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Homosexuellegesetze in anderen Ländern.
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vrolijke
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Beitrag(#1904666) Verfasst am: 25.02.2014, 18:33    Titel: Homosexuellegesetze in anderen Ländern. Antworten mit Zitat

Ich finde, dass verdient einen eigenen Thread.

Homosexuellen droht lebenslange Haft in Uganda.

Zitat:
Westliche Staaten hatten Museveni zuvor aufgerufen, das Gesetz nicht in Kraft treten zu lassen. US-Präsident Barack Obama warnte, dass die Unterzeichnung die Beziehungen beider Länder erschweren könnte. Ugandische Kritiker bezeichneten Musevenis Entscheidung als "traurigen Moment" für das Land. "Ich habe große Angst und werde bereits jetzt von Unbekannten am Telefon und auf sozialen Netzwerken bedroht", sagte ein Schwulen-Aktivist der Nachrichtenagentur dpa.


Wie sollten andere Staaten darauf reagieren?
Zitat:
Westliche Staaten hatten Museveni zuvor aufgerufen, das Gesetz nicht in Kraft treten zu lassen. US-Präsident Barack Obama warnte, dass die Unterzeichnung die Beziehungen beider Länder erschweren könnte.
Das kann doch wohl nicht alles sein?
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Commander Vimes
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Beitrag(#1904669) Verfasst am: 25.02.2014, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ein sehr schweres Thema. Die Frage ist, welche Möglichkeiten zur Intervention überhaupt sinnigerweise bestehen.

Natürlich kann man solche Gesetze öffentlich anprangern (was ich für wichtig und richtig halte). Nur bringt das herzlich wenig. Im Gegenteil rühmen sich die Regierungen in den betreffenden Ländern am Ende sogar damit, dass sie sich vom unmoralischen Westen keine Vorschriften machen lassen (es war ja auch der "böse unmoralische Westen", der die Homosexualität überhaupt erst nach Afrika gebracht hat Mit den Augen rollen ).

Wenn man mit Kürzungen in der Entwicklungshilfe droht, gibt es oft die gleiche Antwort: das "stolze Afrika" lässt sich nicht vom unmoralischen Westen erpressen. Am Ende trifft es sowieso die Bevölkerung, man bestraft die falschen.

Vielleicht lieber den Vatikan sanktionieren? Immerhin ist es in vielen afrikanischen Ländern die Katholische Kirche, die diese extrem homophoben Gesetze befürwortet und bejubelt. Da kann Franz in Rom noch so heuchlerisch in die Kameras grinsen und sagen, dass er niemanden verurteilt. Fakt ist, dass gerade die Katholische Kirche in Afrika erheblich Stimmung gegen Homosexuelle macht und es bisher nie Konsequenzen aus Rom (deutliche Distanzierung, Absetzung von Bischöfen etc.) gab.
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(Terry Pratchett)
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vrolijke
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Beitrag(#1904671) Verfasst am: 25.02.2014, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
Ein sehr schweres Thema. Die Frage ist, welche Möglichkeiten zur Intervention überhaupt sinnigerweise bestehen.

Natürlich kann man solche Gesetze öffentlich anprangern (was ich für wichtig und richtig halte). Nur bringt das herzlich wenig. Im Gegenteil rühmen sich die Regierungen in den betreffenden Ländern am Ende sogar damit, dass sie sich vom unmoralischen Westen keine Vorschriften machen lassen (es war ja auch der "böse unmoralische Westen", der die Homosexualität überhaupt erst nach Afrika gebracht hat Mit den Augen rollen ).

Wenn man mit Kürzungen in der Entwicklungshilfe droht, gibt es oft die gleiche Antwort: das "stolze Afrika" lässt sich nicht vom unmoralischen Westen erpressen. Am Ende trifft es sowieso die Bevölkerung, man bestraft die falschen.

Vielleicht lieber den Vatikan sanktionieren? Immerhin ist es in vielen afrikanischen Ländern die Katholische Kirche, die diese extrem homophoben Gesetze befürwortet und bejubelt. Da kann Franz in Rom noch so heuchlerisch in die Kameras grinsen und sagen, dass er niemanden verurteilt. Fakt ist, dass gerade die Katholische Kirche in Afrika erheblich Stimmung gegen Homosexuelle macht und es bisher nie Konsequenzen aus Rom (deutliche Distanzierung, Absetzung von Bischöfen etc.) gab.


Heute war eine interessante Sendung auf SWR2.


Daraus ging hervor, dass die Evangelikalen noch mehr in der Richtung agitieren.
Zitat:
Kisumu, eine Stadt im Westen Kenias. Ein Lautsprecherwagen fährt durchs Zentrum
und wirbt für den amerikanischen Prediger Billy Graham. Der evangelikale Missionar
ist gerade in Kenia angekommen und will in den nächsten Tagen einen so genannten
„Kreuzzug“ abhalten, dabei wird er offensiv und öffentlich missionieren.
Blasmusiker in rot-gelben Uniformen ziehen durch die Stadt, werben für Grahams
Kreuzzug.

Hauptsächlich wurde die Evangelikalen und die Moslems genannt.

Ich finde, man könnte doch bei den Hilfsorganisationen ansetzen.
Wenn sowas gepredigt wird, sofort die Gelder stoppen.
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Commander Vimes
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Beitrag(#1904676) Verfasst am: 25.02.2014, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, die Evangelikalen sind in der Regel schlimmer. Nur ist die Katholische Kirche auch nicht ohne, z.B. in Nigeria: http://www.cbcn-ng.org/newsdetail.php?tab=287

Was die Evangelikalen angeht, müssten hier umgehend sämtliche Steuervorteile (Gemeinnützigkeit) gestrichen werden. Das Problem ist, dass es nicht DIE evangelikale Organisation gibt. Das ist ein unübersichtlicher Haufen von Splittergruppen, die in keinem direkten Zusammenhang stehen. So lässt sich nur schwer eine evangelika Gruppe in Deutschland für den Wahnsinn in Afrika verantwortlich machen. Bei der Katholischen Kirche hat man dagegen eine Dachorganisation, die man in die Verantwortung nehmen kann!

Könnte man ggf. gegen Personen in Deutschland, Europa oder USA juristisch vorgehen, die diese eveangelikalen Gruppen in Afrika und insbesondere deren homophobe Politik unterstützen und fördern? Volksverhetzung greift hier nicht, da nicht die Bevölkerung in Deutschland aufgehetzt wird.
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vrolijke
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Beitrag(#1904677) Verfasst am: 25.02.2014, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
Ja, die Evangelikalen sind in der Regel schlimmer. Nur ist die Katholische Kirche auch nicht ohne, z.B. in Nigeria: http://www.cbcn-ng.org/newsdetail.php?tab=287

Was die Evangelikalen angeht, müssten hier umgehend sämtliche Steuervorteile (Gemeinnützigkeit) gestrichen werden. Das Problem ist, dass es nicht DIE evangelikale Organisation gibt. Das ist ein unübersichtlicher Haufen von Splittergruppen, die in keinem direkten Zusammenhang stehen. So lässt sich nur schwer eine evangelika Gruppe in Deutschland für den Wahnsinn in Afrika verantwortlich machen. Bei der Katholischen Kirche hat man dagegen eine Dachorganisation, die man in die Verantwortung nehmen kann!

Könnte man ggf. gegen Personen in Deutschland, Europa oder USA juristisch vorgehen, die diese eveangelikalen Gruppen in Afrika und insbesondere deren homophobe Politik unterstützen und fördern? Volksverhetzung greift hier nicht, da nicht die Bevölkerung in Deutschland aufgehetzt wird.

Das erachte ich als Mindestmaßnahme.
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Commander Vimes
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Beitrag(#1904683) Verfasst am: 25.02.2014, 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
Ja, die Evangelikalen sind in der Regel schlimmer. Nur ist die Katholische Kirche auch nicht ohne, z.B. in Nigeria: http://www.cbcn-ng.org/newsdetail.php?tab=287

Was die Evangelikalen angeht, müssten hier umgehend sämtliche Steuervorteile (Gemeinnützigkeit) gestrichen werden. Das Problem ist, dass es nicht DIE evangelikale Organisation gibt. Das ist ein unübersichtlicher Haufen von Splittergruppen, die in keinem direkten Zusammenhang stehen. So lässt sich nur schwer eine evangelika Gruppe in Deutschland für den Wahnsinn in Afrika verantwortlich machen. Bei der Katholischen Kirche hat man dagegen eine Dachorganisation, die man in die Verantwortung nehmen kann!

Könnte man ggf. gegen Personen in Deutschland, Europa oder USA juristisch vorgehen, die diese eveangelikalen Gruppen in Afrika und insbesondere deren homophobe Politik unterstützen und fördern? Volksverhetzung greift hier nicht, da nicht die Bevölkerung in Deutschland aufgehetzt wird.

Das erachte ich als Mindestmaßnahme.


Nur bringt das meines Erachtens nichts bzw. nur für diejenigen Gruppen, die sich selbst an solchen homophoben Projekten beteiligen bzw. diese unterstützen. Kann sein, dass es solche Gruppen hier gibt, aber ich bezweifel, dass man viele davon finden wird. Wie gesagt stehen die meisten evangelikalen Gruppen in keinem Zusammenhang/verband zueinander. Was die eine Gruppe in Uganda veranstaltet, kann man schlecht einer Gruppe in Deutschland zurechnen. Und selbst wenn das juristisch möglich wäre und man generell homophobe und andere menschenverachtende Religionsinhalte als Ausschlussgrund für die Gemeinnützigkeit behandeln würde (ich wäre da sehr für; das hätte ich zur Folge, dass die Katholische Kirche in Deutschland nicht mehr gemeinnützig wäre), bringt das für die Uganda und andere afrikanischen Länder überhaupt nichts. Denn die kirchlichen Organisationen in Uganda wären davon ja nicht betroffen.
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beachbernie
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Beitrag(#1904691) Verfasst am: 25.02.2014, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
Ein sehr schweres Thema. Die Frage ist, welche Möglichkeiten zur Intervention überhaupt sinnigerweise bestehen.

Natürlich kann man solche Gesetze öffentlich anprangern (was ich für wichtig und richtig halte). Nur bringt das herzlich wenig. Im Gegenteil rühmen sich die Regierungen in den betreffenden Ländern am Ende sogar damit, dass sie sich vom unmoralischen Westen keine Vorschriften machen lassen (es war ja auch der "böse unmoralische Westen", der die Homosexualität überhaupt erst nach Afrika gebracht hat Mit den Augen rollen ).

Wenn man mit Kürzungen in der Entwicklungshilfe droht, gibt es oft die gleiche Antwort: das "stolze Afrika" lässt sich nicht vom unmoralischen Westen erpressen. Am Ende trifft es sowieso die Bevölkerung, man bestraft die falschen.

Vielleicht lieber den Vatikan sanktionieren? Immerhin ist es in vielen afrikanischen Ländern die Katholische Kirche, die diese extrem homophoben Gesetze befürwortet und bejubelt. Da kann Franz in Rom noch so heuchlerisch in die Kameras grinsen und sagen, dass er niemanden verurteilt. Fakt ist, dass gerade die Katholische Kirche in Afrika erheblich Stimmung gegen Homosexuelle macht und es bisher nie Konsequenzen aus Rom (deutliche Distanzierung, Absetzung von Bischöfen etc.) gab.



Es gibt da schon ein paar Moeglichkeiten fuer Sanktionen, die die "Richtigen" treffen.

Z.B. Regierungspolitiker des betreffenden Landes flaechendeckend zu "Personae nongratae" in anderen Staaten erklaeren, ihre Auslandskonten zur Befriedigung von moeglichen Regressanspruechen verfolgter Homosexueller heranziehen, Exportverbot fuer Waffen und Luxusgueter in die betreffenden Laender, Anklageerhebung gegen die Raedelsfuehrer bei der staatlichen Ausgrenzung Homosexueller aus der Gesellschaft vor dem internationalen Gerichtshof, etc.
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beachbernie
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Beitrag(#1904719) Verfasst am: 25.02.2014, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Flankierend zu Verschaerfung der staatlichen Verfolgung Homosexueller in Uganda veroeffentlicht das ugandische Massenblatt "Red Pepper" aktuell die Namen der "top-200 mutmasslichen Homosexuellen" des Landes. Solche koordinierten Hetzkampagnen lassen fuer die Homosexuellen Ugandas in naher Zukunft Uebles befuerchten.

http://www.independent.co.uk/news/world/africa/ugandan-newspaper-publishes-200-top-homosexuals-list-9152442.html
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vrolijke
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Beitrag(#1904730) Verfasst am: 25.02.2014, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Flankierend zu Verschaerfung der staatlichen Verfolgung Homosexueller in Uganda veroeffentlicht das ugandische Massenblatt "Red Pepper" aktuell die Namen der "top-200 mutmasslichen Homosexuellen" des Landes. Solche koordinierten Hetzkampagnen lassen fuer die Homosexuellen Ugandas in naher Zukunft Uebles befuerchten.

http://www.independent.co.uk/news/world/africa/ugandan-newspaper-publishes-200-top-homosexuals-list-9152442.html


Ist das nicht furchbar?
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Ralf Rudolfy
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Beitrag(#1904740) Verfasst am: 25.02.2014, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Flankierend zu Verschaerfung der staatlichen Verfolgung Homosexueller in Uganda veroeffentlicht das ugandische Massenblatt "Red Pepper" aktuell die Namen der "top-200 mutmasslichen Homosexuellen" des Landes. Solche koordinierten Hetzkampagnen lassen fuer die Homosexuellen Ugandas in naher Zukunft Uebles befuerchten.

http://www.independent.co.uk/news/world/africa/ugandan-newspaper-publishes-200-top-homosexuals-list-9152442.html


Ist das nicht furchbar?

Allerdings. Erbrechen

Solange ein Land von derart mittelalterlichem Abergaluben beherrscht wird, kann da nichts draus werden.
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Alchemist
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Beitrag(#1904746) Verfasst am: 25.02.2014, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Das Statement des Präsidenten:
http://www.iol.co.za/news/africa/gay-oral-sex-will-give-you-worms-1.1652522

Der hat sie nicht alle! Pillepalle
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beachbernie
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Beitrag(#1904747) Verfasst am: 25.02.2014, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Flankierend zu Verschaerfung der staatlichen Verfolgung Homosexueller in Uganda veroeffentlicht das ugandische Massenblatt "Red Pepper" aktuell die Namen der "top-200 mutmasslichen Homosexuellen" des Landes. Solche koordinierten Hetzkampagnen lassen fuer die Homosexuellen Ugandas in naher Zukunft Uebles befuerchten.

http://www.independent.co.uk/news/world/africa/ugandan-newspaper-publishes-200-top-homosexuals-list-9152442.html


Ist das nicht furchbar?


Furchtbar? Hochgradig kriminell ist das! Ich moechte nicht in der Haut eines der von diesem Drecksblatt angeprangerten Menschen stecken.
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beachbernie
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Beitrag(#1904749) Verfasst am: 25.02.2014, 23:11    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Das Statement des Präsidenten:
http://www.iol.co.za/news/africa/gay-oral-sex-will-give-you-worms-1.1652522

Der hat sie nicht alle! Pillepalle




Zitat:
...“I have failed to understand that you can fail to be attracted to all these beautiful women and be attracted to a man,”..



Allzuviel Verstaendnis fuer heterosexuelle Frauen scheint der Typ nicht zu haben. zwinkern
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Ralf Rudolfy
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Beitrag(#1904756) Verfasst am: 25.02.2014, 23:29    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Das Statement des Präsidenten:
http://www.iol.co.za/news/africa/gay-oral-sex-will-give-you-worms-1.1652522

Der hat sie nicht alle! Pillepalle




Zitat:
...“I have failed to understand that you can fail to be attracted to all these beautiful women and be attracted to a man,”..



Allzuviel Verstaendnis fuer heterosexuelle Frauen scheint der Typ nicht zu haben. zwinkern

Der Typ scheint mir mir nicht allzuviel Verständnis für irgendwas zu haben.
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Botschafter Kosh
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Beiträge: 3972

Beitrag(#1904766) Verfasst am: 26.02.2014, 01:14    Titel: Antworten mit Zitat

"Würmer, wie der Bandwurm oder andere Würmer, können durch den Anilingus oder dem Fellatio nach dem Analsex übertragen werden."
http://www.sex-mister.de/sex-tipps/oralsex-krankheiten.html

Vielleicht ist das in Afrika ein Problem.

"Bilharziose ist eine Wurminfektion mit akuter und chronischer Phase. Sie kommt in Afrika, Asien, Südamerika und einigen karibischen Inseln endemisch vor. Wasserschnecken sind Zwischenwirt der Übertragung wenn deren Lebensraum Süßwass durch die Ausscheidungen infizierte Personen verunreinigt ist. Die WHO geht von ca. 200 Millionen Menschen in 74 tropischen und subtropischen Ländern aus, die mit Bilharziose infiziert sind und von jährlich 20.000 Todesfällen. Damit ist die Krankheit nach Malaria die zweithäufigste parasitäre Tropenkrankheit."
http://www.transafrika.org/pages/informationen-afrika/krankheiten-afrika/bilharziose.php
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35417
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Beitrag(#1904767) Verfasst am: 26.02.2014, 01:31    Titel: Antworten mit Zitat

Da der Hass auf Homosexuelle in Uganda christlich-religioes begruendet wird, halte ich es fuer sehr wichtig und hilfreich, dass der suedafrikanische Bischof Desmond Tutu sehr deutlich Stellung gegen die neuen Gesetze in Uganda bezogen hat. Laut kanadischer CBC bezeichnete er die aktuellen Vorgaenge in Uganda sinngemaess als neuerlichen Versuch nach den Nazis und dem Apartheidregime die Liebe per Gesetz zu verbieten.

Ich denke ein hoher afrikanischer Kleriker hat eher als z.B. ein paar europaeische Atheisten die Moeglichkeit die Anhaenger der ugandischen Regierung zu erreichen und zum Nachdenken ueber ihre menschenfeindliche Haltung zu bringen.
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nocquae
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 18183

Beitrag(#1904769) Verfasst am: 26.02.2014, 02:01    Titel: Antworten mit Zitat

Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
"Würmer, wie der Bandwurm oder andere Würmer, können durch den Anilingus oder dem Fellatio nach dem Analsex übertragen werden."
http://www.sex-mister.de/sex-tipps/oralsex-krankheiten.html

Vielleicht ist das in Afrika ein Problem.

"Bilharziose ist eine Wurminfektion mit akuter und chronischer Phase. Sie kommt in Afrika, Asien, Südamerika und einigen karibischen Inseln endemisch vor. Wasserschnecken sind Zwischenwirt der Übertragung wenn deren Lebensraum Süßwass durch die Ausscheidungen infizierte Personen verunreinigt ist. Die WHO geht von ca. 200 Millionen Menschen in 74 tropischen und subtropischen Ländern aus, die mit Bilharziose infiziert sind und von jährlich 20.000 Todesfällen. Damit ist die Krankheit nach Malaria die zweithäufigste parasitäre Tropenkrankheit."
http://www.transafrika.org/pages/informationen-afrika/krankheiten-afrika/bilharziose.php

Dann such dir mal besser einen anderen Parasiten als Beispiel.
Zitat:
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch, also eine direkte Ansteckung ist in jedem Fall unmöglich.

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite131.htm

Aber was zählen schon Fakten, wenn man eine "rationale Begründung" für Arschlöchrigkeit sucht. Schamane in Aktion
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Samson83
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Anmeldungsdatum: 18.01.2013
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Beitrag(#1904773) Verfasst am: 26.02.2014, 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

nocquae hat folgendes geschrieben:


Aber was zählen schon Fakten, wenn man eine "rationale Begründung" für Arschlöchrigkeit sucht. Schamane in Aktion


Der Versuch einer "rationalen Begründung" - an die man am Ende selbst nicht glaubt - ist ja auch inkonsequent.

"Gott will es" - bzw. "ich will das, weil ich keine Schwucken mag".
Das sollte reichen.
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Alchemist
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Beiträge: 20574
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Beitrag(#1904796) Verfasst am: 26.02.2014, 12:14    Titel: Antworten mit Zitat

nocquae hat folgendes geschrieben:
Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
"Würmer, wie der Bandwurm oder andere Würmer, können durch den Anilingus oder dem Fellatio nach dem Analsex übertragen werden."
http://www.sex-mister.de/sex-tipps/oralsex-krankheiten.html

Vielleicht ist das in Afrika ein Problem.

"Bilharziose ist eine Wurminfektion mit akuter und chronischer Phase. Sie kommt in Afrika, Asien, Südamerika und einigen karibischen Inseln endemisch vor. Wasserschnecken sind Zwischenwirt der Übertragung wenn deren Lebensraum Süßwass durch die Ausscheidungen infizierte Personen verunreinigt ist. Die WHO geht von ca. 200 Millionen Menschen in 74 tropischen und subtropischen Ländern aus, die mit Bilharziose infiziert sind und von jährlich 20.000 Todesfällen. Damit ist die Krankheit nach Malaria die zweithäufigste parasitäre Tropenkrankheit."
http://www.transafrika.org/pages/informationen-afrika/krankheiten-afrika/bilharziose.php

Dann such dir mal besser einen anderen Parasiten als Beispiel.
Zitat:
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch, also eine direkte Ansteckung ist in jedem Fall unmöglich.

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite131.htm

Aber was zählen schon Fakten, wenn man eine "rationale Begründung" für Arschlöchrigkeit sucht. Schamane in Aktion



Wieso versucht man eigentlich das Verbot von homosexuellen Sex mit vermeintlicher Gefahr von Oralsex zu begründen?
Oralsex macht doch jeder Schulterzucken
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Beitrag(#1904809) Verfasst am: 26.02.2014, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
nocquae hat folgendes geschrieben:
Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
"Würmer, wie der Bandwurm oder andere Würmer, können durch den Anilingus oder dem Fellatio nach dem Analsex übertragen werden."
http://www.sex-mister.de/sex-tipps/oralsex-krankheiten.html

Vielleicht ist das in Afrika ein Problem.

"Bilharziose ist eine Wurminfektion mit akuter und chronischer Phase. Sie kommt in Afrika, Asien, Südamerika und einigen karibischen Inseln endemisch vor. Wasserschnecken sind Zwischenwirt der Übertragung wenn deren Lebensraum Süßwass durch die Ausscheidungen infizierte Personen verunreinigt ist. Die WHO geht von ca. 200 Millionen Menschen in 74 tropischen und subtropischen Ländern aus, die mit Bilharziose infiziert sind und von jährlich 20.000 Todesfällen. Damit ist die Krankheit nach Malaria die zweithäufigste parasitäre Tropenkrankheit."
http://www.transafrika.org/pages/informationen-afrika/krankheiten-afrika/bilharziose.php

Dann such dir mal besser einen anderen Parasiten als Beispiel.
Zitat:
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch, also eine direkte Ansteckung ist in jedem Fall unmöglich.

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite131.htm

Aber was zählen schon Fakten, wenn man eine "rationale Begründung" für Arschlöchrigkeit sucht. Schamane in Aktion



Wieso versucht man eigentlich das Verbot von homosexuellen Sex mit vermeintlicher Gefahr von Oralsex zu begründen?
Oralsex macht doch jeder Schulterzucken


Offensichtlich nicht.

Ich stelle mal eine These auf: Konservativen machen keinen Oralsex?
So wirklich glauben kann ich das nicht.
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Beitrag(#1904812) Verfasst am: 26.02.2014, 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

nocquae hat folgendes geschrieben:
Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
"Würmer, wie der Bandwurm oder andere Würmer, können durch den Anilingus oder dem Fellatio nach dem Analsex übertragen werden."
http://www.sex-mister.de/sex-tipps/oralsex-krankheiten.html

Vielleicht ist das in Afrika ein Problem.

"Bilharziose ist eine Wurminfektion mit akuter und chronischer Phase. Sie kommt in Afrika, Asien, Südamerika und einigen karibischen Inseln endemisch vor. Wasserschnecken sind Zwischenwirt der Übertragung wenn deren Lebensraum Süßwass durch die Ausscheidungen infizierte Personen verunreinigt ist. Die WHO geht von ca. 200 Millionen Menschen in 74 tropischen und subtropischen Ländern aus, die mit Bilharziose infiziert sind und von jährlich 20.000 Todesfällen. Damit ist die Krankheit nach Malaria die zweithäufigste parasitäre Tropenkrankheit."
http://www.transafrika.org/pages/informationen-afrika/krankheiten-afrika/bilharziose.php

Dann such dir mal besser einen anderen Parasiten als Beispiel.
Zitat:
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch, also eine direkte Ansteckung ist in jedem Fall unmöglich.

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite131.htm

Aber was zählen schon Fakten, wenn man eine "rationale Begründung" für Arschlöchrigkeit sucht. Schamane in Aktion


Dann nimm einen anderen.

"Madenwürmer werden durch Schmierinfektionen übertragen (fäkal-oral)."
http://www.planet-schule.de/tatort-mensch/deutsch/erreger/wurmbefall.html

Mir ist es auch egal, ob eine direkte oder indirekte Möglichkeit der Verbreitung des Wurmes hilfreich ist. Ich weise lediglich darauf hin, dass der Gedanke so abwegig nicht ist, wie er hier dargestellt wird.
Da der fakäl-orale Übertragungsweg für eine ganze Reihe gefährlicher Krankheiten in Frage kommt und gerade in Afrika die Infektionsraten höher sind als bei uns, kann ich deren andere Sichtweise nachvollziehen.
Die schlechte Politik gegen Homosexuelle aber auch allgemein findet absolut keine Zustimmung von mir.
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Critic
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Beitrag(#1904863) Verfasst am: 26.02.2014, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

(Rhetorische Frage:) Gehe ich recht in der Annahme, daß dieses "Argument" auf Mythen beruht, was Homosexuelle angeblich tun bzw. was Heterosexuelle angeblich "nie, nie"-nicht tun - respektive auf "Moralvorstellungen", die sogar bei denen, bei denen sie das dulden, die zulässigen Stellungen beim Sex reglementieren wollen?
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Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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Botschafter Kosh
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Beitrag(#1904882) Verfasst am: 26.02.2014, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Meine drei Quellen beziehen sich nicht auf Homosexuelle.
Sie dienen der Aufklärung für Anwender dieser Sexualpraktiken.
Bei gesundheitlichen Risiken ist natürlich die Frage, ob man sie nicht lieber totschweigt durchaus berechtigt. Das ist dann tot durch schweigen.

Für Uganda:
"Ugandas Präsident stoppt Anti-Schwulen-Gesetz"
http://www.tagesschau.de/ausland/uganda-gesetz100.html
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beachbernie
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Beitrag(#1904893) Verfasst am: 26.02.2014, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
nocquae hat folgendes geschrieben:
Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
"Würmer, wie der Bandwurm oder andere Würmer, können durch den Anilingus oder dem Fellatio nach dem Analsex übertragen werden."
http://www.sex-mister.de/sex-tipps/oralsex-krankheiten.html

Vielleicht ist das in Afrika ein Problem.

"Bilharziose ist eine Wurminfektion mit akuter und chronischer Phase. Sie kommt in Afrika, Asien, Südamerika und einigen karibischen Inseln endemisch vor. Wasserschnecken sind Zwischenwirt der Übertragung wenn deren Lebensraum Süßwass durch die Ausscheidungen infizierte Personen verunreinigt ist. Die WHO geht von ca. 200 Millionen Menschen in 74 tropischen und subtropischen Ländern aus, die mit Bilharziose infiziert sind und von jährlich 20.000 Todesfällen. Damit ist die Krankheit nach Malaria die zweithäufigste parasitäre Tropenkrankheit."
http://www.transafrika.org/pages/informationen-afrika/krankheiten-afrika/bilharziose.php

Dann such dir mal besser einen anderen Parasiten als Beispiel.
Zitat:
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch, also eine direkte Ansteckung ist in jedem Fall unmöglich.

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite131.htm

Aber was zählen schon Fakten, wenn man eine "rationale Begründung" für Arschlöchrigkeit sucht. Schamane in Aktion



Wieso versucht man eigentlich das Verbot von homosexuellen Sex mit vermeintlicher Gefahr von Oralsex zu begründen?
Oralsex macht doch jeder Schulterzucken



Vermutlich hat der Mann Oralsex mit Analsex verwechselt. In dem Zusammenhang macht sein Geschwaetz naemlich wenigstens etwas Sinn.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#1904894) Verfasst am: 26.02.2014, 21:57    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
nocquae hat folgendes geschrieben:
Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
"Würmer, wie der Bandwurm oder andere Würmer, können durch den Anilingus oder dem Fellatio nach dem Analsex übertragen werden."
http://www.sex-mister.de/sex-tipps/oralsex-krankheiten.html

Vielleicht ist das in Afrika ein Problem.

"Bilharziose ist eine Wurminfektion mit akuter und chronischer Phase. Sie kommt in Afrika, Asien, Südamerika und einigen karibischen Inseln endemisch vor. Wasserschnecken sind Zwischenwirt der Übertragung wenn deren Lebensraum Süßwass durch die Ausscheidungen infizierte Personen verunreinigt ist. Die WHO geht von ca. 200 Millionen Menschen in 74 tropischen und subtropischen Ländern aus, die mit Bilharziose infiziert sind und von jährlich 20.000 Todesfällen. Damit ist die Krankheit nach Malaria die zweithäufigste parasitäre Tropenkrankheit."
http://www.transafrika.org/pages/informationen-afrika/krankheiten-afrika/bilharziose.php

Dann such dir mal besser einen anderen Parasiten als Beispiel.
Zitat:
Eine Übertragung von Mensch zu Mensch, also eine direkte Ansteckung ist in jedem Fall unmöglich.

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite131.htm

Aber was zählen schon Fakten, wenn man eine "rationale Begründung" für Arschlöchrigkeit sucht. Schamane in Aktion



Wieso versucht man eigentlich das Verbot von homosexuellen Sex mit vermeintlicher Gefahr von Oralsex zu begründen?
Oralsex macht doch jeder Schulterzucken



Vermutlich hat der Mann Oralsex mit Analsex verwechselt. In dem Zusammenhang macht sein Geschwaetz naemlich wenigstens etwas Sinn.


Pssst, verrat doch nicht alles. Cool
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Commander Vimes
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Beitrag(#1904910) Verfasst am: 26.02.2014, 23:45    Titel: Antworten mit Zitat

Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:


Für Uganda:
"Ugandas Präsident stoppt Anti-Schwulen-Gesetz"
http://www.tagesschau.de/ausland/uganda-gesetz100.html


Du bist nicht auf dem Laufenden!

http://www.queer.de/detail.php?article_id=21095
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Fake
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Beitrag(#1904928) Verfasst am: 27.02.2014, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Gott hasst nunmal Homosexuelle. Schulterzucken

3. Mose 18, 22 (Gute Nachricht):Kein Mann darf mit einem anderen Mann geschlechtlich verkehren;denn das verabscheue ich.

3. Mose 20, 13 (Gute Nachricht):Wenn ein Mann mit einem anderen Mann geschlechtlich verkehrt, haben sich beide auf abscheuliche Weise vergangen. Sie müssen getötet werden; ihr Blut findet keinen Rächer.


http://www.2jesus.de/bibel-faq/bibel-und-homosexualitaet.html

Worüber beschwert ihr euch? Wir bilden mit unseren Steuergeldern christliche Missionare aus, die in Afrika das Christentum verbreiten. Und wenn sie damit Erfolg haben ist es auch wieder nicht gut? Euch kann man es aber auch nicht Recht machen... zynisches Grinsen
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Heizölrückstoßabdämpfung
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Anmeldungsdatum: 26.07.2007
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Beitrag(#1904929) Verfasst am: 27.02.2014, 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-02/arizona-brewer-gesetz-homosexualitaet
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„Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.“ Curt Goetz
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#1904992) Verfasst am: 27.02.2014, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Heizölrückstoßabdämpfung hat folgendes geschrieben:
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-02/arizona-brewer-gesetz-homosexualitaet



In einem Hintergrundbericht verknuepfte die kanadische Nachrichtensendung "the National" die aktuellen Entwicklungen in Uganda und Arizona. Demnach ist es eine Reaktion rechter amerikanischer Evangelikaler auf ihren schwindenden Einfluss in den USA, dass sie Afrika als Spielwiese entdeckt haben um ihre Vostellungen immer radikaler zu propagieren und dort z.T., wie z.B. in Uganda, auf fruchtbaren Boden stossen.
Es waren dabei Ausschnitte aus einem Interview mit einem prominenten Vertreter der radikalen Evangelikalen zu sehen, in dem dieser Afrika als "New Frontier" bezeichnete, wo man noch "Spiritualitaet in einer wesentlichen reineren Form" finden koenne als in den "irregeleiteten" Gesellschaften des Westens. Deshalb konzentriere man derzeit seine Missionsbemuehungen auf Afrika.
Die derzeitige ugandische Regierung gilt dabei als ganz massgeblich von US-amerikanischen Evangelisten beeinflusst.

Das Dilemma der amerikanischen Evangelisten im eigenen Land wurde so dargestellt, dass eine grosse Mehrheit der US-Buerger zwar als fromm gelten muss und brav jeden Sonntag in die Kirche geht, aber im Grunde genommen gleichzeitig die saekulare amerikanische Verfassung hochhaelt und es im Zweifel eher ablehnt christliche Wertvorstellung per Gesetz der Gesellschaft aufzuzwingen. So erklaeren sich die zahlreichen politischen Niederlagen der Evangelikalen in den letzten Jahren, von dem Scheitern bei der Verhinderung der staatlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Ehen bis hin zum aktuellen Governeursveto gegen ein Gesetz, das religioes begruendete Diskriminierung im erzkonservativen Arizona vom Diskriminierungsverbot ausnehmen und sich in erster Linie gegen Homosexuelle richten sollte.

Es scheint als ob Ugandas Schwule den Frust der religioesen Fundis im Amiland ausbaden muessen. Böse
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Botschafter Kosh
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Beitrag(#1905035) Verfasst am: 27.02.2014, 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Commander Vimes hat folgendes geschrieben:
Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:


Für Uganda:
"Ugandas Präsident stoppt Anti-Schwulen-Gesetz"
http://www.tagesschau.de/ausland/uganda-gesetz100.html


Du bist nicht auf dem Laufenden!

http://www.queer.de/detail.php?article_id=21095


Ja, hast recht, er hat einen Rückzieher vom Rückzieher gemacht.

Erste europäische Länder bestrafen Uganda
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-02/uganda-homosexualitaet-gesetz-konsequenzen
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