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Wiederholung von Führerscheinprüfung für Alte oder alle?
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Wie oft soll eine Führerscheinprüfung (inkl. Fahrtüchtigkeitsprüfung) erfolgen?
Einmal Führerscheinprüfung im Leben reicht!
47%
 47%  [ 17 ]
Alle 2 Jahre ab der ersten Prüfung
16%
 16%  [ 6 ]
Es reicht, ab Rentenalter regelmäßig zu prüfen
36%
 36%  [ 13 ]
Stimmen insgesamt : 36

Autor Nachricht
astarte
anderweitig
Foren-Admin



Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38043

Beitrag(#2103215) Verfasst am: 02.08.2017, 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Warum argumentierst Du eigentlich nicht für den Führerschein für 10-jährige?

Weil es nicht das Thema ist.

Wenn du kritisierst, dass ab einem gewissen Alter manche Fähigkeiten getestet werden sollen, ob sie altersbedingt noch ausreichen, ist die Frage, wieso du dies nicht ebenso vor einem gewissen Alter ablehnst, wenn die Fähigkeiten altersbedingt noch nicht ausreichen, durchaus berechtigt.


Oder findest du da den bevormundenden Helikopterstaat auch schlecht?
_________________

Die einen kennen mich, die anderen können mich.
"Wer nicht genießt, wird ungenießbar"
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 8745
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2127367) Verfasst am: 11.03.2018, 14:57    Titel: Demente am Steuer - mir nicht geheuer. Antworten mit Zitat

Vor drei Tagen in der Hessenschau,

Zitat:
Demente Autofahrerin vergisst Parkplatz
Am Donnerstag setzte sich eine Rentnerin in Kassel in ihren VW Polo, verabschiedete sich von ihrem Ehegatten und fuhr zur Physiotherapie – so zumindest der Plan. Aufgrund ihrer Demenz weiß sie aber nicht mehr, wo sie ihr Auto abgestellt hatte.


http://www.hessenschau.de/tv-sendung/video-56530.html

In dem dort verlinkten Video erfahrt ihr dann mehr.
Schon das Eingangsstatement macht deutlich - die Generation ADAC und Autoindustrie 'fährt' auf der selben Spur, wie in den USA die Anhänger der NRA.

Zitat:
"Das Auto ist ein Zeichen der Freiheit."


Und der Kerl wohnt mit seiner Frau nicht mal auf dem Land, sondern in Kassel, wo es einen guten ÖPNV gibt.
Ein bisschen laufen und die Fahrpläne lesen können - da gefährdet man zumindest keine Dritten.
Es werden wohl noch viele von der Generation 'Freiheit durch Automobil' verkrüppelt oder gar getötet werden,
bis sich hier entscheidendes und grundlegendes ändert.

Zum Glück machen immer weniger junge Menschen einen Führerschein - so dass der Trend zur Verkehrswende vielleicht schneller kommt - als es die 'Fahrspaßterroristen' es lieb haben.
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1255

Beitrag(#2127370) Verfasst am: 11.03.2018, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Geisterfahrer-Unfall-auf-A14-bei-Leipzig-Nordost
Zitat:
Schreckliches Ende einer Geisterfahrt: Auf der A 14 bei Leipzig sind am Samstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen und vier weitere zum Teil schwer verletzt worden. Der Falschfahrer, ein 85-Jähriger, hatte laut Polizei „spontan gewendet“.
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abbahallo
Moderator
Moderator



Anmeldungsdatum: 10.12.2012
Beiträge: 1964

Beitrag(#2127372) Verfasst am: 11.03.2018, 17:22    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht zu wissen, wo ich das Auto geparkt habe, ist mir das erste Mal bei der Immatrikulation passiert, da hatte ich ein Auto seit sechs Wochen. Danach noch ein paar Mal. Unfälle hatte ich nie und ich fahre seit mehr als dreißig Jahre.
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 8745
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2127387) Verfasst am: 11.03.2018, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

abbahallo hat folgendes geschrieben:
Nicht zu wissen, wo ich das Auto geparkt habe, ist mir das erste Mal bei der Immatrikulation passiert, da hatte ich ein Auto seit sechs Wochen. Danach noch ein paar Mal. Unfälle hatte ich nie und ich fahre seit mehr als dreißig Jahre.


Mit den Augen rollen

und,
erschreckst Du Dich vielleicht auch wenn jemand hupt?
[Vermutung des Ehemannes im Video]

Ehe Du Deine Vergesslichkeitsanekdoten hier in den Thread streust,
solltest Du Dich lieber erstmal in das Thema einlesen.
_________________
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15432
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2127401) Verfasst am: 12.03.2018, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

abbahallo hat folgendes geschrieben:
Nicht zu wissen, wo ich das Auto geparkt habe, ist mir das erste Mal bei der Immatrikulation passiert, da hatte ich ein Auto seit sechs Wochen. Danach noch ein paar Mal. Unfälle hatte ich nie und ich fahre seit mehr als dreißig Jahre.

Passiert sehr leicht in Parkhäusern und auch auf großen Parkplätzen. Man vergißt nicht, wo man die Karre hingestellt hat, sondern man vergißt es sich zu merken, wo man sie hingestellt hat. Ein feiner Unterschied. Abschließen, weglaufen und dabei an die geplanten Einkäufe denken, schon ist es passiert.
Ich hab mich mal gewundert, als mein Schlüssel plötzlich nicht mehr paßte. Erst dann merkte ich, daß es das falsche Auto war.
Ich fürchte, für einen Dementen kann es schwieriger sein, mit dem ÖPNV zu fahren als mit dem Auto. Der Gebrauch einer Mehrfachfahrkarte in München, die man an der richtigen Stelle falten und dann richtig herum in den Abstempler stecken mußte, hat mir immer Probleme gemacht. Für die Bedienung eines Fahrkartenautomaten der DB sollte man wenigstens Abitur haben.
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 8745
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2127442) Verfasst am: 13.03.2018, 02:53    Titel: Autoabhängigen Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
abbahallo hat folgendes geschrieben:
Nicht zu wissen, wo ich das Auto geparkt habe, ist mir das erste Mal bei der Immatrikulation passiert, da hatte ich ein Auto seit sechs Wochen. Danach noch ein paar Mal. Unfälle hatte ich nie und ich fahre seit mehr als dreißig Jahre.

(...)
Ich fürchte, für einen Dementen kann es schwieriger sein, mit dem ÖPNV zu fahren als mit dem Auto. Der Gebrauch einer Mehrfachfahrkarte in München, die man an der richtigen Stelle falten und dann richtig herum in den Abstempler stecken mußte, hat mir immer Probleme gemacht. Für die Bedienung eines Fahrkartenautomaten der DB sollte man wenigstens Abitur haben.


Die Entwöhnung von Autoabhängigen ist halt schwierig und langwierig.
Je älter jemand wird und je länger jemand Auto gefahren ist, desto schwieriger wird es.
Das ist keine Frage des Abiturs, sondern nur der Gewöhnung.

Bei uns gibt es jetzt in Hessen das Schülerticket für ganz Hessen. 1 Euro pro Tag - und man erwirbt es sich für ein Jahr, also 365 Euro - und man kann in ganz Hessen herumfahren.
So werden die Schüler schon an den ÖPNV jenseits ihrer Schulbuslinien gewöhnt,
denn man fährt dann auch mal in andere Städte.

Hier wächst eine Generation heran - die nicht mehr das Auto zum leben oder als Statussymbol braucht. :Schulter:
_________________
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 8745
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2127443) Verfasst am: 13.03.2018, 02:54    Titel: Antworten mit Zitat

Link zum Schülerticket:
https://www.schuelerticket.hessen.de/
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abbahallo
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Anmeldungsdatum: 10.12.2012
Beiträge: 1964

Beitrag(#2127449) Verfasst am: 13.03.2018, 08:39    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Tickets, wenn auch schlechter finanziert, gibt es in NRW auch. Ich finde sie sehr attraktiv, aber gibt es halt nur für Schüler und Studenten. Für andere wird es leider teurer.
Aber in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet funktioniert wenigstens der ÖPNV, sogar abends und am Wochenende. Davon kann man in Niedersachsen auf dem Land nur träumen, gleichzeitig sind dort viele Wege viel weiter und umständlicher. Gehbehindert auf dem Land und nicht mehr fahrtüchtig möchte ich wirklich nicht sein.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 32884
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2127454) Verfasst am: 13.03.2018, 11:02    Titel: Re: Autoabhängigen Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
abbahallo hat folgendes geschrieben:
Nicht zu wissen, wo ich das Auto geparkt habe, ist mir das erste Mal bei der Immatrikulation passiert, da hatte ich ein Auto seit sechs Wochen. Danach noch ein paar Mal. Unfälle hatte ich nie und ich fahre seit mehr als dreißig Jahre.

(...)
Ich fürchte, für einen Dementen kann es schwieriger sein, mit dem ÖPNV zu fahren als mit dem Auto. Der Gebrauch einer Mehrfachfahrkarte in München, die man an der richtigen Stelle falten und dann richtig herum in den Abstempler stecken mußte, hat mir immer Probleme gemacht. Für die Bedienung eines Fahrkartenautomaten der DB sollte man wenigstens Abitur haben.


Die Entwöhnung von Autoabhängigen ist halt schwierig und langwierig.
Je älter jemand wird und je länger jemand Auto gefahren ist, desto schwieriger wird es.
Das ist keine Frage des Abiturs, sondern nur der Gewöhnung.

Bei uns gibt es jetzt in Hessen das Schülerticket für ganz Hessen. 1 Euro pro Tag - und man erwirbt es sich für ein Jahr, also 365 Euro - und man kann in ganz Hessen herumfahren.
So werden die Schüler schon an den ÖPNV jenseits ihrer Schulbuslinien gewöhnt,
denn man fährt dann auch mal in andere Städte.

Hier wächst eine Generation heran - die nicht mehr das Auto zum leben oder als Statussymbol braucht. :Schulter:

Löblich!
Hier in Stuttgart gibt es die Senioren-Netzkarte. Die kostet für das ganze VVS-Gebiet allerdings 45,50 Euro im Monat.
Ich verstehe nicht, dass es solche Angebote nicht für die Deutsche Bahn gibt. Könnte man sogar preiswerter Netzweit ohne ICE machen. Z.Zt gibt es nur eine Bahnkart 100. Die kostet allerdings echtes Geld; 4270 Euro im Jahr.
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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abbahallo
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Anmeldungsdatum: 10.12.2012
Beiträge: 1964

Beitrag(#2127456) Verfasst am: 13.03.2018, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

In den Ferien gibt es in NRW Ferientickets, bei denen man S-Bahnen und Regionalzüge landesweit mitbenutzen kann. Mein Sohn quengelt jedes Mal, dass ich sie ihm kaufe. Fährt er nur einmal nach Münster oder Köln, hat sich die Sache bereits gelohnt und dabei muß man die horrenden Parkgebühren gar nicht einreichnen.
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Quéribus
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Anmeldungsdatum: 21.07.2003
Beiträge: 5584
Wohnort: Avaricum

Beitrag(#2127467) Verfasst am: 13.03.2018, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

abbahallo hat folgendes geschrieben:
Diese Tickets, wenn auch schlechter finanziert, gibt es in NRW auch. Ich finde sie sehr attraktiv, aber gibt es halt nur für Schüler und Studenten. Für andere wird es leider teurer.
Aber in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet funktioniert wenigstens der ÖPNV, sogar abends und am Wochenende. Davon kann man in Niedersachsen auf dem Land nur träumen, gleichzeitig sind dort viele Wege viel weiter und umständlicher. Gehbehindert auf dem Land und nicht mehr fahrtüchtig möchte ich wirklich nicht sein.


Eben, auf dem Dorf ist es mit ÖPNV oft nicht weit her. Und manche Dörfer sind schlechter eingebunden als andere. Böse

Wir sind nur 8 km von Bourges entfernt, aber ohne Auto ist man in dem Kaff aufgeschmissen:
Genau 3 Busverbindungen pro Tag: einer morgens um 7, einer um die Mittagszeit und einer abends zwischen 18 und 19 Uhr.
Mit "nur mal kurz in die Stadt" ist da nichts, da wird zwangsweise ein halber Tag draus, mindestens. Mit den Augen rollen

In Bourges selbst sind die Busverbindungen dann natürlich besser, in der Innenstadt gibt dazu noch eine "navette", die gratis ist.
Aber ausserhalb.... skeptisch
Und dabei ist Bourges in punkto ÖPNV pnoch nicht mal besonders gut ausgestattet im Vergleich au Rennes (und Umgebung: dort wohnten wir 12 km ausserhalb von Rennes, mit 2 Buslinien, Busverbindung mindestens alle 30 minuten etc) oder Strasbourg (absolut super: 5 Tramlinien, plus Buslinien).

Wie gesagt: in der Stadt braucht's nicht unbedingt ein Auto, aber auf dem Land...
und nicht jeder kann (oder will) in der Stadt wohnen.
_________________
Wenn ich Josef wäre und meine künftige Frau würde mir erzählen, dass sie schwanger ist, nachdem sie mit einem gutaussehenden Mann wie diesem Engel allein war, würde ich mir ein paar Gedanken über den Engel machen.
M. Zimmer Bradley - The mists of Avalon

De ceux qui n'ont rien à dire ... les plus interessants sont ceux qui se taisent !
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