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Gegen muslimische Einwanderung
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Skeptiker
gegen toxische Verträge aller Art



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 12228
Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2088777) Verfasst am: 16.03.2017, 17:04    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Somit reiht sich der Islam lediglich in den gesamten Religionsmüll ein, nicht mehr und nicht weniger ...-

Schon, aber auch beim Müll gibt es Abstufungen. Manches ist recyclebar, anderes ist Sondermüll.


Es können auch wieder Zeiten kommen, in denen eine Art christlich-faschistisches Neo-Mittelalter hier im Westen dominiert und der Islam nur noch "papp" sagt. Muss nicht, kann aber. Wir haben derzeit einen starken Rechtsruck in der *westlichen Hemisphäre*, dessen Ende bisher überhaupt nicht abzusehen ist ...-
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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sünnerklaas
Mietzekatzenkater



Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 9603
Wohnort: Da, wo noch Ruhe ist

Beitrag(#2088780) Verfasst am: 16.03.2017, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Somit reiht sich der Islam lediglich in den gesamten Religionsmüll ein, nicht mehr und nicht weniger ...-

Schon, aber auch beim Müll gibt es Abstufungen. Manches ist recyclebar, anderes ist Sondermüll.


Es können auch wieder Zeiten kommen, in denen eine Art christlich-faschistisches Neo-Mittelalter hier im Westen dominiert und der Islam nur noch "papp" sagt. Muss nicht, kann aber. Wir haben derzeit einen starken Rechtsruck in der *westlichen Hemisphäre*, dessen Ende bisher überhaupt nicht abzusehen ist ...-


Die Globalisierung ist gescheitert. Daran liegt's. Dazu kommt das nicht ganz unberechtigte Gefühl vieler, dass da Entscheidungen am Grünen Tisch, am besten noch in hermetisch abgeschlossenen Hinterzimmern getroffen werden, durch die sie die Kontrolle über ihr eigenes Leben verlieren.
Aber man kann das auch alles anders sehen: was wir jetzt erleben, ist keine Rückkehr zur Religion, es ist eine fundamentale schwere Krise der abrahamitischen Religionen.
_________________
"Bullshit ist eine dritte Kategorie zwischen Wahrheit und Lüge" (Harry Frankfurt)

Ausser Hypochondrie habe ich alle Krankheiten.

Ich fordere: JEDEM VOLLPFOSTEN SEIN EIGENES "Mimi-Mimi!"
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 6996

Beitrag(#2088781) Verfasst am: 16.03.2017, 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
[...]
Wir haben derzeit einen starken Rechtsruck in der *westlichen Hemisphäre*, dessen Ende bisher überhaupt nicht abzusehen ist ...-

Das ist nur die halbe Wahrheit, bzw. du hast was 'vergessen':

Zitat:
Der Philosoph und Schriftsteller Michail Ryklin hat vor dem Erstarken faschistischer Strömungen in Russland gewarnt.
...
Diese seien nicht identisch mit dem Faschismus in Italien und Deutschland in den 20er und 30er Jahren, betonte Ryklin im Deutschlandradio Kultur. Es gebe aber "mehrere Ähnlichkeiten".

Zur Begründung verwies Ryklin darauf, dass in Russland nahezu wöchentlich ausländische Studenten angegriffen würden. Zudem gebe es viele ultranationalistische Zeitungen, die die Meinung verträten, dass Russland allein den Russen gehöre. Ansichten wie "Schluss mit den Kaukasiern, mit den Afrikanern, Schluss mit den Juden" seien "ziemlich präsent", so Ryklin.

http://www.deutschlandradiokultur.de/ryklin-in-russland-droht-neuer-faschismus.954.de.html?dram:article_id=142435


Oder was glaubst du, warum so viele Rechte Russland-affin sind?


Edith: Übrigens ist der obige Artikel über 10 Jahre alt, das Phänomen ist beileibe nicht neu. Wer sich für Politik interessiert, kann nicht daran vorbei gesehen haben - es sei denn aus Absicht Cool
Edith2: RS
_________________
So wie das religiöse Gefühl der meisten Frommen sich erst bekundet, wenn es verletzt wird,
so liegt auch der Patriotismus auf der Lauer der Gelegenheit gekränkt zu sein. - Karl Kraus
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3016

Beitrag(#2088788) Verfasst am: 16.03.2017, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Du kennst doch sicher den Ruf "Maria statt Sharia!".

Nur von PiSS-net. Dort halten ihn zwei von der Natur ueberaus grosszuegig ausgestattete Maedels,
die daher ueberhaupt nicht marianisch aussehen. Vermutlich um Moslems mit ihrem Verschleierungstick auf die Schippe zu nehmen. Find ich gar nicht mal schlecht.
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Außerdem hat der Faschismus christliche Wurzeln auch in der Lehre Jesu:

http://www.humanist.de/kriminalmuseum/heiland2.htm

Ziemlich hanebuechen, was der Mensch da verzapft.
Er zieht Parallelen zwischen willkuerlich herausgepickten Stellen aus der Bibel und Mein Kampf,
die ueberhaupt keinen logischen Zusammenhang begruenden. Er mischt bunt Neues und Altes Testament, worin Jesus ueberhaupt nicht vorkommt. Warum Jesus als Vorlaeufer des Faschismus taugen soll, erschliesst sich mir aus diesem Pamphlet jedenfalls nicht.
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Die Juden wurden wurden und werden von denen u.a. auch als Mörder Jesu, also als Gottesmörder angesehen.

Wer ist hier "denen"? Mussolini und Hitler war es ziemlich egal, ob der Jude Jesus von anderen Juden umgebracht wurde.
Abgesehen davon waren es die Roemer.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3016

Beitrag(#2088789) Verfasst am: 16.03.2017, 18:34    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Es können auch wieder Zeiten kommen, in denen eine Art christlich-faschistisches Neo-Mittelalter hier im Westen dominiert und der Islam nur noch "papp" sagt. Muss nicht, kann aber.

Klar, kann. Bis es soweit ist rangiert der Islam fuer mich auf der Gefaehrderskala aber einige Stufen ueber dem Christentum.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 34576
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Beitrag(#2088803) Verfasst am: 16.03.2017, 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Merkst Du eigentlich nicht, dass Du nur bei den Moslimen, alle Verbrechen die Religion anlastest, bei den Christenen nicht?

Jesus war kein Feldherr und hat auch keine Kriege gefuehrt. Mohammed schon.



Dafuer haben die Paepste um so mehr Kriege gefuehrt.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 34576
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2088804) Verfasst am: 16.03.2017, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Und ansonsten ist der westliche Faschismus nunmal mit dem Namen Jesu verknüpft, da beisst die Maus keinen Faden ab, siehe oben.

Quark. Jesus hat nie Faschismus gepredigt.
Und westliche Faschisten koennen mit Jesus auch nicht wirklich was anfangen, gewaltmaessig gibt er ja nichts her.
Obendrein war er auch noch Jude. Daher die Versuche, sich einen "arischen" Jesus selbst zu basteln.


Du kennst doch sicher den Ruf "Maria statt Sharia!".

Außerdem hat der Faschismus christliche Wurzeln auch in der Lehre Jesu:

http://www.humanist.de/kriminalmuseum/heiland2.htm

Die Juden wurden wurden und werden von denen u.a. auch als Mörder Jesu, also als Gottesmörder angesehen.



Du solltest hier nicht unterschlagen, dass auch Teile des Widerstands gegen die diversen Faschismen christlich motiviert waren und sind.

Das ist ja auch das Faszinierende an den grossen Buchreligionen. Die koennen z.B. in puncto Faschismus Beides: Mitmorden und sich den Moerdern in den Weg stellen und alle berufen sie sich dabei auf dasselbe alte Buch!
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18681
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2088821) Verfasst am: 16.03.2017, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....

Du solltest hier nicht unterschlagen, dass auch Teile des Widerstands gegen die diversen Faschismen christlich motiviert waren und sind.
...

Das war im "III Reich" aber nur eine kleine Minderheit und es hat z.T. Jahrzehnte gedauert, bis die von den Kirchen als "Aufrechte" entdeckt wurden. Direkt nach dem Krieg wurden die noch als Verräter gehandelt, u.a. wahrscheinlich, weil die kirchlichen Oberbonzen, die natürlich alle im Amt blieben, nicht besonders gut neben denen ausgesehen hätten.
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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3016

Beitrag(#2088824) Verfasst am: 16.03.2017, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Merkst Du eigentlich nicht, dass Du nur bei den Moslimen, alle Verbrechen die Religion anlastest, bei den Christenen nicht?

Jesus war kein Feldherr und hat auch keine Kriege gefuehrt. Mohammed schon.



Dafuer haben die Paepste um so mehr Kriege gefuehrt.

Mir will jetzt kein Papst einfallen, der als Feldherr a la Mohammed in fremden Laendern marodiert haette.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 30494
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2088825) Verfasst am: 16.03.2017, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Merkst Du eigentlich nicht, dass Du nur bei den Moslimen, alle Verbrechen die Religion anlastest, bei den Christenen nicht?

Jesus war kein Feldherr und hat auch keine Kriege gefuehrt. Mohammed schon.



Dafuer haben die Paepste um so mehr Kriege gefuehrt.

Mir will jetzt kein Papst einfallen, der als Feldherr a la Mohammed in fremden Laendern marodiert haette.


Ist alles Auslegungssache:
http://www.deutschlandfunk.de/luxus-kunst-und-krieg-im-namen-des-vatikans.871.de.html?dram:article_id=237633
Zitat:
Durch viele Kriege verschaffte er dem Kirchenstaat der Päpste, der seit dem 8. Jahrhundert entstanden war und vor allem weite Teile Mittelitaliens umfasste, seine größte Ausdehnung. Schon zwei Jahre nach Amtsantritt hatte Julius II. eine Söldnertruppe, die Schweizer Garde, gegründet, die heute in ihren bunten Renaissancegewändern den Päpsten immer noch zu Diensten ist - allerdings friedlich. Er selber zeigte sich gern hoch zu Ross, den weißen Bart elegant in den goldenen Helm gesteckt.


https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzzug
Zitat:
Die Kreuzzüge seitens des „christlichen Abendlandes“ waren strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege[1] zwischen 1095/99 und dem 13. Jahrhundert. Im engeren Sinne werden unter den Kreuzzügen nur die in dieser Zeit geführten Orientkreuzzüge verstanden, die sich gegen die muslimischen Staaten im Nahen Osten richteten. Nach dem Ersten Kreuzzug wurde der Begriff „Kreuzzug“ auch auf andere militärische Aktionen ausgeweitet, deren Ziel nicht das Heilige Land war. In diesem erweiterten Sinne werden auch die Feldzüge gegen nicht christianisierte Völker wie Wenden, Finnen und Balten, gegen Ketzer wie die Albigenser und gegen die Ostkirche dazu gezählt. Vereinzelt wurde von den Päpsten sogar ein Kreuzzug gegen politische (christliche) Gegner ausgerufen.


Wie komme ich eigentlich dazu, die Moslems zu verteidigen? Am Kopf kratzen
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 34576
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2088826) Verfasst am: 16.03.2017, 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:


Wie komme ich eigentlich dazu, die Moslems zu verteidigen? Am Kopf kratzen



Tust Du das denn wirklich, wenn Du ein allzu rosiges Bild ueber die Geschichte des Christentums, das manche Leute haben, zurechtrueckst?

Brutal koennen alle grosse Schriftreligionen, die stehen sich da in nix nach.
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Friedensreich
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Anmeldungsdatum: 21.02.2008
Beiträge: 421

Beitrag(#2088829) Verfasst am: 17.03.2017, 00:03    Titel: Antworten mit Zitat

Im Prinzip ist es für die Betroffene bzw. für die verfolgte Gruppe egal, ob der Angriff von einem Papst, einem selbsternannten Propheten persönlich oder von einem machtgierigem Herrscher durchgeführt wird. Es lässen sich aber sicher Anhänger mit religiösen Parolen eher motivieren. Außerdem hat Muhamad ja die Beute mit den Kämpfern geteilt, wie es ihm "Gott" aufgetragen hat....
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3016

Beitrag(#2088835) Verfasst am: 17.03.2017, 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ist alles Auslegungssache

Päpste sind keine Religionsstifter und ziehen üblicherweise auch nicht mit Heerhaufen in fremde Länder. Auch nicht zu Zeiten der Kreuzzüge. Man kann ihnen höchstens vorwerfen, diese Landnahme mit "Gott will es" abgesegnet zu haben, was sicher nicht im Sinne Jesu war. Aber das war ja auch tausend Jahre danach und das Christentum schon ziemlich verkommen. Beim Islam war schon der Religionsstifter gewalttätig, seine Kumpane und Nachfolger nicht minder. Von daher ist eine gehöriger Misstrauensvorschuss schon angebracht.
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Wie komme ich eigentlich dazu, die Moslems zu verteidigen? Am Kopf kratzen

Keine Ahnung, vielleicht weil es derzeit hip ist?
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25905

Beitrag(#2088837) Verfasst am: 17.03.2017, 01:58    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Beim Islam war schon der Religionsstifter gewalttätig, seine Kumpane und Nachfolger nicht minder.


Wenn man nicht Jesus, sondern Paulus als letztendlichen Religionsstifter des Christentums betrachtet - wofür durchaus einiges spricht - ergibt das schon ein ganz anderes Bild.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18681
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2088839) Verfasst am: 17.03.2017, 05:50    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Beim Islam war schon der Religionsstifter gewalttätig, seine Kumpane und Nachfolger nicht minder.


Wenn man nicht Jesus, sondern Paulus als letztendlichen Religionsstifter des Christentums betrachtet - wofür durchaus einiges spricht - ergibt das schon ein ganz anderes Bild.

Stimmt. Im Gegensatz zu zur Kultfigur Jesus mit dem Zimmermannstod ist Paulus angeblich als Mehrtürer mit einem Schwert in Berührung gekommen und insofern viel soldatischer. ????
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3016

Beitrag(#2088840) Verfasst am: 17.03.2017, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Beim Islam war schon der Religionsstifter gewalttätig, seine Kumpane und Nachfolger nicht minder.


Wenn man nicht Jesus, sondern Paulus als letztendlichen Religionsstifter des Christentums betrachtet - wofür durchaus einiges spricht - ergibt das schon ein ganz anderes Bild.

Wenn. Ich sehe aber keinen Grund, das anzunehmen. Er war noch nichtmal formaler Nachfolger (das war Petrus), bestenfalls Propagandachef. Sicher militanter als die andern Figuren, aber Heere hat auch er nicht angeführt.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18681
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2088844) Verfasst am: 17.03.2017, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Beim Islam war schon der Religionsstifter gewalttätig, seine Kumpane und Nachfolger nicht minder.


Wenn man nicht Jesus, sondern Paulus als letztendlichen Religionsstifter des Christentums betrachtet - wofür durchaus einiges spricht - ergibt das schon ein ganz anderes Bild.

Wenn. Ich sehe aber keinen Grund, das anzunehmen. Er war noch nichtmal formaler Nachfolger (das war Petrus), bestenfalls Propagandachef. Sicher militanter als die andern Figuren, aber Heere hat auch er nicht angeführt.

Da mir jegliche theologische Bildung fehlt, auch ein Bibelstudium habe ich stets vermieden, da wo ich mal reingesehen habe, war es zwar stilistisch anders, aber aber letztlich ähnlich grottig wie "mein Kampf", den ich auch nach 2 Seiten weggelegt habe.
Ich bin also hierauf angewiesen:
Wkipedia>Paulus von Tarsus hat folgendes geschrieben:
Gemäß seinem Selbstverständnis als Völkerapostel, d. h. als mit der Mission unter Nichtjuden Beauftragter, wollte Paulus das Evangelium Jesu Christi so weit wie möglich ausbreiten.

Die Apostelgeschichte berichtet von mehreren Reisen des Apostels, die üblicherweise in „Missionsreisen“ eingeteilt werden, was aber der Darstellung der Apostelgeschichte nicht ganz entspricht.

In der ersten Missionsreise besuchte er zusammen mit Barnabas und dessen Neffen Zypern, sowie anschließend die Heimat des Prokonsuls Sergius Paullus, dessen Familie in Antiochia bei Pisidien beheimatet war. Durch Verfolgungen gezwungen, reiste er auch noch in weitere Städte und kehrte schließlich mit Barnabas nach Antiochia am Orontes zurück.

Die „zweite Missionsreise“ besteht aus einer Reise zu den in der ersten Reise gegründeten Gemeinden in Galatien[15] und anschließend nach Griechenland, einem längeren Aufenthalt in Korinth und dann einer Reise nach Jerusalem (?) und Antiochia am Orontes. Letztere beschreibt Lukas nur kurz, diese Reise bildet zusammen mit dem Anfang der „dritten Missionsreise“ einen kurzen Bericht über eine Reise von Korinth in den Osten und zurück nach Ephesus, das auf der Hinreise kurz besucht wurde.[16]

Die „dritte Missionsreise“ besteht vor allem aus einem dreijährigen Aufenthalt in Ephesus. Daran schließt sich eine Rundreise durch Griechenland an sowie eine Reise nach Jerusalem, bei der offenbar eine in den Briefen des Paulus erwähnte Kollekte überbracht werden soll (was aber von Lukas nicht gesagt wird). Die Pläne von Paulus sahen eine Weiterreise nach Rom und von dort die Mission des westlichen Mittelmeerraumes bis Spanien vor (Röm 15,22 f. EU). In Jerusalem wurde er jedoch von den römischen Behörden verhaftet und nach längerem Hin und Her nach Rom überstellt, wo er vermutlich das Martyrium erlitt.

Wo ist jetzt da die besondere Militanz?

Und nochmal die Frage: Was hat das mit einem aus nichttheologischer Sicht sinnvollen Verhältnis zu einer Religion zu tun?
fwo hat folgendes geschrieben:
...
Das ist doch die Art, wie uns Religion primär begegnet: Nicht durch Text, sondern durch die Menschen, die sich von dieser Kultur leiten lassen. Um den Bezug zur Gründungsliteratur wieder herzustellen, kann man dann höchstens untersuchen, wie sehr die aktuelle Kultur an den Worten dieser Literatur hängt und welche Auslegung die, die da am Wortlaut kleben, bevorzugen.
....

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diskordianerpapst
Zeuger Jehovas



Anmeldungsdatum: 16.11.2012
Beiträge: 4242

Beitrag(#2088880) Verfasst am: 17.03.2017, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde man sollte die Militanz nicht an irgendwelchen Details aus den Büchern oder den vorwiegend
von den Anhänger tradierten Biographien der Stifter ableiten.
Die Geschichte der vorwiegend von einer der Religionen bestimmten Gesellschaften bietet da
statistisch viel bessere Anhaltspunkte.
Ich kann da nicht erkennen dass christlich dominierte Gesellschaften irgendwie friedlicher gesinnt wären,
wenn man einen Bodycount zugrunde legt, oder Ausmasse von Kolonisation, Ausplünderung,
Völkermord, Versklavung und Zwangsmissionierung, werden wohl eher die Christen übelst
schlechter dastehen. Auch wenn man die paar hundert Jahre Stiftungsdifferenz rausrechnet.

Als Einzelpunkte könnte man genauso aufführen das nicht Muslime ABC-Waffen erfunden und
eingesetzt haben sondern Christen (B-Waffen sogar sehr früh: Es sollen schon im Mittelalter Kadaver
von tollwütigen Tieren über die Mauern belagerter Burgen katapultiert worden sein, vermutlich nicht
ohne vorheriges Stossgebet um Erfolg)

Vor dem Hintergrund finde ich eine Argumentation das eine hätte nichts mit dem Christentum zu tun,
weil es ja irgendwie "dagegen" sei, die Gräueltaten von Muslimen aber immer oder meist mit ihrer Religion,
ziemlich schwach.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18681
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2088912) Verfasst am: 18.03.2017, 05:33    Titel: Antworten mit Zitat

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
Ich finde man sollte die Militanz nicht an irgendwelchen Details aus den Büchern oder den vorwiegend
von den Anhänger tradierten Biographien der Stifter ableiten.
Die Geschichte der vorwiegend von einer der Religionen bestimmten Gesellschaften bietet da
statistisch viel bessere Anhaltspunkte.
Ich kann da nicht erkennen dass christlich dominierte Gesellschaften irgendwie friedlicher gesinnt wären,
wenn man einen Bodycount zugrunde legt, oder Ausmasse von Kolonisation, Ausplünderung,
Völkermord, Versklavung und Zwangsmissionierung, werden wohl eher die Christen übelst
schlechter dastehen. Auch wenn man die paar hundert Jahre Stiftungsdifferenz rausrechnet.

Als Einzelpunkte könnte man genauso aufführen das nicht Muslime ABC-Waffen erfunden und
eingesetzt haben sondern Christen (B-Waffen sogar sehr früh: Es sollen schon im Mittelalter Kadaver
von tollwütigen Tieren über die Mauern belagerter Burgen katapultiert worden sein, vermutlich nicht
ohne vorheriges Stossgebet um Erfolg)

Vor dem Hintergrund finde ich eine Argumentation das eine hätte nichts mit dem Christentum zu tun,
weil es ja irgendwie "dagegen" sei, die Gräueltaten von Muslimen aber immer oder meist mit ihrer Religion,
ziemlich schwach.

Ich scheiße auf Bodycount und ähnliches. Ich will wissen, in welcher Gesellschaft ich frei meine Meinung äußern kann. Das ist die grundsätzliche Voraussetzung für Demokratie. Dass die auch manchmal Mist produziert ist etwas anderes.
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tillich (epigonal)
schiebt den Wal



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 14691

Beitrag(#2088913) Verfasst am: 18.03.2017, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....

Du solltest hier nicht unterschlagen, dass auch Teile des Widerstands gegen die diversen Faschismen christlich motiviert waren und sind.
...

Das war im "III Reich" aber nur eine kleine Minderheit und es hat z.T. Jahrzehnte gedauert, bis die von den Kirchen als "Aufrechte" entdeckt wurden. Direkt nach dem Krieg wurden die noch als Verräter gehandelt, u.a. wahrscheinlich, weil die kirchlichen Oberbonzen, die natürlich alle im Amt blieben, nicht besonders gut neben denen ausgesehen hätten.

Das solltest du noch mal ein bisschen nachlesen.
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Gelobt sei der große und allbarmherzige Bananenaufhänger,
der uns die Früchte in die Bäume hängt!
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18681
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2088914) Verfasst am: 18.03.2017, 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....

Du solltest hier nicht unterschlagen, dass auch Teile des Widerstands gegen die diversen Faschismen christlich motiviert waren und sind.
...

Das war im "III Reich" aber nur eine kleine Minderheit und es hat z.T. Jahrzehnte gedauert, bis die von den Kirchen als "Aufrechte" entdeckt wurden. Direkt nach dem Krieg wurden die noch als Verräter gehandelt, u.a. wahrscheinlich, weil die kirchlichen Oberbonzen, die natürlich alle im Amt blieben, nicht besonders gut neben denen ausgesehen hätten.

Das solltest du noch mal ein bisschen nachlesen.

Was X-lich ist, wird immer durch die jeweiligen Mehrheit aller Xe definiert. Sonst stehe ich als Externer vor einem Problem.
Aber Du hast natürlich insofern recht, als ich mich in meiner Antwort nur auf die Berufschristen bezogen habe.

Oder willst Du mit gerade erzählen, dass die große Mehrheit aller Christen, Berufschristen und private, im Widerstand war?
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3016

Beitrag(#2088915) Verfasst am: 18.03.2017, 10:45    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Wo ist jetzt da die besondere Militanz?

Militant nicht im Sinne von gewalttätig, das war er genausowenig wie Jesus.
Aber deutlich radikaler, typischer Konvertit eben. Von ihm sind solche Perlen überliefert wie
Zitat:
1 Kor 14
Wie in allen Gemeinden der Heiligen 34 sollen die Frauen in den Gemeindeversammlungen schweigen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 35 Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie zu Hause ihre Männer befragen. Schändlich ist es nämlich für [die] Frau, in [der] Gemeindeversammlung zu reden.

oder
Zitat:
1 Kor 6
Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.

Natürlich gibt es jetzt wieder die Schriftausleger, die sagen, das sei alles nicht so gemeint gewesen usw. Aber so wie es da steht ist es nunmal ein Freibrief für Frauenfeinde und Homophobe.
Jesus hingegen - als Religionsstifter - hat zu diesen Themen so gut wie nichts gesagt,
war also weniger "militant".

Was ich letztlich damit sagen will ist, dass man, was Gewalttätigkeit angeht, bei den Gründerfiguren des Christentums eben nicht fündig wird - im Gegensatz zum Islam.

fwo hat folgendes geschrieben:

Und nochmal die Frage: Was hat das mit einem aus nichttheologischer Sicht sinnvollen Verhältnis zu einer Religion zu tun?

Keine Ahnung, da habe ich jetzt den Faden verloren.
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diskordianerpapst
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Beitrag(#2088916) Verfasst am: 18.03.2017, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:
Ich finde man sollte die Militanz nicht an irgendwelchen Details aus den Büchern oder den vorwiegend
von den Anhänger tradierten Biographien der Stifter ableiten.
Die Geschichte der vorwiegend von einer der Religionen bestimmten Gesellschaften bietet da
statistisch viel bessere Anhaltspunkte.
Ich kann da nicht erkennen dass christlich dominierte Gesellschaften irgendwie friedlicher gesinnt wären,
wenn man einen Bodycount zugrunde legt, oder Ausmasse von Kolonisation, Ausplünderung,
Völkermord, Versklavung und Zwangsmissionierung, werden wohl eher die Christen übelst
schlechter dastehen. Auch wenn man die paar hundert Jahre Stiftungsdifferenz rausrechnet.

Als Einzelpunkte könnte man genauso aufführen das nicht Muslime ABC-Waffen erfunden und
eingesetzt haben sondern Christen (B-Waffen sogar sehr früh: Es sollen schon im Mittelalter Kadaver
von tollwütigen Tieren über die Mauern belagerter Burgen katapultiert worden sein, vermutlich nicht
ohne vorheriges Stossgebet um Erfolg)

Vor dem Hintergrund finde ich eine Argumentation das eine hätte nichts mit dem Christentum zu tun,
weil es ja irgendwie "dagegen" sei, die Gräueltaten von Muslimen aber immer oder meist mit ihrer Religion,
ziemlich schwach.

Ich scheiße auf Bodycount und ähnliches. Ich will wissen, in welcher Gesellschaft ich frei meine Meinung äußern kann. Das ist die grundsätzliche Voraussetzung für Demokratie. Dass die auch manchmal Mist produziert ist etwas anderes.


Lächerlich!
Kannste hierzulande seit gerade mal 70 Jahren und nur durch einen verlorenen Krieg in dem die
"Gott mit uns"-Leute besiegt wurden.
Konnte man bis vor kurzem auch noch in der Türkei.
Und Momentan haben politische Strömungen, auch und gerade in christlich geprägten Ländern,
erheblichen Zulauf die das nicht so eng sehen mit der Meinungsfreiheit (ausser ihrerer eigenen).
Diese Strömungen fanden schon immer besonderen Zulauf aus den Kreisen der Hardcore-Christen
diverser Couleur.

Die Arroganz mit der man sich hier auf einem hauchdünnen bis nicht vorhandenen Vorsprung ausruht, kann einem mächtig auf den Zeiger gehen.
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DonMartin
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Beitrag(#2088917) Verfasst am: 18.03.2017, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Die Geschichte der vorwiegend von einer der Religionen bestimmten Gesellschaften bietet da
statistisch viel bessere Anhaltspunkte.
Ich kann da nicht erkennen dass christlich dominierte Gesellschaften irgendwie friedlicher gesinnt wären,
wenn man einen Bodycount zugrunde legt, oder Ausmasse von Kolonisation, Ausplünderung,
Völkermord, Versklavung und Zwangsmissionierung, werden wohl eher die Christen übelst
schlechter dastehen. Auch wenn man die paar hundert Jahre Stiftungsdifferenz rausrechnet.

Das liegt eher daran, dass der islamische Bodycount hierzulande wenig bekannt ist.
Jedes Schulkind hierzulande lernt es, sich wegen der tausend Jahre alten Kamelle "Kreuzzüge" in den Staube zu werfen
und sich "als Westler" schuldig zu bekennen weil man damals friedliche Moslems "überfallen" häbe. Geschenkt.
Übersehen wird dabei, dass sich die islamische Welt vorher den Nahen Osten plus Nordafrika und Spanien einverleibt hat,
und das ist ganz gewiss nicht friedlich abgelaufen. Hernach haben die muslimischen Türken
den Rest von Byzanz geplättet und den Balkan einkassiert. Ich bezweifle mal, dass da vorher einvernehmliche Beitrittsverhandlungen stattgefunden haben.
Abseits davon hat sich die grüne Fahne des Propheten über Persien bis nach Indien gemetzelt,
auch dort haben die Bewohner bestimmt nicht um Missionierung gebeten.

Auch in Sachen Sklaverei würde ich den Mund mal nicht so voll nehmen.
Der Sklavenhandel war jahrhundertelang in moslemischer Hand, man hatte ja das Reservoir direkt vor der Haustür.
Islamische Piraten haben bis ins 19. Jahrhundert das Mittelmeer heimgesucht und sich Bewohner bzw Schiffsbesatztungen als Sklaven gegriffen.
(Bis sie mal an die Falschen geraten sind, nämlich die jungen USA. Aber das ist eine andere Geschichte)

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Als Einzelpunkte könnte man genauso aufführen das nicht Muslime ABC-Waffen erfunden und
eingesetzt haben sondern Christen

Das war wohl eher technischem Unvermögen geschuldet als besonderer Friedlichkeit.
Hernach konnte es ja gar nicht schnell genug mit der "islamischen Bombe".
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

(B-Waffen sogar sehr früh: Es sollen schon im Mittelalter Kadaver
von tollwütigen Tieren über die Mauern belagerter Burgen katapultiert worden sein, vermutlich nicht
ohne vorheriges Stossgebet um Erfolg)

Das dürfte schon in vorchristlichen Zeiten vorgekommen sein.
Von besonderen Erfolgen ist mir nichts bekannt, mit oder ohne Gebet.
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Vor dem Hintergrund finde ich eine Argumentation das eine hätte nichts mit dem Christentum zu tun,
weil es ja irgendwie "dagegen" sei, die Gräueltaten von Muslimen aber immer oder meist mit ihrer Religion,
ziemlich schwach.

Ich stehe zu der Aussage, dass der Islam die deutlich gewalttätigeren Wurzeln hat.
Und das merkt man heute noch.
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Beitrag(#2088919) Verfasst am: 18.03.2017, 11:42    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Die Geschichte der vorwiegend von einer der Religionen bestimmten Gesellschaften bietet da
statistisch viel bessere Anhaltspunkte.
Ich kann da nicht erkennen dass christlich dominierte Gesellschaften irgendwie friedlicher gesinnt wären,
wenn man einen Bodycount zugrunde legt, oder Ausmasse von Kolonisation, Ausplünderung,
Völkermord, Versklavung und Zwangsmissionierung, werden wohl eher die Christen übelst
schlechter dastehen. Auch wenn man die paar hundert Jahre Stiftungsdifferenz rausrechnet.

Das liegt eher daran, dass der islamische Bodycount hierzulande wenig bekannt ist.
Jedes Schulkind hierzulande lernt es, sich wegen der tausend Jahre alten Kamelle "Kreuzzüge" in den Staube zu werfen
und sich "als Westler" schuldig zu bekennen weil man damals friedliche Moslems "überfallen" häbe. Geschenkt.
Übersehen wird dabei, dass sich die islamische Welt vorher den Nahen Osten plus Nordafrika und Spanien einverleibt hat,
und das ist ganz gewiss nicht friedlich abgelaufen. Hernach haben die muslimischen Türken
den Rest von Byzanz geplättet und den Balkan einkassiert. Ich bezweifle mal, dass da vorher einvernehmliche Beitrittsverhandlungen stattgefunden haben.
Abseits davon hat sich die grüne Fahne des Propheten über Persien bis nach Indien gemetzelt,
auch dort haben die Bewohner bestimmt nicht um Missionierung gebeten.

Auch in Sachen Sklaverei würde ich den Mund mal nicht so voll nehmen.
Der Sklavenhandel war jahrhundertelang in moslemischer Hand, man hatte ja das Reservoir direkt vor der Haustür.
Islamische Piraten haben bis ins 19. Jahrhundert das Mittelmeer heimgesucht und sich Bewohner bzw Schiffsbesatztungen als Sklaven gegriffen.
(Bis sie mal an die Falschen geraten sind, nämlich die jungen USA. Aber das ist eine andere Geschichte)

diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Als Einzelpunkte könnte man genauso aufführen das nicht Muslime ABC-Waffen erfunden und
eingesetzt haben sondern Christen

Das war wohl eher technischem Unvermögen geschuldet als besonderer Friedlichkeit.
Hernach konnte es ja gar nicht schnell genug mit der "islamischen Bombe".
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

(B-Waffen sogar sehr früh: Es sollen schon im Mittelalter Kadaver
von tollwütigen Tieren über die Mauern belagerter Burgen katapultiert worden sein, vermutlich nicht
ohne vorheriges Stossgebet um Erfolg)

Das dürfte schon in vorchristlichen Zeiten vorgekommen sein.
Von besonderen Erfolgen ist mir nichts bekannt, mit oder ohne Gebet.
diskordianerpapst hat folgendes geschrieben:

Vor dem Hintergrund finde ich eine Argumentation das eine hätte nichts mit dem Christentum zu tun,
weil es ja irgendwie "dagegen" sei, die Gräueltaten von Muslimen aber immer oder meist mit ihrer Religion,
ziemlich schwach.

Ich stehe zu der Aussage, dass der Islam die deutlich gewalttätigeren Wurzeln hat.
Und das merkt man heute noch.


Das ist nicht so. Und - hat denn der Islam einen Holocaust zustande gebracht? Oder war das auch wieder nur technischem Unvermögen geschuldet, dass nicht?

Ich bin der Meinung, dass die faschistischen Anteile im Islam, Christentum und anderen Religionen jeweils sehr stark sind und es von daher verkehrt ist, sich nur ein Religionsexemplar heraus zu greifen, gerade angesichts der aktuell erneut drohenden Re-Faschisierung Westeuropas und Nordamerikas, die mit dem Islam außerdem gar nichts zu tun hat.
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Beitrag(#2088921) Verfasst am: 18.03.2017, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
[...]
Wir haben derzeit einen starken Rechtsruck in der *westlichen Hemisphäre*, dessen Ende bisher überhaupt nicht abzusehen ist ...-

Das ist nur die halbe Wahrheit, bzw. du hast was 'vergessen':

Zitat:
Der Philosoph und Schriftsteller Michail Ryklin hat vor dem Erstarken faschistischer Strömungen in Russland gewarnt.
...
Diese seien nicht identisch mit dem Faschismus in Italien und Deutschland in den 20er und 30er Jahren, betonte Ryklin im Deutschlandradio Kultur. Es gebe aber "mehrere Ähnlichkeiten".

Zur Begründung verwies Ryklin darauf, dass in Russland nahezu wöchentlich ausländische Studenten angegriffen würden. Zudem gebe es viele ultranationalistische Zeitungen, die die Meinung verträten, dass Russland allein den Russen gehöre. Ansichten wie "Schluss mit den Kaukasiern, mit den Afrikanern, Schluss mit den Juden" seien "ziemlich präsent", so Ryklin.

http://www.deutschlandradiokultur.de/ryklin-in-russland-droht-neuer-faschismus.954.de.html?dram:article_id=142435


Oder was glaubst du, warum so viele Rechte Russland-affin sind?


Ist Russland kein Land mit christlicher Tradition?

schtonk hat folgendes geschrieben:
Edith: Übrigens ist der obige Artikel über 10 Jahre alt, das Phänomen ist beileibe nicht neu. Wer sich für Politik interessiert, kann nicht daran vorbei gesehen haben - es sei denn aus Absicht Cool


Der Artikel ist gut und in diesem Zusammenhang wichtig. Er erinnert an die christlichen Wurzeln des Antisemitismus und Holocaust.

Es wird Zeit, dass die christliche Geschichte - vielleicht im Rahmen des Lutherahres - aufgearbeitet wird. Deschner und einige andere haben den Anfang gemacht. Aber das noch viel ist zu wenig ...-
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Beitrag(#2088924) Verfasst am: 18.03.2017, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

@DonMartin:

Schau Dir doch einfach den Irakkrieg an:
Als Rache und mit religiösen Bezügen ans eigene Volk verkauft, mit einer derartigen Propagandashow
dass bis heute grosse Teile glauben das überfallene Land und die 1:100 Blutrache an unschuldigen Menschen
hätte was mit den Anschlägen vom 11.9. zu tun.

Das war staatlicher Terrorismus der den heutigen islamistischen erst so richtig befeuert hat,
was schon damals jedem Mehrzeller unter den Verantwortlichen klar gewesen sein muss.
Aber die waren halt fett investiert in Anlagen die von sowas profitieren und wollten das auch wohl
langfristig bleiben.

Möglicherweise in Teilen sogar die gleichen "Berater" die Obama mindestens bestärkt haben nicht frühzeitig
gegen den IS vorzugehen.

Alles aus einem Land heraus in dem die Nachfahren der schrägsten christlichen Sekten kumulieren
und bei nicht wenigen der Glaube herrscht dass pekuniärer Erfolg ein Zeichen der Zugewandtheit Gottes sei.
Von den Armageddon-herbeisehnern mal abgesehen.

Zum "Die haben aber auch" Argument:
Angenommen es gibt beim Bodycount ein Kopf an Kopf Rennen, was würde das wohl über einen
längeren Zeitraum betrachtet bedeuten?
Entweder spielen Christentum und Islam dabei gar keine oder in etwa die gleiche Rolle.
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Beitrag(#2088925) Verfasst am: 18.03.2017, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Somit reiht sich der Islam lediglich in den gesamten Religionsmüll ein, nicht mehr und nicht weniger ...-

Schon, aber auch beim Müll gibt es Abstufungen. Manches ist recyclebar, anderes ist Sondermüll.


Es können auch wieder Zeiten kommen, in denen eine Art christlich-faschistisches Neo-Mittelalter hier im Westen dominiert und der Islam nur noch "papp" sagt. Muss nicht, kann aber. Wir haben derzeit einen starken Rechtsruck in der *westlichen Hemisphäre*, dessen Ende bisher überhaupt nicht abzusehen ist ...-


Die Globalisierung ist gescheitert. Daran liegt's. Dazu kommt das nicht ganz unberechtigte Gefühl vieler, dass da Entscheidungen am Grünen Tisch, am besten noch in hermetisch abgeschlossenen Hinterzimmern getroffen werden, durch die sie die Kontrolle über ihr eigenes Leben verlieren.


Genau, es gibt eine ökonomische Grundlage des chronischen Rechtsrucks, wobei ich wenige die Globalisierung als solche kritisieren würde, sondern vielmehr die Art und Weise der Globalisierung, die einen kannibalistischen Charakter hat.

Der Mangel an Demokratie gerade in großen Maßstäben ist Ausdruck der Eigentumsverhältnisse generell. Da ist eben nichts mit Mitbestimmung und Mitgestaltung, weil die Dinge den Menschen schlicht nicht gehören. Also heisst es "Finger weg!"

Nun fordern die Rechten wie die AfD nicht gerade mehr Demokratie oder mehr soziale Reformen - ganz im Gegenteil - sie wollen jeden noch so kleinen Ansatz von Demokratie und Sozialem ersticken und die Zeit zurück drehen Richtung Mittelalter.

Der Parlamentarismus, den wir haben, ist selbstverständlich nicht hinreichend, um von Demokratie zu sprechen. Und was die Popper'sche *offene Gesellschaft* angeht, die ja auch Michael Salomon in den Mund nimmt: Du hast Recht, so ein Bild vereinbart sich schwer mit Entscheidungen hinter verschlossenen Türen, wie es nun mal regelmäßig stattfindet in der westlichen Politik. Dass es in anderen Teilen der Welt noch schlimmer ist, sollte keine Rechtfertigung sein. Denn im Sinne eines 'best practice' muss ich immer schauen, was ist das Beste, woran ich mich orientieren kann und nicht, was ist das Schlechteste.

sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
Aber man kann das auch alles anders sehen: was wir jetzt erleben, ist keine Rückkehr zur Religion, es ist eine fundamentale schwere Krise der abrahamitischen Religionen.


Die Rolle der Religionen hat sich in der bürgerlichen Gesellschaft geändert. abrahamitischen Religionen sind gekennzeichnet von Spaltungen und sogar internen Kämpfen. In diesen Kämpfen kommen aber die gesellschaftlichen Widersprüche selbst zum Ausdruck.

Insgesamt ist die Religion leider nicht in der Krise, sondern hat Oberwasser, gerade in ihren reaktionärsten Ausprägungen, was aber nicht primär an der Religion liegt, sondern an den globalen ökonomischen und politischen Bedingungen.
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Beitrag(#2088927) Verfasst am: 18.03.2017, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Gehört ja eigentlich in den Trump-Thread, aber weils gerade so schön unter die Zivilisationsdecke passt:

https://blog.fefe.de/?ts=a6323bb9

Könnte sein dass man sich mit Stolzausschüttungen bezüglich des aktuellen Demokratievorsprungs
christlich geprägter Länder etwas beeilen muss...

Nur rein vorsorglich, ich rechne nicht damit, aber bevor jetzt jemand kommt "das wäre ja in einem islamischen Land gar nicht möglich"
möchte ich doch an den irakischen Journalisten mit seinem zeichensetzenden Schuhwerk erinnern zwinkern
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DonMartin
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Beitrag(#2088929) Verfasst am: 18.03.2017, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Und - hat denn der Islam einen Holocaust zustande gebracht?

Was hat denn das Christentum mit dem Holocaust zu tun?
Man kann ihm allenfalls vorwerfen, es nicht verhindert zu haben - sofern moralische Appelle das überhaupt vermocht hätten.
Dass das Christentum - oder gar Jesus - ihn verursacht hätten, gehört eher in die Abteilung Alu-Hut.
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Oder war das auch wieder nur technischem Unvermögen geschuldet, dass nicht?

Zynischerweise schon. Es erfordert einen gewissen technischen und organisatorischen Aufwand, so viele Leute in so kurzer Zeit
umzubringen und die Spuren zu beseitigen. Diese Möglichkeiten gab es bis dahin in der islamischen Welt nicht
(OK, da war mal was mit irgendwelchen Armeniern, aber das war nicht religiös gemeint, wimre).
Ich habe allerdings keinen Zweifel daran, dass ein Gutteil der wahren Gläubigen kein Problem damit hätte, eine "islamische Bombe"
etwa auf Israel oder andere "ungläubige" Staaten zu werfen. Ankündigungen dazu gibt es ja genug.
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Ich bin der Meinung, dass die faschistischen Anteile im Islam, Christentum und anderen Religionen jeweils sehr stark sind und es von daher verkehrt ist, sich nur ein Religionsexemplar heraus zu greifen, gerade angesichts der aktuell erneut drohenden Re-Faschisierung Westeuropas und Nordamerikas, die mit dem Islam außerdem gar nichts zu tun hat.

Dass Religionen alle ein bisschen gaga sind ist schon klar. Aber wie gesagt, auf der Gaga-Skala gibt es Abstufungen,
und aktuell rangiert für mich der Islam ganz oben.
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