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Gegen muslimische Einwanderung
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Malone
Misanthrop und Humanist



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5169
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#2088244) Verfasst am: 11.03.2017, 00:47    Titel: Gegen muslimische Einwanderung Antworten mit Zitat

Das wird den vielen Islamophilen hier nicht gefallen:

Zitat:
In jedem Land lehnte die Mehrheit Einwanderer aus muslimischen Ländern ab, in Belgien, Frankreich, Österreich, Ungarn und Polen waren es mehr als 60 Prozent. In Deutschland sind 52 Prozent dafür, die Migration zu stoppen, und nur etwa 18 Prozent dagegen. Spanien ist das Land, in dem Zustimmung und Ablehnung am nächsten beieinander liegen. 41 Prozent stimmten pro Einwanderungsstopp, 32 Prozent dagegen.


Das ist ein großer Erfolg! Den sich freilich nicht bloß die Aufklärer über den Islam ans Revers heften dürfen, sondern vor allem gewalttätige Muslime selbst, die Omahemds Weg treu befolgen. Bloß 18% der Befragten befürworten weitere muslimische Zuwanderung.
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Was für ein Glück für die Regierenden, dass die Menschen nicht denken. (Adolf Hitler)

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Tarvoc
Filthy Class-Reductionist



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 32393
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2088245) Verfasst am: 11.03.2017, 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ist ja auch viel wirkungsvoller, den Islam einer Aufklärung zu unterziehen, wenn die Muslime alle woanders sind. Mit den Augen rollen
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 34423
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2088249) Verfasst am: 11.03.2017, 01:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube so langsam wird's Zeit einen Sammelthread fuer Malone anzulegen.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25876

Beitrag(#2088251) Verfasst am: 11.03.2017, 01:56    Titel: Antworten mit Zitat

Was für ein Glück für die Rechtspopulisten, dass die Menschen nicht denken.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18470
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2088280) Verfasst am: 11.03.2017, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ist ja auch viel wirkungsvoller, den Islam einer Aufklärung zu unterziehen, wenn die Muslime alle woanders sind. Mit den Augen rollen

Also wenn Du es von der Warte her siehst:
Das können sowieso nur die Muslime selber machen, von da her wäre es egal, wo sie sind.
Da würde ich schon eher verstehen, wenn Du sagtest, man sollte die wenigen öffentlich auftretenden Muslime, die wir hier haben, mehr unterstützen.
Aber auch das tut man nicht, indem man mehr unaufgeklärte ins Land lässt und die Aufgeklärten dadurch als Minderheit noch unbedeutender werden.
Ich würde es ja schon hilfreich finden, wenn die Ankömmlinge unterschreiben müssten, dass
1.) in Deutschland die Existenz eines Gottes nicht einfach vorausgesetzt werden kann.
2.) in Deutschland Muslime nicht mehr zu sagen haben als Leute anderen Glaubens oder auch Ungläubige.
3.) in Deutschland Muslime auch anderen Muslimen nicht zu sagen haben, wie sie ihren Glauben zu leben haben, weil hier jeder sein heiliges Buch so auslegen kann, wie er will, solange er damit niemand anderen beeinträchtigt.

Und ich wäre auch dafür, bei schwerwiegenden Verstößen, die erkennen lassen, dass der Betreffende ein Menschenbild hat, das mit den allgemeinen Menschenrechten, die auch die Grundlage unserer Verfassung sind, nicht vereinbar ist, das Aufenthaltsrecht erlöschen zu lassen.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Tarvoc
Filthy Class-Reductionist



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 32393
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2088287) Verfasst am: 11.03.2017, 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ich weiss nicht, inwieweit das alles rechtlich möglich ist, aber ich persönlich habe kein Problem mit deinen Vorschlägen. Ich bin unter den gegenwärtigen Umständen auch nicht für schrankenlose Zuwanderung.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18470
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2088289) Verfasst am: 11.03.2017, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich weiss nicht, inwieweit das alles rechtlich möglich ist...

Die Schwierigkeit sehe ich auch.
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Malone
Misanthrop und Humanist



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5169
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#2088293) Verfasst am: 11.03.2017, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ein erster und überfälliger Schritt wäre, den Religionen ihre Sonderstellung im Grundgesetz zu entziehen. Das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit deckt die Religion ab. Der Begriff müsste gar nicht im Grundgesetz auftauchen. Andernfalls werden Muslime zu Recht auf Sonderrechte wie Schächtung und Muezzinrufe pochen und vielleicht noch weitaus Schlimmeres wie Kinderehen durchbekommen. Ein anderer im Rechtswesen meines Wissens durchaus üblicher Ansatz wäre, dem Christen- und Judentum hier eine Seniorität oder Gewohnheitsrechte einzuräumen, so dass eine neu hinzugekommene Religion nicht die gleichen Rechte einfordern kann. Der dritte, härteste Weg wäre der von Wilders: dem Islam den Status einer Religion abzusprechen und ihn als verfassungswidrige politische Strömung einzustufen, was auch gut zu begründen wäre. Naja, wenn das in Deutschland geschähe, dann wäre es einer der letzten europäischen Staaten, die so vorgehen.
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Alchemist
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Beiträge: 20368
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2088294) Verfasst am: 11.03.2017, 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

3.) in Deutschland Muslime auch anderen Muslimen nicht zu sagen haben, wie sie ihren Glauben zu leben haben, weil hier jeder sein heiliges Buch so auslegen kann, wie er will, solange er damit niemand anderen beeinträchtigt.


Das verstehe ich nicht ganz.
Es scheint, dass es hier um den Unterschied zwischen Meinungsäußerung und Nötigung geht. Beides scheint von der aktuellen Gesetzeslage geregelt zu sein.
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4232

Beitrag(#2088297) Verfasst am: 11.03.2017, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Ein erster und überfälliger Schritt wäre, den Religionen ihre Sonderstellung im Grundgesetz zu entziehen. Das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit deckt die Religion ab. Der Begriff müsste gar nicht im Grundgesetz auftauchen. Andernfalls werden Muslime zu Recht auf Sonderrechte wie Schächtung und Muezzinrufe pochen und vielleicht noch weitaus Schlimmeres wie Kinderehen durchbekommen. Ein anderer im Rechtswesen meines Wissens durchaus üblicher Ansatz wäre, dem Christen- und Judentum hier eine Seniorität oder Gewohnheitsrechte einzuräumen, so dass eine neu hinzugekommene Religion nicht die gleichen Rechte einfordern kann. Der dritte, härteste Weg wäre der von Wilders: dem Islam den Status einer Religion abzusprechen und ihn als verfassungswidrige politische Strömung einzustufen, was auch gut zu begründen wäre. Naja, wenn das in Deutschland geschähe, dann wäre es einer der letzten europäischen Staaten, die so vorgehen.

Auf Art 79 ABS. 3gg und den Menschenwürdekerm der Religionsfreiheit sei höflich verwiesen
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Malone
Misanthrop und Humanist



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5169
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#2088298) Verfasst am: 11.03.2017, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Ein erster und überfälliger Schritt wäre, den Religionen ihre Sonderstellung im Grundgesetz zu entziehen. Das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit deckt die Religion ab. Der Begriff müsste gar nicht im Grundgesetz auftauchen. Andernfalls werden Muslime zu Recht auf Sonderrechte wie Schächtung und Muezzinrufe pochen und vielleicht noch weitaus Schlimmeres wie Kinderehen durchbekommen. Ein anderer im Rechtswesen meines Wissens durchaus üblicher Ansatz wäre, dem Christen- und Judentum hier eine Seniorität oder Gewohnheitsrechte einzuräumen, so dass eine neu hinzugekommene Religion nicht die gleichen Rechte einfordern kann. Der dritte, härteste Weg wäre der von Wilders: dem Islam den Status einer Religion abzusprechen und ihn als verfassungswidrige politische Strömung einzustufen, was auch gut zu begründen wäre. Naja, wenn das in Deutschland geschähe, dann wäre es einer der letzten europäischen Staaten, die so vorgehen.

Auf Art 79 ABS. 3gg und den Menschenwürdekerm der Religionsfreiheit sei höflich verwiesen


Zitat:
Das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit deckt die Religion ab.

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Malone
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5169
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#2088299) Verfasst am: 11.03.2017, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ist ja auch viel wirkungsvoller, den Islam einer Aufklärung zu unterziehen, wenn die Muslime alle woanders sind. Mit den Augen rollen


Du scheinst von der Annahme auszugehen, dass die hier weitgehend praktizierten Werte der Aufklärung auch irgendwann auf eingewanderte Muslime abfärben. Das ist sicher in einigen Fällen so, wie bei Tibi oder Abdel-Samad. Aber das Verhalten der großen Masse stützt deine Annahme offenbar nicht, sonst hätten wohl kaum knapp siebzig Prozent der hier lebenden Türken Erdowahn oder noch radikaler gewählt.

Zitat:
Was für ein Glück für die Rechtspopulisten, dass die Menschen nicht denken.


Ich bin nach wie vor sozialliberal. Die Schublade rechts trifft auf mich nicht zu, weil ich über keine nationalistische Ader verfüge, ich bin nicht mal patriotisch, sondern fühle mich den Werten der Aufklärung verpflichtet. Ich will, dass der Ort, an dem ich lebe, sicher ist und dass meine Steuergelder sinnvoll verwendet werden. Den Staat sehe ich als funktionale Einheit, deren Integrität zu schützen ist, damit er seine Funktionen erfüllen kann. Und populistisch bin ich ebenfalls nicht, meine Kritik insbesondere am Islam ist tiefgreifend und fundiert. Abgesehen davon ist der Populismusvorwurf wohl der populistischste Vorwurf überhaupt.
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14614

Beitrag(#2088300) Verfasst am: 11.03.2017, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich weiss nicht, inwieweit das alles rechtlich möglich ist, aber ich persönlich habe kein Problem mit deinen Vorschlägen. Ich bin unter den gegenwärtigen Umständen auch nicht für schrankenlose Zuwanderung.

Die Schwierigkeit ist dieselbe wie die, blonde Frauen unter 30 extra darauf zu verpflichten, dass sie beim Führen eines Automobils in Ortschaften nicht über 50 km/h fahren dürfen und an roten Ampeln anhalten müssen. Erstens ist es sowieso geltendes Recht und deswegen dummes Zeug, das extra zu verlangen, und zweitens ist es eine unzulässige Diskriminierung, gerade diese spezielle Gruppe durch Abverlangen einer solchen besondern Verpflichtung unter Generalverdacht zu stellen.
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Gelobt sei der große und allbarmherzige Bananenaufhänger,
der uns die Früchte in die Bäume hängt!


Zuletzt bearbeitet von tillich (epigonal) am 11.03.2017, 20:41, insgesamt einmal bearbeitet
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14614

Beitrag(#2088301) Verfasst am: 11.03.2017, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Ein erster und überfälliger Schritt wäre, den Religionen ihre Sonderstellung im Grundgesetz zu entziehen. Das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit deckt die Religion ab. Der Begriff müsste gar nicht im Grundgesetz auftauchen.

Er muss deswegen auftauchen, weil Religionsfreiheit zwar theoretisch auch durch die anderen Freiheitsrechte schon mit abgedeckt sein mag, praktisch aber immer wieder besonders in Frage gestellt worden ist und auch weiterhin wird, mit der Folge entsprechender gesellschaftlicher Konflikte. Ein gutes Beispiel dafür, dass die besondere Erwähnung der Religionsfreiheit sehr wohl notwendig ist, sind gerdae Islamfeinde wie du, die sich im selben Atemzug zu Freiheitsrechten bekennen und sie für den Islam negieren.

Malone hat folgendes geschrieben:
Ein anderer im Rechtswesen meines Wissens durchaus üblicher Ansatz wäre, dem Christen- und Judentum hier eine Seniorität oder Gewohnheitsrechte einzuräumen, so dass eine neu hinzugekommene Religion nicht die gleichen Rechte einfordern kann.

Das wäree keineswegs "im Rechtswesen üblich", sondern ein offener Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot GG Art. 3.

Malone hat folgendes geschrieben:
Der dritte, härteste Weg wäre der von Wilders: dem Islam den Status einer Religion abzusprechen und ihn als verfassungswidrige politische Strömung einzustufen, was auch gut zu begründen wäre.

Und das wäre nicht nur ein noch offenerer Verstoß gegen die Menschenrechte, sondern außerdem purer Schwachsinn. Indem man sich als Anti-?X von der üblichen Sprache entfernt und dieses spezielle X nicht mehr ein X nennt, sondern ein U, um die üblichen Freiheitsrechte von X niht mehr auf ?X anwenden zu müssen, ist das noch lange nicht so. Man benimmt sich nur als erwachsener Mensch wie eine Arschloch-Variante von Pippi Langstrumpf.
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14614

Beitrag(#2088302) Verfasst am: 11.03.2017, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Das wird den vielen Islamophilen hier nicht gefallen:

Zitat:
In jedem Land lehnte die Mehrheit Einwanderer aus muslimischen Ländern ab, in Belgien, Frankreich, Österreich, Ungarn und Polen waren es mehr als 60 Prozent. In Deutschland sind 52 Prozent dafür, die Migration zu stoppen, und nur etwa 18 Prozent dagegen. Spanien ist das Land, in dem Zustimmung und Ablehnung am nächsten beieinander liegen. 41 Prozent stimmten pro Einwanderungsstopp, 32 Prozent dagegen.


Das ist ein großer Erfolg! Den sich freilich nicht bloß die Aufklärer über den Islam ans Revers heften dürfen, sondern vor allem gewalttätige Muslime selbst, die Omahemds Weg treu befolgen. Bloß 18% der Befragten befürworten weitere muslimische Zuwanderung.

Hast du nicht mal ne andere Platte?
ALle paar Wochen schlägst du im Forum auf, sonderst irgendwas islamfeindliches ab, und jeder, der nicht mit Hurra in die braune Soße reinspringt, ist ein "Islamophiler". Und dann biste auch schnell wieder weg. immer die gleiche Leier

Malone hat folgendes geschrieben:
Ich bin nach wie vor sozialliberal. Die Schublade rechts trifft auf mich nicht zu, [...]

Lachen
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Zuletzt bearbeitet von tillich (epigonal) am 11.03.2017, 20:44, insgesamt einmal bearbeitet
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18470
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2088303) Verfasst am: 11.03.2017, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

3.) in Deutschland Muslime auch anderen Muslimen nicht zu sagen haben, wie sie ihren Glauben zu leben haben, weil hier jeder sein heiliges Buch so auslegen kann, wie er will, solange er damit niemand anderen beeinträchtigt.


Das verstehe ich nicht ganz.
Es scheint, dass es hier um den Unterschied zwischen Meinungsäußerung und Nötigung geht. Beides scheint von der aktuellen Gesetzeslage geregelt zu sein.

Das ist zwar geregelt, aber es ist vielen nicht klar, wenn sie über die Grenze kommen, das ist auch einigen, die schon lange hier sind, nicht klar. Das bring es so mit sich, wenn man den die Propheten höher hängt als die Gesetzbücher.

Deshalb sollte man sie mit der Nase drauf stoßen, wenn sie hier hereinkommen.
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18470
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2088304) Verfasst am: 11.03.2017, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich weiss nicht, inwieweit das alles rechtlich möglich ist, aber ich persönlich habe kein Problem mit deinen Vorschlägen. Ich bin unter den gegenwärtigen Umständen auch nicht für schrankenlose Zuwanderung.

Die Schwierigkeit ist dieselbe wie die, blonde Frauen unter 30 extra darauf zu verpflichten, dass sie beim Führen eines Automobils in Ortschaften nicht über 50 km/h fahren dürfen und an roten Ampeln anhalten müssen. Erstens ist es sowieso geltendes Recht und deswegen dummes Zeug, das extra zu verlangen, und zweitens ist es eine unzulässige Diskriminierung, gerade diese spezielle Gruppe durch Abverlangen einer solchen besondern Verpflichtung unter Generalverdacht zu stellen.

Du vergisst, dass es sich nicht um Bürger der Bundesrepublik Deutschalnd handelt, sondern um Neuankömmlinge, bei denen nicht vorausgesetzt werden kann, dass sie mit der hiesigen Rechtslage vertraut sind. Insofern ist das dumme Zeug gerade auf Deiner Seite.
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tillich (epigonal)
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Beiträge: 14614

Beitrag(#2088306) Verfasst am: 11.03.2017, 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
Es scheint, dass es hier um den Unterschied zwischen Meinungsäußerung und Nötigung geht. Beides scheint von der aktuellen Gesetzeslage geregelt zu sein.

Das ist zwar geregelt, aber es ist vielen nicht klar, wenn sie über die Grenze kommen, das ist auch einigen, die schon lange hier sind, nicht klar. Das bring es so mit sich, wenn man den die Propheten höher hängt als die Gesetzbücher.

Deshalb sollte man sie mit der Nase drauf stoßen, wenn sie hier hereinkommen.

Ich finde das faszinierend. Du sagst selbst, dass das auch für viele gilt, die schon lange hier sind. Dass das nicht für manche der hier ansässigen Muslime gilt, sondern auch noch für eine ganze Menge anderer Leute, sollte offensichtlich sein. Ein exzellentes Beispiel hat diesen Thread gestartet. Und dennoch denkst du nur an Muslime, wenn du diese Spezialerklärung willst, dass die geltenden Gesetze tatsächlich gelten.
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2088307) Verfasst am: 11.03.2017, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Ich weiss nicht, inwieweit das alles rechtlich möglich ist, aber ich persönlich habe kein Problem mit deinen Vorschlägen. Ich bin unter den gegenwärtigen Umständen auch nicht für schrankenlose Zuwanderung.

Die Schwierigkeit ist dieselbe wie die, blonde Frauen unter 30 extra darauf zu verpflichten, dass sie beim Führen eines Automobils in Ortschaften nicht über 50 km/h fahren dürfen und an roten Ampeln anhalten müssen. Erstens ist es sowieso geltendes Recht und deswegen dummes Zeug, das extra zu verlangen, und zweitens ist es eine unzulässige Diskriminierung, gerade diese spezielle Gruppe durch Abverlangen einer solchen besondern Verpflichtung unter Generalverdacht zu stellen.

Du vergisst, dass es sich nicht um Bürger der Bundesrepublik Deutschalnd handelt, sondern um Neuankömmlinge, bei denen nicht vorausgesetzt werden kann, dass sie mit der hiesigen Rechtslage vertraut sind. Insofern ist das dumme Zeug gerade auf Deiner Seite.



Wenn man liest, was manche so in Richtung Sonderbehandlung fuer Moslems absondern, dann kommt man nicht umhin festzustellen, dass das Nichtvertrautsein mit "der hiesigen Rechtslage" kein Alleinstellungsmerkmal von Neuankoemlingen ist.
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4232

Beitrag(#2088308) Verfasst am: 11.03.2017, 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Ein erster und überfälliger Schritt wäre, den Religionen ihre Sonderstellung im Grundgesetz zu entziehen. Das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit deckt die Religion ab. Der Begriff müsste gar nicht im Grundgesetz auftauchen. Andernfalls werden Muslime zu Recht auf Sonderrechte wie Schächtung und Muezzinrufe pochen und vielleicht noch weitaus Schlimmeres wie Kinderehen durchbekommen. Ein anderer im Rechtswesen meines Wissens durchaus üblicher Ansatz wäre, dem Christen- und Judentum hier eine Seniorität oder Gewohnheitsrechte einzuräumen, so dass eine neu hinzugekommene Religion nicht die gleichen Rechte einfordern kann. Der dritte, härteste Weg wäre der von Wilders: dem Islam den Status einer Religion abzusprechen und ihn als verfassungswidrige politische Strömung einzustufen, was auch gut zu begründen wäre. Naja, wenn das in Deutschland geschähe, dann wäre es einer der letzten europäischen Staaten, die so vorgehen.

Auf Art 79 ABS. 3gg und den Menschenwürdekerm der Religionsfreiheit sei höflich verwiesen


Zitat:
Das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit deckt die Religion ab.
das wäre nur vetretbar (wenn auch m.E. falsch) wenn man die darunter zu fassende Religionsfreiheit nicht unter einfachem Gesetzesvorbehalt stellt und genauso schützt wie bisher. Was die Änderung rein kosmetisch machen würde.

Im übrigen kann ich in der Forderung nach rechtsdogmatisch unhaltbarer Willkür und Diskriminierung nichts Rechtes. Ein Kernelement rechten Denkens ist rechtstaatlichkeit.
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14614

Beitrag(#2088309) Verfasst am: 11.03.2017, 20:59    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Du vergisst, dass es sich nicht um Bürger der Bundesrepublik Deutschalnd handelt, sondern um Neuankömmlinge, bei denen nicht vorausgesetzt werden kann, dass sie mit der hiesigen Rechtslage vertraut sind. Insofern ist das dumme Zeug gerade auf Deiner Seite.

Dass in anderen Ländern andere Gesetze gelten, an die man sich zu halten hat, kann dennoch voruasgesetzt werden, und wurde es bisher und wird es in nahezu allen Ländern auch. Aber gut, wenn du das trotzdem für so wichtig hältst, kannst du es ja fordern - aber warum dann nur mit Blick auf Muslime? Wissen andere Einwanderer etwa automatisch besser Bescheid?

Außerdem, wie gesagt, auch bei hier ansässigen kann es eben nicht vorausgesetzt werden.
Und schließlich: Eine explizite Belehrung gibt es bekanntermaßen bei der EInbürgerung nun auch sowieso schon. Scheint dir auch entfallen zu sein.
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Zuletzt bearbeitet von tillich (epigonal) am 11.03.2017, 21:06, insgesamt einmal bearbeitet
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14614

Beitrag(#2088310) Verfasst am: 11.03.2017, 21:05    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ein Kernelement rechten Denkens ist rechtstaatlichkeit.

Na, da würde ich doch sagen, das sollte eher die Trennlinie innerhalb des rechten Denkens zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus sein.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2088311) Verfasst am: 11.03.2017, 21:09    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Ein erster und überfälliger Schritt wäre, den Religionen ihre Sonderstellung im Grundgesetz zu entziehen. Das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit deckt die Religion ab. Der Begriff müsste gar nicht im Grundgesetz auftauchen.

Er muss deswegen auftauchen, weil Religionsfreiheit zwar theoretisch auch durch die anderen Freiheitsrechte schon mit abgedeckt sein mag, praktisch aber immer wieder besonders in Frage gestellt worden ist und auch weiterhin wird, mit der Folge entsprechender gesellschaftlicher Konflikte. Ein gutes Beispiel dafür, dass die besondere Erwähnung der Religionsfreiheit sehr wohl notwendig ist, sind gerdae Islamfeinde wie du, die sich im selben Atemzug zu Freiheitsrechten bekennen und sie für den Islam negieren.
....

@ tillich
Es gibt noch mehr, die das sagen, ich verweise aber mal nur auf Abdel-Samad, der den Islam viel besser kennt als Du, der mittendrin gesteckt hat, und ihm faschistische Züge mit einem immanenten Rassismus attestiert.

Das sind alles Sachen, gegen die Du sonst auf die Barrikaden gehst. Und hier nur deshalb nicht, weil da Religion drauf steht? Warum trittst Du nicht auch für die Freiheitsrechte der NPD ein? Unter denen gibt es mit Sicherheit auch nette Leute, auf die das übliche Pauschalurteil nicht zutrifft.

btw: In der Verfassung ist Religion nicht definiert. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der Gesetzgeber, besoffen, wie er regelmäßig ist, irgendwann in Versuchung kommt, Religionen, die ein anderes Menschenbild erkennen lassen als das, auf dem unsere Verfassung beruht, den verfassungsrechtlichen Schutzstatus aberzukennen, wie es übrigens bei Religionen die Kinderopfer als Bestandteil ihrer Ausübung hätten selbstverständlich wäre. Die Wehrhaftigkeit einer Demokratie zeigt sich in der Grenzziehung, und die bloße Anzahl der Muslime weltweit ist noch kein Beleg dafür, dass diese Religion wirklich mit unserer Staatsform harmoniert. Es gibt für mich viele Gründe für einen Generalverdacht.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2088312) Verfasst am: 11.03.2017, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Du vergisst, dass es sich nicht um Bürger der Bundesrepublik Deutschalnd handelt, sondern um Neuankömmlinge, bei denen nicht vorausgesetzt werden kann, dass sie mit der hiesigen Rechtslage vertraut sind. Insofern ist das dumme Zeug gerade auf Deiner Seite.

Dass in anderen Ländern andere Gesetze gelten, an die man sich zu halten hat, kann dennoch voruasgesetzt werden, und wurde es bisher und wird es in nahezu allen Ländern auch. Aber gut, wenn du das trotzdem für so wichtig hältst, kannst du es ja fordern - aber warum dann nur mit Blick auf Muslime? Wissen andere Einwanderer etwa automatisch besser Bescheid?

Außerdem, wie gesagt, auch bei hier ansässigen kann es eben nicht vorausgesetzt werden.
Und schließlich: Eine explizite Belehrung gibt es bekanntermaßen bei der EInbürgerung nun auch sowieso schon. Scheint dir auch entfallen zu sein.

Bei der Einbürgerung ist es bereits viel zu spät. Und warum speziell bei Muslimen habe ich schon oft genug gesagt - ein paar Posts weiter oben habe ich Dich in dem Zusammenhang auf Abdel-Samad aufmerksam gemacht.

Aber um Dir das Verständnis leichter zu machen: Wer aus einem islamisch geprägten Land zu uns kommt, hat oft nicht gelernt, zwischen Gesetzt und den Regeln des Propheten zu unterscheiden, bei beide eng verquickt sind.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Tarvoc
Filthy Class-Reductionist



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
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Beitrag(#2088315) Verfasst am: 11.03.2017, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Ein erster und überfälliger Schritt wäre, den Religionen ihre Sonderstellung im Grundgesetz zu entziehen. Das Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit deckt die Religion ab. Der Begriff müsste gar nicht im Grundgesetz auftauchen.

Von deinen drei Vorschlägen ist das der Einzige, der auch nur ansatzweise mit dem kompatibel ist, was man üblicherweise Aufklärung nennt. Ich glaube, ich habe sowas ähnliches schon vor Jahren mal vorgeschlagen, aber ich weiss nicht mehr genau, ob das im FGH war.

Dein zweiter Vorschlag führt zur Stärkung des ohnehin schon zu großen Einflusses der christlichen Kirchen auf die Politik, was wohl niemand hier will und was auch kein säkular denkender Aufklärer wollen kann. Man bekämpft religiösen Unsinn nicht dadurch, dass man anderem religiösen Unsinn Sonderrechte einräumt. Schlimmstenfalls erhöht man damit Ungerechtigkeit und Unfrieden. Und der dritte Vorschlag ist sogar noch nicht mal an der Realität orientiert, sondern an irgendwelchen Wahnvorstellungen.

Malone hat folgendes geschrieben:
Du scheinst von der Annahme auszugehen, dass die hier weitgehend praktizierten Werte der Aufklärung auch irgendwann auf eingewanderte Muslime abfärben. Das ist sicher in einigen Fällen so, wie bei Tibi oder Abdel-Samad. Aber das Verhalten der großen Masse stützt deine Annahme offenbar nicht, sonst hätten wohl kaum knapp siebzig Prozent der hier lebenden Türken Erdowahn oder noch radikaler gewählt.

"Aufklärung funktioniert nicht, weil sie nicht ausreichend stattfindet." Super Argument. bravo

Bist du der Ansicht, dass Tibi oder Abdel-Samad gegenüber anderen Muslimen irgendwie genetisch privilegiert sind? Ansonsten schaut man sich vielleicht mal an, wie diese Leute zu ihren mehr aufklärerischen Überzeugungen gekommen sind. Und damit meine ich nicht nur die Argumente, die sie überzeugt haben, sondern auch die biographischen und sonstigen Umstände. Ein interessantes Thema, vielleicht lese ich mich da mal ein. (Aufklärung setzt ja bekanntlich Selbstaufklärung voraus.)

Malone hat folgendes geschrieben:
Die Schublade rechts trifft auf mich nicht zu, weil ich über keine nationalistische Ader verfüge, ich bin nicht mal patriotisch, sondern fühle mich den Werten der Aufklärung verpflichtet. Ich will, dass der Ort, an dem ich lebe, sicher ist und dass meine Steuergelder sinnvoll verwendet werden. Den Staat sehe ich als funktionale Einheit, deren Integrität zu schützen ist, damit er seine Funktionen erfüllen kann.

Klingt für mich eher nach kleinbürgerlicher Ideologie als nach aufklärerischem Denken. zynisches Grinsen

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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4232

Beitrag(#2088317) Verfasst am: 11.03.2017, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Samson83 hat folgendes geschrieben:
Ein Kernelement rechten Denkens ist rechtstaatlichkeit.

Na, da würde ich doch sagen, das sollte eher die Trennlinie innerhalb des rechten Denkens zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus sein.

An den Personen, die man üblicherweise "rechtsextrem" nennt kann ich außer einem unreflektierten Nationalismus nichts rechtes erkennen.
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Tarvoc
Filthy Class-Reductionist



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 32393
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2088318) Verfasst am: 11.03.2017, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Samson83 hat folgendes geschrieben:
An den Personen, die man üblicherweise "rechtsextrem" nennt kann ich außer einem unreflektierten Nationalismus nichts rechtes erkennen.

Vielleicht, weil sie keine wahren Schottenröcke tragen. zwinkern
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tillich (epigonal)
schiebt den Wal



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14614

Beitrag(#2088321) Verfasst am: 11.03.2017, 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Es gibt noch mehr, die das sagen, ich verweise aber mal nur auf Abdel-Samad, der den Islam viel besser kennt als Du, der mittendrin gesteckt hat, und ihm faschistische Züge mit einem immanenten Rassismus attestiert.

Ja und? Es gibt noch andere Leute, die "den Islam" noch besser kennen als wir beide und auch Abdel-Samad, die das noch wieder anders sehen. Ersetzt das irgendwie ein Argument?

fwo hat folgendes geschrieben:
Das sind alles Sachen, gegen die Du sonst auf die Barrikaden gehst. Und hier nur deshalb nicht, weil da Religion drauf steht? Warum trittst Du nicht auch für die Freiheitsrechte der NPD ein? Unter denen gibt es mit Sicherheit auch nette Leute, auf die das übliche Pauschalurteil nicht zutrifft.

Bei konkreten Organisationen mit so eindeutig verfassungsfeindlichen Zielen wie der NPD würde ich auch dagegen "auf die Barrikaden gehen". Aber "der Islam" ist eben keine so konkret fassbare Organisation und spielt weitgehend auch auf einer anderen Ebene spielt - eben der religiösen. Das nicht auseinanderzuhalten, ist eigentlich schon ein Zeichen dafür, überhaupt nicht ernsthaft zu diskutieren.

fwo hat folgendes geschrieben:
btw: In der Verfassung ist Religion nicht definiert. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der Gesetzgeber, besoffen, wie er regelmäßig ist, irgendwann in Versuchung kommt, Religionen, die ein anderes Menschenbild erkennen lassen als das, auf dem unsere Verfassung beruht, den verfassungsrechtlichen Schutzstatus aberzukennen, wie es übrigens bei Religionen die Kinderopfer als Bestandteil ihrer Ausübung hätten selbstverständlich wäre. Die Wehrhaftigkeit einer Demokratie zeigt sich in der Grenzziehung, und die bloße Anzahl der Muslime weltweit ist noch kein Beleg dafür, dass diese Religion wirklich mit unserer Staatsform harmoniert. Es gibt für mich viele Gründe für einen Generalverdacht.

Das wäre deswegen "selbstverständlich", weil in einem solchen Fall die Religionsfreiheit klar und eindeutig mit anderen Grundrechten kollidiert. Und in solchen Fällen nutzt auch jetzt schon die Religionsfreiheit auch islamischen Organisationen überhaupt nichts, wie man an den Verboten entsprechender Vereine sehen kann. Nur beschäftigt man sich dann eben in ernsthafter, sinnvoller Diskussion mit einer konkreten Organisation.
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Gelobt sei der große und allbarmherzige Bananenaufhänger,
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tillich (epigonal)
schiebt den Wal



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14614

Beitrag(#2088322) Verfasst am: 11.03.2017, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Aber um Dir das Verständnis leichter zu machen: Wer aus einem islamisch geprägten Land zu uns kommt, hat oft nicht gelernt, zwischen Gesetzt und den Regeln des Propheten zu unterscheiden, bei beide eng verquickt sind.

Und viele Leute, die aus anderen Ländern kommen, haben oft andere Grundsätze unserer Rechtsordnung nicht gelernt. Und viele Leute, die schon immer hier wohnen, auch.
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der uns die Früchte in die Bäume hängt!
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 6809

Beitrag(#2088323) Verfasst am: 11.03.2017, 22:47    Titel: Re: Gegen muslimische Einwanderung Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Das wird den vielen Islamophilen hier nicht gefallen:

Zitat:
In jedem Land lehnte die Mehrheit Einwanderer aus muslimischen Ländern ab, in Belgien, Frankreich, Österreich, Ungarn und Polen waren es mehr als 60 Prozent. In Deutschland sind 52 Prozent dafür, die Migration zu stoppen, und nur etwa 18 Prozent dagegen. Spanien ist das Land, in dem Zustimmung und Ablehnung am nächsten beieinander liegen. 41 Prozent stimmten pro Einwanderungsstopp, 32 Prozent dagegen.


Das ist ein großer Erfolg! Den sich freilich nicht bloß die Aufklärer über den Islam ans Revers heften dürfen, sondern vor allem gewalttätige Muslime selbst, die Omahemds Weg treu befolgen. Bloß 18% der Befragten befürworten weitere muslimische Zuwanderung.


Ich sehe, du hast dich informiert. Zur Dokumentation:

Zitat:
10 Tipps wie man den Islam in Deutschland und Europa aufhalten kann!
...
Tipp 4:
Die muslimische Einwanderung stoppen
...
Tipp 7:
Beginnen Sie mit dem Blogen – jeden Tag

Code:
http://rettung-fuer-deutschland.de/blog/?p=1704

_________________
So wie das religiöse Gefühl der meisten Frommen sich erst bekundet, wenn es verletzt wird,
so liegt auch der Patriotismus auf der Lauer der Gelegenheit gekränkt zu sein. - Karl Kraus
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