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Antisemitismus unter jungen Muslimen in Deutschland
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#2117417) Verfasst am: 10.12.2017, 10:38    Titel: Re: Demonstranten verbrennen Flaggen mit Davidstern Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Demonstranten verbrennen Flaggen mit Davidstern

Vor der US-Botschaft am Pariser Platz haben am Freitagabend pro-palästinensische Demonstranten Flaggen mit Davidstern angezündet. Es gab mehrere Festnahmen. Nachdem der Veranstalter die Demonstration auflöste, kam es zu spontanen Protesten in Neukölln.


https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2017/12/berlin-protest-gegen-anerkennung-jerusalem-hauptstadt.html


Hier noch ein anderer Artikel:

Quelle: FAZ
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/aggressive-proteste-gegen-trumps-jerusalem-entscheidung-in-berlin-15332707.html

Zitat:
Aggressive Proteste gegen Trumps Jerusalem-Entscheidung in Berlin

Mit zum Teil antisemitischen Parolen haben mehr als 1000 Menschen vor der amerikanischen Botschaft und dem Brandenburger Tor in Berlin demonstriert. Die Polizei war mit 450 Beamten im Einsatz.


Impressionen - mit einer interessanten Dominanz von türkischen Fahnen:





Frauen dürfen natürlich nicht in den inneren Demokreis - sie ordnen sich dann halt schön als Fähnchenmädels am Rand ein.


und auch die jüngsten bekommen ein bisschen Gift mit:






In Göteborg (S) gab es übrigens einen Brandanschlag auf eine Synagoge,
vielleicht sollte man als Jude sich im europäischen Winter nicht mehr nur warm, sondern auch mit Asbest anziehen.

Zitat:
Brandanschlag auf Synagoge in Schweden

Unbekannte haben eine Synagoge in Schweden mit brennenden Gegenständen beworfen. Die jüdische Gemeinde bringt den Vorfall in Verbindung mit Trumps Jerusalem-Entscheidung.


http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/brandanschlag-auf-synagoge-in-schweden-15333758.html
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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
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Beitrag(#2117418) Verfasst am: 10.12.2017, 10:48    Titel: Papa, warum bist du Antisemit? Antworten mit Zitat

Auch in interessant:

Zitat:
Papa, warum bist du Antisemit?
Der Vater unseres Autors rechnet die Zahl der Holocaustopfer herunter und glaubt, dass Israel ProSieben und den Welthandel kontrolliert. Wie geht man damit um?

(...)

Ich demonstrierte mit Tausenden gegen eine deutsche Teilnahme am Irakkrieg, bekleidet mit schwarzem Kapuzenpulli und dem Kufiya – dem Palästensertuch. Auf meinen Schulordner klebte ich einen Aufkleber. Auf dem prangte "NO WAR!" und direkt daneben, deutlich kleiner: "Boycott Israel". Den hatte mir mein Vater zugesteckt. Neben einigen Laternenmasten und Klotüren musste auch mein Schulordner dran glauben.
Als der Ordner das erste Mal auf dem Tisch vor mir in der Schule lag, sprach mich mein Deutschlehrer darauf an. Ob ich denn überhaupt wüsste, was ich da fordere. Er war nicht der Letzte. Diskussionen mit Freunden und meiner Mutter folgten.

(...)

Während ich bei biergeladenen Diskussionen in verrauchten WG-Küchen über die Vor- und Nachteile des Marxismus stritt, die Dialektik der Aufklärung las und auf Partys rumknutschte, wurde mein Vater immer religiöser. Er lud sich eine Mekka-App runter, die ihm immer die richtige Richtung zum Beten zeigt. Das belächelte ich noch. Erst als sich bei Restaurantbesuchen zwischen sanfte Erinnerungen, dass Allah immer bei mir sei, Tiraden über die Rothschilds, Bilderberger und den Zionismus mischten, fing ich an, wütend zu werden. Er sagte: Die Juden kontrollieren die Welt. Ich sagte: Papa, das ist doch Schwachsinn. Er erzählte mir von der amerikanischen Notenbank, die angeblich von Juden gegründet wurde, um den Welthandel zu kontrollieren. Ich erklärte ihm Geldpolitik. Er rechnete die Zahl der getöteten Juden im Holocaust herunter, ich schlug vor, Buchenwald zu besuchen. Er sagte: Alles Inszenierung. Wir stritten oft.

(...)
fett von mir


http://www.zeit.de/campus/2017-12/antisemitismus-islam-holocaust-familie-muslime
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abbahallo
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Beitrag(#2117420) Verfasst am: 10.12.2017, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Familie mit Diskussionskultur. Nach meinen subjektiven Eindrücken in türkischen und arabischen Familien kommt das eher selten vor, da schweigen die jüngeren lieber, als sich mit ihren Eltern und Großeltern, älteren Brüdern oder Onkeln auseinander zu setzen, selbst wenn sie eine gegenteilige Überzeugung haben und sogar praktizieren.
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Schlumpf
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Beitrag(#2119751) Verfasst am: 26.12.2017, 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

"Muslime werden mit dem europäischen Antisemitismus aufgeladen"

Juliane Wetzel hat folgendes geschrieben:
Aber tatsächlich gibt es auch in der Mitte der Gesellschaft antisemitische Töne, die im Gewand der "Israelkritik" daherkommen.


Ich finde diese Unterstellung unverschämt. Auch Michel Friedmann und Michael Wolffsohn haben schon immer versucht, Kritik an der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern als Antisemitismus darzustellen und damit zu unterbinden.

Eingewanderte Muslime werden nicht von Europäern mit Antisemitismus "aufgeladen", sie bringen ihren eigenen mit, der wesentlich stärker ist als der europäische.
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Ab 1. April erheben wir Zoll auf eingeführte Daunen aus Entenhausen. Die Höhe wird jeweils ausgewürfelt.
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Bravopunk
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Beitrag(#2119753) Verfasst am: 26.12.2017, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Diese komische Einstellung "Alles muss immer unsere Schuld sein, sonst existiert das Problem nicht." ist völlig bekloppt. Pillepalle Es gibt Bereiche israelischer Politik, die absolut kritikwürdig sind. Das ist deren Schuld und nicht unsere. Muslime im arabischen Raum wachsen mit nem Anti-Israel-Lolli im Mund auf. Das ist ebenfalls nicht die Schuld der Europäer. Geht mir tierisch auf den Keks, diese ständige Selbstkasteiung, wenn die Ursachen doch ganz woanders liegen. Nein. Wir sind schuld an allem, wegen Kolonialismus usw. -.-
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DonMartin
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Beitrag(#2119757) Verfasst am: 26.12.2017, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Exakt.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beitrag(#2119760) Verfasst am: 26.12.2017, 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Diese komische Einstellung "Alles muss immer unsere Schuld sein, sonst existiert das Problem nicht." ist völlig bekloppt. Pillepalle Es gibt Bereiche israelischer Politik, die absolut kritikwürdig sind. Das ist deren Schuld und nicht unsere. Muslime im arabischen Raum wachsen mit nem Anti-Israel-Lolli im Mund auf. Das ist ebenfalls nicht die Schuld der Europäer. Geht mir tierisch auf den Keks, diese ständige Selbstkasteiung, wenn die Ursachen doch ganz woanders liegen. Nein. Wir sind schuld an allem, wegen Kolonialismus usw. -.-



Naja. Ganz so einfach ist es nicht, zumindest fuer uns Deutsche.

Ohne Holocaust gäbe es den Staat Israel nicht und ohne den Staat Israel waere der arabische Antisemitismus zumindest nicht im heutigen Ausmass vorhanden.

So ganz aussen vor sind wir da also nicht.


Richtig ist aber, dass wir nichts fuer die israelische Politik koennen und man uns zumindest deren Folgen nicht vorwerfen kann.
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DonMartin
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Beitrag(#2119763) Verfasst am: 26.12.2017, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Muslime im arabischen Raum wachsen mit nem Anti-Israel-Lolli im Mund auf. Das ist ebenfalls nicht die Schuld der Europäer.

Natuerlich nicht. Die islamische Welt kriegt seit Jahrhunderten nix gebacken.
Zivilisatorisch nicht, politisch/wirtschaftlich nicht, und wissenschaftlich/technisch schon gleich gar nicht.
Da ist es schon praktisch, einen aeusseren Feind zur Hand zu haben, wie etwa Israel oder am besten gleich den ganzen gottlosen Westen.
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DonMartin
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Beitrag(#2119766) Verfasst am: 26.12.2017, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:


Ohne Holocaust gäbe es den Staat Israel nicht und ohne den Staat Israel waere der arabische Antisemitismus zumindest nicht im heutigen Ausmass vorhanden.


Die Idee, einen juedischen Staat zu errichten, existierte lange bevor es ueberhaupt Nazis gab.
"Wir" haben uns diesbezueglich also gar nichts vorzuwerfen.
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vrolijke
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Beitrag(#2119768) Verfasst am: 26.12.2017, 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:


Ohne Holocaust gäbe es den Staat Israel nicht und ohne den Staat Israel waere der arabische Antisemitismus zumindest nicht im heutigen Ausmass vorhanden.


Die Idee, einen juedischen Staat zu errichten, existierte lange bevor es ueberhaupt Nazis gab.
"Wir" haben uns diesbezueglich also gar nichts vorzuwerfen.

Ist eine [Ironie]leichte[/Ironie] Untertreibung.
Ohne Nazis wäre die Idee, aller Wahrscheinlichkeit nach, bis heute eine Idee geblieben.
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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2119771) Verfasst am: 26.12.2017, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Diese komische Einstellung "Alles muss immer unsere Schuld sein, sonst existiert das Problem nicht." ist völlig bekloppt. Pillepalle Es gibt Bereiche israelischer Politik, die absolut kritikwürdig sind. Das ist deren Schuld und nicht unsere. Muslime im arabischen Raum wachsen mit nem Anti-Israel-Lolli im Mund auf. Das ist ebenfalls nicht die Schuld der Europäer. Geht mir tierisch auf den Keks, diese ständige Selbstkasteiung, wenn die Ursachen doch ganz woanders liegen. Nein. Wir sind schuld an allem, wegen Kolonialismus usw. -.-



Naja. Ganz so einfach ist es nicht, zumindest fuer uns Deutsche.

Ohne Holocaust gäbe es den Staat Israel nicht und ohne den Staat Israel waere der arabische Antisemitismus zumindest nicht im heutigen Ausmass vorhanden.

So ganz aussen vor sind wir da also nicht.


Richtig ist aber, dass wir nichts fuer die israelische Politik koennen und man uns zumindest deren Folgen nicht vorwerfen kann.


Rührte der arabische/muslimische Antisemitismus nicht viel mehr von deren Stammvatermythos her? Da war doch irgendwas mit Abrahams erster Frau, die keine Kinder bekam und stattdessen musste deren Bedienstete hinhalten und bekam auch einen Sohn... ich glaub sogar mehrere, aber als Abrahams Frau dann auch noch einen Sohn bekam (Isaak, wenn ich mich nicht irre), wurde die Bedienstete weggescheucht und ihr Ältester (Ismael, glaub ich) hat dann viel später die Araber und Mohammed hervorgebracht!? Ich meine mich zu erinnern, dass die Konkurrenz zu den Juden daher rührt und sich also auch nicht durch eine Nichtexistenz des Staates Israel aus der Welt schaffen ließe.

Ist aber alles unter vorbehalt. Ich bin da jetzt auch nicht so drin in der ganzen muslimischer Antisemitismus-Thematik. skeptisch

Aber du hast ein Stück weit recht, dass der Holocaust da, ähnlich übrigens dem Kolonialismus, mit reingespielt hat, wie du aber auch richtig bemerkst bedeutet das eben nicht, dass der Westen für alles verantwortlich ist, was im Nahen Osten so vor sich geht, insbesondere in der israelischen Politik. Das wäre auch vermessen. Denn es würde bedeuten, dass der souveräne Staat Israel mit seinen souveränen Bürgern entmündigt und lediglich zum Vasallen des Westens erklärt würde und das fänd ich respektlos den Menschen dort gegenüber. Die haben ein Recht für ihre Fehler selbst verantwortlich zu sein.

Dem Umstand, dass da auch einige Dominosteine bei uns gefallen sind, die den Fall aller anderen erst möglich machten, möchte ich aber auch nicht widersprochen haben. Nur, wie gesagt: Es untergräbt den Souverän der anderen Staaten schlicht die Schuld für alles nur in Europa zu suchen.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2119784) Verfasst am: 26.12.2017, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Ohne Holocaust gäbe es den Staat Israel nicht und ohne den Staat Israel waere der arabische Antisemitismus zumindest nicht im heutigen Ausmass vorhanden.

So ganz aussen vor sind wir da also nicht.


Richtig ist aber, dass wir nichts fuer die israelische Politik koennen und man uns zumindest deren Folgen nicht vorwerfen kann.

Es ist nicht so, dass "wir etwas für die Existenz Israels können", nur weil "wir" entscheidend an der Entstehung der historischen Situation beteiligt waren, in der Israel dann gegründet wurde. Die Gründung Israels basiert auf den Handlungen (bis zur Staatsgründung übrigens mehrheitlich einfacher Landkäufe) freier Juden in Verbindung mit Entscheidungen zuerst des Völkerbundes und dann der UN.

Wir haben eine Verantwortung für die Unterstützung der Überlebenden unserer Morde und ihrer Kinder, aber wir haben keine Verantwortung für den Staat Israel, bzw. halt nur insofern, als wir gegenüber vielen Familien dort Schuld tragen. Das sollte uns zwar nicht hindern, Handlungen der israelischen Regierung zu kritisieren, aber es sollte uns hindern, die Kritik derer, die Israel das Existenzrecht absprechen. einfach zu übernehmen.

In wie weit die Existenz Israels Schuld an dem heutigen Ausmaß des arabischen Antisemitismus trägt, darfst Du getrost spekulieren - man kann es auch einfach so interpretieren, dass der vorhandene Antisemitismus, der sich bereits lange vor der Staatsgründung gezeigt hatte, durch den ungeheuren Gesichtsverlust der Araber bei deren Versuchen, den UN-Beschluss militärisch rückgängig zu machen, einen neuen Anlass bekam.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Bravopunk
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 25458
Wohnort: Edo

Beitrag(#2119799) Verfasst am: 26.12.2017, 18:05    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Ohne Holocaust gäbe es den Staat Israel nicht und ohne den Staat Israel waere der arabische Antisemitismus zumindest nicht im heutigen Ausmass vorhanden.

So ganz aussen vor sind wir da also nicht.


Richtig ist aber, dass wir nichts fuer die israelische Politik koennen und man uns zumindest deren Folgen nicht vorwerfen kann.

Es ist nicht so, dass "wir etwas für die Existenz Israels können", nur weil "wir" entscheidend an der Entstehung der historischen Situation beteiligt waren, in der Israel dann gegründet wurde. Die Gründung Israels basiert auf den Handlungen (bis zur Staatsgründung übrigens mehrheitlich einfacher Landkäufe) freier Juden in Verbindung mit Entscheidungen zuerst des Völkerbundes und dann der UN.

Wir haben eine Verantwortung für die Unterstützung der Überlebenden unserer Morde und ihrer Kinder, aber wir haben keine Verantwortung für den Staat Israel, bzw. halt nur insofern, als wir gegenüber vielen Familien dort Schuld tragen. Das sollte uns zwar nicht hindern, Handlungen der israelischen Regierung zu kritisieren, aber es sollte uns hindern, die Kritik derer, die Israel das Existenzrecht absprechen. einfach zu übernehmen.

In wie weit die Existenz Israels Schuld an dem heutigen Ausmaß des arabischen Antisemitismus trägt, darfst Du getrost spekulieren - man kann es auch einfach so interpretieren, dass der vorhandene Antisemitismus, der sich bereits lange vor der Staatsgründung gezeigt hatte, durch den ungeheuren Gesichtsverlust der Araber bei deren Versuchen, den UN-Beschluss militärisch rückgängig zu machen, einen neuen Anlass bekam.


Das möchte ich gerne so unterschreiben. Smilie Wie immer findet sich jemand, der es besser auf den Punkt bringt als ich. zwinkern
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Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 13102
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2119806) Verfasst am: 26.12.2017, 20:18    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Ohne Holocaust gäbe es den Staat Israel nicht und ohne den Staat Israel waere der arabische Antisemitismus zumindest nicht im heutigen Ausmass vorhanden.

So ganz aussen vor sind wir da also nicht.


Richtig ist aber, dass wir nichts fuer die israelische Politik koennen und man uns zumindest deren Folgen nicht vorwerfen kann.

Es ist nicht so, dass "wir etwas für die Existenz Israels können", nur weil "wir" entscheidend an der Entstehung der historischen Situation beteiligt waren, in der Israel dann gegründet wurde. Die Gründung Israels basiert auf den Handlungen (bis zur Staatsgründung übrigens mehrheitlich einfacher Landkäufe) freier Juden in Verbindung mit Entscheidungen zuerst des Völkerbundes und dann der UN.

Wir haben eine Verantwortung für die Unterstützung der Überlebenden unserer Morde und ihrer Kinder, aber wir haben keine Verantwortung für den Staat Israel, bzw. halt nur insofern, als wir gegenüber vielen Familien dort Schuld tragen. Das sollte uns zwar nicht hindern, Handlungen der israelischen Regierung zu kritisieren, aber es sollte uns hindern, die Kritik derer, die Israel das Existenzrecht absprechen. einfach zu übernehmen.

In wie weit die Existenz Israels Schuld an dem heutigen Ausmaß des arabischen Antisemitismus trägt, darfst Du getrost spekulieren - man kann es auch einfach so interpretieren, dass der vorhandene Antisemitismus, der sich bereits lange vor der Staatsgründung gezeigt hatte, durch den ungeheuren Gesichtsverlust der Araber bei deren Versuchen, den UN-Beschluss militärisch rückgängig zu machen, einen neuen Anlass bekam.


Das möchte ich gerne so unterschreiben. Smilie Wie immer findet sich jemand, der es besser auf den Punkt bringt als ich. zwinkern


Bei Unterschriften sollte man immer vorsichtig sein. zwinkern
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"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2120425) Verfasst am: 01.01.2018, 23:38    Titel: Muslime werden dazu erzogen, Juden zu hassen Antworten mit Zitat

Da fwo zu recht den Namen Ourghi hier in die Diskussionen einbrachte,
hier ein anderer Artikel dieses Wissenschaftlers,
und dies auch,
weil einige hier immer noch meinen - der Antisemitismus sei etwas, was die Muslime vom Westen lernen und übernehmen 'mussten',
nein,
sie selbst haben überwiegend innerkulturell durch ihre Koranisierung eine nunmal andere 'Nichtdistanz' dazu,
wer sich dieser Tatsache verschließt, wird zum Steigbügelhalter von Massenmördern.

Zitat:
Muslime werden dazu erzogen, Juden zu hassen


Zitat:
Viele Juden trauen sich nicht mehr mit Abzeichen ihrer Religionszugehörigkeit auf deutsche Straßen. Der islamische Antisemitismus wird systematisch verharmlost. Ein Gastbeitrag von Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi.

(...)

Um den Antijudaismus unter Muslimen zu begreifen, ist es ratsam, einen raschen Blick auf den in Medina (622–632) offenbarten Koran zu werfen. Dort werden Ablehnung bis hin zu Feindschaft und Gewalt gegen die Juden theologisch legitimiert.

Nicht nur die Christen, sondern auch die Juden, meist als „Kinder Israels“ bezeichnet, müssten im Alltag gemieden werden (Koran 2:120). Ihre Herzen seien verhärtet, sogar härter als die Steine (Koran 2:69, 5:16 und 57:15). Sie hätten ihre eigenen Propheten umgebracht (Koran 2:58 und 2:85) und den mit Gott geschlossenen Bund gebrochen (Koran 4:154 und 5:16). Ihnen sei nicht zu trauen, sie seien als Verräter zu betrachten (Koran 2:94 und 5:16). Ihnen werden Wortverdrehungen und Verfälschungen des Wortes Gottes zugeschrieben (Koran 4-48-49 und 16:45), die durch den Koran korrigiert würden. Sie brächten andere Menschen um ihr Geld (Koran 159 und 9:34). Und dieses stereotype Sündenregister könnte beliebig verlängert werden.

Dadurch kreiert der Koran unter den Muslimen eine Atmosphäre des Misstrauens gegenüber den Juden. Und Sure 9, Vers 29 ruft sogar deutlich zur Bekämpfung der Juden auf. Auch der Prophet selbst, dessen religiöses und politisches Handeln als Vorbild für die Muslime gilt, ging erbarmungslos gegen Juden in Medina vor. Er ließ sie entweder vertreiben oder töten, nachdem sie sich nicht seiner Gemeinde anschließen wollten.

Der Koran bildet gewissermaßen die Tiefenschicht des Antisemitismus islamischer Prägung. Die kulturelle Sozialisation und politische Krisen wie der andauernde Palästinakonflikt dienen als Verstärker. Muslime werden dazu erzogen, die Juden zu hassen, nicht nur Israel, sondern alle Juden der Welt. Unter Muslimen gilt das Wort „Jude“ bis heute als Schimpfwort. Ihnen wird – neben den Amerikanern – die Verantwortung für das Leiden der Muslime in der ganzen Welt zugeschrieben.

(...)


Quelle:
http://www.fr.de/kultur/antisemitismus-muslime-werden-dazu-erzogen-juden-zu-hassen-a-1408164,0#artpager-1408164-0

Früher bildete das NT, hier vor allem - Paulus - die Basis für den Antijudaismus,
der zwar noch Konvertierung zuließ,
sich unter Luther hin zu einem rassistischen Antisemitismus erweiterte - und dann in Verbindung mit verschwurbelten neueren scheinsäkularen Argumenten aus den Naturwissenschaften die biologistischen Elemente des Antisemitismus erhielt.
Nur biologistisch funktionierte zur NS-Zeit der Antisemitismus noch nicht - man bedurfte also des relgiös-tradierten Rückbezuges - und hier wieder auf Luther. Ich verweise hier nur mal auf den Film Jud Süss und seine Rezeption.

Heute,
in unserer weitestgehend säkularen Gesellschaft funzt das nicht mehr in dieser breite. Der immer noch in unserem 'Kulturkreis' anzutreffende Antisemitismus arbeitet sich eher an einer mythischen Überhöhung von 'Netzwerken' ab, hinter dem dann irgendwie 'dunkle' Mächte am wirken sind. Hier wird es dann esoterisch - und erreicht vielleicht noch 10 bis 15 % der autochthonen Bevölkerung.

Ganz anders eben bei den Muslimen.
Hier reicht der Rückbezug auf die Gegnerschaft zu Koranzeiten vollkommen aus - um dieser Feindschaft ein solides Fundament zu geben,
an dem die Israelfeindschaft, verschwörungstheoretischer bla-bla und so weiter andocken können.

Wer das nicht sehen will,
ignoriert die Grundmotivation von Anschlägen in Frankreich - die sich eben auch gezielt gegen Juden richten.

Und wer das nicht sehen will,
ignoriert auch die Gegnerschaft - die diese Religion und seine 'strenggläubige' Anhängerschaft gegenüber Atheisten hat.
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DonMartin
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Beitrag(#2120436) Verfasst am: 02.01.2018, 03:41    Titel: Re: Muslime werden dazu erzogen, Juden zu hassen Antworten mit Zitat

D'accord, aber:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Früher bildete das NT, hier vor allem - Paulus - die Basis für den Antijudaismus,

Wie das? Paulus war selber Jude.
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Nur biologistisch funktionierte zur NS-Zeit der Antisemitismus noch nicht - man bedurfte also des relgiös-tradierten Rückbezuges - und hier wieder auf Luther.

Am Kopf kratzen Goebbels hat sich (als gelernter Katholik) auf Luther berufen?
Religion - egal ob katholisch oder evangelisch - war für die Nazis eher hinderlich als hilfreich.
Hätten sie sonst versucht, sich einen "arischen" Jesus zusammenzubasteln?
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Ich verweise hier nur mal auf den Film Jud Süss und seine Rezeption.

Der hat aber keine religiösen Bezüge, sondern hebt auf das "Finanzjudentum" ab.
Futterneid funktioniert viel besser als Esoterik.
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Und wer das nicht sehen will,
ignoriert auch die Gegnerschaft - die diese Religion und seine 'strenggläubige' Anhängerschaft gegenüber Atheisten hat.

Jou. Schlechte Zeiten fürs FGH in der islamischen Welt:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegypten-gesetz-gegen-atheisten-kampf-gegen-die-nichtglaeubigen-a-1185410.html
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2120438) Verfasst am: 02.01.2018, 10:16    Titel: Re: Muslime werden dazu erzogen, Juden zu hassen Antworten mit Zitat

Nur kurz zu einigen Einlassungen von Dir:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
D'accord, aber:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Früher bildete das NT, hier vor allem - Paulus - die Basis für den Antijudaismus,

Wie das? Paulus war selber Jude.


Auf die schnelle empfehle ich Dir mal eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Begriff 'Antijudaismus' und seinem Unterschied zum Begriff Antisemitismus.

hierzu und zu Paulus einfach mal aus Gründen der Zeitkürze mal Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Antijudaismus_im_Neuen_Testament



Zitat:
1Thess 2,15f
„Denn, Brüder, ihr seid Nachahmer der Gemeinden Gottes geworden, die in Judäa sind in Christus Jesus, weil auch ihr dasselbe von den eigenen Landsleuten erlitten habt, wie auch sie von den Juden, die sowohl den Herrn Jesus als auch die Propheten getötet und uns verfolgt haben und Gott nicht gefallen und allen Menschen feindlich sind, indem sie – um ihr Sündenmaß stets voll zu machen – uns wehren, zu den Nationen zu reden, damit die errettet werden; aber der Zorn ist endgültig über sie gekommen.“

– Paulus


DonMartin hat folgendes geschrieben:

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Nur biologistisch funktionierte zur NS-Zeit der Antisemitismus noch nicht - man bedurfte also des relgiös-tradierten Rückbezuges - und hier wieder auf Luther.

Am Kopf kratzen Goebbels hat sich (als gelernter Katholik) auf Luther berufen?
Religion - egal ob katholisch oder evangelisch - war für die Nazis eher hinderlich als hilfreich.
Hätten sie sonst versucht, sich einen "arischen" Jesus zusammenzubasteln?

Die katholische Herkunft mancher der Nazielite ist relativ irrelevant, da diese meist wie die Mehrheit der Protestanten und vieler der damalig säkularen antirömisch waren, und den Begriff muss ich nun wirklich nicht erklären.
Panizza wurde von den Nazis neu verpackt und aufgelegt - und Deschner lernte diesen wohl über die Nazis kennen.

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

Ich verweise hier nur mal auf den Film Jud Süss und seine Rezeption.

Der hat aber keine religiösen Bezüge, sondern hebt auf das "Finanzjudentum" ab.
Futterneid funktioniert viel besser als Esoterik.


Luther Zitate wie auch konstruierte historische Bezüge findest Du im ganzen Film von Luther.

Hier zum Beispiel diese Stelle:
Code:
https://www.youtube.com/watch?v=hULndv_05ZE&feature=youtu.be&t=2301


Die Urteilsbegründung gegen den Angeklagten lief übrigens über
Code:
'Rassenschande'
,
du solltest Dich als nicht an dem vermeintlichen Hauptthema abarbeiten - sondern schauen, wie die Nazis es benutzten.
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Skeptiker
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Beitrag(#2120440) Verfasst am: 02.01.2018, 11:39    Titel: Re: Muslime werden dazu erzogen, Juden zu hassen Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Da fwo zu recht den Namen Ourghi hier in die Diskussionen einbrachte, ...


Nach dem unseriösen und rechtsaffinen Bassam Tibi bringst du nun eine weitere halbseidene Figur wie Ourghi als Kronzeugen für die irre These eines originär islamischen Antisemitismus ins Spiel. Habt ihr keine besseren Quellen, die ihr anführen könnt?

https://www.nachrichtenxpress.com/2016/02/abdel-ourghi-sexistisches-foul-eines-modernen-islam-reformers/

Es ist falsch, Religionskritiker Wiesbaden, es stimmt nicht, was Tibi und Ourghi unter dem Beifall von AfD und Pegida von sich geben.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
hier ein anderer Artikel dieses Wissenschaftlers, und dies auch, weil einige hier immer noch meinen - der Antisemitismus sei etwas, was die Muslime vom Westen lernen und übernehmen 'mussten', ...


Das ist nicht einfach eine "Meinung", was "hier einige" äußern. Cool

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
nein, sie selbst haben überwiegend innerkulturell durch ihre Koranisierung eine nunmal andere 'Nichtdistanz' dazu, wer sich dieser Tatsache verschließt, wird zum Steigbügelhalter von Massenmördern.


Wer sich den Klischees von Tibi und Ourghi "verschließt", der sympathisiert mit Massenmörden? Mit den Augen rollen

Also beim besten Willen - billige Klischees als "Tatsachen" auszugeben, ist abenteuerlich.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Muslime werden dazu erzogen, Juden zu hassen


Zitat:
Viele Juden trauen sich nicht mehr mit Abzeichen ihrer Religionszugehörigkeit auf deutsche Straßen. Der islamische Antisemitismus wird systematisch verharmlost. Ein Gastbeitrag von Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi.

(...)

Um den Antijudaismus unter Muslimen zu begreifen, ist es ratsam, einen raschen Blick auf den in Medina (622–632) offenbarten Koran zu werfen. Dort werden Ablehnung bis hin zu Feindschaft und Gewalt gegen die Juden theologisch legitimiert.

Nicht nur die Christen, sondern auch die Juden, meist als „Kinder Israels“ bezeichnet, müssten im Alltag gemieden werden (Koran 2:120). Ihre Herzen seien verhärtet, sogar härter als die Steine (Koran 2:69, 5:16 und 57:15). Sie hätten ihre eigenen Propheten umgebracht (Koran 2:58 und 2:85) und den mit Gott geschlossenen Bund gebrochen (Koran 4:154 und 5:16). Ihnen sei nicht zu trauen, sie seien als Verräter zu betrachten (Koran 2:94 und 5:16). Ihnen werden Wortverdrehungen und Verfälschungen des Wortes Gottes zugeschrieben (Koran 4-48-49 und 16:45), die durch den Koran korrigiert würden. Sie brächten andere Menschen um ihr Geld (Koran 159 und 9:34). Und dieses stereotype Sündenregister könnte beliebig verlängert werden.

Dadurch kreiert der Koran unter den Muslimen eine Atmosphäre des Misstrauens gegenüber den Juden. Und Sure 9, Vers 29 ruft sogar deutlich zur Bekämpfung der Juden auf. Auch der Prophet selbst, dessen religiöses und politisches Handeln als Vorbild für die Muslime gilt, ging erbarmungslos gegen Juden in Medina vor. Er ließ sie entweder vertreiben oder töten, nachdem sie sich nicht seiner Gemeinde anschließen wollten.

Der Koran bildet gewissermaßen die Tiefenschicht des Antisemitismus islamischer Prägung. Die kulturelle Sozialisation und politische Krisen wie der andauernde Palästinakonflikt dienen als Verstärker. Muslime werden dazu erzogen, die Juden zu hassen, nicht nur Israel, sondern alle Juden der Welt. Unter Muslimen gilt das Wort „Jude“ bis heute als Schimpfwort. Ihnen wird – neben den Amerikanern – die Verantwortung für das Leiden der Muslime in der ganzen Welt zugeschrieben.

(...)


Quelle:
http://www.fr.de/kultur/antisemitismus-muslime-werden-dazu-erzogen-juden-zu-hassen-a-1408164,0#artpager-1408164-0


Das sind religiöse Ressentiments gegen Juden, Christen und alle anderen Religionen sowie gegen Atheismus. Nur ist es eben kein Antisemitismus.

Muslime, Juden und Christen haben sich über die letzten Jahrhunderte meist gut oder einigermaßen arrangiert. Aber das, was parallel dazu im christlichen Europa an sehr gezielten Ausrottungsorgien gegen *das Böse* (!) stattfand - gegen Juden, Ketzer, Hexen, Aufständische, Behinderte, Landstreicher, usw. - dies alles findet in der islamischen Welt nicht wirklich eine Entsprechung. Darauf will ich noch näher eingehen, denn das ist noch nicht verstanden worden.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Früher bildete das NT, hier vor allem - Paulus - die Basis für den Antijudaismus,
der zwar noch Konvertierung zuließ, sich unter Luther hin zu einem rassistischen Antisemitismus erweiterte - und dann in Verbindung mit verschwurbelten neueren scheinsäkularen Argumenten aus den Naturwissenschaften die biologistischen Elemente des Antisemitismus erhielt.
Nur biologistisch funktionierte zur NS-Zeit der Antisemitismus noch nicht - man bedurfte also des relgiös-tradierten Rückbezuges - und hier wieder auf Luther. Ich verweise hier nur mal auf den Film Jud Süss und seine Rezeption.


Der Faschismus bedeutet bereits eine Ablösung gesellschaftlicher Diskriminierungs- und Spaltungsideologien von der Religion. Luther selbst ist hier das Scharnier der Säkularisierung, das Bindeglied zwischen religiösen und säkularem Antisemitismus - und Antikommunismus/Aufstandsbekämpfung. Denn diese beiden Dinge bilden eine Einheit. Auch dazu noch einige Anmerkungen später.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Heute, in unserer weitestgehend säkularen Gesellschaft funzt das nicht mehr in dieser breite. Der immer noch in unserem 'Kulturkreis' anzutreffende Antisemitismus arbeitet sich eher an einer mythischen Überhöhung von 'Netzwerken' ab, hinter dem dann irgendwie 'dunkle' Mächte am wirken sind. Hier wird es dann esoterisch - und erreicht vielleicht noch 10 bis 15 % der autochthonen Bevölkerung.


Antisemitismus ist nicht einfach Judenfeindschaft, sondern eine allgemeine Struktur, die Bevölkerungsgruppen absondert und in die Ecke *des Bösen* stellt. Dieses Muster ist transferabel auf nahezu belieblige Gruppen der Bevölkerung. Das ist es, was man sehen muss, wenn man Antisemitismus verstehen möchte.

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Ganz anders eben bei den Muslimen.
Hier reicht der Rückbezug auf die Gegnerschaft zu Koranzeiten vollkommen aus - um dieser Feindschaft ein solides Fundament zu geben, an dem die Israelfeindschaft, verschwörungstheoretischer bla-bla und so weiter andocken können.

Wer das nicht sehen will, ignoriert die Grundmotivation von Anschlägen in Frankreich - die sich eben auch gezielt gegen Juden richten.

Und wer das nicht sehen will, ignoriert auch die Gegnerschaft - die diese Religion und seine 'strenggläubige' Anhängerschaft gegenüber Atheisten hat.


Du gehst in keiner Weise auf die Ausführungen von Stefan Wild ein und auch nicht auf die von Bernhard Lewis und anderen. Das geht aber nicht, wenn man diskutieren will.

Denn Wild hat z.B. auf deine Aussagen bereits geantwortet.
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Lebensnebel
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Beitrag(#2129045) Verfasst am: 26.03.2018, 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1083567.antisemitismus-judenhass-an-der-grundschule.html
Zitat:
Am Wochenende war ein antisemitischer Vorfall an der Paul-Simmel-Grundschule in Tempelhof bekannt geworden. Die »Berliner Zeitung« berichtet von einer Schülerin, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft von muslimischen Mitschüler*innen bedroht worden sein soll. Seit etwa drei Jahren komme es an der Schule zu religiös motivierten Bedrohungen, zuletzt Ende Februar. Das berichtet der Vater des Mädchens. Einmal soll seine Tochter gar mit dem Tode bedroht worden sein, weil sie nicht an Allah glaube.
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Religionskritik-Wiesbaden
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Beitrag(#2131318) Verfasst am: 16.04.2018, 19:11    Titel: Kollegah ein Antisemit - weil er Muslim ist. Antworten mit Zitat

@Zelig
in diesen Thread passt dies eher. Schließlich ist dies kein generelles Problem im Deutsch-Rap,
sondern vielmehr in der Gruppe vorwiegend junger Muslime,
also muslimischer Muckibudenbesuchen und Machospakken.
Kollegah ist Konvertit zum Islam,
Farid Bang ein geborener und bekennender Muslim.

Kollegah engagiert sich gegen Israel in seinen einseitigen Gazakampagnen.
Insofern nichts neues - auch in der erst jüngst im WDR kritischen Berichterstattung zum Thema: Antisemitismus im Deutsch-Rap wurde darauf eingegangen.

Und ja,
ein paar verblendete Nichtmuslime findet man auch darunter - Snaga zum Beispiel in seiner Kollabo mit FARD -->
Code:
Contraband
.

Code:
https://youtu.be/93wvKNi1iMs?t=23


Daher gehört Dein Beitrag hierher:

zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die Aufrechten sind zu wenige - und zu alt

Nach dem Antisemitismus-Eklat beim Echo geben Preisträger ihre Auszeichnung zurück und empören sich öffentlich. Das ist gut und wichtig - aber es erreicht nicht das Publikum, um das es geht.

[...]

Genau darum geht es aber eigentlich: Dem vor allem aus Jugendlichen rekrutierten Publikum des deutschen Battle- und Gangsta-Rap, das mit der extremen Überbietungslyrik von Kollegah und Konsorten längst sozialisiert wurde, ein Gespür für moralische Grenzen zu vermitteln. Dafür, dass es eben möglicherweise nicht okay ist, wenn zwei Rapper in Deutschland, die mit widerwärtigen Textzeilen über Auschwitzinsassen und Holocaust provozieren, ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag Jom Hashua einen Preis verliehen bekommen und sich auf der Bühne verächtlich bis triumphal geben, weil sie so geil unsensibel sind.

Und deswegen ist der wahre Skandal ja nicht die Idiotie von Vox und Echo, sondern dass dieser Zeitgeist der mangelnden Empathie und Sensibilität sich in der jüngeren Generation längst durchgesetzt zu haben scheint. Dass Veteranen wie Campino, Voormann und Maffay protestieren und sich empören, ist gut und wichtig, aber sie erreichen im Zweifel nicht das junge Klientel, das diese ehrwürdigen, aber alten Männer nicht kennt.


http://www.spiegel.de/kultur/musik/echo-2018-die-aufrechten-sind-zu-wenige-und-zu-alt-kommentar-a-1203218.html
fett und groß von mir

Der
Code:
Spiegel
bzw. der Kommentator sollte also auch ruhig den muslimischen Hintergrund erwähnen,
denn die Antisemiten wie Kollegah und Co. haben.

Erwähnt man dies nicht,
bekommt dass doch für Menschen die nicht in der Materie irgendwie drin sind,
einen eigentümlichen Einschlag. Man könnte sonst denken,
der NSU macht nun auch Hip-Hop. Böse
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schtonk
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Beitrag(#2131332) Verfasst am: 16.04.2018, 22:02    Titel: Re: Kollegah ein Antisemit - weil er Muslim ist. Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:

(...)
Code:
Contraband
.

[...]
Der
Code:
Spiegel
(...)

Kurz OT:
Es macht nur Sinn, Links unerwünschter Sites in Code-Tags zu setzen Cool
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Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin
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zelig
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Beitrag(#2131373) Verfasst am: 17.04.2018, 13:44    Titel: Re: Kollegah ein Antisemit - weil er Muslim ist. Antworten mit Zitat

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Erwähnt man dies nicht,
bekommt dass doch für Menschen die nicht in der Materie irgendwie drin sind,
einen eigentümlichen Einschlag. Man könnte sonst denken,
der NSU macht nun auch Hip-Hop. Böse


Das wäre meine geringere Sorge.
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unquest
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Beitrag(#2131455) Verfasst am: 17.04.2018, 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1083567.antisemitismus-judenhass-an-der-grundschule.html
Zitat:
Am Wochenende war ein antisemitischer Vorfall an der Paul-Simmel-Grundschule in Tempelhof bekannt geworden. Die »Berliner Zeitung« berichtet von einer Schülerin, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft von muslimischen Mitschüler*innen bedroht worden sein soll. Seit etwa drei Jahren komme es an der Schule zu religiös motivierten Bedrohungen, zuletzt Ende Februar. Das berichtet der Vater des Mädchens. Einmal soll seine Tochter gar mit dem Tode bedroht worden sein, weil sie nicht an Allah glaube.


In diesem Artikel beschreiben Eltern eines 'Schweinedeutschen', dass ihnen die Polizei empfahl:
Zitat:
Ziehen Sie am besten in einen anderen Bezirk.


Also könnte man den Juden doch auch einfach empfehlen wegzuziehen. Schulterzucken
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Beitrag(#2131577) Verfasst am: 18.04.2018, 18:31    Titel: Re: Kollegah ein Antisemit - weil er Muslim ist. Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Erwähnt man dies nicht,
bekommt dass doch für Menschen die nicht in der Materie irgendwie drin sind,
einen eigentümlichen Einschlag. Man könnte sonst denken,
der NSU macht nun auch Hip-Hop. Böse


Das wäre meine geringere Sorge.


klar,
dachte ich mir schon.
Und wäre es ein Artikel,
der auf den muslimischen Hintergrund 'dieser' Deutsch-Rapper (oder Raper, - bei dem Frauenbild, zwinkern ) verweist,
dieses näher beleuchtet. Dann hättest Du diesen sicherlich nicht verlinkt. Was halt nicht ins achso gebügelt - tolerante Weltbild passt, wird ignoriert.
Wir puzzlen uns die Welt - wie sie uns gefällt.

Ich gebe mal darauf

Religionskritik-Wiesbaden hat folgendes geschrieben:
Herr von Grau - Klebeband

https://www.youtube.com/watch?v=AGm-drLdZOk

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Beitrag(#2131579) Verfasst am: 18.04.2018, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Dumme Menschen sagen dumme Sachen. Was daran ist von Nachrichtenwert?


Mittlerweile ergeben die vielen Vorfälle vieler dummer Menschen halt doch ein Gesamtbild,
der in so was 'banalen' wie einer Musikpreisverleihung für muslimischen Antisemiten gipfelt.

Insofern 'Augen auf',
wo sowas passiert.
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abbahallo
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Beitrag(#2131587) Verfasst am: 18.04.2018, 19:08    Titel: Antworten mit Zitat

Kollegah heißt bürgerlich Felix Blume und wenn man bei ihm von einem Migrationshintergrund reden kann, dann ist er kanadisch. Ob Kollegah muslimisch ist, konnte ich nicht feststellen, Sein Partner hat einen nordafrikanischen Vater, ob der muslimisch ist und der Islam in dieser Familie erblich, weiß ich auch nicht.
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Beitrag(#2131588) Verfasst am: 18.04.2018, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

abbahallo hat folgendes geschrieben:
Kollegah heißt bürgerlich Felix Blume und wenn man bei ihm von einem Migrationshintergrund reden kann, dann ist er kanadisch. Ob Kollegah muslimisch ist, konnte ich nicht feststellen, Sein Partner hat einen nordafrikanischen Vater, ob der muslimisch ist und der Islam in dieser Familie erblich, weiß ich auch nicht.

Mit den Augen rollen
Er ist Konvertit. Das habe ich schon mehrmals erwähnt.
Also bitte weiter recherchieren.
Langsam wird es hier in den Diskussionen wirklich uwebusmäßig.

Es geht hier in diesem Thread nicht um Antisemitismus junger Migranten, sondern junger Muslime. Bei vielen spielt zwar der Migrationshintergrund 'natürlich' eine Rolle,
aber eben nicht bei allen.

Aber bei allen diesen Muslimen eben ihr Islam.
Ansonsten suche mal antimachistischen Hip-Hop von jungen Muslimen.
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abbahallo
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Beitrag(#2131591) Verfasst am: 18.04.2018, 19:21    Titel: Antworten mit Zitat

Noch nie gefunden, aber ich habe diese Musikrichtung auch aufgegeben, nachdem Bushido den Integrationspreis gekriegt hat.
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Beitrag(#2131604) Verfasst am: 18.04.2018, 20:01    Titel: Prezident - Mise en Abyme und andere gute MCs Antworten mit Zitat

abbahallo hat folgendes geschrieben:
Noch nie gefunden, aber ich habe diese Musikrichtung auch aufgegeben, nachdem Bushido den Integrationspreis gekriegt hat.


Jenseits von Ghettolyric gibt es auch anderes,

ich höre zum Beispiel
Prezident,
Lemur,
Herr von Grau,
Private Paul,
Fatoni,
ALLIGATOAH,
Juse Ju,
Amewu,
Audio 88 und Yassin,
etc.

Prezi hatte mich damals damit gecatchet:

Prezident: Mise en Abyme

https://www.youtube.com/watch?v=nUgrw3Zp8u4&t=1928s

Seine Platten kann man bis auf die Limbus vollständig von seiner Webseite downloaden. Klar,
das man da dann geringere Verkaufszahlen hat wie der Mainstream.

Empfehlen kann ich Dir von neben der Limbus (aktuelle),
noch
diese (vollständig auf YouTube):

Prezident - Kunst ist eine besitzergreifende Geliebte

https://www.youtube.com/watch?v=cPJPN2OvZrY

Antimachistisch sind zum Beispiel Edgar Wasser, Juse Ju, Audio 88, Zugezogen Maskulin.
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Beitrag(#2131627) Verfasst am: 18.04.2018, 22:46    Titel: Unbekannter attackiert Kippa tragenden Mann mit Gürtel Antworten mit Zitat

Unbekannter attackiert Kippa tragenden Mann mit Gürtel

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/04/antisemitischer-angriff-prenzlauer-berg-berlin.html


Zitat:
Brutaler Angriff in Berlin: In Prenzlauer Berg haben Unbekannte zwei Kippa tragende Männer beschimpft und einen der beiden mit einem Gürtel geschlagen. Im Internet kursiert ein Video der antisemitischen Attacke.

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