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"Man wird wohl noch..." Grauzone Antisemitismus
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21466
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2119238) Verfasst am: 21.12.2017, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
.... Stefan Wild ....


Was schreibst du da? Welchem Weichzeichnungsgrad verfällst du? Was da im zitierten Beitrag steht, steht ist nichts anderes als der Versuch einer rückständigen Denke (heute mehr denn je) die Räuberleiter zu halten.

Fest steht ohne jeden Zweifel, im Koran stehen die meisten Anti - Andersgläubigen Sentenzen drin, als in jeder anderen Religion. Feststeht, die Muslime habe da , wo sie herrschten, als erste Andersgläubige in andere für sie signifikante ( stigmatisierende) Kleidung befohlen. Die unterschiedliche diskriminierende Haltung gegenüber Andersgläubigen war von Anfang an ( siehe Steuererhebung) in dieser Religion verhaftet.

Da können die Weichzeichner labern, was sie wollen.

Solche Weichzeichner wie du sind die Ursache für das Erstarken der AfD. Kapierst du das ?

Man kann Skippi ja zugute halten, dass Stefan Wild zumindestens thematisch nicht unbeleckt ist. Allerdings auch nicht beleckter als z.B. Bassam Tibi, der da eine andere Meinung vertritt.

Beiden gemeinsam ist übrigens, dass sie in einer Islamwissenschaft großgeworden sind, in der die islamische Geschichtsschreibung nicht infrage gestellt werden durfte. Die wird erst in den letzten Jahren von immer mehr Historikern für Humbug erklärt, auch was z.B. die berühmten toleranten Zeiten in El Andalus angeht.

Insofern sind die Aussagen zur Historie von beiden eigentlich überholt. Und es wird eine Weile dauern, bis die Historiker sich da durchgesetzt haben werden - das ist ja ein Politikum.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Skeptiker
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 13366
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2120363) Verfasst am: 01.01.2018, 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
.... Stefan Wild ....


Was schreibst du da? Welchem Weichzeichnungsgrad verfällst du? Was da im zitierten Beitrag steht, steht ist nichts anderes als der Versuch einer rückständigen Denke (heute mehr denn je) die Räuberleiter zu halten.

Fest steht ohne jeden Zweifel, im Koran stehen die meisten Anti - Andersgläubigen Sentenzen drin, als in jeder anderen Religion. Feststeht, die Muslime habe da , wo sie herrschten, als erste Andersgläubige in andere für sie signifikante ( stigmatisierende) Kleidung befohlen. Die unterschiedliche diskriminierende Haltung gegenüber Andersgläubigen war von Anfang an ( siehe Steuererhebung) in dieser Religion verhaftet.

Da können die Weichzeichner labern, was sie wollen.

Solche Weichzeichner wie du sind die Ursache für das Erstarken der AfD. Kapierst du das ?

Man kann Skippi ja zugute halten, dass Stefan Wild zumindestens thematisch nicht unbeleckt ist. Allerdings auch nicht beleckter als z.B. Bassam Tibi, der da eine andere Meinung vertritt.

Beiden gemeinsam ist übrigens, dass sie in einer Islamwissenschaft großgeworden sind, in der die islamische Geschichtsschreibung nicht infrage gestellt werden durfte. Die wird erst in den letzten Jahren von immer mehr Historikern für Humbug erklärt, auch was z.B. die berühmten toleranten Zeiten in El Andalus angeht.

Insofern sind die Aussagen zur Historie von beiden eigentlich überholt. Und es wird eine Weile dauern, bis die Historiker sich da durchgesetzt haben werden - das ist ja ein Politikum.


Wie ich bereits durch verschiedene Quellen belegt habe, hat der Antisemitismus, so wie er seit Jahrtausenden - bis heute, wenn auch z.T. verdrängt und projiziert - in Europa vorherrscht und seit dem 19. Jahrhundert auch in Nahost und im Maghreb Fuß gefasst hat, seine Quelle nicht im Islam, so wie es auch der seriöse Islam- und Nahost-Forscher Stefan Wild in dem Interview noch einmal extra betont.

Was Bassam Tibi betrifft, so kann man sicher feststellen, dass dieser einem Prof. Wild nicht annähernd das Wasser reichen kann, wenn es um Seriösität und Wissenschaftlichkeit geht:

Zitat:
Gazi Çağlar
Der Mythos vom Krieg der Zivilisationen
Der Westen gegen den Rest der Welt. Eine Replik auf Samuel P. Huntingtons Kampf der Kulturen.


"Dieses Buch ist in diesen Zeiten ein überlebenswichtiges Antidot, wie zu seiner Zeit „Die Deutsche Ideologie“ von Marx. Bis in die Jungle World hinein finden sich ideologische Versatzstücke der neuen Kampfkultur. Kein Kampf der Nationen/Völker oder Rassen ist der Brandsatz zur Anstiftung zum Mord, sondern ein anscheinend gerne konsumiertes griffiges Konstrukt: Der Krieg der Zivilisationen." Konkret
Einige wenige Jahre nach der ›Beendigung‹ der größten Konfrontation unseres Jahrhunderts und dem so laut wie möglich formulierten Hegemonieanspruch des ›Westens‹ tauchten wieder Großtheorien auf, die den Ehrgeiz für sich in Anspruch nehmen, die Ursachen der weltweiten Konflikte erklären zu können. Sie tauchten just in dem Moment auf, wo der ›Westen‹ glaubte, den ›Rest‹ endlich zu »Einer Welt« zusammengefaßt zu haben, um diese »Eine Welt« schon wieder zu teilen: Samuel P. Huntington stellte 1993 die These auf, daß die Achse der Weltpolitik kurz vor dem Ende des 20. Jahrhunderts und vielleicht sogar im ganzen 21. Jahrhundert durch den Zusammenprall der Zivilisationen bestimmt sein werde. Andere Wissenschaftler und Journalisten griffen diese These rasch auf, um mannigfaltige Gefahrenszenarien vor allem und ausschließlich für die ›westliche Zivilisation‹ zu entwerfen, die vom ›Rest‹ bedroht werde. Bassam Tibi schrieb ein Buch, das er höchst affektiv mit dem Titel »Krieg der Zivilisationen« versah.

Das Zivilisationsparadigma von S. P. Huntington und Bassam Tibi ist keineswegs so neu, wie es behauptet wird.
Die geschichtstheoretischen Grundlagen dieses Paradigmas sind zu finden in den zyklischen Geschichtsphilosophien, deren Exponaten Oswald Spengler, Arnold Toynbee und Nikolaj Danilevskij im letzten und diesem Jahrhundert waren. Die geschichtsphilosophische Tradition dieser Denker, die politisch immer nur rechts bis rechtsaußen agierte, wird im ›neuen‹ Zivilisationsparadigma ohne Brüche aufgenommen und in einer Weise reformuliert, die terminologisch den Gepflogenheiten am Ende des 20. Jahrhunderts entspricht.


https://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/allgemeines-programm/antirassismus/der-mythos-vom-krieg-der-zivilisationen-33-detail

Der Aristokrat von Göttingen

Jetzt warnt auch der aus Syrien stammende Politikwissenschaftler Bassam Tibi vor syrischen Flüchtlingen. Was er über seine ehemaligen Landsleute herausgefunden haben will, ist zweifelhaft


Die deutschen Islamophobiker haben einen neuen Shooting Star. Ganz jung ist er mit seinen 72 Jahren nicht mehr, aber das ist in einer Szene, die Thilo Sarrazin und Henryk M. Broder als Idole feiert, gerade guter Durchschnitt. Dafür hat es seine Person aber in sich: Der Mann ist selbst Syrer, dazu noch Professor, er kannte Adorno und Horkheimer. Und er sagt Sachen wie: "Die Syrer von heute sind Antisemiten". Wenn es einer wissen muss, dann doch wohl Bassam Tibi, der Professor aus Göttingen.

Bassam Tibi hat sich mit einem Interview in der "Welt" zum Liebling der deutschen Rechten katapultiert. Was er liefert, sind die üblichen Produkte, die ein gut sortierter rechtspopulistischer Gemischtwarenladen eben so führt: Merkel überflutet das Land mit Flüchtlingen, kriminelle Banden junger Männer treiben ihr Unwesen, der Islam verträgt sich nicht mit dem Grundgesetz. Garniert mit Beispiel von sozialschmarotzenden, kriminellen Ausländern, die Tibi getroffen haben will.

Auf der Rechten schlägt das Interview aber vor allem wegen der Person ein wie eine Bombe. Einer, der selbst aus Syrien kommt, sagt genau das, was sie schon immer dachten - das konnten sich deutsche Rechte nicht entgehen lassen. Henryk M. Broder übernahm folgende Passage von Tibi auf die "Achse des Guten":

Göttingen wird in einem Jahr eine Stadt voller Kriminalität. Und das verdanken wir Frau Merkel.

Und AfD-Frau Beatrix von Storch twittert: "gutes Interview mit Bassam #Tibi". Aber auch die CDU-Spitzenpolitikerin Julia Klöckner findet:

"Großartiges Interview in der @welt mit Bassam Tibi (...) Unbedingt lesen!" (...)

Göttingen schafft sich ab ...


https://www.heise.de/tp/features/Der-Aristokrat-von-Goettingen-3263128.html?seite=all


Tibi steht für eine krude Mischung aus Kulturalismus und Klassendünkel, wie sie für die neue Rechte kennzeichnend ist.

Stefan Wild ist mit ihm überhaupt nicht zu vergleichen, da es bei ihm um Forschung geht.
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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fwo
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Beitrag(#2120377) Verfasst am: 01.01.2018, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
....

Tibi steht für eine krude Mischung aus Kulturalismus und Klassendünkel, wie sie für die neue Rechte kennzeichnend ist.

Stefan Wild ist mit ihm überhaupt nicht zu vergleichen, da es bei ihm um Forschung geht.

Du hältst das, was Du da zitiert hast, aber hoffentlich nicht für eine fachliche Auseinandersetzung mit Bassam Tibi?
_________________
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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Skeptiker
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Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2120384) Verfasst am: 01.01.2018, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
....

Tibi steht für eine krude Mischung aus Kulturalismus und Klassendünkel, wie sie für die neue Rechte kennzeichnend ist.

Stefan Wild ist mit ihm überhaupt nicht zu vergleichen, da es bei ihm um Forschung geht.

Du hältst das, was Du da zitiert hast, aber hoffentlich nicht für eine fachliche Auseinandersetzung mit Bassam Tibi?


In den zitierten Texten geht es auch um den Einstieg in die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Ideologie Bassam Tibis.

Kann man gern vertiefen, wenn du die Peinlichkeit aushältst.
_________________
°
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"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beiträge: 37377
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2120408) Verfasst am: 01.01.2018, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
....

Tibi steht für eine krude Mischung aus Kulturalismus und Klassendünkel, wie sie für die neue Rechte kennzeichnend ist.

Stefan Wild ist mit ihm überhaupt nicht zu vergleichen, da es bei ihm um Forschung geht.

Du hältst das, was Du da zitiert hast, aber hoffentlich nicht für eine fachliche Auseinandersetzung mit Bassam Tibi?


Du hältst doch die vom Zeitgeist durchwehten, tendentioesen Pamphlete gewisser "Islamexperten", auf die Du so grosse Stücke zu halten scheinst, hoffentlich nicht fuer eine fachliche Auseinandersetzung mit dem Islam?
_________________
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zelig
Kultürlich



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Beiträge: 22827

Beitrag(#2120664) Verfasst am: 04.01.2018, 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

Aus dem "Flüchtlinge"-Thread Vollzitat hierhin kopiert.

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Lass das. das lohnt in dem Fall nicht, so tief zu graben. Wenn Du Dir ansiehst, was er da oben verzapft hat, stellst Du fest, dass er es geschafft hat, Abi und Bio-Diplom hinter sich zu bringen, ohne zu begreifen, was das Wort proportional bedeutet. Das ist nämlich der pure Unsinn, was er da geschrieben hat.


Nur zum Verständnis: Ich nehme mal an, es geht um diese Aussage von beachbernie?

beachbernie hat folgendes geschrieben:
So gehe ich davon aus, dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen, was allerdings nicht zwangsläufig darauf zurückzuführen war, dass Juden besonders betrügerisch veranlagt wären, sondern auf den Umstand, dass aus historischen Gründen Juden überproportional häufig als Geschäftsleute aktiv waren.


Ich glaube, beachbernie meint mit "überproportional" hier sowas wie "im Verhältnis zum Anteil der jeweiligen Gruppen an der Bevölkerung insgesamt". Das macht die Sache allerdings nicht besser. Zum Beispiel fehlt buchstäblich jeder Beleg für seine Behauptung. Beachbernie geht also buchstäblich ohne irgendeinen Beleg dafür zu liefern einfach mal so davon aus, dass Juden in den 20er Jahren betrügerischer unterwegs waren als Nichtjuden. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Und dann hat er noch die Eier, anderen Leuten Sachargumentfreiheit vorzuwerfen. :roll:



Erstmal danke, daß Du das rausgeschält hast.

BB wählt ja nicht zufällig diesen Vergleich. "So gehe ich davon aus," daß unter den vielen unsinnigen Vergleichen, dieser auf dem von ihm als zwischen der jüdischen und der muslimischen Welt als elementar empfundenen Konflikt basiert. Das findet seinen Niederschlag normalerweise im Kontext politischer Diskussionen. Die Ressentiments gegen Flüchlinge aus der muslimischen Welt, die sich in Deutschland breit gemacht haben, werden aber nicht dadurch geschwächt, indem man mit antijüdischen Ressentiments operiert. Man bestätigt sie eher als auch nur ein anderes Set von Stereotypen. Jede/r darf so seine privaten Vorbehalte pflegen und rechtfertigt damit die der anderen. Ob antijüdisch oder antiislamisch. Deswegen entführe ich das Thema von BB hierhin, wo es hingehört.
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AdvocatusDiaboli
verschläft den Diskurs



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22262
Wohnort: München

Beitrag(#2120667) Verfasst am: 04.01.2018, 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr versteht BB falsch. Ja, er hat’s nicht so mit den Fakten, ich weiß. zwinkern Seine Vorurteile richten sich in diesem Fall aber nicht gegen Juden, sondern gegen Geschäftsleute! Er geht davon aus, dass ein gewisser Anteil der Geschäftsleute betrügt, wir alten Kapitalismuskritiker wissen doch, dass Geld korrumpiert. Wenn nun der Anteil der Juden unter Geschäftsleuten im Vergleich zu Christen höher ist, so sitzen bei gleicher Verbrechensrate der beiden Gruppen, überdurchschnittlich mehr Juden als Betrüger im Gefängnis. zwinkern Deswegen sind Juden nicht betrügerischer an sich.

Beleg und Gründe jüdischer Geschäftsleutigkeit: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46265197.html
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite" Deniz Y.

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Gödelchen
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Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 594

Beitrag(#2120668) Verfasst am: 04.01.2018, 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
.... Stefan Wild ....


Was schreibst du da? Welchem Weichzeichnungsgrad verfällst du? Was da im zitierten Beitrag steht, steht ist nichts anderes als der Versuch einer rückständigen Denke (heute mehr denn je) die Räuberleiter zu halten.

Fest steht ohne jeden Zweifel, im Koran stehen die meisten Anti - Andersgläubigen Sentenzen drin, als in jeder anderen Religion. Feststeht, die Muslime habe da , wo sie herrschten, als erste Andersgläubige in andere für sie signifikante ( stigmatisierende) Kleidung befohlen. Die unterschiedliche diskriminierende Haltung gegenüber Andersgläubigen war von Anfang an ( siehe Steuererhebung) in dieser Religion verhaftet.

Da können die Weichzeichner labern, was sie wollen.

Solche Weichzeichner wie du sind die Ursache für das Erstarken der AfD. Kapierst du das ?

Man kann Skippi ja zugute halten, dass Stefan Wild zumindestens thematisch nicht unbeleckt ist. Allerdings auch nicht beleckter als z.B. Bassam Tibi, der da eine andere Meinung vertritt.

Beiden gemeinsam ist übrigens, dass sie in einer Islamwissenschaft großgeworden sind, in der die islamische Geschichtsschreibung nicht infrage gestellt werden durfte. Die wird erst in den letzten Jahren von immer mehr Historikern für Humbug erklärt, auch was z.B. die berühmten toleranten Zeiten in El Andalus angeht.

Insofern sind die Aussagen zur Historie von beiden eigentlich überholt. Und es wird eine Weile dauern, bis die Historiker sich da durchgesetzt haben werden - das ist ja ein Politikum.


Wie ich bereits durch verschiedene Quellen belegt habe, hat der Antisemitismus, so wie er seit Jahrtausenden - bis heute, wenn auch z.T. verdrängt und projiziert - in Europa vorherrscht und seit dem 19. Jahrhundert auch in Nahost und im Maghreb Fuß gefasst hat, seine Quelle nicht im Islam, so wie es auch der seriöse Islam- und Nahost-Forscher Stefan Wild in dem Interview noch einmal extra betont.

Was Bassam Tibi betrifft, so kann man sicher feststellen, dass dieser einem Prof. Wild nicht annähernd das Wasser reichen kann, wenn es um Seriösität und Wissenschaftlichkeit geht:

Zitat:
Gazi Çağlar
Der Mythos vom Krieg der Zivilisationen
Der Westen gegen den Rest der Welt. Eine Replik auf Samuel P. Huntingtons Kampf der Kulturen.


"Dieses Buch ist in diesen Zeiten ein überlebenswichtiges Antidot, wie zu seiner Zeit „Die Deutsche Ideologie“ von Marx. Bis in die Jungle World hinein finden sich ideologische Versatzstücke der neuen Kampfkultur. Kein Kampf der Nationen/Völker oder Rassen ist der Brandsatz zur Anstiftung zum Mord, sondern ein anscheinend gerne konsumiertes griffiges Konstrukt: Der Krieg der Zivilisationen." Konkret
Einige wenige Jahre nach der ›Beendigung‹ der größten Konfrontation unseres Jahrhunderts und dem so laut wie möglich formulierten Hegemonieanspruch des ›Westens‹ tauchten wieder Großtheorien auf, die den Ehrgeiz für sich in Anspruch nehmen, die Ursachen der weltweiten Konflikte erklären zu können. Sie tauchten just in dem Moment auf, wo der ›Westen‹ glaubte, den ›Rest‹ endlich zu »Einer Welt« zusammengefaßt zu haben, um diese »Eine Welt« schon wieder zu teilen: Samuel P. Huntington stellte 1993 die These auf, daß die Achse der Weltpolitik kurz vor dem Ende des 20. Jahrhunderts und vielleicht sogar im ganzen 21. Jahrhundert durch den Zusammenprall der Zivilisationen bestimmt sein werde. Andere Wissenschaftler und Journalisten griffen diese These rasch auf, um mannigfaltige Gefahrenszenarien vor allem und ausschließlich für die ›westliche Zivilisation‹ zu entwerfen, die vom ›Rest‹ bedroht werde. Bassam Tibi schrieb ein Buch, das er höchst affektiv mit dem Titel »Krieg der Zivilisationen« versah.

Das Zivilisationsparadigma von S. P. Huntington und Bassam Tibi ist keineswegs so neu, wie es behauptet wird.
Die geschichtstheoretischen Grundlagen dieses Paradigmas sind zu finden in den zyklischen Geschichtsphilosophien, deren Exponaten Oswald Spengler, Arnold Toynbee und Nikolaj Danilevskij im letzten und diesem Jahrhundert waren. Die geschichtsphilosophische Tradition dieser Denker, die politisch immer nur rechts bis rechtsaußen agierte, wird im ›neuen‹ Zivilisationsparadigma ohne Brüche aufgenommen und in einer Weise reformuliert, die terminologisch den Gepflogenheiten am Ende des 20. Jahrhunderts entspricht.


https://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/allgemeines-programm/antirassismus/der-mythos-vom-krieg-der-zivilisationen-33-detail

Der Aristokrat von Göttingen

Jetzt warnt auch der aus Syrien stammende Politikwissenschaftler Bassam Tibi vor syrischen Flüchtlingen. Was er über seine ehemaligen Landsleute herausgefunden haben will, ist zweifelhaft


Die deutschen Islamophobiker haben einen neuen Shooting Star. Ganz jung ist er mit seinen 72 Jahren nicht mehr, aber das ist in einer Szene, die Thilo Sarrazin und Henryk M. Broder als Idole feiert, gerade guter Durchschnitt. Dafür hat es seine Person aber in sich: Der Mann ist selbst Syrer, dazu noch Professor, er kannte Adorno und Horkheimer. Und er sagt Sachen wie: "Die Syrer von heute sind Antisemiten". Wenn es einer wissen muss, dann doch wohl Bassam Tibi, der Professor aus Göttingen.

Bassam Tibi hat sich mit einem Interview in der "Welt" zum Liebling der deutschen Rechten katapultiert. Was er liefert, sind die üblichen Produkte, die ein gut sortierter rechtspopulistischer Gemischtwarenladen eben so führt: Merkel überflutet das Land mit Flüchtlingen, kriminelle Banden junger Männer treiben ihr Unwesen, der Islam verträgt sich nicht mit dem Grundgesetz. Garniert mit Beispiel von sozialschmarotzenden, kriminellen Ausländern, die Tibi getroffen haben will.

Auf der Rechten schlägt das Interview aber vor allem wegen der Person ein wie eine Bombe. Einer, der selbst aus Syrien kommt, sagt genau das, was sie schon immer dachten - das konnten sich deutsche Rechte nicht entgehen lassen. Henryk M. Broder übernahm folgende Passage von Tibi auf die "Achse des Guten":

Göttingen wird in einem Jahr eine Stadt voller Kriminalität. Und das verdanken wir Frau Merkel.

Und AfD-Frau Beatrix von Storch twittert: "gutes Interview mit Bassam #Tibi". Aber auch die CDU-Spitzenpolitikerin Julia Klöckner findet:

"Großartiges Interview in der @welt mit Bassam Tibi (...) Unbedingt lesen!" (...)

Göttingen schafft sich ab ...


https://www.heise.de/tp/features/Der-Aristokrat-von-Goettingen-3263128.html?seite=all


Tibi steht für eine krude Mischung aus Kulturalismus und Klassendünkel, wie sie für die neue Rechte kennzeichnend ist.

Stefan Wild ist mit ihm überhaupt nicht zu vergleichen, da es bei ihm um Forschung geht.


Das darfst du so meinen. Was der Herr Tibi sagt, hat aber ein mehr an plausiblen Erklärungen ( als nicht so als Beweis) in sich, als du in allen deinen Posts bisher auf die Beine gebracht hast (beweisen, selbst schlüssiger erklären kannst nämlich ebenfalls nichts). So einfach ist das.

Also meine ich was anderes.
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Beiträge: 13366
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2120672) Verfasst am: 04.01.2018, 11:25    Titel: Antworten mit Zitat

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
.... Stefan Wild ....


Was schreibst du da? Welchem Weichzeichnungsgrad verfällst du? Was da im zitierten Beitrag steht, steht ist nichts anderes als der Versuch einer rückständigen Denke (heute mehr denn je) die Räuberleiter zu halten.

Fest steht ohne jeden Zweifel, im Koran stehen die meisten Anti - Andersgläubigen Sentenzen drin, als in jeder anderen Religion. Feststeht, die Muslime habe da , wo sie herrschten, als erste Andersgläubige in andere für sie signifikante ( stigmatisierende) Kleidung befohlen. Die unterschiedliche diskriminierende Haltung gegenüber Andersgläubigen war von Anfang an ( siehe Steuererhebung) in dieser Religion verhaftet.

Da können die Weichzeichner labern, was sie wollen.

Solche Weichzeichner wie du sind die Ursache für das Erstarken der AfD. Kapierst du das ?

Man kann Skippi ja zugute halten, dass Stefan Wild zumindestens thematisch nicht unbeleckt ist. Allerdings auch nicht beleckter als z.B. Bassam Tibi, der da eine andere Meinung vertritt.

Beiden gemeinsam ist übrigens, dass sie in einer Islamwissenschaft großgeworden sind, in der die islamische Geschichtsschreibung nicht infrage gestellt werden durfte. Die wird erst in den letzten Jahren von immer mehr Historikern für Humbug erklärt, auch was z.B. die berühmten toleranten Zeiten in El Andalus angeht.

Insofern sind die Aussagen zur Historie von beiden eigentlich überholt. Und es wird eine Weile dauern, bis die Historiker sich da durchgesetzt haben werden - das ist ja ein Politikum.


Wie ich bereits durch verschiedene Quellen belegt habe, hat der Antisemitismus, so wie er seit Jahrtausenden - bis heute, wenn auch z.T. verdrängt und projiziert - in Europa vorherrscht und seit dem 19. Jahrhundert auch in Nahost und im Maghreb Fuß gefasst hat, seine Quelle nicht im Islam, so wie es auch der seriöse Islam- und Nahost-Forscher Stefan Wild in dem Interview noch einmal extra betont.

Was Bassam Tibi betrifft, so kann man sicher feststellen, dass dieser einem Prof. Wild nicht annähernd das Wasser reichen kann, wenn es um Seriösität und Wissenschaftlichkeit geht:

Zitat:
Gazi Çağlar
Der Mythos vom Krieg der Zivilisationen
Der Westen gegen den Rest der Welt. Eine Replik auf Samuel P. Huntingtons Kampf der Kulturen.


"Dieses Buch ist in diesen Zeiten ein überlebenswichtiges Antidot, wie zu seiner Zeit „Die Deutsche Ideologie“ von Marx. Bis in die Jungle World hinein finden sich ideologische Versatzstücke der neuen Kampfkultur. Kein Kampf der Nationen/Völker oder Rassen ist der Brandsatz zur Anstiftung zum Mord, sondern ein anscheinend gerne konsumiertes griffiges Konstrukt: Der Krieg der Zivilisationen." Konkret
Einige wenige Jahre nach der ›Beendigung‹ der größten Konfrontation unseres Jahrhunderts und dem so laut wie möglich formulierten Hegemonieanspruch des ›Westens‹ tauchten wieder Großtheorien auf, die den Ehrgeiz für sich in Anspruch nehmen, die Ursachen der weltweiten Konflikte erklären zu können. Sie tauchten just in dem Moment auf, wo der ›Westen‹ glaubte, den ›Rest‹ endlich zu »Einer Welt« zusammengefaßt zu haben, um diese »Eine Welt« schon wieder zu teilen: Samuel P. Huntington stellte 1993 die These auf, daß die Achse der Weltpolitik kurz vor dem Ende des 20. Jahrhunderts und vielleicht sogar im ganzen 21. Jahrhundert durch den Zusammenprall der Zivilisationen bestimmt sein werde. Andere Wissenschaftler und Journalisten griffen diese These rasch auf, um mannigfaltige Gefahrenszenarien vor allem und ausschließlich für die ›westliche Zivilisation‹ zu entwerfen, die vom ›Rest‹ bedroht werde. Bassam Tibi schrieb ein Buch, das er höchst affektiv mit dem Titel »Krieg der Zivilisationen« versah.

Das Zivilisationsparadigma von S. P. Huntington und Bassam Tibi ist keineswegs so neu, wie es behauptet wird.
Die geschichtstheoretischen Grundlagen dieses Paradigmas sind zu finden in den zyklischen Geschichtsphilosophien, deren Exponaten Oswald Spengler, Arnold Toynbee und Nikolaj Danilevskij im letzten und diesem Jahrhundert waren. Die geschichtsphilosophische Tradition dieser Denker, die politisch immer nur rechts bis rechtsaußen agierte, wird im ›neuen‹ Zivilisationsparadigma ohne Brüche aufgenommen und in einer Weise reformuliert, die terminologisch den Gepflogenheiten am Ende des 20. Jahrhunderts entspricht.


https://www.unrast-verlag.de/gesamtprogramm/allgemeines-programm/antirassismus/der-mythos-vom-krieg-der-zivilisationen-33-detail

Der Aristokrat von Göttingen

Jetzt warnt auch der aus Syrien stammende Politikwissenschaftler Bassam Tibi vor syrischen Flüchtlingen. Was er über seine ehemaligen Landsleute herausgefunden haben will, ist zweifelhaft


Die deutschen Islamophobiker haben einen neuen Shooting Star. Ganz jung ist er mit seinen 72 Jahren nicht mehr, aber das ist in einer Szene, die Thilo Sarrazin und Henryk M. Broder als Idole feiert, gerade guter Durchschnitt. Dafür hat es seine Person aber in sich: Der Mann ist selbst Syrer, dazu noch Professor, er kannte Adorno und Horkheimer. Und er sagt Sachen wie: "Die Syrer von heute sind Antisemiten". Wenn es einer wissen muss, dann doch wohl Bassam Tibi, der Professor aus Göttingen.

Bassam Tibi hat sich mit einem Interview in der "Welt" zum Liebling der deutschen Rechten katapultiert. Was er liefert, sind die üblichen Produkte, die ein gut sortierter rechtspopulistischer Gemischtwarenladen eben so führt: Merkel überflutet das Land mit Flüchtlingen, kriminelle Banden junger Männer treiben ihr Unwesen, der Islam verträgt sich nicht mit dem Grundgesetz. Garniert mit Beispiel von sozialschmarotzenden, kriminellen Ausländern, die Tibi getroffen haben will.

Auf der Rechten schlägt das Interview aber vor allem wegen der Person ein wie eine Bombe. Einer, der selbst aus Syrien kommt, sagt genau das, was sie schon immer dachten - das konnten sich deutsche Rechte nicht entgehen lassen. Henryk M. Broder übernahm folgende Passage von Tibi auf die "Achse des Guten":

Göttingen wird in einem Jahr eine Stadt voller Kriminalität. Und das verdanken wir Frau Merkel.

Und AfD-Frau Beatrix von Storch twittert: "gutes Interview mit Bassam #Tibi". Aber auch die CDU-Spitzenpolitikerin Julia Klöckner findet:

"Großartiges Interview in der @welt mit Bassam Tibi (...) Unbedingt lesen!" (...)

Göttingen schafft sich ab ...


https://www.heise.de/tp/features/Der-Aristokrat-von-Goettingen-3263128.html?seite=all


Tibi steht für eine krude Mischung aus Kulturalismus und Klassendünkel, wie sie für die neue Rechte kennzeichnend ist.

Stefan Wild ist mit ihm überhaupt nicht zu vergleichen, da es bei ihm um Forschung geht.


Das darfst du so meinen. Was der Herr Tibi sagt, hat aber ein mehr an plausiblen Erklärungen ( als nicht so als Beweis) in sich, als du in allen deinen Posts bisher auf die Beine gebracht hast (beweisen, selbst schlüssiger erklären kannst nämlich ebenfalls nichts). So einfach ist das.

Also meine ich was anderes.


Ja ja, Broder, Tibi und Sarrazin mit ihren geistigen Brandsätze und anekdotischen *Evidenzen* sind die neuen Meinungsmacher.

Nur ist halt Wahrheit etwas anderes als nur Meinung und Beschreibung etwas anderes als Analyse und Erklärung von Zusammenhängen.

Eine Meinung allein ist nichts wert.

Und die Genannten sind einschlägig bekannte Spalter der Menschheit in Gute und Böse, so wie das in Europa seit jeher Usus ist, seit Jahrtausenden.

So kann man denn prima von den sozialen, ökologischen und imperialistischen Desastern ablenken und die Horde 1 gegen Horde 2 hetzen.

Solange sich die Horden gegenseitig die Köppe einschlagen haben die Herrschenden Ruhe. Denn der Aufmerksamkeitsfokus liegt ja dann nicht auf ihnen.
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°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Tarvoc
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Beitrag(#2120707) Verfasst am: 04.01.2018, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Seine Vorurteile richten sich in diesem Fall aber nicht gegen Juden, sondern gegen Geschäftsleute!

Der alte Kleinaktionär auf seiner Insel pflegt also Vorurteile gegen Geschäftsleute anstatt einer echten Kapitalismuskritik. Warum überrascht mich das nicht?
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Samson83
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Beitrag(#2120709) Verfasst am: 04.01.2018, 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Seine Vorurteile richten sich in diesem Fall aber nicht gegen Juden, sondern gegen Geschäftsleute!

Der alte Kleinaktionär auf seiner Insel pflegt also Vorurteile gegen Geschäftsleute anstatt einer echten Kapitalismuskritik. Warum überrascht mich das nicht?

Deine eigene Kapitalismuskritik ist ja recht apodiktisch und fundamental; beruht aber wahrscheinlich nicht genuin auf Marx. Darf ich fragen, auf welcher Lektüre?

Ich erwäge gerade, endlich Mises und Hayek zu lesen...
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Tarvoc
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Beitrag(#2120711) Verfasst am: 04.01.2018, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Darf ich fragen, auf welcher Lektüre?

Primär auf Das Kapital. Ja genau, das von Marx.
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Wilson
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Beitrag(#2120721) Verfasst am: 04.01.2018, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Seine Vorurteile richten sich in diesem Fall aber nicht gegen Juden, sondern gegen Geschäftsleute!

Der alte Kleinaktionär auf seiner Insel pflegt also Vorurteile gegen Geschäftsleute anstatt einer echten Kapitalismuskritik. Warum überrascht mich das nicht?

Deine eigene Kapitalismuskritik ist ja recht apodiktisch und fundamental; beruht aber wahrscheinlich nicht genuin auf Marx. Darf ich fragen, auf welcher Lektüre?

Ich erwäge gerade, endlich Mises und Hayek zu lesen...


wer ludwig von mises und co mag, mag auch:

flohsamen und tarot-karten und den tefal- pfannenwender sowie den leifheit gemüse löffel , impfgegnerschaft, wissenschaftliche homöopathie, das bueb- buch "lob der disziplin" und die bücher "stolbergs inferno" und "manifest des evolutionären humanismus" von michael schmidt salomon, die er allerdings im gegensatz zu buebs nicht verstanden hat
https://www.amazon.de/gp/profile/amzn1.account.AFBG6YNDQ4AMQZEL7RVEUC4ZSA5A/ref=cm_cr_getr_d_pdp?ie=UTF8
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Tarvoc
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Beitrag(#2120722) Verfasst am: 04.01.2018, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

Lachen
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Kramer
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Beitrag(#2120723) Verfasst am: 04.01.2018, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Mieses von Ludwig - das sind die geraden, oder?
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beachbernie
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Beitrag(#2120747) Verfasst am: 04.01.2018, 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Aus dem "Flüchtlinge"-Thread Vollzitat hierhin kopiert.

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Lass das. das lohnt in dem Fall nicht, so tief zu graben. Wenn Du Dir ansiehst, was er da oben verzapft hat, stellst Du fest, dass er es geschafft hat, Abi und Bio-Diplom hinter sich zu bringen, ohne zu begreifen, was das Wort proportional bedeutet. Das ist nämlich der pure Unsinn, was er da geschrieben hat.


Nur zum Verständnis: Ich nehme mal an, es geht um diese Aussage von beachbernie?

beachbernie hat folgendes geschrieben:
So gehe ich davon aus, dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen, was allerdings nicht zwangsläufig darauf zurückzuführen war, dass Juden besonders betrügerisch veranlagt wären, sondern auf den Umstand, dass aus historischen Gründen Juden überproportional häufig als Geschäftsleute aktiv waren.


Ich glaube, beachbernie meint mit "überproportional" hier sowas wie "im Verhältnis zum Anteil der jeweiligen Gruppen an der Bevölkerung insgesamt". Das macht die Sache allerdings nicht besser. Zum Beispiel fehlt buchstäblich jeder Beleg für seine Behauptung. Beachbernie geht also buchstäblich ohne irgendeinen Beleg dafür zu liefern einfach mal so davon aus, dass Juden in den 20er Jahren betrügerischer unterwegs waren als Nichtjuden. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Und dann hat er noch die Eier, anderen Leuten Sachargumentfreiheit vorzuwerfen. Mit den Augen rollen



Erstmal danke, daß Du das rausgeschält hast.

BB wählt ja nicht zufällig diesen Vergleich. "So gehe ich davon aus," daß unter den vielen unsinnigen Vergleichen, dieser auf dem von ihm als zwischen der jüdischen und der muslimischen Welt als elementar empfundenen Konflikt basiert. Das findet seinen Niederschlag normalerweise im Kontext politischer Diskussionen. Die Ressentiments gegen Flüchlinge aus der muslimischen Welt, die sich in Deutschland breit gemacht haben, werden aber nicht dadurch geschwächt, indem man mit antijüdischen Ressentiments operiert. Man bestätigt sie eher als auch nur ein anderes Set von Stereotypen. Jede/r darf so seine privaten Vorbehalte pflegen und rechtfertigt damit die der anderen. Ob antijüdisch oder antiislamisch. Deswegen entführe ich das Thema von BB hierhin, wo es hingehört.


Ich operiere nicht mit antisemitischen Ressentiments, sondern distanziere mich mich im Gegenteil ausdruecklich davon. Ich brachte nur ein Beispiel dafuer wie auch woanders Zahlenmäßige Auffälligkeiten zum Schüren solcher Ressentiments benutzt werden koennen, wenn man diese Auffälligkeiten falsch wertet und interpretiert.

Es jetzt waere es angebracht, dass Du Deine falsche Behauptung ueber mich zurücknimmst.
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beachbernie
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Beitrag(#2120748) Verfasst am: 04.01.2018, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Seine Vorurteile richten sich in diesem Fall aber nicht gegen Juden, sondern gegen Geschäftsleute!

Der alte Kleinaktionär auf seiner Insel pflegt also Vorurteile gegen Geschäftsleute anstatt einer echten Kapitalismuskritik. Warum überrascht mich das nicht?



Noch so ein Falschbehaupter!
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Samson83
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Beitrag(#2120805) Verfasst am: 05.01.2018, 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Darf ich fragen, auf welcher Lektüre?

Primär auf Das Kapital. Ja genau, das von Marx.

Dass ich das lese, ist wirklich überfällig.

Hast du zuvor Smith und Ricardo gelesen? Das wurde mir mal von irgendwem empfohlen...
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fwo
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Beitrag(#2120831) Verfasst am: 05.01.2018, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Aus dem "Flüchtlinge"-Thread Vollzitat hierhin kopiert.

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Lass das. das lohnt in dem Fall nicht, so tief zu graben. Wenn Du Dir ansiehst, was er da oben verzapft hat, stellst Du fest, dass er es geschafft hat, Abi und Bio-Diplom hinter sich zu bringen, ohne zu begreifen, was das Wort proportional bedeutet. Das ist nämlich der pure Unsinn, was er da geschrieben hat.


Nur zum Verständnis: Ich nehme mal an, es geht um diese Aussage von beachbernie?

beachbernie hat folgendes geschrieben:
So gehe ich davon aus, dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen, was allerdings nicht zwangsläufig darauf zurückzuführen war, dass Juden besonders betrügerisch veranlagt wären, sondern auf den Umstand, dass aus historischen Gründen Juden überproportional häufig als Geschäftsleute aktiv waren.


Ich glaube, beachbernie meint mit "überproportional" hier sowas wie "im Verhältnis zum Anteil der jeweiligen Gruppen an der Bevölkerung insgesamt". Das macht die Sache allerdings nicht besser. Zum Beispiel fehlt buchstäblich jeder Beleg für seine Behauptung. Beachbernie geht also buchstäblich ohne irgendeinen Beleg dafür zu liefern einfach mal so davon aus, dass Juden in den 20er Jahren betrügerischer unterwegs waren als Nichtjuden. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Und dann hat er noch die Eier, anderen Leuten Sachargumentfreiheit vorzuwerfen. Mit den Augen rollen



Erstmal danke, daß Du das rausgeschält hast.

BB wählt ja nicht zufällig diesen Vergleich. "So gehe ich davon aus," daß unter den vielen unsinnigen Vergleichen, dieser auf dem von ihm als zwischen der jüdischen und der muslimischen Welt als elementar empfundenen Konflikt basiert. Das findet seinen Niederschlag normalerweise im Kontext politischer Diskussionen. Die Ressentiments gegen Flüchlinge aus der muslimischen Welt, die sich in Deutschland breit gemacht haben, werden aber nicht dadurch geschwächt, indem man mit antijüdischen Ressentiments operiert. Man bestätigt sie eher als auch nur ein anderes Set von Stereotypen. Jede/r darf so seine privaten Vorbehalte pflegen und rechtfertigt damit die der anderen. Ob antijüdisch oder antiislamisch. Deswegen entführe ich das Thema von BB hierhin, wo es hingehört.


Ich operiere nicht mit antisemitischen Ressentiments, sondern distanziere mich mich im Gegenteil ausdruecklich davon. Ich brachte nur ein Beispiel dafuer wie auch woanders Zahlenmäßige Auffälligkeiten zum Schüren solcher Ressentiments benutzt werden koennen, wenn man diese Auffälligkeiten falsch wertet und interpretiert.

Es jetzt waere es angebracht, dass Du Deine falsche Behauptung ueber mich zurücknimmst.

Muss er nicht.
Erstmal: Tarvoc hat die richtige Formulierung herausgefischt:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
So gehe ich davon aus, dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen, was allerdings nicht zwangsläufig darauf zurückzuführen war, dass Juden besonders betrügerisch veranlagt wären, sondern auf den Umstand, dass aus historischen Gründen Juden überproportional häufig als Geschäftsleute aktiv waren.

Du versuchst Deine Aussage zwar anschließend auf den Anteil der Juden in der Gesellschaft umzubiegen, aber deine erste Aussage dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen bedeutet einfach, dass jüdische Kaufleute betrügerischer waren als nichtjüdische. Soviel zur Bedeutung des Wortes proportional.

Wenn wir uns das ganze mal auf der statistischen Seite ansehen, dann gab es im Kaiserreich und der anschließenden Weimarer Republik einen Anteil von ca 1% Juden in der deutschen Gesellschaft. Die waren zum größeren Teil in den Städten, und der Anteil der Selbständigen bei denen betrug ca 50% - aber das waren nicht alles Händler. Es ist richtig, dass den Juden das normale Handwerk sehr lange vorenthalten wurde, so dass ihnen außer dem Handel und dem Geldverleih außerhalb der jüdischen Gesellschaft nicht viel übrigblieb. In dieser gegenseitigen Konkurrenz haben aber nicht so sehr viele der normalen Kaufleute "überlebt", der Rest musste hausieren gehen, wobei ein Hausieren mit Fuhrwerk nicht erlaubt war. Diese Händler waren also das, was im Süddeutschen Bandelkramer genannt wurde - die hatte ihre gesamten Waren auf einer Kraxe auf dem Rücken. Sobald die Berufe allgemein auch für die Juden freigegeben wurden, gleichzeitig wurde auch der Staat umfassender, gingen die Juden also in die freien Berufe, die Verwaltung und zum Teil auch ins Handwerk.

Es gab am Anfang des 20sten Jahrhunderts aber auch in den damaligen Ballungsräumen mit ca 5% Juden keine Möglichkeit, die Erfahrung gefühlt betrügerischen jüdischen Kaufmannes zu machen, die Du hier konstruierst.

Das ist ein Vorwurf, den man Dir machen kann: Du konstruierst die subjektive Erfahrung der jüdischen Betrüger als real.

Das das nicht der Fall war, ist schon daran zu sehen, dass die damaligen Antisemiten, die ja nicht unbedingt doof waren, das nicht aufgegriffen haben. Die antisemitische Hetze in der Weimarer Republik ging hauptsächlich über die Dolchstoßlegende und die "Verschwörung des internationalen Finanzjudentums".
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zelig
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Beitrag(#2120839) Verfasst am: 05.01.2018, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Das ist ein Vorwurf, den man Dir machen kann: Du konstruierst die subjektive Erfahrung der jüdischen Betrüger als real.


Jep. Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, daß er keinen Jota davon abweichen oder etwas zurücknehmen wird. Deswegen ist dieser Zweig für mich ausdiskutiert.
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fwo
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Beitrag(#2120841) Verfasst am: 05.01.2018, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Das ist ein Vorwurf, den man Dir machen kann: Du konstruierst die subjektive Erfahrung der jüdischen Betrüger als real.


Jep. Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, daß er keinen Jota davon abweichen oder etwas zurücknehmen wird. Deswegen ist dieser Zweig für mich ausdiskutiert.

Das war auch nicht als Diskussionsbeitrag gemeint.
Aber die Chance, zu verstehen, was er geschrieben haben, wollte ich ihm schon geben, als sachargumentfreies, rein persönliche Gepolter, einfach, weil es befreit.
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Tarvoc
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Beitrag(#2120843) Verfasst am: 05.01.2018, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

@fwo: Gut erklärt. Glaube zwar nicht, dass es was bringt, aber trotzdem danke.
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beachbernie
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Beitrag(#2120902) Verfasst am: 05.01.2018, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Das ist ein Vorwurf, den man Dir machen kann: Du konstruierst die subjektive Erfahrung der jüdischen Betrüger als real.


Jep. Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, daß er keinen Jota davon abweichen oder etwas zurücknehmen wird. Deswegen ist dieser Zweig für mich ausdiskutiert.



Fuer mich ist das auch ausdiskutiert.

Jedem, der lesen kann, ist klar dass ich was ganz anderes geschrieben habe als das, was Du mir unterstellst.

Du nimmst Deine Diffamierung (uebrigens nicht zum ersten Mal!) nicht zurück. Damit ist die Diskussion fuer mich beendet.

Auch fuer Dich gilt, genauso wie fuer Tarvoc: Bitte nur noch vollständige postings von mir zitieren!
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beachbernie
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Beitrag(#2120903) Verfasst am: 05.01.2018, 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Aus dem "Flüchtlinge"-Thread Vollzitat hierhin kopiert.

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Lass das. das lohnt in dem Fall nicht, so tief zu graben. Wenn Du Dir ansiehst, was er da oben verzapft hat, stellst Du fest, dass er es geschafft hat, Abi und Bio-Diplom hinter sich zu bringen, ohne zu begreifen, was das Wort proportional bedeutet. Das ist nämlich der pure Unsinn, was er da geschrieben hat.


Nur zum Verständnis: Ich nehme mal an, es geht um diese Aussage von beachbernie?

beachbernie hat folgendes geschrieben:
So gehe ich davon aus, dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen, was allerdings nicht zwangsläufig darauf zurückzuführen war, dass Juden besonders betrügerisch veranlagt wären, sondern auf den Umstand, dass aus historischen Gründen Juden überproportional häufig als Geschäftsleute aktiv waren.


Ich glaube, beachbernie meint mit "überproportional" hier sowas wie "im Verhältnis zum Anteil der jeweiligen Gruppen an der Bevölkerung insgesamt". Das macht die Sache allerdings nicht besser. Zum Beispiel fehlt buchstäblich jeder Beleg für seine Behauptung. Beachbernie geht also buchstäblich ohne irgendeinen Beleg dafür zu liefern einfach mal so davon aus, dass Juden in den 20er Jahren betrügerischer unterwegs waren als Nichtjuden. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Und dann hat er noch die Eier, anderen Leuten Sachargumentfreiheit vorzuwerfen. Mit den Augen rollen



Erstmal danke, daß Du das rausgeschält hast.

BB wählt ja nicht zufällig diesen Vergleich. "So gehe ich davon aus," daß unter den vielen unsinnigen Vergleichen, dieser auf dem von ihm als zwischen der jüdischen und der muslimischen Welt als elementar empfundenen Konflikt basiert. Das findet seinen Niederschlag normalerweise im Kontext politischer Diskussionen. Die Ressentiments gegen Flüchlinge aus der muslimischen Welt, die sich in Deutschland breit gemacht haben, werden aber nicht dadurch geschwächt, indem man mit antijüdischen Ressentiments operiert. Man bestätigt sie eher als auch nur ein anderes Set von Stereotypen. Jede/r darf so seine privaten Vorbehalte pflegen und rechtfertigt damit die der anderen. Ob antijüdisch oder antiislamisch. Deswegen entführe ich das Thema von BB hierhin, wo es hingehört.


Ich operiere nicht mit antisemitischen Ressentiments, sondern distanziere mich mich im Gegenteil ausdruecklich davon. Ich brachte nur ein Beispiel dafuer wie auch woanders Zahlenmäßige Auffälligkeiten zum Schüren solcher Ressentiments benutzt werden koennen, wenn man diese Auffälligkeiten falsch wertet und interpretiert.

Es jetzt waere es angebracht, dass Du Deine falsche Behauptung ueber mich zurücknimmst.

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Erstmal: Tarvoc hat die richtige Formulierung herausgefischt:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
So gehe ich davon aus, dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen, was allerdings nicht zwangsläufig darauf zurückzuführen war, dass Juden besonders betrügerisch veranlagt wären, sondern auf den Umstand, dass aus historischen Gründen Juden überproportional häufig als Geschäftsleute aktiv waren.

Du versuchst Deine Aussage zwar anschließend auf den Anteil der Juden in der Gesellschaft umzubiegen, aber deine erste Aussage dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen bedeutet einfach, dass jüdische Kaufleute betrügerischer waren als nichtjüdische. Soviel zur Bedeutung des Wortes proportional.

Wenn wir uns das ganze mal auf der statistischen Seite ansehen, dann gab es im Kaiserreich und der anschließenden Weimarer Republik einen Anteil von ca 1% Juden in der deutschen Gesellschaft. Die waren zum größeren Teil in den Städten, und der Anteil der Selbständigen bei denen betrug ca 50% - aber das waren nicht alles Händler. Es ist richtig, dass den Juden das normale Handwerk sehr lange vorenthalten wurde, so dass ihnen außer dem Handel und dem Geldverleih außerhalb der jüdischen Gesellschaft nicht viel übrigblieb. In dieser gegenseitigen Konkurrenz haben aber nicht so sehr viele der normalen Kaufleute "überlebt", der Rest musste hausieren gehen, wobei ein Hausieren mit Fuhrwerk nicht erlaubt war. Diese Händler waren also das, was im Süddeutschen Bandelkramer genannt wurde - die hatte ihre gesamten Waren auf einer Kraxe auf dem Rücken. Sobald die Berufe allgemein auch für die Juden freigegeben wurden, gleichzeitig wurde auch der Staat umfassender, gingen die Juden also in die freien Berufe, die Verwaltung und zum Teil auch ins Handwerk.

Es gab am Anfang des 20sten Jahrhunderts aber auch in den damaligen Ballungsräumen mit ca 5% Juden keine Möglichkeit, die Erfahrung gefühlt betrügerischen jüdischen Kaufmannes zu machen, die Du hier konstruierst.

Das ist ein Vorwurf, den man Dir machen kann: Du konstruierst die subjektive Erfahrung der jüdischen Betrüger als real.

Das das nicht der Fall war, ist schon daran zu sehen, dass die damaligen Antisemiten, die ja nicht unbedingt doof waren, das nicht aufgegriffen haben. Die antisemitische Hetze in der Weimarer Republik ging hauptsächlich über die Dolchstoßlegende und die "Verschwörung des internationalen Finanzjudentums".



Selbst wenn man Deiner schwabbeligen Argumentation folgt, kann man mir immer noch keinen Antisemitismus andichten. Dazu waere es erforderlich, dass ich meine Argumentation dazu verwende Juden pauschal negative Eigenschaften anzudichten, was ich ausdruecklich nicht tue. Im Gegenteil ich erkläre das ganz anders.

Deshalb bleibt es dabei: Zelig und Tarvoc versuchen hier mich zu diffamieren und ich weise diesen Versuch scharf zurück!


Besonders absurd wird Dein Versuch den Diffamierern Zelig und Tarvoc mit Deiner komischen Argumentation hilfreich zur Seite zu springen, weil Du selbst genauso moslemischen Minderheiten in Europa kulturelle/religioese Minderwertigkeit pauschal unterzujubeln versuchst wie es mir hier gegenüber Juden unterstellt wird. Dies macht mittlerweile sogar einen grossen Teil Deines Forenlebens hier aus.

Dass die Dir hier zustimmen? Naja, jeder sucht sich die Verbündeten, die zu ihm passen. zwinkern
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Beitrag(#2120904) Verfasst am: 05.01.2018, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Nur weil Bb sich vermeintlich falsch ausgedrückt hat, müsst Ihr ihm keinen Antisemitismus andichten. Suspekt Sagt mal, spinnt Ihr?
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zelig
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Beitrag(#2120909) Verfasst am: 05.01.2018, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Nur weil Bb sich vermeintlich falsch ausgedrückt hat, müsst Ihr ihm keinen Antisemitismus andichten. Suspekt Sagt mal, spinnt Ihr?


Nur weil BB der Meinung ist, "dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen" und es nicht über sich bringt, das auszuräumnen, halte ich ihn nicht für einen Antisemiten. Er Pflegt halt sein Ressentiment. Hältst Du ihn deswegen für einen Antisemiten?
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Beitrag(#2120912) Verfasst am: 05.01.2018, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Nur weil Bb sich vermeintlich falsch ausgedrückt hat, müsst Ihr ihm keinen Antisemitismus andichten. Suspekt Sagt mal, spinnt Ihr?


Nur weil BB der Meinung ist, "dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen" und es nicht über sich bringt, das auszuräumnen, halte ich ihn nicht für einen Antisemiten. Er Pflegt halt sein Ressentiment. Hältst Du ihn deswegen für einen Antisemiten?


BB hat es ausgeräumt und sich distanziert. Was für ein Ressentiment soll es Deiner Ansicht denn sonst sein, als ein antisemitisches?
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Beitrag(#2120913) Verfasst am: 05.01.2018, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

BB wollte sagen: "dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial (IM VERGLEICH ZU IHREM ANTEIL AN DER GESAMTBEVÖLKERUNG) öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen"

Ich mach's noch einmal ganz simpel:
BB geht davon aus, dass jüdische und nichtjüdische Geschäftsleute gleich betrügerisch sind.
Juden sind aber häufiger Geschäftsleute, wie der Spiegel von 1966 schreibt
Zitat:
"Die Hälfte aller erwerbstätigen Juden waren Selbständige; 61 Prozent (gegenüber 16,4 Prozent der Gesamtbevölkerung) betätigten sich in Handel und Gewerbe."


Wenn jeder 100. Geschäftsmann in Deutschland wegen Betrug im Gefängnis sitzt.
Und gehen wir von 60% jüdischer Geschäftsleute von 500.000 Juden und
von 15% nichtjüdischen Geschäftsleuten von 50.000.000 Deutschen aus. (mit Juden)

So säßen 300 Juden und 7.500 Deutsche im Knast wegen desselben Deliktes.
Von allen Betrüger-Knastis wären folglich 4% Juden, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung 1% beträgt. Das wäre dann viermal soviel wie man erwarten kann, allein weil Juden eher zum Beruf des Geschäftsmanns greifen und nicht, weil sie viermal so betrügerischer sind. zwinkern
So wollte das BB ausdrücken.
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Beitrag(#2120916) Verfasst am: 05.01.2018, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
BB wollte sagen: "dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial (IM VERGLEICH ZU IHREM ANTEIL AN DER GESAMTBEVÖLKERUNG) öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen"

Ich mach's noch einmal ganz simpel:
BB geht davon aus, dass jüdische und nichtjüdische Geschäftsleute gleich betrügerisch sind.
Juden sind aber häufiger Geschäftsleute, wie der Spiegel von 1966 schreibt
Zitat:
"Die Hälfte aller erwerbstätigen Juden waren Selbständige; 61 Prozent (gegenüber 16,4 Prozent der Gesamtbevölkerung) betätigten sich in Handel und Gewerbe."


Wenn jeder 100. Geschäftsmann in Deutschland wegen Betrug im Gefängnis sitzt.
Und gehen wir von 60% jüdischer Geschäftsleute von 500.000 Juden und
von 15% nichtjüdischen Geschäftsleuten von 50.000.000 Deutschen aus. (mit Juden)

So säßen 300 Juden und 7.500 Deutsche im Knast wegen desselben Deliktes.
Von allen Betrüger-Knastis wären folglich 4% Juden, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung 1% beträgt. Das wäre dann viermal soviel wie man erwarten kann, allein weil Juden eher zum Beruf des Geschäftsmanns greifen und nicht, weil sie viermal so betrügerischer sind. zwinkern
So wollte das BB ausdrücken.

So habe ich es auch verstanden.
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Beitrag(#2120917) Verfasst am: 05.01.2018, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
BB wollte sagen: "dass es beispielsweise in den 20ger Jahren in D ueberproportinial (IM VERGLEICH ZU IHREM ANTEIL AN DER GESAMTBEVÖLKERUNG) öfters vorkam von juedischen Geschäftsleuten betrogen zu werden als von nichtjuedischen"

Ich mach's noch einmal ganz simpel:
BB geht davon aus, dass jüdische und nichtjüdische Geschäftsleute gleich betrügerisch sind.
Juden sind aber häufiger Geschäftsleute, wie der Spiegel von 1966 schreibt
Zitat:
"Die Hälfte aller erwerbstätigen Juden waren Selbständige; 61 Prozent (gegenüber 16,4 Prozent der Gesamtbevölkerung) betätigten sich in Handel und Gewerbe."


Wenn jeder 100. Geschäftsmann in Deutschland wegen Betrug im Gefängnis sitzt.
Und gehen wir von 60% jüdischer Geschäftsleute von 500.000 Juden und
von 15% nichtjüdischen Geschäftsleuten von 50.000.000 Deutschen aus. (mit Juden)

So säßen 300 Juden und 7.500 Deutsche im Knast wegen desselben Deliktes.
Von allen Betrüger-Knastis wären folglich 4% Juden, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung 1% beträgt. Das wäre dann viermal soviel wie man erwarten kann, allein weil Juden eher zum Beruf des Geschäftsmanns greifen und nicht, weil sie viermal so betrügerischer sind. zwinkern
So wollte das BB ausdrücken.



Schoen, dass wenigstens einer lesen kann. Danke Addi.
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