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Zumsel
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Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3177

Beitrag(#2038005) Verfasst am: 04.01.2016, 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Es wäre vielleicht wichtig, für die erwähnten, antisemitischen Schüler und -innen, sich einmal klar zu machen, dass der christliche Antisemitismus im Grunde genommen ihren islamischen Glauben gekapert und infiltriert hat. Man könnte sie fragen, ob es ihnen gefalle, so zu reden, wie mittelalterliche Pogrom-Christen. Vielleicht würde dies zu einigem Nachdenken führen ...-


Ist ja wirklich ein brillanter Lösungsansatz. Und das vom großen Analytiker gesellschaftlicher und sozialer Zusammenhänge.

beachbernie hat folgendes geschrieben:

....und wenn das nicht zum Nachdenken fuehrt, dann vielleicht der Sachverhalt, dass in Europa Antisemitismus und Islamophobie aus der gleichen trueben Quelle sprudeln und man letztlich mit den europaeischen Juden im gleichen Boot sitzt, wenn's mal wieder hart auf hart kommen sollte.


Auch wenn man den Blödsinn noch so oft wiederholt, wird er dadurch nicht wahrer. Sowohl weltweit als auch innerhalb Europas stellen Moslems eine viel zu große Minorität dar, als dass etwas auch nur annähernd vergleichbares wie der Holocaust möglich wäre. Moslems sind allein durch ihre bloße Anzahl und die Größe und politische Bedeutung der arabischen Welt in einer völlig anderen Situation als die Juden. Gerede deswegen ist ja auch der Staat Israel (und zwar in seiner Funktion als jüdischer Staat) so wichtig, auch wenn kosmopolitische Gratismoralisten darin ein reaktiäres Relikt des 19. Jahrhunderts sehen.
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 12668
Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2038025) Verfasst am: 04.01.2016, 22:39    Titel: Re: Taqiya und moderner Antisemitismus - Biologismus - Rassismus Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:


Es wäre vielleicht wichtig, für die erwähnten, antisemitischen Schüler und -innen, sich einmal klar zu machen, dass der christliche Antisemitismus im Grunde genommen ihren islamischen Glauben gekapert und infiltriert hat. Man könnte sie fragen, ob es ihnen gefalle, so zu reden, wie mittelalterliche Pogrom-Christen. Vielleicht würde dies zu einigem Nachdenken führen ...-


....und wenn das nicht zum Nachdenken fuehrt, dann vielleicht der Sachverhalt, dass in Europa Antisemitismus und Islamophobie aus der gleichen trueben Quelle sprudeln und man letztlich mit den europaeischen Juden im gleichen Boot sitzt, wenn's mal wieder hart auf hart kommen sollte.


nur kurz,
der Antisemitismus des 19, 20 und 21 Jahrhundert speist sich nicht aus der trüben Quelle des Antijudaismus (auch wenn beispielsweise in der NS-Propaganda auf Luther und Co verwiesen wurde), sondern auf einen Rassismus der innerhalb der Naturwissenschaften seine Verankerung hat.

Der Unterschied wird deutlich,
wenn man sich Konversionsmöglichkeiten anschaut.

Läge 'nur' der christliche' Antijudaismus vor - so könnten Juden noch immer unter Aufgabe ihrer Religion zum Christentum konvertieren. Sie würden als Christen dann nicht mehr verfolgt werden. [der späte Luther bildet hier tatsächlich eine der wenigen Ausnahmen in der Epoche des christlichen Antijudaismus, da er auch den Übertritt nicht mehr zulassen möchte - aber dafür wurde er von Zeitgnossen und späteren Theologen auch scharf kritisiert!)

Der Antisemitismus unserer Tage und der Tage unserer Groß- und Urgroßeltern ist jedoch ein rassistisch fundierter Antisemitismus. Ein Jude konnte sich nicht mehr durch 'Übertritt' retten. Viele Juden des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts sind beispielsweise zum Christentum übergetreten. In den vorherigen Jahrhunderten hätte dies sie geschützt und sie wären als vollwertige Mitglieder in den Kirchen aufgenommen worden, zumindest in der katholischen Kirche! Aber unter den Rassisten zählt dies nicht mehr. Selbst wenn man übergetreten ist, selbst wenn es der Vater, der Großvater, etc. war, und schon einige Generationen keine Synagoge mehr besucht wurde, für den Rassisten ist man immer noch ein Jude. Das Fundament des Rassisten sind nicht die Bibel oder andere Heilige Schriften, sondern vermeintliche biologische Unterschiede,
die in Rassenstammbäumen dereinst dargestellt wurden.

Die Islamophobie unserer Tage ist zwar noch deutlich Kreuzritterartig geprägt,
trägt aber auch Züge des modernen Rassismus in sich.
Denn selbst wenn ein Ex-Muslim sagt, er sei kein Muslim mehr, und er wäre nun ein Atheist, Christ, etc.
würden die 'Rechten' dann sagen, er wäre immer noch ein Muslim, da er nur die Taqīya anwenden.
Dieses Misstrauen gegenüber Fremden ist herkunftsgeleitet, und nicht mehr religiös. Dieser Verdacht, besser, diese Unterstellung mit der Taqīya ist nur noch ein kleiner Schritt von der Stammbaumverfolgung der Juden unserer Zeit.


Zunächst mal gebe ich beachbernie Recht; man kann kaum annehmen, dass ein Kontinent seinen Antisemitismus nur deshalb verliert, weil ihm seine Opfer plötzlich - durch Vertreibung, Flucht und Ausrottung - (fast) abhanden gekommen sind. Antisemitismus schafft sich notfalls seine Juden selbst, falls sie abhanden gekommen sein sollten und er kann sich auch so modfizieren, dass er sich andere Ziele sucht.

Nicht die Existenz von Juden führt(e) zum Antisemitismus, sondern die Existenz von Antisemiten, ihres Irrationalismus und ihrer Buckelei unter den herrschenden Verhältnissen.

Der französische Philosoph Etienne Balibar hat dies so erläutert:

Zitat:
Die verschiedenen Formen des Hasses haben ihre Geschichte. Damit gilt es sich auseinander zu setzen, anstatt Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus weiterhin so zu behandeln, als wären sie ihrem Wesen nach für immer identisch. So glaube ich, dass es wichtig ist, einen Unterschied zu machen zwischen dem, was man im allgemeinen als Rassismus bezeichnet, und dem Antisemitismus. Dieser hat der rassistischen Ideologie einen neuen Zuschnitt gegeben, er wurde innerhalb des Paradigmas der Rassenkämpfe und der rassischen Ungleichheiten hinzugezogen. Aber er enthält zugleich einen Kern irreduzibler Bedeutung, und das noch dort, wo er am vollständigsten säkularisiert ist.

Der Anti-Judaismus beziehungsweise der Judenhass stellt nicht mehr die einzige Form des Antisemitismus dar, wenn das überhaupt je der Fall war. Er ist zum einen Teil eines Begriffspaares geworden, das auf anderen Grundlagen den semitischen Mythos des 19. Jahrhunderts neu errichtet. Dessen anderer Teil ist der Araberhass beziehungsweise die Islamfeindlichkeit. (...)

Das Theologische verschwindet keineswegs mit der Säkularisierung unserer Gesellschaften, mit dem Niedergang der Gläubigkeit und der religiösen Praktiken. Ebenso wenig wird es in den unterschiedlichen Phänomenen einer Rückkehr des Religiösen wiedergeboren. Es hat noch nicht einmal etwas mit dem zu tun, was man die Konkurrenz der drei Monotheismen nennt, die sich auf die einzigartige Authentizität ihrer Beziehung zu Gott berufen. Es verweist vielmehr, wie Freud es erklärt hat, auf das Element der Intoleranz, das ein Universalismus enthält, der in den Schemata der Wahl, der Menschwerdung und der Vorherbestimmung wurzelt. (...)

Nun kommt ein drittes, im eigentlichen Sinne phantasmatisches Element hinzu: Das Szenario der Verschwörung. Hier knüpft der Komplex des Judenhasses und des Araberhasses am stärksten an. (...) Diese Darstellung ist nicht verschwunden, aber sie hat sich durch eine symmetrische Darstellung verdoppelt, die den Islam und die Araber betrifft, die unter der Regie einer okkulten Macht im planetarischen Maßstab die Öl-Reichtümer, die fundamentalistische Missionierung und den Terrorismus (Dschihad) manipulierten und deren Ziel über die Juden hinaus das Herz der freien Welt sei. (...)

Judenhass und Araberhass dergestalt im selben antisemitischen Komplex zu umfassen, beinhaltet ohne Zweifel intellektuelle und moralische Fallen. Ich bin mir dessen bewusst. Diese Hypothese erscheint mir indessen als die einzige, die in der Lage ist, die Kristallisierung der Vorurteile in der aktuellen Situation zu erklären, besonders in Europa. Sie bezeichnet eine furchtbare Maschine der geistigen Gefangennahme, der zu widerstehen umso lebenswichtiger ist, als sie in der Lage ist, die bestehenden Fronten des Antirassismus zu verändern ...


http://www.hagalil.com/antisemitismus/europa/juden-araberhass.htm


Das Moment der Verschwörung war auch so gar nicht biologisch begründet, sondern sozial: als *jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung*. Da schimmerte das reaktionäre, religiöse Element wieder klar durch.

@"Religionskritik-Wiesbaden":

Wie Balibar meint, bleibt Antisemitismus trotz seiner biologistischen Unterfütterung dennoch etwas anderes als bloßer Rassismus und verweist dennoch auf seine religiösen Wurzeln.

Das mit der Taufe stimmt, wenn auch eingeschränkt. Es gab durchaus Pogrome vor Luthers Zeit, wo den jüdischen Opfern nicht die Wahl zwischen "Tod und Taufe" gelassen wurde und zur Zeit der Pest wo *die Juden* als Sündenböcke für die Seuche hingestellt wurden, gab es diese Chance gar nicht.

Dort aber, wo Juden noch zum Teil den Ausweg der Taufe hatten, wurden dafür andere *Sündenböcke* massakriert: Ketzer, "Hexen", etc. Wichtig war, Missernten, Krankheiten und andere Unglücke immer auf *das Böse* schieben zu können, Kritik von der Obrigkeitkeit und von der Kirche/Religion fernzuhalten und die erst geistige, dann Bluts-*Volksgemeinschaft* zu wahren.

Die Geschichte zeigt jedenfalls, dass sowohl die Opfergruppen als auch die Begründungen für Hetze und Gewalt jeweils sehr variabel sein können, sofern sie nur die skizzierte ideologische Funktion erfüllen und in der Lage sind, soziale Aggressionen ableiten zu können.

Dazu passt dann auch, dass dort, wo die sozialen Aggressionen sich gegen die Klassenherrschaft an sich wandten, die selben Aggressionen am Werk waren, etwa gegen Bauernaufstände, Arbeiteraufstände, Frauenemanzipation, intellektuelle Kritikbewegungen, usw.

Luther war ja nicht nur Antisemit, sondern hetzte gleichzeitig gegen aufständische Bauern. Hitler war ebenfalls nicht nur Antisemit, sondern hetzte gegen die sozialistische Bewegung.

Das sind zwei Seiten der selben Medaille, das ist nicht voneinander zu trennen ...-
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Beitrag(#2038041) Verfasst am: 04.01.2016, 23:30    Titel: Re: Taqiya und moderner Antisemitismus - Biologismus - Rassismus Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
man kann kaum annehmen, dass ein Kontinent seinen Antisemitismus nur deshalb verliert, weil ihm seine Opfer plötzlich - durch Vertreibung, Flucht und Ausrottung - (fast) abhanden gekommen sind. Antisemitismus schafft sich notfalls seine Juden selbst, falls sie abhanden gekommen sein sollten und er kann sich auch so modfizieren, dass er sich andere Ziele sucht.

Wenn man eine Rassenlehre implementiert wo einige Rassen höherwertiger oder sonstwie edler sein sollen dann erschafft man damit automatisch auch ein Gegenbild, die minderwertiger, Barbaren oder gar 'Untermenschen' sein sollen.

Andersrum kann man eine Rasse dämonisieren und das Gegenbild davon kann man dann leichter zum 'Herrenvolk' hochheben.

Wo immer sich Menschen aufgrund äusserer Merkmale, Eigenschaften, Abstammung etc als höherwertig ansehen ist auch die Abwertung des Gegenbildes davon nicht weit.

Ohne eine Aufwertung von äusseren Merkmalen bräuchte es auch keine Abwertung des Gegenbildes davon. Dies würde ich bei der Erkennung von Rassismus einbeziehen, wo findet so eine Aufwertung statt?!
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beachbernie
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Beitrag(#2054555) Verfasst am: 06.05.2016, 01:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
....Diesmal aber hat einer der wichtigsten Militärs eine bemerkenswerte Rede gehalten. Vize-Generalstabschef Yair Golan, trat am Abend im Kibbutz Tel Yitzhak ans Rednerpult und sagte, wenn es etwas gebe, das ihm Angst mache bei der Erinnerung an die Shoa, so seien es die widerlichen Prozesse, die sich vor allem in Deutschland vor 70, 80 und 90 Jahren ereignet haben. Und seiner Ansicht nach gibt es ein Echo dazu heute in Israel im Jahr 2016. "Es ist ja allzu leicht, den Fremden zu hassen. Nichts ist einfacher, als Ängste zu schüren und einzuschüchtern. Nichts einfacher als Verrohung, Abstumpfung und Selbstgerechtigkeit", so Golan.....
....Eine "besorgniserregende Entwicklung" stellt der General fest. Er kritisiert die Gewalt, die Diffamierung der wenigen linken Gegner der israelischen Besatzungspolitik. Und Golan meint auch den Umgang mit dem Fall des jungen Soldaten, der in Hebron einen bereits angeschossenen palästinensischen Attentäter mit einem Kopfschuss getötet hatte. Der Prozess gegen den Soldaten beginnt kommende Woche, es gibt lautstarken Protest dagegen, der sich auch gegen die Armeeführung richtet...


http://www.tagesschau.de/ausland/israel-holocaust-gedenken-103.html


Schoen, dass solche Kritik auch mal von jemandem kommt, dem man nicht so einfach die Antisemitismuskeule ueber den Kopf ziehen kann.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2063777) Verfasst am: 05.08.2016, 17:17    Titel: Entwicklungshelfer soll Millionen an Hamas geschleust haben Antworten mit Zitat

Die Helfeclowns von World Vision:

Zitat:
Entwicklungshelfer soll Millionen an Hamas geschleust haben
(...)
Australien stoppt Gelder für die christliche Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen. Das Land reagierte damit am Freitag auf die Festnahme eines ranghohen World Vision-Mitarbeiters wegen Unterstützung der radikalislamischen Hamasbewegung, die im Gazastreifen regiert. Israel lobte die Entscheidung Australiens.
Der israelische Geheimdienst Schin Bet wirft dem Leiter der World-Vision-Zweigstelle im Gazastreifen vor, 45 Millionen Dollar an Hilfsgeld veruntreut zu haben, rund 60 Prozent des gesamten World Vision-Budgets für Gaza. Er soll der Hamas das Geld für Waffenkäufe gegeben haben. Ein Sprecher der radikalislamischen Hamas wies die Vorwürfe als „Lügen“ zurück.


Edit vom 07-08-2016:
Quelle: FAZ,
http://www.faz.net/aktuell/politik/australien-stoppt-zahlungen-an-world-vision-hilfsorganisation-14373534.html
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Zuletzt bearbeitet von Religionskritik-Wiesbaden am 07.08.2016, 14:37, insgesamt einmal bearbeitet
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schtonk
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Beitrag(#2063784) Verfasst am: 05.08.2016, 19:35    Titel: Re: Entwicklungshelfer soll Millionen an Hamas geschleust haben Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Die Helfeclowns von World Vision:

Zitat:
Entwicklungshelfer soll Millionen an Hamas geschleust haben
(...)
Australien stoppt Gelder für die christliche Hilfsorganisation World Vision im Gazastreifen. Das Land reagierte damit am Freitag auf die Festnahme eines ranghohen World Vision-Mitarbeiters wegen Unterstützung der radikalislamischen Hamasbewegung, die im Gazastreifen regiert. Israel lobte die Entscheidung Australiens.
Der israelische Geheimdienst Schin Bet wirft dem Leiter der World-Vision-Zweigstelle im Gazastreifen vor, 45 Millionen Dollar an Hilfsgeld veruntreut zu haben, rund 60 Prozent des gesamten World Vision-Budgets für Gaza. Er soll der Hamas das Geld für Waffenkäufe gegeben haben. Ein Sprecher der radikalislamischen Hamas wies die Vorwürfe als „Lügen“ zurück.

Fügst du bitte noch den Link an?
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2064034) Verfasst am: 07.08.2016, 14:38    Titel: Re: Entwicklungshelfer soll Millionen an Hamas geschleust haben Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Die Helfeclowns von World Vision:

Zitat:
Entwicklungshelfer soll Millionen an Hamas geschleust haben
(...)

Fügst du bitte noch den Link an?


erledigt,
Smilie
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Beitrag(#2108926) Verfasst am: 03.10.2017, 13:58    Titel: Antworten mit Zitat

Naastika hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Lange Gesichter im UN - Menschenrechtsrat



AHHHHH! Endlich!!! zynisches Grinsen

Diese verlogenen *katzen* Laut der Zehnjährigen gengenteil zu *hunkhunk-tieren*] Da guckt ihr nur blöd.
(...)


Wobei das Intro bis der Hamaskritiker das Wort ergreift,
auch schön ist.
Insbesondere wenn sich Nordkorea zur Menschenrechtssituation in Israel äußert, Lachen

Aktuell gibt es in FFM auf der Zeil regelmäßig Stände von Pro-Palästina Aktivisten. Ich hatte mal vor kurzem eine Diskussion mit einer der Aktivistinnen - die mich dumm anmachte, weil ich ein paar Fotos von den dortigen Dumpfbacken und ihrem Stand gemacht habe.
Auf ihre Frage, ob ich auch für eine freies Palästina wäre - habe ich dann auch gesagt, ja,
ich wäre auch für eine Region Palästina ohne Hamasterroristen. Das leuchtete der 'nicht Kopftuch tragenden' nicht ein.

Die Frau heißt Aitak Barani,
und Jutta Dittfurth warnt zu recht vor ihr:

https://m.facebook.com/Jutta.Ditfurth/posts/1300133856782896

Ihre politische Unmündigkeit demonstrieren halt die Palästinenser,
wenn sie Terroristen wie die Hamas unterstützen. Solange sie dies nicht erkennen,
keine weitere Unterstützung oder Hilfen mehr in diese religiös-nationalistischen 'Ghettos' wie den Gaza,

Schulterzucken
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Beitrag(#2108929) Verfasst am: 03.10.2017, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ihre politische Unmündigkeit demonstrieren halt die Palästinenser,
wenn sie Terroristen wie die Hamas unterstützen. Solange sie dies nicht erkennen,
keine weitere Unterstützung oder Hilfen mehr in diese religiös-nationalistischen 'Ghettos' wie den Gaza,


"Ghetto" und diese Aussage widersprechen sich aber bzw sind ein 'Teufelskreis'.

Bau einen Zaun um Wiesbaden, lass nur eine bestimmte Anzahl Waren rein, Strom und Wasser nur stundenweise. Dann schau was passiert.
Radikalisiert sich ein Teil?
Passen sich [alle,viele,wenige,...] der neuen "Ghetto"-Situation gewaltlos an?
Wenn Radikalisierung, welcher Art?
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Beitrag(#2108939) Verfasst am: 03.10.2017, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ihre politische Unmündigkeit demonstrieren halt die Palästinenser,
wenn sie Terroristen wie die Hamas unterstützen. Solange sie dies nicht erkennen,
keine weitere Unterstützung oder Hilfen mehr in diese religiös-nationalistischen 'Ghettos' wie den Gaza,


"Ghetto" und diese Aussage widersprechen sich aber bzw sind ein 'Teufelskreis'.

Bau einen Zaun um Wiesbaden, lass nur eine bestimmte Anzahl Waren rein, Strom und Wasser nur stundenweise. Dann schau was passiert.
Radikalisiert sich ein Teil?
Passen sich [alle,viele,wenige,...] der neuen "Ghetto"-Situation gewaltlos an?
Wenn Radikalisierung, welcher Art?

Über die Zusammenarbeitet Israels mit dem Gazastreifen informiert diese Seite.
Da der Gazastreifen bekanntlich auch an Ägypten grenzt, richtet sich dein Vorwurf der Ghettoisierung dann auch gegen Ägypten?
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2108940) Verfasst am: 03.10.2017, 16:47    Titel: Gaza und Wiesbaden Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ihre politische Unmündigkeit demonstrieren halt die Palästinenser,
wenn sie Terroristen wie die Hamas unterstützen. Solange sie dies nicht erkennen,
keine weitere Unterstützung oder Hilfen mehr in diese religiös-nationalistischen 'Ghettos' wie den Gaza,


"Ghetto" und diese Aussage widersprechen sich aber bzw sind ein 'Teufelskreis'.

nö,
zunächst einmal die Gaza Situation mit dem 'historischen' Ghetto - Begriff zu verbinden ist natürlich auch Provokation,
aber es gibt natürlich auch die Phase 'der freiwilligen' Ghettoisierung.

Bei aller Diskriminierung der früh-neuzeitlichen jüdischen Ghettos, wzB Venedig, gab es auch hier Chancen der Entfaltung und Entwicklung, die genutzt wurden.
Zum Beispiel in dem man auch den Kontakt zur sie beherrschenden Nation sucht.

Anders aber die Politiker im Gaza-Streifen und die sie unterstützende Bevölkerungsmehrheit. Diese treten in ständiger Feindschaft zum Staat Israel auf.

Klar reagiert Israel hart, überaus hart. Nur würde es so nicht reagieren - wäre es heute nicht mehr ein Staat, wo ein paar Millionen Juden leben können. :Schulter:

Gäbe es eine funktionierende Palästinenserpolizei,
würden sie die Terroristen oder auch Terrorverdächtigen verhaften und gegebenenfalls dem Staat Israel übergeben.
Meines Wissens gab es nur in den 90ern Jahre derartige Dinge.
Ansonsten schützen die dortigen Ordnungskräfte die Terroristen - natürlich im Auftrag ihrer Politiker - und so wird 'scheinbar' ein ganzes Volk in Geiselhaft für deren Politik genommen.
'Scheinbar', weil das Volk sich ja selbst erheben könnte - wenn es wollte (oder könnte).

Klar sind Kollektivstrafen nicht 'gut' und erst recht nicht 'fair', können sie auch nicht sein.
Aber aus der Sicht Israels sehe ich da derzeit kaum eine andere Perspektive.

sehr gut hat folgendes geschrieben:

Bau einen Zaun um Wiesbaden, lass nur eine bestimmte Anzahl Waren rein, Strom und Wasser nur stundenweise. Dann schau was passiert.
Radikalisiert sich ein Teil?
Passen sich [alle,viele,wenige,...] der neuen "Ghetto"-Situation gewaltlos an?
Wenn Radikalisierung, welcher Art?


Die Fragestellung ist nicht zielführend. Wir haben in D zum Glück eine neutrale Gerichtsbarkeit und keine Betroffenengerichtsbarkeit.
Als selbst betroffener reagiert man immer anders - nämlich nicht mehr neutral.
Im Israel - Palästinenserkonflikt bin ich aber eher neutral,
und erlaube mir daher Dinge - die ich mir nicht zumuten wollte.

Aber um auf Wiesbaden zurückzukommen und einen Vergleich mit Gaza zu machen:

In Wiesbaden ist die Bevölkerung in den letzten 40 Jahren nur um einige 10 Tausend gewachsen. Im Gaza - Streifen hingegen sieht es so aus:

Zitat:
Die Geburtenrate und das Bevölkerungswachstum gehören zu den höchsten weltweit.[57] Über die Hälfte der Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt, und die Bevölkerungszahl verdoppelt sich bei der derzeitigen Wachstumsrate etwa alle 15 bis 20 Jahre.


Im warsten Sinne des Wortes hausgemachte Probleme.
Eine sinnvolle Entwicklungshilfe wäre dort, sexuelle Aufklärung zu betreiben und den Zugang zu Verhütungsmitteln sicher zu stellen.
Bisher sind mir solche Demographieprogramme von Seiten der Hamas oder Fatah - um auch mal die anderen zu nennen - nicht zu Ohren gekommen.

Im Übrigen ist die Grenze zu Ägypten auch dicht. Ägypten wird schon wissen warum.
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Beitrag(#2108943) Verfasst am: 03.10.2017, 17:48    Titel: Re: Gaza und Wiesbaden Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Im Übrigen ist die Grenze zu Ägypten auch dicht. Ägypten wird schon wissen warum.


Auch der ägyptische Teil der Stadt Rafah wird bald weg sein.

Zitat:
In einer ersten Phase wurde bereits ein 500 Meter breiter Sicherheitsstreifen entlang der 13,5 Kilometer langen Grenze eingerichtet, um alle Schmugglertunnel dort zu zerstören. Betroffen sind 1165 Familien, deren 820 Häuser mit ein bis zwei Tagen Vorwarnzeit weitgehend entschädigungsfrei abgerissen wurden. In einer zweiten Phase wird diese Zone auf 1000 Meter mit 1220 Häusern und über 2000 Familien verbreitert. Am Ende des Vier-Stufen-Plans wird die Pufferzone rund fünf Kilometer breit sein und den gesamten ägyptischen Stadtteil beinhalten, in dem derzeit noch rund 75.000 Menschen leben

Rafah
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beachbernie
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Beitrag(#2108949) Verfasst am: 03.10.2017, 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ihre politische Unmündigkeit demonstrieren halt die Palästinenser,
wenn sie Terroristen wie die Hamas unterstützen. Solange sie dies nicht erkennen,
keine weitere Unterstützung oder Hilfen mehr in diese religiös-nationalistischen 'Ghettos' wie den Gaza,


"Ghetto" und diese Aussage widersprechen sich aber bzw sind ein 'Teufelskreis'.

Bau einen Zaun um Wiesbaden, lass nur eine bestimmte Anzahl Waren rein, Strom und Wasser nur stundenweise. Dann schau was passiert.
Radikalisiert sich ein Teil?
Passen sich [alle,viele,wenige,...] der neuen "Ghetto"-Situation gewaltlos an?
Wenn Radikalisierung, welcher Art?

Über die Zusammenarbeitet Israels mit dem Gazastreifen informiert diese Seite.



Da der Gazastreifen bekanntlich auch an Ägypten grenzt, richtet sich dein Vorwurf der Ghettoisierung dann auch gegen Ägypten?


......und ueber die Versorgungslage der nordkoreanischen Bevoelkerung informiert man sich am Besten bei nordkoreanischen Regierungsstellen. Sehr glücklich
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