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Die USA, der Vorreiter der westlichen Wertegemeinschaft
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vrolijke
Bekennender Pantheist
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2073591) Verfasst am: 23.10.2016, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:

Was "schnallen"?


Das: https://www.ted.com/talks/howard_rheingold_on_collaboration


Was soll diese "Seitenspur" hier wieder? Ohne nähere Erklärung von Dir; und dann noch auf english.
Was hat das noch zu tun mit BBs Beitrag?
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2073592) Verfasst am: 23.10.2016, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:

Was "schnallen"?


Das: https://www.ted.com/talks/howard_rheingold_on_collaboration


Was soll diese "Seitenspur" hier wieder? Ohne nähere Erklärung von Dir; und dann noch auf english.
Was hat das noch zu tun mit BBs Beitrag?


Das ist keine Seitenspur, sondern eine erweiterte/ergänzte Darstellung von:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Es geht im Grunde genommen darum, dass man Recht im Sinne von gemeinschaftlich vereinbarten Verhaltensnormen als Wert an sich ansieht. Damit ist die Strafbewehrung des Bruches solcher Verhaltenssnormen nicht der einzige Grund diese einzuhalten, ja noch nicht einmal der Hauptgrund, sondern lediglich eine Art "Default modus" fuer solche Individuen, die es anders nicht schnallen.


Vielleicht könntest du dich mal mit inhaltlichen "Beurteilungen" von Sachen zurückhalten, die du offenbar gar nicht inhaltlich aufgenommen hast !


edit PS: der TED-Talk Beitrag beantwortet direkt @samsons Frage: nämlich schnallen, dass vereinbarte Regeln zu sozial kooperativem Verhalten auch durch Einsicht nebst Gewinn für alle und nicht nur durch Durchsetzungs-Zwang einen Wert und Sinn bekommen.


Zuletzt bearbeitet von Er_Win am 23.10.2016, 14:41, insgesamt einmal bearbeitet
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 30933
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2073594) Verfasst am: 23.10.2016, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Er_Win hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Er_Win hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:

Was "schnallen"?


Das: https://www.ted.com/talks/howard_rheingold_on_collaboration


Was soll diese "Seitenspur" hier wieder? Ohne nähere Erklärung von Dir; und dann noch auf english.
Was hat das noch zu tun mit BBs Beitrag?


Das ist keine Seitenspur, sondern eine erweiterte/ergänzte Darstellung von:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Es geht im Grunde genommen darum, dass man Recht im Sinne von gemeinschaftlich vereinbarten Verhaltensnormen als Wert an sich ansieht. Damit ist die Strafbewehrung des Bruches solcher Verhaltenssnormen nicht der einzige Grund diese einzuhalten, ja noch nicht einmal der Hauptgrund, sondern lediglich eine Art "Default modus" fuer solche Individuen, die es anders nicht schnallen.


Vielleicht könntest du dich mal mit inhaltlichen "Beurteilungen" von Sachen zurückhalten, die du offenbar gar nicht inhaltlich aufgenommen hast !


Ich beurteile hier nicht den Inhalt.
Ich finde, eine "Diskussion", die nur aus eine Link, ohne nähere Erläuterung besteht, ist keine.
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2073601) Verfasst am: 23.10.2016, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich beurteile hier nicht den Inhalt.

genau das ist dein Fehler bzw. eine sinnfreie Störung der Diskussion.
Du könntest dich auch schlau machen über den Referenten, wenn du kein Englisch kannst --> https://de.wikipedia.org/wiki/Howard_Rheingold

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ich finde, eine "Diskussion", die nur aus eine Link, ohne nähere Erläuterung besteht, ist keine.

Diskussionsumleitung ...
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Casual3rdparty
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Anmeldungsdatum: 21.07.2012
Beiträge: 6255

Beitrag(#2073609) Verfasst am: 23.10.2016, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Mein Beispiel versucht dies im persoenlichen Bereich zu erklaeren.


Das Beispiel war nicht schlecht, aber es hatte einen Makel: Es gibt bei dieser Tat keine Zeugen. Was eine Weltmacht tut, findet zumindest zum Teil vor den Augen der Weltöffentlichkeit statt. Die Folgen daraus müssen nicht unbedingt völkerrechtliche Gerichtsurteile sein. Da scheitern dann halt Handelsabkommen oder andere Verträge.

beim golf von tonkin zwischenfall waren meilenweit keine zivilisten als zeugen und die us-navy konnte jahrzehnte lang nicht sagen, ob sie nun angegriffen worden war oder nicht.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 34935
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2073622) Verfasst am: 23.10.2016, 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Es geht im Grunde genommen darum, dass man Recht im Sinne von gemeinschaftlich vereinbarten Verhaltensnormen als Wert an sich ansieht. Damit ist die Strafbewehrung des Bruches solcher Verhaltenssnormen nicht der einzige Grund diese einzuhalten, ja noch nicht einmal der Hauptgrund, sondern lediglich eine Art "Default modus" fuer solche Individuen, die es anders nicht schnallen.

Was "schnallen"?





Dass die freiwillige Einhaltung verpflichtender Normen langfristig die erfolgreichere und damit sinnvollere Lebensstrategie ist.
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unquest
Marx und Freudlos



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Beitrag(#2077182) Verfasst am: 23.11.2016, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Vorlesung von Gad Saad zur Political Correctness an amerikanischen Universitäten.

Diese Perle einer "Studie" gefällt mir.


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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2077191) Verfasst am: 23.11.2016, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Eine Vorlesung von Gad Saad zur Political Correctness an amerikanischen Universitäten.

Diese Perle einer "Studie" gefällt mir.

*Bild: logisches-folgern*


warum in die Ferne schweifen ... Pfeifen
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Ahriman
boshafter Spötter



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Beitrag(#2077402) Verfasst am: 25.11.2016, 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

"Amerika ist die einzige Nation in der Geschichte, die auf wundersame Weise direkt von der Barbarei in die Degeneration übergegangen ist - ohne das übliche Zwischenstadium der Zivilisation." sagte Georges Clemenceau.
"Ich habe gesagt, der hundertprozentige Amerikaner ist zu neunundneunzig Prozent in Idiot. Und dennoch lieben sie mich." berichtete George Bernard Shaw.
"Man kann die Intelligenz der amerikanischen Öffentlichkeit gar nicht unterschätzen." H.L.Mencken, US-Schriftsteller
"Amerika ist ein großer gutmütiger Hund in einem sehr kleinen Zimmer. Jedes mal, wenn er mit dem Schwanz wedelt fällt ein Stuhl um." meinte Arnold Toynbee, britischer Historiker.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
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Beiträge: 30933
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Beitrag(#2077408) Verfasst am: 25.11.2016, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
"Amerika ist die einzige Nation in der Geschichte, die auf wundersame Weise direkt von der Barbarei in die Degeneration übergegangen ist - ohne das übliche Zwischenstadium der Zivilisation." sagte Georges Clemenceau.
"Ich habe gesagt, der hundertprozentige Amerikaner ist zu neunundneunzig Prozent in Idiot. Und dennoch lieben sie mich." berichtete George Bernard Shaw.
"Man kann die Intelligenz der amerikanischen Öffentlichkeit gar nicht unterschätzen." H.L.Mencken, US-Schriftsteller
"Amerika ist ein großer gutmütiger Hund in einem sehr kleinen Zimmer. Jedes mal, wenn er mit dem Schwanz wedelt fällt ein Stuhl um." meinte Arnold Toynbee, britischer Historiker.


Als Deutscher sollte man sich etwas zurückhalten, eine ganze Nation aufgrund ihre Angehörigkeit einfach so; als "Idiot" zu betitteln. skeptisch
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2077413) Verfasst am: 25.11.2016, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
"Amerika ist die einzige Nation in der Geschichte, die auf wundersame Weise direkt von der Barbarei in die Degeneration übergegangen ist - ohne das übliche Zwischenstadium der Zivilisation." sagte Georges Clemenceau.
"Ich habe gesagt, der hundertprozentige Amerikaner ist zu neunundneunzig Prozent in Idiot. Und dennoch lieben sie mich." berichtete George Bernard Shaw.
"Man kann die Intelligenz der amerikanischen Öffentlichkeit gar nicht unterschätzen." H.L.Mencken, US-Schriftsteller
"Amerika ist ein großer gutmütiger Hund in einem sehr kleinen Zimmer. Jedes mal, wenn er mit dem Schwanz wedelt fällt ein Stuhl um." meinte Arnold Toynbee, britischer Historiker.


Als Deutscher sollte man sich etwas zurückhalten, eine ganze Nation aufgrund ihre Angehörigkeit einfach so; als "Idiot" zu betitteln. skeptisch

Glücklicherweise war G.B.S. nur ganz selten deutsch.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 34935
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2077416) Verfasst am: 25.11.2016, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
"Amerika ist die einzige Nation in der Geschichte, die auf wundersame Weise direkt von der Barbarei in die Degeneration übergegangen ist - ohne das übliche Zwischenstadium der Zivilisation." sagte Georges Clemenceau.
"Ich habe gesagt, der hundertprozentige Amerikaner ist zu neunundneunzig Prozent in Idiot. Und dennoch lieben sie mich." berichtete George Bernard Shaw.
"Man kann die Intelligenz der amerikanischen Öffentlichkeit gar nicht unterschätzen." H.L.Mencken, US-Schriftsteller
"Amerika ist ein großer gutmütiger Hund in einem sehr kleinen Zimmer. Jedes mal, wenn er mit dem Schwanz wedelt fällt ein Stuhl um." meinte Arnold Toynbee, britischer Historiker.


Als Deutscher sollte man sich etwas zurückhalten, eine ganze Nation aufgrund ihre Angehörigkeit einfach so; als "Idiot" zu betitteln. skeptisch



Wieso? Bloss weil die deutsche Nation mal die idiotischste Nation von allen war?


Vielleicht erwaechst daraus ja auch eine besondere Verantwortung andere Nationen wachzuruetteln, wenn sie im Begriff sind selber was ganz idiotisches zu machen. zwinkern
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25972

Beitrag(#2077417) Verfasst am: 25.11.2016, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
"Amerika ist die einzige Nation in der Geschichte, die auf wundersame Weise direkt von der Barbarei in die Degeneration übergegangen ist - ohne das übliche Zwischenstadium der Zivilisation." sagte Georges Clemenceau.
"Ich habe gesagt, der hundertprozentige Amerikaner ist zu neunundneunzig Prozent in Idiot. Und dennoch lieben sie mich." berichtete George Bernard Shaw.
"Man kann die Intelligenz der amerikanischen Öffentlichkeit gar nicht unterschätzen." H.L.Mencken, US-Schriftsteller
"Amerika ist ein großer gutmütiger Hund in einem sehr kleinen Zimmer. Jedes mal, wenn er mit dem Schwanz wedelt fällt ein Stuhl um." meinte Arnold Toynbee, britischer Historiker.


Als Deutscher sollte man sich etwas zurückhalten, eine ganze Nation aufgrund ihre Angehörigkeit einfach so; als "Idiot" zu betitteln. skeptisch



Wieso? Bloss weil die deutsche Nation mal die idiotischste Nation von allen war?


Vielleicht erwaechst daraus ja auch eine besondere Verantwortung andere Nationen wachzuruetteln, wenn sie im Begriff sind selber was ganz idiotisches zu machen. zwinkern


"Aus grosser Dummheit wächst grosse Verantwortung"
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Er_Win
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Anmeldungsdatum: 31.01.2008
Beiträge: 4482

Beitrag(#2077423) Verfasst am: 25.11.2016, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:

"Aus grosser Dummheit wächst grosse Verantwortung"


Lückenkramer, Lückenkramer ... Auf den Arm nehmen

Aus der Erkenntnis eine große Dummheit begangen zu haben, kann große Verantwortung wachsen
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 34935
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2077426) Verfasst am: 25.11.2016, 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Eine Vorlesung von Gad Saad zur Political Correctness an amerikanischen Universitäten.

Diese Perle einer "Studie" gefällt mir.



Danke fuer den link. Ich fahre gerade eine lange, langweilige Nachtschicht auf Arbeit und habe mir mal die gesamte Vorlesung reingetan. Wirklich klasse das Problem der intellektuellen Monokultur in nordamerikanischen hoeheren Bildungsanstalten auf den Punkt gebracht. Ich glaube der Mann wird von vielen gehasst. Mir gefaellt er sehr gut. bravo
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 13879
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2077532) Verfasst am: 26.11.2016, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

(1)
beachbernie hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Eine Vorlesung von Gad Saad zur Political Correctness an amerikanischen Universitäten.

Diese Perle einer "Studie" gefällt mir.



Danke fuer den link. Ich fahre gerade eine lange, langweilige Nachtschicht auf Arbeit und habe mir mal die gesamte Vorlesung reingetan. Wirklich klasse das Problem der intellektuellen Monokultur in nordamerikanischen hoeheren Bildungsanstalten auf den Punkt gebracht. Ich glaube der Mann wird von vielen gehasst. Mir gefaellt er sehr gut. bravo


Nein, ich habe mir das jetzt nicht angetan.

Aber so in dieser Verkürzung könnte man natürlich alles drehen: Toleranz sei in Wirklichkeit immer "falsch", die Leute seien genauso bigott wie diejenigen, die Jedem gefragt oder auch ungefragt unter die Nase rieben, daß sie alle Muslime für Terroristen und alle Schwarzen für dumm halten. (Denn: außerhalb der Universitätslandschaft oder gerade unter denen, die diese so herrlich antiintellektuell angreifen, herrscht ja auch nicht gerade Weltoffenheit.) Bzw. "wann ist zu große Toleranz gleich wieder intolerant?"

Also ich finde jetzt z.B. auch nicht, ob ich über die Maßen "tolerant" bin, wenn ich einer Frau, die so ein Gewand trägt, als Erstes sage, wie scheiße ich das fände, daß sie dieses Gewand trägt, und dann auch ihre Argumente, daß sie das freiwillig trage, in den Wind schlüge, sie würde die Strukturen der Unterdrückung nur nicht erkennen, in denen sie stehe, et pipapo. Am Kopf kratzen

Es gibt natürlich auch Eigenheiten, die zumindest aus europäischer Sicht erstmal befremden, etwa: So werde zum Teil vorgewarnt, wenn etwas gesagt werde, das Andere in irgendeiner Form verstören könnte.

Von der "positiven Diskriminierung/Affirmative Action" als Begriff haben wir natürlich auch schon gehört: Daß also Unterprivilegierte bei der Zulassung zur Universität gewissermaßen einen Bonus erhalten, der kompensieren soll, daß dort, wo die Leute leben, auch die Schulen einen schlechteren Bildungsstandard bieten. Zementiert diese einen Zustand, anstelle ihn zu verbessern, wie einige Gegner meinen, oder ist nicht gerade die AA eigentlich eine (und für Viele vielleicht die einzige) Chance, diese Bildungsbenachteiligung aufzubrechen?


(2) Das hier hat mich jetzt eigentlich nicht gewundert:

"Stand your ground - Das Notwehrgesetz, das Not schafft"

Es gibt ja in Florida diese Regelung, die es erlaubt, straflos von der Waffe Gebrauch zu machen, wann immer und wo immer man sich bedroht fühlt. Die Befürworter des Gesetzes behaupten, dadurch würden Kriminalität und Gewalt reduziert. Stattdessen ist laut Untersuchungen das Gegenteil der Fall, seit Einführung des Gesetzes kommen dort ein Drittel mehr Menschen durch Schußwaffen ums Leben. Strengere Waffengesetze würden hingegen auch die Gewalt reduzieren und Leben retten.
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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Critic
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Anmeldungsdatum: 22.07.2003
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Beitrag(#2077727) Verfasst am: 27.11.2016, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
(1)
beachbernie hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
Eine Vorlesung von Gad Saad zur Political Correctness an amerikanischen Universitäten.

Diese Perle einer "Studie" gefällt mir.



Danke fuer den link. Ich fahre gerade eine lange, langweilige Nachtschicht auf Arbeit und habe mir mal die gesamte Vorlesung reingetan. Wirklich klasse das Problem der intellektuellen Monokultur in nordamerikanischen hoeheren Bildungsanstalten auf den Punkt gebracht. Ich glaube der Mann wird von vielen gehasst. Mir gefaellt er sehr gut. bravo


Nein, ich habe mir das jetzt nicht angetan.


(1) So, Disclaimer: Ich habe mir erst heute mal ein bißchen Zeit dazu genommen. Sich intellektuell einzuschränken, indem man bestimmte Vorstellungen nicht mehr zuläßt (und zwar weit mehr als z.B. offensichtliche Wahrheiten nicht anzuerkennen), ist schon unter Kritik.

Es stellte sich hier dann heraus: Es handelte sich anscheinend um ein Forschungsprojekt einer Studentin, die bei ihrem Versuch, ihrer Umwelt latenten Rassismus nachzuweisen, übers Ziel hinausgeschossen war: Sie hatte halt ihre These und letztlich alles Erlebte so interpretiert, daß es darauf paßte.

Auch andere Dinge können befremden, etwa statt "woman" von "womyn" zu sprechen (also sozusagen wie wenn eine Frau sich weigert, das Wort "Mantel" in den Mund zu nehmen, weil darin ja "Man(n)" vorkommt - was ich schonmal als "efrauzipiert" bezeichnet hatte).


(2) Manches waren auch Forderungen von Studenten, etwa dieses extreme pampering, etwa Martin Luther King zu kritisieren, weil er sich auf Hautfarben bezog, nicht aber auch noch sexuelle Minderheiten erwähnt hatte. Oder dafür zu sorgen, daß ein bestimmter Anteil des Lehrkörpers Mnderheiten angehören sollte.

Andererseits spricht der Vortragende selbst ja davon, daß eine "politische Quote" doch gut wäre, um "diversity" herzustellen: Es täte dem Diskurs nicht gut, wenn im Lehrkörper bis zum Verhältnis 44:1 die Demokraten gegenüber den Republikanern überiwegen würden. Ein bißchen widersprüchlich vielleicht an der Stelle, sollte es jetzt womöglich keine "Affirmative Action" für Afroamerikaner mehr geben ("ich weiß ja nicht, wie die Studenten gerade auf eine Forderung von 47% Afroamerikanern gekommen sind") (ist das vielleicht der örtliche Bevölkerungsanteil?), wohl aber z.B. für Republikaner?

Es ist natürlich die Frage, wo man die denn herkriegen sollte. Bzw. welche Gründe gibt es dafür, daß bestimmte Verhältnisse noch nicht hergestellt sind? Der Grundgedanke der "Affirmative Action" ist ja, daß es strukturelle Gründe gibt, die Angehörige von Minderheiten behindern, eine Position zu erlangen, und deswegen werden diese leicht begünstigt. Oder ist es auch realistisch, eine bestimmte Quote zu erreichen? Was, wenn etwa die Leute eher nicht vorhanden sind? Ein Unternehmen - meinetwegen aus der IT-Branche, die als deutlich männerlastig gilt - könnte ja z.B. von dem Ziel, in allen Bereichen einen 50%-Frauenanteil zu erreichen, abgehen wollen, mit der Begründung, schon 40% seien ein "sportliches" Ziel, wenn vielleicht 20% der Bewerber Frauen sind. Man sollte natürlich fördern, daß Frauen auch MINT-Fächer studieren, das ist aber auch eine langfristige Sache.

Andererseits: wie sieht eigentlich in USA die Besetzungspraxis aus? Könnte es auch sein, daß es auch zu einer gewissen Diskrepanz kommt, weil Menschen mit einer (sehr) konservativen Weltanschauung bestimmte Fächer eher nicht studieren, möglicherweise auch, weil sie dann ja mit Dingen konfrontiert werden könnten, die ihrer religiösen Weltanschauung widersprechen?


(3) Was "trigger warnings" angeht: Der Vortragende sagt so sinngemäß "Ihr seid erwachsen, und Ihr wißt vom Leben, daß Ihr jeden Tag Dingen begegnet, die Euch befremden, wütend machen oder unangenehm sind. Und zwar ohne daß Rücksicht darauf genommen würde." Woher sollte man auch wissen, was jemanden tangieren könnte.

Andererseits hätte der eine oder andere sich sowas vielleicht sogar gewünscht, daß man zumindest die Wahl hätte: Wenn etwa im Unterricht vor Zehnjährigen irgendwas behandelt wird, und so ein kleiner Mann danach ein Jahr lang Alpträume hat und sich jede Nacht ängstigt, der Ötzi wolle ihn holen und in einen von seinesgleichen verwandeln...

Nun ist bei Zehnjährigen da wohl eine größere Sorgfalt erforderlich als bei Zwanzigjährigen: Letztere muß man nicht mehr an die Hand nehmen. Wenn man andererseits weiß, daß irgendetwas vorkommt, mit dem man nicht unbedingt umgehen kann, könnte man das vielleicht auslassen, wenn es "zum Verständnis nicht unbedingt erforderlich ist": Ich weiß ja, daß es das gibt. Ich brauche aber für mein Verständnis davon nicht unbedingt auch Bilder von Besoffenen in allen Stadien der Verwahrlosung oder von Kriegsversehrten, die so schlimm sind, daß ich nachher erstmal den halben Tag nichts essen kann.
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Zuletzt bearbeitet von Critic am 27.11.2016, 20:12, insgesamt einmal bearbeitet
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fwo
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Beitrag(#2077729) Verfasst am: 27.11.2016, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
....Man sollte natürlich fördern, daß Frauen auch MINT-Fächer studieren, das ist aber auch eine langfristige Sache. ....

Warum eigentlich, wenn die nicht wollen?
Da sind wir übrigens genau an dem berühmten norwegischen Gleichstellungsparadoxon: Je weiter die Gleichstellung der geschlechter fortgeschritten ist, desto stärker gehen die Geschlechter wieder in ihre "typischen" Berufe: Frauen tendenziell eher in soziale und Männer tendenziell eher in technische. Ist da etwas falsch daran?
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Critic
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Beitrag(#2077734) Verfasst am: 27.11.2016, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:
....Man sollte natürlich fördern, daß Frauen auch MINT-Fächer studieren, das ist aber auch eine langfristige Sache. ....

Warum eigentlich, wenn die nicht wollen?
Da sind wir übrigens genau an dem berühmten norwegischen Gleichstellungsparadoxon: Je weiter die Gleichstellung der geschlechter fortgeschritten ist, desto stärker gehen die Geschlechter wieder in ihre "typischen" Berufe: Frauen tendenziell eher in soziale und Männer tendenziell eher in technische. Ist da etwas falsch daran?
Man kann ja auch niemanden zwingen.

(Auch s.o.: Es wird nicht all zu viele Republikaner geben, die Gender Studies betreiben.)
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2077736) Verfasst am: 27.11.2016, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:
....Man sollte natürlich fördern, daß Frauen auch MINT-Fächer studieren, das ist aber auch eine langfristige Sache. ....

Warum eigentlich, wenn die nicht wollen?
Da sind wir übrigens genau an dem berühmten norwegischen Gleichstellungsparadoxon: Je weiter die Gleichstellung der geschlechter fortgeschritten ist, desto stärker gehen die Geschlechter wieder in ihre "typischen" Berufe: Frauen tendenziell eher in soziale und Männer tendenziell eher in technische. Ist da etwas falsch daran?
Man kann ja auch niemanden zwingen.

(Auch s.o.: Es wird nicht all zu viele Republikaner geben, die Gender Studies betreiben.)

Vielleicht müsste ich auch nochmal reinhören, aber ich habe ihn auch nicht so verstanden, dass er eine Pflicht-Quote für Republikaner wollte. So wie ich ihn verstanden habe, fand er nur die aktuelle Quote schlecht, weil die für ein entsprechendes Klima auf dem Campus spricht. Wogegen er sich ausspricht, ist geistige Inzucht bzw. fehlender Widerspruch, weil der zwingt, neu zu überdenken.

Damit müsste man aber im Prinzip in den Schulen anfangen, das fundamentalistischen Christentum aufzuweichen. Aber bei diesem Thema merkt man schon, dass diese beiden amerikanischen Kulturen, Republikaner und Demokraten, sich selbst und ihren Abstand zum anderen stabilisieren. Das ganze wird dann noch überlagert von der zunehmenden Trennung zwischen arm und reich. Ich hoffe immer noch, dass das nicht unser Vorreiter ist.
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Beitrag(#2077739) Verfasst am: 27.11.2016, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Critic hat folgendes geschrieben:
....Man sollte natürlich fördern, daß Frauen auch MINT-Fächer studieren, das ist aber auch eine langfristige Sache. ....

Warum eigentlich, wenn die nicht wollen?
Da sind wir übrigens genau an dem berühmten norwegischen Gleichstellungsparadoxon: Je weiter die Gleichstellung der geschlechter fortgeschritten ist, desto stärker gehen die Geschlechter wieder in ihre "typischen" Berufe: Frauen tendenziell eher in soziale und Männer tendenziell eher in technische. Ist da etwas falsch daran?



Falsch ist eigentlich nur, wenn man ein Geschlecht von vorneherein von bestimmten Berufen und Funktionen ausschliesst. Die Geschlechter sollen gleichberechtigten Zugang zu allen Bereichen haben. Was die daraus machen ist im Wesentlichen ihr Problem. Quoten koennen dabei zeitweilig sinnvoll sein um den freien Zugang behindernde Verkrustungen aufzubrechen. Die sollten aber nie zum Selbstzweck werden! So sehe ich die Sache mit der Gleichberechtigung.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2077744) Verfasst am: 27.11.2016, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

@ critic,

So wie ich den verstanden habe ist der Gad Saad ein sehr liberaler Mensch, der prinzipiell selbst hinter all den Sachen steht, die die "politisch korrekten" Quaelgeister so umtreibt. Er ist selbst sehr stark fuer die Gleichberechtigung von Frauen, gegen Rassismus, gegen Diskriminierung von Minderheiten aller Art. Er beklagt eigentlich nur die oft sehr grotesken Auswuechse der Pseudoradikalitaet, die diese Leute oft an den Tag legen, waehrend man andererseits selbst gegen bestimmte andere Gruppen diskriminiert, solange es die "richtigen" sind. Er beklagt ausserdem, dass sich hier eine gewisse In-Gruppe gebildet hat, die sich ideologisch hermetisch gegen alles, was nicht in die eigene Ideologie passt, abgeschottet hat und sich an Universitaeten und Colleges eine eigene Echokammer, ein eigenes Paralleluniversum geschaffen hat, das mit der Realitaet der Mehrheit der Menschen eigentlich kaum noch was zu tun hat. Deshalb wirken auch viele ihrer mit Bierernst praktizierten Regeln und vor allem ihre mit grossem Fanatismus propagierten sprachlichen Ausdrucksformen so unglaublich komisch auf Menschen, die ausserhalb der In-Gruppe stehen.

Was ich an der Vorlesung so erfrischend finde, ist dass ihr als Motivation fuer die Verdammung der "political correctness" nicht der Wunsch nach einem Zurueckdrehen des Rads der Geschichte, nach Abschaffung der emanzipatorischen Fortschritte zugrunde liegt, sondern dass der Mann im Gegenteil ganz ausdruecklich und sehr glaubhaft fuer Emanzipationbemuehungen und eine Bewahrung der emanzipatorischen Fortschritte steht. Es ist quasi eine Kritik der "political correctness" von links und nicht von rechts wie dies meistens der Fall ist. Ich wuensche mir mehr von sowas. Dieses Feld darf nicht den Rechten ueberlassen werden! Bisher waren auf dem Gebiet Leute wie Bill Maher oder George Carlin viel zu lange viel zu allein auf weiter Flur!
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Critic
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Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2077824) Verfasst am: 28.11.2016, 03:09    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
@ critic,

So wie ich den verstanden habe ist der Gad Saad ein sehr liberaler Mensch, der prinzipiell selbst hinter all den Sachen steht, die die "politisch korrekten" Quaelgeister so umtreibt. Er ist selbst sehr stark fuer die Gleichberechtigung von Frauen, gegen Rassismus, gegen Diskriminierung von Minderheiten aller Art. Er beklagt eigentlich nur die oft sehr grotesken Auswuechse der Pseudoradikalitaet, die diese Leute oft an den Tag legen, waehrend man andererseits selbst gegen bestimmte andere Gruppen diskriminiert, solange es die "richtigen" sind. Er beklagt ausserdem, dass sich hier eine gewisse In-Gruppe gebildet hat, die sich ideologisch hermetisch gegen alles, was nicht in die eigene Ideologie passt, abgeschottet hat und sich an Universitaeten und Colleges eine eigene Echokammer, ein eigenes Paralleluniversum geschaffen hat, das mit der Realitaet der Mehrheit der Menschen eigentlich kaum noch was zu tun hat. Deshalb wirken auch viele ihrer mit Bierernst praktizierten Regeln und vor allem ihre mit grossem Fanatismus propagierten sprachlichen Ausdrucksformen so unglaublich komisch auf Menschen, die ausserhalb der In-Gruppe stehen.


Die Beispiele zeigen immerhin, daß man durchaus auch als "total Liberaler" nicht davor gefeit ist, wieder Verhaltensweisen zu pflegen, wie man sie gemeinhin den Rechten vorwirft: Sprachregelungen/Denkverbote, (Selbst)zensur, Bigotterie, inquisitorisches Verhalten, ... .
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hat offensichtlich gerade wenig zu tun



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Beitrag(#2077882) Verfasst am: 28.11.2016, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
@ critic,

So wie ich den verstanden habe ist der Gad Saad ein sehr liberaler Mensch, der prinzipiell selbst hinter all den Sachen steht, die die "politisch korrekten" Quaelgeister so umtreibt. Er ist selbst sehr stark fuer die Gleichberechtigung von Frauen, gegen Rassismus, gegen Diskriminierung von Minderheiten aller Art. Er beklagt eigentlich nur die oft sehr grotesken Auswuechse der Pseudoradikalitaet, die diese Leute oft an den Tag legen, waehrend man andererseits selbst gegen bestimmte andere Gruppen diskriminiert, solange es die "richtigen" sind. Er beklagt ausserdem, dass sich hier eine gewisse In-Gruppe gebildet hat, die sich ideologisch hermetisch gegen alles, was nicht in die eigene Ideologie passt, abgeschottet hat und sich an Universitaeten und Colleges eine eigene Echokammer, ein eigenes Paralleluniversum geschaffen hat, das mit der Realitaet der Mehrheit der Menschen eigentlich kaum noch was zu tun hat. Deshalb wirken auch viele ihrer mit Bierernst praktizierten Regeln und vor allem ihre mit grossem Fanatismus propagierten sprachlichen Ausdrucksformen so unglaublich komisch auf Menschen, die ausserhalb der In-Gruppe stehen.


Die Beispiele zeigen immerhin, daß man durchaus auch als "total Liberaler" nicht davor gefeit ist, wieder Verhaltensweisen zu pflegen, wie man sie gemeinhin den Rechten vorwirft: Sprachregelungen/Denkverbote, (Selbst)zensur, Bigotterie, inquisitorisches Verhalten, ... .

Saad zeigt damit auch, dass Politcal Correctness tatsächlich Opfer fordert, sowohl auf dem Campus unter den Professoren und als auch allgemein die Freiheit der Diskussion und damit des Denkens.
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sehr gut
im Hamsterrad



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Beiträge: 9843

Beitrag(#2084017) Verfasst am: 30.01.2017, 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

US-Congress: 'Stop Arming Terrorists' bill

https://www.youtube.com/watch?v=uKV1sTw8zOc
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beachbernie
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Beitrag(#2088595) Verfasst am: 15.03.2017, 03:47    Titel: Antworten mit Zitat

Im Amiland tobt mal wieder die absurde Schlacht um den ungehinderten Zugang zu oeffentlichen Toiletten fuer "Trans-Gender"-Leute.

In der Kommentarspalte zu einem buzzfeed-Artikel habe ich mich da auch ein bisschen eingemischt:


https://www.buzzfeed.com/dominicholden/the-texas-transgender-bathrooms?fb_comment_id=1254892144565744_1255024657885826&comment_id=1255024657885826&utm_term=.cvovE7q8V#.ui9w34YxX


Zitat:
Assuming You've got a very beautiful 15-year-old daughter. Who would You feel more comfortable with meeting her on a public toilet? A randomly chosen transgender person or a randomly chosen republican senator?
I don't even have to think to pick the transgender person over the bigot considering all that dirty sexscandals republican politicians had over the years, some even involving public toilets.
And I've not even started to talk about that deranged pervert currently residing in the White House.....


Zitat:
Make public toilets safe! Ban republican politicians from even coming near them!

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beachbernie
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Beitrag(#2097775) Verfasst am: 08.06.2017, 04:19    Titel: Antworten mit Zitat

In den USA verschickt die neokonservative PR-Agentur "Heartland Institute" Desinformationsmaterial, in dem die globale Erwaermung in Zweifel gezogen wird, an ca. 300 000 Lehrer in naturwissenschaftlichen Faechern.

Link gekürzt.


Link gekürzt. vrolijke
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