Erst am Ende wandelt man, wo es passt, in "ebd." und "a.a.O." um. Zumindest in deutschsprachigen Veröffentlichugnen wird ebd. und a.a.O. auch mit Harvardstil verwendet. Im Englischen gibt es zumindest ibid (=ebd.) auch beim Harvard-Stil.

PS: Ich neige auch zu a.a.O. bei gleichem Buch und ebd. bei gleicher Stelle.
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Kival
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Anmeldungsdatum: 14.11.2006
Beiträge: 24070

Beitrag(#1818325) Verfasst am: 20.02.2013, 03:52    Titel: Antworten mit Zitat

Als Randnotiz: Eine Dozentin - die aus dem Ausland kommt - wusste gar nicht was "a.a.O." überhaupt ist. zwinkern
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Telliamed
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Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 5125
Wohnort: Wanderer zwischen den Welten

Beitrag(#1818341) Verfasst am: 20.02.2013, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Einem Parteischullehrer an der Parteischule der SED in Erfurt schwante zwar, dass "Ebenda" in seinem Lehrbuch für einen Autor stehen würde. Doch grübelte er über die richtige Betonung und entschloss sich für die zweite Silbe, als er seine Zustimmung zum Lehrbuchinhalt erklärte:

"Wie schon der Genosse Ebända richtig sagte, ....! Ich bin vollauf mit der Einschätzung des Genossen Ebända einverstanden."Das Kleingedruckte

Unter den Zuhörern saßen etliche Hochschullehrer, für die die Teilnahme an einem mehrmonatigen Kurs Pflicht war, und freuten sich, dass endlich einmal in ihrem tristen Alltag für gute Unterhaltung gesorgt wurde. Der Lehrer hatte seinen Spitznamen weg und hieß im Kurs nur noch der "Genosse Ebända".
(ich habe das nicht selbst erlebt und war noch zu jung, wurde aber Ohrenzeuge der vergnügten Schilderung).
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Standpunkt
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Anmeldungsdatum: 22.12.2009
Beiträge: 181
Wohnort: Chattischer Bibelgürtel

Beitrag(#1819626) Verfasst am: 25.02.2013, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Noch was Schönes:
Ich habe gerade die umfangreiche Recherche "Die Nonnen von Sant`Ambrogio" des Kirchenrechtlers Hubert Wolf (geb. 1959) gelesen. Er beleuchtet den dubiosen Alltag in einem römischen Kloster Mitte des 19. Jahrhunderts. Nonnen, Jesuiten, Kardinäle samt dem Papst intrigierten unbekümmert in einem Lügengebäude aus Sex, Meineiden, Giftmordversuchen, religiösem Wahn und Scheinheiligkeit.
Fazit: Il Decamerone feierte im Schatten des Vatikan 500 Jahre nach Boccaccio Urständ.
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Kiki
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 15053
Wohnort: Ulm

Beitrag(#1819868) Verfasst am: 26.02.2013, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Kehlmann, Die Vermessung der Welt.
Endlich. Sehr schön zu lesen.


Oh ja, hat mir auch gut gefallen, als ich es endlich gelesen hatte.


Ich lese "Die Abenteuer des Joel Spazierer" von Michael Koehlmeier. Ein Schelmenroman! Liest sich gut, man mag sich gar nicht vorstellen, was alles noch im Leben dieses Mannes passiert ist, dass er so geworden ist, wie er ist.
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You may not have realized that your tiniest moves provoke disorder in my heart with a strenght comparable to that of a typhoon.
~
Kömodie = Tragödie + Zeit (Jürgen von der Lippe)
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 21971

Beitrag(#1819870) Verfasst am: 26.02.2013, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

Kiki hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Kehlmann, Die Vermessung der Welt.
Endlich. Sehr schön zu lesen.


Oh ja, hat mir auch gut gefallen, als ich es endlich gelesen hatte.


Ich lese "Die Abenteuer des Joel Spazierer" von Michael Koehlmeier. Ein Schelmenroman! Liest sich gut, man mag sich gar nicht vorstellen, was alles noch im Leben dieses Mannes passiert ist, dass er so geworden ist, wie er ist.


Ich habe mich gefragt, was wohl historische Realität war und was erfunden. Aber ich habe nicht recherchiert.
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kennstenich
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Anmeldungsdatum: 10.05.2012
Beiträge: 301

Beitrag(#1820282) Verfasst am: 28.02.2013, 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Michio Kaku - Die Physik der Zukunft / Unsere Welt in 100 Jahren

Nur komisch, dass es nicht als EBook zu bekommen ist - irgendwie inkonsequent
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 14927
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#1820307) Verfasst am: 28.02.2013, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

kennstenich hat folgendes geschrieben:
Michio Kaku - Die Physik der Zukunft / Unsere Welt in 100 Jahren

Nur komisch, dass es nicht als EBook zu bekommen ist - irgendwie inkonsequent

Was interessiert dich daran? So lange lebst du doch bestimmt nicht. Lachen
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kennstenich
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Beiträge: 301

Beitrag(#1820308) Verfasst am: 28.02.2013, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
kennstenich hat folgendes geschrieben:
Michio Kaku - Die Physik der Zukunft / Unsere Welt in 100 Jahren

Nur komisch, dass es nicht als EBook zu bekommen ist - irgendwie inkonsequent

Was interessiert dich daran? So lange lebst du doch bestimmt nicht. Lachen

stimmt, ...eigentlich habe ich es garnicht vor. zwinkern
aber mit den Nano-Robotern zum Operieren und gezüchteten neuen Organen könnte es vielleicht doch sein?
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katholisch
Benedikt XVI: Respekt! Franziskus: alles Gute!



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Wohnort: Marktl

Beitrag(#1820373) Verfasst am: 28.02.2013, 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

kennstenich hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
kennstenich hat folgendes geschrieben:
Michio Kaku - Die Physik der Zukunft / Unsere Welt in 100 Jahren

Nur komisch, dass es nicht als EBook zu bekommen ist - irgendwie inkonsequent

Was interessiert dich daran? So lange lebst du doch bestimmt nicht. Lachen

stimmt, ...eigentlich habe ich es garnicht vor. zwinkern
aber mit den Nano-Robotern zum Operieren und gezüchteten neuen Organen könnte es vielleicht doch sein?


wer weiß, womöglich in so 80 Jahren werden viele hier das sehr wohl ncoh erleben...wenn der Fortschritt Gott sei Dank so weiter geht...
_________________
Grüß euch Gott - alle miteinander!


r.-k. und
gemeiner Feld-, Wald- und Wiesenchrist
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Effô Tisetti
Königsblau bis in den Tod



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Beitrag(#1820382) Verfasst am: 28.02.2013, 16:41    Titel: Antworten mit Zitat

Von morbider Faszination, richtig klasse...
Bordeaux: Ein Roman in vier Jahrgängen - Paul Torday
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"Die einfache Formel: Jesus ist stärker! hilft Menschen, sich aus der Fixierung völlig irrationaler Wertesysteme zu lösen."
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Telliamed
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Beiträge: 5125
Wohnort: Wanderer zwischen den Welten

Beitrag(#1820388) Verfasst am: 28.02.2013, 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Kiki hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Kehlmann, Die Vermessung der Welt.
Endlich. Sehr schön zu lesen.


Oh ja, hat mir auch gut gefallen, als ich es endlich gelesen hatte.


Ich lese "Die Abenteuer des Joel Spazierer" von Michael Koehlmeier. Ein Schelmenroman! Liest sich gut, man mag sich gar nicht vorstellen, was alles noch im Leben dieses Mannes passiert ist, dass er so geworden ist, wie er ist.


Ich habe mich gefragt, was wohl historische Realität war und was erfunden. Aber ich habe nicht recherchiert.


Es gibt verschiedene Arten von Lesern "historischer Romane" oder in diesem Fall wissenschaftshistorischer Belletristik, solche, die recht unbekümmert um die historischen Realitäten konsumieren, und solche, die darauf bauen, möglichst nichts Erfundenes vorgesetzt zu bekommen - wenn es um weltbekannte historische Persönlichkeiten geht. Dann mögen sich historische Belletristen lieber Kunstfiguren schaffen und sie entsprechend phantasievoll ausstaffieren.

http://www.zeit.de/online/2007/16/L-Kehlmann

Mit dem Autor der Rezension Wolfgang Griep (der demnächst 65 Jahre alt wird und im Leben nicht halb so pedantisch scheinend daher kommt wie in der Besprechung) gehöre ich zu der zweiten Kategorie. Was Grieps Bemerkung mit den Kutschen betrifft, so sollte man wissen, dass er der republikweit führende Experte für das Reisen mit Pferdegefährten und den Zustand deutscher Straßen im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert ist.
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