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Südamerika- der "Hinterhof" blüht auf
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Skeptiker
linksunten



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 12765
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#1834987) Verfasst am: 24.04.2013, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Defätist hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:
...
ach? mit hilfe des kapitalismus haette der sozialismus geklappt, aber ohne die hilfe des kapitalismus ging es nicht?

Ich nehme schon an, dass dir der Unterschied zwischen Hilfe und Behinderung bewusst ist ... zwinkern

welche behinderung? wenn der sozialismus besser ist, muss er ja wohl auch ohne handel mit den ach so kapitalistisch-boesen USA besser sein. man kann niemanden dazu zwingen, mit einem handel zu treiben.


Abstrakt gesehen, mag das so sein, d.h. ohne hinzugucken.

In der Realität aber ist der Wirtschaftsboykott kleiner Länder (kalter Krieg) ebenso verheerend wie Angriffskriege und Wettrüsten (heißer Krieg).

Also sollten wir doch mal die Heuchelei sein lassen ...-!
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°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 33035
Wohnort: Bonn

Beitrag(#1834988) Verfasst am: 24.04.2013, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
wenn der sozialismus besser ist, muss er ja wohl auch ohne handel mit den ach so kapitalistisch-boesen USA besser sein.

Falls jemand mal ein Beispiel für abstraktes Denken braucht: Hier ist eins.
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Defätist
auf eigenen Wunsch deaktiviert



Anmeldungsdatum: 09.06.2010
Beiträge: 8557

Beitrag(#1835022) Verfasst am: 24.04.2013, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Defätist hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:
...
ach? mit hilfe des kapitalismus haette der sozialismus geklappt, aber ohne die hilfe des kapitalismus ging es nicht?

Ich nehme schon an, dass dir der Unterschied zwischen Hilfe und Behinderung bewusst ist ... zwinkern

welche behinderung? wenn der sozialismus besser ist, muss er ja wohl auch ohne handel mit den ach so kapitalistisch-boesen USA besser sein. man kann niemanden dazu zwingen, mit einem handel zu treiben.

no comment
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 14034
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#1835031) Verfasst am: 25.04.2013, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Defätist hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Dorian hat folgendes geschrieben:

Kapitalismus ist keine Person, sondern ein System. Das brutalste, das es gibt.

Um das zu kapieren sind aber scheinbar viele Menschen zu doof. Lachen

„60 Prozent der Kubaner gehen mit der Absicht nach Venezuela, von dort aus in den Westen abzuhauen“

ich vervollständige mal das Zitat im Kontext:
Zitat:
... , behauptet Roberta.

Quelle: gleicher Link
und weiter:
Zitat:
Die Zahl mag um ein Vielfaches übertrieben erscheinen, doch dass es sich bei denen, die sich absetzen, keineswegs nur um isolierte Einzelfälle handelt, davon darf man ausgehen.

Also nicht nur Einzelfälle ... trotzdem um ein Vielfaches übertrieben. Also 7% oder 27% ... ? Jedenfalls ziemlich viel Wind für irgendwelche Behauptungen.

Du hast noch die Millionen von Menschen vergessen, die aus den USA nach Venezuela einwandern. Kapitalismus ist einfach das Brutalste.

Da der Thread sowieso nunmehr zum Spammen freigegeben zu sein scheint:

Um noch einen anderen Satzfetzen herauszugreifen: Roberta las liberale Zeitungen. In Venezuela. EinsElf!

Wie gesagt, ging das Ergebnis der Präsidentschaftswahl sehr knapp aus - wobei Wahlbeobachter davon gesprochen haben, daß die Wahl, wie auch die vorangehenden, frei und transparent abgelaufen seien -, und gingen für die Chavistas auch schon Abstimmungen verloren. Oder es auch (linke und nicht ganz so linke #1, #2) Personen gibt, die texten, daß Chavez mitnichten ein (wahlweise: "totalitäres" oder "für die Kapitalisten ein") "Schreckgespenst" gewesen sei. Vulgo: etliche Parolen, aber einige gute Ideen oder auch positive Entwicklungen, einige Probleme oder negative Entwicklungen, für die einen hätte es ein bißchen mehr Sozialismus sein dürfen.

Und jetzt können sich die Protagonisten wieder um die Ohren werfen, warum (oder warum nicht) Venezuela unter Chavez und Maduro eine ganz schreckliche Diktatur ist.

(Ja, man kann sehr wohl kritisieren, daß Chavez manche Dinge einfach nur deswegen ablehnte, weil sie "aus den USA" stammen, während er die Freundschaft mit Ahmadinedschad und Lukaschenko zelebrierte. Und auch sicher noch manches Andere.)
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35978
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#1835038) Verfasst am: 25.04.2013, 01:06    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Defätist hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:
...
ach? mit hilfe des kapitalismus haette der sozialismus geklappt, aber ohne die hilfe des kapitalismus ging es nicht?

Ich nehme schon an, dass dir der Unterschied zwischen Hilfe und Behinderung bewusst ist ... zwinkern

welche behinderung? wenn der sozialismus besser ist, muss er ja wohl auch ohne handel mit den ach so kapitalistisch-boesen USA besser sein. man kann niemanden dazu zwingen, mit einem handel zu treiben.



Die USA gehen allerdings noch einen Schritt weiter. Sie versuchen andere zu zwingen den Handel mit Kuba ebenso einzustellen. Internationale Firmen z.B., die mit Kuba Handel treiben und gleichzeitig in den USA praesent sind, sehen sich oft Schikanen durch amerikanische Behoerden und Justiz ausgesetzt.

Viele amerikanische Firmen und Individuen wuerden ebenfalls gerne mit Kuba Handel treiben, sehen sich allerdings durch das amerikanische Regime drangsaliert und kriminalisiert. Ich finde es sollte jedem selbst ueberlassen bleiben ob er kubanische Waren (oder solche aus anderen Laendern) kaufen will oder nicht. Das ist ein Stueck Freiheit, das den Leuten, die das Pech haben in den USA zu leben, leider vorenthalten wird. Da schreibt ihnen die Politik vor, mit wem sie Handel treiben duerfen und mit wem nicht, was sie kaufen duerfen und was nicht.

Ich werde nie vergessen als mich auf der Faehre zwischen Victoria und Port Angeles vor Jahren ein Amerikaner bat ihm kubanische Zigarren im Duty Free Shop zu kaufen, weil man die dort nur nach Vorlage seines Reisepasses bekam und als Ami ueberhaupt nicht. Ich konnte mir nicht verkneifen ihn grinsend zu fragen "It seems that You're from the 'land of the free', my friend?". Selbstverstaendlich half ich ihm gerne aus, so wie man immer unfreien Menschen zu ein bisschen Freiheit verhelfen sollte, wenn man kann. zwinkern
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1835059) Verfasst am: 25.04.2013, 08:06    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Die USA gehen allerdings noch einen Schritt weiter. Sie versuchen andere zu zwingen den Handel mit Kuba ebenso einzustellen. Internationale Firmen z.B., die mit Kuba Handel treiben und gleichzeitig in den USA praesent sind, sehen sich oft Schikanen durch amerikanische Behoerden und Justiz ausgesetzt.

Viele amerikanische Firmen und Individuen wuerden ebenfalls gerne mit Kuba Handel treiben, sehen sich allerdings durch das amerikanische Regime drangsaliert und kriminalisiert. Ich finde es sollte jedem selbst ueberlassen bleiben ob er kubanische Waren (oder solche aus anderen Laendern) kaufen will oder nicht.

ja, das sollte so sein.

trotzdem: die internationalen firmen, von denen du sprichst, duerften kapitalistische grosskonzerne sein. die US-amerikanischen firmen gehoeren auch zum kapitalismus.

insofern ist es absurd, davon zu faseln, der sozialismus in kuba haette ja klappen koennen, wenn man mit diesen boesen kapitalisten haette handel treiben koennen.

kuba konnte mit sozialistischen staaten handeln, mit anderen lateinamerikanischen staaten, ja sogar du in kanada konntest kubanische zigarren kaufen.

nur der richtig boese teil des kapitalismus, mit dem konnte kuba nicht handeln. und daran soll der ach so tolle sozialismus untergegangen sein? schade aber auch... da hielt sich seine ueberlegenheit wohl in grenzen.
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1835060) Verfasst am: 25.04.2013, 08:14    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:

(Ja, man kann sehr wohl kritisieren, daß Chavez manche Dinge einfach nur deswegen ablehnte, weil sie "aus den USA" stammen, während er die Freundschaft mit Ahmadinedschad und Lukaschenko zelebrierte. Und auch sicher noch manches Andere.)

allerdings. der typ hatte ja wohl einen gewaltigen dachschaden. deshalb habe ich auch nicht recht verstanden, wieso dem so viele rosen hier im FGH anlaesslich seines todes spendiert wurden.

was seine politik fuer venezuela (innenpolitisch) taugte, darueber mag man streiten koennen. aber die freundschaften, die er da pflegte, und so manche seiner sprueche, das ging alles gar nicht.
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Wolf
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Wohnort: Zuhause

Beitrag(#1835063) Verfasst am: 25.04.2013, 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:

was seine politik fuer venezuela (innenpolitisch) taugte, darueber mag man streiten koennen.

Eine Politik der Freiheit.
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Trish:(
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1835069) Verfasst am: 25.04.2013, 09:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:

was seine politik fuer venezuela (innenpolitisch) taugte, darueber mag man streiten koennen.

Eine Politik der Freiheit.

die war immerhin 9 rose und 2 Weinen im nekrolog wert.

(edit, eh mich einer missversteht: ich haette da eher zu ziemlich anderen smileys gegriffen.)
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Beitrag(#1835076) Verfasst am: 25.04.2013, 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

zu o.g. link
zum beispiel:
Zitat:
Im Press Freedom Index stand Venezuela im Jahr 2011 auf Platz 117

http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte_in_Venezuela#Pressefreiheit

Zitat:
Die Rangliste der Pressefreiheit (englisch Press Freedom Index) ist eine Bewertung der Pressefreiheit in fast allen Staaten der Welt und wird von der Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen auf der Grundlage von Fragebögen erstellt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rangliste_der_Pressefreiheit



http://www.heise.de/tp/artikel/20/20052/1.html

Zitat:
"Ganz genau, wir erhalten Geld von der NED und das bereitet uns kein Problem", hat der Chef von Reporter ohne Grenzen Robert Ménard in einem Diskussionsforum des Nouvel Observateur Mitte April zugegeben. Doch ist das National Endowment for Democracy (NED) nicht irgendeine Organisation. Sie - und die ihr untergeordneten Stiftungen - unterstehen dem US-Außenministerium. Gegründet wurde die Stiftung 1983 im Kalten Krieg unter der Reagen-Administration, um weltweit den Kommunismus zu bekämpfen und die Demokratie zu stärken. Das hieß zunächst, zielgerichtet eine Politik zur Destabilisierung Kubas und des sandinistischen Nicaraguas zu betreiben.

Zitat:
Neben Kuba, angeblich das einzige Land in Amerika, das Journalisten inhaftiere und damit China gleich gestellt, schießt die Organisationen auch scharf gegen Venezuela. Auch hier ist eine Übereinstimmung mit der US-Außenpolitik festzustellen. So weist Barahona darauf hin, dass das NED auch die Gruppen und Medien mit angeblich 20 Millionen US-Dollar unterstützt hat, die 2002 in den Putsch gegen die Regierung Chavez verwickelt waren (Die (nicht so) verdeckte US-Intervention in Venezuela). Obwohl diesen Medien die Lizenz nach der Rückkehr von Chavez nicht entzogen wurde, spricht die RSF von einem "autoritären System" und stellt sich offen auf die Seite der Putschisten. Nun zieht man gemeinsam gegen ein bedenkliches Mediengesetz zu Felde, das bisher aber nie angewendet wurde (Chávez an der Medienfront).


Zitat:
Diese Übereinstimmungen mit der US-Politik und die Besonderheiten bei der Bewertung von Pressefreiheit können angesichts des Eingeständnisses, dass die Reporter ohne Grenzen auch durch das NED finanziert werden, den Verdacht entstehen lassen, dass die Unabhängigkeit von Interessen der Geldgeber begrenzt sein könnte. Wichtig wäre, dass RSF die Karten offen auf den Tisch legt, um das Ansehen, das die Organisation zu Recht genießt, nicht zu unterminieren und die wichtige Arbeit nicht zu gefährden. Ganz unwichtig ist es eben nicht, von wem man Geld erhält, denn damit sind Interessen verbunden. Beim National Endowment for Democracy zumal.



von 2005, vielleicht hat sich ja was getan...
ich schau mal.
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"als ob"
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10207

Beitrag(#1835079) Verfasst am: 25.04.2013, 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:

(Ja, man kann sehr wohl kritisieren, daß Chavez manche Dinge einfach nur deswegen ablehnte, weil sie "aus den USA" stammen, während er die Freundschaft mit Ahmadinedschad und Lukaschenko zelebrierte. Und auch sicher noch manches Andere.)

allerdings. der typ hatte ja wohl einen gewaltigen dachschaden. deshalb habe ich auch nicht recht verstanden, wieso dem so viele rosen hier im FGH anlaesslich seines todes spendiert wurden.

was seine politik fuer venezuela (innenpolitisch) taugte, darueber mag man streiten koennen. aber die freundschaften, die er da pflegte, und so manche seiner sprueche, das ging alles gar nicht.

"Der Feind meines Feindes ist mein Freund"

Schulterzucken

Bloss weil sie 1 gemeinsamen Nenner hatten heisst das nicht das Chavez mit dem einverstanden war was die anderen machten, aber es war nun mal der wichtigste gemeinsame Nenner.
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Dorian
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Anmeldungsdatum: 26.03.2013
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Beitrag(#1835081) Verfasst am: 25.04.2013, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
... daß Chavez manche Dinge einfach nur deswegen ablehnte, weil sie "aus den USA" stammen, während er die Freundschaft mit Ahmadinedschad und Lukaschenko zelebrierte. Und auch sicher noch manches Andere....

Dein Kommentar:
Bloss weil sie 1 gemeinsamen Nenner hatten heisst das nicht das Chavez mit dem einverstanden war was die anderen machten, aber es war nun mal der wichtigste gemeinsame Nenner.


Zumal an einer Freundschaft mit Ahmadinedschad nichts auszusetzen ist, finde ich. Sehr besonnen, sehr klug, was er kürzlich im Interview der ARD sagte. Was er im iranischen Wahlkampf brüllt, ist viel Propaganda. Sonst wäre er kein Präsident dieses Landes.
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1835082) Verfasst am: 25.04.2013, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:

(Ja, man kann sehr wohl kritisieren, daß Chavez manche Dinge einfach nur deswegen ablehnte, weil sie "aus den USA" stammen, während er die Freundschaft mit Ahmadinedschad und Lukaschenko zelebrierte. Und auch sicher noch manches Andere.)

allerdings. der typ hatte ja wohl einen gewaltigen dachschaden. deshalb habe ich auch nicht recht verstanden, wieso dem so viele rosen hier im FGH anlaesslich seines todes spendiert wurden.

was seine politik fuer venezuela (innenpolitisch) taugte, darueber mag man streiten koennen. aber die freundschaften, die er da pflegte, und so manche seiner sprueche, das ging alles gar nicht.

"Der Feind meines Feindes ist mein Freund"

Schulterzucken

Bloss weil sie 1 gemeinsamen Nenner hatten heisst das nicht das Chavez mit dem einverstanden war was die anderen machten, aber es war nun mal der wichtigste gemeinsame Nenner.


ah ja. und so sind bzw. waren chavez, castro, gaddafi, ahmadinedschad und kim jong-un auch deine freunde, oder was?

wenn man so pauschal jeden feind seines feindes zu freund macht, egal, was fuer ein verbrecher er sein sollte, dann darf man sich aber auch nicht wundern, wenn man mit den verbrechern zusammen in einen topf geworfen wird, oder?
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1835085) Verfasst am: 25.04.2013, 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Dorian hat folgendes geschrieben:
Zumal an einer Freundschaft mit Ahmadinedschad nichts auszusetzen ist, finde ich.

das sehe ich anders.

aber es ist gut, dass du uns so klar bestaetigst, wes geistes kind du bist.

oh klaere uns mal auf, erleuchteter: hat es den holocaust gegeben?
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Dorian
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Beiträge: 761

Beitrag(#1835098) Verfasst am: 25.04.2013, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Dorian hat folgendes geschrieben:
Zumal an einer Freundschaft mit Ahmadinedschad nichts auszusetzen ist, finde ich.

das sehe ich anders.

aber es ist gut, dass du uns so klar bestaetigst, wes geistes kind du bist.

oh klaere uns mal auf, erleuchteter: hat es den holocaust gegeben?


Sicher hat es den gegeben. Sogar vielfach. Was hat das mit Ahmadinedschad zu tun?
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tridi
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Beiträge: 7933

Beitrag(#1835101) Verfasst am: 25.04.2013, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Dorian hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:
Dorian hat folgendes geschrieben:
Zumal an einer Freundschaft mit Ahmadinedschad nichts auszusetzen ist, finde ich.

das sehe ich anders.

aber es ist gut, dass du uns so klar bestaetigst, wes geistes kind du bist.

oh klaere uns mal auf, erleuchteter: hat es den holocaust gegeben?


Sicher hat es den gegeben. Sogar vielfach. Was hat das mit Ahmadinedschad zu tun?


vielleicht solltest du mal den WP-artikel zu deinem freund ahmadinedschad lesen. speziell die stellen zu "holocaust".
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Dorian
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Beiträge: 761

Beitrag(#1835102) Verfasst am: 25.04.2013, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:


vielleicht solltest du mal den WP-artikel zu deinem freund ahmadinedschad lesen. speziell die stellen zu "holocaust".


Wiki ist Dein Gott, klar. Eigene Meinung? Eigene Quellen, vielleicht mal was aus nicht- eurozentristischer Sicht? Ist Dein persisch so gut, dass Du weißt, was Ahamadinedschad wirklich sagte?
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1835106) Verfasst am: 25.04.2013, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Dorian hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:


vielleicht solltest du mal den WP-artikel zu deinem freund ahmadinedschad lesen. speziell die stellen zu "holocaust".


Wiki ist Dein Gott, klar. Eigene Meinung? Eigene Quellen, vielleicht mal was aus nicht- eurozentristischer Sicht? Ist Dein persisch so gut, dass Du weißt, was Ahamadinedschad wirklich sagte?


im gegensatz zu dir habe ich keine ambitionen, grundsaetzlich eine andere meinung zu fakten zu haben als die allgemein anerkannte. bei WP ist auch nicht nur von einem einmaligen ausspruch die rede.

aber wenn du da andere erkenntnisse hast als WP und die auch belegen kannst, schreib sie doch in WP rein Smilie

wie gut ist eigentlich dein persisch?
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Tarvoc
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Beitrag(#1835116) Verfasst am: 25.04.2013, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Dorian hat folgendes geschrieben:
Eigene Meinung?

Das ist doch Mist. Entweder man weiss, was Ahmadinejad auf persisch gesagt hat, oder man weiss es nicht. Sich dazu überhaupt eine "Meinung" zu bilden, wenn man keine Ahnung hat, zeugt einfach nur von mangelnder Urteilskraft.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



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Beitrag(#1835153) Verfasst am: 25.04.2013, 16:48    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Die USA gehen allerdings noch einen Schritt weiter. Sie versuchen andere zu zwingen den Handel mit Kuba ebenso einzustellen. Internationale Firmen z.B., die mit Kuba Handel treiben und gleichzeitig in den USA praesent sind, sehen sich oft Schikanen durch amerikanische Behoerden und Justiz ausgesetzt.

Viele amerikanische Firmen und Individuen wuerden ebenfalls gerne mit Kuba Handel treiben, sehen sich allerdings durch das amerikanische Regime drangsaliert und kriminalisiert. Ich finde es sollte jedem selbst ueberlassen bleiben ob er kubanische Waren (oder solche aus anderen Laendern) kaufen will oder nicht.

ja, das sollte so sein.

trotzdem: die internationalen firmen, von denen du sprichst, duerften kapitalistische grosskonzerne sein. die US-amerikanischen firmen gehoeren auch zum kapitalismus.

insofern ist es absurd, davon zu faseln, der sozialismus in kuba haette ja klappen koennen, wenn man mit diesen boesen kapitalisten haette handel treiben koennen.

kuba konnte mit sozialistischen staaten handeln, mit anderen lateinamerikanischen staaten, ja sogar du in kanada konntest kubanische zigarren kaufen.

nur der richtig boese teil des kapitalismus, mit dem konnte kuba nicht handeln. und daran soll der ach so tolle sozialismus untergegangen sein? schade aber auch... da hielt sich seine ueberlegenheit wohl in grenzen.



Es liegt mir fern das kubanische Wirtschaftssystem zu verteidigen, ich halte es in seiner gegenwaertigen Form fuer nicht ueberlebensfaehig, auch ohne US-Sanktionen. Ich wollte nur dem hohlen Argument widersprechen, dass jeder selber entscheiden koenne ob er mit Kuba Handel treibt oder nicht. Der amerikanische Wirtschaftsboykott dient naemlich gerade dazu Menschen und Unternehmen diese Entscheidung aufzuzwingen.

Was das kubanische Modell angeht, so sehe ich Staerken und Schwaechen und es werden in naechster Zukunft tiefgreifende Reformen noetig sein, die die reine sozialistische Lehre fundamental in Frage stellen werden, ansonsten geht das kubanische Modell naemlich an seinen systemimanenten Schwaechen zugrunde.
Ich denke allerdings, dass das kubanische Modell eine Chance verdient die notwendigen Reformen auch durchzufuehren und der ideologisch-verbohrte US-Wirtschaftsboykott verhindert diese Chance. Es geht naemlich gerade nicht darum, dass nur der engere US-Wirtschaftsraum bei diesem Boykott mitmachen muss, sondern dass auf jedes Unternehmen, das auf dem US-Markt praesent sein will, direkt und indirekt Druck ausgeuebt wird, Kuba zu boykottieren will man sich der Moeglichkeit von Sanktionen durch US-Behoerden aussetzen und das wollen die wenigsten Grossunternehmen riskieren.
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beachbernie
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Beitrag(#1835155) Verfasst am: 25.04.2013, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
Dorian hat folgendes geschrieben:
Zumal an einer Freundschaft mit Ahmadinedschad nichts auszusetzen ist, finde ich.

das sehe ich anders.

aber es ist gut, dass du uns so klar bestaetigst, wes geistes kind du bist.

oh klaere uns mal auf, erleuchteter: hat es den holocaust gegeben?



Ich finde an der Freundschaft von Chavez mit Ahmedinedschad gibt es ziemlich genausoviel auszusetzen wie an der diverser US-Praesidenten mit dem Hause Saud. Bloss wird ersteres von bestimmten Medien gerne aufgebauscht und zur Daemonisierung von Chavez verwendet und Letzteres eigentlich kaum je thematisiert. Ich finde das verlogen und beteilige mich deshalb nicht an dem daraus folgenden Chavez-Bashing. Ich stelle bloss nuechtern fest, dass auch Chavez ein Politiker war, dessen Wahl von Buendnispartnern genauso von Berechnung und Pragmatismus gepraegt war wie dies auch bei anderen Politikern der Fall ist. Ist kritisiere sowas durchaus, weigere mich allerdings dies selektiv im einen Fall zu tun und in anderen Faellen nicht, je nachdem wie genehm mir ein Politiker sonst so ist.
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Skeptiker
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Beitrag(#1835175) Verfasst am: 25.04.2013, 19:12    Titel: Antworten mit Zitat

Dorian hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:


vielleicht solltest du mal den WP-artikel zu deinem freund ahmadinedschad lesen. speziell die stellen zu "holocaust".


Wiki ist Dein Gott, klar. Eigene Meinung? Eigene Quellen, vielleicht mal was aus nicht- eurozentristischer Sicht? Ist Dein persisch so gut, dass Du weißt, was Ahamadinedschad wirklich sagte?


du gehst mir auf den Keks.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1835179) Verfasst am: 25.04.2013, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Dorian hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:


vielleicht solltest du mal den WP-artikel zu deinem freund ahmadinedschad lesen. speziell die stellen zu "holocaust".


Wiki ist Dein Gott, klar. Eigene Meinung? Eigene Quellen, vielleicht mal was aus nicht- eurozentristischer Sicht? Ist Dein persisch so gut, dass Du weißt, was Ahamadinedschad wirklich sagte?


du gehst mir auf den Keks.


Das ist auch nicht gerade ein Argument. zwinkern
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Kival
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Beitrag(#1835181) Verfasst am: 25.04.2013, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Dorian hat folgendes geschrieben:
tridi hat folgendes geschrieben:


vielleicht solltest du mal den WP-artikel zu deinem freund ahmadinedschad lesen. speziell die stellen zu "holocaust".


Wiki ist Dein Gott, klar. Eigene Meinung? Eigene Quellen, vielleicht mal was aus nicht- eurozentristischer Sicht? Ist Dein persisch so gut, dass Du weißt, was Ahamadinedschad wirklich sagte?


du gehst mir auf den Keks.


Das ist auch nicht gerade ein Argument. zwinkern


Skeptiker hat auch gar nicht so getan, als wäre es ein Argument. zwinkern
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1835203) Verfasst am: 25.04.2013, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Es liegt mir fern das kubanische Wirtschaftssystem zu verteidigen, ich halte es in seiner gegenwaertigen Form fuer nicht ueberlebensfaehig, auch ohne US-Sanktionen.

dann sind wir uns ja einig in dem punkt, um den es mir ging.

Zitat:
Ich wollte nur dem hohlen Argument widersprechen, dass jeder selber entscheiden koenne ob er mit Kuba Handel treibt oder nicht. Der amerikanische Wirtschaftsboykott dient naemlich gerade dazu Menschen und Unternehmen diese Entscheidung aufzuzwingen.

soweit das nicht-US-amerikanische unternehmen betrifft, ist das natuerlich nicht in ordnung.

Zitat:

Was das kubanische Modell angeht, so sehe ich Staerken und Schwaechen und es werden in naechster Zukunft tiefgreifende Reformen noetig sein, die die reine sozialistische Lehre fundamental in Frage stellen werden, ansonsten geht das kubanische Modell naemlich an seinen systemimanenten Schwaechen zugrunde.

ich wuerde das eher so sehen: es ist bereits an den systemimmanenten schwaechen zugrunde gegangen. die wirtschaftliche situation dort ist doch katastrophal.

Zitat:
Ich denke allerdings, dass das kubanische Modell eine Chance verdient die notwendigen Reformen auch durchzufuehren und der ideologisch-verbohrte US-Wirtschaftsboykott verhindert diese Chance.

das sehe ich anders. dieses modell verdient keine chance und es ist auch nicht reformierbar - es sei denn mit "reform" meinst du im wesentlichen die abschaffung dieses modells.

Zitat:

Es geht naemlich gerade nicht darum, dass nur der engere US-Wirtschaftsraum bei diesem Boykott mitmachen muss, sondern dass auf jedes Unternehmen, das auf dem US-Markt praesent sein will, direkt und indirekt Druck ausgeuebt wird, Kuba zu boykottieren will man sich der Moeglichkeit von Sanktionen durch US-Behoerden aussetzen und das wollen die wenigsten Grossunternehmen riskieren.

s.o.: das ist natuerlich nicht in ordnung.

trotzdem bleibt es albern, den sozialismus hoch zu loben und die schuld fuer das versagen des sozialismus a la kuba gleichzeitig der tatsache in die schuhe zu schieben, dass die keine geschaefte mit kapitalistischen grossunternehmen machen koennen.
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tridi
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Anmeldungsdatum: 21.06.2007
Beiträge: 7933

Beitrag(#1835211) Verfasst am: 25.04.2013, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Ich finde an der Freundschaft von Chavez mit Ahmedinedschad gibt es ziemlich genausoviel auszusetzen wie an der diverser US-Praesidenten mit dem Hause Saud.

das kannst du gern so sehen. wobei es aber noch irrsinnigere beispiele gibt: sarkozy wollte seinem neu gewonnenen freund gaddafi sogar ein kernkraftwerk verkaufen. (das war ja wohl der nackte wahnsinn.)

ich agiere aber nicht nach der bekloppten devise "der feind meines feindes ist mein freund". ich verteidige einen sarkozy oder einen bush nicht, wenn die irgendwelchen irrsinn verzapfen. und wenn die eines tages das zeitliche segnen, kriegen die von mir bestimmt keine rose im nekrolog.

dass es bekloppte und/oder verbrecherische westliche politiker gibt (berlusconi ist da auch ein leuchtendes beispiel), macht aber einen chavez auch nicht besser.

Zitat:
Bloss wird ersteres von bestimmten Medien gerne aufgebauscht und zur Daemonisierung von Chavez verwendet und Letzteres eigentlich kaum je thematisiert.

da magst du recht haben, was die medien angeht, aber fuer die bin ich nicht verantwortlich.

ich meinerseits pflege mich ueber bekloppte, verbrecherische oder komplett dem wahnsinn verfallene westliche politiker genauso deutlich auszulassen wie ueber chavez.
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Skeptiker
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Beitrag(#1835376) Verfasst am: 26.04.2013, 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

tridi hat folgendes geschrieben:
trotzdem bleibt es albern, den sozialismus hoch zu loben und die schuld fuer das versagen des sozialismus a la kuba gleichzeitig der tatsache in die schuhe zu schieben, dass die keine geschaefte mit kapitalistischen grossunternehmen machen koennen.


So? Dann sag mir doch mal, welcher Insel-Kapitalismus ohne freien Handel und Austausch überleben kann.

Oder soll sich Sozialismus vollständig autark entwickeln?

und zweitens: erläutere mir mal, wie z.B. ein größeres kapitalistisches Land (- keine kleine Insel -) sich unter dem Druck eines Mega-Wettrüstens wirtschaftlich entwickeln könnte.
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Dorian
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Beiträge: 761

Beitrag(#1835487) Verfasst am: 27.04.2013, 11:32    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Dorian hat folgendes geschrieben:
Eigene Meinung?

Das ist doch Mist. Entweder man weiss, was Ahmadinejad auf persisch gesagt hat, oder man weiss es nicht. Sich dazu überhaupt eine "Meinung" zu bilden, wenn man keine Ahnung hat, zeugt einfach nur von mangelnder Urteilskraft.


Was nicht ins Konzept passt, wird gern mal "falsch übersetzt".

Sogar öffentlich bestätigt: Ahmadinedschad wurde falsch übersetzt:

"Der Sprachendienst des Deutschen Bundestages legte folgende Übersetzung vor: »Unser lieber Imam [Khomeini] sagte auch: Das Regime, das Jerusalem besetzt hält, muß aus den Annalen der Geschichte [safha-yi rozgar] getilgt werden. In diesem Satz steckt viel Weisheit.« Damit sind von drei Fehlern, die in dem kurzen Satz steckten, zwei bereinigt. Aus ›Israel‹ ist ›das Regime, das Jerusalem besetzt hält‹ geworden und aus ›Landkarte‹ ist ›Annalen der Geschichte‹ geworden. Was geblieben ist, ist das transitive »tilgen«, das nach den Erkenntnissen von Jonathan Steele, Juan Cole und Katajun Amirpur zu »verschwinden« hätte werden müssen. Aber die Wendung »von der Landkarte tilgen«, die im englischen Sprachraum mit »wipe off the map« kursiert und im übertragenen Sinne die Bedeutung von »dem Erdboden gleichmachen« oder »ausradieren« hat, ist damit als eindeutig falsche Übersetzung entlarvt. " Quelle: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Iran/israel.html
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narziss
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Beiträge: 21939

Beitrag(#1835489) Verfasst am: 27.04.2013, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

Diese "harte" Übersetzung wurde aber nicht von einem Westler mit Interessen angefertigt, sondern von der staatlichen Nachrichtenagentur selbst.

Zuletzt bearbeitet von narziss am 27.04.2013, 12:58, insgesamt einmal bearbeitet
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Dorian
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Anmeldungsdatum: 26.03.2013
Beiträge: 761

Beitrag(#1835492) Verfasst am: 27.04.2013, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

narziss hat folgendes geschrieben:
Diese "hart" Übersetzung wurde aber nicht von einem Westler mit Interessen angefertigt, sondern von der staatlichen Nachrichtenagentur selbst.


Von welcher Nachrichtenagentur? Bitte mit Beleg.
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