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Das Elektroauto
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diskordianerpapst
Zeuger Jehovas



Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 4403

Beitrag(#2079102) Verfasst am: 12.12.2016, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

Konnte man bei diesem rasenden Zäpchen auf jeden Fall:
https://de.wikipedia.org/wiki/La_Jamais_Contente

obwohl ich bei nem Belgier ja eher eine Pommes-Form erwartet hätte...
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15638
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2079285) Verfasst am: 14.12.2016, 15:20    Titel: Antworten mit Zitat

Wie heizt man eigentlich Elektroautos? Oder muß man da drin frieren? Ist es so wie beim VW-Käfer: Alle Scheiben ringsherum dick zugefroren, nur vor dem Fahrer eine briefbogengroße Guckfläche freigehaucht?
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1327

Beitrag(#2079286) Verfasst am: 14.12.2016, 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Wie heizt man eigentlich Elektroautos? Oder muß man da drin frieren? Ist es so wie beim VW-Käfer: Alle Scheiben ringsherum dick zugefroren, nur vor dem Fahrer eine briefbogengroße Guckfläche freigehaucht?


Mit einer zusätzlichen E-Heizung. Viel nutzbare Abwärme gibt es nicht.
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Zoff
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 21549

Beitrag(#2079288) Verfasst am: 14.12.2016, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Stadtbewohner verfügen für gewöhnlich weder über eine Garage, noch über einen festen Stellplatz. Vielmehr sucht man sich einen Parkplatz möglichst nah am Haus.

Gibt es da schon ein Konzept zum Aufladen der Batterien über Nacht?
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1327

Beitrag(#2079290) Verfasst am: 14.12.2016, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
Stadtbewohner verfügen für gewöhnlich weder über eine Garage, noch über einen festen Stellplatz. Vielmehr sucht man sich einen Parkplatz möglichst nah am Haus.

Gibt es da schon ein Konzept zum Aufladen der Batterien über Nacht?


Ja -einen Netzstecker mit sehr langem Kabel Auf den Arm nehmen

Spaß beiseite, wäre mir nicht bekannt. Ich sehe auch keine Möglichkeit, eine mobile bzw. netzanschlussunabhängige Lademöglichkeit zu konzipieren. Entsprechend müsste langfristig einfach die Infrastruktur grundlegend überarbeitet werden, sodass auch Straßenrandparker eine praktikable Option zum Aufladen in ihrer Nähe haben.
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Zoff
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 21549

Beitrag(#2079292) Verfasst am: 14.12.2016, 17:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ratio hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Stadtbewohner verfügen für gewöhnlich weder über eine Garage, noch über einen festen Stellplatz. Vielmehr sucht man sich einen Parkplatz möglichst nah am Haus.

Gibt es da schon ein Konzept zum Aufladen der Batterien über Nacht?


Ja -einen Netzstecker mit sehr langem Kabel Auf den Arm nehmen

Das dürfte illegal sein. zwinkern
Zitat:

Spaß beiseite, wäre mir nicht bekannt. Ich sehe auch keine Möglichkeit, eine mobile bzw. netzanschlussunabhängige Lademöglichkeit zu konzipieren. Entsprechend müsste langfristig einfach die Infrastruktur grundlegend überarbeitet werden, sodass auch Straßenrandparker eine praktikable Option zum Aufladen in ihrer Nähe haben.


Klar. Ich habe nur noch nie davon gehört, dass zu diesem Thema von Seiten der E-Auto Promotern (Bundesregierung, Umweltverbände..) ein praktikables Konzept mitsamt Kostenberechnung vorgelegt worden wäre.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21466
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2079296) Verfasst am: 14.12.2016, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:
Stadtbewohner verfügen für gewöhnlich weder über eine Garage, noch über einen festen Stellplatz. Vielmehr sucht man sich einen Parkplatz möglichst nah am Haus.

Gibt es da schon ein Konzept zum Aufladen der Batterien über Nacht?

Warum unbedingt über Nacht? Ich würde die Kapazität der Akkus ersteinmal dadurch strecken, dass ich jedem Auto Solarpaneele auf Dach und Kühlerhaube verpassen würde. Bringt nicht viel, aber etwas. Mit entsprechenden Paneelen auf den Dächern, die Akkus befüllen, von denen aus die Autos befüllt werden, ist auch schon was möglich.

Das reicht aber alles nicht. Ganz wesentlich wird es tatsächlich sein, die Km pro Arsch zu reduzieren, was hier auch schon abgesprochen wurde.

Was wahrscheinlich auch weiter zunehmen wird, wird die Benutzung von E-Bikes sein, bei denen die Energie durch die eigene Arbeit gestreckt wird. So weiß ich, dass man wegen des durch diese Fahrzeuge veränderten Fahrverhaltens eine spezielle Fahrradschnellstecke von Elmshorn nach Hamburg plant, etwas woran man früher nicht im Traum gedacht hat (Ich bin mal ein paar Jahre von Uetersen nach Hamburg mit dem Rad gependelt, war damals aber nur ein Unikum, weil sich niemand vorstellen konnte, dass jemand diese Strecke mit dem Rad mit einem Schnitt von 35 km/h fährt.) Innerhalb Hamburgs werden auch schon Fahrradschnellwege in Angriff genommen.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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diskordianerpapst
Zeuger Jehovas



Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 4403

Beitrag(#2079311) Verfasst am: 14.12.2016, 20:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ratio hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Wie heizt man eigentlich Elektroautos? Oder muß man da drin frieren? Ist es so wie beim VW-Käfer: Alle Scheiben ringsherum dick zugefroren, nur vor dem Fahrer eine briefbogengroße Guckfläche freigehaucht?


Mit einer zusätzlichen E-Heizung. Viel nutzbare Abwärme gibt es nicht.


Kommt auf die Anwendung an. Akkus für Rennsport werden schonmal flüssig gekühlt, für manche
Luftfahrtanwendungen muss man so ca. 9kW Verlustwärme (nur in den Akkus) wegblasen,
nur um mal eine Hausnummer zu nennen.

Damit könnte man tatsächlich gut heizen. Bring nur wenig weil es sich um Anwendungen handelt
wo es entweder nicht auf Komfort ankommt oder die Verweilzeit so kurz ist das es gar nicht lohnt
die dicke Jacke abzulegen wenn es kalt draussen ist.

Bei normalen Elektroautos ist die Verlustwärme nicht so hoch das man damit bei -20° einen Innenraum
heizen könnte, da will man lieber erstmal die Akkus über ein paar Grad plus bekommen, damit man
da ohne Probleme Strom rausbekommt.

Heizen aus dem Akku ist ziemlich fies, begrenzt stark die Reichweite denn so ein Autoinnenraum ist
einfach gut gekühlt, so mit den Scheibenflächen und bischen Blech im Fahrtwind.
Und irgendwie kann ich mir jetzt Karren mit Thermopanefenstern schlecht vorstellen zwinkern

Eine mögliche Lösung wäre eine Art Speicherheizung die im Stand am Netz mit geladen wird.
Ein kleiner Verbrennungsmotor der im optimalen Arbeitspunkt mitläuft wäre auch machbar und
solche Konzepte sind ja eh angedacht um die Reichweite zu erhöhen. Dessen Abwärme könnte
im Winter heizen (auch den Akku! um die Karre überhaupt gängig zu bekommen) und vielleicht
sogar nach dem Absorberprinzip im Sommer kühlen.

Ein Revival der Käfer-Heizbirne steht also vielleicht kurz bevor. Ich fand das immer sehr
abenteuerlich wenn der Atem an der Frontscheibe gefror. Man hatte wie jeder halt seinen Eiskratzer
drinnen, nur eben auch griffbereit für drinnen zwinkern
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1327

Beitrag(#2079337) Verfasst am: 15.12.2016, 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Wie heizt man eigentlich Elektroautos? Oder muß man da drin frieren? Ist es so wie beim VW-Käfer: Alle Scheiben ringsherum dick zugefroren, nur vor dem Fahrer eine briefbogengroße Guckfläche freigehaucht?


Mit einer zusätzlichen E-Heizung. Viel nutzbare Abwärme gibt es nicht.


Kommt auf die Anwendung an. Akkus für Rennsport werden schonmal flüssig gekühlt, für manche
Luftfahrtanwendungen muss man so ca. 9kW Verlustwärme (nur in den Akkus) wegblasen,
nur um mal eine Hausnummer zu nennen.

Dass die Abwärmemenge proportional mit der Akkugröße steigt ist klar, Ahriman fragte jedoch offensichtlich nach PKW´s.

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Bei normalen Elektroautos ist die Verlustwärme nicht so hoch das man damit bei -20° einen Innenraum
heizen könnte[...]

Auch nicht bei -2°.

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Eine mögliche Lösung wäre eine Art Speicherheizung die im Stand am Netz mit geladen wird.

Was gleichbedeutend mit einem größeren Akku wäre, der dann wiederum die E-Heizung mitfüttert.

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Ein kleiner Verbrennungsmotor der im optimalen Arbeitspunkt mitläuft wäre auch machbar und
solche Konzepte sind ja eh angedacht um die Reichweite zu erhöhen.

"Klein" ist gut. Auch hier besteht kein Mehrwert ggü. einer einfachen Vergrößerung der Akku-Kapazität, sofern das Augenmerk auf der Heizung des Innenraums liegt.
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diskordianerpapst
Zeuger Jehovas



Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 4403

Beitrag(#2079339) Verfasst am: 15.12.2016, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Ratio hat folgendes geschrieben:
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Wie heizt man eigentlich Elektroautos? Oder muß man da drin frieren? Ist es so wie beim VW-Käfer: Alle Scheiben ringsherum dick zugefroren, nur vor dem Fahrer eine briefbogengroße Guckfläche freigehaucht?


Mit einer zusätzlichen E-Heizung. Viel nutzbare Abwärme gibt es nicht.


Kommt auf die Anwendung an. Akkus für Rennsport werden schonmal flüssig gekühlt, für manche
Luftfahrtanwendungen muss man so ca. 9kW Verlustwärme (nur in den Akkus) wegblasen,
nur um mal eine Hausnummer zu nennen.

Dass die Abwärmemenge proportional mit der Akkugröße steigt ist klar, Ahriman fragte jedoch offensichtlich nach PKW´s.


Wie kommst du da drauf? Ein grösserer Akku hat meist einen kleineren Innenwiderstand,
bei gleicher Last verringert sich somit die Verlustleistung. Über den dann längeren
Entladezeitraum wird die Abwärmemenge in etwa eher gleich bleiben.

Die Verlustleistung steigt mit dem Quadrat des Stromes, deshalb muss man bei Hochleistungsakkus
kühlen. Und deshalb hat man auch gerne hohe Spannungen.


Zitat:

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Eine mögliche Lösung wäre eine Art Speicherheizung die im Stand am Netz mit geladen wird.

Was gleichbedeutend mit einem größeren Akku wäre, der dann wiederum die E-Heizung mitfüttert.



Nö, warum sollte man "minderwertige" Wärmeenergie als wertvolle elektrische Energie, die
unmittelbar und mit sehr geringen Verlusten zur Fortbewqegung zur Verfügung steht in einem
hochwertigen Akku speichern, wenn es wesentlich billigere Speichermaterialien oder andere
Möglichkeiten gibt einfach nur zu zu heizen?
Das alte rein-raus-Spielchen bei Akkus geht eben auf die Lebensdauer, schnödes Heizen macht die
Dinger einfach noch teurer.

Zitat:

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Ein kleiner Verbrennungsmotor der im optimalen Arbeitspunkt mitläuft wäre auch machbar und
solche Konzepte sind ja eh angedacht um die Reichweite zu erhöhen.

"Klein" ist gut. Auch hier besteht kein Mehrwert ggü. einer einfachen Vergrößerung der Akku-Kapazität, sofern das Augenmerk auf der Heizung des Innenraums liegt.



Der Mehrwert liegt eben darin Netzunabhängig laden und heizen und die Reichweite erhöhen zu
können, je nach Grösse taugt so ein Teil auch als Notantrieb bis zur nächsten Steckdose.
Und ja: Sowas kann man auch klein bauen, in etwa Schuhkartongrösse für so 1-3kW.
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1327

Beitrag(#2079343) Verfasst am: 15.12.2016, 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Wie kommst du da drauf? Ein grösserer Akku hat meist einen kleineren Innenwiderstand,
bei gleicher Last verringert sich somit die Verlustleistung. Über den dann längeren
Entladezeitraum wird die Abwärmemenge in etwa eher gleich bleiben.


..streich das proportional. Inhaltlich war die Botschaft "Natürlich würde die Abwärmemenge eines Rennautos oder einer Luftfahrtanwendung zum Heizen reichen - das war aber nicht die Frage".

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Nö, warum sollte man "minderwertige" Wärmeenergie als wertvolle elektrische Energie, die
unmittelbar und mit sehr geringen Verlusten zur Fortbewqegung zur Verfügung steht in einem
hochwertigen Akku speichern, wenn es wesentlich billigere Speichermaterialien oder andere
Möglichkeiten gibt einfach nur zu zu heizen?
Das alte rein-raus-Spielchen bei Akkus geht eben auf die Lebensdauer, schnödes Heizen macht die
Dinger einfach noch teurer.

Dann rück mal raus damit, wie könnte solch eine "Speicherheizung" aussehen und wo kommt die Energie für das Aufwärmen her?

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Der Mehrwert liegt eben darin Netzunabhängig laden und heizen und die Reichweite erhöhen zu
können, je nach Grösse taugt so ein Teil auch als Notantrieb bis zur nächsten Steckdose.
Und ja: Sowas kann man auch klein bauen, in etwa Schuhkartongrösse für so 1-3kW.


Ich war mir recht sicher, dass der Threadtitel "Das Elektroauto" und nicht "das Hybridauto" ist.
Entsprechend kannst du deine Antwort ("pack nen Verbrennungsmotor rein") darauf, wie man ein E-Auto effektiv beheizen könne, doch nicht ernst meinen.
Dass die Reichweite damit erhöht wird ist klar, bewegt sich aber ebenfalls abseits der Fragestellung.

Und mit einem 1-3kW Motor erhöhst du ganz sicher nicht die Reichweite und erzeugst auch sonst keinen Mehrwert, der die Komplexität aufwiegt.
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diskordianerpapst
Zeuger Jehovas



Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 4403

Beitrag(#2079364) Verfasst am: 15.12.2016, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Was soll das Gemopper, ist ja wohl logisch das man zum Heizen die Energie aus dem Akku nehmen
muss, wenn man nichts anderes hat. Auch vollkommen klar dass man sich damit die Reichweite
beschränkt. Für so blöd halte ich jedenfalls die Anwesenden nicht, das man das noch erwähnen müsste.

Feuerchen im Fussraum, unterm Sitz oder im Fond ginge theoretisch natürlich auch.

Mir erschien es sinnvoll auf andere Möglichkeiten hinzuweisen, ob ein Miniatur-Hilfsmotor der
nicht direkt dem Antrieb dient ein Elektroauto gleich zu einem Hybridauto im landläufig verwendeten
Sinn macht, halte ich für fraglich.

Aber für die google-Scheuen hier ein paar Stimmen aus der Praxis:
http://www.goingelectric.de/forum/allgemeine-themen/heizung-in-e-autos-t2543.html
etwas älter, aber unten findet man aktuellere Threads zum Thema verlinkt.

Eine Alternative wären vielleicht Zeolithe oder Silicagel. Natürlich käme die Energie fürs Aufheizen/
Regenerieren
sinnvollerweise aus der Steckdose.
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Ratio
huhu



Anmeldungsdatum: 13.10.2014
Beiträge: 1327

Beitrag(#2079367) Verfasst am: 15.12.2016, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
Auch vollkommen klar dass man sich damit die Reichweite
beschränkt. Für so blöd halte ich jedenfalls die Anwesenden nicht, das man das noch erwähnen müsste.

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Heizen aus dem Akku ist ziemlich fies, begrenzt stark die Reichweite

Hust...

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Mir erschien es sinnvoll auf andere Möglichkeiten hinzuweisen, ob ein Miniatur-Hilfsmotor der
nicht direkt dem Antrieb dient ein Elektroauto gleich zu einem Hybridauto im landläufig verwendeten
Sinn macht, halte ich für fraglich.

Du führst hier einen "Miniatur-Hilfsmotor" als Heizungsalternative an, der 1-3kW haben soll.
Solch ein Motor könnte in der Tat weder den Antrieb unterstützen, womit die Bezeichnung als Motor fraglich ist, noch wäre er einer üblichen E-Heizung überlegen - mal ganz abgesehen davon, dass man eben wieder einen Brennstoff zum Heizen benötigen würde.

Von den Kosten gar nicht erst zu reden...

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Eine Alternative wären vielleicht Zeolithe oder Silicagel. Natürlich käme die Energie fürs Aufheizen/
Regenerieren
sinnvollerweise aus der Steckdose.


Da du es ernst zu meinen scheinst empfehle ich dir, dass mit einem Speichermedium deiner Wahl durchzurechnen...die Praktikabilität mal aussen vor.

Im Übrigen bieten die E-Heizungen aktueller Elektroautos sicherlich schon die Möglichkeit zum Netzbetrieb, womit überhaupt kein Vorteil dadurch entstünde, dir 50kg Zeolith in den Koferraum zu schütten.


Zuletzt bearbeitet von Ratio am 15.12.2016, 16:29, insgesamt einmal bearbeitet
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vrolijke
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Beitrag(#2079375) Verfasst am: 15.12.2016, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Wie wärs mit eine Standheizung?
Verbraucht ca 0,5 Liter pro Stunde.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Ratio
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Beitrag(#2079385) Verfasst am: 15.12.2016, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wie wärs mit eine Standheizung?
Verbraucht ca 0,5 Liter pro Stunde.


Die gibt es auch elektrisch Cool Also ja, gute Lösung Smilie
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VanHanegem
Weltmeister



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Beitrag(#2079390) Verfasst am: 15.12.2016, 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Ratio hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wie wärs mit eine Standheizung?
Verbraucht ca 0,5 Liter pro Stunde.


Die gibt es auch elektrisch Cool Also ja, gute Lösung Smilie

das entspricht dann aber je Stunde einem Brennwert von rund 5kWh kostet bei nem Leichtbau bis zu 100km Reichweite
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Ratio
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Beitrag(#2079392) Verfasst am: 15.12.2016, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Ratio hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wie wärs mit eine Standheizung?
Verbraucht ca 0,5 Liter pro Stunde.


Die gibt es auch elektrisch Cool Also ja, gute Lösung Smilie

das entspricht dann aber je Stunde einem Brennwert von rund 5kWh kostet bei nem Leichtbau bis zu 100km Reichweite


Die Zustimmung zur Standheizung sollte sich außerhalb des Rahmens für Lösungen, die während der Fahrt Anwendung fänden, verstehen, also nur im "Stand"-Fall kurz vor Fahrtantritt. Da kannst du das Ding einfach im Netzbetrieb laufen lassen.
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VanHanegem
Weltmeister



Anmeldungsdatum: 24.04.2006
Beiträge: 1421

Beitrag(#2079394) Verfasst am: 15.12.2016, 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

o.k. dann geht die elektrische Version aber nur zu Hause in der Garage, wobei selbst in Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern sich schon Vermieter/Eigentümergemeinschaften erfolgreich geweigert haben sollen einer Installation von Steckdosen zuzustimmen.
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Ratio
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Beitrag(#2079396) Verfasst am: 15.12.2016, 16:52    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
o.k. dann geht die elektrische Version aber nur zu Hause in der Garage, wobei selbst in Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern sich schon Vermieter/Eigentümergemeinschaften erfolgreich geweigert haben sollen einer Installation von Steckdosen zuzustimmen.


So ist der status quo, ja.
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vrolijke
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Beitrag(#2079397) Verfasst am: 15.12.2016, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Als das mit dem Benzinbetriebenen Autos anfing, gab es anfänglichst auch viel zu wenig <s>Apotheken</s> Tankstellen.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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Beitrag(#2079410) Verfasst am: 15.12.2016, 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

Für herkömmliche Autos gab es schon die elektrische Standheizung betrieben aus einer Steckdose. Wenn ich mich recht entsinne baute (baut noch?) Eberspächer sowas. Ich glaube mich zu erinnern gelesen zu haben, daß man diese sogar serienmäßig in Autos einbaute, die nach Skandinavien und in andere kalte Gegenden geliefert wurden.
Das Kühlwasser wird aufgeheizt. Das ist nicht nur gut für den Motor beim Kaltstart, fast sofort kommt dann auch gleich Wärme aus Heizung und Defrosterdüsen. Notwendig ist halt eine Steckdose in der Nähe des Autostandplatzes bezw. ein genügend langes Kabel. Wer je einen Wohnanhänger besaß kennt das ja wohl, dazu gehört gewöhnlich auch eine Kabeltrommel.
Vermutlich wird sich ein sonst auf anderen Gebieten bekanntes Kriminaldelikt dann auf E-Autos ausweiten: Kabeldiebstahl. Die Eisenbahner kennen das gut.
Also neee, mit so'ner Karre kriegste nix als Probleme.
Leute, ich bin alt genug, um mich zu erinnern, wie mein Papa im Winter abends am Auto unten ein Hähnchen öffnete und das Kühlwasser ablaufen ließ. Und am folgenden Morgen wurde kochendes Wasser vom Küchenherd zum Wagen getragen und eingefüllt. Und ich weiß aus Büchern, daß man in die Pferdekutschen heiße Ziegelsteine legte. Ich selber hatte im VW-Käfer hinten auf dem Rücksitz einen Camping-Kocher samt Gasflasche. Einer der beiden Brenner auf "klein" genügte.
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fwo
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Beitrag(#2079415) Verfasst am: 15.12.2016, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Für herkömmliche Autos gab es schon die elektrische Standheizung betrieben aus einer Steckdose. Wenn ich mich recht entsinne baute (baut noch?) Eberspächer sowas. ....

Falsche Erinnerung. Sowas gab, bzw gibt es zwar, aber nicht von Eberspächer. Deren Standheizungen liefen mW schon immer mit Brennstoff.
https://de.wikipedia.org/wiki/Standheizung
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Zoff
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
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Beitrag(#2079524) Verfasst am: 16.12.2016, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Zoff hat folgendes geschrieben:
Stadtbewohner verfügen für gewöhnlich weder über eine Garage, noch über einen festen Stellplatz. Vielmehr sucht man sich einen Parkplatz möglichst nah am Haus.

Gibt es da schon ein Konzept zum Aufladen der Batterien über Nacht?

Warum unbedingt über Nacht?

Weil man es tagsüber benutzt hat und das am nächsten Tag auch wieder muß.
Zitat:
Ich würde die Kapazität der Akkus ersteinmal dadurch strecken, dass ich jedem Auto Solarpaneele auf Dach und Kühlerhaube verpassen würde. Bringt nicht viel, aber etwas. Mit entsprechenden Paneelen auf den Dächern, die Akkus befüllen, von denen aus die Autos befüllt werden, ist auch schon was möglich.

Die Fotovoltaik auf den PKW dürfte kaum ausreichend sein und wenn die Anlagen auf den Dächern der Wohnhäuser sind, stellt sich wieder meine Eingangsfrage.
Zitat:

Das reicht aber alles nicht. Ganz wesentlich wird es tatsächlich sein, die Km pro Arsch zu reduzieren, was hier auch schon abgesprochen wurde.

Was wahrscheinlich auch weiter zunehmen wird, wird die Benutzung von E-Bikes sein, bei denen die Energie durch die eigene Arbeit gestreckt wird. So weiß ich, dass man wegen des durch diese Fahrzeuge veränderten Fahrverhaltens eine spezielle Fahrradschnellstecke von Elmshorn nach Hamburg plant, etwas woran man früher nicht im Traum gedacht hat (Ich bin mal ein paar Jahre von Uetersen nach Hamburg mit dem Rad gependelt, war damals aber nur ein Unikum, weil sich niemand vorstellen konnte, dass jemand diese Strecke mit dem Rad mit einem Schnitt von 35 km/h fährt.) Innerhalb Hamburgs werden auch schon Fahrradschnellwege in Angriff genommen.


Wir leben in einem regenreichen Land in dem es zudem monatelang arschkalt ist und in dem die Bevölkerung überaltert.
Daher scheint mir das kein sonderlich praktikabler Vorschlag zu sein.
Mopeds mit geringem Verbrauch gibt es ja schon seit es Autos gibt, werden aber selten als brauchbare Alternative angesehen. Ich sehe nicht, warum das bei e-bikes anders sein sollte.
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vrolijke
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Beitrag(#2079527) Verfasst am: 16.12.2016, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zoff hat folgendes geschrieben:

Wir leben in einem regenreichen Land in dem es zudem monatelang arschkalt ist und in dem die Bevölkerung überaltert.
Daher scheint mir das kein sonderlich praktikabler Vorschlag zu sein.
Mopeds mit geringem Verbrauch gibt es ja schon seit es Autos gibt, werden aber selten als brauchbare Alternative angesehen. Ich sehe nicht, warum das bei e-bikes anders sein sollte.


Welches Transportmittel am häufigsten benutzt wird, hängt nicht zuletzt davon ab, wie die entsprechende Infrastruktur angelegt ist.
In Dänemark regnets mindestens so häufig wie in Deutschland, dennoch ist Kopenhagen Fahrradhauptstadt in Europa, wenn nicht sogar weltweit.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Ahriman
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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Beitrag(#2079567) Verfasst am: 17.12.2016, 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Es hängt von den äußeren Umständen ab. Auch die Kopenhagener würden lieber mit Autos fahren statt Fahrrädern, da wette ich.
In den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sind wir auch alle Fahrrad gefahren - weil wir uns ein Motorrad oder Auto nicht leisten konnten. (Damals war das Motorrad noch die billigere Alternative zum Auto). Da fuhren wir bei jedem Wetter, auch wenn einen der Gegenwind den Regen ins Gesicht peitschte. Erst wenn Schnee und Eis es wirklich unmöglich machten blieb der Drahtesel stehen. Es war immer ein eindrucksvolles Schauspiel, wenn in der Stahlrohrfabrik oder in der Zeche Schichtwechsel war, wie da die Radfahrer im Rudel hervorströmten. Ich selbst bin einige Jahre lang siebentäglich zweimal 8 km gefahren - und oft am Samstag-Sonntag das zehnfache. Die dicken Waden und Schenkel habe ich heute noch, aber die Kraft ist raus.
Wer es erschwingen konnte stieg aufs Motorrad, dann kam der Boom der Kleinstwagen. Den hier solltet ihr euch mal ansehen, der war sehr lustig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinschnittger
Ein 3-Liter-Auto, damals schon! Hatte nicht mal einen Rückwärtsgang, den konnte man anheben und rumsetzen.
Als mein großer Bruder mit einem ziemlich ulkigen Kleinwagen stolz vorfuhr, foppte ich ihn: "Sag mal, kriegst du mit dem Apparat auch ausländische Sender?" Da war er sauer.
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Marcellinus
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Beitrag(#2079569) Verfasst am: 17.12.2016, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Es hängt von den äußeren Umständen ab. Auch die Kopenhagener würden lieber mit Autos fahren statt Fahrrädern, da wette ich.


Das Problem ist, daß uns einige die Einschränkung als Fortschritt verkaufen wollen, und sauer sind, weil die Mehrzahl der Menschen dieser Umdeutung nicht folgen mögen. Man mag die Notwendigkeit einsehen, man mag sich sogar daran gewöhnen, aber Begeisterung erzeugt es nicht.
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es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

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vrolijke
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Beitrag(#2079576) Verfasst am: 17.12.2016, 16:06    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Es hängt von den äußeren Umständen ab. Auch die Kopenhagener würden lieber mit Autos fahren statt Fahrrädern, da wette ich.


Das Problem ist, daß uns einige die Einschränkung als Fortschritt verkaufen wollen, und sauer sind, weil die Mehrzahl der Menschen dieser Umdeutung nicht folgen mögen. Man mag die Notwendigkeit einsehen, man mag sich sogar daran gewöhnen, aber Begeisterung erzeugt es nicht.

Das kann man so oder so sehen.
Manche Dinge macht man weil es halt "in" ist.
Mit dem Rad kann man bis zur Stelle fahren, wo man hinmöchte. Mit dem Auto, bis zum nächsten (verfügbaren) Parkplatz in der nähe. (Wohin man auch wieder muß, wenn man zurück will).
Manche können nicht verstehen, dass man lieber mit den Öfis fährt. Dies in Kombination mit E-Roller oder Ähnliches dürfte m.Mn. nach am bequemsten sein. Aber das hat "man" noch nicht entdeckt.
Dem Vorteil von dem Rad dürfte sein, dass man nicht noch extra irgendwelche "Bewegungstherapien" machen muß. Weil den Tag bewegungs-arm (oder gar -los) zu verbringen ist nun wirklich keine Alternative.
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Beitrag(#2079590) Verfasst am: 17.12.2016, 19:03    Titel: Antworten mit Zitat

Noch ein Aspekt der E-Mobilität - zumindest in Bezug auf heutige Batterien:

Zitat:
Der Rohstoffbedarf zur Herstellung eines Lithium-Ionen-Akkus ist hoch. In einer Batterie durchschnittlicher Größe kommen circa drei Kilogramm Lithium als Ladungsträger zum Einsatz. Dazu kommen einige Kilogramm Nickel, Mangan und Kobalt als Elektrodenmaterialien. Im Fokus der Umweltschützer steht insbesondere das Lithium. Schon heute werden davon große Mengen für die Akkus von Handys, Notebooks und Tablets gebraucht. Eine wachsende Absatzzahl von E-Autos würde den Bedarf sprungartig ansteigen lassen: Ein Run auf die Abbaugebiete wäre die Folge. Die größten Lithiumvorkommen gibt es in Bolivien, Argentinien und Chile (Lithium-Dreieck). Beobachter fürchten ein unkontrolliertes Abbau-Szenario in den unwegsamen Salzsee-Regionen dieser Länder. Dort lagern im Seewasser gebunden die größten Reserven inmitten bislang unberührter Natur.

Im Jahr 2010 wurden bis dahin unbekannte Lithium-Lagerstätten in Afghanistan entdeckt. Ihr Ausmaß ist derart groß, dass laut der Welt "Afghanistan für Lithium den Stellenwert erhalten könnte, den Saudi-Arabien für Öl hat“. Angesichts der brisanten politischen Lage in Afghanistan liegt eine mögliche Erschließung dieser Vorkommen aber in ungewisser Zukunft.

http://www.stromschnell.de/nachhaltigkeit/wie-schaedlich-ist-die-produktion-und-entsorgung-von-batterien_5117634_5093816.html
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VanHanegem
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Beitrag(#2079591) Verfasst am: 17.12.2016, 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Mit dem Rad kann man bis zur Stelle fahren, wo man hinmöchte.

Nur dort, wo es wenige Radler gibt. In Gegenden mit einer wirklich hohen Radlerdichte, wie in den Ballungszentren Japans, ist das nicht durchgängig möglich
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vrolijke
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Beitrag(#2079593) Verfasst am: 17.12.2016, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Mit dem Rad kann man bis zur Stelle fahren, wo man hinmöchte.

Nur dort, wo es wenige Radler gibt. In Gegenden mit einer wirklich hohen Radlerdichte, wie in den Ballungszentren Japans, ist das nicht durchgängig möglich

Dort hat man als Fußgänger kaum noch Platz.
Jedenfalls braucht man für Fahrräder wesentlich weniger "Parkraum".
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