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Was ist ein "Christ" (>"Christentum") ?
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10205

Beitrag(#2089205) Verfasst am: 21.03.2017, 15:32    Titel: Was ist ein "Christ" (>"Christentum") ? Antworten mit Zitat

Hier im Forum scheinen einige ein Bild davon zu haben was ein "Christ" (daraus ableitend auch: "Christentum") ist. Die haben einigen 'Kirchgängern' etwas voraus, denn so klar ist denen das selbst nicht(obwohl sie von Aussen evtl als "Christ" bezeichnet werden), bei den ganzen (teils widersprüchlichen) Lehren die sich auf die Bibel berufen müssen ein ganzer Teil davon einer falschen Lehre aufsitzen(mal davon ausgegangen das es eine 'richtige' Lehre gibt).

Dieser Thread dient der Definition was ein "Christ" überhaupt ist, wenn man hier schon davon redet.
Man kann schlecht alles was eine Bibel rumliegen hat oder sich ab und zu daraus was erzählen lässt als 'Christentum' summieren - oder doch?
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10205

Beitrag(#2089206) Verfasst am: 21.03.2017, 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Meine "Christ" Definition:

Von Innen regiert, das wesentliche kommt von Innen.
Innen = Gott (der Mensch (der etwas bestimmtes in sich hat) ist der Tempel Gottes)
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Schlumpf
registrierter User



Anmeldungsdatum: 17.11.2007
Beiträge: 2490
Wohnort: Ost-Bayern

Beitrag(#2089207) Verfasst am: 21.03.2017, 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Meine "Christ" Definition:

Von Innen regiert, das wesentliche kommt von Innen.
Innen = Gott (der Mensch (der etwas bestimmtes in sich hat) ist der Tempel Gottes)

Ganz schön schräg! skeptisch
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I'll make Schlumpfhausen great again
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 932

Beitrag(#2089209) Verfasst am: 21.03.2017, 16:36    Titel: Re: Was ist ein "Christ" (>"Christentum") ? Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:

Man kann schlecht alles was eine Bibel rumliegen hat oder sich ab und zu daraus was erzählen lässt als 'Christentum' summieren - oder doch?


Nein.
Ein Christ ist jemand, der bestimmte Dinge glaubt:
- dass Jesus der Sohn Gottes ist
- dass der Tod Jesus die Erbsünde besiegt hat
- dass es eine Auferstehung der Toten gibt
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 8285

Beitrag(#2089210) Verfasst am: 21.03.2017, 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Schlumpf hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Meine "Christ" Definition:

Von Innen regiert, das wesentliche kommt von Innen.
Innen = Gott (der Mensch (der etwas bestimmtes in sich hat) ist der Tempel Gottes)

Ganz schön schräg! skeptisch

Jup. Im 89-Grad-Winkel.
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10205

Beitrag(#2089215) Verfasst am: 21.03.2017, 17:27    Titel: Re: Was ist ein "Christ" (>"Christentum") ? Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Ein Christ ist jemand, der bestimmte Dinge glaubt:
- dass Jesus der Sohn Gottes ist
- dass der Tod Jesus die Erbsünde besiegt hat
- dass es eine Auferstehung der Toten gibt

Da besteht aber Definitionsbedarf, alleine was ein "Gott" ist (laut Bibel "Geist") oder dieses "glauben".
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 26386

Beitrag(#2089216) Verfasst am: 21.03.2017, 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

Bevor wir uns hier verzetteln, sollten wir zuallererst klären, was eine Definition ist.
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 932

Beitrag(#2089217) Verfasst am: 21.03.2017, 17:43    Titel: Re: Was ist ein "Christ" (>"Christentum") ? Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Ein Christ ist jemand, der bestimmte Dinge glaubt:
- dass Jesus der Sohn Gottes ist
- dass der Tod Jesus die Erbsünde besiegt hat
- dass es eine Auferstehung der Toten gibt

Da besteht aber Definitionsbedarf, alleine was ein "Gott" ist (laut Bibel "Geist") oder dieses "glauben".


Gott in diesem Sinne ist ein personales Wesen. Ein Wesen das so mächtig ist, dass es reiner Geist sein kann oder sich körperlich manifestieren kann. (in Dornbüschen und so)
"Glauben" ist ein Für-wahr-halten. Aber das wird dich auch nicht befriedigen.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10205

Beitrag(#2089218) Verfasst am: 21.03.2017, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Bevor wir uns hier verzetteln, sollten wir zuallererst klären, was eine Definition ist.

Ist praktisch alles unter "Christentum" in einen Sack zu stecken und draufzuhauen.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 5539

Beitrag(#2089220) Verfasst am: 21.03.2017, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Bevor wir uns hier verzetteln, sollten wir zuallererst klären, was eine Definition ist.

Richtig! Und dann, wer, außer den Betroffenen, eigentlich festlegen kann, wer oder was ein Christ ist.
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"Mangel an historischem Sinn ist der Erbfehler aller Philosophen ... Alles aber ist geworden;
es gibt keine ewigen Tatsachen: sowie es keine absoluten Wahrheiten gibt."

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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10205

Beitrag(#2089221) Verfasst am: 21.03.2017, 18:13    Titel: Re: Was ist ein "Christ" (>"Christentum") ? Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Gott in diesem Sinne ist ein personales Wesen. Ein Wesen das so mächtig ist, dass es reiner Geist sein kann oder sich körperlich manifestieren kann. (in Dornbüschen und so)

Das ist aber keine Erklärung für "Geist". Der Begriff ist im deutschen mehrdeutig, im englischen gibt es mind, ghost und spirit.

Zitat:
"Glauben" ist ein Für-wahr-halten. Aber das wird dich auch nicht befriedigen.

Nein, weil wer zu einem Bäcker geht der bestreicht den Bäcker nicht mit Butter und Marmelade, sondern das was er herstellt. Es bringt wenig den Bäcker nur "für-wahr-zu-halten" ohne zu erwarten das da was rüberkommen kann wovon man etwas erwartet, der "Glaube" ist auf das gerichtet was der Bäcker über den Tresen reichen kann.
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 932

Beitrag(#2089224) Verfasst am: 21.03.2017, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Bevor wir uns hier verzetteln, sollten wir zuallererst klären, was eine Definition ist.

Richtig! Und dann, wer, außer den Betroffenen, eigentlich festlegen kann, wer oder was ein Christ ist.


"Betroffen" ist jeder, der festlegt, dass er ein Cjrist sei und jeder, der behauptet, dass er kein Christ sei.
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Tarvoc
/leftypol/



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 33035
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2089225) Verfasst am: 21.03.2017, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

So wie ich das sehe, gibt es genau zwei Überzeugungen, die von so ziemlich allen heutigen Christen geteilt werden:

(1) Die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen allgemein (ob nun als Erbsünde gefasst oder nicht);
(2) Der Kreuzestod und die Auferstehung Christi (des als Mensch geborenen Gottes) als Erlösungsereignis.

Fast alles andere ist mehr oder weniger konfessionsabhängig. Aber das (insbesondere Punkt 2) scheint mir das Abgrenzungskriterium zu sein.
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 932

Beitrag(#2089227) Verfasst am: 21.03.2017, 18:30    Titel: Re: Was ist ein "Christ" (>"Christentum") ? Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:


Nein, weil wer zu einem Bäcker geht der bestreicht den Bäcker nicht mit Butter und Marmelade, sondern das was er herstellt. Es bringt wenig den Bäcker nur "für-wahr-zu-halten" ohne zu erwarten das da was rüberkommen kann wovon man etwas erwartet, der "Glaube" ist auf das gerichtet was der Bäcker über den Tresen reichen kann.


Ist er ja auch. Siehe "Auferstehung der Toten".
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 5539

Beitrag(#2089228) Verfasst am: 21.03.2017, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
So wie ich das sehe, gibt es genau zwei Überzeugungen, die von so ziemlich allen heutigen Christen geteilt werden:

(1) Die Erlösungsbedürftigkeit des Menschen allgemein (ob nun als Erbsünde gefasst oder nicht);
(2) Der Kreuzestod und die Auferstehung Christi (des als Mensch geborenen Gottes) als Erlösungsereignis.

Fast alles andere ist mehr oder weniger konfessionsabhängig. Aber das (insbesondere Punkt 2) scheint mir das Abgrenzungskriterium zu sein.


Selbst, wenn das so wäre, ich habe schon Leute erlebt, die sich Christen nennen, und diese beiden Vorstellungen nicht teilen, zumindest nicht im wörtlichen Sinne.

Und dann? Soll man als Außenstehender sagen, ein Teil der Christen seien gar keine? Und was hülfe das?
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20220
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2089229) Verfasst am: 21.03.2017, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Bevor wir uns hier verzetteln, sollten wir zuallererst klären, was eine Definition ist.

Richtig! Und dann, wer, außer den Betroffenen, eigentlich festlegen kann, wer oder was ein Christ ist.

Die Betroffenen, sind das jetzt die Inquisitionsopfer oder die Taufopfer? zwinkern
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 5539

Beitrag(#2089230) Verfasst am: 21.03.2017, 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Bevor wir uns hier verzetteln, sollten wir zuallererst klären, was eine Definition ist.

Richtig! Und dann, wer, außer den Betroffenen, eigentlich festlegen kann, wer oder was ein Christ ist.

Die Betroffenen, sind das jetzt die Inquisitionsopfer oder die Taufopfer? zwinkern


Ich kann mit der ganzen Frage nichts anfangen, und zum Zeitvertreib ist mir einfach nicht langweilig genug. Es gibt christliche Kirchen, und Sekten, und die haben Anhänger und Mitglieder. Daneben gibt es noch ein paar freischaffende, die sich auch Christen nennen. Als Außenstehender kann man das zu Kenntnis nehmen, mehr nicht. Wenn man Interesse daran hat, kann man versuchen, wie Tarvoc das meiner Ansicht nach recht gut getan hat, nach Gemeinsamkeiten zu suchen. Damit hatte sich dann aber auch schon. Mehr als eine ungefähre Einschätzung bekommt man so nicht, und über das einzelne Christen-Mitglied sagt es schon mal gar nichts. Gilt aber im Prinzip für jede soziale Organisationen von Menschen. Man gehört dazu, wenn man selbst und die Gruppe einen als zugehörig betrachtet.
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Zuletzt bearbeitet von Marcellinus am 21.03.2017, 18:45, insgesamt einmal bearbeitet
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 932

Beitrag(#2089231) Verfasst am: 21.03.2017, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Bevor wir uns hier verzetteln, sollten wir zuallererst klären, was eine Definition ist.

Richtig! Und dann, wer, außer den Betroffenen, eigentlich festlegen kann, wer oder was ein Christ ist.

Die Betroffenen, sind das jetzt die Inquisitionsopfer oder die Taufopfer? zwinkern


Ich kann mit der ganzen Frage nichts anfangen, und zum Zeitvertreib ist mir einfach nicht langweilig genug.


Dafür ist deine Antwort aber ganz schön lang.
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 5539

Beitrag(#2089232) Verfasst am: 21.03.2017, 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Bevor wir uns hier verzetteln, sollten wir zuallererst klären, was eine Definition ist.

Richtig! Und dann, wer, außer den Betroffenen, eigentlich festlegen kann, wer oder was ein Christ ist.

Die Betroffenen, sind das jetzt die Inquisitionsopfer oder die Taufopfer? zwinkern


Ich kann mit der ganzen Frage nichts anfangen, und zum Zeitvertreib ist mir einfach nicht langweilig genug.


Dafür ist deine Antwort aber ganz schön lang.


Ja, und sie war noch nicht einmal fertig, als du geantwortet hast!
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Zuletzt bearbeitet von Marcellinus am 21.03.2017, 18:46, insgesamt einmal bearbeitet
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 33035
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2089233) Verfasst am: 21.03.2017, 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Selbst, wenn das so wäre, ich habe schon Leute erlebt, die sich Christen nennen, und diese beiden Vorstellungen nicht teilen, zumindest nicht im wörtlichen Sinne.

Ein Teilen der Vorstellungen in einem metaphorischen Sinne reicht womöglich. Wäre aber zu diskutieren.
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 5539

Beitrag(#2089234) Verfasst am: 21.03.2017, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Selbst, wenn das so wäre, ich habe schon Leute erlebt, die sich Christen nennen, und diese beiden Vorstellungen nicht teilen, zumindest nicht im wörtlichen Sinne.

Ein Teilen der Vorstellungen in einem metaphorischen Sinne reicht womöglich. Wäre aber zu diskutieren.


Aber was machst du zum Beispiel mit Leuten, die Mitglied in einer christlichen Kirche sind, weil sie die Kirchenmusik so schön finden?
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22297

Beitrag(#2089235) Verfasst am: 21.03.2017, 18:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Christ ist, wer sich zum Christentum bekennt.
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Marcellinus
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Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 5539

Beitrag(#2089236) Verfasst am: 21.03.2017, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Ein Christ ist, wer sich zum Christentum bekennt.


Ich denke das geht jetzt in die andere Richtung zu weit! Das funktioniert zum Beispiel nicht, wenn die anderen Christen in seiner Umgebung anderer Meinung sind. Immer mal vorausgesetzt dass keiner der Beteiligten seine Meinung für sich behält.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 33035
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2089239) Verfasst am: 21.03.2017, 19:09    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Selbst, wenn das so wäre, ich habe schon Leute erlebt, die sich Christen nennen, und diese beiden Vorstellungen nicht teilen, zumindest nicht im wörtlichen Sinne.

Ein Teilen der Vorstellungen in einem metaphorischen Sinne reicht womöglich. Wäre aber zu diskutieren.

Aber was machst du zum Beispiel mit Leuten, die Mitglied in einer christlichen Kirche sind, weil sie die Kirchenmusik so schön finden?

Was soll ich denn mit denen machen? Glaubst du wirklich, dass sie auf die Frage, warum sie Christ sind, antworten "Weil ich die Kirchenmusik so schön finde"?
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 31905
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2089240) Verfasst am: 21.03.2017, 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Ein Christ ist, wer sich zum Christentum bekennt.


Ich denke das geht jetzt in die andere Richtung zu weit! Das funktioniert zum Beispiel nicht, wenn die anderen Christen in seiner Umgebung anderer Meinung sind. Immer mal vorausgesetzt dass keiner der Beteiligten seine Meinung für sich behält.

Ich denke schon, dass das die richtige Beschreibung ist.
Klaas Hendrikse z.B. ist sogar gleichzeitig Pfarrer und Atheist.
Zein bekanntestes Buch: Glauben an ein Gott den es nicht gibt. Manifest eines atheistischen Pfarrers.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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sehr gut
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 10205

Beitrag(#2089241) Verfasst am: 21.03.2017, 19:14    Titel: Re: Was ist ein "Christ" (>"Christentum") ? Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:


Nein, weil wer zu einem Bäcker geht der bestreicht den Bäcker nicht mit Butter und Marmelade, sondern das was er herstellt. Es bringt wenig den Bäcker nur "für-wahr-zu-halten" ohne zu erwarten das da was rüberkommen kann wovon man etwas erwartet, der "Glaube" ist auf das gerichtet was der Bäcker über den Tresen reichen kann.


Ist er ja auch. Siehe "Auferstehung der Toten".

Also ein Leben welches vorher nicht da war. Man "glaubt" also an dieses neue Leben?! (bzw ohne "Glaube" würde man es nicht nutzen)

Dann könnte man sagen: Christ ist, wer das Leben des Jesus als Leben nutzt !?
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 20220
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2089242) Verfasst am: 21.03.2017, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Ein Christ ist, wer sich zum Christentum bekennt.


Ich denke das geht jetzt in die andere Richtung zu weit! Das funktioniert zum Beispiel nicht, wenn die anderen Christen in seiner Umgebung anderer Meinung sind. Immer mal vorausgesetzt dass keiner der Beteiligten seine Meinung für sich behält.

Sehr glücklich Ob das "zu weit" geht, hängt davon ab, wie zelig sich zum Christentum bekennen definiert.

In der Praxis ist die Erträglichkeit einer Religion für Außenstehende aber nicht dadurch zu lösen, dass die sich in die theologischen Differenzen zwischen den einzelnen Gruppen einarbeiten, sondern da gibt es für mich einen ganz anderen Maßstab: Wer von denen glaubt wirklich, dass wahr ist, was in seinem heiligen Buch steht? Jemand, der meint, die absolute Wahrheit zu kennen, ist im Prinzip für die Demokratie verloren. Und zu dem Thema ist dann meine Meinung, dass Religionen, mit einem Anteil von 5% Fundamentalisten noch erträglich sind, mit einem wesentliche höheren Anteil sind sie Scheiße.

Der Außenstehende kann sich also letztlich nur statistisch nähern, und muss sich klar darüber sein, dass sein Urteil, das er über eine Verteilung in einer Gruppe begründet hat, über ein einzelnes Mitglied dieser Gruppe nichts aussagt.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2089243) Verfasst am: 21.03.2017, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Selbst, wenn das so wäre, ich habe schon Leute erlebt, die sich Christen nennen, und diese beiden Vorstellungen nicht teilen, zumindest nicht im wörtlichen Sinne.

Ein Teilen der Vorstellungen in einem metaphorischen Sinne reicht womöglich. Wäre aber zu diskutieren.

Aber was machst du zum Beispiel mit Leuten, die Mitglied in einer christlichen Kirche sind, weil sie die Kirchenmusik so schön finden?

Was soll ich denn mit denen machen? Glaubst du wirklich, dass sie auf die Frage, warum sie Christ sind, antworten "Weil ich die Kirchenmusik so schön finde"?

Ich kenne eine Antwort, die tatsächlich ähnlich ist: "Weil die Kirche soviel Gutes tut und ich das Prinzip der Nächstenliebe so gut finde". Gesinnungschristen, die Schwierigkeiten mit dem persönlichen Gott und Jesus haben, beides eigentlich vom theologischen Standpunkt Ausschlusskriterien fürs Christentum. Die Kirche wird sich aber hüten, die zu Nichtchristen zu erklären.
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22297

Beitrag(#2089245) Verfasst am: 21.03.2017, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Ein Christ ist, wer sich zum Christentum bekennt.


Ich denke das geht jetzt in die andere Richtung zu weit! Das funktioniert zum Beispiel nicht, wenn die anderen Christen in seiner Umgebung anderer Meinung sind. Immer mal vorausgesetzt dass keiner der Beteiligten seine Meinung für sich behält.


Ich finde das Bekenntnis als Anhaltspunkt schon mal ganz gut.


Vielleicht hilft auch das hier, bevor wir uns im Definitionsdschungel verlieren:

Zitat:
Konnotative und denotative Definitionen
Intension und Extension
In der Definitionstheorie unterscheidet man zwischen der Extension und Intension eines Ausdruckes. Die Intension (Begriffsinhalt, Sinn, Konnotation) umfasst die Menge der Merkmale (Attribute, Eigenschaften), die gegeben sein müssen, damit Objekte (Personen, Gegenstände) mit dem Ausdruck bezeichnet werden. Die Extension (Begriffsumfang, Bedeutung, Denotation) umfasst die Menge aller Objekte, die mit dem Ausdruck bezeichnet werden.


https://de.wikipedia.org/wiki/Definition
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Marcellinus
Outsider



Anmeldungsdatum: 27.05.2009
Beiträge: 5539

Beitrag(#2089246) Verfasst am: 21.03.2017, 19:35    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Selbst, wenn das so wäre, ich habe schon Leute erlebt, die sich Christen nennen, und diese beiden Vorstellungen nicht teilen, zumindest nicht im wörtlichen Sinne.

Ein Teilen der Vorstellungen in einem metaphorischen Sinne reicht womöglich. Wäre aber zu diskutieren.

Aber was machst du zum Beispiel mit Leuten, die Mitglied in einer christlichen Kirche sind, weil sie die Kirchenmusik so schön finden?

Was soll ich denn mit denen machen? Glaubst du wirklich, dass sie auf die Frage, warum sie Christ sind, antworten "Weil ich die Kirchenmusik so schön finde"?

Ich kenne eine Antwort, die tatsächlich ähnlich ist: "Weil die Kirche soviel Gutes tut und ich das Prinzip der Nächstenliebe so gut finde". Gesinnungschristen, die Schwierigkeiten mit dem persönlichen Gott und Jesus haben, beides eigentlich vom theologischen Standpunkt Ausschlusskriterien fürs Christentum. Die Kirche wird sich aber hüten, die zu Nichtchristen zu erklären.


Ich meinte das auch nicht abstrakt. Ich habe diese Antwort mit der Kirchemusik schon persönlich bekommen. Du kannst es auch gerne auf die kirchliche Tradition verallgemeinern. Sowas nennt man dann denke ich Kulturchristen. Das Christentum dich ja auch nicht einfach nur eine Ideologie, es ist ja auch ein bestimmter Lebensstil. Und den möchten manche nicht verlieren, auch wenn sie mit dem Glauben an Übernatürliches nichts mehr anfangen können.
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