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Der etwas andere Blick auf die Affaire Harvey Weinstein.
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 27520

Beitrag(#2127630) Verfasst am: 15.03.2018, 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Die meisten von den Vätern sind entweder im Krieg gefallen oder an Staublunge gestorben. Das waren Generationen, in denen mal als Mann noch der Herr im Haus war - wenn man denn noch lebte.

Mein Vater hat alles überlebt. Mit 90 ist er dann gestorben.
Das mit "Herr im Haus" war er allerdings nicht.


Das mit dem "Herr im Haus" war auch ironisch gemeint. Ich weiss nicht, ob die Männer unter meinen direkten Vorfahren der Herr im Haus gewesen wären, wenn sie denn noch gelebt hätten. Vom Idyll der patriarchalisch privilegierten Männer hatten sie jedenfalls nicht viel, dafür waren sie einfach zu tot - oder von vornherein zu unterprivilegiert.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 36871
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2127651) Verfasst am: 15.03.2018, 19:41    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Bernie weiß, was Frauen wollen! Den Männern die Macht nehmen! Denn benachteiligt sind nur Feministen im Kopp.

http://www.zeit.de/2014/41/alleinerziehende-armut-hartz-iv
Zitat:
Rund 40 Prozent von ihnen beziehen Hartz IV, das eigentlich Arbeitslosengeld II heißt. Das sind 625.000 Haushalte. In neun von zehn Fällen ist der alleinerziehende Elternteil die Frau. Mutter zu sein ohne Partner bedeutet in Deutschland meist eines: den Abstieg in die Armut.


90% Frauen und dem von jedem Wissen befreiten Bernie platzt die Sprechblase. Und bravopunks Seele schämt sich fremd für ihren Besitzer. zwinkern



Und was ist mit den alleinerziehenden Männern? Interessiert sich eigentlich auch wer fuer die? Oder sollen die sich nicht so haben, weil sie billigere Rasierapparate kaufen koennen als Frauen?


Hier geht es um die Benachteiligung alleinerziehender Eltern und nicht um eine Benachteiligung alleinerziehender Frauen gegenüber alleinerziehenden Maenner.

Was das Zahlenverhältnis angeht, so ist das auch eine Folge der Benachteiligung von Maennern beim Sorgerecht.

Lass uns hier ansetzen. Meine Forderung ist, dass Maenner beim Sorgerecht Frauen gleichzustellen sind. Bist Du dabei?


Ansonsten bist Du schon wieder dabei Dich zu vergaloppieren. Mir nimmt niemand meine Macht als Mann, weil ich längst keine mehr habe. Ich habe auch kein Problem damit, dass ich als Mann keine besondere Macht habe. Wo ich allerdings zunehmend ein Problem mit entwickle, das sind die ständigen Versuche von bestimmter Seite im Namen angeblicher Gerechtigkeit Macht ueber mich auszuüben, mir vorzuschreiben wie ich sprechen soll, wen ich wann und wo zum Kaffee einladen darf, mich zu marginalisieren und dies alles zu angeblicher "Wissenschaft" aufgemotzt. Und da wehre ich mich entsprechend.
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Skeptiker
linksunten



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 13096
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2127656) Verfasst am: 15.03.2018, 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Und was ist mit den alleinerziehenden Männern? Interessiert sich eigentlich auch wer fuer die? Oder sollen die sich nicht so haben, weil sie billigere Rasierapparate kaufen koennen als Frauen?

Hier geht es um die Benachteiligung alleinerziehender Eltern und nicht um eine Benachteiligung alleinerziehender Frauen gegenüber alleinerziehenden Maenner.


Irgendwann hat die Identitätspolitik gewonnen und Armut, Krankheit und sonstige Benachteiligungen sind gerecht zwischen Männern und Frauen, In- und Ausländern, Dicken und Dünnen sowie Großen und Kleinen verteilt.

Für eine bestimmte Sorte von spießbürgerlichen Gerechtigkeitskämpfern ist damit die Welt bereits in Ordnung.

Einige sind halt nun mal etwas beschränkt und denken tatsächlich nur in diesen Verteilungskategorien.
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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zelig
Kultürlich



Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22649

Beitrag(#2129032) Verfasst am: 26.03.2018, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Wochenzeitung Die Zeit arbeitet nach einer Kontroverse um den Fall Dieter Wedel nicht mehr mit dem Strafrechtler und früheren Bundesrichter Thomas Fischer als Autor zusammen. Sabine Rückert, die der Zeit-Chefredaktion angehört, bestätigte eine entsprechende Spiegel-Meldung. Grund sei, dass ein Text Fischers illoyal gewesen sei "gegenüber unseren eigenen Reportern, die mit erheblichem Aufwand recherchierten, und vor allem auch gegenüber den Frauen, die sich uns unter erheblichem persönlichen Risiko anvertraut haben. Außerdem hatte Herr Fischer keine Argumente", sagte Rückert der SZ. Illoyal sei auch gewesen, den Text "überraschend und ohne Absprache mit der Zeit" in einem Mediendienst zu veröffentlichen.

http://www.sueddeutsche.de/medien/streitfall-wedel-trennung-vom-richter-1.3921258
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What game shall we play today?
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 36871
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2129063) Verfasst am: 26.03.2018, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die Wochenzeitung Die Zeit arbeitet nach einer Kontroverse um den Fall Dieter Wedel nicht mehr mit dem Strafrechtler und früheren Bundesrichter Thomas Fischer als Autor zusammen. Sabine Rückert, die der Zeit-Chefredaktion angehört, bestätigte eine entsprechende Spiegel-Meldung. Grund sei, dass ein Text Fischers illoyal gewesen sei "gegenüber unseren eigenen Reportern, die mit erheblichem Aufwand recherchierten, und vor allem auch gegenüber den Frauen, die sich uns unter erheblichem persönlichen Risiko anvertraut haben. Außerdem hatte Herr Fischer keine Argumente", sagte Rückert der SZ. Illoyal sei auch gewesen, den Text "überraschend und ohne Absprache mit der Zeit" in einem Mediendienst zu veröffentlichen.

http://www.sueddeutsche.de/medien/streitfall-wedel-trennung-vom-richter-1.3921258


Was heisst hier "illoyal"? Hat sich da wer erdreistet zu anderen Ergebnissen zu kommen als die Reporter, die ursprünglich ueber den Fall berichteten? Das geht natuerlich nicht.
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1244

Beitrag(#2129464) Verfasst am: 29.03.2018, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.n-tv.de/ticker/Suizid-nach-MeToo-Anschuldigung-loest-Debatte-ueber-Medienverantwortung-aus-article20355451.html
Zitat:
In Schweden ist nach dem Suizid eines Stockholmer Theaterleiters eine Debatte über die Verantwortung der Medien bei Anschuldigungen im Zusammenhang mit der #MeToo-Debatte entbrannt.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 36871
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2129468) Verfasst am: 29.03.2018, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
https://www.n-tv.de/ticker/Suizid-nach-MeToo-Anschuldigung-loest-Debatte-ueber-Medienverantwortung-aus-article20355451.html
Zitat:
In Schweden ist nach dem Suizid eines Stockholmer Theaterleiters eine Debatte über die Verantwortung der Medien bei Anschuldigungen im Zusammenhang mit der #MeToo-Debatte entbrannt.


Hat die "metoo"-Bewegung ihr erstes Todesopfer gefordert?
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Lebensnebel
Dachsdecker



Anmeldungsdatum: 06.02.2016
Beiträge: 1244

Beitrag(#2129482) Verfasst am: 29.03.2018, 15:41    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
https://www.n-tv.de/ticker/Suizid-nach-MeToo-Anschuldigung-loest-Debatte-ueber-Medienverantwortung-aus-article20355451.html
Zitat:
In Schweden ist nach dem Suizid eines Stockholmer Theaterleiters eine Debatte über die Verantwortung der Medien bei Anschuldigungen im Zusammenhang mit der #MeToo-Debatte entbrannt.


Hat die "metoo"-Bewegung ihr erstes Todesopfer gefordert?


Suizid haben schon mehrere Beschuldigte begangen.


Edit:
http://www.zeit.de/kultur/film/2018-03/metoo-jill-messick-benny-fredriksson-suizid-debatte-medien
Zitat:
Bereits im Februar brachte sich in den USA die Filmproduzentin und Agentin Jill Messick um. Deren ehemalige Klientin, die Schauspielerin Rose McGowan, hatte durch ihre Enthüllungen den Weinstein-Skandal mit ausgelöst und in der Folge schwere Vorwürfe auch gegen ihre ehemalige Managerin Messick erhoben. Auch nach Messicks Selbsttötung stellten manche in den sozialen Medien die Frage nach der Schuld an ihrem Tod.


Edit2:
https://www.theguardian.com/politics/2018/feb/28/carl-sargeant-death-welsh-leader-pressured-to-publish-report
Zitat:
Sargeant is believed to have killed himself four days after he was removed from his post as a minister following unspecified allegations of sexual harassment, which he denied.
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Ferrie 58
registrierter User



Anmeldungsdatum: 10.03.2018
Beiträge: 49

Beitrag(#2130218) Verfasst am: 04.04.2018, 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Dieses "Spiel" und die "Spielregeln" war den allermeisten der Frauen bekannt. Das war (ist) der gut bekannte Preis um berühmt zu werden, nach oben zu kommen.. Also bitte: Es gibt überall Opfer und Täter .. aber in diesem Bereich sind nicht alle wirklich soo unschuldig, wie sie oft tun.
....
Das "sich-Hoch-Schlafen" war und ist schon lange der Preis um in einigen Bereichen hoch zu kommen. LEIDER !! u. sehr traurig dazu !! Aber es ist ziemlich bekannt .. Frau muss das nicht zwingend mitmachen. Viele Schauspielerinnen haben das nie mitgemacht.. Wenn doch, dann war es (letztlich) dann doch gezwungen-freiwillig .. Sie "mussten / habwegs " zwar: aber zahlten dann den Preis doch, weil sie sich doch etwas, klar erhofften !! Wenn das Tausch-Geschäft dann doch nicht so klappte, kann man/frau natürlich auch enttäuscht, bitter, als Opfer sich fühlend und vlt noch auf Rache- sinnend reagieren.

.. (Sich als Opfer, überall ausgenützt oder benachteiligt zu sehen, ist heute ja ohnehin schon weit verbreitet oder Volksport. )
... ...

Männer MÜSSEN (teils absolut ungewollt und meist ohne persönliche Ambitionen dabei) in Kriege ziehen.. MÜSSEN ihr Leben ! und ihre körperliche Unversehrtheit (notfalls) UNFREIWILLIG opfern. Ich meine zum Großteil wohl sicher nicht begeistert. (Aber es wird von ihnen wie selbstverständlich verlangt.) --
Wenn sie dann als Invalide od. als elende Krüppel zurückkehren, wer schaut da noch hin ??? in den USA bringen sich - deshalb auch- jährlich zwischen 6.500 und 8.000 Kriegs-Veteranen um. ( u. Zehntausende sind obachlos). ...
.. Wo ist da der Aufschrei ?!?!!!
Liest man davon je einen Artikel ??!!
.. wo DA denn dieses oft einseitige, teils - bei genauem Hinsehen- heuchlerische "Ach-wie-schrecklich-ist das-doch-sich- Entrüsten!??" -- immer schön zuhause u. bequem auf-der-Couch-sitzend.
.
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Zu feste Dogmen sind hinderliche Sperre im Denken. L.Feuerbach .. Veränderst Du Dich, so veränderts DU die Welt. W.M.
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Tarvoc
unapologetically red



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 33644
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2130294) Verfasst am: 05.04.2018, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Kriegen gibt es normalerweise schon einen "Aufschrei". Pfeifen
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There is always a lever. You just have to find it.
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