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Ukraine - Reform, Revolution, Staatsstreich - EU oder Russlandassoziierung II
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 03.11.2008
Beiträge: 8487
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Beitrag(#2028285) Verfasst am: 27.10.2015, 18:10    Titel: Steinmeier zu den Kommunalwahlen Antworten mit Zitat

Quelle:
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2015/151026-Lokalwahlen_Ukraine.html

Frank-Walter Steinmeier - Außenminister - Kommentar zu den Kommunalwahlen in der Ukraine:

Zitat:
Es ist gut, dass die Lokalwahlen am 25.10. in der Ukraine trotz des schwierigen Umfelds ohne größere Zwischenfälle stattfinden konnten.

Die OSZE/ODIHR*-Mission hat in einer ersten Stellungnahme einen grundsätzlich ordentlichen und transparenten Prozess der Stimmabgabe und -auszählung festgestellt. Einzelne Unregelmäßigkeiten, wie die Absage der Wahlen in Mariupol und Krasnoarmiisk, müssen aufgeklärt, die Wahlen dort schnell nachgeholt werden.


mmh,
wenn in mehr als 230 Wahllokalen nicht gewählt werden kann - sind dies doch keine einzelnen Unregelmäßigkeiten,

und die OSZE hatte ja auch ursprünglich noch einiges andere kritisiert.

Beim nächsten Mal lässt man halt in Kiew nicht wählen - das wäre dann nur eine einzige Unregelmäßigkeit.
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AdvocatusDiaboli
Gender-Scientologe und Dada-Diskutant



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 21373
Wohnort: München

Beitrag(#2028380) Verfasst am: 28.10.2015, 01:03    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
(...)

Etwas hellhörig könnte man werden,
wenn man die Ergebnisse einzelner Stimmbezirke sich anschaut.
Da gibt es zum Beispiel ein Wahllokal in einer Herzklinik, das zu 100 % für Ukrol stimmt,
wiederum ein anderes - nämlich eine Psychatrische Klinik - die zu 100 % für den Block Petro Poroschenko stimmt.

http://666kb.com/i/d3a78iy8iktyxe7ga.gif

Wegen Übergröße, Bild in Link umgewandelt. vrolijke.

aber so was kann schon mal vorkommen - so 100 % Ergebnisse. Also wo die OSZE so genau geschaut hat - da werden die doch nicht an den Wahlergebnissen drehen?

skeptisch


Na, du wirst doch keine Verschwörungstheorien verbreiten wollen zwinkern Da könnten "neutrale Wahlbeobachter" wie unser in Sachen Ukraine immer recht unbedarfter Beachbernie auf ganz wirre Gedanken kommen.

Wieviel sind die 100% denn in absoluten Zahlen? Wenn nur wenige in dem Wahllokal abgestimmt haben, kann so ein Ergebnis durchaus vorkommen.

Und wenn man nach 260959 психоневрологічна лікарня №1 googlet, findet man hier:
http://report.if.ua/polityka/yak-mikrorajony-ivano-frankivska-ta-prymiski-sela-golosuvaly-za-miskogo-golovu/ die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl.

Und siehe: in dem Wahllokal 260959 sind die Zahlen hier anders verteilt, die Prozentzahlen verweisen bei mehreren dieser Wahllokale auf eine sehr geringe Beteiligung. Bei einer Prozentzahl von 21,43% wurden 14 Stimmen abgegeben, mit jeweils 3 Stimmen für die aufgeführten Kandidaten. (wobei man evtl. auch in der Ukraine pro Wähler mehrere Stimmen hat, um zu Kumulieren und zu Panaschieren)

Darüber denken wir mal nach, und dann können wir uns immer noch über den Erfolg von Faschos und Nationalkonservativen erregen...

http://666kb.com/i/d3b6txokflv34ddn6.jpg
Wegen Übergröße, Bild in Link umgewandelt. vrolijke.
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"CDU? Auf die Fresse! FDP? In die Klöten! AfD? In die Jauchegrube!" Andrea N.
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Anmeldungsdatum: 09.06.2010
Beiträge: 8557

Beitrag(#2028398) Verfasst am: 28.10.2015, 08:41    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
....
und dann können wir uns immer noch über den Erfolg von Faschos und Nationalkonservativen erregen...

Habe ich jetzt bei dir noch gar nicht so mitbekommen, dass dich das nur ansatzweise erregen würde. Bisher las sich das eher so, als gäbe es sowas nur unter der Marginaliengrenze...
Bin jedenfalls froh, dass auch du jetzt beim "wir" mit dabei bist.
Verliebtes Schmusen
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35990
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Beitrag(#2028506) Verfasst am: 28.10.2015, 21:17    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
..... immer recht unbedarfter Beachbernie....



Kannst Du Dir nicht mal ein anderes Hobby suchen? Du wirst immer langweiliger. Mit den Augen rollen
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Anmeldungsdatum: 09.06.2010
Beiträge: 8557

Beitrag(#2028510) Verfasst am: 28.10.2015, 21:34    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
..... immer recht unbedarfter Beachbernie....



Kannst Du Dir nicht mal ein anderes Hobby suchen? Du wirst immer langweiliger. Mit den Augen rollen

Aber nu lass ihn doch, der Addi ist jetzt doch einer von uns VT´lern! Und wir sind nun mal immer nörglersich und auf Zoff aus.
Verlegen
Addi hat auch endlich erkannt, dass in der UA jetzt die Rechten so richtig am Drücker sind und nicht nur eine geduldete, minimale Minderheit neben der GROSSEN Mehrheit der einfach nur oligarchisch geprägten Neocons, welche die Rechten angeblich bisher nur zur Machtergreifung instrumentalisierten.
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quadium
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Beiträge: 1771

Beitrag(#2028521) Verfasst am: 28.10.2015, 23:19    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bei einer Prozentzahl von 21,43% wurden 14 Stimmen abgegeben, mit jeweils 3 Stimmen für die aufgeführten Kandidaten.


Wie konkret würde sich die prozentuale Verteilung darstellen, wenn von 1400 abgegebenen Stimmen jeweils 300 auf die aufgeführten Kandidaten entfallen wären?
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beachbernie
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Beitrag(#2028522) Verfasst am: 28.10.2015, 23:23    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

quadium hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bei einer Prozentzahl von 21,43% wurden 14 Stimmen abgegeben, mit jeweils 3 Stimmen für die aufgeführten Kandidaten.


Wie konkret würde sich die prozentuale Verteilung darstellen, wenn von 1400 abgegebenen Stimmen jeweils 300 auf die aufgeführten Kandidaten entfallen wären?


Jetzt mach' ihm doch nicht seine schoene Milchmaedchenrechnung kaputt! Sonst muss ich mir wieder sein Genoergel anhoeren! Motzen
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2028523) Verfasst am: 28.10.2015, 23:26    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

quadium hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bei einer Prozentzahl von 21,43% wurden 14 Stimmen abgegeben, mit jeweils 3 Stimmen für die aufgeführten Kandidaten.


Wie konkret würde sich die prozentuale Verteilung darstellen, wenn von 1400 abgegebenen Stimmen jeweils 300 auf die aufgeführten Kandidaten entfallen wären?


Ach, du hast noch gefehlt. Wie groß würdest du die Wahrscheinlichkeit ansehen, dass von 1400 Stimmen auf drei unterschiedliche Kandidaten genau 300 Stimmen kommen? Und welcher Verschwörer würde solch eine bescheuerte Auszählung fingieren? Schulterzucken Für wie blöd hältst du dich eigentlich selber, dass du mit diesem Beitrag kommst?
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#2028524) Verfasst am: 28.10.2015, 23:27    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
quadium hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bei einer Prozentzahl von 21,43% wurden 14 Stimmen abgegeben, mit jeweils 3 Stimmen für die aufgeführten Kandidaten.


Wie konkret würde sich die prozentuale Verteilung darstellen, wenn von 1400 abgegebenen Stimmen jeweils 300 auf die aufgeführten Kandidaten entfallen wären?


Jetzt mach' ihm doch nicht seine schoene Milchmaedchenrechnung kaputt! Sonst muss ich mir wieder sein Genoergel anhoeren! Motzen


Vor lauter dumpfer Ideologie verblödest du zunehmend. Das ärgert mich. Schulterzucken
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beachbernie
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Beitrag(#2028528) Verfasst am: 29.10.2015, 00:12    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
quadium hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bei einer Prozentzahl von 21,43% wurden 14 Stimmen abgegeben, mit jeweils 3 Stimmen für die aufgeführten Kandidaten.


Wie konkret würde sich die prozentuale Verteilung darstellen, wenn von 1400 abgegebenen Stimmen jeweils 300 auf die aufgeführten Kandidaten entfallen wären?


Jetzt mach' ihm doch nicht seine schoene Milchmaedchenrechnung kaputt! Sonst muss ich mir wieder sein Genoergel anhoeren! Motzen


Vor lauter dumpfer Ideologie verblödest du zunehmend. Das ärgert mich. Schulterzucken



Siehste....geht schon wieder los.
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AdvocatusDiaboli
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Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Beitrag(#2028529) Verfasst am: 29.10.2015, 00:17    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
quadium hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bei einer Prozentzahl von 21,43% wurden 14 Stimmen abgegeben, mit jeweils 3 Stimmen für die aufgeführten Kandidaten.


Wie konkret würde sich die prozentuale Verteilung darstellen, wenn von 1400 abgegebenen Stimmen jeweils 300 auf die aufgeführten Kandidaten entfallen wären?


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Vor lauter dumpfer Ideologie verblödest du zunehmend. Das ärgert mich. Schulterzucken



Siehste....geht schon wieder los.


Du hattest doch mit Genoergel gerechnet zwinkern Ich wollte dir den Gefallen tun. Anstatt hier weiter simple Phrasen zu dreschen, könntest du meine Milchmädchenrechnung mit deinem mächtigen Denkapparat doch locker zerschmettern. Was ist denn an meiner These falsch? Oder ist es mal nur wieder, weil dir das nicht in deinen Kram passt? zwinkern
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quadium
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Beitrag(#2028614) Verfasst am: 29.10.2015, 19:03    Titel: Re: Swoboda ist wieder da Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
quadium hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bei einer Prozentzahl von 21,43% wurden 14 Stimmen abgegeben, mit jeweils 3 Stimmen für die aufgeführten Kandidaten.


Wie konkret würde sich die prozentuale Verteilung darstellen, wenn von 1400 abgegebenen Stimmen jeweils 300 auf die aufgeführten Kandidaten entfallen wären?


Ach, du hast noch gefehlt. Wie groß würdest du die Wahrscheinlichkeit ansehen, dass von 1400 Stimmen auf drei unterschiedliche Kandidaten genau 300 Stimmen kommen? Und welcher Verschwörer würde solch eine bescheuerte Auszählung fingieren? Schulterzucken Für wie blöd hältst du dich eigentlich selber, dass du mit diesem Beitrag kommst?


Wie unwahrscheinlich wären z.B. 28 Stimmen und 6 pro Kandidat, 42 und 9, 56 und 12 .... Erst dachte ich ja, Du habest nur das "mindestens" vergessen, aber jetzt weiss ich es besser.
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AdvocatusDiaboli
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Beiträge: 21373
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Beitrag(#2030711) Verfasst am: 11.11.2015, 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Kindersoldaten im Front-Einsatz

In den Separatistengebieten der Ost-Ukraine wurden Kinder und Jugendliche zu Kampfeinsätzen an die Front geschickt. Das belegen Recherchen von Frontal21. In Interviews räumen Jugendliche ein, dass sie bereits im Alter von 14 Jahren an "Säuberungsaktionen" der Separatisten teilgenommen und selbst Kriegswaffen eingesetzt haben. Der Einsatz von Kindersoldaten stellt laut Völkerstrafgesetzbuch ein Kriegsverbrechen dar.


http://www.zdf.de/frontal-21/kriegsverbrechen-in-der-ukraine-kindersoldaten-im-front-einsatz-40911640.html
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Religionskritik-Wiesbaden
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Anmeldungsdatum: 03.11.2008
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Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2030804) Verfasst am: 12.11.2015, 14:29    Titel: Ukraine: Gesetz gegen Diskriminierung erneut gescheitert Antworten mit Zitat

Quelle:
http://www.queer.de/detail.php?article_id=25012

Zitat:
Ukraine: Gesetz gegen Diskriminierung erneut gescheitert
Im ukrainischen Parlament ist am Dienstag erneut ein Anlauf gescheitert, einen Diskriminierungsschutz aufgrund der sexuellen Orientierung im Arbeitsrecht zu verankern.

Nur 207 Parlamentarier stimmten für den Entwurf, mit dem auch Ungleichbehandlung aufgrund von Merkmalen wie Rasse oder Religion verboten werden sollte – nötig gewesen wären 226 Stimmen. Die Gesetzesnovelle ist eine Voraussetzung der Europäischen Kommission, Ukrainern Visa-Freiheit für Reisen in die EU zu gewähren.

(...)

Staatschef Petro Poroschenko hatte sich vor der Abstimmung für die Reform eingesetzt: "Als Präsident, als orthodoxer Christ, als Mann, der seit 31 Jahren verheiratet ist und seine Frau liebt, und als Beschützer der ukrainischen Verfassung setze ich mich für Familienwerte ein, die in der ukrainischen Gesellschaft Tradition haben. Aber als Beschützer der Verfassung bin ich auch dagegen, das Ukrainer diskriminiert werden, was auch immer der Grund sein mag", so Poroschenko laut "Kyiv Post".

LGBT-Aktivisten kritisierten, dass die Aussage des Präsidenten halbherzig sei: "Ein weißer, privilegierter, homophober Oligarch glaubt, dass seine Familie und Liebe besser ist als meine", erklärte der schwule Journalist Maxim Eristawi. Poroschenko engagiere sich nur für den Schutz von LGBT, weil die EU Druck ausübe.

(...) vor dem Parlament eine Demonstration für den Antidiskriminierungsschutz (...) Die Organisatoren hatten die Teilnehmer gebeten, keine Regenbogenflaggen zu zeigen, um Homo-Hasser nicht zu "provozieren".

fett von mir
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quadium
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Anmeldungsdatum: 06.04.2013
Beiträge: 1771

Beitrag(#2034662) Verfasst am: 06.12.2015, 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Um Frolleinchen Arbeit zu ersparen hierher geschleppt:


AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
quadium hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:

In die Ukraine!


Lustig. Daran musste ich auch denken, als ich von der teilweisen Ablehnung der Gründen und deren Begründungen las und hörte. Für einen Kampfeinsatz an der Seite Poros und seiner zweifelhaften Gesellen hätte es bei den Grünen wohl geschlossene Zustimmung gegeben.


Ich weiß ja, dass du, um es vorsichtig auszudrücken, nicht gerade ein Sympathisant unserer ökobewußten Knuffelpartei und ihres Personals bist, aber... eines muss man ganz klar stellen: Die Grünen sind grundsätzlich gegen Kriege. Außer sie sind an der Regierung beteiligt. Dann sind sie dafür, ballen aber ganz arg ihr Fäustchen in der Tasche, denn das tut weh, doch letztendlich will man nicht als Verräter erscheinen. Wenigstens hat sich das apokalyptische Szenario eines dritten Weltkriegs (wer hat noch mal davor gewarnt... Mario Adorf?) in der Ukraine in Luft ausgelöst und Bundeswehreinsätze bleiben uns dort vorerst erspart und die Grünen müssen sich in diesem Falle nicht verbiegen.


http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Ukraine1/reents.html

Zitat:
Niemand will Krieg, wird betont. Doch zu viele stolpern besinnungslos über seine möglichen Vorfelder. Es weckt kein Vertrauen, wenn Deutschland mit Ursula von der Leyen eine Verteidigungsministerin hat, die zusammenzählen kann, was nicht zusammengehört. Zu Gast bei Günther Jauch wusste sie: »Die Krim ist ja nicht aus heiterem Himmel gekommen, wir haben ja auch Pussy Riot und anderes erlebt.« Erleichtert sein kann man nur darüber, dass die Grünen nicht mitregieren. Sonst würden wohl bald die ersten Truppen Deutschlands Sicherheit an der Krim verteidigen.


Ich habe das nun wirklich nicht ganz exklusiv.
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beachbernie
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Beitrag(#2034907) Verfasst am: 09.12.2015, 06:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
....When Vice President Joseph R. Biden Jr. traveled to Kiev , Ukraine, on Sunday for a series of meetings with the country’s leaders, one of the issues on his agenda was to encourage a more aggressive fight against Ukraine’s rampant corruption and stronger efforts to rein in the power of its oligarchs.

But the credibility of the vice president’s anticorruption message may have been undermined by the association of his son, Hunter Biden, with one of Ukraine’s largest natural gas companies, Burisma Holdings, and with its owner, Mykola Zlochevsky, who was Ukraine’s ecology minister under former President Viktor F. Yanukovych before he was forced into exile.

Hunter Biden, 45, a former Washington lobbyist, joined the Burisma board in April 2014. That month, as part of an investigation into money laundering, British officials froze London bank accounts containing $23 million that allegedly belonged to Mr. Zlochevsky...



http://www.nytimes.com/2015/12/09/world/europe/corruption-ukraine-joe-biden-son-hunter-biden-ties.html?_
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beachbernie
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Beitrag(#2034909) Verfasst am: 09.12.2015, 07:06    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
.....Last weekend, Mikheil Saakashvili, the governor of Odessa and former president of Georgia, made a sensational presentation at an anti-corruption forum he'd organized. He showed what he said was a chart of corruption schemes that cost Ukraine $5 billion a year -- only slightly less than the country receives in International Monetary Fund bailout loans. On the chart's edges were Ukraine's oligarchs, such as Rinat Akhmetov, the country's richest man, former Governor Igor Kolomoisky, and Dmitry Firtash, who is wanted by the U.S. on corruption-related charges. Yatsenyuk was at the center of the chart.

There were notable absences: businessmen close to Poroshenko, who are also accused of using their proximity for enrichment -- legislators Igor Kononenko and Sergei Berezenko, as well as energy billionaire Konstantin Grigorishin. Saakashvili is Poroshenko's loyal ally, and some local commentators suggested that his accusations, aired right before the Biden visit, were part of the Odessa governor's bid for the prime minister's job. Alexander Golubov wrote in an article for the Moscow Carnegie Center that Saakashvili "is hardly even hiding" his desire to succeed Yatsenyuk.

Saakashvili is no stranger to Washington politics, but his friends mostly are Republicans. The connections date to Saakashvili's tenure as Georgia's president, when George W. Bush was in the White House. Senator John McCain is an especially close ally.

Yatsenyuk has close ties to the Obama administration. During Ukraine's "Revolution of Dignity," Nuland and Pyatt discussed getting "Yats" into the new government in a telephone conversation that was intercepted and leaked, perhaps by Russian intelligence ("I didn't say it was inauthentic," was how a State Department spokesperson described it). "I think Yats is the guy who's got the economic experience, the governing experience," Nuland says on the recording. To Biden, and even to President Barack Obama, Yatsenyuk is as much of a negotiating partner as Poroshenko: They both have met with him on several occasions...


http://www.bloombergview.com/articles/2015-12-08/biden-tells-ukraine-to-do-nothing


Mal gespannt wer sich im Machtpoker in der Ukraine durchsetzt, die Republikaner oder Obama und seine Demokraten. Lachen
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Beitrag(#2035284) Verfasst am: 11.12.2015, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Im ukrainischen "Parlament" gab's mal wieder 'ne Klopperei:

Zitat:
A brawl erupted on Friday in Ukraine’s Parliament that was of unusual ferocity, even by the standards of the chamber, where fistfights are common...


http://www.nytimes.com/2015/12/12/world/europe/gloves-come-off-again-in-ukraines-parliament.html?_r=

Im Artikel ist uebrigens ein schoenes Video der Pruegelei zu sehen. Sehr glücklich


Diesmal gerieten sich die Maidaner untereinander in die Wolle als ein Anhaenger des "Praesidenten" Poroschenko "Premierminister" Yatsenjuk vom Rednerpult wegzerrte und ihm seine eigenen Kumpane zur Hilfe eilten. Lachen

Die Schuld tragen wahrscheinlich wieder die "russischen Terroristen" in der Ostukraine. Fieserweise geben die nun schon viele Monate lang Ruhe und raubten so den lupenreinen Maidandemokraten das gemeinsame Feindbild, sodass deren interne Streitigkeiten in den Vordergrund ruecken koennen. Sehr glücklich
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Beitrag(#2035296) Verfasst am: 11.12.2015, 23:30    Titel: Antworten mit Zitat

Lachen
Klasse Trick,
erst Jazenjuk die Blumen geben, dann ihn aus den Angel hebeln, weil dieser nicht mehr die Blumen loslassen kann.

Ich stelle mir gerade vor,
jemand würde bei uns bei Gabriel probieren,
und sich dabei einen Bruch heben.

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Beitrag(#2036173) Verfasst am: 19.12.2015, 14:16    Titel: Wo Korruption und Verbrechen gedeihen - Odessa Antworten mit Zitat

In diesem Artikel von Reinhard Veser aus der FAZ erfährt man so einiges über die aktuelle Politik der Kiewer Regierung und politischer Söldner wie der korrupte georgische Saakaschwili:



http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/ukraine-in-odessa-gedeihen-verbrechen-besonders-gut-13971776.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Zitat:
Wo Korruption und Verbrechen gedeihen

Verbrechen gedeihen in Odessa bestens, selbst für ukrainische Verhältnisse. Einige junge Leute kämpfen in der Hafenstadt am Schwarzen Meer dagegen an - und mittendrin ein ehemaliger georgischer Präsident.

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Beitrag(#2036196) Verfasst am: 19.12.2015, 18:02    Titel: Re: Wo Korruption und Verbrechen gedeihen - Odessa Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
In diesem Artikel von Reinhard Veser aus der FAZ erfährt man so einiges über die aktuelle Politik der Kiewer Regierung und politischer Söldner wie der korrupte georgische Saakaschwili:



http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/ukraine-in-odessa-gedeihen-verbrechen-besonders-gut-13971776.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Zitat:
Wo Korruption und Verbrechen gedeihen

Verbrechen gedeihen in Odessa bestens, selbst für ukrainische Verhältnisse. Einige junge Leute kämpfen in der Hafenstadt am Schwarzen Meer dagegen an - und mittendrin ein ehemaliger georgischer Präsident.





Zitat:
.....Die Auseinandersetzung hat das Zeug, die ohnehin fragile Regierung zu sprengen, nachdem Saakaschwili bei einer Sitzung Anfang dieser Woche vollkommen außer sich Innenminister Arsen Awakow angebrüllt hat, er sei ein „Dieb“ – worauf der Innenminister mit einem Wasserglas nach Saakaschwili warf.

Auf einem am Donnerstag veröffentlichten Video des Geschehens ist zu sehen, wie Präsident Poroschenko daneben sitzt und das Gesicht in den Händen verbirgt.....



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Beitrag(#2036199) Verfasst am: 19.12.2015, 18:26    Titel: Re: Wo Korruption und Verbrechen gedeihen - Odessa Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
In diesem Artikel von Reinhard Veser aus der FAZ erfährt man so einiges über die aktuelle Politik der Kiewer Regierung und politischer Söldner wie der korrupte georgische Saakaschwili:



http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/ukraine-in-odessa-gedeihen-verbrechen-besonders-gut-13971776.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Zitat:
Wo Korruption und Verbrechen gedeihen

Verbrechen gedeihen in Odessa bestens, selbst für ukrainische Verhältnisse. Einige junge Leute kämpfen in der Hafenstadt am Schwarzen Meer dagegen an - und mittendrin ein ehemaliger georgischer Präsident.





Zitat:
.....Die Auseinandersetzung hat das Zeug, die ohnehin fragile Regierung zu sprengen, nachdem Saakaschwili bei einer Sitzung Anfang dieser Woche vollkommen außer sich Innenminister Arsen Awakow angebrüllt hat, er sei ein „Dieb“ – worauf der Innenminister mit einem Wasserglas nach Saakaschwili warf.

Auf einem am Donnerstag veröffentlichten Video des Geschehens ist zu sehen, wie Präsident Poroschenko daneben sitzt und das Gesicht in den Händen verbirgt.....



Gröhl...


das gibt es auch als Video mit Übersetzung,
der Glas fliegt erst so gegen Ende - aber vorher fetzen Avakov und Saakascha sich gut,

https://www.youtube.com/watch?v=9XUS4yjA2qs

Gröhl...
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2044647) Verfasst am: 16.02.2016, 20:55    Titel: Jazenjuk bleibt, vorerst. Antworten mit Zitat

Misstrauensvotum gegen Jazenjuk gescheitert,
einiges andere hat sich aber für das Ziehkind von Steinmeier und Merkel geändert,
der Schokokönig geht mehr und mehr auf Distanz,
jedoch ohne von sich selbst abzurücken.


Ein Artikel aus dem DLF (Autor Jan Pallokat) von heute Mittag:

http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-rechenschaftsbericht-belegt-korruption-und.795.de.html?dram:article_id=345722

Zitat:
Rechenschaftsbericht belegt Korruption und Vetternwirtschaft
Die Ukraine steckt tief im Korruptionssumpf. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt und der Wirtschaftsminister haben deshalb bereits ihre Ämter niedergelegt. Wie ernst die Lage ist, belegt der aktuelle Rechenschaftsbericht der Regierung. Er könnte für Ministerpräsident Jazenjuk das Aus bedeuten.


Zitat:
Dennoch begegne man Korruption nach wie vor in allen Bereichen; und die vielen Staatsbetriebe des Landes sind auch deshalb defizitär, weil sie von denen ausgeplündert werden, die sie kontrollieren.

Das gab in einem Interview niemand anders als der Wirtschaftsminister zu Protokoll, der Litauer Ajwaras Abromavicius, der zu Jahresbeginn entnervt seinen Rücktritt erklärte. Er wolle nicht beim Wirtschaftsforum in Davos schöne Reden halten, während daheim hinter seinem Rücken mächtige Menschen Geschäftspartnern lukrative Posten zuschöben. Ein Paukenschlag von einem Rücktritt, der erstmals auch die westlichen Partner der Ukraine deutlich auf Distanz zur Kiewer Führung gehen ließ.

"Mein Team und ich haben keine Lust, den Schutzschirm für offenen Korruption zu spielen und Marionetten derjenigen zu sein, die nach dem Muster der alten Machthaber nach staatlichen Geldern greifen."


Nun ja:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-02/ukraine-petro-poroschenko-arseni-jazenjuk-ruecktritt
Zitat:
Generalstaatsanwalt beugt sich Poroschenkos Rücktrittsforderung
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Wiktor Schokin ist zurückgetreten. Er kommt damit laut mehrere ukrainischer Medien einer Bitte des Präsidenten Petro Poroschenko nach, der beklagt hatte, Schokin sei es nicht gelungen, die Unterstützung der Gesellschaft zu erhalten. Schokin steht sei Monaten unter Kritik, er habe bei Korruptionsfällen die Täter gedeckt und Reformen des Justizapparats verhindert.

Poroschenko verlangte zudem, die Regierung umzubilden.

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Naastika
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Beitrag(#2044686) Verfasst am: 17.02.2016, 08:55    Titel: Re: Wo Korruption und Verbrechen gedeihen - Odessa Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:


Gröhl...



Nein, das ist traurig. Weinen Menschen, diese Männer, scheitern an sich selbst, an eigenen Gewohnheiten. Das bricht mir das Herz, armes Ukraina.
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Hebart
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Beitrag(#2044960) Verfasst am: 18.02.2016, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

Proeuropäische Koalition in Ukraine verliert Mehrheit

Zitat:
13.36 Uhr: Die proeuropäische Koalition des ukrainischen Regierungschefs Arseni Jazenjuk hat ihre Mehrheit im Parlament verloren. Die Fraktion der Partei Samopomitsch (Selbsthilfe) erklärte am Donnerstag in Kiew ihren Austritt aus dem Bündnis.


Man darf gespannt sein, wie sich all die Kleptokraten weiter am Schweinetrog prügeln werden.
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beachbernie
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Beitrag(#2045041) Verfasst am: 18.02.2016, 22:06    Titel: Re: Wo Korruption und Verbrechen gedeihen - Odessa Antworten mit Zitat

Naastika hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:


Gröhl...



Nein, das ist traurig. Weinen Menschen, diese Männer, scheitern an sich selbst, an eigenen Gewohnheiten. Das bricht mir das Herz, armes Ukraina.



Traurig finde ich eher, dass es Leute gibt, die sich von den neuen Machthabern irgendwas anderes erwartet haben als hemmungslose Selbstbedienung. Immerhin liessen die sich von Anfang an vom Ausland fuer ihre Machtergreifung bezahlen. Weshalb sollten die aufhoeren korrupt zu sein sobald sie an der Macht sind? Schulterzucken
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beachbernie
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Beitrag(#2045984) Verfasst am: 25.02.2016, 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
....."Dafür ist die himmlische Hundertschaft nicht gestorben", hört man seitdem immer wieder in der Ukraine. Es ist der immer resignierter klingende Kommentar zur ukrainischen Wirklichkeit. Die besteht aus einer desolaten Wirtschaft und ungebrochen florierender Korruption. Und das, obwohl ukrainische Politiker, egal welcher Couleur, in ihren Reden Tag für Tag eine europäische Ukraine ohne "korupzija" versprechen.

Gerade in den Wochen vor dem Jahrestag mussten die Ukrainer wieder erkennen: Wie eh und je sind Oligarchen und Politiker aufs Engste miteinander verbandelt. Sie nutzen ihre Macht nicht zum Wohl des Landes, sondern um die Wirtschaftszweige untereinander aufzuteilen. Wer kontrolliert das Gas, wer den Uran-Export, wer den Hafen von Odessa? Diese Fragen interessieren die Elite hinter den Kulissen.

Die nach der Revolution neu formierten politischen Parteien sind reiner Etikettenschwindel. Oligarchen kontrollieren weiter einzelne Gruppen von Abgeordneten. Ihre Stimmen sind die Währung, mit der im politischen Geschäft bezahlt wird. Das zeigt sich eindrucksvoll an der aktuellen Regierungskrise.

Lange zögerte der Westen, die Dinge beim Namen zu nennen: Schließlich kämpfte die Ukraine gegen von Russland unterstützte Separatisten um den Erhalt des Staatsgebiets. Aber die harschen Reaktionen auf die jüngsten Ministerrücktritte aus Washington, Berlin und Paris zeigen: Nach zwei Jahren ist man auch hier mit der Geduld am Ende....



http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-nach-der-revolution-imitation-der-demokratie-kommentar-a-1078657.html
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Beitrag(#2045986) Verfasst am: 25.02.2016, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Zitat:
....."Dafür ist die himmlische Hundertschaft nicht gestorben", hört man seitdem immer wieder in der Ukraine. Es ist der immer resignierter klingende Kommentar zur ukrainischen Wirklichkeit. Die besteht aus einer desolaten Wirtschaft und ungebrochen florierender Korruption. Und das, obwohl ukrainische Politiker, egal welcher Couleur, in ihren Reden Tag für Tag eine europäische Ukraine ohne "korupzija" versprechen.

Gerade in den Wochen vor dem Jahrestag mussten die Ukrainer wieder erkennen: Wie eh und je sind Oligarchen und Politiker aufs Engste miteinander verbandelt. Sie nutzen ihre Macht nicht zum Wohl des Landes, sondern um die Wirtschaftszweige untereinander aufzuteilen. Wer kontrolliert das Gas, wer den Uran-Export, wer den Hafen von Odessa? Diese Fragen interessieren die Elite hinter den Kulissen.

Die nach der Revolution neu formierten politischen Parteien sind reiner Etikettenschwindel. Oligarchen kontrollieren weiter einzelne Gruppen von Abgeordneten. Ihre Stimmen sind die Währung, mit der im politischen Geschäft bezahlt wird. Das zeigt sich eindrucksvoll an der aktuellen Regierungskrise.

Lange zögerte der Westen, die Dinge beim Namen zu nennen: Schließlich kämpfte die Ukraine gegen von Russland unterstützte Separatisten um den Erhalt des Staatsgebiets. Aber die harschen Reaktionen auf die jüngsten Ministerrücktritte aus Washington, Berlin und Paris zeigen: Nach zwei Jahren ist man auch hier mit der Geduld am Ende....



http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-nach-der-revolution-imitation-der-demokratie-kommentar-a-1078657.html


Aber das unblutige Refenderum der Krim war völkerrechtswidrig freakteach
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schtonk
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Beitrag(#2045990) Verfasst am: 25.02.2016, 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Gescheiterter Kampf gegen Korruption

Der Maidan-Aktivist Oleg Sontow versuchte, die Ideale als Bürgermeister umzusetzen. Doch er konnte das System nicht zerbrechen, wie er nachträglich bilanziert.

(...)

...Sontow konnte fliehen, meldete sich freiwillig zur ukrainischen Armee, im Herbst kehrte er nach Slawjansk zurück, das nach monatelangen Kämpfen wieder in ukrainischer Hand war.
Und der Stadtrat, der zwischenzeitlich mit den Rebellen paktiert hatte, wählte Sontow zum Bürgermeister. Seine Amtsführung verschlug Slawjansk die Sprache. Sontow versammelte die
Unternehmer, die für die Stadt arbeiteten, forderte sie auf, ab sofort alle Schmiergeldforderungen der Beamten abzulehnen. Er begann, verdächtige Beamten zu entlassen. Seine Aktivisten
zogen durch die 800 illegalen Kellerkeramikwerkstätten der Stadt, überredeten ihre Betreiber, Lizenzen zu beantragen, um nicht mehr von der Willkür der Polizeistreifen abhängig zu sein.
Als ein Kiewer Parlamentarier ihm umgerechnet 330 000 Euro für ein Umweltprogramm anbot, die Hälfte davon aber als Bakschisch teilen wollte, machte Sontow das öffentlich.
Ein skandalöser Bürgermeister, selbst von seinen Freunden verspottet: „Hast du dir inzwischen wenigstens eine kleine Fabrik verdient?“

Die Regionalbehörden verzögerten Zahlungen in den Stadthaushalt, die Präsidentenpartei „Solidarnost“ strich ihn als Kandidaten bei den Bürgermeisterwahlen im Herbst 2015. Sontow trat
als Unabhängiger an, holte in der traditionell antiwestlichen Stadt 20 Prozent der Stimmen, es siegte ein prorussischer Oppositioneller.
...
„Wir haben das System nicht zerbrechen können“, bilanziert Sontow. „Die Masse unserer Beamten und Politiker betrachten ihren Staatsdienst nach wie vor als Businessprojekt.“ Auch sein
oppositioneller Nachfolger setzt auf die alten Sitten, macht dabei gemeinsame Sache mit dem Regierungsparlamentarier, der Sontow den Diebstahl der Umweltgelder vorgeschlagen hatte.
„Jetzt werden Schemata verwirklicht, die ich noch verhindern konnte“

http://www.fr-online.de/ukraine/ukraine-gescheiterter-kampf-gegen-korruption,26429068,33840706.html

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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2052465) Verfasst am: 13.04.2016, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Jazenjuk macht jetzt ernst und tritt zurück: http://www.deutschlandradiokultur.de/ruecktritt-von-ministerpraesident-jazeniuk-wir-sind-alle.2165.de.html

Zitat:
Der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazeniuk hat seinen Rücktritt angekündigt. Er wolle damit die "künstlich erzeugte politische Krise" beenden, erklärte er. Parteifreunde Jazeniuks sehen seinen Abschied als Anklage gegen Präsident Poroschenko.

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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

"CDU? Auf die Fresse! FDP? In die Klöten! AfD? In die Jauchegrube!" Andrea N.
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