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US-Präsident Trump und seine Taten
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35417
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2091838) Verfasst am: 17.04.2017, 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
Spicer is a gas (ab morgen hoffentlich 'was'):

https://www.washingtonpost.com/news/post-politics/wp/2017/04/11/spicer-hitler-didnt-even-sink-to-using-chemical-weapons-although-he-sent-jews-to-the-holocaust-center/?utm_term=.f8fb87024561



Spiceboy hat halt mal wieder verbal danebengelangt. Als Regierungssprecher ist dieser Typ aber auch dermassen ungeeignet. Null Talent fuer diesen Job. Sehr glücklich

https://youtu.be/3RCcrt56tO0?t=116
We want tax returns! We want tax returns! We want tax returns! Ich liebe es...


Gut dass Du mich daran erinnerst. Ich muss meine Steuerklaerung noch machen. Ich habe 'n fetten Batzen vom Finanzamt zurueckzukriegen.Ich liebe es...
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 10126
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2091848) Verfasst am: 18.04.2017, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Das nächste Trump'sche Megaprojekt funzt nicht - weil Trump seine Steuererklärung nicht veröffentlichen will, liegt seine Steuerreform auf Eis.

Weil Trump auch im Fall der großen Steuerreform keine Mehrheit in der eigenen Partei hat, ist er auf die Demokraten angewiesen. Und die sitzen inzwischen so eindeutig am längeren Hebel, dass inzwischen auch die Republikaner anfangen, von Trump die Veröffentlichung seiner Steuererklärung zu fordern. Es soll nämlich vorab geklärt werden, ob es sich beim Trump'schen Projekt nicht um eine spezielle Form der persönlichen Bereicherung geht.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3621

Beitrag(#2091854) Verfasst am: 18.04.2017, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:

Weil Trump auch im Fall der großen Steuerreform keine Mehrheit in der eigenen Partei hat, ist er auf die Demokraten angewiesen. Und die sitzen inzwischen so eindeutig am längeren Hebel, ...

So wie bei der Sache mit dem obersten Richter?
Da haben die Reps den Demokraten ihren Hebel mal eben kräftig gekürzt.
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16593

Beitrag(#2091859) Verfasst am: 18.04.2017, 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:

Weil Trump auch im Fall der großen Steuerreform keine Mehrheit in der eigenen Partei hat, ist er auf die Demokraten angewiesen. Und die sitzen inzwischen so eindeutig am längeren Hebel, ...

So wie bei der Sache mit dem obersten Richter?
Da haben die Reps den Demokraten ihren Hebel mal eben kräftig gekürzt.

Die Fälle sind nicht vergleichbar. Den Hebel gab es nie. Es gab nur die "guten Sitten". Aber die sind seit einigen Jahren verschwunden.

Und in der Sache der Gesetzgebung hat Trump einerseits Problem, dass die Abgeordneten seiner Partei politisch sehr unterschiedlich eingestellt sind (von Moderates bis zum Freedom Caucus (ehem Tea Party)). Andererseits werden die Abgeordneten nicht durch die Parteien aufgestellt, sondern kandidieren selbständig (ggf mit der Unterstützung der jew. Partei) und fühlen sich daher nur ihren Wählern verantwortlich, nicht aber dem Präsidenten. Sie sind natürlich an ihrer Wiederwahl interessiert und lassen sich daher nicht von Trump oder Bannon unter Druck setzen.

Dies hat allerdings zur Folge, dass auch Abgeordnete der Minderheitspartei häufig mit der Mehrheitspartei stimmen, weil sie es ggf für sinnvoll halten. In der Sache der Tax Reform ist die Sache (ebenso wie bei Obamacare) aber eindeutig. Eine große Bevölkerungsmehrheit verlangt die Veröffentlichung von Trumps tax returns - da ist es nicht schwierig zu mauern.

Interessant und mE einigermaßen ehrenwert war übrigens das Stimmverhalten bei der Verabschiedung von Obamacare. Die Demokraten haben damals im vollen Bewusstsein, dass sie viele ihre Sitze bei den nächsten Wahlen verlieren würden (wie es dann auch kam), trotzdem für Obamacare gestimmt, weil sie das Gesetz für gut und richtig hielten.
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freeyourmind
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Anmeldungsdatum: 23.02.2017
Beiträge: 15

Beitrag(#2091867) Verfasst am: 18.04.2017, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Interessant und mE einigermaßen ehrenwert war übrigens das Stimmverhalten bei der Verabschiedung von Obamacare. Die Demokraten haben damals im vollen Bewusstsein, dass sie viele ihre Sitze bei den nächsten Wahlen verlieren würden (wie es dann auch kam), trotzdem für Obamacare gestimmt, weil sie das Gesetz für gut und richtig hielten.


Habe nicht so richtig viel Ahnung von der amerikanischen Politik, aber warum ist das "ehrenwert" oder überhaupt erwähnenswert? Ist es nicht schlicht und ergreifend logisch, dass die eigene Partei hinter dem was eingeführt wurde, steht? Schließlich sind es ja vermutlich größtenteils immer noch dieselben Menschen die da sitzen, als zu der Zeit, zu der Obamacare eingeführt wurde?
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16593

Beitrag(#2091871) Verfasst am: 18.04.2017, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

freeyourmind hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Interessant und mE einigermaßen ehrenwert war übrigens das Stimmverhalten bei der Verabschiedung von Obamacare. Die Demokraten haben damals im vollen Bewusstsein, dass sie viele ihre Sitze bei den nächsten Wahlen verlieren würden (wie es dann auch kam), trotzdem für Obamacare gestimmt, weil sie das Gesetz für gut und richtig hielten.

Habe nicht so richtig viel Ahnung von der amerikanischen Politik, aber warum ist das "ehrenwert" oder überhaupt erwähnenswert?

Habe ich geschrieben.

freeyourmind hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht schlicht und ergreifend logisch, dass die eigene Partei hinter dem was eingeführt wurde, steht?

Habe ich geschrieben.

freeyourmind hat folgendes geschrieben:
Schließlich sind es ja vermutlich größtenteils immer noch dieselben Menschen die da sitzen, als zu der Zeit, zu der Obamacare eingeführt wurde?

Die Dems haben nach der Verabschiedung von Obamacare 63 von 257 (fast ein Viertel) Sitzen im House verloren und damit die Mehrheit.

https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_House_of_Representatives_elections,_2010
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Despiteful
Freizeit-Schizo



Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 882
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2092649) Verfasst am: 26.04.2017, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Psychologen streiten öffentlich über Trumps geistige Gesundheit: Ist der US-Präsident vielleicht gefährlich? Viele reden, aber keiner von ihnen hat Trump je untersucht. Das sei unredlich, sagen Kritiker.

...

Diagnose ohne persönlichen Kontakt

Vor allem der US-Psychologe John Gartner ist darum bemüht, Trumps psychische Gesundheit öffentlich zu thematisieren. [...] Er ist davon überzeugt, dass Trump psychisch krank ist. Gartner sieht in Trump sogar eine Gefahr. Seine Diagnose lautet "maligner Narzissmus" - was man etwas frei mit "bösartiger Selbstverliebtheit" übersetzen könnte. Zu diesem Schluss kommt Gartner, obwohl er den US-Präsidenten nie persönlich getroffen oder untersucht hat.

...

Widerspruch von Experten

Gartners Ansatz stößt auch bei anderen Kollegen auf teils massive Kritik. Deutlich wird das am Streit über das Krankheitsbild "Narzissmus". Allen Frances, früher Professor an der Duke Universität, hat die Kriterien zur Beurteilung einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung für das DSM-Handbuch entwickelt. Bei Twitter weist er Gartners Diagnose für Trump zurück: Bei ihm träfen die von ihm entwickelten Kriterien nicht zu. Trump sei nicht psychisch krank.

Auch Plewnia ist verwundert über die Argumentation Gartners: "Nur weil sich jemand sehr komisch oder furchteinflößend verhält, ist er noch nicht krank." Die Beurteilung einer potenziellen Gefahr sei dann eine politische und keine medizinische. Das Konzept der Persönlichkeitsstörung für die Beurteilung von Trumps Gesundheit ist Plewnia zufolge darüber hinaus gar nicht treffend. Denn in der Regel müsse bei einem Patienten mit Persönlichkeitsstörung eine mindestens mittelgradige Beeinträchtigung des eigenen Funktionsniveaus über einen längeren Zeitraum festgestellt werden. Das aber sei bei Trump nicht erkennbar - "nach medizinischen Kriterien funktioniert er".

...

"Das stigmatisiert psychisch Kranke"

Das Vorgehen dieser Leute "stigmatisiert psychisch Kranke", beklagt der Tübinger Uni-Klinikum-Professor Plewnia. Die Kritik von Experten im Gebiet der Psychiatrie an Trump erwecke leicht den Eindruck, die Gefährlichkeit Trumps lasse sich durch eine Krankheit einfacher erklären. So werde der Irrglaube bestärkt, dass die Feststellung einer psychischen Erkrankung die Menschen generell zu einer Bedrohung werden ließe.


Trump wirke in der Tat "sprunghaft, unkontrolliert, schamlos - auch ungehemmt und manipulativ", so Plewnia. Aber es sei "Unfug, Trump für krank zu halten." Denn er funktioniere in seinem Umfeld. "Das Wort krank hat aus psychiatrischer Sicht in diesem Kontext nichts verloren." Wenn Gartner den US-Präsidenten für gefährlich halte, solle er sagen, dass er gefährlich sei. Mehr nicht. Eine Diagnose zu stellen - bezugnehmend auf Medienquellen alleine - sei unredlich. "Wer behauptet, eine sinnvolle Diagnose ohne Gespräch mit dem Patienten stellen zu können, handelt fahrlässig", so Plewnia [...]

Kritiker sehen Verstoß gegen Ethik-Regel

Gartner und seine Mitstreiter, so sehen es weitere Kritiker, brechen mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu Trump eine Grundregel der Psychiatrischen Vereinigung der USA (American Psychiatric Association, APA): die sogenannte Goldwater Regel. Diese besagt im Kern: Eine Diagnose ohne persönliche Untersuchung und die Verbreitung dieser Diagnose in der Öffentlichkeit verstößt gegen die ethischen Grundsätze aller Psychiater.
[...]


http://faktenfinder.tagesschau.de/psychologie-101.html
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"Die Philosophen haben den Nihilismus immer nur überwunden, es kömmt darauf an, ihn zu vollenden."

- Ludger Lütkehaus


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sünnerklaas
Mietzekatzenkater - treibt den Kessel



Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 10126
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Beitrag(#2092705) Verfasst am: 27.04.2017, 07:43    Titel: Antworten mit Zitat

freeyourmind hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Interessant und mE einigermaßen ehrenwert war übrigens das Stimmverhalten bei der Verabschiedung von Obamacare. Die Demokraten haben damals im vollen Bewusstsein, dass sie viele ihre Sitze bei den nächsten Wahlen verlieren würden (wie es dann auch kam), trotzdem für Obamacare gestimmt, weil sie das Gesetz für gut und richtig hielten.


Habe nicht so richtig viel Ahnung von der amerikanischen Politik, aber warum ist das "ehrenwert" oder überhaupt erwähnenswert? Ist es nicht schlicht und ergreifend logisch, dass die eigene Partei hinter dem was eingeführt wurde, steht? Schließlich sind es ja vermutlich größtenteils immer noch dieselben Menschen die da sitzen, als zu der Zeit, zu der Obamacare eingeführt wurde?


Weil die Haltung aus heutiger Sicht durchaus weitsichtig war. Die Abgeordneten der GOP waren dann unter Trump trotz Mehrheit in beiden Kammern des Kongress nicht in der Lage, Obamacare abzuschaffen. Den Marktradikalen ging Trumps Plan nicht weit genug, anderen ging Trumps Plan viel zu weit. Und bei weitem nicht alle GOP-Senatoren und Abgeordneten haben eine so ausreichende Mehrheit hinter sich, dass sie eine Abwahl riskieren können. Für einen GOP-Senatoren bzw. Abgeordneten im Repräsentantenhaus ist eine Abwahl in der Regel eine sehr viel größere persönliche Katastrophe, als für einen Demokraten.
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DonMartin
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Beitrag(#2092709) Verfasst am: 27.04.2017, 09:04    Titel: Antworten mit Zitat

Also wenn ich das richtig sehe, war Trump's bisher grösste Tat die Produktion einer durchaus vorzeigbaren Tochter zwinkern
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beachbernie
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Beitrag(#2092711) Verfasst am: 27.04.2017, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Also wenn ich das richtig sehe, war Trump's bisher grösste Tat die Produktion einer durchaus vorzeigbaren Tochter zwinkern



Ob die wirklich so vorzeigbar ist?

Die ist Teil des Trump'schen Familienclans und hat darin ihre Rolle zu spielen, aber im Grunde ist die genauso wie die ganze verkommene Sippe ein verwoehnter und verzogener Millionaerssproessling. Genauso nutzlos und arbeitsscheu wird der Rest.

Ivanka spielt das nette Gesicht nach aussen. Da wo Donald hart rueberkommt, soll sie weich wirken. Da wo Donald als total durchgeknallt rueberkommt, soll sie die Vernuenftige spielen. Das Spiel ist jedoch abgekartet, unterm Strich ziehen alle an einem Strang und raffen sich auf anderer Leute Kosten die Taschen voll. Da wird das Weisse Haus zum neuesten Profitcenter und Ivanka ist genauso wie ihr Alter mittendrin, jetzt sogar mit eigenem Buero dort...

Wer da glaubt Ivanka waere "vorzeigbarer" als ihr Erzeuger, der faellt auf eine schaebige Komoedie rein (ganz wie "guter Cop - boeser Cop") und wer Hoffnung hat, die koennte die Defizite ihres Alten irgendwie ausgleichen und "maessigend" auf ihn einwirken, der hat das Spiel nicht durchschaut und laesst sich von professionellen Manipulatoren spielen.....
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sünnerklaas
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 10126
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2092720) Verfasst am: 27.04.2017, 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Also wenn ich das richtig sehe, war Trump's bisher grösste Tat die Produktion einer durchaus vorzeigbaren Tochter zwinkern



Ob die wirklich so vorzeigbar ist?

Die ist Teil des Trump'schen Familienclans und hat darin ihre Rolle zu spielen, aber im Grunde ist die genauso wie die ganze verkommene Sippe ein verwoehnter und verzogener Millionaerssproessling. Genauso nutzlos und arbeitsscheu wird der Rest.

Ivanka spielt das nette Gesicht nach aussen. Da wo Donald hart rueberkommt, soll sie weich wirken. Da wo Donald als total durchgeknallt rueberkommt, soll sie die Vernuenftige spielen. Das Spiel ist jedoch abgekartet, unterm Strich ziehen alle an einem Strang und raffen sich auf anderer Leute Kosten die Taschen voll. Da wird das Weisse Haus zum neuesten Profitcenter und Ivanka ist genauso wie ihr Alter mittendrin, jetzt sogar mit eigenem Buero dort...

Wer da glaubt Ivanka waere "vorzeigbarer" als ihr Erzeuger, der faellt auf eine schaebige Komoedie rein (ganz wie "guter Cop - boeser Cop") und wer Hoffnung hat, die koennte die Defizite ihres Alten irgendwie ausgleichen und "maessigend" auf ihn einwirken, der hat das Spiel nicht durchschaut und laesst sich von professionellen Manipulatoren spielen.....


Ich wage mal eine These:
Der Trump-Clan ist in die Politik gegangen, weil es für sie aus ihrer Sicht in ihren bisherigen Geschäftsfeldern nicht mehr genug zu verdienen gab. Gibt ein paar sehr verlockende, noch komplett zu dregulierende und privatisierende Märkte - zum Beispiel der Schul-Markt. Schulbildung ist aus der Sicht heraus keine öffentliche Aufgabe und ein staatliches Angebot, sondern muss bei Privatunternehmen gekauft werden. Wer nicht kauft, hat halt Pech gehabt.
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 1571

Beitrag(#2093288) Verfasst am: 03.05.2017, 00:38    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.welt.de/politik/ausland/article164162995/Wegen-dieser-Frage-bricht-Trump-ein-Interview-ab.html schrieb:
Zitat:
„Ich stehe zu gar nichts“, sagte Trump.

Mancher ahnte es bereits.
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16593

Beitrag(#2093300) Verfasst am: 03.05.2017, 01:58    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Ich wage mal eine These:
Der Trump-Clan ist in die Politik gegangen, weil es für sie aus ihrer Sicht in ihren bisherigen Geschäftsfeldern nicht mehr genug zu verdienen gab. Gibt ein paar sehr verlockende, noch komplett zu dregulierende und privatisierende Märkte - zum Beispiel der Schul-Markt. Schulbildung ist aus der Sicht heraus keine öffentliche Aufgabe und ein staatliches Angebot, sondern muss bei Privatunternehmen gekauft werden. Wer nicht kauft, hat halt Pech gehabt.

Wenn man Trump überhaupt die Fähigkeit zu strategischem Denken und Handeln unterstellen will, denke ich eher, dass es in erster Linie darum ging, die Marke zu stärken. So gut wie niemand hat damit gerechnet, dass er Präsident werden würde, auch nicht er.
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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16593

Beitrag(#2093302) Verfasst am: 03.05.2017, 02:06    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.welt.de/politik/ausland/article164162995/Wegen-dieser-Frage-bricht-Trump-ein-Interview-ab.html schrieb:
Zitat:
„Ich stehe zu gar nichts“, sagte Trump.

Mancher ahnte es bereits.

Es ist wirklich der Hammer, was er dieses Wochenende rausgehauen hat...

Schöne Zusammenfassung von heute morgen bei Mika und Joe: https://www.youtube.com/watch?v=jSDj9E2dgWs
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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 24737
Wohnort: Edo

Beitrag(#2093312) Verfasst am: 03.05.2017, 02:45    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.welt.de/politik/ausland/article164162995/Wegen-dieser-Frage-bricht-Trump-ein-Interview-ab.html schrieb:
Zitat:
„Ich stehe zu gar nichts“, sagte Trump.

Mancher ahnte es bereits.

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Schöne Zusammenfassung von heute morgen bei Mika und Joe: https://www.youtube.com/watch?v=jSDj9E2dgWs


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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35417
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2093317) Verfasst am: 03.05.2017, 05:17    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.welt.de/politik/ausland/article164162995/Wegen-dieser-Frage-bricht-Trump-ein-Interview-ab.html schrieb:
Zitat:
„Ich stehe zu gar nichts“, sagte Trump.

Mancher ahnte es bereits.

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Schöne Zusammenfassung von heute morgen bei Mika und Joe: https://www.youtube.com/watch?v=jSDj9E2dgWs


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Seine amerikanischen Fans wuerde auch das nicht stoeren. Sehr glücklich

Kellyanne wuerde was von "alternative headscarfe" faseln, der Spiceboy wuerde klarstellen, das es keine Unterhose gewesen waere, sondern eine optische Taeuschung bzw. eine Luege der "Fake News Media" und Ivanka Trump wuerde die Unterhose in ihre neue Kollektion aufnehmen. Business as usual also. Sehr glücklich
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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 24737
Wohnort: Edo

Beitrag(#2093318) Verfasst am: 03.05.2017, 05:37    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
https://www.welt.de/politik/ausland/article164162995/Wegen-dieser-Frage-bricht-Trump-ein-Interview-ab.html schrieb:
Zitat:
„Ich stehe zu gar nichts“, sagte Trump.

Mancher ahnte es bereits.

Es ist wirklich der Hammer, was er dieses Wochenende rausgehauen hat...

Schöne Zusammenfassung von heute morgen bei Mika und Joe: https://www.youtube.com/watch?v=jSDj9E2dgWs


Ich frage mich jeden Tag, wann der Mann mit seiner Unterhose auf dem Kopf vor die Presse tritt.


Seine amerikanischen Fans wuerde auch das nicht stoeren. Sehr glücklich

Kellyanne wuerde was von "alternative headscarfe" faseln, der Spiceboy wuerde klarstellen, das es keine Unterhose gewesen waere, sondern eine optische Taeuschung bzw. eine Luege der "Fake News Media" und Ivanka Trump wuerde die Unterhose in ihre neue Kollektion aufnehmen. Business as usual also. Sehr glücklich


Jupp. Und seine Fans würden sagen, dass er eben mit den Regeln des Establishments bricht. Der Macher. -.-
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Despiteful
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Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 882
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2093996) Verfasst am: 07.05.2017, 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Erfolg für Trump: Die von ihm angestrebte Reform des Gesundheitssystems hat eine wichtige Hürde genommen. Das Repräsentantenhaus stimmte für den Umbau von Obamacare. Das Votum des Senats steht allerdings noch aus - hier könnte es knapp werden.


Zitat:
Die wichtigsten Punkte, die in dem neuen Gesetz anders sind: Es gibt keine Pflicht mehr, eine Krankenversicherung abzuschließen. Außerdem müssen Versicherungsgesellschaften keine Menschen mit Vorerkrankungen mehr aufnehmen, Versicherungen können höhere Beiträge von älteren Menschen verlangen und die staatliche Hilfe für Menschen, die sich keine Krankenversicherung leisten können, wird dramatisch zurückgefahren. Der letzte Punkt könnte die größten Veränderungen bewirken.

Das Haushaltsbüro befürchtet deshalb, dass unter dem neuen Gesetz Millionen US-Bürger ihren Schutz wieder verlieren. Im Gegenzug hoffen viele Amerikaner, dass ihre Beiträge wieder sinken, die in den vergangenen Jahren zum Teil deutlich gestiegen waren.

[...]

Die Demokraten halten das neue Gesetz für eine Katastrophe. "Die Kosten werden steigen, die Selbstbeteiligung auch und die Versorgung wird schlechter", befürchtet etwa Bill Cunningham. Er habe, so wie viele andere Abgeordnete auch, das Gesetz gar nicht richtig gelesen, weil es so kurzfristig veröffentlicht worden sei.


Zitat:
[...] Jetzt muss der Senat sich mit dem Gesetz befassen. Und nicht nur Senator Bernie Sanders sagt, dass das Gesetz auf gar keinen Fall so vom Senat verabschiedet werde, wie es jetzt aus dem Abgeordnetenhaus gekommen ist.

Dass Sanders, der als Präsidentschaftskandidat bis vor wenigen Monaten noch Wahlkampf mit der Forderung nach einer Krankenversicherung für alle gemacht hat, gegen das Gesetz ist, ist keine Überraschung. Doch auch republikanische Senatoren sind skeptisch: Lindsey Graham aus South Carolina warnt, man wisse zu wenig über das Gesetz und seine Auswirkungen - deshalb müsse man da vorsichtig sein. Sein Kollege Bill Cassidy aus Louisiana sagt: "Der Senat wird sein eigenes Gesetz schreiben. Und das, was aus dem Abgeordnetenhaus kommt, muss nicht unbedingt viel mit dem Senatsentwurf zu tun haben."

[...]

Das heißt: Der Senat wird in den kommenden Monaten über die Gesundheitsreform beraten - am Ende dieser Beratungen wird ein Gesetzestext stehen, der sich deutlich von dem unterscheiden könnte, was das Abgeordnetenhaus verabschiedet hat.

Dann wird es eine Art Vermittlungsausschuss geben, in dem die beiden Entwürfe aus Abgeordnetenhaus und Senat irgendwie zu einem gemeinsamen Text zusammengeführt werden. Später müssen beide Kammern noch einmal über den im Vermittlungsausschuss ausgearbeiteten Kompromiss abstimmen. [...]


https://www.tagesschau.de/ausland/trump-obamacare-105.html
https://www.tagesschau.de/ausland/trump-obamacare-111.html
https://www.tagesschau.de/ausland/trump-obamacare-113.html



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jdf
hmm



Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 16593

Beitrag(#2094428) Verfasst am: 10.05.2017, 01:45    Titel: Antworten mit Zitat

Comey fired.

Fun Fact: Att Gen Sessions hat die Entlassung empfohlen. Nachdem er sich aus der Trump/Russia Investigation zurückgezogen hatte.

Fun Fact: Als Grund wurden Fehler in der Clinton-E-mail-Sache genannt. löl
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AdvocatusDiaboli
Femicommie



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
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Wohnort: München

Beitrag(#2094429) Verfasst am: 10.05.2017, 01:52    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Comey fired.

Fun Fact: Att Gen Sessions hat die Entlassung empfohlen. Nachdem er sich aus der Trump/Russia Investigation zurückgezogen hatte.

Fun Fact: Als Grund wurden Fehler in der Clinton-E-mail-Sache genannt. löl



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sünnerklaas
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
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Beitrag(#2094433) Verfasst am: 10.05.2017, 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Comey fired.

Fun Fact: Att Gen Sessions hat die Entlassung empfohlen. Nachdem er sich aus der Trump/Russia Investigation zurückgezogen hatte.

Fun Fact: Als Grund wurden Fehler in der Clinton-E-mail-Sache genannt. löl




Jau... Sowas ähnliches hat schon mal einer versucht - Richard Nixon. Ist Nixon überhaupt nicht gut bekommen. Allerdings dürfte Sessions wohl als Nächster fliegen. Der hat ja schon gewaltigen Ärger und gäbe für den schon ums politische Überleben kämpfenden Trump fürs erste einen prima Sündenbock ab.
Die Frage ist jetzt eigentlich nur noch - tritt Trump freiwillig zurück oder wird er des Amtes enthoben... Und wie werden seine Anhänger darauf reagieren. Putin kann in den USA eine Menge innenpolitischen Ärger machen.
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
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Beitrag(#2094435) Verfasst am: 10.05.2017, 11:14    Titel: Antworten mit Zitat

Nixon hat Sonderermittler Cox gefeuert, nicht den FBI-Chef. Das Ende war aber das gleiche.

Ich frage mich inzwischen, falls es die Collusion und die financial ties etc wirklich gab und gibt, warum sie diese Verzögerung des Unausweichlichen tatsächlich machen. Trump kann doch nicht wirklich glauben, mit der Scheiße, die er an den Hacken hat, durchzukommen.....???
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zelig
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Beitrag(#2094439) Verfasst am: 10.05.2017, 11:23    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Nixon hat Sonderermittler Cox gefeuert, nicht den FBI-Chef. Das Ende war aber das gleiche.

Ich frage mich inzwischen, falls es die Collusion und die financial ties etc wirklich gab und gibt, warum sie diese Verzögerung des Unausweichlichen tatsächlich machen. Trump kann doch nicht wirklich glauben, mit der Scheiße, die er an den Hacken hat, durchzukommen.....???


Wieso nicht? Mit Lügen, Einschüchterungen und Dreistigkeit hat er sich bisher doch immer durchgesetzt. Stellt sich jetzt nur die Frage, ob das auch bei den mächtigsten Institutionen zum Erfolg führt. Ausgang offen, finde ich.
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sünnerklaas
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Beitrag(#2094447) Verfasst am: 10.05.2017, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Nixon hat Sonderermittler Cox gefeuert, nicht den FBI-Chef. Das Ende war aber das gleiche.


Trump wollte wohl nicht mehr abwarten, bis da ein Sonderermittler eingesetzt wird und glaubte wohl präventiv da vorbauen zu können.

Zitat:
Ich frage mich inzwischen, falls es die Collusion und die financial ties etc wirklich gab und gibt, warum sie diese Verzögerung des Unausweichlichen tatsächlich machen. Trump kann doch nicht wirklich glauben, mit der Scheiße, die er an den Hacken hat, durchzukommen.....???


Ich vermute, dass es da einige in der GOP gibt, die selber aufs Weiße Haus schielen und die Gelegenheit nutzen wollen, ohne die lästigen Vorwahlen und Präsidentschaftswahlen selbst ins Oval Office zu kommen. Dazu sind aber ein paar Umwege erforderlich - vor allem muss man irgendwie als erstes Trumps Vize Pence los werden. Gerald Ford wurde ja weiland Nixon vom Senat als Vizepräsident aufgezwungen.

Für John McCaine wäre eine Präsidentschaft die Krönung seiner politischen Karriere. Nach Trumps Angang die Restpräsidentschaft ausführen, 2020 nicht mehr kandideren und dann als auch international hoch angesehener Held und Retter und Befreier der USA vom Trumpschen Bullshit abtreten. Ich glaube, das ist das, was McCaine da anstrebt.
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jdf
hmm



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Beitrag(#2094500) Verfasst am: 10.05.2017, 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Nixon hat Sonderermittler Cox gefeuert, nicht den FBI-Chef. Das Ende war aber das gleiche.

Ich frage mich inzwischen, falls es die Collusion und die financial ties etc wirklich gab und gibt, warum sie diese Verzögerung des Unausweichlichen tatsächlich machen. Trump kann doch nicht wirklich glauben, mit der Scheiße, die er an den Hacken hat, durchzukommen.....???


Wieso nicht? Mit Lügen, Einschüchterungen und Dreistigkeit hat er sich bisher doch immer durchgesetzt. Stellt sich jetzt nur die Frage, ob das auch bei den mächtigsten Institutionen zum Erfolg führt. Ausgang offen, finde ich.

Ich finde das jedenfalls ziemlich schräg...

Gestern habe ich den Begriff "defendable" gehört. Nixon wurde von der GOP fallengelassen, als er nicht mehr zu verteidigen war. Es war der Zeitpunkt, als ein Tonband veröffentlicht wurde, auf dem Nixon in einem konspirativen Gespräch zu hören war. Es war ein absolut offensichtlicher und unwiderlegbarer Beweis seiner Schuld. Ich meine, es war dann so, dass er wenige Tage nach der Veröffentlichung zurückgetreten ist.

Anscheinend ist etwas in dieser Preisklasse nötig, um auch Trump wegzubekommen...
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jdf
hmm



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Beitrag(#2094504) Verfasst am: 10.05.2017, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Nixon hat Sonderermittler Cox gefeuert, nicht den FBI-Chef. Das Ende war aber das gleiche.


Trump wollte wohl nicht mehr abwarten, bis da ein Sonderermittler eingesetzt wird und glaubte wohl präventiv da vorbauen zu können.

Habe noch keine neuen Nachrichten gesehen aber das hier ist ja wohl der Hammer:

The failing New York Times hat folgendes geschrieben:
Days Before Firing, Comey Asked for More Resources for Russia Inquiry

WASHINGTON — Days before he was fired, James B. Comey, the former F.B.I. director, asked the Justice Department for a significant increase in resources for the bureau’s investigation into Russia’s interference in the presidential election, according to four congressional officials, including Senator Richard J. Durbin.

Mr. Comey made his appeal to Rod J. Rosenstein, the deputy attorney general, who also wrote the Justice Department’s memo that was used to justify the firing of Mr. Comey this week, the officials said.

https://www.nytimes.com/2017/05/10/us/politics/comey-russia-investigation-fbi.html?smprod=nytcore-iphone&smid=nytcore-iphone-share&_r=0

Damit ist der großartige bipartisan Deputy Rosenstein schon mal so stark beschädigt, dass auch ihm niemand mehr vertrauen kann.


sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Ich vermute, dass es da einige in der GOP gibt, die selber aufs Weiße Haus schielen und die Gelegenheit nutzen wollen, ohne die lästigen Vorwahlen und Präsidentschaftswahlen selbst ins Oval Office zu kommen. Dazu sind aber ein paar Umwege erforderlich - vor allem muss man irgendwie als erstes Trumps Vize Pence los werden. Gerald Ford wurde ja weiland Nixon vom Senat als Vizepräsident aufgezwungen.

Für John McCaine wäre eine Präsidentschaft die Krönung seiner politischen Karriere. Nach Trumps Angang die Restpräsidentschaft ausführen, 2020 nicht mehr kandideren und dann als auch international hoch angesehener Held und Retter und Befreier der USA vom Trumpschen Bullshit abtreten. Ich glaube, das ist das, was McCaine da anstrebt.


Weiß nicht... McCain hat ja schon 2008 gegen Obama verloren. 2012 und 2016 war er nicht mal bei den Vorwahlen dabei.

Die Wagenburg wurde von der Trumpadministration um das White House gebaut. Die GOP ist mE derzeit nur "passiv unterstützender Zuschauer". Nur wenn Trump und Pence gleichzeitig fallen, falls das überhaupt geht, würde jemand anderes als Pence Präsident (mit einem neuen Vice President) - nämlich Speaker Paul Ryan.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nachfolge_des_Pr%E4sidenten_der_Vereinigten_Staaten#Aktuelle_Reihenfolge

Link klickbar gemacht. vrolijke
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jdf
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Beitrag(#2094505) Verfasst am: 10.05.2017, 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Body language... just wow!






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jdf
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Beitrag(#2094508) Verfasst am: 10.05.2017, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mir vorstellen, dass es viele Leute im FBI gibt, die jetzt extrem angepisst sind.

Leaks incoming in 3...2...1... showtime
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sünnerklaas
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Beitrag(#2094538) Verfasst am: 11.05.2017, 07:59    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:

Weiß nicht... McCain hat ja schon 2008 gegen Obama verloren. 2012 und 2016 war er nicht mal bei den Vorwahlen dabei.

Die Wagenburg wurde von der Trumpadministration um das White House gebaut. Die GOP ist mE derzeit nur "passiv unterstützender Zuschauer". Nur wenn Trump und Pence gleichzeitig fallen, falls das überhaupt geht, würde jemand anderes als Pence Präsident (mit einem neuen Vice President) - nämlich Speaker Paul Ryan.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nachfolge_des_Pr%E4sidenten_der_Vereinigten_Staaten#Aktuelle_Reihenfolge

Link klickbar gemacht. vrolijke

Die Nachfolgeregelung gilt nur, wenn kein neuer Vizepräsident da ist. Im Fall der Ernennung eines neuen Vizepräsidenten ist man aber nicht unbedingt an die Reihenfolge gebunden. Und da der Senat und der Kongress den Vizepräsidenten mehrheitlich bestätigen müssen, haben sie ein erhebliches Mitspracherecht.
Was die Trump'sche Wagenburg angeht, bleibt abzuwarten, wer da alles in nächster Zeit abgeschossen wird. Es ist ja anzunehmen, dass da in nächster Zeit noch so einiges mehr auffliegen wird. Sei es, weil Dokumente geleakt werden - und/oder weil Leute aus dem Umfeld von Trump so unter Druck geraten, dass sie auspacken.
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Beitrag(#2094539) Verfasst am: 11.05.2017, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Leaks werden nur die Voraussetzungen geschaffen gegen die Leute vorzugehen die noch an einer
Untersuchung interessiert sind. Und sogar durchaus juristisch korrekt.
Leaks können auch spätere Anklagen kompromittieren.

Eine absolut saubere Untersuchung und Beweisführung wäre Voraussetzung für juristische
Aufarbeitung in diesem extremen Umfeld der politischen Interessen.

Der Mehrheit der Reps ist es im Prinzip egal ob Trump was mit Putin hatte, es geht darum die Partei
oben und damit ihre Posten zu erhalten, ein bischen Verrat interessiert da nicht weiter.
Ich vermute daher Trump wird der Cover-Up gelingen.

Die Motivation der Leute in den Diensten und unter Strafverfolgern, die sich mit dem Thema befassen
wird kräftig gelitten haben, jeder kleine bis höchste Beamte weiss nun das er der Nächste sein kann.
Das war wohl auch der Sinn dieser Aktion, so skandalös die auch rüberkommt und Trump
vermeintlich schadet, sie verfehlt ihre intendierte Wirkung nicht.

Es gibt noch eine Korruptionsuntersuchung eines New Yorker Staatsanwaltes, an den kommt Trump
nicht so leicht ran. Aber umso mehr Leute sehen wie Trump sich durchsetzt, um so mehr werden
bereit sein auch auf State-Ebene zu verzögern und zu torpedieren.
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