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100 Jahre russische Revolution

 
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Naastika
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Anmeldungsdatum: 23.11.2003
Beiträge: 6011
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Beitrag(#2111417) Verfasst am: 20.10.2017, 13:08    Titel: 100 Jahre russische Revolution Antworten mit Zitat

Erstaunlicherweise hört und liest man gegenwärtig kaum was von dem o.g. Jahrestag (Ausnahme scheint die aktulle ZEIT zu sein, eine Ausgabe habe ich für die Wartezeit beim Frisör gekauft, kam aber schnell dran, so dass ich zum Inhalt noch nichts sagen kann).

Nun bin ich nun wirklich kein Anhänger des kommunistischen System, was wohl einige Male deutlich wurde.

Trotzdem kann ich kaum bestreiten, dass es DAS prägende Ereignis des Jahrhunderts ist, und wesentliche Mitursache für weitere globale Entwicklungen wie den WWII, Blockbildung, Ende des Kolonialismus usw.

So erlaue ich mir mal, den Fred zu öffnen, zu dem ich selbst inhaltich nicht viel beitragen kann.


showtime
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#2111439) Verfasst am: 20.10.2017, 14:16    Titel: Re: 100 Jahre russische Revolution Antworten mit Zitat

Naastika hat folgendes geschrieben:
Erstaunlicherweise hört und liest man gegenwärtig kaum was von dem o.g. Jahrestag (...)


Weil noch nicht Jahrestag ist Ausrufezeichen
Warte noch 2 Wochen - und dann bekommst Du genügend input.

Sie fand im Oktober nach 'altem', julianischem Kalender statt - nicht nach unsererem 'gregorianischen'.

Bis zum eigentlichen Jahrestag empfehle ich durchaus einen Blick zurück -
und zwar nach der Fragestellung:

Warum ist denn die 'Februar' Revolution von 1917 'gescheitert?

Erst wenn man sich also mit Kerenski und Co beschäftigt hat -
ihre Rolle im WK1,
ihre Rolle in der sozialen Frage,
etc.

erst also,
wenn man dies analysiert hat - sollte man mit dem November 1917 beschäftigen.

Ansonsten wird es nur wieder ein emotionaler Eiertanz - Smilie
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Naastika
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Anmeldungsdatum: 23.11.2003
Beiträge: 6011
Wohnort: an der Fütterungsstelle der Eichhörnchen

Beitrag(#2111441) Verfasst am: 20.10.2017, 14:19    Titel: Re: 100 Jahre russische Revolution Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Erstaunlicherweise hört und liest man gegenwärtig kaum was von dem o.g. Jahrestag (...)


Weil noch nicht Jahrestag ist Ausrufezeichen
Warte noch 2 Wochen - und dann bekommst Du genügend input.


Sie fand im Oktober nach 'altem', julianischem Kalender statt - nicht nach unsererem 'gregorianischen'.

Bis zum eigentlichen Jahrestag empfehle ich durchaus einen Blick zurück -
und zwar nach der Fragestellung:

Warum ist denn die 'Februar' Revolution von 1917 'gescheitert?

Erst wenn man sich also mit Kerenski und Co beschäftigt hat -
ihre Rolle im WK1,
ihre Rolle in der sozialen Frage,
etc.

erst also,
wenn man dies analysiert hat - sollte man mit dem November 1917 beschäftigen.

Ansonsten wird es nur wieder ein emotionaler Eiertanz - Smilie


Hej, bei der Reformation haben die mit Vorlauf von zwei Jahren angefangen, und du sprichts von zwei Wochen! Auf den Arm nehmen
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sehr gut
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10074

Beitrag(#2111527) Verfasst am: 20.10.2017, 19:37    Titel: Re: 100 Jahre russische Revolution Antworten mit Zitat

Naastika hat folgendes geschrieben:
Trotzdem kann ich kaum bestreiten, dass es DAS prägende Ereignis des Jahrhunderts ist, und wesentliche Mitursache für weitere globale Entwicklungen wie den WWII,

Die Revolution von 1917 war "wesentliche Mitursache" für den 2.Weltkrieg?
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 5458

Beitrag(#2111541) Verfasst am: 20.10.2017, 20:19    Titel: Re: 100 Jahre russische Revolution Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Naastika hat folgendes geschrieben:
Trotzdem kann ich kaum bestreiten, dass es DAS prägende Ereignis des Jahrhunderts ist, und wesentliche Mitursache für weitere globale Entwicklungen wie den WWII,

Die Revolution von 1917 war "wesentliche Mitursache" für den 2.Weltkrieg?

Nun, ohne die russische Revolution von 1917 wäre die weitere Geschichte sicherlich anders verlaufen. Ohne Oktoberrevolution kein Stalin, ohne Stalin kein Hitler-Stalin-Pakt. Für die Hitler-Bewegung war der Antibolschewismus sicherlich eine wesentliche Bedingung. Ein bürgerliches Rußland hätte diese Rolle sicherlich nicht gespielt. Wäre also ein hübscher Gedanke, ob es ohne die Oktoberrevolution auch keinen Hitlerismus gegeben hätte.

Aber eben nur ein hübscher Gedanke, mehr nicht. Genauso gut könnte man behaupten, ohne die Bolschewiki hätte es eine andere Art von Diktatur in Rußland gegeben, vielleicht auf der Basis eines Panslavismus, den es ja schon vor dem WWI gegeben hat. Aus dem Antikommunismus wäre in Deutschland dann vielleicht ein Antislavismus geworden. Da die Niederlage Deutschlands im WWI in diesem Gedankenexperiment weiterhin stattgefunden hätte, und auch der Antisemitismus als Hauptmotiv der Hitlerbewegung vom Bolschewismus unabhängig war, wäre die Geschichte vielleicht gar nicht so viel anders verlaufen. Aber wie gesagt: Alles nur Gedankenexperimente, mehr nicht. Geschichte ist kein mechanisches Spiel von Ursache und Wirkung.
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
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unquest
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Beitrag(#2111556) Verfasst am: 20.10.2017, 21:33    Titel: Re: 100 Jahre russische Revolution Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ansonsten wird es nur wieder ein emotionaler Eiertanz - Smilie


Wieso? 1917 fand doch gar keine Revolution sondern nur ein Putsch der Bolschewiki mit anschließendem Bürgerkrieg statt. Die Russische Revolution war 1905. Smilie
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