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Frauen zahlen drauf
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 27238

Beitrag(#2119545) Verfasst am: 23.12.2017, 22:45    Titel: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Und jeder darf über Qualität und Preis und die Tricks der Händler und das, worauf diese beruhen, diskutieren. Das gehört zum geheiligten Markt nämlich auch dazu. Also wo, verdammt noch mal, ist dein Problem mit dieser Diskussion, dass die angeblich so "nervtötend" ist?


Die Frage ist zwar nicht an mich gerichtet, aber ich darf doch...oder? Leider wird es jetzt nicht besser, denn ich habe hier einen klassischen Whataboutism. Aber egal...

Ich finde es nervig und überflüssig, die Diskussion anhand von Damenrasierern zu führen. Das ist nun wirklich ein Luxusproblem. Wäre die Diskussion nicht viel sinnvoller, wenn man sie an etwas fest machen würde, was wirklich lebensnotwendig ist, z.B. Lebensmittel? Menschen, die aufgrund von Krankheiten eine spezielle Diät einhalten müssen, zahlen in der Regel mehr für Lebensmittel. Die folgen keiner Mode und die haben sich das nicht ausgesucht, die gehören unter Umständen auch nicht zu den kaufkräftigsten Konsumenten. DAS ist wirklich ungerecht. Aber Damenrasierer?
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 36470
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2119546) Verfasst am: 23.12.2017, 22:50    Titel: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Ist der Aufpreis bei (wichtigen oder unwichtigen) Sonderwünschen ein Phänomen, das nur Frauen betrifft, liegt hier also eine klar abgrenzbare Diskriminierung von Frauen vor oder kommt das auch in anderen Bereichen vor, aber wird wegen einer fehlenden öffentlichen Sensibilität nicht so intensiv wahrgenommen?

Natürlich kommt das auch in anderen Bereichen vor. Meiner Wahrnehmung nach gibt es aber in anderen Bereichen auch Preisdiskussionen (welcher Unterschied rechtfertigt welchen oder überhaupt einen höheren Preis?) wie Sand am Meer. Also warum nicht auch hier?


Wenn Du derzeit "bezahlen mehr" bei Google eingibst, findest Du fast nur Links zum Thema "Gender Pricing". Und bei Wikipedia hat das Thema sogar ein eigenes Lemma.



Naja....


Tillich behauptet zwar, dass er das Thema höhere Preise fuer gleiche Waren allgemein und geschlechtsunabhängig sieht, aber indirekt gibt er doch zu, dass es fuer eigentlich doch vor allem ein "Genderthema" ist:

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:


....Das einzige, was du zu machen brauchst, wenn dich die Diskussion nicht interessiert, ist nicht in den Thread zu gehen. Das ist sogar noch einfacher, als in die Herrenabteilung zu gehen. Dann geh halt in die "hier gibt's keine Genderthemen"-Abteilung, wenn die Produkte in der "Hier darf man alle kulturelle und gesellschaftlichen Themen diskutieren"-Abteilung dir nicht passen.....



Das scheint halt derzeit so ein Modethema bei den Genderleuten zu sein und da arbeitet man sich jetzt dran ab bis wieder sexistische Weihnachtslieder dran sind oder sonst irgendeine andere feministische Sau durchs Dorf getrieben wird.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 36470
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2119547) Verfasst am: 23.12.2017, 22:55    Titel: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Und jeder darf über Qualität und Preis und die Tricks der Händler und das, worauf diese beruhen, diskutieren. Das gehört zum geheiligten Markt nämlich auch dazu. Also wo, verdammt noch mal, ist dein Problem mit dieser Diskussion, dass die angeblich so "nervtötend" ist?


Die Frage ist zwar nicht an mich gerichtet, aber ich darf doch...oder? Leider wird es jetzt nicht besser, denn ich habe hier einen klassischen Whataboutism. Aber egal...

Ich finde es nervig und überflüssig, die Diskussion anhand von Damenrasierern zu führen. Das ist nun wirklich ein Luxusproblem. Wäre die Diskussion nicht viel sinnvoller, wenn man sie an etwas fest machen würde, was wirklich lebensnotwendig ist, z.B. Lebensmittel? Menschen, die aufgrund von Krankheiten eine spezielle Diät einhalten müssen, zahlen in der Regel mehr für Lebensmittel. Die folgen keiner Mode und die haben sich das nicht ausgesucht, die gehören unter Umständen auch nicht zu den kaufkräftigsten Konsumenten. DAS ist wirklich ungerecht. Aber Damenrasierer?



Ja. Das ist ein sehr guter Punkt. Ueber sowas sollte man tatsaechlich offen reden. Das ist auch kein "whataboutism", weil sich existenzielle Dinge wie Lebensmittel nicht mit reinen Luxusprodukten vergleichen lassen. Im Fall von fuer manche Menschen untragbaren Lebensmittelkosten kann sogar akuter Handlungsbedarf fuer die Politik bestehen mit Preiskontrollen oder Subventionen korrigierend einzugreifen. Und darueber darf man nicht nur, sondern man muss sogar mit Dringlichkeit darueber reden, wenn ein solches Problem auftaucht!
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2119564) Verfasst am: 24.12.2017, 02:57    Titel: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
....
Meine Fresse. Ja, irgendwann werde ich wohl "meinungsterroristisch", nämlich gegenüber dauerhaft penetrant und nervend vorgebrachten Meinungen, dass Themen, die ich diskussionswürdig finde, dass doch bitte nicht zu sein haben.

Ach Du armes Opfer. Findest Du hier keine Mitdiskutanten?
Da wird doch offensichtlich nicht nur eine, da werden bestimmt ganz viele bitternötige Diskussionen brutal unterdrückt.

Von so einem Scheiß:
Kramer hat folgendes geschrieben:
....
Wenn Du derzeit "bezahlen mehr" bei Google eingibst, findest Du fast nur Links zum Thema "Gender Pricing". Und bei Wikipedia hat das Thema sogar ein eigenes Lemma.


Ich wünsch Dir wirklich einen Damenrasierer zu einem fairen Preis und werde gelegentlich mal dafür auf die Straße gehen, dass es für Dich und andere Leidensgenoss*innen einen billigen rosa Rasierer gibt.
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Tarvoc
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Beitrag(#2119565) Verfasst am: 24.12.2017, 04:32    Titel: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Findest Du hier keine Mitdiskutanten?

Doch, findet er. Leider findet er hier aber eben auch Leute, die ihm Meinungsterror vorwerfen, weil er seine Meinung sagt.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2119566) Verfasst am: 24.12.2017, 05:20    Titel: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Findest Du hier keine Mitdiskutanten?

Doch, findet er. Leider findet er hier aber eben auch Leute, die ihm Meinungsterror vorwerfen, weil er seine Meinung sagt.

Nicht weil er seine Meinung sagt, sondern weil er und seine Genoss*Innen diese Gesellschaft mit ihrer Meinung überziehen und damit Hexenjagden veranstalten, mit einer Argumentation, die ich als verlogen empfinde. Das habe ich auch nicht nur als Empfindung mitgeteilt, sonder ausführlich begründet.

Die Vorgänge, um die es hier geht sind auch keinesfalls irgendwelche marktwirtschaftlichen Exzesse, sondern ganz normale Marktwirtschaft in harmloser Auswirkung. Und wenn dann noch jemand, dem man das erzählt, von der heiligen Kuh Marktwirtschaft jammert, auf die man sich zurückziehen würde, dann tut er mir nur noch leid.

Kramers kleiner Google-Test hat das ganze Elend ziemlich deutlich demonstriert.
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Marcellinus
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Beitrag(#2119578) Verfasst am: 24.12.2017, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werde nie eine kleine Begebenheit während meines Studiums vergessen. Ich stand in der Schlange vor der Essensausgabe der Mensa. Zwei Studenten vor mir unterhielten sich. „Du, Essen ist doch eine Notwendigkeit, nicht wahr?“ „Ja!“ „Warum muß man dann dafür bezahlen?“ Sehr glücklich
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 27238

Beitrag(#2119581) Verfasst am: 24.12.2017, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Wir sollten nicht vergessen, dass es eine Minderheit gibt, die besonders stark von ungerechtfertigter Preisdifferenzierung betroffen ist: Die Reichen.

Ich glaube kaum, dass ein Paar Designerschuhe für 20.000 EUR den gleichen Nutzwert hat, wie ein Paar robuster Halbschuhe für 200 oder 500 EUR. Und eine arschteure Handtasche aus Krokodilleder kann letztendlich auch nicht mehr als das Billigprodukt von Woolworth.

Wenn Familie von und zu Krösus eine Soirée auf ihrer Privatjacht im Hafen von St. Gaspillage veranstaltet und das Catering vom Haus- und Hoflieferanten des Inselfürsten bezieht, dann stehen die Unsummen, die der Abend verschlingt doch in keinem Verhältnis zu den paar Euro, die Familie Müller für den Grillabend am Baggersee investiert hat. Und wer tatsächlich mehr Spass hat, kann man auch nicht an den Kosten sehen.

Es wird nicht alles besser, nur weil man mehr dafür bezahlt. Aber teurer.
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unquest
Marx und Freudlos



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Beitrag(#2119582) Verfasst am: 24.12.2017, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

Gemessen am Materialeinsatz ist Kinderkleidung verglichen mit Erwachsenenkleidung unverhältnismäßig teuer. Kinderfeindlichkeit scheint hier die Ursache zu sein.
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zelig
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Beiträge: 22567

Beitrag(#2119583) Verfasst am: 24.12.2017, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich vermute, die meisten hier befürworten grundsätzlich Transparenz, Verbraucherschutz und die Pflicht Inhaltsstoffe zu deklarieren. Nur im Themenumfeld von Gender&Gleichberechtigung nehmen irrationale Reflexe gegen Grundlagen des Forums überhand, die andernorts als Faustpfand der sogenannten aufgeklärten Szene deklariert werden: Meinungsfreiheit nervt plötzlich (so what? das soll sie auch), Tatsachen werden lästig (soviel zu den Fakten), und das sachliche Argument weicht dem Persönlichen Angriff (wurde früher übrigens aktiv moderiert). Merkwürdige Sache.
Mein Rat wäre: Wer sich in bestimmten Themenbereichen nicht auf den Grundlagen des hiesigen Forums auseinandersetzen kann oder will, soll es einfach sein lassen.

edit: korrektur
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vrolijke
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Beitrag(#2119586) Verfasst am: 24.12.2017, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Wir sollten nicht vergessen, dass es eine Minderheit gibt, die besonders stark von ungerechtfertigter Preisdifferenzierung betroffen ist: Die Reichen.

Ich glaube kaum, dass ein Paar Designerschuhe für 20.000 EUR den gleichen Nutzwert hat, wie ein Paar robuster Halbschuhe für 200 oder 500 EUR. Und eine arschteure Handtasche aus Krokodilleder kann letztendlich auch nicht mehr als das Billigprodukt von Woolworth.

Wenn Familie von und zu Krösus eine Soirée auf ihrer Privatjacht im Hafen von St. Gaspillage veranstaltet und das Catering vom Haus- und Hoflieferanten des Inselfürsten bezieht, dann stehen die Unsummen, die der Abend verschlingt doch in keinem Verhältnis zu den paar Euro, die Familie Müller für den Grillabend am Baggersee investiert hat. Und wer tatsächlich mehr Spass hat, kann man auch nicht an den Kosten sehen.

Es wird nicht alles besser, nur weil man mehr dafür bezahlt. Aber teurer.

Die Reichen sind nicht betroffen. Betroffen sind die, die so tun wollen "alsob sie dazu gehören".
Der "Nutzwert" ist hier nicht zu vergleichen mit der Wertigkeit, Wärmeschutz oder ähnliche unnütze Sachen. Bei diese Produkte steckt der Nutzwert einzig und allein in de Darstellung. Und das muß man sich was kosten lassen. Ein Plagiat, was man "unter der Hand" gekauft hat, ist (wenn es auffliegt) wertlos.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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vrolijke
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Beitrag(#2119587) Verfasst am: 24.12.2017, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

unquest hat folgendes geschrieben:
Gemessen am Materialeinsatz ist Kinderkleidung verglichen mit Erwachsenenkleidung unverhältnismäßig teuer. Kinderfeindlichkeit scheint hier die Ursache zu sein.

Der Materialwert ist mit der kleinste Posten bei der Preisberechnung.
Der größte Posten ist wohl: "was ist der Kunde bereit dafür zu bezahlen".
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
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Beitrag(#2119589) Verfasst am: 24.12.2017, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:

Mein Rat wäre: Wer sich in bestimmten Themenbereichen nicht auf den Grundlagen des hiesigen Forums auseinandersetzen kann oder will, soll es einfach sein lassen.


Wobei zu hinterfragen wäre, ob künstliche Dauerwellen und das Ideal von einer ganzkörperlichen Babypopohaut zu den Freiheiten gehören, die hier verteidigt werden sollten, oder nicht doch Ausdruck irrationaler Ideologien sind, die es hier zu kritisieren gilt.
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2119590) Verfasst am: 24.12.2017, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:

Mein Rat wäre: Wer sich in bestimmten Themenbereichen nicht auf den Grundlagen des hiesigen Forums auseinandersetzen kann oder will, soll es einfach sein lassen.


Wobei zu hinterfragen wäre, ob künstliche Dauerwellen und das Ideal von einer ganzkörperlichen Babypopohaut zu den Freiheiten gehören, die hier verteidigt werden sollten, oder nicht doch Ausdruck irrationaler Ideologien sind, die es hier zu kritisieren gilt.


Es sind nicht die, die hier verteidigt werden. es ist die Machart des Handels, der hier angeprangert wird.
Bisher war nicht gerade bekannt, dass es 0-Unterschied gibt bei manche "Frauen"-Utensilien.
Wenn man es weiß, reicht es dann auch.
Im Übrigen ist irreführende Werbung verboten. Das Verbot scheint bei Werbung von Frauenprodukte nicht zu greifen.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 27238

Beitrag(#2119592) Verfasst am: 24.12.2017, 13:46    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Ich vermute, die meisten hier befürworten grundsätzlich Transparenz, Verbraucherschutz und die Pflicht Inhaltsstoffe zu deklarieren.


Ich sehe hier eigentlich kein Problem bei der Transparenz. Wer hier Wert auf Transparenz legt und den Preis und Nutzwert von Damen- und Herrenrasierern miteinander vergleichen möchte, findet relativ schnell und ohne grossen Aufwand die passenden Informationen.
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22567

Beitrag(#2119593) Verfasst am: 24.12.2017, 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:

Mein Rat wäre: Wer sich in bestimmten Themenbereichen nicht auf den Grundlagen des hiesigen Forums auseinandersetzen kann oder will, soll es einfach sein lassen.


Wobei zu hinterfragen wäre, ob künstliche Dauerwellen und das Ideal von einer ganzkörperlichen Babypopohaut zu den Freiheiten gehören, die hier verteidigt werden sollten, oder nicht doch Ausdruck irrationaler Ideologien sind, die es hier zu kritisieren gilt.


Mal ernsthaft geantwortet. Die "Freiheit" (ich setz das in Anführungszeichen, weil ich Hemmungen habe, sie ohne den Vorbehalt gegen die Nutzung des Begriffs im Kontext von Konsum zu verwenden), sich für oder gegen eine Sache zu entscheiden, setzt immer ein Verständnis dafür voraus, was das ist, wofür oder wogegen man sich entscheidet. Das ist ein Grundprinzip. Insofern finde ich die Abwehr gegen das Wissen über etwas tatsächlich irritierend. Es muss möglich sein sich zu informieren. Die andere Seite ist, daß es auch die Freiheit geben sollte (nach meiner Auffassung) die Möglichkeit, sich zu informieren, abzulehnen. Oder auch das erlangte Wissen zu ignorieren. Man darf freiwillig doof bleiben. Finde ich. Und man darf sowohl als reicher als auch als armer Mensch unnütze Sachen kaufen. Deswegen sehe ich keinen Widerspruch darin, einerseits Transparenz zu schaffen, und andererseits die Freiheit, diese zu ignorieren. Der Konsument trägt auch selber eine Verantwortung. Der Tenor eurer Empörung ist aber, daß Transparenz genau dann nervig wird, wenn sie in die Nähe von Gender&Gleichberechtigung kommt. Dieser Tenor ist im gesamten Umfeld des Themenbereichs deutlich hörbar.
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 22567

Beitrag(#2119595) Verfasst am: 24.12.2017, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Ich vermute, die meisten hier befürworten grundsätzlich Transparenz, Verbraucherschutz und die Pflicht Inhaltsstoffe zu deklarieren.


Ich sehe hier eigentlich kein Problem bei der Transparenz. Wer hier Wert auf Transparenz legt und den Preis und Nutzwert von Damen- und Herrenrasierern miteinander vergleichen möchte, findet relativ schnell und ohne grossen Aufwand die passenden Informationen.



Ich finde genau darum geh es. Wenn "Stiftung Warentest" gegenderte Produkte gegenüberstellen würde, dann würdet ihr darüber herziehen. Oder wo ist überhaupt euer Punkt?
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 27238

Beitrag(#2119596) Verfasst am: 24.12.2017, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Es muss möglich sein sich zu informieren.


Genau das ist doch gegeben. Das einzige, was nicht gegeben ist, dass man automatisch informiert wird. Es hängt also kein Schild über den Damerasierern in der Drogerie, das darauf hinweist, dass es technisch ebenbürtige oder bessere Geräte zum kleineren Preis in der Herrenabteilung gibt. Das wird man ebenso wenig finden, wie den Hinweis, dass es das gleiche Produkt derzeit bei der Konkurrenz im Angebot gibt.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 33325
Wohnort: Bonn

Beitrag(#2119598) Verfasst am: 24.12.2017, 14:04    Titel: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Nicht weil er seine Meinung sagt, sondern weil er und seine Genoss*Innen diese Gesellschaft mit ihrer Meinung überziehen

Ah. Also nicht weil er seine Meinung sagt, sondern weil seine Meinung dir aus welchen Gründen auch immer zu präsent ist. Schon verstanden.
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
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Beitrag(#2119600) Verfasst am: 24.12.2017, 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Was hier noch keiner beachtet hat (vielleicht hab ich es auch nur nicht gelesen, mir doch wurscht Auf den Arm nehmen ) ist die Tatsache, dass die Damen in allen Bereichen, wo sie für ihre Produkte mehr bezahlen, so an die 150 bis 200 % oder noch mehr an Auswahl haben, als die Männer. Die, die sich hier bisher so darüber aufgeregt haben, taten dies auf Basis solcher Lapalien, wie dass die Produkte eine gegenderte Farbe hatten o. ä. Das also unter dem Vorwand etwas für die Frau anzubieten, eine typische weibliche Farbe oder Musterung verwendet wurde, das Produkt aber von seiner Funktionalität her exakt identisch ist. Das der höhere Preis daher eine Diskriminierung sein muss, scheint ihnen völlig evident.

In Wahrheit rührt der höhere Preis aber von etwas anderem her: Frauen wollen mehr Auswahl. Männer sind mit weniger Auswahl eher mal zufrieden, Frauen brauchen Auswahl. Woran das genau liegt kann ich gerade noch nicht ganz entschlüsseln. skeptisch Irgendwie scheint das ein allgemein weibliches Ding zu sein sich gerne zwischen Alternativen zu entscheiden und nicht gezwungen zu sein einen eingeschränkten Wahlbereich einzuhalten. Der Genderwissenschaftler in mir will das nur allzugerne direkt auf die Wahl beim Geschlechtspartner beziehen, aber manchmal ist eine Zigarre eben nur eine Zigarre und es muss nicht alles in unserer Psyche nur vom Poppen abhängen. Dennoch halte ich es für eine Tatsache, dass die Geschäfte für Frauen eine größere Auswahl in so gut wie allen Bereichen zur Verfügung stellen und zwar aus dem einfachen Grund, dass Frauen lieber Geld ausgeben, wenn sie vorher eben eine Auswahl hatten. Der Kaufreflex wird dadurch gezündet, wenn man so will.

Dass Frauen mehr unterschiedliche Produkte zur Verfügung haben, kann jeder gerne mal am nächsten Kleidungsgeschäft absehen. Ganz nebenbei, dass es etliche Ketten gibt, die sich nur auf Frauen spezialisieren, und eher wenige reine Herrenausstatter, auch in den Läden die beide Geschlechter bedienen, ist der Bereich für die Frau mindestens anderthalb bis zwei Mal so groß wie der der Herren. Wer sich mal die Zeit nimmt durch diese Abteilungen zu schlendern sieht auch sofort, woran das liegt: Nicht nur die Unterwäsche ist mindestens doppelt so umfangreich an Zubehör, sondern auch die Hosen und Oberteile sind in etlichen Variationen zu haben. Hosen in ca. doppelt so vielen wie bei den Männern und Oberteile bestimmt an die zehn Mal so viele. Vom Spaghettiträger-Top bis zum Rollkragenpulli. Der Ausgestaltung des eigenen Kleiderschranks sind bei Damen keine Grenzen gesetzt. Selbst wenn man als Mann den Hang dazu hat sich wie ein Paradiesvogel zu kleiden, wird allein schon von der Form und vom Schnitt her, doch immer recht schnell eine Grenze erkennbar sein. Man möchte es regelrecht als Glasdecke bezeichnen, aber für dererlei Zynismus haben die Feministen leider keinen Sinn für Humor. Traurig Cool

Noch als kleine Dreingabe kann Frau auch so gut wie alles tragen, was eigentlich für Männer geschneidert ist, und sieht darin noch immer gut aus. Ab einem Lebendgewicht von 80 kg möchte ich keinem Mann empfehlen in die Damenabteilung zu schreiten, um dort etwas anzuprobieren. Bestenfalls dürfte das in Presswurstoptik enden, für gewöhnlich eher in Reißgeräusche, sobald man versucht seine Füße anzusehen.

Wo hin wollte ich jetzt mit dieser kleinen Exkursion? Na, ganz einfach: Ladenfläche kostet Geld. Eine größere Auswahl zur Verfügung zu stellen kostet dementsprechend auch Geld, ganz nebenbei, dass die Auswahl zwar größer ist, aber nicht jeder Fetzen auch zum Dauerbrenner wird und manche Modelle und Größen wie Blei in den Regalen liegen, was wieder Platz für die wegnimmt, die besser über die Ladentheke wandern. Sie einfach aus dem Sortiment zu nehmen wäre aber unklug. Denn irgendeine Frau kommt bestimmt rein und sucht sowas und findet es nicht und kauft das nächste Mal dann lieber ganz woanders ein. Um also eine weibliche Kundenbindung zu erzielen muss das Angebot immer ausreichend groß sein, dass jede Frau auch was finden kann und Frauen suchen für ihr Leben gern... wo mir eine evolutionäre Laienerklärung dafür einfällt: Das haben sie nämlich auch schon in der Urzeit getan in Form von Früchten und Wurzeln. Idee Sehr glücklich ... Na ja. Muss aj nicht unbedingt daher kommen. Schulterzucken

Wie dem auch sei: Die Kosten für die Ladenfläche schlägt der Einzelhändler natürlich beim Preis drauf. Wo auch sonst? Und wenn Frau findet, was sie sucht, dann zahlt sie auch gerne mehr, das weiß der Herr (Patriachat!!!11elf!) Einzelhändler natürlich auch. Das gierige Schwein. zynisches Grinsen

Das alles gilt natürlich auch für Kosmetik und Pflegeprodukte. Produkte von unterschiedlichen Anbietern, die ansonsten identisch sind, unterscheiden sich auch oft im Preis. Der Mensch insgesamt ist ein Gewohnheitstier und kauft gerne was er schon kennt. All diese unterschiedlichen Anbieter in den Regalen zu haben, schlägt allerdings auch zu buche für so einen Kaufmann. Anbieten muss er es, sonst kauft der Kunde bald woanders. Je mehr unterschiedliche Varianten er aber hat, um so teurer müssen diese auch sein, weil eben jede dieser einzelnen Varianten nur einen Bruchteil des Konsums abgreift und der Bruchteil alleine die Kosten für die Lagerung u. U. nicht wieder einspielt, wenn alles denselben Preis hat.

Hmmm. Am Kopf kratzen Weiß jetzt nicht genau, ob rüberkam, was ich sagen wollte, aber dadurch erklärt sich eben auch eine unterschiedliche Preisgestaltung. Die Kaufkraft der Kunden ist eben begrenzt. Nicht nur monetär, sondern auch vom Gebrauchswert der Produkte. Man will sie also dazu bringen, möglichst viel Geld für etwas auszugeben. Und das tut man am besten indem man auf ihre Kaufgewohnheiten eingeht und versucht ihre Konsumreize auszulösen. Wie gesagt: Meine These ist: Frauen kaufen lieber, wenn sie vorher Auswahl hatten. Und, das vergaß ich noch zu erwähnen, sie kaufen dann auch gerne etwas teureres, wenn es das ist, was sie gesucht haben und wenn sie es aus einer größeren Auswahl als für ihre individuellen Bedürfnisse für am passendsten herausbaldovert haben. So sind se halt, die Ollen. Smilie
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"Hier spricht Ramke. Wer jetzt allein ist, kriegt nur noch den Abschaum!"

Dunno What Went Wrong 6_9

Meine Freiheit, deine Freiheit

Kaguya-hime


Zuletzt bearbeitet von Bravopunk am 24.12.2017, 14:35, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Beitrag(#2119601) Verfasst am: 24.12.2017, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:

Ich finde genau darum geh es. Wenn "Stiftung Warentest" gegenderte Produkte gegenüberstellen würde, dann würdet ihr darüber herziehen.


Würden wir? Das einzige, was ich dazu auf die Schnelle gefunden habe, ist ein Test von 2012.

https://www.test.de/Nassrasierer-fuer-Damen-Goettlich-glatt-dank-Venus-4406084-4406089/

Zitat:
Komfort­abler als Herrenrasierer

Manche Frauen schwören auf Herrenrasierer. Deshalb haben wir die oft pastell­farbenen Damen­rasierer gegen ein nüchternes, häufig genutztes Herrenmodell antreten lassen, den Gillette Mach3. Ergebnis: Die sehr guten Damen­rasierer spielen beim Rasieren in derselben Liga wie der Mach3. Sie bieten aber mehr Komfort. Mit ihrem abge­rundeten Schwing­kopf und ergono­misch geformten Griff kommt frau in der Regel besser an schwer erreich­bare Stellen in der Bikinizone und Achselhöhle als mit dem relativ kantigen Männer­rasierer. Die besten fühlten sich auch auf der Haut besser an, fanden die Probandinnen.


In den Kommentaren findet man dann noch diesen Beitrag von der Stiftung-Warentest-Redaktion:

Zitat:
Männer können für Körperhaare zwar Damenrasierer verwenden, aber sie sollten dann nicht mit einer so optimalen Rasurqualität rechnen, wie sie mit einem Herrenrasierer möglich wäre. Denn sowohl Herren- als auch Damenrasierer werden ganz speziell hinsichtlich der Haut- und Haarbeschaffenheit von Männern beziehungsweise Frauen entwickelt.


Zuletzt bearbeitet von Kramer am 24.12.2017, 14:17, insgesamt einmal bearbeitet
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fwo
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Beitrag(#2119602) Verfasst am: 24.12.2017, 14:15    Titel: Re: Diskriminiert fühlen sich die Beauftragten Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Nicht weil er seine Meinung sagt, sondern weil er und seine Genoss*Innen diese Gesellschaft mit ihrer Meinung überziehen

Ah. Also nicht weil er seine Meinung sagt, sondern weil seine Meinung dir aus welchen Gründen auch immer zu präsent ist. Schon verstanden.

Nicht verstanden - sonst hättest Du den zweitenTeil nicht unterschlagen: Ich halte diese Meinung außerdem für verlogen. Und ich habe auch begründet, warum.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.


Zuletzt bearbeitet von fwo am 24.12.2017, 14:21, insgesamt einmal bearbeitet
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fwo
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Beitrag(#2119604) Verfasst am: 24.12.2017, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:

Mein Rat wäre: Wer sich in bestimmten Themenbereichen nicht auf den Grundlagen des hiesigen Forums auseinandersetzen kann oder will, soll es einfach sein lassen.


Wobei zu hinterfragen wäre, ob künstliche Dauerwellen und das Ideal von einer ganzkörperlichen Babypopohaut zu den Freiheiten gehören, die hier verteidigt werden sollten, oder nicht doch Ausdruck irrationaler Ideologien sind, die es hier zu kritisieren gilt.


Mal ernsthaft geantwortet. Die "Freiheit" (ich setz das in Anführungszeichen, weil ich Hemmungen habe, sie ohne den Vorbehalt gegen die Nutzung des Begriffs im Kontext von Konsum zu verwenden), sich für oder gegen eine Sache zu entscheiden, setzt immer ein Verständnis dafür voraus, was das ist, wofür oder wogegen man sich entscheidet. Das ist ein Grundprinzip. Insofern finde ich die Abwehr gegen das Wissen über etwas tatsächlich irritierend. Es muss möglich sein sich zu informieren. ....

Da muss ich aber mal ganz dumm nachfragen, ob das gerade ein Appell an tillich sein soll.

Denn das hier kommt von der Gegenseite:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
abbahallo hat folgendes geschrieben:
Selbst wenn beacjbernie damit Recht hat, dass es das Recht eines Verkäufers ist, soviel Geldl wie möglich von seinen Kunden zu bekommen zu versuchen, ist es dennoch Aufgabe der Verbraucheraufklärung, Verbraucherinnen darauf hinzuweisen, dass sie versuchen sollten, ihre Dienstleistungen billiger zu bekommen.


Ganz meine Rede:

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....gibt es da auch kein diskussionswürdiges Problem, sondern höchstens Aufklärungsbedarf bei unaufgeklärten Kunden. ....

Ich glaube zwar nicht, dass das viel bringt (s.o.), aber das kann ich ohne Schwierigkeiten unterschreiben.

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zelig
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Beitrag(#2119605) Verfasst am: 24.12.2017, 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Es muss möglich sein sich zu informieren.


Genau das ist doch gegeben. Das einzige, was nicht gegeben ist, dass man automatisch informiert wird. Es hängt also kein Schild über den Damerasierern in der Drogerie, das darauf hinweist, dass es technisch ebenbürtige oder bessere Geräte zum kleineren Preis in der Herrenabteilung gibt. Das wird man ebenso wenig finden, wie den Hinweis, dass es das gleiche Produkt derzeit bei der Konkurrenz im Angebot gibt.


Sorry, in diesem Thread beginnt die massive Unsachlichkeit gegen die Diskussion bereits beim fünften oder sechsten Beitrag mit der Gleichsetzung mit "Meinungsterror" und anschließenden persönlichen Angriffen. Es wird nicht leicht das auseinanderzubröseln: Aber was ich kritisiert habe, und worauf Du reagiert hast, ist die reflexhafte und unsachliche Abwehr gegen die Diskussion selber. Wenn wir jetzt gerade sachlich darüber reden, hat sich ein neuer Zweig entwickelt, der die Sache, die ich kritisiert habe, nicht nichtig macht. Ich sagte ja bereits am Anfang:

zelig hat folgendes geschrieben:
Ich vermute, die meisten hier befürworten grundsätzlich Transparenz, Verbraucherschutz und die Pflicht Inhaltsstoffe zu deklarieren. Nur im Themenumfeld von Gender&Gleichberechtigung nehmen irrationale Reflexe gegen Grundlagen des Forums überhand


In der Sache sind wir uns wahrscheinlich eher einig, zumindest hätten wir ähnlich Positionen (Obwohl ich deinen Einwand mit den Reichen eher als Verarschung der Diskussion werte). Im Umgang mit der Sache sind wir uns nicht einig (Unter anderem weil ich deinen Einwand mit den Reichen eher als Verarschung der Diskussion werte).

Der Lackmustest könnte zum Beispiel eine Gegenüberstellung gegenderter Produkte in Stiftung Warentest sein: Ist es Meinungsterror, oder nervig oder überdreht oder sonstwas, wenn Produkte mit gleichem Inhalt und unterschiedlichenAufmachungen und Preisen gegenübergestellt wird? Und wenn das Heft also dann empfiehlt, doch günstigere Produkt zu kaufen?
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zelig
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Beitrag(#2119606) Verfasst am: 24.12.2017, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Da muss ich aber mal ganz dumm nachfragen, ob das gerade ein Appell an tillich sein soll.


Natürlich nicht. Ich sehe leider auch in diesem Kotenxt kein Vermögen bei Dir, über den Anteil deiner massiven Unsachlichkeit zu reflektieren. Nehme ich sofort zurück, nachdem du mich eines Besseren belehrt hast.
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Kramer
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Beitrag(#2119607) Verfasst am: 24.12.2017, 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Sorry, in diesem Thread beginnt die massive Unsachlichkeit gegen die Diskussion bereits beim fünften oder sechsten Beitrag mit der Gleichsetzung mit "Meinungsterror" und anschließenden persönlichen Angriffen.


Das mag ja sein, aber das ist kein Argument. Selbst wenn ich es wäre, der her unsachlich geworden ist, wären meine Argumente nicht deshalb ungültig. Hier liegt nun der Fall vor, dass jemand, der die gleiche oder eine ähnliche Meinung wie ich vertritt, Beiträge geschrieben hat, die Du als unsachlich empfindet. Und diesen Umstand nutzt Du jetzt, um nicht auf meine Argumente eingehen zu müssen.

Und nein, mein Einwand mit den Reichen war nicht als Verarschung gemeint. Natürlich hatte der Beitrag eine ironische Note, aber komplett an den Haaren herbei gezogen war er nicht.
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Kramer
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Beitrag(#2119609) Verfasst am: 24.12.2017, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Der Lackmustest könnte zum Beispiel eine Gegenüberstellung gegenderter Produkte in Stiftung Warentest sein: Ist es Meinungsterror, oder nervig oder überdreht oder sonstwas, wenn Produkte mit gleichem Inhalt und unterschiedlichenAufmachungen und Preisen gegenübergestellt wird? Und wenn das Heft also dann empfiehlt, doch günstigere Produkt zu kaufen?


Ich habe ja nach Damenrasierertests von Stiftung Warentest gesucht, in der Hoffnung, da etwas zur Pink Tax zu finden, um dann - ich bin ja im Grunde meines Herzens ein fieser Kerl - damit hier winken zu können: "Schau her, da hat Stiftung Warentest das tatsächlich gemacht - und niemand hier im Forum hat sich darüber lustig gemacht."

Leider habe ich dazu nichts gefunden - offensichtlich deshalb, weil Stiftung Warentest zu dem Ergebnis gekommen ist, dass es tatsächlich technische Unterschiede zwischen Damen- und Herrenrasierern gibt.
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fwo
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Beitrag(#2119613) Verfasst am: 24.12.2017, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
....
Der Lackmustest könnte zum Beispiel eine Gegenüberstellung gegenderter Produkte in Stiftung Warentest sein: Ist es Meinungsterror, oder nervig oder überdreht oder sonstwas, wenn Produkte mit gleichem Inhalt und unterschiedlichenAufmachungen und Preisen gegenübergestellt wird? Und wenn das Heft also dann empfiehlt, doch günstigere Produkt zu kaufen?

Genau darum geht es mir. Ich weiß nicht, ob es das Heft gibt - wenn nicht, sollte es gemacht werden. Es geht darum, dass alle die, die nach der technischen Qualität kaufen wollen, die Information finden, das zu tun.

Und es geht mir nicht darum, die, die die bedienen, denen es auch bei der Technik eher um Mode geht, zu verteufeln, nur, weil Modeartikel anders kalkuliert werden als andere Gebrauchsartikel. Genau diese Verteufelung hat tillich aber begonnen, als er das in die Nähe des Betrugs gestellt hat.
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Kramer
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Beitrag(#2119615) Verfasst am: 24.12.2017, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Bisher war nicht gerade bekannt, dass es 0-Unterschied gibt bei manche "Frauen"-Utensilien.


Möglicherweise gibt es doch Unterschiede. Ich habe eben nach "unterschiede damen herrenrasierr" gegoogelt und einer der ersten Links führt zu einer Werbeseite von einem führenden Hersteller von Damen- und Herrenrasierern.

Man soll ja nicht alles glauben, was in der Werbung gesagt wird, aber was die da schreiben, erscheint mir zumindest nachvollziehbar. Bei den Klingen gibt es keine grossen Unterschiede, aber die Form des Griffes und des Scherkopfes sind bei Damenrasierern für die speziellen Bedürfnisse von Frauen optimiert bzw. für das Rasieren von schwer zugänglichen Stellen im 'Blindflug'.
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zelig
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Beitrag(#2119616) Verfasst am: 24.12.2017, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Sorry, in diesem Thread beginnt die massive Unsachlichkeit gegen die Diskussion bereits beim fünften oder sechsten Beitrag mit der Gleichsetzung mit "Meinungsterror" und anschließenden persönlichen Angriffen.


Das mag ja sein, aber das ist kein Argument. Selbst wenn ich es wäre, der her unsachlich geworden ist, wären meine Argumente nicht deshalb ungültig. Hier liegt nun der Fall vor, dass jemand, der die gleiche oder eine ähnliche Meinung wie ich vertritt, Beiträge geschrieben hat, die Du als unsachlich empfindet. Und diesen Umstand nutzt Du jetzt, um nicht auf meine Argumente eingehen zu müssen.

Und nein, mein Einwand mit den Reichen war nicht als Verarschung gemeint. Natürlich hatte der Beitrag eine ironische Note, aber komplett an den Haaren herbei gezogen war er nicht.


OK, manchmal sind es nur Nuancen. Es war dann eben keine Verarschung, sondern Ironie. Nimm meine Ironie jetzt mal einfach so hin. ; )

Es ist die Frage, worauf was ein Argument sein soll. Sofern Du bezüglich der Diskussionskultur, die ich thematisiert habe, reagierst, muss ich natürlich auch wieder reagieren können, selbst wenn Du selber nicht unsachlich wurdest. Ich weiß das gerade nicht. Ich schätze, wir haben bereits einige Punkte zur Sache selber abgearbeitet: Bleibt:

Kramer hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
Es muss möglich sein sich zu informieren.


Genau das ist doch gegeben. Das einzige, was nicht gegeben ist, dass man automatisch informiert wird. Es hängt also kein Schild über den Damerasierern in der Drogerie, das darauf hinweist, dass es technisch ebenbürtige oder bessere Geräte zum kleineren Preis in der Herrenabteilung gibt. Das wird man ebenso wenig finden, wie den Hinweis, dass es das gleiche Produkt derzeit bei der Konkurrenz im Angebot gibt.


Ich versteh den Begriff "automatisch informiert wird" nicht. Lass uns das anhand des Stiftung Warentests klären: Ist es aus Deiner Sicht übertrieben (oder nimm sonst ein ablehnendes Adjektiv), wenn die Stiftung in ihren Publikationen gegenderte Produkte gegenüberstellt, kenntlich macht, und objektive Preisvergleiche anhand der Menge des Inhalts veröffentlicht?

Mein Standpunkt ist:
a) ich fänds erstmal schräg. dann käme mir im zweiten schritt jedoch die schrägheit unseres verhaltens zu bewußtsein und würde darüber lächeln. aber es ist vollkommen ok, das so zu machen. andere vergleiche werden ja auch vorgenommen
b) selbstverständlich darf jedermann und jedefrau die gegenüberstellung ignorieren. ich als konsument verhalte mich ja auch ständig irrational

Wie siehst du das?
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