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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 24243
Wohnort: Edo

Beitrag(#2082027) Verfasst am: 10.01.2017, 07:31    Titel: Antworten mit Zitat

@ satsche: Bitte überleg dir das nochmal. rose

Ich würde dich hier vermissen. Traurig
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Skeptiker
gegen toxische Verträge aller Art



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 12167
Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2082029) Verfasst am: 10.01.2017, 08:01    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
@ satsche: Bitte überleg dir das nochmal. rose

Ich würde dich hier vermissen. Traurig


Dem schließe ich mich an. Wäre schade ...-! rose
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater



Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 9467
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2082044) Verfasst am: 10.01.2017, 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Aber auch schon mit solchen Leuten wie Bernstein und erst Recht dem Arbeitermörder und Bluthund Noske wurde mit dem Marxismus endgültig gebrochen.


Die SPD wollte immer alles andere sein, als eine "Linke" Partei. In Norddeutschland ist sie das auch spätestens ab der Weimarer Republik nie gewesen. Manche haben die norddeutsche SPD auch als "CSU der deutschen Sozialdemokratie" bezeichnet. Was durchaus treffend ist. Gerhard Schröders "Kleine Könige" in seiner Zeit als Ministerpräsident in Niedersachsen (Hinrich Swieter, Karl-Heinz Funke, Gerhard Glogowski, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel etc.) waren bestenfalls "Folklore-Linke" - wie heute Andrea Nahles. Landwirte, Kaufleute, Unternehmer etc. waren in der SPD, weil das die Partei der Evangelischen Kirche war, die CDU stand immer für "katholisch" und damit wollten Protestanten nie etwas zu tun haben... Außerdem war die SPD ja die älteste Partei - und das älteste war ja immer das Beste, weil...

Unter solchen Voraussetzungen war die SPD dann meist damit beschäftigt, die Jusos in den Griff zu bekommen. Da haben schon Mitte der 1990er sich viele von den Jusos und der SPD abgewandt. Das lag aber auch daran, dass sich viele über die Jusos eine politische Karriere erhofften. Dafür hatte man zu funktionieren, da waren Parteisoldaten gefragt.
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"Bullshit ist eine dritte Kategorie zwischen Wahrheit und Lüge" (Harry Frankfurt)

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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 7693
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2082063) Verfasst am: 10.01.2017, 13:05    Titel: Die Falken und die Jusos - Karl Marx und Trier Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Aber auch schon mit solchen Leuten wie Bernstein und erst Recht dem Arbeitermörder und Bluthund Noske wurde mit dem Marxismus endgültig gebrochen.


Die SPD wollte immer alles andere sein, als eine "Linke" Partei. In Norddeutschland ist sie das auch spätestens ab der Weimarer Republik nie gewesen. Manche haben die norddeutsche SPD auch als "CSU der deutschen Sozialdemokratie" bezeichnet. Was durchaus treffend ist. Gerhard Schröders "Kleine Könige" in seiner Zeit als Ministerpräsident in Niedersachsen (Hinrich Swieter, Karl-Heinz Funke, Gerhard Glogowski, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel etc.) waren bestenfalls "Folklore-Linke" - wie heute Andrea Nahles. Landwirte, Kaufleute, Unternehmer etc. waren in der SPD, weil das die Partei der Evangelischen Kirche war, die CDU stand immer für "katholisch" und damit wollten Protestanten nie etwas zu tun haben... Außerdem war die SPD ja die älteste Partei - und das älteste war ja immer das Beste, weil...

Unter solchen Voraussetzungen war die SPD dann meist damit beschäftigt, die Jusos in den Griff zu bekommen. Da haben schon Mitte der 1990er sich viele von den Jusos und der SPD abgewandt. Das lag aber auch daran, dass sich viele über die Jusos eine politische Karriere erhofften. Dafür hatte man zu funktionieren, da waren Parteisoldaten gefragt.


es entscheidet sich ja oft schon in der Jugend,
ob du Juso bist
- oder Falke.
Die Falken sind die Linken, Progressiven. Diese wurden zwar auch häufig von der SPD an die Kandarre genommen - aber wenn Du deren Flyer und Heftchen je gelesen hast - hat das nie so richtig funktioniert.

Sehr fragwürdig ist es,
dass die SPD über ihre Friedrich-Ebert Stiftung sozusagen mit dem Karl-Marx Haus in Trier eine gewisse Deutungshoheit über Sozialismus und Karl Marx an zentraler Stelle besitzt,
der ihr nicht zusteht.
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater



Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 9467
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2082070) Verfasst am: 10.01.2017, 14:04    Titel: Re: Die Falken und die Jusos - Karl Marx und Trier Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Aber auch schon mit solchen Leuten wie Bernstein und erst Recht dem Arbeitermörder und Bluthund Noske wurde mit dem Marxismus endgültig gebrochen.


Die SPD wollte immer alles andere sein, als eine "Linke" Partei. In Norddeutschland ist sie das auch spätestens ab der Weimarer Republik nie gewesen. Manche haben die norddeutsche SPD auch als "CSU der deutschen Sozialdemokratie" bezeichnet. Was durchaus treffend ist. Gerhard Schröders "Kleine Könige" in seiner Zeit als Ministerpräsident in Niedersachsen (Hinrich Swieter, Karl-Heinz Funke, Gerhard Glogowski, Frank-Walter Steinmeier, Sigmar Gabriel etc.) waren bestenfalls "Folklore-Linke" - wie heute Andrea Nahles. Landwirte, Kaufleute, Unternehmer etc. waren in der SPD, weil das die Partei der Evangelischen Kirche war, die CDU stand immer für "katholisch" und damit wollten Protestanten nie etwas zu tun haben... Außerdem war die SPD ja die älteste Partei - und das älteste war ja immer das Beste, weil...

Unter solchen Voraussetzungen war die SPD dann meist damit beschäftigt, die Jusos in den Griff zu bekommen. Da haben schon Mitte der 1990er sich viele von den Jusos und der SPD abgewandt. Das lag aber auch daran, dass sich viele über die Jusos eine politische Karriere erhofften. Dafür hatte man zu funktionieren, da waren Parteisoldaten gefragt.


es entscheidet sich ja oft schon in der Jugend,
ob du Juso bist
- oder Falke.
Die Falken sind die Linken, Progressiven. Diese wurden zwar auch häufig von der SPD an die Kandarre genommen - aber wenn Du deren Flyer und Heftchen je gelesen hast - hat das nie so richtig funktioniert.


Bei den Falken funktionierte es nicht wirklich. Aber bei den Jusos wurden schon gerne von Leuten auf Landes- und sogar Bundesebene richtig schwere Geschütze aufgefahren. Vor allem, wenn es darum ging, loyale Parteisoldaten auf Bezirksebene zu installieren. Und viele Deligierte haben sich dann auch gerne schon mal ordentlich einschüchtern lassen. Viele waren Karrieristen, die in der Politik "Etwas werden" wollten.
Mir waren die meisten Jusos immer viel zu bieder. Wir haben die Ende der 80er/Anfang der 90er auch immer als "Engholm-Pfeifen" bezeichnet - weil viele Jusos damals natürlich wie der Bundesvorsitzende Björn Engholm Pfeife rauchten.
Mir war Engholm schon lange vor seinem Sturz sehr suspekt. Ich habe bei ihm immer das Gefühl gehabt, dass mit ihm irgendwas nicht stimmt. Und mein Gefühl hat mich da ja auch nicht getäuscht.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25889

Beitrag(#2083436) Verfasst am: 24.01.2017, 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

Sigmar Gabriel nicht Kanzlerkandidat der SPD - Martin Schulz soll es machen
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 30304
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2083438) Verfasst am: 24.01.2017, 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Sigmar Gabriel nicht Kanzlerkandidat der SPD - Martin Schulz soll es machen


Ich denke, das ist eine weise Entscheidung.
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater



Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 9467
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2083449) Verfasst am: 24.01.2017, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Sigmar Gabriel nicht Kanzlerkandidat der SPD - Martin Schulz soll es machen


Ich denke, das ist eine weise Entscheidung.


Schulz ist genau der Richtige. Charistmatisch, überzeugend. Hoffentlich macht er nicht den Fehler, sich als Außenminister in die Koalition zu begeben. Wenn Schulz den Wahlkampf von außen her führt, dann hat er durchaus sehr gute Chancen, ein gutes Ergebnis einzufahren.
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AdvocatusDiaboli
Bekennender Volksverräter



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 20773
Wohnort: München

Beitrag(#2089004) Verfasst am: 19.03.2017, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

100%- Schulz - die SPD sucht verzweifelt nach einem Retter... das kann nur schief gehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-mit-100-prozent-zum-parteichef-der-spd-gewaehlt-a-1139478.html
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.
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Skeptiker
gegen toxische Verträge aller Art



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 12167
Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2089009) Verfasst am: 19.03.2017, 17:15    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
100%- Schulz - die SPD sucht verzweifelt nach einem Retter... das kann nur schief gehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-mit-100-prozent-zum-parteichef-der-spd-gewaehlt-a-1139478.html


Hermann Chulz ist mit 105% zum TTIP-Kanzlerkanidaten gewürfelt worden!

Doitseland voran! In die Hände gespuckt und Bruttosozialprodukt!

Sehr glücklich
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Schlumpf
registrierter User



Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 2234
Wohnort: Ost-Bayern

Beitrag(#2089016) Verfasst am: 19.03.2017, 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Schulz hat recht, wenn er die Agenda 2010 korrigieren will. Sie war damals bei 5 Mio Arbeitslosen notwendig.
Es war die Reform, die Deutschland wieder wettbewerbsfähig machte und die anderen europäischen Ländern noch fehlt.

Jedoch haben wir heute eine andere Situation. Der Wirtschaft geht es gut, und die Leiharbeit sowie Arbeitsverhältnisse auf Zeit gehören kräftig beschränkt, auch wenn die Wirtschaftsbosse daran weiter profitieren wollen, zulasten derer, die bisher nichts vom Aufschwung hatten. Wer den Sumpf austrocknen will, darf nicht die Frösche fragen.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 5112

Beitrag(#2089018) Verfasst am: 19.03.2017, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
100%- Schulz - die SPD sucht verzweifelt nach einem Retter... das kann nur schief gehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-mit-100-prozent-zum-parteichef-der-spd-gewaehlt-a-1139478.html


Hermann Chulz ist mit 105% zum TTIP-Kanzlerkanidaten gewürfelt worden!

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Sehr glücklich


Ach, macht euch keine Sorgen! Noch ist er ja nicht gewählt. Bisher hat sich in der Linken immer noch jemand gefunden, der den eigenen Mann demontiert. Nichts fürchten Linke offenbar mehr als Regierungsverantwortung unter demokratischen Bedingungen. Da könnte man ja Kompromisse eingehen müssen, wäre (horribile dictu!) vielleicht sogar für etwas verantwortlich! Dann doch lieber in der Opposition und im Recht!
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

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sünnerklaas
Mietzekatzenkater



Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 9467
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2089021) Verfasst am: 19.03.2017, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Nichts fürchten Linke offenbar mehr als Regierungsverantwortung unter demokratischen Bedingungen. Da könnte man ja Kompromisse eingehen müssen, wäre (horribile dictu!) vielleicht sogar für etwas verantwortlich! Dann doch lieber in der Opposition und im Recht!


Regierungspolitik aus einer starken Opposition heraus nennt sich das.
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sünnerklaas
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 9467
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2089023) Verfasst am: 19.03.2017, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Schlumpf hat folgendes geschrieben:

Jedoch haben wir heute eine andere Situation. Der Wirtschaft geht es gut, und die Leiharbeit sowie Arbeitsverhältnisse auf Zeit gehören kräftig beschränkt, auch wenn die Wirtschaftsbosse daran weiter profitieren wollen, zulasten derer, die bisher nichts vom Aufschwung hatten. Wer den Sumpf austrocknen will, darf nicht die Frösche fragen.


Interessant sind die Reaktionen vieler AfD-Fans...
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 6826

Beitrag(#2089025) Verfasst am: 19.03.2017, 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
100%- Schulz - die SPD sucht verzweifelt nach einem Retter... das kann nur schief gehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-mit-100-prozent-zum-parteichef-der-spd-gewaehlt-a-1139478.html


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Ach, macht euch keine Sorgen! Noch ist er ja nicht gewählt. Bisher hat sich in der Linken immer noch jemand gefunden, der den eigenen Mann demontiert. Nichts fürchten Linke offenbar mehr als Regierungsverantwortung unter demokratischen Bedingungen.

Du bist völlig OT. Hier ist die Rede von Schulz und der SPD Lachen
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so liegt auch der Patriotismus auf der Lauer der Gelegenheit gekränkt zu sein. - Karl Kraus
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25889

Beitrag(#2089028) Verfasst am: 19.03.2017, 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Schulz hat recht, wenn er die Agenda 2010 korrigieren will. Sie war damals bei 5 Mio Arbeitslosen notwendig.
Es war die Reform, die Deutschland wieder wettbewerbsfähig machte und die anderen europäischen Ländern noch fehlt.


Ah ja?
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Malone
Misanthrop und Humanist



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5174
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#2089621) Verfasst am: 25.03.2017, 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

Übrigens zum Thema soziale Gerechtigkeit. Ich erinnere ja vor jeder Wahl - und das werde ich auch noch ein Dutzend Mal tun bis zur nächsten - an das Verständnis der SPD von einem sozialen Kompromiss: 2005 wollte die CDU vor der Wahl die Mehrwertsteuer auf 16% auf 18% anheben. Die SPD war vehement dagegen. Heraus kam dann die "goldende Mitte" von 19%. Und gerade die MwSt trifft die Ärmsten am härtesten...
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 12167
Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2089655) Verfasst am: 26.03.2017, 09:41    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Übrigens zum Thema soziale Gerechtigkeit. Ich erinnere ja vor jeder Wahl - und das werde ich auch noch ein Dutzend Mal tun bis zur nächsten - an das Verständnis der SPD von einem sozialen Kompromiss: 2005 wollte die CDU vor der Wahl die Mehrwertsteuer auf 16% auf 18% anheben. Die SPD war vehement dagegen. Heraus kam dann die "goldende Mitte" von 19%. Und gerade die MwSt trifft die Ärmsten am härtesten...


Rund 80% der Steuern, sofern nicht MWSt, sind Lohnsteuern. Das Kapital ist steuerlich sowieso schon extrem entlastet. Die Sache mit der Massensteuer von 19% zeigt, dass die SPD eine ganz normale Kapitalpartei geworden ist und das nicht erst seit heute.

Nur ist die AfD ganz gewiss keine Alternative, da sie selbst extrem neoliberal aufgestellt ist.

Wenn man eine Alternative dazu möchte, muss man Parteien aufbauen, die dem Kapital auf internationaler Ebene entgegen treten und menschliche, menschenrechtliche und produktionsdemokratische Prioritäten in den Mittelpunkt rücken.

Die Produktivkräfte sind heute so weitentwickelt und auch so vernetzbar, dass unter der Dominanz humaner Bedürfnisse einige völlig neue und gesamtrationale Produkte entstehen würden, welche gemeinsam produziert und gemeinsam konsumiert würden.

Im Moment - was heisst im Moment, eigentlich schon ewig - ist Produktion von anderen Bedürfnissen dominiert, die zwar hier und da auch Schnittmengen zu menschlichen Bedürfnissen haben, aber das ist eher zufällig und unsicher.

Was bei der SPD stört, ist nicht nur ihr fehlendes soziales Profil, sondern ihre völlig antidemokratischen Grundlagen, welche sie schon früh, anfangs des letzten Jahrhunderts gekappt hat. Heute ist sie Ausdruck des gewöhlichen politischen Konformismus und bietet - wie auch CDU, AfD oder FDP - keine Perspektiven.

Die SPD ist Schulz, die anderen sind Meier, Schröder, Krause, usw ...- Sehr glücklich
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Easy Flamingo
hört aufmerksam zu



Anmeldungsdatum: 30.11.2016
Beiträge: 23
Wohnort: zwischen gestern und morgen

Beitrag(#2089667) Verfasst am: 26.03.2017, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Schlumpf hat folgendes geschrieben:

Jedoch haben wir heute eine andere Situation. Der Wirtschaft geht es gut, und die Leiharbeit sowie Arbeitsverhältnisse auf Zeit gehören kräftig beschränkt, auch wenn die Wirtschaftsbosse daran weiter profitieren wollen, zulasten derer, die bisher nichts vom Aufschwung hatten. Wer den Sumpf austrocknen will, darf nicht die Frösche fragen.


Interessant sind die Reaktionen vieler AfD-Fans...


Wie haben die denn reagiert? Hast du einen Link? Sind die jetzt auch schulzhörig?
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