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Präsidentschaftswahl USA 2016
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20246
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2046837) Verfasst am: 02.03.2016, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
.... Du kannst die Leute aber ganz schön mit Kinkerlitzchen beschäftigen, fwo. ; )

Ne komplette Sinndrehung fällt mir auf, vor allen Dingen, wenn die richtige Formulierung im Zitat steht und nicht im Original (s.o.). Ich wäre jetzt eher davon ausgegangen, dass der altersmilde zelig Samsons doppelte Verneinung korrigiert, als dass der Jurist samson seine korrekte Formulierung zerschießt.

Halte jetzt ich euch alle für zu gut? Geschockt Lachen
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35983
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2046842) Verfasst am: 02.03.2016, 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich las vor kurzem eine schön Analyse, wonach unwahrscheinlich sei, dass Trumps Politik sich trotz radikaler Rhetorik wesentlich von der vorhergehender Präsidenten unterscheiden würde.

ich würde mir dessen Regentschaft auch nicht wünschen; ein leises Kichern ob der vorhersehbaren Ausraster der Kreise, die gern als "Gutmenschen" bezeichnet werden, wäre allerdings schwer zu unterdrücken.

Ein neoliberaler, rassistischer, autoritärer Despot in der Regentschaft eines der größten Weltmächte - dabei kriegt mancher ja schon bei absehbaren 10%+ AFD-Ergebnissen Schnappatmung.

Im übrigen heißt Demokratie nicht zuletzt, sich mit Mehrheitsentscheidungen, die einem missfallen, zu arrangieren.


Gib zu, im Grunde Deines Herzens bist Du auch ein Gutmensch. Du hattest nur noch nicht die Traute, dich zu outen. Teufel



Schlimmer noch, samson ist ein "Gutanziehmensch". Fuer 'ne schicke Designerkrawatte macht der alles. Sogar solche wie Trump waehlen.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 8307

Beitrag(#2046850) Verfasst am: 02.03.2016, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
...
Aber was meinst du denn?
Vor allem hiermit
Zitat:
Das was er sagen will, steht nämlich bei zelig richtig, in Samsons Text ist eine doppelte Verneinung, die den Sinn umdreht.

Frage

Dann macht halt mal ein Biologe Deutschunterricht:

Lass es lieber und kümmner dich um die Kröten.
So oder so wird keine doppelte Verneinung draus.
Niemals nicht Sehr glücklich
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20246
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2046853) Verfasst am: 02.03.2016, 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
....
So oder so wird keine doppelte Verneinung draus.
Niemals nicht Sehr glücklich

Lachen
Vielleicht findest Du ja jemanden, der es Dir nochmal erklärt.

p.s. da sich anscheinend niemand findet:
fwo hat folgendes geschrieben:
....
Dann macht halt mal ein Biologe Deutschunterricht:

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich las vor kurzem eine schön Analyse, wonach unwahrscheinlich sei, dass Trumps Politik sich trotz radikaler Rhetorik nicht wesentlich von der vorhergehender Präsidenten unterscheiden würde. ....


"Es sei unwahrscheinlich, dass Trumps Politik sich nicht wesentlich von der vorhergehender Präsidenten unterscheiden würde."
Bedeutet:
Es ist wahrscheinlich, dass Trumps Politik sich wesentlich von der seiner Vorgänger unterscheiden würde.
....

Die erste Verneinung steckt un den un von unwahrscheinlich (= nicht wahrscheinlich).

Du hättest auch selbst drauf kommen können, wenn Du Dir angesehen hättest, wie ich in der "Übersetzung" beide Verneinungen aufgelöst habe.

Aber Du brauchst keine Angst zu haben - ich werde nicht versuchen, Dir auch noch das mit den Kröten beizubringen. zwinkern
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 1820

Beitrag(#2046872) Verfasst am: 02.03.2016, 23:28    Titel: Antworten mit Zitat

fwo nimmt sich gerade zu viel Zeit. Lachen

Jedenfalls bin ich dafür, dass erstmals eine Frau Präsident wird.
Ich sage aber nicht welche. Lachen

http://www.spiegel.de/politik/ausland/hillary-clinton-sie-muss-die-welt-vor-trump-retten-kommentar-a-1080306.html
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35983
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2046878) Verfasst am: 03.03.2016, 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann sogar etwas Positives an Trumps Siegeszug durch die Vorwahlen erkennen. Der Mann hat das Zeug dazu die republikanische Partei zu zerstoeren. Ich finde jede konservative Partei auf diesem Planeten verdient einen Donald Trump.

Donald Trump ist dabei nur das juengste Beispiel wie moralisch heruntergekommen der Konservatismus (vor allem, aber nicht nur) in Nordamerika ist. Ich erinnere mich noch recht gut an den versoffenen Crackhead Rob Ford in Toronto, den billigen Koofmich Mike Duffy und den tiefen Fall seines Besitzers, Stephen Harper in Kanada, dessen Name kaum noch in den Nachrichten vorkommt.

Konservative heute sind heruntergekommene kleine Gauner, ohne Werte und ohne jedes Selbstwertgefuehl, stattdessen mit viel Gier und Ruecksichtslosigkeit. Wie billige Bahnhofsnutten verkaufen sie sich an den erstbesten Bieter, ohne jedes Schamgefuehl und im Gegensatz zu frueher versuchen sie das kaum noch zu verbergen. Genauswowenig wie der Narzist Trump zu verbergen versucht, dass der einzige Mensch, den er nicht verachtet, er selbst ist. Der tut noch nicht mal so als ob er fuer irgendwelche Werte eintritt oder gar ein kohaerentes politisches Konzept haette und gerade das ist es, was seine Fans, diese chemisch sedierten, sofafurzenden Zyniker, denen laengst selbst jedes Wertebewusstsein und jede Hoffnung auf Sinn im eigenen Leben unter der Dauerberieslung mit allerseichtester Unterhaltung abhanden gekommen ist und die stattdessen in einem ganz besonders dumpfen Sinne stolz darauf sind zufaellig in den USA geboren zu sein, so anziehend finden: "Der ist ein genauso dummes Arschloch wie ich und der ist auch noch stolz darauf. Den Mann waehle ich!" Konservatismus im Spaetstadium.

Frueher scherzte ich, nachdem solche drittklassigen Hollywoodschauspieler wie Reagan oder Schwarzenegger in der Politik Karriere machten, dass die Amis bald reif dafuer waeren die Mickey Mouse ins Weisse Haus zu waehlen. Ich war wohl zu optimistisch, jetzt kann es durchaus auf Donald Duck hinauslaufen.

Man darf gespannt sein wie dies die Partei der Republikaner alles durchsteht. Nachdem diese Partei bereits seit Jahren durch die bestaendig staerker werdenden Teekraenzchenfreaks, die genausowenig ueber Werte und praktikable politische Konzepte verfuegen wie Trump, immer mehr politisch paralysiert wird, droht ihr jetzt auch noch die Donaldisierung, Politikfaehigkeit sieht anders aus. Kann sogar passieren, dass jetzt republikanische Senatoren und Kongressabgeordnete ausscheren und sich auf Hilary Clintons Seite schlagen, um Trumps ueberbordendem Ego und dem Zerfall ihrer Partei zu entkommen. Man darf gespannt sein.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20246
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2046881) Verfasst am: 03.03.2016, 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
......
kleine Gauner, ohne Werte und ohne jedes Selbstwertgefuehl, stattdessen mit viel Gier und Ruecksichtslosigkeit. Wie billige Bahnhofsnutten verkaufen sie sich an den erstbesten Bieter, ohne jedes Schamgefuehl ....

Das da gefällt mir gar nicht an diesem Post.

Die billigen Nutten stehen im besten Fall so freiwillig am Bahnhof, wie der Doktor der Philosophie vor dem Bahnhof am Steuer eines Taxis sitzt, von der selben Geldgier getrieben, die halt befriedigt werden muss, wenn man sich etwas zu essen kaufen will.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35983
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Beitrag(#2046887) Verfasst am: 03.03.2016, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
......
kleine Gauner, ohne Werte und ohne jedes Selbstwertgefuehl, stattdessen mit viel Gier und Ruecksichtslosigkeit. Wie billige Bahnhofsnutten verkaufen sie sich an den erstbesten Bieter, ohne jedes Schamgefuehl ....

Das da gefällt mir gar nicht an diesem Post.

Die billigen Nutten stehen im besten Fall so freiwillig am Bahnhof, wie der Doktor der Philosophie vor dem Bahnhof am Steuer eines Taxis sitzt, von der selben Geldgier getrieben, die halt befriedigt werden muss, wenn man sich etwas zu essen kaufen will.



Dann moechte ich mich in aller Form bei allen Bahnhofsnutten dafuer entschuldigen, dass ich sie mit konservativen Politikern verglichen habe. Das war nicht fair von mir und wird nicht wieder vorkommen. Verlegen
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Johnny
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Anmeldungsdatum: 23.08.2015
Beiträge: 702

Beitrag(#2046903) Verfasst am: 03.03.2016, 01:29    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Konservative heute sind heruntergekommene kleine Gauner, ohne Werte und ohne jedes Selbstwertgefuehl, stattdessen mit viel Gier und Ruecksichtslosigkeit. Wie billige Bahnhofsnutten verkaufen sie sich an den erstbesten Bieter, ohne jedes Schamgefuehl und im Gegensatz zu frueher versuchen sie das kaum noch zu verbergen.


Trump ist doch gar kein Konservativer. Er ist einer der linksliberalsten Kandidaten im Feld der Republikaner.
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Anmeldungsdatum: 09.06.2010
Beiträge: 8557

Beitrag(#2046907) Verfasst am: 03.03.2016, 01:35    Titel: Antworten mit Zitat

Johnny hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Konservative heute sind heruntergekommene kleine Gauner, ohne Werte und ohne jedes Selbstwertgefuehl, stattdessen mit viel Gier und Ruecksichtslosigkeit. Wie billige Bahnhofsnutten verkaufen sie sich an den erstbesten Bieter, ohne jedes Schamgefuehl und im Gegensatz zu frueher versuchen sie das kaum noch zu verbergen.


Trump ist doch gar kein Konservativer. Er ist einer der linksliberalsten Kandidaten im Feld der Republikaner.

Eine Standortfrage, welche gut Geltung erlangt, wenn man die Aussage zu den Aussagen des "linksliberalen" Trump in Relation setzt. Von deiner Warte liegst du vermutlich als sogar richtig... Mr. Green
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35983
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2046908) Verfasst am: 03.03.2016, 01:35    Titel: Antworten mit Zitat

Johnny hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Konservative heute sind heruntergekommene kleine Gauner, ohne Werte und ohne jedes Selbstwertgefuehl, stattdessen mit viel Gier und Ruecksichtslosigkeit. Wie billige Bahnhofsnutten verkaufen sie sich an den erstbesten Bieter, ohne jedes Schamgefuehl und im Gegensatz zu frueher versuchen sie das kaum noch zu verbergen.


Trump ist doch gar kein Konservativer. Er ist einer der linksliberalsten Kandidaten im Feld der Republikaner.



Es sind die Mitglieder einer konservativen Partei, die gerade dabei sind diese Witzfigur zu ihrem Praesidentschaftskandidaten zu machen. "Linksliberal" ist der auch nicht. Der ist eigentlich nur bescheuert und hat gar keinen politischen Standpunkt. Der will bloss Krawall machen. Dass gerade Konservative auf den reinfallen, halte ich fuer bezeichnend und es bestaetigt das von mir ausgefuehrte.

Ich habe auch noch 'nen netten Spruch online gefunden:

"You Americans might view this as a presidential election, but the rest of the world considers it an IQ-Test. And I have to tell You, it doesn't look good at this point."

Sehr glücklich
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Johnny
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Beiträge: 702

Beitrag(#2046912) Verfasst am: 03.03.2016, 02:19    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Es sind die Mitglieder einer konservativen Partei, die gerade dabei sind diese Witzfigur zu ihrem Praesidentschaftskandidaten zu machen. "Linksliberal" ist der auch nicht. Der ist eigentlich nur bescheuert und hat gar keinen politischen Standpunkt.


Trump ist der Kandidat der "Wutbürger".

Er stellt sich als der Anti-Politiker da und zieht über die "Versager" in Washington her. Damit nutzt er die seit langem angestaute Unzufriedenheit vieler Menschen mit der etablierten Politik.

Er nimmt keine Grosspenden an und betont immer, dass er als einzgier Kandidat seinen Wahlkampf selbst finanziert und deshalb unabhängig von Lobbyisten ist.

Seine Rhetorik ist radikal und politisch inkorrekt. Das bringt ihm viel Aufmerksamkeit in den Medien. Zwar steht hinter seiner Rhetorik kein politisches Programm, aber es bleibt bei vielen Bürgern der Eindruck haften:"Endlich spricht mal einer Klartext."

Damit bringt er dann eben so ca. 35% Protestwähler hinter sich.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35983
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2046916) Verfasst am: 03.03.2016, 02:51    Titel: Antworten mit Zitat

Johnny hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Es sind die Mitglieder einer konservativen Partei, die gerade dabei sind diese Witzfigur zu ihrem Praesidentschaftskandidaten zu machen. "Linksliberal" ist der auch nicht. Der ist eigentlich nur bescheuert und hat gar keinen politischen Standpunkt.


Trump ist der Kandidat der "Wutbürger".


Jo. Und die sind auch bloss bescheuert und haben keinen politischen Standpunkt. Deswegen rennen die auch solchen Typen wie Trump nach.


Johnny hat folgendes geschrieben:
Er stellt sich als der Anti-Politiker da und zieht über die "Versager" in Washington her. Damit nutzt er die seit langem angestaute Unzufriedenheit vieler Menschen mit der etablierten Politik.


Das hat bloss den kleinen Schoenheitsfehler, dass der Bankrotteur Trump selbst ein groesserer Versager ist als jene Politiker. Seine Anhaenger sind nur zu dumm das zu merken.

Johnny hat folgendes geschrieben:
Er nimmt keine Grosspenden an und betont immer, dass er als einzgier Kandidat seinen Wahlkampf selbst finanziert und deshalb unabhängig von Lobbyisten ist.


Diese Luege Trumps hat John Oliver in seiner juengsten Ausgabe von "This week tonight" gerade erst widerlegt.

Johnny hat folgendes geschrieben:
Seine Rhetorik ist radikal und politisch inkorrekt. Das bringt ihm viel Aufmerksamkeit in den Medien. Zwar steht hinter seiner Rhetorik kein politisches Programm, aber es bleibt bei vielen Bürgern der Eindruck haften:"Endlich spricht mal einer Klartext."

Damit bringt er dann eben so ca. 35% Protestwähler hinter sich.



Wie kann einer "Klartext" reden, wenn hinter seiner Rgetorik nichts dahinter steckt? Der spricht ungefaehr so Klartext wie frueher mein seliger Onkel Erwin, wenn er nach dem 9. Viertel Wein die Welt erklaerte. Und ja. Dieser Donald Trump haette meinem Onkel Erwin sehr gut gefallen.
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4585

Beitrag(#2046920) Verfasst am: 03.03.2016, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Konservative heute sind heruntergekommene kleine Gauner, ohne Werte und ohne jedes Selbstwertgefuehl, stattdessen mit viel Gier und Ruecksichtslosigkeit.

Und was ist dann an diesen Leuten - außer einer eventuellen Selbstbezeichnung "konservativ"?
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diskordianerpapst
Zeuger Jehovas



Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 4402

Beitrag(#2046953) Verfasst am: 03.03.2016, 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:

(...)
ich würde mir dessen Regentschaft auch nicht wünschen; ein leises Kichern ob der vorhersehbaren Ausraster der Kreise, die gern als "Gutmenschen" bezeichnet werden, wäre allerdings schwer zu unterdrücken.

(...)
Im übrigen heißt Demokratie nicht zuletzt, sich mit Mehrheitsentscheidungen, die einem missfallen, zu arrangieren.


Das mag innerhalb eines Landes gelten.
Blöderweise stellt die Bevölkerung der USA nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung, die zumindest
mittelbar, manchmal in Teilen auch sehr unmittelbar von den Entscheidungen eines US-Präsidenten
betroffen sind.
Leider hat es sich mehrfach gezeigt das weder die US-Bevölkerung, noch die vielbeschworenen
"Checks and Balances" des dortigen politischen Systems der Verantwortung der USA in der Welt gerecht werden.

Wünsche frohes Kichern beim nächsten aussenpolitischen Stunt dessen Folgen auch wir zu tragen haben.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35983
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2047063) Verfasst am: 03.03.2016, 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Konservative heute sind heruntergekommene kleine Gauner, ohne Werte und ohne jedes Selbstwertgefuehl, stattdessen mit viel Gier und Ruecksichtslosigkeit.

Und was ist dann an diesen Leuten - außer einer eventuellen Selbstbezeichnung "konservativ"?


Was an Konservativen "konservativ" ist? Gute Frage! Das musst Du diese Leute fragen. Rein vom Wort her verstehe ich ja unter "konservativ" auch was anderes als das, was in konservativen Parteien von CDU bis AfD, von den amerikanischen Republikanern bis zur Schweizer SVP so rumrennt.

Da geht's ja eigentlich mehr um's bewahren von Werten oder der natuerlichen Umwelt. So gesehen waeren die Gruenen in D die eigentlichen Konservativen. Es hat sich allerdings so eingebuergert, dass eher Zynisten ohne jegliche Werte und ohne jede Absicht auch nur irgendwas zu bewahren, ausser dem guten Ruf und der eigenen Zahlungsfaehigheit (letzteres allerdings um jeden Preis!) als "konservativ" bezeichnet werden bzw. sich selbst so bezeichnen, was man zwar merkwuerdig finden kann, aber das ist halt mal so.

Im Grunde genommen sehe ich das mit den Konservativen so aehnlich wie Du mit Faschisten. Wenn man es ganz streng nimmt, dann gibt es solche gar nicht. Diejenigen, die mit der Vokabel bezeichnet werden oder sich selbst so bezeichnen, sind gar nicht konservativ im eigentlichen Wortsinn und diejenigen, die man im Wortsinn als "konservativ" bezeichnen koennte wollen dies gar nicht sein, weil erstere, also in D die Kohls und Kochs der letzten Jahrzehnte, diesem Wort einen so schlechten Beigeschmack angelogen und anbetrogen haben, dass sich Leute, die ihr Verhalten an Werten orientieren und nicht ausschliesslich am Wohlergehen des eigenen Bankkontos, nicht mehr so bezeichnen wollen. Das ist inzwischen ganz aenlich wie mit dem Wort "Faschist". So bezeichneten sich vor fast einem Jahrhundert mal viele Menschen selbst. Dann wurde dieses Wort durch die Handlungen dieser Leute so negativ besetzt, dass es zuerst fuer die Nichtfaschisten zum Schimpfwort wurde und es mittlerweile so pfui ist, dass noch nicht mal mehr Faschisten Faschisten genannt werden wollen. zwinkern
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 10229
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2047072) Verfasst am: 03.03.2016, 21:17    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Konservative heute sind heruntergekommene kleine Gauner, ohne Werte und ohne jedes Selbstwertgefuehl, stattdessen mit viel Gier und Ruecksichtslosigkeit.

Und was ist dann an diesen Leuten - außer einer eventuellen Selbstbezeichnung "konservativ"?


Was an Konservativen "konservativ" ist? Gute Frage! Das musst Du diese Leute fragen. Rein vom Wort her verstehe ich ja unter "konservativ" auch was anderes als das, was in konservativen Parteien von CDU bis AfD, von den amerikanischen Republikanern bis zur Schweizer SVP so rumrennt.

Da geht's ja eigentlich mehr um's bewahren von Werten oder der natuerlichen Umwelt. So gesehen waeren die Gruenen in D die eigentlichen Konservativen. Es hat sich allerdings so eingebuergert, dass eher Zynisten ohne jegliche Werte und ohne jede Absicht auch nur irgendwas zu bewahren, ausser dem guten Ruf und der eigenen Zahlungsfaehigheit (letzteres allerdings um jeden Preis!) als "konservativ" bezeichnet werden bzw. sich selbst so bezeichnen, was man zwar merkwuerdig finden kann, aber das ist halt mal so.

Im Grunde genommen sehe ich das mit den Konservativen so aehnlich wie Du mit Faschisten. Wenn man es ganz streng nimmt, dann gibt es solche gar nicht. Diejenigen, die mit der Vokabel bezeichnet werden oder sich selbst so bezeichnen, sind gar nicht konservativ im eigentlichen Wortsinn und diejenigen, die man im Wortsinn als "konservativ" bezeichnen koennte wollen dies gar nicht sein, weil erstere, also in D die Kohls und Kochs der letzten Jahrzehnte, diesem Wort einen so schlechten Beigeschmack angelogen und anbetrogen haben, dass sich Leute, die ihr Verhalten an Werten orientieren und nicht ausschliesslich am Wohlergehen des eigenen Bankkontos, nicht mehr so bezeichnen wollen. Das ist inzwischen ganz aenlich wie mit dem Wort "Faschist". So bezeichneten sich vor fast einem Jahrhundert mal viele Menschen selbst. Dann wurde dieses Wort durch die Handlungen dieser Leute so negativ besetzt, dass es zuerst fuer die Nichtfaschisten zum Schimpfwort wurde und es mittlerweile so pfui ist, dass noch nicht mal mehr Faschisten Faschisten genannt werden wollen. zwinkern


Bestfalls kommt bei selbsternannten Konservativen das "Regieren auf Sicht" heraus. Einen langfristigen Plan haben sie nicht. Wenn es zu einer massiven Krise kommt, versagen sie erbärmlich. Schöne Beispiele waren George W. Busch beim Hurrikan Katrina - oder Edmund Stoiber, der beim Elbhochwasser 2002 binnen weniger Wochen den schon sicher geglauben Wahlsieg versemmelt hat.
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4585

Beitrag(#2047213) Verfasst am: 04.03.2016, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Im Grunde genommen sehe ich das mit den Konservativen so aehnlich wie Du mit Faschisten. Wenn man es ganz streng nimmt, dann gibt es solche gar nicht.

Ich bin in der Tat der Ansicht, dass es kaum noch Konservative gibt. Erst recht nicht in Union und AFD.
Bzgl. der US-Parteien mögen sich kenntnisreichere Leute streiten.
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sünnerklaas
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Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2047219) Verfasst am: 04.03.2016, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Im Grunde genommen sehe ich das mit den Konservativen so aehnlich wie Du mit Faschisten. Wenn man es ganz streng nimmt, dann gibt es solche gar nicht.

Ich bin in der Tat der Ansicht, dass es kaum noch Konservative gibt. Erst recht nicht in Union und AFD.
Bzgl. der US-Parteien mögen sich kenntnisreichere Leute streiten.


Die klassischen Volksparteien waren sehr breit aufgestellt. Zwischen Alfred Dregger und Norbert Blüm in der CDU war eine Menge Platz - genauso, wie zwischen Herbert Wehner und Helmut Schmidt in der SPD. Wirklich "konservativ" oder wirklich "links" waren Parteien stets nie. So, wie Kohl für manche seiner Parteigänger sozialdemokratisch erschien, war Schmidt "rechts".
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Critic
oberflächlich



Anmeldungsdatum: 22.07.2003
Beiträge: 14034
Wohnort: Arena of Air

Beitrag(#2047266) Verfasst am: 05.03.2016, 02:10    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
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Ja, das ist durchaus möglich. Jedenfalls rotieren die Betrachter schon und malen sich Szenarien aus, wie ein verängstigtes Partei-Establishment reagieren könnte (natürlich gibt es noch eine weitere Option: nämlich irgendwann one-by-one umzukippen und sich peu a peu Trump anzunähern) (America gets schlonged by Trump):

Etwa nach der Art, wie Cruz und Rubio aufeinander reagiert hätten, ob sie es nicht für möglich hielten, ein gemeinsames Ticket zu bilden (wenn deren Anhänger da mitzögen). Und/oder wenn sich auf dem Nominierungsparteitag rechnerisch die Möglichkeit bieten sollte, Trump auflaufen zu lassen, selbst wenn dieser der mit Abstand stärkste Bewerber sein sollte.

Schließlich, selbst einen Kandidaten ins Spiel zu bringen, der als "Unabhängiger" antreten soll, in der Hoffnung, daß der sowohl Trump als auch dem Demokraten (vermutlich Clinton) ein paar wichtige Staaten abjagt, so daß keiner auf die benötigten Wahlmännerstimmen kommt - so daß die letztliche Entscheidung dem (mutmaßlich republikanisch dominierten) Kongreß anheimfiele - und dieser dann den "unabhängigen" Kandidaten zum Präsidenten wählen könnte. Das vergleichen die Autoren mit der Wahl von 1824 (Link). Und es gab ja auch noch einen anderen Fall, in dem eine Wahl durch politische Kungeleien beeinflußt wurde (nämlich 1876, vgl. "Rutherford B. Hayes").

Ob das die Partei nicht zerlegen würde, wenn das Establishment versucht, den eigenen Kandidaten, den Liebling der Basis zu sabotieren? (Und ich hatte mich ja gefragt: Ist Trump am Ende noch ein "U-Boot", das der Welt zeigen will, wie Republikaner sind - der kann ja, obwohl er sich redlich bemüht, echt nix sagen, das seine Anhänger schocken würde, so schmerzbefreit oder so "frustriert vom Establishment" scheinen die zu sein - und Hillary die Wahl sichern will?)

Und zu den vergangenen Wahlen wäre ja zu sagen, daß die letztlich Gewählten wenigstens noch eine *gewisse* Legitimation hatten, weil zumindest auch viele Menschen für sie gestimmt hatten. Aber am Ende den mit weitem Abstand drittplazierten Kandidaten zu wählen, würde das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Funktionieren des Systems wohl ziemlich ruinieren.
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"Die Pentagon-Gang wird in der Liste der Terrorgruppen geführt"

Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

"Wahrheit läßt sich nicht zeigen, nur erfinden." (Max Frisch)
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



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Beitrag(#2047268) Verfasst am: 05.03.2016, 03:57    Titel: Antworten mit Zitat

Critic hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich kann sogar etwas Positives an Trumps Siegeszug durch die Vorwahlen erkennen. Der Mann hat das Zeug dazu die republikanische Partei zu zerstoeren. Ich finde jede konservative Partei auf diesem Planeten verdient einen Donald Trump.


Ja, das ist durchaus möglich. Jedenfalls rotieren die Betrachter schon und malen sich Szenarien aus, wie ein verängstigtes Partei-Establishment reagieren könnte (natürlich gibt es noch eine weitere Option: nämlich irgendwann one-by-one umzukippen und sich peu a peu Trump anzunähern) (America gets schlonged by Trump):

Etwa nach der Art, wie Cruz und Rubio aufeinander reagiert hätten, ob sie es nicht für möglich hielten, ein gemeinsames Ticket zu bilden (wenn deren Anhänger da mitzögen). Und/oder wenn sich auf dem Nominierungsparteitag rechnerisch die Möglichkeit bieten sollte, Trump auflaufen zu lassen, selbst wenn dieser der mit Abstand stärkste Bewerber sein sollte.

Schließlich, selbst einen Kandidaten ins Spiel zu bringen, der als "Unabhängiger" antreten soll, in der Hoffnung, daß der sowohl Trump als auch dem Demokraten (vermutlich Clinton) ein paar wichtige Staaten abjagt, so daß keiner auf die benötigten Wahlmännerstimmen kommt - so daß die letztliche Entscheidung dem (mutmaßlich republikanisch dominierten) Kongreß anheimfiele - und dieser dann den "unabhängigen" Kandidaten zum Präsidenten wählen könnte. Das vergleichen die Autoren mit der Wahl von 1824 (Link). Und es gab ja auch noch einen anderen Fall, in dem eine Wahl durch politische Kungeleien beeinflußt wurde (nämlich 1876, vgl. "Rutherford B. Hayes").

Ob das die Partei nicht zerlegen würde, wenn das Establishment versucht, den eigenen Kandidaten, den Liebling der Basis zu sabotieren? (Und ich hatte mich ja gefragt: Ist Trump am Ende noch ein "U-Boot", das der Welt zeigen will, wie Republikaner sind - der kann ja, obwohl er sich redlich bemüht, echt nix sagen, das seine Anhänger schocken würde, so schmerzbefreit oder so "frustriert vom Establishment" scheinen die zu sein - und Hillary die Wahl sichern will?)

Und zu den vergangenen Wahlen wäre ja zu sagen, daß die letztlich Gewählten wenigstens noch eine *gewisse* Legitimation hatten, weil zumindest auch viele Menschen für sie gestimmt hatten. Aber am Ende den mit weitem Abstand drittplazierten Kandidaten zu wählen, würde das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Funktionieren des Systems wohl ziemlich ruinieren.


Es gibt noch eine weitere Moeglichkeit zum Selfdestruct fuer die Reps. Falls sie es naemlich doch noch schaffen sollten Trump zu stoppen und einen anderen Kandidaten aufzustellen oder falls es im Falle einer Nominierung Trumps genuegend Reps gibt, die offen zur Wahl Clintons aufrufen und so Trump eine richtig derbe Klatsche bereiten.

Trump hat schon bewiesen welch schlechter Verlierer er ist und seine Fans sind da eher noch schlimmer....

Das kann innerparteilisch sehr, sehr haesslich werden.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



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Beitrag(#2047521) Verfasst am: 06.03.2016, 23:53    Titel: Grenze USA-Mexiko Antworten mit Zitat

Ich habe mal nachgeschaut, wie lang die Grenze USA-Mexiko ist: 3138 km
http://wipo.mieo.de/grenze-usa-mexiko/
Das wird für die USA sehr teuer, eine so lange Mauer zu bauen, auf der Donald Trump drauf steht.
Außerdem muss die Grenze nach wie vor überwacht werden, was zusätzlich kostet.
Und die Mexikaner können noch über das Meer kommen oder über die Luft.
Sollte die Überwachung tatsächlich funktionieren, wird es den USA bald an billigen Arbeitskräften mangeln, nämlich eben jenen Mexikanern, die nicht mehr kommen können.
Also alles haltloser Schwachsinn.

http://www.berliner-mauer.de/kosten-des-pionier-und-signaltechnischen-ausbaus-der-berliner-mauer.html schrieb:
Zitat:
Nach einer Berechnung amerikanischer Behörden in Deutschland überschreiten die Kosten 100 Millionen DM West.

https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer#Kosten schreibt von 400 Mio. DDR-Mark
Und das waren nur 160 km, also ein zwanzigstel der 3138 km.
Demnach müsste die US-mexikanische Mauer 2 Milliarden DM von 1990 kosten.
Also, wenn man das umrechnen kann, vielleicht 1 Millarde Dollar.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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beachbernie
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Beitrag(#2047533) Verfasst am: 07.03.2016, 02:25    Titel: Re: Grenze USA-Mexiko Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Ich habe mal nachgeschaut, wie lang die Grenze USA-Mexiko ist: 3138 km
http://wipo.mieo.de/grenze-usa-mexiko/
Das wird für die USA sehr teuer, eine so lange Mauer zu bauen, auf der Donald Trump drauf steht.
Außerdem muss die Grenze nach wie vor überwacht werden, was zusätzlich kostet.
Und die Mexikaner können noch über das Meer kommen oder über die Luft.
Sollte die Überwachung tatsächlich funktionieren, wird es den USA bald an billigen Arbeitskräften mangeln, nämlich eben jenen Mexikanern, die nicht mehr kommen können.
Also alles haltloser Schwachsinn.

http://www.berliner-mauer.de/kosten-des-pionier-und-signaltechnischen-ausbaus-der-berliner-mauer.html schrieb:
Zitat:
Nach einer Berechnung amerikanischer Behörden in Deutschland überschreiten die Kosten 100 Millionen DM West.

https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer#Kosten schreibt von 400 Mio. DDR-Mark
Und das waren nur 160 km, also ein zwanzigstel der 3138 km.
Demnach müsste die US-mexikanische Mauer 2 Milliarden DM von 1990 kosten.
Also, wenn man das umrechnen kann, vielleicht 1 Millarde Dollar.



Die Kosten der Mauer sind doch egal. Donald Duck meint die Mexikaner wuerden die bezahlen. Hat er selbst gesagt, auf einer Wahlkampfveranstaltung. Sehr glücklich

Ausserdem sind die Kosten, die Du hier veranschlagst, fuer einen Milliardaer, der so reich ist wie Donald Duck von sich behauptet, irgendwie ein Klacks... Smilie
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beachbernie
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Beitrag(#2047627) Verfasst am: 07.03.2016, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ich las vor kurzem eine schön Analyse, wonach unwahrscheinlich sei, dass Trumps Politik sich trotz radikaler Rhetorik nicht wesentlich von der vorhergehender Präsidenten unterscheiden würde. ......



So aehnlich stellten sich das die deutschen Konservativen der 30ger Jahre des letzten Jahrhunderts wohl auch vor bevor sie Adolf Hitler zum Reichskanzler waehlten... zwinkern


Kann ja durchaus sein, das das im Falle Trumps so waere. Was aber wenn Trump als Praesident genau das macht, was er vorher mit seiner "radikalen Rhetorik" ankuendigte? So wie dies Hitler als Reichskanzler machte? Jedenfalls kann dann hinterher niemand sagen er haette das alles nicht gewusst.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



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Beitrag(#2047630) Verfasst am: 07.03.2016, 20:10    Titel: Re: Grenze USA-Mexiko Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Ich habe mal nachgeschaut, wie lang die Grenze USA-Mexiko ist: 3138 km
http://wipo.mieo.de/grenze-usa-mexiko/
Das wird für die USA sehr teuer, eine so lange Mauer zu bauen, auf der Donald Trump drauf steht.
Außerdem muss die Grenze nach wie vor überwacht werden, was zusätzlich kostet.
Und die Mexikaner können noch über das Meer kommen oder über die Luft.
Sollte die Überwachung tatsächlich funktionieren, wird es den USA bald an billigen Arbeitskräften mangeln, nämlich eben jenen Mexikanern, die nicht mehr kommen können.
Also alles haltloser Schwachsinn.

http://www.berliner-mauer.de/kosten-des-pionier-und-signaltechnischen-ausbaus-der-berliner-mauer.html schrieb:
Zitat:
Nach einer Berechnung amerikanischer Behörden in Deutschland überschreiten die Kosten 100 Millionen DM West.

https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer#Kosten schreibt von 400 Mio. DDR-Mark
Und das waren nur 160 km, also ein zwanzigstel der 3138 km.
Demnach müsste die US-mexikanische Mauer 2 Milliarden DM von 1990 kosten.
Also, wenn man das umrechnen kann, vielleicht 1 Millarde Dollar.


Eine solche Mauer würde ein vielfaches von einer Milliarde kosten.

Wie kommst du denn auf eine solche Summe?
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Sermon
panta rhei



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Beitrag(#2047716) Verfasst am: 08.03.2016, 05:54    Titel: Re: Grenze USA-Mexiko Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
Eine solche Mauer würde ein vielfaches von einer Milliarde kosten.
Na deshalb wird ja die Mauerbauforderung von deren Urheber mit der phantasierten Kostenlosigkeits-Behauptung fuer den us-amerikanischen Steuerzahler verbunden: Mexiko werde das Bauwerk ja schon bezahlen. Pillepalle
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Critic
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Beitrag(#2047982) Verfasst am: 10.03.2016, 03:44    Titel: Antworten mit Zitat

Für das republikanische Establishment wird es eine Wahl zwischen Pest und Cholera werden

Langsam wird immer klarer, daß moderate Kandidaten eigentlich keine Chance mehr haben: Der einzige andere Kandidat, der neben Trump noch Erfolge einfährt, ist der ultrakonservative Ted Cruz. Und auch dieser wird womöglich nicht mehr lange mithalten können: In vielen Bundesstaaten sind die Kreise, die sich von diesen Vorstellungen angesprochen fühlen, anscheinend auch nicht so groß, und die meisten folgenden Vorwahlen werden nach dem Prinzip "winner take all" erfolgen, sprich der Zweitplazierte wird keine Delegierten erhalten.
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Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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Sermon
panta rhei



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Beitrag(#2048160) Verfasst am: 11.03.2016, 08:31    Titel: Antworten mit Zitat

Immer wieder werden Protester von Security-Leuten unsanft von Trump-Veranstaltrungen entfernt. Immer haeufiger greifen Trump-Anhaenger selbst zu Gewalt gegen bereits abgefuehrte Protester.

78 year old white male punching a 26 year old black male protester in the face

Der Gewalttaeter rechtfertigt sich mit einer bizzaren Logik kuendigt nach dem Faustschlag gar Mord an:

Zitat:
"Yes, he deserved it. The next time we see him, we might have to kill him. We don't know who he is. He might be with a terrorist organization," McGraw said in an interview conducted after the rally but before he was charged. He added that the protester was not acting "like an American" and said it was unclear if he was a part of ISIS.


All die von der Trump-Kampagne ausgehende Hetze, sie hat einen gesellschaftlichen Resonanzboden.

An undercurrent of violence courses through Trump’s events ​and speeches. In North Carolina, it erupted into the open.
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Zuletzt bearbeitet von Sermon am 11.03.2016, 09:26, insgesamt einmal bearbeitet
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Sermon
panta rhei



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Beitrag(#2048167) Verfasst am: 11.03.2016, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

What His Believers See in Donald Trump

Zitat:
“The country is a mess, and he’s the only one who can help us,”


Fuer diese Haltung gab es bereits 1932 ein Plakat:

http://www.bildindex.de/obj20243052.html


What to make of Trump phenomenon

The rise of American authoritarianism

What the party's junk obsession says about 2016 Republican Party
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beachbernie
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Beitrag(#2048244) Verfasst am: 11.03.2016, 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

In den letzten Tagen sieht man bei uns im Fernsehen (vor allem CBC) viele Hintergrundberichte zur US-Praesidentschaftswahl, vor allem zu den Vorgaengen auf republikanischer Seite. Dort kann im Prinzip alles passieren.

Prinzipiell gibt es dort die Moeglichkeit, dass Trump sich bereits in den Vorwahlen die noetige Mehrheit von ueber 50% der Delegiertenstimmen auf dem Nominierungsparteitag sichert. Danach sieht es allerdings nicht unbedingt aus. Zur Zeit verfuegt er ueber deutlich weniger als 50% der bisher feststehenden Delegiertenstimmen. Seine Konkurrenten verfuegen zusammengenommen ueber mehr als Trump. Dies bedeutet, dass eine Kandidatur Trumps immer noch verhindert werden kann obwohl er immer noch deutlich vor dem zweitplazierten fuehrt und die Zeichen mehren sich, dass das Establishment der Republikaner genau dies anstrebt.

Eine Moeglichkeit Trump zu verhindern waere, dass man sich auf einen Gegenkandidat einigt, die restlichen zurueckziehen und dieser Gegenkandidat seinerseits eine Mehrheit bekommt. Dies wird jedoch zunehmend unwahrscheinlich. Dazu liegt Trump bereits zu weit vor dem Zweitplazierten. Deshalb glaube ich nicht, dass man das noch probieren wird. Es waere einfach zu gefaehrlich, weil Trump dann nur noch einen Konkurrenten schlagen muesste.

Die zweite Moeglichkeit ist alle Gegenkandidaten im Rennen zu halten und darauf zu setzen, dass sie insgesamt genuegend Delegierten einsammeln koennen um eine absolute Mehrheit fuer Trump zu verhindern.

Dann naemlich wuerde der fuer Juli terminierte Nominierungsparteitag der Reps in Cleveland eine sogenannte "brokered convention", d.h. es ist noch alles offen und der letztendliche Kandidat wuerde bei Hinterzimmerverhandlungen ausgeknobelt, wobei nicht nur jeder Kandidat mit "seinen" Delegiertenstimmen pokern koennte, sondern die Delegierten zumindest theoretisch bei ihrer Stimmabgabe voellig frei waeren. Ein solcher Prozess koennte sich tagelang hinziehen.

Viele innerhalb der republikanischen Partei haben allerdings grosse Bedenken gegen ein solches Szenario. Das koennte sehr haesslich werden mit Kiewer Zustaenden in und ausserhalb des Parteitags. Zieht man die bereits auf Wahlkampfveranstaltungen demonstrierte Gewaltbereitschaft und den Fanatismus vieler Trumpanhaenger sowie das grotesk aufgeblasene Ego und der Narzismus Trumps in Betracht, so kann es leicht passieren, dass sich die Stimmung hochschaukelt und es nicht so einfach akzeptiert wird, dass man Trump "die Kandidatur stiehlt". Insbesondere falls Trump, was durchaus moeglich ist, mit einer Brandrede auf eine etwaige Niederlage reagiert, kann es krachen. D.H. Schreiduelle und Faustschlaege in der Halle und Unruhen davor.

Eine weitere Moeglichkeit, die man keinesfalls ausschliessen solte, waere dass ein Gegenkandidat Trumps aus der Phalanx gegen ihn ausschert und sich anbietet Trump im Tausch gegen den Job als Vizepraesidentschaftskandidat zu unterstuetzen. Immerhin haben wir es hier mit einer konservativen Partei zu tun und da ist im Prinzip jeder kaeuflich.

Auch letzteres koennte zu haesslichen Szenen fuehren und die Partei letztendlich zerstoeren, dann naemlich wenn das Parteiestablish auf den "Verrat" dadurch reagiert, dass es der gesamte Praesidentschaftskampagne die Unterstuetzung entzieht.

Ich persoenlich gehe davon aus, dass die republikanische Partei in dieser Form zum Jahresende nicht mehr existieren wird. Zu stark sind die Zentrifugalkraefte darin. Es wird in irgendeiner Form zu einer Neugruendung bzw. Spaltung kommen mit ungewissem Ausgang.

Auf jeden Fall wird das so spannend werden, dass ich mir im Juli wohl zum ersten Mal die Live-Berichterstattung vom Rep-Nominierungsparteitag anschauen werde und ich glaube, dass ich dabei bestens unterhalten werde. Smilie
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