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NSU-Prozess in München
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Telliamed
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Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 5125
Wohnort: Wanderer zwischen den Welten

Beitrag(#1827861) Verfasst am: 28.03.2013, 11:39    Titel: NSU-Prozess in München Antworten mit Zitat

Obwohl bei diesem Thema bei einigen der Griff zu einem Smiley naheliegend ist, der eine stoßartige Rückwärtsbewegung symbolisiert, will ich doch schon einmal einen Thread zu dem im April anlaufenden NSU-Prozess aufmachen.

Zunächst eher den hier: Argh

Da geht aber auch schon wieder im Vorfeld alles schief, was schiefgehen kann.

Das Münchener Gericht behauptet, die Plätze für beobachtende Journalisten nach dem Eingang der Anträge bearbeitet zu haben. Nach dem Motto: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst."

Die Justiz musste erst von außen darauf gebracht werden (Ombudsfrau der in der Mehrzahl türkischen Opfer B. John), dass die türkischen Journalisten nicht mehr in den Saal passen.

Reaktion: Man habe ja nicht wissen können, dass die die Vergaberegel für die Sitzplätze nicht kennen. Schulterzucken
Man hat nun einmal keinen größeren Gerichtssaal finden können.

Jetzt wird nach einem Kompromiss gesucht.

Es geht unglücklich weiter, wie es schon seit der Entdeckung der Gruppe gelaufen ist.
Bis heute wurden von den Juristen Prinzipien in Stellung gebracht, die eigentlich eingehalten werden müssten. Selber schuld, wer sie nicht kennt. Der Rechtsstaat zeigt sich von seiner formalen Seite. Kann ja sein, dass das jemand gut findet. Ob türkische oder sonstwelche Opfer - ist egal, alle werden gleich behandelt.

Siegfried Kauder
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-prozess-cdu-politiker-siegfried-kauder-verteidigt-gericht-a-891381.html

Inzwischen ist der politische Flurschaden in aller Welt schon wieder immens. Wenn das so weitergeht mit einem Prozeß, der international zeigen soll, wie der wehrhafte Rechtstaat aussieht,
na dann Mahlzeit
*rückwärts*
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 21901

Beitrag(#1827878) Verfasst am: 28.03.2013, 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Ich erinnere mich an ein Interview mit dem Gerichtspräsidenten in der SZ vor einigen Wochen. Es war ganz klar erkennbar, daß die Justiz-Verantwortlichen hier aus Prinzipiengründen in das offene Messer eines PR-Gaus rennen wollten. Selbst ein Laie konnte aufgrund des Interviews ahnen, was nun kommen sollte. Ehrlich gesagt gönne ich denen den Druck, den die jetzt abbekommen.
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bernard
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Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 634

Beitrag(#1827888) Verfasst am: 28.03.2013, 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

Wir hatten das Thema hier schon: http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1827549#1827549

Was ihr wollt, ist ein politischer Schauprozess, in dem eine von Medien und Politik ausgklüngelte Medienfront über die Täter moralisch richtet - und eben kein Kriminalprozess nach rechtsstaatlichen Regeln. Bei der Gelegenheit zeigt ihr also auch, wie wenig euch das Prinzip der Gewaltenteilung und Co. wert sind.

Die formale Regeln haben ihren Sinn. Das Windhundverfahren verhindert immerhin, dass Sitzplätze nach politischen Gutdünken vergeben werden. Sobald wir anfangen nach politischem Gusto Quoten zu vergeben, ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Journalisten unbeliebter Blättchen werden dann aufgrund von Quoten ignoriert. Dass "Radio Arabella" statt Erdogans Hofberichterstatter einen Platz bekommen haben, zeigt, dass so auch Underdogs an die Reihe kommen.

Hoffentlich fließt die ganze Chose nacher mit in die Revisionsbegründung ein.

Die Medien können dabei leider nur gewinnen: 3 Jahre Zschäpe-Show ist für sie besser als 1,5 Jahre. Und wenn sie nachher aufgrund der langen Verfahrensdauer den ihr zustehenden Strafrabatt bekommt, dürfen sie auch noch über die unfähige Justiz jammern und das ganze zum Skandal aufblasen.
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Telliamed
registrierter User



Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 5125
Wohnort: Wanderer zwischen den Welten

Beitrag(#1827895) Verfasst am: 28.03.2013, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
Wir hatten das Thema hier schon: http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1827549#1827549



Das war im Thread "Journalismussterben". Ich halte es für gerechtfertigt, dem bevorstehenden Prozess wegen seiner Bedeutung hier einen gesonderten Thread zu widmen.
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 21901

Beitrag(#1827897) Verfasst am: 28.03.2013, 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
Was ihr wollt, ist ein politischer Schauprozess


Unsinn. Zu den Grundprinzipien des Rechtsstaates gehört es, die Öffentlichkeit zum Verfahren zuzulassen. Es gibt begründete Ausnahmen. Wenn in einem Prozess um rassistisch motivierte Verbrechen nicht dafür gesorgt wird, daß der Teil der Öffentlichkeit anwesend sein kann, gegen den das organisierte Verbrechen gerichtet ist, dann ist das ein Fehler.
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bernard
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Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 634

Beitrag(#1827901) Verfasst am: 28.03.2013, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Zu den Grundprinzipien des Rechtsstaates gehört es, die Öffentlichkeit zum Verfahren zuzulassen.


Die sind ja auch zugelassen. Türkische Medienvertreter können ja mit iihren deutschen Berufsgenossen kooperieren.

Zitat:
Es gibt begründete Ausnahmen. Wenn in einem Prozess um rassistisch motivierte Verbrechen nicht dafür gesorgt wird, daß der Teil der Öffentlichkeit anwesend sein kann,


Natürlich kann man sich dafür stark machen, dass entsprechende Gesetze geschaffen werden. Aber bis solche Gesetze in Kraft treten, dauert seine Zeit. Für den aktuellen Prozess kommt das viel zu spät. Jetzt politisch oder medial eine Ausnahme durchzusetzen ist reine Willkür.

Auch weiß ich nicht, ob ich solche Gesetzesänderungen gutheißen soll. Welche Quoten soll es denn bei einer Mordserie an kurdisch-jesidischen Asylanten aus der Türkei geben? Quoten für die von den Opfern verhassten türkischen Staatsmedien? Für kurdische Minderheitsvertreter? Für Jesidenverbände? Quoten auch für Vertreter totalitäre Regime ala Nordkorea? Wer soll das alles festlegen? Doch eher politischer Klüngel, statt Neutralität,....
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Babyface
Weltmeister



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 11236

Beitrag(#1827922) Verfasst am: 28.03.2013, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Soll dann die mediale "Interessensvertretung" der Angeklagten auch einen Platz bekommen?
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14846

Beitrag(#1827924) Verfasst am: 28.03.2013, 14:30    Titel: Antworten mit Zitat

Babyface hat folgendes geschrieben:
Soll dann die mediale "Interessensvertretung" der Angeklagten auch einen Platz bekommen?

Es geht nicht um "Interessenvertretung", sondern um die Öffentlichkeit in dem Land und in der Sprache, denen die Opfer entstammen.

Nazis können normale deutsche Zeitungen lesen, Verwandte türkischer Einwanderer nicht unbedingt.
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der uns die Früchte in die Bäume hängt!
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bernard
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Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 634

Beitrag(#1827928) Verfasst am: 28.03.2013, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

"Hürriyet" und "Sabah" können genauso berichten wie die "Deutsche Stimme" - auch ohne eigene Medienverterter. Sie müssen nur mit ihren Kollegen kooperieren bzw. abschreiben, was diese so alles von sich geben.

Die stellen sich wirklich an: Zu uninformiert, um sich rechtzeitig zu bewerben, zu blöd, zum kooperieren, usw.
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Casual3rdparty
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Anmeldungsdatum: 21.07.2012
Beiträge: 6255

Beitrag(#1827946) Verfasst am: 28.03.2013, 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Nazis können normale deutsche Zeitungen lesen, Verwandte türkischer Einwanderer nicht unbedingt.

wenn ich mir so manche nazi-website ansehe, stoße ich als deutscher muttersprachler da auch auf gewisse sprachbarrieren. nicht jedem sind begriffe wie "heimseiten", "staatsschmutz", "hohle erden" oder "ostmark" gleich geläufig. ich könnte mir vorstellen, dass das auch für eingefleischte nazis gilt, die die normale presse lesen oder es versuchen.
aber ich nehme nicht an, dass irgendein rechter journalist versucht hat, sich zu akkreditieren. wie bei jeder propaganda oder hetze, dürften fakten ohnehin nur als störfaktor wahrgenommen werden.


quote repariert. vrolijke
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Anmeldungsdatum: 21.07.2012
Beiträge: 6255

Beitrag(#1827950) Verfasst am: 28.03.2013, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:

Die stellen sich wirklich an: Zu uninformiert, um sich rechtzeitig zu bewerben, zu blöd, zum kooperieren, usw.


also zu langsam und zu blöd waren auch ausgewiesene medienprofis wie:
-nzz
-afp
-orf
-srg
-bbc
-bloomberg news
-n 24
usw usf

Zitat:
"Hürriyet" und "Sabah" können genauso berichten wie die "Deutsche Stimme" - auch ohne eigene Medienverterter. Sie müssen nur mit ihren Kollegen kooperieren bzw. abschreiben, was diese so alles von sich geben.

mich würde schon interessieren, welche dinge die türkischen medien aus direkter berichterstattung anders sehen als die deutschen.
aus praktischen gründen könnten vertreter deutscher medien ähnlicher couleur kooperieren und den türkischen so einen vollen platz einräumen.
als beispiel etwa:

-zdf, swr, mdr, wdr und br (könnte sich auch kostenreduzierend auf die gez ausawirken, hrhrr)
-augsburger allgemeine und nürnberger zeitung
usw

die stuttgarter zeitung hats vorgemacht, sie ist bereits poolführer im pool mit der berliner zeitung, kölner stadtanzeiger, mitteldeutscher zeitung und rheinlandpfalz.

eigentlich ist das ganze drama viel lärm um nichts.


leicht
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Defätist
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Anmeldungsdatum: 09.06.2010
Beiträge: 8557

Beitrag(#1827957) Verfasst am: 28.03.2013, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

ich verweise mal auf meine Meinung von hier: http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=1827702#1827702
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 21901

Beitrag(#1827968) Verfasst am: 28.03.2013, 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Man stelle sich vor, in der Türkei oder einem anderen Land der Welt, würden über Jahre hinweg rassistisch motivierte, organisierte Morde an deutschstämmige verübt, und beim Prozess würde man mit Hinweis auf technischen Gründen die Anwesenheit deutscher Journalisten verunmöglichen...
Vor allem wenn man sich vorstellt, daß die entsetzliche Verwicklung der inländischen Geheimdienste noch immer nicht aufgeklärt ist, dann wird damit einfach, aus Sicht ausländischer Beobachter der Verdacht unterfüttert, daß wir doch einen "tiefen Staat" haben. Und weil ich da selber nicht dran glaube, obwohl ich manchmal meine Zweifel habe, ist das in meinen Augen grottendoofe Überheblichkeit der lokalen Justizprovinzfürtsen, die Aussenwirkung als irrelevant für den Prozess abzutun.
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Misterfritz
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Beitrag(#1827973) Verfasst am: 28.03.2013, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
und beim Prozess würde man mit Hinweis auf technischen Gründen die Anwesenheit deutscher Journalisten verunmöglichen...

man hat es hier verunmöglicht?
man hat genau wie sonst immer ein verfahren angewandt (das man evtl. kritisieren kann) und die hälfte der sitzplätze für die presse reserviert und diese nach eingang der anträge vergeben.
ich sehe ein problem darin, wenn man jetzt dieses verfahren ausser kraft setzt. man kann für zukünftige, ähnlich gelagerte fälle sicherlich ein weiteres verfahren beschliessen, aber doch nicht im nachhinein etwas ändern.
und wem soll man diese plätze jetzt zugunsten der türkischen medien wegnehmen, den journalisten, denen man sie schon zugesprochen hat, oder dem publikum?
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Babyface
Weltmeister



Anmeldungsdatum: 17.07.2003
Beiträge: 11236

Beitrag(#1827974) Verfasst am: 28.03.2013, 17:27    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Babyface hat folgendes geschrieben:
Soll dann die mediale "Interessensvertretung" der Angeklagten auch einen Platz bekommen?

Es geht nicht um "Interessenvertretung", sondern um die Öffentlichkeit in dem Land und in der Sprache, denen die Opfer entstammen.

Nazis können normale deutsche Zeitungen lesen, Verwandte türkischer Einwanderer nicht unbedingt.

Glaub ich einfach nicht. Das Geschrei wäre nicht weniger, wenn alle Türken deutsch könnten.
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posted by Babyface
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 21901

Beitrag(#1827975) Verfasst am: 28.03.2013, 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

Misterfritz hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
und beim Prozess würde man mit Hinweis auf technischen Gründen die Anwesenheit deutscher Journalisten verunmöglichen...

man hat es hier verunmöglicht?
man hat genau wie sonst immer ein verfahren angewandt (das man evtl. kritisieren kann) und die hälfte der sitzplätze für die presse reserviert und diese nach eingang der anträge vergeben.
ich sehe ein problem darin, wenn man jetzt dieses verfahren ausser kraft setzt. man kann für zukünftige, ähnlich gelagerte fälle sicherlich ein weiteres verfahren beschliessen, aber doch nicht im nachhinein etwas ändern.
und wem soll man diese plätze jetzt zugunsten der türkischen medien wegnehmen, den journalisten, denen man sie schon zugesprochen hat, oder dem publikum?


http://www.sueddeutsche.de/politik/streit-um-medienplaetze-beim-nsu-prozess-ombudsfrau-john-sieht-chancen-fuer-neue-regelung-1.1635362
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bernard
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Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 634

Beitrag(#1827976) Verfasst am: 28.03.2013, 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Man stelle sich vor, in der Türkei oder einem anderen Land der Welt, würden über Jahre hinweg rassistisch motivierte, organisierte Morde an deutschstämmige verübt, und beim Prozess würde man mit Hinweis auf technischen Gründen die Anwesenheit deutscher Journalisten verunmöglichen...


Es hat rechtliche Gründe, keine technische. Aber wenn das den Gesetzen des Landes entspricht, muss man das akzeptieren.
Im Falle der Türkei wäre das allerdings noch einmal etwas anderes. Das Land verfügt über keine unabhängige Justiz, das macht die Sache besonders lustig: Von der Türkei, einem EU-Beitrittskandidaten, fordert man stets, die Justiz zu reformieren, sie endlich unabhängiger von der Politik zu machen. Aber jetzt fordert ihr, ihnen genau das Gegenteil vorzumachen Argh

Zitat:
Verwicklung der inländischen Geheimdienste noch immer nicht aufgeklärt ist


Die werden auch bei der Zschäpe-Show nicht aufgeklärt werden.

Und noch etwas anderes: Es waren keine Türken, die hier mal Urlaub gemacht haben. Waren die Opfer eigentlich (jetzt unabhängig von ihrer ethnisch-kulturellen Herkunft, sondern rein rechtlich) Deutsche oder hat sie nur die türkische Staatsbürgerschaft?
Sofern sie einen deutschen Pass hatten, wäre erst recht zu klären, warum man der türkischen Presse eine Sonderrolle einräumen sollte. Ist das nicht sehr völkisch gedacht von dir? Im anderen Kontext würdest du über so etwas schimpfen wie ein Rohrspatz.
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bernard
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Anmeldungsdatum: 12.06.2012
Beiträge: 634

Beitrag(#1827978) Verfasst am: 28.03.2013, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
http://www.sueddeutsche.de/politik/streit-um-medienplaetze-beim-nsu-prozess-ombudsfrau-john-sieht-chancen-fuer-neue-regelung-1.1635362


Das ist jetzt natürlich interessant:
Zitat:

Das Gericht hätte wegen der Besonderheit in diesem Prozess die Möglichkeit gehabt, türkischen Medien feste Plätze zu reservieren, sagte Erel. Er verwies dabei auf den Prozess gegen den Fernsehmoderator Jörg Kachelmann. Dabei hatte das Landgericht Mannheim von den 48 Sitzplätzen zehn an Schweizer Medien vergeben mit der Begründung, wegen der Staatsangehörigkeit Kachelmanns seien die Schweizer Medien angemessen zu berücksichtigen.


Wer kennt sich hier rechtlich genauer aus? Gelten in Mannheim andere Regeln als in München?
Es wäre dann aber noch immer zu klären, ob die Opfer nicht bereits die deutsche Staatsbürgerschaft hatten.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19324
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#1827980) Verfasst am: 28.03.2013, 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Man stelle sich vor, in der Türkei oder einem anderen Land der Welt, würden über Jahre hinweg rassistisch motivierte, organisierte Morde an deutschstämmige verübt, und beim Prozess würde man mit Hinweis auf technischen Gründen die Anwesenheit deutscher Journalisten verunmöglichen......

Zustimmung zu diesem Post bis auf eine Kleinigkeit: Die Tatsache, dass die türkische Presse hier länger gepennt hat als andere, sind keine technischen Gründe, sondern sie haben einfach zu lange gepennt. Ich bin auch dafür, dass die hier auch eine Beobachtungsmöglichkeit bekommen, würde aber auch laut dazusagen, dass es auch an ihnen selbst liegt, wenn sie bisher keinen Platz hatten. Was sie nämlich jetzt bekommen ist eine Extrawurst. Die sollen sie in diesem Fall aus politischen Gründen ruhig kriegen, aber mit dem Etikett "wegen besonderer Schnarchnasigkeit".

fwo
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 19324
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#1827981) Verfasst am: 28.03.2013, 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
....
Wer kennt sich hier rechtlich genauer aus? Gelten in Mannheim andere Regeln als in München?....

Es gelten immer die Regeln, die der jeweilige Richter vorher festlegt. Und es steht ihm frei, die bei Bedarf auch nachträglich zu ändern. So lautete zumindest gestern in den Tagesthemen die Auskunft eines ehemaligen Verfassungsrichters.

fwo
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14846

Beitrag(#1827998) Verfasst am: 28.03.2013, 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
http://www.sueddeutsche.de/politik/streit-um-medienplaetze-beim-nsu-prozess-ombudsfrau-john-sieht-chancen-fuer-neue-regelung-1.1635362


Das ist jetzt natürlich interessant:
Zitat:

Das Gericht hätte wegen der Besonderheit in diesem Prozess die Möglichkeit gehabt, türkischen Medien feste Plätze zu reservieren, sagte Erel. Er verwies dabei auf den Prozess gegen den Fernsehmoderator Jörg Kachelmann. Dabei hatte das Landgericht Mannheim von den 48 Sitzplätzen zehn an Schweizer Medien vergeben mit der Begründung, wegen der Staatsangehörigkeit Kachelmanns seien die Schweizer Medien angemessen zu berücksichtigen.


Wer kennt sich hier rechtlich genauer aus? Gelten in Mannheim andere Regeln als in München?
Es wäre dann aber noch immer zu klären, ob die Opfer nicht bereits die deutsche Staatsbürgerschaft hatten.

Die rechtlichen Voraussetzungen sind mE mit Sicherheit dieselben. Natürlich können die Gerichte bei entsprechendem Interesse in einem anderen Land derartige Quoten vergeben - wenn sie wollen. Nur um diesen Willen des Gerichts geht es.

Während das Mannheimer Gericht ein entsprechendes Interesse berücksichtigt hat bei einem Vergewaltigungsprozess, bei dem der Angeklagte eine ausländische Staatsangehörigkeit hat, diese aber bei der vorgeworfenen Tat keinerlei Rolle spielte, sieht das Münchener Gericht keine Notwendigkeit (oder angeblich keine Möglichkeit) dafür bei einer Serie terroristischer Morde, bei der die Herkunft der Opfer aus einem anderen Staat das Tatmotiv war.

Insofern kann ich zeligs Wertung ("grottendoofe Überheblichkeit der lokalen Justizprovinzfürsten") nur zustimmen.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35095
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1828039) Verfasst am: 28.03.2013, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
bernard hat folgendes geschrieben:
....
Wer kennt sich hier rechtlich genauer aus? Gelten in Mannheim andere Regeln als in München?....

Es gelten immer die Regeln, die der jeweilige Richter vorher festlegt. Und es steht ihm frei, die bei Bedarf auch nachträglich zu ändern. So lautete zumindest gestern in den Tagesthemen die Auskunft eines ehemaligen Verfassungsrichters.

fwo


So kenne ich das auch.
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Lord Snow
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
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Beitrag(#1828045) Verfasst am: 28.03.2013, 19:40    Titel: Re: NSU-Prozess in München Antworten mit Zitat

Telliamed hat folgendes geschrieben:
Obwohl bei diesem Thema bei einigen der Griff zu einem Smiley naheliegend ist, der eine stoßartige Rückwärtsbewegung symbolisiert, will ich doch schon einmal einen Thread zu dem im April anlaufenden NSU-Prozess aufmachen.

Zunächst eher den hier: Argh

Da geht aber auch schon wieder im Vorfeld alles schief, was schiefgehen kann.

Das Münchener Gericht behauptet, die Plätze für beobachtende Journalisten nach dem Eingang der Anträge bearbeitet zu haben. Nach dem Motto: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst."

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Ich finde eher das Getue der ganzen Medien voll peinlich!! Mit den Augen rollen
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"Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen"...Hundert Folianten, die für oder wider das Christentum geschrieben worden sind, ergeben eine geringere Evidenz als der Spott dieser zwei Zeilen.
Denis Diderot
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Lord Snow
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Anmeldungsdatum: 05.09.2006
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Beitrag(#1828048) Verfasst am: 28.03.2013, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

bernard hat folgendes geschrieben:
"Hürriyet" und "Sabah" können genauso berichten wie die "Deutsche Stimme" - auch ohne eigene Medienverterter. Sie müssen nur mit ihren Kollegen kooperieren bzw. abschreiben, was diese so alles von sich geben.

Die stellen sich wirklich an: Zu uninformiert, um sich rechtzeitig zu bewerben, zu blöd, zum kooperieren, usw.


So sehe ich das auch! Und das Gejammere welches jetzt stattfindet ist doch wohl einfach nur bescheuert!
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Ich irre mich nie! Einmal dachte ich, ich hätte mich geirrt, aber da hatte ich mich getäuscht

"Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen"...Hundert Folianten, die für oder wider das Christentum geschrieben worden sind, ergeben eine geringere Evidenz als der Spott dieser zwei Zeilen.
Denis Diderot
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narziss
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Beiträge: 21939

Beitrag(#1828060) Verfasst am: 28.03.2013, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Heutzutage schreiben die Zeitungen eh nur noch von den Agenturen ab. Schulterzucken
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14846

Beitrag(#1828150) Verfasst am: 28.03.2013, 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

narziss hat folgendes geschrieben:
Heutzutage schreiben die Zeitungen eh nur noch von den Agenturen ab. Schulterzucken

Äh ja. Und deswegen wollen sie dabei sein. Hä?Am Kopf kratzen
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Danol
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Anmeldungsdatum: 02.04.2007
Beiträge: 3027

Beitrag(#1828158) Verfasst am: 28.03.2013, 23:57    Titel: Re: NSU-Prozess in München Antworten mit Zitat

Telliamed hat folgendes geschrieben:
Das Münchener Gericht behauptet, die Plätze für beobachtende Journalisten nach dem Eingang der Anträge bearbeitet zu haben. Nach dem Motto: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst."


Ist doch die fairste Methode Schulterzucken Journalistenplätze nach Land o.ä. zu kontingentieren halte ich grundsätzlich für falsch, eine Verteilung per Los ist m.M.n. bei weitem ungerechter.

fwo hat folgendes geschrieben:
Zustimmung zu diesem Post bis auf eine Kleinigkeit: Die Tatsache, dass die türkische Presse hier länger gepennt hat als andere, sind keine technischen Gründe, sondern sie haben einfach zu lange gepennt. Ich bin auch dafür, dass die hier auch eine Beobachtungsmöglichkeit bekommen, würde aber auch laut dazusagen, dass es auch an ihnen selbst liegt, wenn sie bisher keinen Platz hatten. Was sie nämlich jetzt bekommen ist eine Extrawurst. Die sollen sie in diesem Fall aus politischen Gründen ruhig kriegen, aber mit dem Etikett "wegen besonderer Schnarchnasigkeit".


Wozu? Selbst verschuldet, also auch selbst auszubaden. Mal ganz davon abgesehen dass die 50 für Journalisten reservierten Plätze ja nicht die einzigen im Saal sind. Es geht hier nur darum dass diese Journalisten einen sicheren, garantierten Platz haben. Meines Wissens hindert sie nichts daran, einen der übrigen, nicht reservierten, Plätze einzunehmen. Gerade wenn diese Medien ein besonderes Interesse an diesem Fall haben kann man erwarten dass sie sich rechtzeitig um einen Platz bemühen. Wer nicht kommt zur rechten Zeit ...
Extrawürste sollte ein Gericht m.M.n. unter allen Umständen vermeiden, in jeder Hinsicht.

fwo hat folgendes geschrieben:
Es gelten immer die Regeln, die der jeweilige Richter vorher festlegt. Und es steht ihm frei, die bei Bedarf auch nachträglich zu ändern.


Die Vergaberegeln so lange zu ändern bis das Ergebniss "passt" ist doch reine Willkür. Nächstes mal ändert man die Regeln dann so lange bis ein ungewolltes Medium nicht im Saal sitzt. Mit sowas sollte man besser gar nicht erst anfangen ...
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ndb
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Anmeldungsdatum: 17.10.2010
Beiträge: 25

Beitrag(#1828165) Verfasst am: 29.03.2013, 00:24    Titel: Antworten mit Zitat

was soll denn das gejammere um die mörgenländischen Morgenmuffel. Hätte das OLG vorher ein Gutachten einholen lassen soll, wass die Journalisten der trürkischen Schutzmacht den Morgenmokka geschlürft, das Morgengebet verrichtet oder ihren Harem durchge.... haben ?
Seit 8 Uhr 56 morgens war die Anmeldung möglich.

Der erste Skandal bestand ja schon darin, daß man dem türkischen Botschafter keinen Sonderdauer- sessel resveriert hat.

Offensichtlich ist den Herrn Osmanen entgangen , daß vor 330 Jahren ihre Belagerung von Wien gescheitert ist.
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tillich (epigonal)
schiebt den Wal



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14846

Beitrag(#1828173) Verfasst am: 29.03.2013, 00:57    Titel: Antworten mit Zitat

ndb hat folgendes geschrieben:
was soll denn das gejammere um die mörgenländischen Morgenmuffel. Hätte das OLG vorher ein Gutachten einholen lassen soll, wass die Journalisten der trürkischen Schutzmacht den Morgenmokka geschlürft, das Morgengebet verrichtet oder ihren Harem durchge.... haben ?
Seit 8 Uhr 56 morgens war die Anmeldung möglich.

Der erste Skandal bestand ja schon darin, daß man dem türkischen Botschafter keinen Sonderdauer- sessel resveriert hat.

Offensichtlich ist den Herrn Osmanen entgangen , daß vor 330 Jahren ihre Belagerung von Wien gescheitert ist.

OK, du kannst viele beleidigende Klischees aufeinander häufen. Herzlichen Glückwunsch.
Noch was?
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unquest
Marx und Freudlos



Anmeldungsdatum: 10.10.2010
Beiträge: 2789
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Beitrag(#1828177) Verfasst am: 29.03.2013, 01:28    Titel: Antworten mit Zitat

ndb hat folgendes geschrieben:

Offensichtlich ist den Herrn Osmanen entgangen , daß vor 330 Jahren ihre Belagerung von Wien gescheitert ist.

Darum gehts mir mal gar nicht. Möglichst viele dieser Neo-Nazisäcke hinter Gitter zu sehen schon eher.

Und da meist über 50% der Fragen, die vor Gericht geklärt werden, Prozessrecht betreffen, sollten die Richter sich keinen Fehler erlauben. Würde zum Beispiel der Eindruck entstehen, die Richter würden ihre Entscheidungen aufgrund öffentlichen Drucks oder des smarten Hinweises unseres Regierungssprechers "überdenken", könnte so etwas schon prozessrelevant werden.
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