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Gegen muslimische Einwanderung
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25905

Beitrag(#2088363) Verfasst am: 12.03.2017, 03:34    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Bitte, sag mir halt, dass der Islam nichts mit dem Islam zu tun hat?! Lege mir doch dar, dass Mohammeds Mordaufträge nicht mit dem Koran im Einklang stehen. Und zeige mir, dass das, was im Koran steht, heute keine Gültigkeit mehr hat!


Dann zeige Du bitte, dass das alte Testament und die Gemetzel darin nichts mit dem Judentum zu tun haben und leite daraus eine Begründung ab, warum man nicht gegen jüdische Einwanderung sein sollte.
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Tarvoc
Filthy Class-Reductionist



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 32449
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2088364) Verfasst am: 12.03.2017, 03:35    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Schon allein die Wortkonstruktion "Mehrwertschöpfer" klingt im Kontext dieser Debatte undemokratisch und elitär.

Davon abgesehen, dass das unangenehm klingt, ist es halt auch einfach sachlich falsch.
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Malone
Misanthrop und Humanist



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5225
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#2088365) Verfasst am: 12.03.2017, 03:36    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Was bin ich froh über solche Begriffsexperten wie dich! Zehn Jahre Studium, wow, ich hoffe, du finanzierst das selbst oder zumindest deine Eltern!

Ja, ich finanziere mein weiteres Studium inzwischen selbst. Welche Rolle spielt das? Wenn du selbst schon dreißig Jahre Philosophie machst, dann müsste dir doch eigentlich klar sein, dass du jemandem, der in dem Fach ausgebildet ist, mit so einem Quatsch nicht kommen kannst. Wenn du "Kernaussage" meinst, dann sag bitte auch "Kernaussage" und nicht "eigentliches Wesen". Bezüglich der Kerninhalte von Religionen und der damit verbundenen Praxis weiss man nämlich, dass sie von den Gläubigen selbst und ihren Einstellungen abhängen und sich über die Zeit hinweg verändern können, während das bei einem "eigentlichen Wesen" plötzlich sehr viel weniger klar ist. Einfach mal bei empirischen Fragen die Metaphysik zurückschrauben, mkay?


Einfach mal Konsalik statt Derrida lesen!
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25905

Beitrag(#2088366) Verfasst am: 12.03.2017, 03:37    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Malone hat folgendes geschrieben:
Und du nennst das drohende Szenario, wenn der Islam mehr und mehr Macht gewinnt, eine Wahnvorstellung?

Nein, ich halte es für eine Wahnvorstellung, den Islam als eine politische Strömung zu bezeichnen. Es gibt politische Strömungen, die sich exzessiv auf den Islam beziehen, aber das macht nicht aus einer Religion eine politische Strömung.


Ich möchte hinzufügen: Es gibt mehrere politische Strömungen, die sich exzessiv auf den Islam beziehen, wobei dieser Bezug positiv oder negativ sein kann. Diese Strömungen können sich in ihrer Liebe oder in ihrem Hass gegenüber dem Islam extrem unterscheiden, gemeinsam ist ihnen eine antiaufklärerische, reaktionäre und demokratiefeindliche Weltsicht.


Genau das wurde mir in dem Jahr der Diskussionen mit Muslimen unterschiedlichster Couleur klar.


Da hast Du meinen Beitrag wohl mächtig falsch verstanden.
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Tarvoc
Filthy Class-Reductionist



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 32449
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2088367) Verfasst am: 12.03.2017, 03:38    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Hinzu kommt eine regelrechte Logikfeindlichkeit: Alles muss einen Schöpfer haben, nur der Schöpfer nicht Mit den Augen rollen

Ja, kennen wir schon. Ist ja nicht so, als hätte man das noch nie gehört. Wie zeichnet das jetzt spezifisch den Islam aus?

Malone hat folgendes geschrieben:
Wie auch immer: In welchem Verhältnis diese Strömungen stehen, kann man leicht erkennen, wenn man sich mal auf Facebook in den entsprechenden Gruppen umschaut.

Lachen Wenn man nach den Friends List auf Facebook geht, könnte auch der Eindruck entstehen, dass sich gerade eine Querfront zwischen Nazis und Antifa bildet.
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Malone
Misanthrop und Humanist



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5225
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#2088368) Verfasst am: 12.03.2017, 03:43    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Schon allein die Wortkonstruktion "Mehrwertschöpfer" klingt im Kontext dieser Debatte undemokratisch und elitär.

Davon abgesehen, dass das unangenehm klingt, ist es halt auch einfach sachlich falsch.


Ach was? Ich schöpfe keinen Mehrwert? Warum muss ich dann diese Dreckssteuer abführen? Zugegeben, ich rette keine Leben, aber ich bereichere sie! Und ich habe persönlich und höchst subjektiv die Beobachtung gemacht, dass, je leichter jemand an seinen Lebensunterhalt kommt - ob subventioniert oder durch Glück - er umso eher bereit ist, von anderen Zahlungen zu fordern >>> Er muss sie halt nicht selber leisten oder sie tun ihm nicht weh!
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Malone
Misanthrop und Humanist



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5225
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#2088370) Verfasst am: 12.03.2017, 03:47    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Bitte, sag mir halt, dass der Islam nichts mit dem Islam zu tun hat?! Lege mir doch dar, dass Mohammeds Mordaufträge nicht mit dem Koran im Einklang stehen. Und zeige mir, dass das, was im Koran steht, heute keine Gültigkeit mehr hat!


Dann zeige Du bitte, dass das alte Testament und die Gemetzel darin nichts mit dem Judentum zu tun haben und leite daraus eine Begründung ab, warum man nicht gegen jüdische Einwanderung sein sollte.


Sie sind narrativ geschildert, und stehen nicht als Imperativ des einzig wahren Gottes zur Verwirklichung an.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25905

Beitrag(#2088371) Verfasst am: 12.03.2017, 03:54    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Sie sind narrativ geschildert, und stehen nicht als Imperativ des einzig wahren Gottes zur Verwirklichung an.


Hat Dir noch niemand die Leviten gelesen?
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18681
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2088372) Verfasst am: 12.03.2017, 03:56    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
....
Ja, kennen wir schon. Ist ja nicht so, als hätte man das noch nie gehört. Wie zeichnet das jetzt spezifisch den Islam aus?
....

Es gibt schon einen gewaltigen Unterschied zu ähnlichen Religionen : Der Koran ist nicht göttlich inspiriert sondern das unbedingte Wort Gottes. Und selbst von den Muslimen in Deutschland glauben da ungefähr die Hälfte dran, wobei dieser Anteil durch den Zustrom weiterer Fundamentalisten steigt.

Der fundamentalistische, d.h. streng schriftgläubige Anteil beträgt bei den Christen ca 5%. Insofern ist der Koran schon etwas aktueller als die Bibel und die Frage, wann irgendwer mal in die Bibel gesehen habe, eher Eristik als Argumentation.

Was Du am Islam und damit einer ungebremsten Zuwanderung weiterer Muslime selbst nicht magst, hat ja einen Ursprung, der nicht nur in der sonstigen Kultur dieser Leute liegt, sondern der mit dieser Religion verknüpft ist. Vielleicht ist an der Stelle auch unsere Verfassung zu schlicht gestrickt.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Malone
Misanthrop und Humanist



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5225
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#2088373) Verfasst am: 12.03.2017, 03:57    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Hinzu kommt eine regelrechte Logikfeindlichkeit: Alles muss einen Schöpfer haben, nur der Schöpfer nicht Mit den Augen rollen

Ja, kennen wir schon. Ist ja nicht so, als hätte man das noch nie gehört. Wie zeichnet das jetzt spezifisch den Islam aus?


Gar nicht. War nur ein Beispiel zwinkern Wird dann krasser in Einzelheiten wie der Mondspaltung oder was der Koran alles vorausgesehen habe, wie Schwarze Löcher etc..... Mit den Augen rollen
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Malone
Misanthrop und Humanist



Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5225
Wohnort: Düsseldorf

Beitrag(#2088374) Verfasst am: 12.03.2017, 03:58    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Sie sind narrativ geschildert, und stehen nicht als Imperativ des einzig wahren Gottes zur Verwirklichung an.


Hat Dir noch niemand die Leviten gelesen?


Wie dumm, wie billig.
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 6996

Beitrag(#2088375) Verfasst am: 12.03.2017, 03:59    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
[...]Würde ich allen noch das Passende schreiben, käme ich leider nicht mehr dazu, das Geld zu verdienen, das deine Multikultiphantastereien mitfinanziert. [...]


Erfreulich distinguiert formuliert. Anderswo liest sich das so:

Zitat:
Diejenigen die uns diese Psychopathen, für die wir bezahlen müssen, ins Land holen, sind die Altparteien (CDU/SPD/GRÜNE/DIE LINKE) unter federführender Verantwortung von Angela Merkel!

Was muss noch passieren bis die Deutsche Bevölkerung in der Breite aufwacht?

Muss erst die totale Multi-Kulti Anarchie ausbrechen?


Code:
https://www.pi-news.net/2017/03/deutschland-foerdert-psycho-einwanderung/

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So wie das religiöse Gefühl der meisten Frommen sich erst bekundet, wenn es verletzt wird,
so liegt auch der Patriotismus auf der Lauer der Gelegenheit gekränkt zu sein. - Karl Kraus
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Tarvoc
Filthy Class-Reductionist



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 32449
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2088376) Verfasst am: 12.03.2017, 03:59    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Ach was? Ich schöpfe keinen Mehrwert? Warum muss ich dann diese Dreckssteuer abführen?

Malone, nicht die Mehrwertschöpfung wird besteuert, sondern die Mehrwertabschöpfung.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 25905

Beitrag(#2088377) Verfasst am: 12.03.2017, 04:20    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Ach was? Ich schöpfe keinen Mehrwert? Warum muss ich dann diese Dreckssteuer abführen?


Einer muss doch meine guten Ideen finanzieren. Und das bist eben Du. Cool
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DonMartin
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 3016

Beitrag(#2088381) Verfasst am: 12.03.2017, 05:02    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
idiotische Speisevorschriften incl Schweinephobie

Ist mir neu, dass es im Grundgesetz eine Passage gibt, die die Leute zwingt, bestimmte Speisen zu essen oder bestimmte Diätpläne zu befolgen oder nicht zu befolgen.

Ebend. Tut es nicht.
Religionen hingegen - der Islam ist in dieser Hinsicht derzeit eine der übelsten - neigen unangenehmerweise dazu,
idiotische Vorschriften über den eigenen Kundenkreis hinaus auszudehnen.
Tarvoc hat folgendes geschrieben:

Ich meine, bei den restlichen Punkten kann man ja zustimmen, dass das mindestens ein Problem darstellt, wenn nicht schlimmeres, aber dann haust du so ein Zeug dazwischen. Schulterzucken

Idiotische Verhaltensvorschriften sind eine nahezu logische Folge der "restlichen Punkte".
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göttertod
Atheist und Zweifelsäer



Anmeldungsdatum: 20.08.2004
Beiträge: 1534
Wohnort: Freiburg

Beitrag(#2088382) Verfasst am: 12.03.2017, 05:11    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
(Aufklärung setzt ja bekanntlich Selbstaufklärung voraus.)


geht leicht OT aber ich würde sagen:
Selbstaufklärung setzt einen (zuallererst wohl kulturellen) Mechanismus voraus, welcher Selbstaufklärung erst zulässt

mein erster Gedanke z.B. das Verständnis für das Münchhausen-Trilemma

ganz allgemein, mehr Freiheit im Denken

Unterschiedliche Kulturen haben unterschiedliche Spielräume in der Freiheit des Denkens (Freiheit im Denken bedeutet für mich auch Freiheit im Handlungsspielraum als Individuum=Handlungsfreiheit)

Aufklärung oder Selbstaufklärung ist ein Teil einer kulturellen Evolution.
In Europa hat diese Evolution (auch mit Hilfe des Islam vor längerer Zeit) in einem Umfang stattgefunden, der im Islam mit diesem Resultat heute nicht/kaum zu finden ist.

Der Schutz dieses Mechanismus / der Schutz unserer Kultur ist in der Diskussion Gegenstand dieses Threads.

oder anders... ist es richtig, dass eine zu grossse Zahl von muslimischen Einwanderern und/oder Flüchtlingen z.B. den Mechanismus einer kulturellen Evolution bedrohen....(Humanismus, Aufklärung, etc.)

Also haben die ganzen Europäer in der oben erwähnten Umfrage berechtigte Angst?

gilt das frühere Multikulti der Grünen? Ist unsere Gesellschaft stark genug, JEDER Menge von Fremden gegenüber, die es zu integrieren gilt - gleich welcher Kultur / gerade bei einer besonderen Kultur?


und da verstehe ich tillich gerade nicht so ganz in seiner Empörung/Zurückweisung manchen Aussagen im Thread gegenüber


Die Klage vor dem EUGH mit den humanitären Visa hat doch auch ein bischen was mit der Diskussion zu tun?!

also letztlich, darf man über die Anzahl von kulturell Fremden diskutieren, welche in meine Gesellschaft hineinkommen, um dort temporär oder für immer zu leben.

Muss oder darf ich mich vor einer kritischen Schwelle schützen, welche meine geglaubt existierende Kultur (weil so homogen wie ichs gern hätte sind wir ja auch nicht) auf eine nicht gewünschte Art verändern würde.

Wie war das mit dem französischen Roman: Frankreich ein muslimischer Staat 2050, oder so....

Recht auf Asyl hat ja keine Obergrenze! Die CSU will eine Obergrenze, und die AFD will einen Minuswert.

Militärische Intervention ist im Linken Spektrum unerwünscht - man schickt lieber Waffen an die falschen Parteien, und im Rechten will man der Dritten Welt über asoziale Handelsverträge lieber Geld stehlen, als Menschen mit Entwicklungshilfe, die den Namen verdient, zu unterstützen.

(bin auf Arbeit, keine Zeit für Struktur und noch mal drüberschaun)
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auf dass die Bücher von "Iain Banks" Wirklichkeit werden
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jede Tradition ist es wert sich an sie zu erinnern, aber nicht jede Tradition ist es wert gelebt zu werden
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Samson83
Gegenaufgeklärt



Anmeldungsdatum: 18.01.2013
Beiträge: 4278

Beitrag(#2088385) Verfasst am: 12.03.2017, 08:03    Titel: Antworten mit Zitat

Der EuGH Fall ist längst abgeschlossen
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"Ich halte das fuer fake, habe aber nichts dagegen das so zu verbreiten als ob's echt waere. Macht Trump genauso."
Beachbernie
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 20405
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2088389) Verfasst am: 12.03.2017, 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Vielleicht leuchtet dir ein, dass ein Staat mit sozialliberaler Politik auch verteidigt werden muss gegen Einflüsse, die alles andere als sozialliberal sind?


Z.B. gegen die AfD?


Teils teils. Ihre sozialpolitische Ausrichtung ist mir nicht sympathisch, obwohl ich von ihr massiv profitieren könnte. So befürworte ich beispielsweise eine hohe Besteuerung von Erbschaften. Das ist notwendig, um die Klassenbildung abzumildern. Ein großes Problem in der Partei sind die Rechtsextremisten und deren Fans. In einigen Facebookgruppen tummeln sich da dumme Arschlöcher, die keine drei deutschen Worte fehlerfrei aneinanderreihen können und den Tod aller Zuwanderer fordern. Der Hass dort ist enorm, kommt aber nunmal nicht von ungefähr. Da die AfD die einzige Partei ist, die der unkontrollierten Masseneinwanderung ein Ende setzen und den Islam in seine Schranken weisen will, sehe ich momentan keine brauchbare Alternative zu ihr, wünsche mir aber, dass sich der rechtsnationale Flügel um Höcke abspaltet und in der Bedeutungslosigkeit versinkt.


Erstens gibt es keine unkontrollierte masseneinwanderung und zweitens verfolgen andere Parteien als die afd auch nicht dieses Ziel.
Lügen vom rechten Rand
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 21680

Beitrag(#2088394) Verfasst am: 12.03.2017, 11:36    Titel: Re: Gegen muslimische Einwanderung Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Das wird den vielen Islamophilen hier nicht gefallen:

Zitat:
In jedem Land lehnte die Mehrheit Einwanderer aus muslimischen Ländern ab, in Belgien, Frankreich, Österreich, Ungarn und Polen waren es mehr als 60 Prozent. In Deutschland sind 52 Prozent dafür, die Migration zu stoppen, und nur etwa 18 Prozent dagegen. Spanien ist das Land, in dem Zustimmung und Ablehnung am nächsten beieinander liegen. 41 Prozent stimmten pro Einwanderungsstopp, 32 Prozent dagegen.


Das ist ein großer Erfolg! Den sich freilich nicht bloß die Aufklärer über den Islam ans Revers heften dürfen, sondern vor allem gewalttätige Muslime selbst, die Omahemds Weg treu befolgen. Bloß 18% der Befragten befürworten weitere muslimische Zuwanderung.


Das wird Dir nicht gefallen:

Zitat:
"In Deutschland lebten am 31. Dezember 2015 zwischen 4,4 und 4,7 Millionen Muslime. Bei einer Einwohnerzahl von insgesamt 82,2 Millionen Personen in Deutschland ergibt sich, dass der Anteil der Muslime zwischen 5,4 Prozent und 5,7 Prozent liegt."
[...]
"Der prozentuale Anteil an Muslimen in Deutschland wird weit überschätzt. Einer von fünf Menschen in Deutschland sei muslimischen Glaubens, schätzen die Befragten. Damit ist der geschätzte Anteil vier Mal höher als die reale Zahl."
20 Millionen geschätzte Muslime – dieser Wahrnehmung setzt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Zahlen entgegen. Die können zwar kritisiert werden, sie versachlichen aber eine Debatte, die oft postfaktisch geführt wird.


http://www.deutschlandfunk.de/zahl-der-muslime-in-deutschland-wie-viel-millionen-sind-es.886.de.html?dram:article_id=375505


Wobei ich die gefettete Passage ein wenig naiv finde. Wo der Volkszorn sich regt, wurde der Wille zur Sachlichkeit zuvor sediert. Wie man bereits am Titel des Threads erkennen kann.
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unquest
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Beitrag(#2088411) Verfasst am: 12.03.2017, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

göttertod hat folgendes geschrieben:

Muss oder darf ich mich vor einer kritischen Schwelle schützen, welche meine geglaubt existierende Kultur (weil so homogen wie ichs gern hätte sind wir ja auch nicht) auf eine nicht gewünschte Art verändern würde.


Wenn ich mich richtig erinnere beantwortet Michael Walzer in Spären der Gerechtigkeit diese Frage mit ja.

Die Bundesregierung hat es 2015 anders gesehen.

Zitat:
Özoguz’ Ausführungen enden mit einer klaren Botschaft: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, „dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“.
„Alle müssen sich darauf einlassen und die Veränderungen annehmen“, fordert die stellvertretende SPD-Chefin.

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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2088416) Verfasst am: 12.03.2017, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
göttertod hat folgendes geschrieben:

Muss oder darf ich mich vor einer kritischen Schwelle schützen, welche meine geglaubt existierende Kultur (weil so homogen wie ichs gern hätte sind wir ja auch nicht) auf eine nicht gewünschte Art verändern würde.


Wenn ich mich richtig erinnere beantwortet Michael Walzer in Spären der Gerechtigkeit diese Frage mit ja.

Die Bundesregierung hat es 2015 anders gesehen.

Zitat:
Özoguz’ Ausführungen enden mit einer klaren Botschaft: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, „dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“.
„Alle müssen sich darauf einlassen und die Veränderungen annehmen“, fordert die stellvertretende SPD-Chefin.

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Tarvoc
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Beitrag(#2088417) Verfasst am: 12.03.2017, 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

göttertod hat folgendes geschrieben:
Selbstaufklärung setzt einen (zuallererst wohl kulturellen) Mechanismus voraus, welcher Selbstaufklärung erst zulässt.

Mechanismus ist nun wirklich nicht der richtige Ausdruck. Aber wenn diese Bemerkung nur darauf abzielt, dass Reflektion auf die eigenen Voraussetzungen etwas ist, dass man lernen muss: Richtig.
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Skeptiker
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Beitrag(#2088420) Verfasst am: 12.03.2017, 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
göttertod hat folgendes geschrieben:
Selbstaufklärung setzt einen (zuallererst wohl kulturellen) Mechanismus voraus, welcher Selbstaufklärung erst zulässt.

Mechanismus ist nun wirklich nicht der richtige Ausdruck. Aber wenn diese Bemerkung nur darauf abzielt, dass Reflektion auf die eigenen Voraussetzungen etwas ist, dass man lernen muss: Richtig.


Nee, Mechanismus ist gar nicht so falsch. göttertod fragt nämlich nicht nach den "eigenen Voraussetzungen" (von was eigentlich?), sondern nach den Voraussetzungen, wie Aufklärung eigentlich stattfindet und fortgesetzt werden kann (auch in Auseinandersetzung mit Antiaufklärung).

Die Mechanismen der Aufklärung sind keine rein intellektuellen bzw. ist Aufklärung ist nicht einfach die Kunst des Nachdenkens o.ä., sondern kann sich nur aus gesellschaftlicher Praxis ernähren. Und wie sieht die aus? Ich würde sagen, nicht gerade ermutigend - hier im Westen wohlgemerkt ...-!
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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unquest
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Beitrag(#2088421) Verfasst am: 12.03.2017, 17:42    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
göttertod hat folgendes geschrieben:

Muss oder darf ich mich vor einer kritischen Schwelle schützen, welche meine geglaubt existierende Kultur (weil so homogen wie ichs gern hätte sind wir ja auch nicht) auf eine nicht gewünschte Art verändern würde.


Wenn ich mich richtig erinnere beantwortet Michael Walzer in Spären der Gerechtigkeit diese Frage mit ja.

Die Bundesregierung hat es 2015 anders gesehen.

Zitat:
Özoguz’ Ausführungen enden mit einer klaren Botschaft: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, „dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“.
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Und welche Dauer sagst du einem Gemeinwesen voraus, deren Mitglieder auf ein tägliches Aushandeln ihrer Normen und Werte verpflichtet wurden?
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schtonk
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Beitrag(#2088423) Verfasst am: 12.03.2017, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
göttertod hat folgendes geschrieben:

Muss oder darf ich mich vor einer kritischen Schwelle schützen, welche meine geglaubt existierende Kultur (weil so homogen wie ichs gern hätte sind wir ja auch nicht) auf eine nicht gewünschte Art verändern würde.


Wenn ich mich richtig erinnere beantwortet Michael Walzer in Spären der Gerechtigkeit diese Frage mit ja.

Die Bundesregierung hat es 2015 anders gesehen.

Zitat:
Özoguz’ Ausführungen enden mit einer klaren Botschaft: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, „dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“.
„Alle müssen sich darauf einlassen und die Veränderungen annehmen“, fordert die stellvertretende SPD-Chefin.

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Und welche Dauer sagst du einem Gemeinwesen voraus, deren Mitglieder auf ein tägliches Aushandeln ihrer Normen und Werte verpflichtet wurden?

Hast du denn heute schon welche verhandelt? Erzähl mal, wie wars?
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Tarvoc
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Beitrag(#2088424) Verfasst am: 12.03.2017, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Nee, Mechanismus ist gar nicht so falsch. göttertod fragt nämlich nicht nach den "eigenen Voraussetzungen" (von was eigentlich?), sondern nach den Voraussetzungen, wie Aufklärung eigentlich stattfindet und fortgesetzt werden kann (auch in Auseinandersetzung mit Antiaufklärung).

Das ist schon klar, aber das ist eben auch kein Mechanismus.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Die Mechanismen der Aufklärung sind keine rein intellektuellen bzw. ist Aufklärung ist nicht einfach die Kunst des Nachdenkens o.ä., sondern kann sich nur aus gesellschaftlicher Praxis ernähren.

Richtig, aber gesellschaftliche Praxis ist genausowenig ein Mechanismus wie Denken. Nicht ohne Grund setzen Marx und Engels ihren Materialismus explizit vom mechanischen Materialismus des 18. Jahrhunderts ab.
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Tarvoc
Filthy Class-Reductionist



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Beitrag(#2088425) Verfasst am: 12.03.2017, 18:15    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Und welche Dauer sagst du einem Gemeinwesen voraus, deren Mitglieder auf ein tägliches Aushandeln ihrer Normen und Werte verpflichtet wurden?

Ach. Das passiert doch sowieso täglich. So wie ich das sehe, ist das ganze Gerede von "Werten" sowieso zu großen Teilen eher ein Zeichen theoretischer Orientierungslosigkeit. Da wird viel zu viel Rummel drum gemacht.
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Skeptiker
gegen toxische Verträge aller Art



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Beiträge: 12228
Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2088426) Verfasst am: 12.03.2017, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Nee, Mechanismus ist gar nicht so falsch. göttertod fragt nämlich nicht nach den "eigenen Voraussetzungen" (von was eigentlich?), sondern nach den Voraussetzungen, wie Aufklärung eigentlich stattfindet und fortgesetzt werden kann (auch in Auseinandersetzung mit Antiaufklärung).

Das ist schon klar, aber das ist eben auch kein Mechanismus.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Die Mechanismen der Aufklärung sind keine rein intellektuellen bzw. ist Aufklärung ist nicht einfach die Kunst des Nachdenkens o.ä., sondern kann sich nur aus gesellschaftlicher Praxis ernähren.

Richtig, aber gesellschaftliche Praxis ist genausowenig ein Mechanismus wie Denken. Nicht ohne Grund setzen Marx und Engels ihren Materialismus explizit vom mechanischen Materialismus des 18. Jahrhunderts ab.


Na gut, "Mechanismus" ist falsch.

Aufklärung muss sich also über ihre Voraussetzungen klar werden und ebenso gehört es zur Aufklärung, die Hindernisse der Aufklärung zu erkennen ...-
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Alchemist
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Beitrag(#2088428) Verfasst am: 12.03.2017, 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
unquest hat folgendes geschrieben:
göttertod hat folgendes geschrieben:

Muss oder darf ich mich vor einer kritischen Schwelle schützen, welche meine geglaubt existierende Kultur (weil so homogen wie ichs gern hätte sind wir ja auch nicht) auf eine nicht gewünschte Art verändern würde.


Wenn ich mich richtig erinnere beantwortet Michael Walzer in Spären der Gerechtigkeit diese Frage mit ja.

Die Bundesregierung hat es 2015 anders gesehen.

Zitat:
Özoguz’ Ausführungen enden mit einer klaren Botschaft: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, „dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“.
„Alle müssen sich darauf einlassen und die Veränderungen annehmen“, fordert die stellvertretende SPD-Chefin.

Welt


Gesellschaften verändern sich immer, auch ohne Einwanderung. Schulterzucken

Und welche Dauer sagst du einem Gemeinwesen voraus, deren Mitglieder auf ein tägliches Aushandeln ihrer Normen und Werte verpflichtet wurden?


Keine Ahnung. Ich handel jedenfalls nichts täglich neu aus
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schtonk
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Beitrag(#2088431) Verfasst am: 12.03.2017, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Übertreibung wird als Stilmittel eingesetzt, um maximale Gefühlsintensität zu demonstrieren. Das hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun Schulterzucken
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So wie das religiöse Gefühl der meisten Frommen sich erst bekundet, wenn es verletzt wird,
so liegt auch der Patriotismus auf der Lauer der Gelegenheit gekränkt zu sein. - Karl Kraus
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