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Der Aufstand der dummen Männer.
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smallie
Mädchen.



Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2525

Beitrag(#2120975) Verfasst am: 06.01.2018, 15:09    Titel: Antworten mit Zitat

Wo kann man hier fake news melden?

Der Artikel ist völlig hanebüchen.

SZ hat folgendes geschrieben:
Männlich, jung, aggressiv - Es gibt keine Anzeichen für vermehrte Attacken auf zivile Einsatzkräfte.

Was? Das Abendland geht doch nicht unter? Ganz schlecht, worüber soll man dann Artikel schreiben?



SZ hat folgendes geschrieben:
Immerhin 64 Prozent aller Antwortenden gaben an, sie seien in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Opfer von Gewalt geworden. Drei Fünftel beklagten "verbale Gewalt" (Beschimpfungen), 49 Prozent erlebten "nonverbale Gewalt", also aggressive Gesten (etwa den "Stinkefinger").


Merkwürdige Vorstellung von Gewalt. Wer einen Stinkefinger zeigt, soll Gewalttäter sein?



SZ hat folgendes geschrieben:
Und jeder achte Helfer (13 Prozent) erlitt "körperliche Gewalt", vom Schubsen bis zum Bewerfen mit Gegenständen und Faustschlägen.

13 Prozent von 812 aus 4500 Befragten. Also gute zwei Prozent, die es für wichtig hielten, von ihren Erlebnissen zu berichten.

Steht ja auch so im Artikel:
SZ hat folgendes geschrieben:
"Die Einsatzkräfte erleben das Problem nicht so, wie es in den Medien oder von der Politik oft dargestellt wird."

Warum stellt der Autor das dann trotzdem anders dar?



SZ hat folgendes geschrieben:
Besonders betroffen waren Einsatzkräfte, die direkt Menschen betreuen: Ungefähr neun von zehn Rettungsassistenten oder Notärzten gaben an, sie seien innerhalb eines Jahres einer der drei Gewaltformen ausgesetzt gewesen.

Neun von zehn ist etwas anderes als 64%. Was heißt direkt betreuen?



SZ hat folgendes geschrieben:
In drei Vierteln aller Fälle waren es die Patienten, die aggressiv wurden.

Jetzt wird's interessant.

Wurden die Patienten überhaupt gefragt, ob sie eine Behandlung wünschen? Der Artikel sagt leider nichts zu den Umständen. Ist eine unerwünschte Behandlung eigentlich auch Gewaltanwendung?



SZ hat folgendes geschrieben:
Aggressionen seien "in allen Schichten der Bevölkerung" zu beobachten. Die hohe Gewaltquote von jungen Ausländern und Nachfahren von Immigranten relativiere sich, wenn man dies dem Verhalten vergleichbarer deutscher Männer gegenüberstelle:

Zwar sind in Aggressionen in allen Schichten zu beobachten, aber überwiegend dann doch in der bestimmten Schicht der vergleichbaren deutschen Männer.




SZ hat folgendes geschrieben:
Diese Ergebnisse, so Feltes, lägen im Bereich früherer Erhebungen.

...

Der 66-jährige Jurist sieht nach 40 Jahren Forschungsarbeit eine Tendenz zur Verrohung und "einen Verlust an Empathie" in der Gesellschaft,

Die Ergebnisse sind wie früher, deshalb gibt es eine Tendenz zur Verrohung. noc
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"There are two hard things in computer science: cache invalidation, naming things, and off-by-one errors."
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2525

Beitrag(#2120976) Verfasst am: 06.01.2018, 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Frank Ulrich Motgomery bringt auch lange Wartezeiten als Auslöser aggressiven Verhaltens ins Gespräch.

Ist eine andere Baustelle. Eigentlich ging's um Einsatzpersonal.
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worse
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Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 1940
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2120980) Verfasst am: 06.01.2018, 15:24    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
Versteht das denn eigentlich jemand? Ich versteh überhaupt nichts. Das ist eines der Phänomene, die mir so rätselhaft sind, wie die Aliens aus Mars Attacks. Wieso greift jemand eine helfende Kraft an? Kapiert das jemand?

Vielleicht sind ja die Einsatzkräfte junge, dumme, ungebildete, weiße Männer? Dann wärs doch nicht so schlimm, oder? Kannst Du das verstehen?
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"Die Philosophen haben den Nihilismus immer nur überwunden, es kömmt darauf an, ihn zu vollenden."

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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33121
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Beitrag(#2120989) Verfasst am: 06.01.2018, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Wo kann man hier fake news melden?

Der Artikel ist völlig hanebüchen.

SZ hat folgendes geschrieben:
Männlich, jung, aggressiv - Es gibt keine Anzeichen für vermehrte Attacken auf zivile Einsatzkräfte.

Was? Das Abendland geht doch nicht unter? Ganz schlecht, worüber soll man dann Artikel schreiben?



SZ hat folgendes geschrieben:
Immerhin 64 Prozent aller Antwortenden gaben an, sie seien in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Opfer von Gewalt geworden. Drei Fünftel beklagten "verbale Gewalt" (Beschimpfungen), 49 Prozent erlebten "nonverbale Gewalt", also aggressive Gesten (etwa den "Stinkefinger").


Merkwürdige Vorstellung von Gewalt. Wer einen Stinkefinger zeigt, soll Gewalttäter sein?



SZ hat folgendes geschrieben:
Und jeder achte Helfer (13 Prozent) erlitt "körperliche Gewalt", vom Schubsen bis zum Bewerfen mit Gegenständen und Faustschlägen.

13 Prozent von 812 aus 4500 Befragten. Also gute zwei Prozent, die es für wichtig hielten, von ihren Erlebnissen zu berichten.

Steht ja auch so im Artikel:
SZ hat folgendes geschrieben:
"Die Einsatzkräfte erleben das Problem nicht so, wie es in den Medien oder von der Politik oft dargestellt wird."

Warum stellt der Autor das dann trotzdem anders dar?



SZ hat folgendes geschrieben:
Besonders betroffen waren Einsatzkräfte, die direkt Menschen betreuen: Ungefähr neun von zehn Rettungsassistenten oder Notärzten gaben an, sie seien innerhalb eines Jahres einer der drei Gewaltformen ausgesetzt gewesen.

Neun von zehn ist etwas anderes als 64%. Was heißt direkt betreuen?



SZ hat folgendes geschrieben:
In drei Vierteln aller Fälle waren es die Patienten, die aggressiv wurden.

Jetzt wird's interessant.

Wurden die Patienten überhaupt gefragt, ob sie eine Behandlung wünschen? Der Artikel sagt leider nichts zu den Umständen. Ist eine unerwünschte Behandlung eigentlich auch Gewaltanwendung?



SZ hat folgendes geschrieben:
Aggressionen seien "in allen Schichten der Bevölkerung" zu beobachten. Die hohe Gewaltquote von jungen Ausländern und Nachfahren von Immigranten relativiere sich, wenn man dies dem Verhalten vergleichbarer deutscher Männer gegenüberstelle:

Zwar sind in Aggressionen in allen Schichten zu beobachten, aber überwiegend dann doch in der bestimmten Schicht der vergleichbaren deutschen Männer.




SZ hat folgendes geschrieben:
Diese Ergebnisse, so Feltes, lägen im Bereich früherer Erhebungen.

...

Der 66-jährige Jurist sieht nach 40 Jahren Forschungsarbeit eine Tendenz zur Verrohung und "einen Verlust an Empathie" in der Gesellschaft,

Die Ergebnisse sind wie früher, deshalb gibt es eine Tendenz zur Verrohung. noc


Es ist halt eine von der Presse lancierte Sau, die wieder mal durchs Dorf gejagt wird.
Da ist was drann; beiweiten nicht alles, und sicher nicht in dem Maßen wie berichtet wird, aber was solls. Der Artikel soll verkauft werden und nicht so genau auf Wahrheit getestet werden. Schulterzucken
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Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21013
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2121004) Verfasst am: 06.01.2018, 16:49    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
Wo kann man hier fake news melden?
Der Artikel ist völlig hanebüchen.
....
Merkwürdige Vorstellung von Gewalt. Wer einen Stinkefinger zeigt, soll Gewalttäter sein?
....
Wurden die Patienten überhaupt gefragt, ob sie eine Behandlung wünschen? Der Artikel sagt leider nichts zu den Umständen. Ist eine unerwünschte Behandlung eigentlich auch Gewaltanwendung?
..
Die Ergebnisse sind wie früher, deshalb gibt es eine Tendenz zur Verrohung. noc

Die unerwünschte Behandlung wird mit Sicherheit als Aggression und als Machtausübung empfunden.

Unter welchen Bedingungen kommt es dazu?

Vielleicht wird der ganze Artikel für Dich etwas konsistenter, wenn Du stillschweigend die Gewalt durch Aggression ersetzt.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 27676

Beitrag(#2121007) Verfasst am: 06.01.2018, 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Aber vielleicht hilft Folgendes: Wenn es soetwas wie ein Helfersyndrom gibt, dass nämlich die Position des Helfenden gewählt wird, um das eigenen Ego zu stärken, um durch Hilfe Macht auszuüben (Eine Haltung, die auch bei Eltern sehr verbreitet ist - ich halte sie auch für eine Komponente des Helikopterverhaltens), warum sollte es in einer Gesellschaft, in der die Hilfe allgemein immer mehr nicht von den Geborgenheit versprechenden Freunden und Verwandten geleistet wird, sondern von anonymen Serviceleistern, auch als Macht empfunden werden, gegen die man sich wehrt?


Vielleicht stehen die 'Helfer' aus Sicht der Aggressoren für ein System... oder einen Lebensentwurf... weiss gerade nicht, wie man es besser benennen soll... mit dem sie nicht gerne konfrontiert werden. Die einen leben ein ungesundes Lotterleben, prügeln sich und saufen, finden Vergnügen in der Selbstzerstörung... die anderen sind der lebende Beweis, dass man auch anders leben kann. Da kommt vielleicht der Gedanke auf "Wenn ich bei denen auf der Bahre lande, dann stellen die mir Fragen, denen ich mich gar nicht stellen möchte." Also hauen sie lieber druff.
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worse
Freizeit-Schizo



Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 1940
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2121018) Verfasst am: 06.01.2018, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Aber vielleicht hilft Folgendes: Wenn es soetwas wie ein Helfersyndrom gibt, dass nämlich die Position des Helfenden gewählt wird, um das eigenen Ego zu stärken, um durch Hilfe Macht auszuüben (Eine Haltung, die auch bei Eltern sehr verbreitet ist - ich halte sie auch für eine Komponente des Helikopterverhaltens), warum sollte es in einer Gesellschaft, in der die Hilfe allgemein immer mehr nicht von den Geborgenheit versprechenden Freunden und Verwandten geleistet wird, sondern von anonymen Serviceleistern, auch als Macht empfunden werden, gegen die man sich wehrt?


Vielleicht stehen die 'Helfer' aus Sicht der Aggressoren für ein System... oder einen Lebensentwurf... weiss gerade nicht, wie man es besser benennen soll... mit dem sie nicht gerne konfrontiert werden. Die einen leben ein ungesundes Lotterleben, prügeln sich und saufen, finden Vergnügen in der Selbstzerstörung... die anderen sind der lebende Beweis, dass man auch anders leben kann. Da kommt vielleicht der Gedanke auf "Wenn ich bei denen auf der Bahre lande, dann stellen die mir Fragen, denen ich mich gar nicht stellen möchte." Also hauen sie lieber druff.

Also das halte ich für reichlich überzogen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass junge, dumme, ungebildete, weiße junge Männer einfach so riesen Arschlöcher sind, das die den größten Spaß daran haben, helfenden, rettenden Menschen einfach mal so richtig eins auf die Fresse zu hauen. Ich bin ja selber weiß und relativ jung und ich spür auch schon so ein prickelndes Kribbeln bei dem Gedanken da dran. Jetzt stellt euch mal vor ich wär noch dumm und ungebildet, da würd ich erst irgendwelchen Schwachen und Kranken auf die Fresse hauen, damit Einsatzkräfte kommen und die würd ich dann richtig verprügeln. Weils so geil ist! Und weil ich so jung und dumm und ungebildet und weiß wäre und es für mich nichts größeres gäbe! Sehr glücklich
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worse
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Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 1940
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2121021) Verfasst am: 06.01.2018, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:

Man müsste auch mal untersuchen, ob die Leute, die wegen solcher Taten im Gefängnis sitzen, Besuch von freilaufenden Geschwistern bekommen. Wenn's an der Erziehung liegt, dürfte es die ja gar nicht geben.

Warum?

Weil ich Deine These mit der schlechten Erziehung für ziemlichen Quark halte.

Ja, damit bist du nicht allein. Viele halten mittlerweile die Idee der Erziehung selbst für Quark. Das Ergebnis kann man in den zahlreichen, nicht erzogenen Menschen „bewundern“.

Früher, als noch Zucht & Ordnung herrschte, mithin 'Erziehung', durften wir zwei Weltkriege und den Holocaust bewundern. Sehr glücklich
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AdvocatusDiaboli
Einzelfallentscheider und Schubladendenker



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 22045
Wohnort: München

Beitrag(#2121024) Verfasst am: 06.01.2018, 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

worse hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:

Man müsste auch mal untersuchen, ob die Leute, die wegen solcher Taten im Gefängnis sitzen, Besuch von freilaufenden Geschwistern bekommen. Wenn's an der Erziehung liegt, dürfte es die ja gar nicht geben.

Warum?

Weil ich Deine These mit der schlechten Erziehung für ziemlichen Quark halte.

Ja, damit bist du nicht allein. Viele halten mittlerweile die Idee der Erziehung selbst für Quark. Das Ergebnis kann man in den zahlreichen, nicht erzogenen Menschen „bewundern“.

Früher, als noch Zucht & Ordnung herrschte, mithin 'Erziehung', durften wir zwei Weltkriege und den Holocaust bewundern. Sehr glücklich


Zucht und Ordnung führt zum autoritätshörigen Menschen, das ist eine mögliche Folge - das ist nicht gleichzusetzen mit Erziehung an sich. Man kann jungen Menschen auch Orientierung geben, ohne sie zu Bestien zu machen. Ein Verzicht auf jegliche Erziehung bringt wie Marcellinus andeutet auch nicht das Beste aus dem Menschen hervor. zwinkern
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.

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worse
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Anmeldungsdatum: 26.03.2017
Beiträge: 1940
Wohnort: Stoapfalz

Beitrag(#2121025) Verfasst am: 06.01.2018, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Lachen Gröhl... Daumen hoch!
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Skeptiker
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Beitrag(#2121036) Verfasst am: 06.01.2018, 20:39    Titel: Re: Der Aufstand der dummen Männer. Antworten mit Zitat

Bei dem Titel "Der Aufstand der dummen Männer" musste ich spontan an Trump denken.







Sehr glücklich
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"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 38166

Beitrag(#2121048) Verfasst am: 06.01.2018, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Zucht und Ordnung führt zum autoritätshörigen Menschen, das ist eine mögliche Folge - das ist nicht gleichzusetzen mit Erziehung an sich. Man kann jungen Menschen auch Orientierung geben, ohne sie zu Bestien zu machen. Ein Verzicht auf jegliche Erziehung bringt wie Marcellinus andeutet auch nicht das Beste aus dem Menschen hervor. zwinkern

Diese Masse an „nicht erzogenen“ Kindern halte ich auch für einen durch Tunnelblick, Tratsch, und mangelnde Begegnung mit tatsächlich vielen verschiedenen Kindern, geprägten Mythos.
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smallie
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Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 2525

Beitrag(#2121096) Verfasst am: 07.01.2018, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
smallie hat folgendes geschrieben:
SZ hat folgendes geschrieben:
Der 66-jährige Jurist sieht nach 40 Jahren Forschungsarbeit eine Tendenz zur Verrohung und "einen Verlust an Empathie" in der Gesellschaft,

Die Ergebnisse sind wie früher, deshalb gibt es eine Tendenz zur Verrohung. noc


Es ist halt eine von der Presse lancierte Sau, die wieder mal durchs Dorf gejagt wird.
Da ist was drann; beiweiten nicht alles, und sicher nicht in dem Maßen wie berichtet wird, aber was solls. Der Artikel soll verkauft werden und nicht so genau auf Wahrheit getestet werden. Schulterzucken

Es ist ja noch schlimmer. Viel schlimmer.


13% der Einsatzkräfte haben milde bis schwere körperliche Gewalt erlebt. Hmm. Wie viele Einsätze macht eine Kraft im Jahr? 100? 200? Eine Einsatzkraft, die hundert Mal körperlich angegangen wurde geht in die Zählung genau so ein, wie eine Einsatzkraft mit nur einem Angriff. Also sagen auch die 13% letztlich gar nichts aus.


Ganz besonders schlimm finde ich, daß mir das nicht schon gestern aufgefallen ist. Pfeifen Da fällt mir gleich noch mehr ein, wenn ich den Artikel schon mal auf dem Kieker habe.


SZ hat folgendes geschrieben:
Nach Einschätzung der befragten Opfer waren für etwa 40 Prozent der Fälle körperlicher Gewalt Täter mit Migrationshintergrund verantwortlich:

...

Die hohe Gewaltquote von jungen Ausländern und Nachfahren von Immigranten relativiere sich, wenn man dies dem Verhalten vergleichbarer deutscher Männer gegenüberstelle: "Dann reduziert sich der Unterschied gegen null."

Wenn die Zahl der Täter mit Migrationshintergrund gestiegen ist - weil es mehr Menschen mit Migrationshintergrund gibt - und dabei die Gesamtzahl der Fälle gleich blieb, dann muss die Zahl der deutschen Täter gesunken sein. Sieht mir arg nach white washing, nach Blendwerk aus.


Noch was. Der Artikel nennt Thomas Feltes zweimal einen "anerkannten Kriminologen". Im Wikipedia-Sprachgebrauch nennt man das Wieselei. "Anerkannt" ist ein Feigenblatt-Wort, das Sachkunde vorgeben soll.
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 9249
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2121099) Verfasst am: 07.01.2018, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
sünnerklaas hat folgendes geschrieben:
worse hat folgendes geschrieben:
Ich denke der Frustrationsgrad ist höher je intelligenter man ist. Lachen


Ich glaube, die Hemmschwelle, so etwas zu machen ist aber bei intelligenteren Leuten sehr viel höher. Intelligentere Leute machen sicherlich andere Dinge - wenn sie es nicht gelernt haben, mit ihren Aggressionen umzugehen.


Die Wertschätzung, die manche hier der sogenannten Intelligenz entgegenbringen, ist zwar verständlich, da sie sich selbst wohl als intelligent empfinden, aber spätestens seit Nazismus und Stalinismus, an denen eine Menge sogenannter hochintelligenter Leute beteiligt waren, sollte klar sein, daß Intelligenz meistens nur bedeutet, daß man auf höherem Niveau irrt.


http://www.spektrum.de/news/reiche-menschen-sind-sozial-schwaecher/1528307

Zitat:
Folglich untergrabe die Verfügbarkeit von Ressourcen möglicherweise die Fähigkeit zur "Weisheit" in zwischenmenschlichen Situationen, schreiben Brienza und Grossmann. Womöglich müsse man im Bildungssystem speziell bei reichen Kindern die zwischenmenschliche Kompetenz stärker fördern.


demnach steht häufiger mal ein porsche oder panzer (suv) im weg?
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"als ob"
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spion
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Anmeldungsdatum: 04.01.2018
Beiträge: 4

Beitrag(#2121268) Verfasst am: 08.01.2018, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Ja, denen fehlen allerdings nicht Perspektiven, sondern schlicht Erziehung!



Die Frage der Erziehung wird überschätz, denn der Mensch ist keine Sammlung von Organen mit einbasischen Gehirnmasse der durch die Erziehung irgendwie geprägt werden kann.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15528
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2121270) Verfasst am: 08.01.2018, 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
reiche-menschen-sind-sozial-schwaecher

Na klar doch, sonst wären sie ja nicht reich.
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33121
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2121276) Verfasst am: 08.01.2018, 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
reiche-menschen-sind-sozial-schwaecher

Na klar doch, sonst wären sie ja nicht reich.

Meine jahrzehntelange Beobachtungen auf Kundschaft können das nicht bestätigen.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 27676

Beitrag(#2121277) Verfasst am: 08.01.2018, 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Meine jahrzehntelange Beobachtungen auf Kundschaft können das nicht bestätigen.


Wie beobachtet man soziale Kompetenz auf Kundschaft? Und woran erkennt man sie?
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2234

Beitrag(#2121281) Verfasst am: 08.01.2018, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

http://www.spektrum.de/news/reiche-menschen-sind-sozial-schwaecher/1528307

http://rspb.royalsocietypublishing.org/content/284/1869/20171870
Seltsame Studie, und wenig belastbar.
Wie will man denn "zwischenmenschliche Weisheit" testen?
Ich denke nicht, dass reiche Leute weniger sozial sind.
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2121285) Verfasst am: 08.01.2018, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Meine jahrzehntelange Beobachtungen auf Kundschaft können das nicht bestätigen.


Wie beobachtet man soziale Kompetenz auf Kundschaft? Und woran erkennt man sie?


Durch Kommunikation, Interaktion.
Reden auf eine Ebene. Auf einander eingehen. Gegenseitig Probleme erkennen und gemeinsam lösen.
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Kramer
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Beiträge: 27676

Beitrag(#2121287) Verfasst am: 08.01.2018, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Meine jahrzehntelange Beobachtungen auf Kundschaft können das nicht bestätigen.


Wie beobachtet man soziale Kompetenz auf Kundschaft? Und woran erkennt man sie?


Durch Kommunikation, Interaktion.
Reden auf eine Ebene. Auf einander eingehen. Gegenseitig Probleme erkennen und gemeinsam lösen.


Mein Fehler. Ich hatte irgendwie dunkel in Erinnerung, dass Du Servicetechniker oder etwas ähnliches warst, nicht Familientherapeut.
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 33121
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2121289) Verfasst am: 08.01.2018, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Meine jahrzehntelange Beobachtungen auf Kundschaft können das nicht bestätigen.


Wie beobachtet man soziale Kompetenz auf Kundschaft? Und woran erkennt man sie?


Durch Kommunikation, Interaktion.
Reden auf eine Ebene. Auf einander eingehen. Gegenseitig Probleme erkennen und gemeinsam lösen.


Mein Fehler. Ich hatte irgendwie dunkel in Erinnerung, dass Du Servicetechniker oder etwas ähnliches warst, nicht Familientherapeut.

Auch als Servicetechniker redet man mit der Kundschaft. Kann man auf einander eingehen. Gibt es Probleme, die gemeinsam gelöst werden.
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fwo
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Beitrag(#2121293) Verfasst am: 08.01.2018, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Meine jahrzehntelange Beobachtungen auf Kundschaft können das nicht bestätigen.


Wie beobachtet man soziale Kompetenz auf Kundschaft? Und woran erkennt man sie?


Durch Kommunikation, Interaktion.
Reden auf eine Ebene. Auf einander eingehen. Gegenseitig Probleme erkennen und gemeinsam lösen.


Mein Fehler. Ich hatte irgendwie dunkel in Erinnerung, dass Du Servicetechniker oder etwas ähnliches warst, nicht Familientherapeut.

Auch als Servicetechniker redet man mit der Kundschaft. Kann man auf einander eingehen. Gibt es Probleme, die gemeinsam gelöst werden.

Richtig. Und sozial kompetente Kunden werden sich hüten, einen Handwerker zu vergrätzen, bei dem sie davon ausgehen können, dass er für mögliche Schäden, die er versehentlich anrichtet, weder wirklich haftet, noch, dass diese Schäden in absehbarer Zeit repariert werden. Im Gegensatz zu den sonstigen Dienstleistern sind einigermaßen gute Handwerker Mangelware.
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
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Beitrag(#2121294) Verfasst am: 08.01.2018, 15:49    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Auch als Servicetechniker redet man mit der Kundschaft. Kann man auf einander eingehen. Gibt es Probleme, die gemeinsam gelöst werden.


Vielleicht liegt es daran, dass Du kein Muttersprachler bist, aber die Worte "aufeinander eingehen" und "gemeinsam Probleme lösen" sind nicht die Worte, mit denen man üblicherweise die Beziehung zwischen einem Servicetechniker und seiner Kundschaft beschreiben würde. Ich war zwar noch nie Servicetechniker, aber ich hatte schon welche bei mir. Und da ist nichts passiert, was ich mit "aufeinander eingehen" und "gemeinsamen Lösen von Problemen" beschreiben würde. Und wenn es zu freundlichem Smalltalk kam, wurde über nichts gesprochen, was einen tieferen Einblick in mein Leben und meine soziale Einstellung erlauben würde.
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astarte
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Beitrag(#2121296) Verfasst am: 08.01.2018, 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Auch als Servicetechniker redet man mit der Kundschaft. Kann man auf einander eingehen. Gibt es Probleme, die gemeinsam gelöst werden.


Vielleicht liegt es daran, dass Du kein Muttersprachler bist, aber die Worte "aufeinander eingehen" und "gemeinsam Probleme lösen" sind nicht die Worte, mit denen man üblicherweise die Beziehung zwischen einem Servicetechniker und seiner Kundschaft beschreiben würde. Ich war zwar noch nie Servicetechniker, aber ich hatte schon welche bei mir. Und da ist nichts passiert, was ich mit "aufeinander eingehen" und "gemeinsamen Lösen von Problemen" beschreiben würde. Und wenn es zu freundlichem Smalltalk kam, wurde über nichts gesprochen, was einen tieferen Einblick in mein Leben und meine soziale Einstellung erlauben würde.

Na vielleicht unterschätzt du, was ein guter Beobachter an Verhaltensweisen sehen kann, wenn er bei jemand (und bei vielen verschiedenen nacheinander) zuhause arbeitet, der sich wahrscheinlich wegen einem grad arbeitenden Techniker bald unbefangen benimmt. Nicht unbedingt - oder grade nicht - im direkten Gespräch, sondern wie der Andere sich im vertrautesten Umfeld verhält.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2121298) Verfasst am: 08.01.2018, 15:58    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Auch als Servicetechniker redet man mit der Kundschaft. Kann man auf einander eingehen. Gibt es Probleme, die gemeinsam gelöst werden.


Vielleicht liegt es daran, dass Du kein Muttersprachler bist, aber die Worte "aufeinander eingehen" und "gemeinsam Probleme lösen" sind nicht die Worte, mit denen man üblicherweise die Beziehung zwischen einem Servicetechniker und seiner Kundschaft beschreiben würde. Ich war zwar noch nie Servicetechniker, aber ich hatte schon welche bei mir. Und da ist nichts passiert, was ich mit "aufeinander eingehen" und "gemeinsamen Lösen von Problemen" beschreiben würde. Und wenn es zu freundlichem Smalltalk kam, wurde über nichts gesprochen, was einen tieferen Einblick in mein Leben und meine soziale Einstellung erlauben würde.

Ich war da schon ein bisschen anders. Manchmal bin ich mir gar als "Beichtvater" vorgekommen.
Bei mir als fremder, konnte man einiges los werden, was man sonst nicht so leicht jemand erzählt, der es irgend jemand aus dem Umfeld erzählen könnte.
Aber auch in oberflächige Dingen, -Terminabsprachen, zusammen in Nachbars Wohnung, usw, - kann man manches erkennen.
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Kramer
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Beitrag(#2121300) Verfasst am: 08.01.2018, 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:

Na vielleicht unterschätzt du, was ein guter Beobachter an Verhaltensweisen sehen kann, wenn er bei jemand (und bei vielen verschiedenen nacheinander) zuhause arbeitet, der sich wahrscheinlich wegen einem grad arbeitenden Techniker bald unbefangen benimmt.


Ja, entweder das... oder was ganz anderes.
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Kramer
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Beiträge: 27676

Beitrag(#2121302) Verfasst am: 08.01.2018, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich war da schon ein bisschen anders. Manchmal bin ich mir gar als "Beichtvater" vorgekommen.
Bei mir als fremder, konnte man einiges los werden, was man sonst nicht so leicht jemand erzählt, der es irgend jemand aus dem Umfeld erzählen könnte.


Siehst Du, ich bin da auch anders. Wenn ich auf Menschen treffe, die zu schnell zu vertraulich werden, schrillen bei mir die Alarmglocken.
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Bravopunk
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Beitrag(#2121303) Verfasst am: 08.01.2018, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich war da schon ein bisschen anders. Manchmal bin ich mir gar als "Beichtvater" vorgekommen.
Bei mir als fremder, konnte man einiges los werden, was man sonst nicht so leicht jemand erzählt, der es irgend jemand aus dem Umfeld erzählen könnte.


Siehst Du, ich bin da auch anders. Wenn ich auf Menschen treffe, die zu schnell zu vertraulich werden, schrillen bei mir die Alarmglocken.


Bei mir auch.
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vrolijke
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2121305) Verfasst am: 08.01.2018, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:

Ich war da schon ein bisschen anders. Manchmal bin ich mir gar als "Beichtvater" vorgekommen.
Bei mir als fremder, konnte man einiges los werden, was man sonst nicht so leicht jemand erzählt, der es irgend jemand aus dem Umfeld erzählen könnte.


Siehst Du, ich bin da auch anders. Wenn ich auf Menschen treffe, die zu schnell zu vertraulich werden, schrillen bei mir die Alarmglocken.


Ich verstehe nicht was Du mir sagen willst.
Die Leute haben sich mir gegenüber geöffnet.
Ich habe mich nur versucht "dezent" zu benehmen. Ich war ja schliesslich in ihren Privatraum.
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