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Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2112513) Verfasst am: 29.10.2017, 15:06    Titel: Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein. Antworten mit Zitat

Der "Filmmogul" Harvey Weinstein hat in uebelster Weise seine Machtposition als einer der fuehrenden Koepfe Hollywoods dazu ausgenutzt seine sexuelle Gier zu befriedigen sowie grenzwertige sexuelle Phantasien offen auszuleben. Der Mann ist ein Schwein und gehoert fuer sein Verhalten bestraft.

Manche Frauen liessen sich darauf ein und "spielten mit", weil sie (durchaus nicht zu Unrecht) glaubten nur so einen Job ergattern zu koennen, der die Moeglichkeit zu einer glamouroesen und eintraeglichen Karriere als Schauspielerin eroeffnete. Diese Frauen waren keine "Opfer" Harvey Weinsteins, sondern Prostituierte, die fuer materiellen Gewinn ihre Koerper verkauften. Ich sehe keine Veranlassung diese Frauen mit Geldzahlungen dafuer zu "entschaedigen". Die hielten sich bereits schadlos.

Frauen und Maenner aus Harvey Weinsteins Umgebung schauten sich sein mieses Treiben viele Jahre lang an und taten.......NICHTS! Diese Menschen sind "enabler" und sie sind mitschuldig an dem, was sich so lange Zeit mehr oder weniger offen abspielte. Klar, viele hielten auch deshalb den Mund, weil sie ihren eintraeglichen Job nicht gefaehrden wollten. Deren Verhalten ist aehnlich fragwuerdig wie das der Frauen, die fuer das Schwein Weinstein bereitwillig die Beine breitmachten um einen solchen zu bekommen.

Gab es auch Opfer bei diesem Scheiss Spiel? Natuerlich gab es die, auch wenn heute niemand von denen redet und die auch nicht mit Entschaedigungszahlungen durch Weinstein rechnen koennen. Das sind naemlich die Frauen, die sich um Filmrollen beworben hatten und sich nicht auf Weinsteins Avancen einliessen und die so um Filmrollen und vielleicht sogar um eine richtig grosse Hollywoodkarriere betrogen wurden! Die haben als einzige in diesem Bild nichts falsch gemacht, nichts Anruechiges getan, sich ihre Menschenwuerde nicht abkaufen lassen und trotzdem voellig unverschuldet Schaden erlitten. Wenn von den Opfern Weinsteins die Rede ist, sind sie in aller Regel nicht mitgemeint, niemand interessiert sich fuer sie, ihre Namen kennt niemand und auf Entschaedingungszahlungen haben sie auch keine Hoffnungen, sie wurden ja schliesslich nicht "missbraucht", weil sie das nicht mit sich machen liessen.

Kann vielleicht jemand nachvollziehen, weshalb ich diesen Fall nicht wie andere bejuble, dass "den Opfern endlich Gerechtigkeit widerfaehrt", sondern beklage, dass diejenigen, denen damals von dem Schwein Weinstein und den Prostituierten, die ihm zu willen waren, die Chance auf eine Hollywoodkarriere gestohlen wurde, auch jetzt wieder leer ausgehen werden, waehrend diejenigen, die damals schon den materiellen Gewinn hatten wohl auch heute wieder absahnen werden?

Nein. Gerechtigkeit geht anders!
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2112518) Verfasst am: 29.10.2017, 15:33    Titel: Re: Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein. Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....Diese Frauen waren keine "Opfer" Harvey Weinsteins, sondern Prostituierte, ...
....
Die haben als einzige in diesem Bild nichts falsch gemacht, nichts Anruechiges getan, sich ihre Menschenwuerde nicht abkaufen lassen .....

Wie kommst Du nur auf sowas?
Mal ganz abgesehen davon, dass Deine Definition der Prostitution etwas eigenartig ist, verkauft man dabei auch keine Menschenwürde, was immer das ist - weder die eigene noch die der Kunden.

Sexualität muss natürlich nicht, aber kann eben auch, eine Ware sein, genauso wie z.B. Anteilnahme. Dass Du das bei der Sexualität als anrüchig und einen Verkauf der Menschenwürde ansiehst, ist Dein Problem.

Die Opfer sind für mich diejenigen, die dieses Spiel unfreiwillig mitgemacht haben und diesen fehlenden freien Willen in dieser Umgebung nicht artikulieren konnten bzw. dabei nicht wahrgenommen wurden.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, Postfeminist



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 35827
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2112520) Verfasst am: 29.10.2017, 15:54    Titel: Re: Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein. Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....Diese Frauen waren keine "Opfer" Harvey Weinsteins, sondern Prostituierte, ...
....
Die haben als einzige in diesem Bild nichts falsch gemacht, nichts Anruechiges getan, sich ihre Menschenwuerde nicht abkaufen lassen .....

Wie kommst Du nur auf sowas?
Mal ganz abgesehen davon, dass Deine Definition der Prostitution etwas eigenartig ist, verkauft man dabei auch keine Menschenwürde, was immer das ist - weder die eigene noch die der Kunden.

Sexualität muss natürlich nicht, aber kann eben auch, eine Ware sein, genauso wie z.B. Anteilnahme. Dass Du das bei der Sexualität als anrüchig und einen Verkauf der Menschenwürde ansiehst, ist Dein Problem.

Die Opfer sind für mich diejenigen, die dieses Spiel unfreiwillig mitgemacht haben und diesen fehlenden freien Willen in dieser Umgebung nicht artikulieren konnten bzw. dabei nicht wahrgenommen wurden.



Anruechig ist in diesem Fall nicht die Prostitution an sich, sondern dass sie hier benutzt wird um sich einen unfairen Vorteil anderen gegenueber zu verschaffen. Und ja, das ist ein wuerdeloses Verhalten. Sexuelle Dienstleistungen sollten in keinem Fall Bedingung dafuer sein einen Job zu bekommen. Darueber wird sich voellig zurecht aufgeregt! Leider etwas zu einseitig.

Sollte eine Frau gegen ihren Willen sexuell missbraucht worden sein, z.B. dass sie am Verlassen von Weinsteins Buero gewaltsam gehindert wurde, nachdem sie seine Gelueste zurueckwies, dann ist diese Frau selbstverstaendlich Opfer von Vergewaltigung und Weinstein sollte dafuer zur Rechenschaft gezogen werden. Wer sich aber darauf einliess um den Job zu bekommen (und nach dem, was ich bisher gelesen habe, trifft das wohl in den vorliegenden Faellen zu), dann sind andere Frauen die eigentlichen Opfer.

Ansonsten waere es schoen, wenn Du meine Aussagen im Kontext stehen lassen koenntest und Dich nicht darauf beschraenken wuerdest kleinere Satzfragmente zu kommentieren. Dann wuerdest Du vielleicht auch nicht so oft am eigentlichen Kern meiner Postings vorbei kommentieren. zwinkern
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



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Beitrag(#2112521) Verfasst am: 29.10.2017, 16:05    Titel: Re: Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein. Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Ansonsten waere es schoen, wenn Du meine Aussagen im Kontext stehen lassen koenntest und Dich nicht darauf beschraenken wuerdest kleinere Satzfragmente zu kommentieren. Dann wuerdest Du vielleicht auch nicht so oft am eigentlichen Kern meiner Postings vorbei kommentieren. zwinkern

Das mit dem Kontext kannst Du Dir sparen, solange Dein Post noch direkt darüber steht. Und solange der Zusammenhang noch gegeben ist, verkürze ich auf die Passagen, auf die ich antworten will. Und was der Kern einer Aussage ist, darüber kann man sich streiten. Was ich zitiert habe, stellt für mich den Kern dar, in dessen Zusammenhang man Deinen ganzen Post lesen sollte.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
.....
Anruechig ist in diesem Fall nicht die Prostitution an sich, sondern dass sie hier benutzt wird um sich einen unfairen Vorteil anderen gegenueber zu verschaffen. Sexuelle Dienstleistungen sollten in keinem Fall Bedingung dafuer sein einen Job zu bekommen. Darueber wird sich voellig zurecht aufgeregt! Leider etwas zu einseitig.

Aha, Prostitution ist also nicht anrüchig, sie stellt nur einen Verkauf der Menschenwürde dar ????
Und es sollte die Prostitution nicht geben, weil sie ein Job ist, den man nur für sexuelle Dienstleistungen bekommt?
Irgendwie scheint mir das alles nicht sehr konsistent.
Wie ist das mit den Dienstleistungen dazwischen, vom Kaffeekochen bis zum Belügen seiner Ehefrau? Geht Anlächeln?
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Sollte eine Frau gegen ihren Willen sexuell missbraucht worden sein, z.B. dass sie am Verlassen von Weinsteins Buero gewaltsam gehindert wurde, nachdem sie seine Gelueste zurueckwies, dann ist diese Frau selbstverstaendlich Opfer von Vergewaltigung und Weinstein sollte dafuer zur Rechenschaft gezogen werden. Wer sich aber darauf einliess um den Job zu bekommen (und nach dem, was ich bisher gelesen habe, trifft das wohl in den vorliegenden Faellen zu), dann sind andere Frauen die eigentlichen Opfer....

Die Frauen, die nicht versucht haben, den Sexismus des Herrn Weinstein zu einem Handel zu benutzen, und deshalb keine beruflichen Vorteile erkauft haben, sind keine Opfer, sondern haben einfach die in diesem Handel benutzten Waren anders bewertet. Wenn Du sie unbedingt zu Opfern machen willst, kannst Du sie auch zu Opfern einer religiösen Sicht der Sexualität erklären.
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beachbernie
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Beiträge: 35827
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2112524) Verfasst am: 29.10.2017, 16:13    Titel: Re: Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein. Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Ansonsten waere es schoen, wenn Du meine Aussagen im Kontext stehen lassen koenntest und Dich nicht darauf beschraenken wuerdest kleinere Satzfragmente zu kommentieren. Dann wuerdest Du vielleicht auch nicht so oft am eigentlichen Kern meiner Postings vorbei kommentieren. zwinkern

Das mit dem Kontext kannst Du Dir sparen, solange Dein Post noch direkt darüber steht. Und solange der Zusammenhang noch gegeben ist, verkürze ich auf die Passagen, auf die ich antworten will. Und was der Kern einer Aussage ist, darüber kann man sich streiten. Was ich zitiert habe, stellt für mich den Kern dar, in dessen Zusammenhang man Deinen ganzen Post lesen sollte.

beachbernie hat folgendes geschrieben:
.....
Anruechig ist in diesem Fall nicht die Prostitution an sich, sondern dass sie hier benutzt wird um sich einen unfairen Vorteil anderen gegenueber zu verschaffen. Sexuelle Dienstleistungen sollten in keinem Fall Bedingung dafuer sein einen Job zu bekommen. Darueber wird sich voellig zurecht aufgeregt! Leider etwas zu einseitig.

Aha, Prostitution ist also nicht anrüchig, sie stellt nur einen Verkauf der Menschenwürde dar ????
Und es sollte die Prostitution nicht geben, weil sie ein Job ist, den man nur für sexuelle Dienstleistungen bekommt?
Irgendwie scheint mir das alles nicht sehr konsistent.
Wie ist das mit den Dienstleistungen dazwischen, vom Kaffeekochen bis zum Belügen seiner Ehefrau? Geht Anlächeln?
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Sollte eine Frau gegen ihren Willen sexuell missbraucht worden sein, z.B. dass sie am Verlassen von Weinsteins Buero gewaltsam gehindert wurde, nachdem sie seine Gelueste zurueckwies, dann ist diese Frau selbstverstaendlich Opfer von Vergewaltigung und Weinstein sollte dafuer zur Rechenschaft gezogen werden. Wer sich aber darauf einliess um den Job zu bekommen (und nach dem, was ich bisher gelesen habe, trifft das wohl in den vorliegenden Faellen zu), dann sind andere Frauen die eigentlichen Opfer....

Die Frauen, die nicht versucht haben, den Sexismus des Herrn Weinstein zu einem Handel zu benutzen, und deshalb keine beruflichen Vorteile erkauft haben, sind keine Opfer, sondern haben einfach die in diesem Handel benutzten Waren anders bewertet. Wenn Du sie unbedingt zu Opfern machen willst, kannst Du sie auch zu Opfern einer religiösen Sicht der Sexualität erklären.



Mir scheint, dass Du gegen die Einstellungskriterien des Herrn Weinstein keinerlei Einwaende hast. Die Frauen, die ihn zurueckgewiesen haben, sind dann wohl selber schuld, dass sie den Job nicht gekriegt haben. Sie haetten sich halt nicht so zieren und die verlangte Ware einfach rausruecken sollen.... Mit den Augen rollen
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fwo
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Beitrag(#2112525) Verfasst am: 29.10.2017, 16:19    Titel: Re: Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein. Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Mir scheint, dass Du gegen die Einstellungskriterien des Herrn Weinstein keinerlei Einwaende hast. Die Frauen, die ihn zurueckgewiesen haben, sind dann wohl selber schuld, dass sie den Job nicht gekriegt haben. Sie haetten sich halt nicht so zieren und die verlangte Ware einfach rausruecken sollen.... Mit den Augen rollen

Solange das alles in freiem Willen passiert, ist es mir tatsächlich ziemlich wurst. Und die Bewertung der Waren sollte da jeder für sich selbst treffen.
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beachbernie
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Beitrag(#2112527) Verfasst am: 29.10.2017, 16:25    Titel: Re: Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein. Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Mir scheint, dass Du gegen die Einstellungskriterien des Herrn Weinstein keinerlei Einwaende hast. Die Frauen, die ihn zurueckgewiesen haben, sind dann wohl selber schuld, dass sie den Job nicht gekriegt haben. Sie haetten sich halt nicht so zieren und die verlangte Ware einfach rausruecken sollen.... Mit den Augen rollen

Solange das alles in freiem Willen passiert, ist es mir tatsächlich ziemlich wurst. Und die Bewertung der Waren sollte da jeder für sich selbst treffen.



Na das ist doch mal 'ne klare Aussage.
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Schlumpf
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Beitrag(#2112529) Verfasst am: 29.10.2017, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Nach dem, was man so liest, ging es jeweils nicht nur um eine Rolle. Angeblich hatte (Sch)Weinstein so großen Einfluss, dass er die Karriere einer (weniger bekannten) Schauspielerin kaputt machen konnte.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2112530) Verfasst am: 29.10.2017, 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Schlumpf hat folgendes geschrieben:
Nach dem, was man so liest, ging es jeweils nicht nur um eine Rolle. Angeblich hatte (Sch)Weinstein so großen Einfluss, dass er die Karriere einer (weniger bekannten) Schauspielerin kaputt machen konnte.


Vor allem konnte er Karrieren befoerdern.
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zelig
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Beiträge: 22218

Beitrag(#2112531) Verfasst am: 29.10.2017, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Die Einteilung in käufliche Prostituierte und reine Unbestechliche auf der anderen Seite ist zu simpel. So ein Ex-cathedra-Urteil berücksichtigt weder die konkreten Umstände der Beteiligten, noch das Machtgefälle zwischen den Parteien.
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Beitrag(#2112534) Verfasst am: 29.10.2017, 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Frauen, die nur über die Hinnahme sexueller Belästigung einen Job in ihrem angestrebten Beruf bekommen konnten, jetzt auch noch in dieser Weise herunterzumachen und zu beschimpfen, ist einfach nur widerwärtig.

Ja, außer diesen sichtbaren Opfern (natürlich sind es welche, was denn sonst?) gibt es wahrscheinlich auch noch unsichtbare andere, die nicht mitgemacht haben und deswegen den Job nicht bekommen haben. Diese gegeneinander auszuspielen, ist ebenfalls nichts als widerwärtig.
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beachbernie
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Beitrag(#2112536) Verfasst am: 29.10.2017, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Die Einteilung in käufliche Prostituierte und reine Unbestechliche auf der anderen Seite ist zu simpel. So ein Ex-cathedra-Urteil berücksichtigt weder die konkreten Umstände der Beteiligten, noch das Machtgefälle zwischen den Parteien.


Klar herrschte da ein Machtgefaelle, das jener Weinstein skrupellos fuer sein Sexualleben ausnutzte. er hatte die Macht ueber Jobs und Karrieren zu entscheiden und die betreffenden Frauen sahen sich vor eine in den meisten Faellen wohl unangenehme Wahl gestellt. Es waren allerdings erwachsene Menschen und die waren dem Kerl nicht so ausgeliefert wie beispielsweise Heiminsassen einem luesternem Heimleiter. Die konnten naemlich "Nein" sagen und die Tuer zu seinem Buero von aussen zumachen. Gut, dann war's halt nix mit der erhofften Rolle aber der Kerl war aus deren Leben draussen. Das schlimmste, was denen passieren konnte, war, dass sie sich nach 'nem anderen Job umsehen mussten.

Es haette allerdings eine Moeglichkeit gegeben die Macht Weinsteins zu brechen. Naemlich dadurch, dass alle "Nein" sagen und dass auch das Umfeld Weinsteins dessen Schweinereien nicht laenger deckt.
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zelig
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Beiträge: 22218

Beitrag(#2112538) Verfasst am: 29.10.2017, 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Diese gegeneinander auszuspielen, ist ebenfalls nichts als widerwärtig.

Die Konstruktion von (weiblichen) Mittätern entlastet eben den (männlichen) Haupttäter.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2112541) Verfasst am: 29.10.2017, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Frauen, die nur über die Hinnahme sexueller Belästigung einen Job in ihrem angestrebten Beruf bekommen konnten, jetzt auch noch in dieser Weise herunterzumachen und zu beschimpfen, ist einfach nur widerwärtig.

Ja, außer diesen sichtbaren Opfern (natürlich sind es welche, was denn sonst?) gibt es wahrscheinlich auch noch unsichtbare andere, die nicht mitgemacht haben und deswegen den Job nicht bekommen haben. Diese gegeneinander auszuspielen, ist ebenfalls nichts als widerwärtig.



Es sind keine "Opfer", sondern Menschen, die sich, letztlich um sich materielle Vorteile zu verschaffen und Konkurrentinnen auf unfaire Weise aus dem Feld zu schlagen, auf einen Deal mit einem Sexmaniac einliessen. Klar kann man die auch als "Opfer" sehen, als "Opfer" ihres eigenen Ehrgeizes z.B. Auch Weinstein kann man sich als "Opfer" zurechtschwurbeln, als "Opfer" seiner Triebe oder ehrgeiziger Frauen, die seine "sexuelle Notlage" ausnutzten um Karriere zu machen. Bloss fuehrt das zu nichts. So einfach alles auf "Frau ist immer Opfer; Mann ist immer Taeter" zu reduzieren geht halt mal nicht. Im vorliegenden Fall muss man auch Frauen Fehlverhalten auf Kosten anderer Frauen vorwerfen, wobei wir ueber die Beurteilung von Weinsteins Verhalten wohl noch am ehesten Uebereinstimmung erzielen koennen. Der steht naemlich wohl ziemlich eindeutig am Anfang der Kette von unakzeptablen Verhaltensweisen verschiedensten Menschen wie ich das im Eingangsposting aufgezaehlt habe.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2112542) Verfasst am: 29.10.2017, 17:27    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Diese gegeneinander auszuspielen, ist ebenfalls nichts als widerwärtig.

Die Konstruktion von (weiblichen) Mittätern entlastet eben den (männlichen) Haupttäter.



Nein. Das tue ich in keinster Weise. Nicht umsonst kommt Weinstein in meiner Beurteilung am Schlechtesten weg. Dass es Frauen gab, die sich auf seine Maetzchen einliessen, macht sein Verhalten nicht im Geringsten akzeptabler.
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Kramer
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Beiträge: 26209

Beitrag(#2112543) Verfasst am: 29.10.2017, 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Es sind keine "Opfer", sondern Menschen, die sich, letztlich um sich materielle Vorteile zu verschaffen und Konkurrentinnen auf unfaire Weise aus dem Feld zu schlagen, auf einen Deal mit einem Sexmaniac einliessen. Klar kann man die auch als "Opfer" sehen, als "Opfer" ihres eigenen Ehrgeizes z.B.


Und warum hat keine(r) was gesagt? Vielleicht wegen solcher Reaktionen.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2112545) Verfasst am: 29.10.2017, 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Es sind keine "Opfer", sondern Menschen, die sich, letztlich um sich materielle Vorteile zu verschaffen und Konkurrentinnen auf unfaire Weise aus dem Feld zu schlagen, auf einen Deal mit einem Sexmaniac einliessen. Klar kann man die auch als "Opfer" sehen, als "Opfer" ihres eigenen Ehrgeizes z.B.


Und warum hat keine(r) was gesagt? Vielleicht wegen solcher Reaktionen.




Bitte mein gesamtes posting im Zusammenhang lesen. Dann kannst Du selber erkennen, das Deine Behauptung unsinnig ist.


Diejenigen, die heutzutage als Erstes was sagten, sind uebrigens genau diejenigen, die Weinsteins Maetzchen mitgemacht haben um davon zu profitieren und die moeglicherweise noch einmal profitieren werden. Da gibt es einige andere (Maenner und Frauen), denen man eigentlich nichts weiter vorwerfen kann, ausser dass sie bei all dem passiv zugesehen haben ohne was dagegen zu unternehmen. Und von denen sollte man schon sehr enttaeuscht sein. Die haetten wohl keine "solche Reaktionen" zu befuerchten gehabt.
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astarte
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Beitrag(#2112548) Verfasst am: 29.10.2017, 17:50    Titel: Re: Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein. Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Der "Filmmogul" Harvey Weinstein hat in uebelster Weise seine Machtposition als einer der fuehrenden Koepfe Hollywoods dazu ausgenutzt seine sexuelle Gier zu befriedigen sowie grenzwertige sexuelle Phantasien offen auszuleben. Der Mann ist ein Schwein und gehoert fuer sein Verhalten bestraft.

Manche Frauen liessen sich darauf ein und "spielten mit", weil sie (durchaus nicht zu Unrecht) glaubten nur so einen Job ergattern zu koennen, der die Moeglichkeit zu einer glamouroesen und eintraeglichen Karriere als Schauspielerin eroeffnete. Diese Frauen waren keine "Opfer" Harvey Weinsteins, sondern Prostituierte, die fuer materiellen Gewinn ihre Koerper verkauften. Ich sehe keine Veranlassung diese Frauen mit Geldzahlungen dafuer zu "entschaedigen". Die hielten sich bereits schadlos.

Frauen und Maenner aus Harvey Weinsteins Umgebung schauten sich sein mieses Treiben viele Jahre lang an und taten.......NICHTS! Diese Menschen sind "enabler" und sie sind mitschuldig an dem, was sich so lange Zeit mehr oder weniger offen abspielte. Klar, viele hielten auch deshalb den Mund, weil sie ihren eintraeglichen Job nicht gefaehrden wollten. Deren Verhalten ist aehnlich fragwuerdig wie das der Frauen, die fuer das Schwein Weinstein bereitwillig die Beine breitmachten um einen solchen zu bekommen.

Gab es auch Opfer bei diesem Scheiss Spiel? Natuerlich gab es die, auch wenn heute niemand von denen redet und die auch nicht mit Entschaedigungszahlungen durch Weinstein rechnen koennen. Das sind naemlich die Frauen, die sich um Filmrollen beworben hatten und sich nicht auf Weinsteins Avancen einliessen und die so um Filmrollen und vielleicht sogar um eine richtig grosse Hollywoodkarriere betrogen wurden! Die haben als einzige in diesem Bild nichts falsch gemacht, nichts Anruechiges getan, sich ihre Menschenwuerde nicht abkaufen lassen und trotzdem voellig unverschuldet Schaden erlitten. Wenn von den Opfern Weinsteins die Rede ist, sind sie in aller Regel nicht mitgemeint, niemand interessiert sich fuer sie, ihre Namen kennt niemand und auf Entschaedingungszahlungen haben sie auch keine Hoffnungen, sie wurden ja schliesslich nicht "missbraucht", weil sie das nicht mit sich machen liessen.

Kann vielleicht jemand nachvollziehen, weshalb ich diesen Fall nicht wie andere bejuble, dass "den Opfern endlich Gerechtigkeit widerfaehrt", sondern beklage, dass diejenigen, denen damals von dem Schwein Weinstein und den Prostituierten, die ihm zu willen waren, die Chance auf eine Hollywoodkarriere gestohlen wurde, auch jetzt wieder leer ausgehen werden, waehrend diejenigen, die damals schon den materiellen Gewinn hatten wohl auch heute wieder absahnen werden?

Nein. Gerechtigkeit geht anders!

Auf welche Fälle beziehst du dich genau? Kannst du bitte Zitate und Quellen geben?

Welche Frauen haben mitgemacht und wollen nun Entschädigungen?
Ich lese vor allem von Frauen die sehr jung belästigt wurden, dann keine Rolle von ihm bekommen haben, weil sie sich weigerten, oder gar von Vergewaltigungen.
Von denen die mitmachten um Rollen zu bekommen, und jetzt Entschädigungen wollen, fand ich nichts.
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Die einen kennen mich, die anderen können mich.
Ein Vorsicht, ein Vorsicht vor Gemütlichkeit
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beachbernie
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Beitrag(#2112549) Verfasst am: 29.10.2017, 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich beziehe mich auf die Fernsehnachrichten der letzten Wochen, in denen mehrere prominente und nichtprominente Schauspielerinnen Weinstein beschuldigt haben. Dass deren Aussagen im Wesentlichen von nicht direkt betroffenen Mitarbeitern Weinsteins bestaetigt wurden, laesst mich davon ausgehen, dass die Vorwuerfe eine reale Grundlage haben und nicht erfunden wurden.

Sollte es tatsaechlich nicht nur schluepfrige Deals, sondern auch tatsaechliche Vergewaltigungen gegeben haben, so sollte Weinstein deswegen zur Rechenschaft gezogen werden. Das sagte ich bereits. Das waere dann eine voellig andere Kiste.

In erster Linie geht es allerdings wohl mehr um Personalpolitik ueber die Buerocouch und die ist absolut unakzeptabel sowohl hinsichtlich dessen, der sie betreibt als auch hinsichtlich dessen, der sich darauf einlaesst.
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 37375

Beitrag(#2112552) Verfasst am: 29.10.2017, 18:24    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich beziehe mich auf die Fernsehnachrichten der letzten Wochen, in denen mehrere prominente und nichtprominente Schauspielerinnen Weinstein beschuldigt haben. Dass deren Aussagen im Wesentlichen von nicht direkt betroffenen Mitarbeitern Weinsteins bestaetigt wurden, laesst mich davon ausgehen, dass die Vorwuerfe eine reale Grundlage haben und nicht erfunden wurden.

Sollte es tatsaechlich nicht nur schluepfrige Deals, sondern auch tatsaechliche Vergewaltigungen gegeben haben, so sollte Weinstein deswegen zur Rechenschaft gezogen werden. Das sagte ich bereits. Das waere dann eine voellig andere Kiste.

In erster Linie geht es allerdings wohl mehr um Personalpolitik ueber die Buerocouch und die ist absolut unakzeptabel sowohl hinsichtlich dessen, der sie betreibt als auch hinsichtlich dessen, der sich darauf einlaesst.

Ich beziehe mich auf die Artikel die ich im Netz finde.
Da geht es um sehr zahlreiche sexuelle Belästigung, Nötigung und Vergewaltigung in drei Fällen. Es gibt wohl sehr viele Frauen die mittlerweile Weinstein beschuldigen, zudringlich geworden zu sein, sich entblößt zu haben, ohne Aufforderung, und dass sie bei Weigerung eine Rolle nicht bekamen. usw.
Es geht darum, dass erst als sich jetzt soviele äußern, die Filmfirma ihn feuerte.
Diese Frauen, die laut dir, einvernehmlich mitmachten, um die Rolle zu bekommen oder aus welchen Gründen immer, und jetzt klagen oder Anzeige oder was erstatten (?) fand ich nicht. Aber darum geht's dir doch?
beachbernie hat folgendes geschrieben:
...
Manche Frauen liessen sich darauf ein und "spielten mit", weil sie (durchaus nicht zu Unrecht) glaubten nur so einen Job ergattern zu koennen, der die Moeglichkeit zu einer glamouroesen und eintraeglichen Karriere als Schauspielerin eroeffnete. Diese Frauen waren keine "Opfer" Harvey Weinsteins, sondern Prostituierte, die fuer materiellen Gewinn ihre Koerper verkauften. Ich sehe keine Veranlassung diese Frauen mit Geldzahlungen dafuer zu "entschaedigen". Die hielten sich bereits schadlos.
....

Vielleicht hast du andere Infos. Es müsste doch nachzulesen sein, wenn Frauen die einwilligten in sexuelle Handlungen, und jetzt Anzeige erstatteten Entschädigungen oder etwas verlangten?

hier der Wikipedia Artikel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Weinstein-Skandal
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Beitrag(#2112554) Verfasst am: 29.10.2017, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Es sind keine "Opfer", sondern Menschen, die sich, letztlich um sich materielle Vorteile zu verschaffen und Konkurrentinnen auf unfaire Weise aus dem Feld zu schlagen, auf einen Deal mit einem Sexmaniac einliessen.

Wo willst du da eine Grenze ziehen? Auch eine Frau die sich 2 Stunden schminkt und 'aufdonnert' steht bei manchen Männern vorteilhafter da wie eine Frau die dies nicht machte. Wo ist die Fairness-Grenze, ab wann nutzt jemand eine Macht aus?

Oder der Praktikant der Dinge macht die die anderen Angestellten evtl nicht machen(länger arbeiten, Arbeit mit nach Hause nehmen, ohne bzw weniger Lohn), wie sieht da ein anderer Praktikant aus?
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beachbernie
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Beitrag(#2112555) Verfasst am: 29.10.2017, 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Es sind keine "Opfer", sondern Menschen, die sich, letztlich um sich materielle Vorteile zu verschaffen und Konkurrentinnen auf unfaire Weise aus dem Feld zu schlagen, auf einen Deal mit einem Sexmaniac einliessen.

Wo willst du da eine Grenze ziehen? Auch eine Frau die sich 2 Stunden schminkt und 'aufdonnert' steht bei manchen Männern vorteilhafter da wie eine Frau die dies nicht machte. Wo ist die Fairness-Grenze, ab wann nutzt jemand eine Macht aus?

Oder der Praktikant der Dinge macht die die anderen Angestellten evtl nicht machen(länger arbeiten, Arbeit mit nach Hause nehmen, ohne bzw weniger Lohn), wie sieht da ein anderer Praktikant aus?
,

Natuerlich sind da die Grenzen fliessend, aber ich kaeme mir z.B. auch doppelt verarscht vor, wenn ich mich um einen Job bewerbe, den nicht kriege, weil ich die Frage des Personalleiters ob ich am naechsten Samstag Zeit haette seinen Rasen zu maehen, ueberhoere und ich drei Jahre spaeter mitkriege, dass der Mensch, der am folgenden Wochenende den Rasen des Personalleiters gemaeht und den Job gekriegt hatte, jetzt als armes Opfer des ausbeuterischen Personalleiters dargestellt wird. Natuerlich ist in dem Fall der Personalleiter ein Arschloch, aber auf den Rasenmaeher, diese rueckgratlose Kreatur, bin ich dann auch nicht gut zu sprechen. Der hat letztlich auf meine Kosten profitiert.


...und klar bei Schminken und vielleicht auch noch dem kurzen Roeckchen wird's auch schon schluepfrig aber richtiggehende sexuelle Dienstleistungen sind schon eine ganz andere Kategorie und einflussreiche Personen, die sowas mehr oder weniger direkt verlangen, gehoeren ihres Einflusses beraubt und bestraft und wenn der Korruptionsparagraph dafuer herhalten muss. Letztlich geht es hier naemlich auch um Korruption. Dies muss natuerlich auch fuer die Spezies "Damen" gelten, die von sich aus sowas anbieten um an einen Job zu kommen (sowas gibt es naemlich auch, ohne dies im vorliegenden Fall behaupten zu wollen).
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2112562) Verfasst am: 29.10.2017, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn es nicht gerade Feministinnen mit Nickelbrille sind, dann sind es Prostituierte mit kurzem Röckcken. Ein weißer alter Mann mit kruden Frauenproblemen. Mit den Augen rollen
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astarte
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Beitrag(#2112567) Verfasst am: 29.10.2017, 20:02    Titel: Re: Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein. Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
.....Kann vielleicht jemand nachvollziehen, weshalb ich diesen Fall nicht wie andere bejuble, dass "den Opfern endlich Gerechtigkeit widerfaehrt", sondern beklage, dass diejenigen, denen damals von dem Schwein Weinstein und den Prostituierten, die ihm zu willen waren, die Chance auf eine Hollywoodkarriere gestohlen wurde, auch jetzt wieder leer ausgehen werden, waehrend diejenigen, die damals schon den materiellen Gewinn hatten wohl auch heute wieder absahnen werden?

Nein. Gerechtigkeit geht anders!

Den Sinn des Threads kann ich immer noch nicht verstehen.
Diese Frauen, die laut BB angeblich absahnen werden/wollen, obwohl sie einvernehmlich etwas mit Typ hatten, gibt es die überhaupt?

Und ich finde schon gut, dass so ein bekannter, aber verschwiegener Machtmissbrauch bekannt wird, und der Mensch aus der Firma fliegt. Wenn strafbares vorfiel, werden das die Ermittlungen hoffentlich ergeben, und dann stellt sich heraus, wer irgendwelche Ansprüche hat.
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Zuletzt bearbeitet von astarte am 29.10.2017, 20:06, insgesamt 2-mal bearbeitet
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sehr gut
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Beitrag(#2112568) Verfasst am: 29.10.2017, 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wenn es nicht gerade Feministinnen mit Nickelbrille sind, dann sind es Prostituierte mit kurzem Röckcken. Ein weißer alter Mann mit kruden Frauenproblemen. Mit den Augen rollen

Und was sagst du zu seinem Rasenmäher-Beispiel? Nicht nachvollziehbar?
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astarte
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Beitrag(#2112573) Verfasst am: 29.10.2017, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wenn es nicht gerade Feministinnen mit Nickelbrille sind, dann sind es Prostituierte mit kurzem Röckcken. Ein weißer alter Mann mit kruden Frauenproblemen. Mit den Augen rollen

Und was sagst du zu seinem Rasenmäher-Beispiel? Nicht nachvollziehbar?

Passt halt nicht.

Beim Rasenmähervergleich wird nur der als armes ausgebeutetes Opfer dargestellt, der gemäht hat, beim Weinstein-Fall sehr viele, die abgelehnt haben. Schulterzucken
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Beitrag(#2112580) Verfasst am: 29.10.2017, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wenn es nicht gerade Feministinnen mit Nickelbrille sind, dann sind es Prostituierte mit kurzem Röckcken. Ein weißer alter Mann mit kruden Frauenproblemen. Mit den Augen rollen

Und was sagst du zu seinem Rasenmäher-Beispiel? Nicht nachvollziehbar?

Passt halt nicht.

Beim Rasenmähervergleich wird nur der als armes ausgebeutetes Opfer dargestellt, der gemäht hat, beim Weinstein-Fall sehr viele, die abgelehnt haben. Schulterzucken

Das Rasenmäher-Beispiel mag mit der Eingangs-These nicht so passen, aber nachvollziehbar ist das für mich schon.
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2112582) Verfasst am: 29.10.2017, 21:18    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wenn es nicht gerade Feministinnen mit Nickelbrille sind, dann sind es Prostituierte mit kurzem Röckcken. Ein weißer alter Mann mit kruden Frauenproblemen. Mit den Augen rollen

Und was sagst du zu seinem Rasenmäher-Beispiel? Nicht nachvollziehbar?

Passt halt nicht.

Beim Rasenmähervergleich wird nur der als armes ausgebeutetes Opfer dargestellt, der gemäht hat, beim Weinstein-Fall sehr viele, die abgelehnt haben. Schulterzucken

Das Rasenmäher-Beispiel mag mit der Eingangs-These nicht so passen, aber nachvollziehbar ist das für mich schon.


Der Rasenmähermann hat Kinder, die er ernähren muss und kann sich Stolz nicht leisten.
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beachbernie
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Beitrag(#2112584) Verfasst am: 29.10.2017, 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich beziehe mich auf die Fernsehnachrichten der letzten Wochen, in denen mehrere prominente und nichtprominente Schauspielerinnen Weinstein beschuldigt haben. Dass deren Aussagen im Wesentlichen von nicht direkt betroffenen Mitarbeitern Weinsteins bestaetigt wurden, laesst mich davon ausgehen, dass die Vorwuerfe eine reale Grundlage haben und nicht erfunden wurden.

Sollte es tatsaechlich nicht nur schluepfrige Deals, sondern auch tatsaechliche Vergewaltigungen gegeben haben, so sollte Weinstein deswegen zur Rechenschaft gezogen werden. Das sagte ich bereits. Das waere dann eine voellig andere Kiste.

In erster Linie geht es allerdings wohl mehr um Personalpolitik ueber die Buerocouch und die ist absolut unakzeptabel sowohl hinsichtlich dessen, der sie betreibt als auch hinsichtlich dessen, der sich darauf einlaesst.

Ich beziehe mich auf die Artikel die ich im Netz finde.
Da geht es um sehr zahlreiche sexuelle Belästigung, Nötigung und Vergewaltigung in drei Fällen. Es gibt wohl sehr viele Frauen die mittlerweile Weinstein beschuldigen, zudringlich geworden zu sein, sich entblößt zu haben, ohne Aufforderung, und dass sie bei Weigerung eine Rolle nicht bekamen. usw.
Es geht darum, dass erst als sich jetzt soviele äußern, die Filmfirma ihn feuerte.
Diese Frauen, die laut dir, einvernehmlich mitmachten, um die Rolle zu bekommen oder aus welchen Gründen immer, und jetzt klagen oder Anzeige oder was erstatten (?) fand ich nicht. Aber darum geht's dir doch?
beachbernie hat folgendes geschrieben:
...
Manche Frauen liessen sich darauf ein und "spielten mit", weil sie (durchaus nicht zu Unrecht) glaubten nur so einen Job ergattern zu koennen, der die Moeglichkeit zu einer glamouroesen und eintraeglichen Karriere als Schauspielerin eroeffnete. Diese Frauen waren keine "Opfer" Harvey Weinsteins, sondern Prostituierte, die fuer materiellen Gewinn ihre Koerper verkauften. Ich sehe keine Veranlassung diese Frauen mit Geldzahlungen dafuer zu "entschaedigen". Die hielten sich bereits schadlos.
....

Vielleicht hast du andere Infos. Es müsste doch nachzulesen sein, wenn Frauen die einwilligten in sexuelle Handlungen, und jetzt Anzeige erstatteten Entschädigungen oder etwas verlangten?

hier der Wikipedia Artikel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Weinstein-Skandal


Du weisst genauso gut wie ich, dass solche Fälle im Amiland in aller Regel gar nicht vor Gericht landen, sondern bereits im Vorfeld per Vergleich geregelt werden und wer einen solchen Vergleich eingeht ist nicht immer auch schuldig, sondern versucht manchmal nur endlich aus den Schlagzeilen zu kommen. Und in solchen Vergleichen werden oft horrende Summen gezahlt, was durchaus Begehrlichkeiten wecken kann.

Wobei ich Harvey Weinstein schon für schuldig halte, vielleicht nicht in allem, was ihm vorgeworfen wird, allerdings hat der mit Sicherheit soviel Dreck am stecken, dass es sich für mich verbietet für ihn Partei zu ergreifen. Zu eindeutig und übereinstimmend sind die Aussagen auch von Leuten, die garantiert keine materiellen Vorteile aus der Affaire zu erwarten haben.
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beachbernie
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Beitrag(#2112585) Verfasst am: 29.10.2017, 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Wenn es nicht gerade Feministinnen mit Nickelbrille sind, dann sind es Prostituierte mit kurzem Röckcken. Ein weißer alter Mann mit kruden Frauenproblemen. Mit den Augen rollen

Und was sagst du zu seinem Rasenmäher-Beispiel? Nicht nachvollziehbar?

Passt halt nicht.

Beim Rasenmähervergleich wird nur der als armes ausgebeutetes Opfer dargestellt, der gemäht hat, beim Weinstein-Fall sehr viele, die abgelehnt haben. Schulterzucken

Das Rasenmäher-Beispiel mag mit der Eingangs-These nicht so passen, aber nachvollziehbar ist das für mich schon.


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Hannes Wader sang einmal dazu:

"......dem andern macht es Spass und er schafft sich Frau und Kinder an, als Vorwand, damit er besser arschkriechen kann!!" Sehr glücklich
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