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Suizid
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AustinPowers
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 214

Beitrag(#591084) Verfasst am: 26.10.2006, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Heike N. hat folgendes geschrieben:
Ich soll ihr nun also eine Störung unterstellen?


Die Suizidforschung kommt zum Schluss, dass Suizidentscheide und Suizide in jedem Fall im Stadium einer depressiven Stimmung/Störung geschehen. Beim Alterssuizid kann diese Störung freilich durch einen gestörten Gesundheitszustand, ein reduziertes Selbstwertgefühl, das Gefühl zur Last zu fallen, Angstsstörungen, bedingt sein. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, ohne jetzt ins Pathologische zu verfallen, von einer Störung sprechen zu müssen.

Bya
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"Until man duplicates a blade of grass, nature can laugh at his so called scientific knowledge." T.A. Edison
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Malone
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#591086) Verfasst am: 26.10.2006, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

So ein Unfug!
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Heike N.
wundert gar nix mehr



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop

Beitrag(#591090) Verfasst am: 26.10.2006, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Mara Cash hat folgendes geschrieben:
halt, bitte mir nichts unterstellen,


Was habe ich dir denn unterstellt?

Zitat:
die großmutter hatte anscheinend angst vor der letzten phase ihres lebens, die sie vor versorgungsprobleme stellte, da scheint für mich das problem bzw. die störung in der familie zu liegen.


Meine Tante hat fünf Kinder, die sich mit ihr abwechselnd um Oma gekümmert haben (bei teilweise bis zu zwei Stunden Fahrt am Tag, Großmutter wohnte in Schönebeck/Elbe, einige Familienangehörige dichter dran, in Magdeburg, einige aber in Berlin). Der ostdeutsche Teil meiner Verwandtschaft zeichnet sich durch ein sehr intensives Familiengefühl aus. Da aber alle Beteiligten selber berufstätig sind und waren und selber Kinder zu versorgen hatten, wäre in dem Fall nur in Frage gekommen, dass einer die Großmutter/Mutter zu sich nimmt. Das wollte sie nicht.

Da unterstellst du Menschen, die ihrem Leben selber ein Ende bereiten, eine Störung, reagierst verwundert, wenn man drauf eingeht, nur um noch eins draufzusetzen, indem du die Störung dann mal vorsichtshalber in der Familie findest. Ich nenne das zu weit aus dem Fenster lehnen für einen Unbeteiligten.
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Mara Cash
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Anmeldungsdatum: 21.08.2006
Beiträge: 304

Beitrag(#591100) Verfasst am: 26.10.2006, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Ich hingegen halte es für ziemlich gestört, bis zum bitteren Ende unerträglich (oder ist die Anwendung von Schmerzmitteln auch eine Störung, die gibt es in der Natur nämlich auch nicht) leiden, oder die letzten zehn Jahre in geistiger Umnachtung als sabberndes Etwas verbringen zu wollen.


oh, da hat jemand noch nie ein schmerzmittel gebraucht Mit den Augen rollen

sollte man menschen, die geistig umnachtet und/oder als sabberndes etwas ihre letzten jahre verbringen, störmittel wie analgetika nicht und gleich den suizid nahelegen, bzw. anbieten?
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kolja
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Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 16135
Wohnort: NRW

Beitrag(#591103) Verfasst am: 26.10.2006, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Mara Cash hat folgendes geschrieben:
sollte man menschen, die geistig umnachtet und/oder als sabberndes etwas ihre letzten jahre verbringen, störmittel wie analgetika nicht und gleich den suizid nahelegen, bzw. anbieten?

Ich würde aus heutiger Sicht nicht mit einer massiven Degenerierung meines Gehirns (und damit meiner Persönlichkeit) fortexistieren wollen. Das wäre nicht mehr "ich", also lieber vorher sterben.
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spliff
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Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 66

Beitrag(#591105) Verfasst am: 26.10.2006, 13:03    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
Mara Cash hat folgendes geschrieben:
sollte man menschen, die geistig umnachtet und/oder als sabberndes etwas ihre letzten jahre verbringen, störmittel wie analgetika nicht und gleich den suizid nahelegen, bzw. anbieten?

Ich würde aus heutiger Sicht nicht mit einer massiven Degenerierung meines Gehirns (und damit meiner Persönlichkeit) fortexistieren wollen. Das wäre nicht mehr "ich", also lieber vorher sterben.



aus heutiger sicht vielleicht, aber die ist ja nicht unbedingt massgeblich. entscheidend ist doch wohl der zeitpunkt eines solchen schrittes. du sprichst doch wohl eher von sterbehilfe, das lehne ich z.b. generell ab.
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AustinPowers
registrierter User



Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 214

Beitrag(#591107) Verfasst am: 26.10.2006, 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

AustinPowers hat folgendes geschrieben:
Heike N. hat folgendes geschrieben:
Ich soll ihr nun also eine Störung unterstellen?


Die Suizidforschung kommt zum Schluss, dass Suizidentscheide und Suizide in jedem Fall im Stadium einer depressiven Stimmung/Störung geschehen. Beim Alterssuizid kann diese Störung freilich durch einen gestörten Gesundheitszustand, ein reduziertes Selbstwertgefühl, das Gefühl zur Last zu fallen, Angstsstörungen, bedingt sein. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, ohne jetzt ins Pathologische zu verfallen, von einer Störung sprechen zu müssen.

Bya
Austin


Malone hat folgendes geschrieben:
So ein Unfug!


Was soll daran Unfug sein?

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Mara Cash
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Anmeldungsdatum: 21.08.2006
Beiträge: 304

Beitrag(#591108) Verfasst am: 26.10.2006, 13:06    Titel: Antworten mit Zitat

Heike N. hat folgendes geschrieben:
Mara Cash hat folgendes geschrieben:
halt, bitte mir nichts unterstellen,


Was habe ich dir denn unterstellt?

Zitat:
die großmutter hatte anscheinend angst vor der letzten phase ihres lebens, die sie vor versorgungsprobleme stellte, da scheint für mich das problem bzw. die störung in der familie zu liegen.


Meine Tante hat fünf Kinder, die sich mit ihr abwechselnd um Oma gekümmert haben (bei teilweise bis zu zwei Stunden Fahrt am Tag, Großmutter wohnte in Schönebeck/Elbe, einige Familienangehörige dichter dran, in Magdeburg, einige aber in Berlin). Der ostdeutsche Teil meiner Verwandtschaft zeichnet sich durch ein sehr intensives Familiengefühl aus. Da aber alle Beteiligten selber berufstätig sind und waren und selber Kinder zu versorgen hatten, wäre in dem Fall nur in Frage gekommen, dass einer die Großmutter/Mutter zu sich nimmt. Das wollte sie nicht.

Da unterstellst du Menschen, die ihrem Leben selber ein Ende bereiten, eine Störung, reagierst verwundert, wenn man drauf eingeht, nur um noch eins draufzusetzen, indem du die Störung dann mal vorsichtshalber in der Familie findest. Ich nenne das zu weit aus dem Fenster lehnen für einen Unbeteiligten.


tatsache bleibt aber, dass deine großmutter lieber den freitod wählte, als dass sie es zugelassen hätte von ihrer verwandtschaft mit dem sehr intensiven familiengefühl aufgenommen zu werden.

aber wenn es dir hilft, nehme ich alles zurück und behaupte das gegenteil.

tut mir leid
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kolja
Forenbändiger



Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 16135
Wohnort: NRW

Beitrag(#591109) Verfasst am: 26.10.2006, 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

spliff hat folgendes geschrieben:
aus heutiger sicht vielleicht, aber die ist ja nicht unbedingt massgeblich.

In erster Linie ist für meinen Tod auch meine Sicht maßgeblich.

spliff hat folgendes geschrieben:
entscheidend ist doch wohl der zeitpunkt eines solchen schrittes. du sprichst doch wohl eher von sterbehilfe, das lehne ich z.b. generell ab.

Du musst mir ja nicht helfen. Aber erdreiste Dich bitte nicht, andere Leute zu behindern, die mir auf meinen Wunsch hin helfen würden.
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AustinPowers
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 214

Beitrag(#591112) Verfasst am: 26.10.2006, 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

Mara Cash hat folgendes geschrieben:
aber wenn es dir hilft, nehme ich alles zurück und behaupte das gegenteil.


Das ändert auch nichts an der Tatsache, dass Suizid Ausdruck tiefster Verzweiflung ist und gerade beim Alterssuizid dies ein beschämendes Abbild unserer Gesellschaft darstellt.

Bya
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Mara Cash
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Anmeldungsdatum: 21.08.2006
Beiträge: 304

Beitrag(#591114) Verfasst am: 26.10.2006, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

mr. powers ich muss ihnen völlig recht geben
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spliff
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Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 66

Beitrag(#591115) Verfasst am: 26.10.2006, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
spliff hat folgendes geschrieben:
aus heutiger sicht vielleicht, aber die ist ja nicht unbedingt massgeblich.

In erster Linie ist für meinen Tod auch meine Sicht maßgeblich.

spliff hat folgendes geschrieben:
entscheidend ist doch wohl der zeitpunkt eines solchen schrittes. du sprichst doch wohl eher von sterbehilfe, das lehne ich z.b. generell ab.

Du musst mir ja nicht helfen. Aber erdreiste Dich bitte nicht, andere Leute zu behindern, die mir auf meinen Wunsch hin helfen würden.


Zitat:
In erster Linie ist für meinen Tod auch meine Sicht maßgeblich.


nun es doch wohl so, wenn du bereits derartig, wie schreibst du so schön, "degeneriert bist" machst du du dir über deine situation wohl keine sorgen mehr. ergo wird suizid auch kein thema mehr sein.

bei sterbehilfe ist das ein bisschen different. da bürdest du deiner umwelt auf dich über die klinge springen zu lassen und zwar nur weil du es selbst nicht rechtzeitig geregelt bekommen hast ,die reissleine zu ziehen. eine ziemlich feige angelegenheit, wie ich meine. von daher würde ich mich erdreisten alles mögliche zu unternehmen , um so etwas zu verhindern.

die missbrauchgefahr ist einfach zu gross um ungeliebte zeitgenossen zu entsorgen. dass soll jeder schön für sich selbst regeln .
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spliff
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Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 66

Beitrag(#591117) Verfasst am: 26.10.2006, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

sorry, post war doppelt!

Zuletzt bearbeitet von spliff am 26.10.2006, 13:19, insgesamt einmal bearbeitet
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Heike N.
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop

Beitrag(#591118) Verfasst am: 26.10.2006, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Pauschalisieren ist schon so eine Sache, Studien und Statistiken auch:

wikipedia.de hat folgendes geschrieben:
Allgemeine Ursachen

Die häufigste Ursache für einen Suizid bzw. Suizidversuch wird in diagnostizierbaren psychischen Erkrankungen gesehen. Ca. 90 bis 95 % aller Suizide in westlichen Gesellschaften werden hierauf zurückgeführt. Da die Diagnose häufig erst nach einem erfolgreichen Suizid gestellt wird, ist diese Einteilung zumindest fragwürdig, da zur Diagnose nur die Suizidhandlung an sich und die Beschreibungen von Angehörigen herangezogen werden können. Letztere sind unter Umständen unvollständig, fehlerhaft oder unwichtigen Begebenheiten wird im Nachhinein eine unangemessene Bedeutung beigemessen (Recall Bias), beispielsweise haben die Angehörigen das Gefühl, dass der Verstorbene sich "merkwürdig" verhalten habe, obwohl sie das Verhalten zu dem Zeitpunkt als noch normal empfanden. Andere Studien betrachten nur Patienten mit bereits bekannter psychiatrischer Krankheit und zeigen ebenfalls einen hohen Anteil von psychisch Kranken an den Suiziden, tendenziell wird dieser hier sogar unterschätzt, weil viele psychiatrische Erkrankungen nicht diagnostiziert werden.

[...]

Sonderfall Alters-Suizid

Menschen über dem 60. Lebensjahr (Senioren) sind die einzige Personengruppe, in der die verschiedenen Formen der Selbsttötung zahlenmäßig zugenommen haben.

Eine besondere Form ist dabei die Selbstaufgabe bei befürchteter oder tatsächlicher schwerer Erkrankung. Die Nahrungsaufnahme wird reduziert oder ganz aufgegeben. Für Angehörige und Pflegende entsteht dabei oft eine ethische Konfliktsituation.

Depression als Ursache für Suizidgedanken ist in jeder Altersstufe, also auch bei Hochaltrigen, mit ungefähr gleich guten Erfolgsaussichten (Prognose) behandelbar.

Anzunehmen ist auch, dass bei älteren Personen die Bewertung der eigenen Lebensbilanz eine wichtige Rolle als Suizidmotiv spielt. Es gibt dazu den Ausdruck Bilanzsuizid.
http://de.wikipedia.org/wiki/Suizid


Den Begriff Bilanzsuizid kannte ich bis gerade auch noch nicht:

Zitat:
Als einen Bilanzsuizid bezeichnet man eine freiverantwortliche Selbsttötung, die auf der rationalen Abwägung der Lebensumstände beruht (vergleiche Bilanz).

http://de.wikipedia.org/wiki/Bilanzsuizid

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Zuletzt bearbeitet von Heike N. am 26.10.2006, 13:18, insgesamt einmal bearbeitet
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Zoff
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 21484
Wohnort: Frankfurt

Beitrag(#591119) Verfasst am: 26.10.2006, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

AustinPowers hat folgendes geschrieben:

Das ändert auch nichts an der Tatsache, dass Suizid Ausdruck tiefster Verzweiflung ist und gerade beim Alterssuizid dies ein beschämendes Abbild unserer Gesellschaft darstellt.
Bya
Austin


Ach was, man kann durchaus bei völliger geistiger Gesundheit die Entscheidung zu gehen für sich selbst treffen.
So etwas nennt man freien Willen.
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Wenn ich eine Welt wie Gott geschaffen hätte, wäre ich auch weggezogen. (Federico Fellini)
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kolja
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Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 16135
Wohnort: NRW

Beitrag(#591122) Verfasst am: 26.10.2006, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

spliff hat folgendes geschrieben:
nun es doch wohl so, wenn du bereits derartig, wie schreibst du so schön, "degeneriert bist" machst du du dir über deine situation wohl keine sorgen mehr. ergo wird suizid auch kein thema mehr sein.

Ich würde bereits sterben wollen, wenn diese Degeneration absehbar kurz bevorsteht und unabwendbar ist. Idealerweise bekomme ich dass dann noch selber auf die Reihe. Ich könnte aber auch in die dumme Situation geraten, dass ich zu dem Zeitpunkt, an dem ich diese Gewissheit erlange, schon auf Hilfe angewiesen bin. Finde ich ziemlich unfair, die Tatsache, dass man in diese Zwickmühle geraten kann, als "Feigheit" zu bezeichnen.
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Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 66

Beitrag(#591123) Verfasst am: 26.10.2006, 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
spliff hat folgendes geschrieben:
nun es doch wohl so, wenn du bereits derartig, wie schreibst du so schön, "degeneriert bist" machst du du dir über deine situation wohl keine sorgen mehr. ergo wird suizid auch kein thema mehr sein.

Ich würde bereits sterben wollen, wenn diese Degeneration absehbar kurz bevorsteht und unabwendbar ist. Idealerweise bekomme ich dass dann noch selber auf die Reihe. Ich könnte aber auch in die dumme Situation geraten, dass ich zu dem Zeitpunkt, an dem ich diese Gewissheit erlange, schon auf Hilfe angewiesen bin. Finde ich ziemlich unfair, die Tatsache, dass man in diese Zwickmühle geraten kann, als "Feigheit" zu bezeichnen.


dann hast du einfach pech gehabt, wenn du es nicht mehr selbst schaffst. unfair finde ich von einem dritten zu verlangen, dass er dich platt macht. der hat vielleicht noch ein ganz gutes leben vor sich dass du ihm gönnen solltest und nicht mit evtl. schuldgefühlen zupflastern!
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Malone
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#591132) Verfasst am: 26.10.2006, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Mara Cash hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Ich hingegen halte es für ziemlich gestört, bis zum bitteren Ende unerträglich (oder ist die Anwendung von Schmerzmitteln auch eine Störung, die gibt es in der Natur nämlich auch nicht) leiden, oder die letzten zehn Jahre in geistiger Umnachtung als sabberndes Etwas verbringen zu wollen.


oh, da hat jemand noch nie ein schmerzmittel gebraucht Mit den Augen rollen

sollte man menschen, die geistig umnachtet und/oder als sabberndes etwas ihre letzten jahre verbringen, störmittel wie analgetika nicht und gleich den suizid nahelegen, bzw. anbieten?



Hmpf, es geht darum wer was als gestört ansieht und nicht um Sterbehilfe.
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#591139) Verfasst am: 26.10.2006, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

AustinPowers hat folgendes geschrieben:
AustinPowers hat folgendes geschrieben:
Heike N. hat folgendes geschrieben:
Ich soll ihr nun also eine Störung unterstellen?


Die Suizidforschung kommt zum Schluss, dass Suizidentscheide und Suizide in jedem Fall im Stadium einer depressiven Stimmung/Störung geschehen. Beim Alterssuizid kann diese Störung freilich durch einen gestörten Gesundheitszustand, ein reduziertes Selbstwertgefühl, das Gefühl zur Last zu fallen, Angstsstörungen, bedingt sein. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, ohne jetzt ins Pathologische zu verfallen, von einer Störung sprechen zu müssen.

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Malone hat folgendes geschrieben:
So ein Unfug!


Was soll daran Unfug sein?

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Was ist die Suizidforschung? Gibt es da eine offizielle, einheitliche Richtung? In jedem Fall? Wage ich zu bezweifeln, schon aus der Schwierigkeit der Datenerhebung bei Toten. Quelle? Im Stadium einer depressiven Stimmung/Störung geschehen? Was heißt depressiv? Ist ein Krebskranker, der weiß was auf ihn zukommen würde, wenn er sich nicht tötet (Ärzte!) depressiv? Stimmung oder Störung, was nun, es geht um Störungen, dachte ich? Was ist denn eine nichtpathologische Störung? Ein Oxymoron? Lachen
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Heike N.
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop

Beitrag(#591146) Verfasst am: 26.10.2006, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
Was ist die Suizidforschung? Gibt es da eine offizielle, einheitliche Richtung?


Scheint nicht so zu sein. Findet man beim googlen mal fix raus.

Das hier ist interessant, wie ich finde:

http://www.schmitzscherzer.ch/gerontology/dokumente/Alterssuizid.htm

Zitat:
Dennoch treten suizidale Handlungen unbestritten sehr häufig im Zusammenhang mit Krankheitsprozessen, zumeist mit psychischen Erkrankungen, auf. Die in zahlreichen Untersuchungen statistisch gesicherte Zunahme der Multimorbidität mit zunehmendem Alter, das ebenfalls wissenschaftlich gut abgesicherte Ansteigen psychiatrisch diagnostizierbarer Erkrankungen in den späteren Lebensjahren - vor allem solcher aus der Gruppe der dementiellen Erkrankungen - lassen den Schluss zu, dass es vor allem krankhafte Prozesse sind, die im Alter die Suizidhäufigkeit stark ansteigen lassen.

Dies ist sicherlich zu einem Teil richtig, erklärt aber nicht das Phänomen der mit dem Alter ansteigende Anzahl der Suizide vollständig. Mit anderen Worten: Suizid basiert nicht immer auf krankhaften Prozessen. Die verallgemeinernde Pathologisierung des suizidalen Geschehens ist dem Phänomen des Alterssuizids nicht angemessen. Wenn Suizid generell als krankhafter Prozess angesehen wird, geschieht dies meistens auf Grund von in den Diagnosen enthaltenen Wertungen, die nicht hinreichend reflektiert sind. Zudem sind viele der Diagnosen, die in diesem Zusammenhang diskutiert werden, "ex post facto" gestellt und schon dadurch mit einer nicht vermeidbaren Unsicherheit behaftet.


Letztendlich würde aber mal eine Einschätzung unseres Psycho-Onkels interessieren, gerade auch hinsichtlich einer seriösen Quelle.
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Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 66

Beitrag(#591153) Verfasst am: 26.10.2006, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

wenn wir schon beim thema sind, was mich ja tierisch nervt sind diese arschlöcher, die sich vor züge werfen, von brücken springen oder mit der karre absichtlich gegen die wand fahren. da wird kein gedanke an die verschwendet, die im anschluss die ganze sauerei wegräumen müssen. Oder dass gar noch kinder zufällig an so ein gemetzel laufen.

man kann das alles auch eleganter regeln.

ich kann euch auch erzählen warum ich da so angesäuert bin. ich arbeite in einer stadt deren zubringer durch eine brücke gekennzeichnet ist, auf der es relativ weit abwärts geht, wenn man zum sprung ansetzt. also man kann sich noch über dies und jenes gedanken machen, bis man aufschlägt.
in den 90er war diese besagte brücke ziemlich stark frequentiert und nicht nur durch die tägl. rush-hour in die city. unterhalb dieser brücke liegt ein nettes romatisches tälchen, dass mit nicht minder netten einfamilenhäusern besiedelt ist. die kiddies spielen dort in die gärten, am sonntagnachmittag sitzt man gemütlich im garten bei einer tasse kaffe und erdbeerkuchen und dann geht es los.......

FLAATSCHHHHH!!! ( Warum auch immer, es passierte meist am Sonntag) eine rieseige sauerei und wieder mal schlägt einer im garten auf. Es gab da ein haus , dass in der bevorzugten einflugschneisse lag und dessen dach wie ein flickenteppich aussah.

Das ist eine elende schweinerei, so etwas seinen mitmenschen anzutun!!!

Im Jahr 2000 wurde, dann an der brücke , nach innen gewölbte, Plexiglasscheiben mit ca. 2,5 . 3 m höhe angebracht. seither ist ruhe.
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Heike N.
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
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Beitrag(#591156) Verfasst am: 26.10.2006, 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

spliff hat folgendes geschrieben:
ich kann euch auch erzählen warum ich da so angesäuert bin. ich arbeite in einer stadt deren zubringer durch eine brücke gekennzeichnet ist, auf der es relativ weit abwärts geht, wenn man zum sprung ansetzt. also man kann sich noch über dies und jenes gedanken machen, bis man aufschlägt.
in den 90er war diese besagte brücke ziemlich stark frequentiert und nicht nur durch die tägl. rush-hour in die city. unterhalb dieser brücke liegt ein nettes romatisches tälchen, dass mit nicht minder netten einfamilenhäusern besiedelt ist. die kiddies spielen dort in die gärten, am sonntagnachmittag sitzt man gemütlich im garten bei einer tasse kaffe und erdbeerkuchen und dann geht es los.......

FLAATSCHHHHH!!! ( Warum auch immer, es passierte meist am Sonntag) eine rieseige sauerei und wieder mal schlägt einer im garten auf. Es gab da ein haus , dass in der bevorzugten einflugschneisse lag und dessen dach wie ein flickenteppich aussah.

Das ist eine elende schweinerei, so etwas seinen mitmenschen anzutun!!!

Im Jahr 2000 wurde, dann an der brücke , nach innen gewölbte, Plexiglasscheiben mit ca. 2,5 . 3 m höhe angebracht. seither ist ruhe.


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kolja
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Beitrag(#591162) Verfasst am: 26.10.2006, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

spliff hat folgendes geschrieben:
unfair finde ich von einem dritten zu verlangen, dass er dich platt macht. der hat vielleicht noch ein ganz gutes leben vor sich dass du ihm gönnen solltest und nicht mit evtl. schuldgefühlen zupflastern!

Wo habe ich von "verlangen" geschrieben? Ich gehe davon aus, dass es Leute gibt, die anderen Menschen diesen Gefallen tun würden und deswegen auch kein schlechtes Gewissen hätten. (Von mir selbst ausgehend würde ich sagen, dass ich vermutlich auch ein schlechtes Gewissen haben könnte, wenn ich jemandem diesen Gefallen verweigern würde.) Ich wiederhole mich daher: wenn Du damit ein Gewissensproblem hättest, dann lass' es halt bleiben, aber stelle Dich anderen erwachsenen Menschen, die zu einer solchen Abmachung gelangen, nicht in den Weg!
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Beitrag(#591168) Verfasst am: 26.10.2006, 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Malone hat folgendes geschrieben:
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Heike N. hat folgendes geschrieben:
Ich soll ihr nun also eine Störung unterstellen?


Die Suizidforschung kommt zum Schluss, dass Suizidentscheide und Suizide in jedem Fall im Stadium einer depressiven Stimmung/Störung geschehen. Beim Alterssuizid kann diese Störung freilich durch einen gestörten Gesundheitszustand, ein reduziertes Selbstwertgefühl, das Gefühl zur Last zu fallen, Angstsstörungen, bedingt sein. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, ohne jetzt ins Pathologische zu verfallen, von einer Störung sprechen zu müssen.

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Was ist die Suizidforschung? Gibt es da eine offizielle, einheitliche Richtung? In jedem Fall? Wage ich zu bezweifeln, schon aus der Schwierigkeit der Datenerhebung bei Toten. Quelle? Im Stadium einer depressiven Stimmung/Störung geschehen? Was heißt depressiv? Ist ein Krebskranker, der weiß was auf ihn zukommen würde, wenn er sich nicht tötet (Ärzte!) depressiv? Stimmung oder Störung, was nun, es geht um Störungen, dachte ich? Was ist denn eine nichtpathologische Störung? Ein Oxymoron? Lachen


Ein Link zu Forschungsarbeiten wurde bereits angegeben. Lies wenigstens mal das, denn Du scheinst Dich wirklich nicht gut auszukennen.

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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 1431

Beitrag(#591170) Verfasst am: 26.10.2006, 14:37    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
spliff hat folgendes geschrieben:
nun es doch wohl so, wenn du bereits derartig, wie schreibst du so schön, "degeneriert bist" machst du du dir über deine situation wohl keine sorgen mehr. ergo wird suizid auch kein thema mehr sein.

Ich würde bereits sterben wollen, wenn diese Degeneration absehbar kurz bevorsteht und unabwendbar ist. Idealerweise bekomme ich dass dann noch selber auf die Reihe. Ich könnte aber auch in die dumme Situation geraten, dass ich zu dem Zeitpunkt, an dem ich diese Gewissheit erlange, schon auf Hilfe angewiesen bin. Finde ich ziemlich unfair, die Tatsache, dass man in diese Zwickmühle geraten kann, als "Feigheit" zu bezeichnen.


sich zu töten ist wahnsinnig schwer kolja - es ist definitiv unglaublich schwer
weil man immernoch einen funken hoffnung hat - dass man gefunden wird
das ist meine erfahrung im beruf oder eben med.

die schlimmsten ereignisse - die zum besten ergebnis führen - sind leider sehr junge menschen
ein Mädchen bei mir um die ecke - 14 jahre alt - konnte den druck ihres total guten ergebnisses
der realschule nichtmehr aushalten - sie stand knapp davor wieder ins gymmie einzutreten
dann is sie auf das dach des RK- und hat sich in die fahrräder gestürzt
war sofort tot
die Tochter einer mir bekannten Lehrerin - mein Sohn hatte sie in der grundschule
hatte sich auch mit 14 von einer berühmten selbstmörderbrücke an der Isar gestürzt

das sit hölle - kolja - das sit hölle!
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Malone
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 5269

Beitrag(#591172) Verfasst am: 26.10.2006, 14:40    Titel: Antworten mit Zitat

AustinPowers hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
AustinPowers hat folgendes geschrieben:
AustinPowers hat folgendes geschrieben:
Heike N. hat folgendes geschrieben:
Ich soll ihr nun also eine Störung unterstellen?


Die Suizidforschung kommt zum Schluss, dass Suizidentscheide und Suizide in jedem Fall im Stadium einer depressiven Stimmung/Störung geschehen. Beim Alterssuizid kann diese Störung freilich durch einen gestörten Gesundheitszustand, ein reduziertes Selbstwertgefühl, das Gefühl zur Last zu fallen, Angstsstörungen, bedingt sein. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, ohne jetzt ins Pathologische zu verfallen, von einer Störung sprechen zu müssen.

Bya
Austin


Malone hat folgendes geschrieben:
So ein Unfug!


Was soll daran Unfug sein?

Bya
Austin



Was ist die Suizidforschung? Gibt es da eine offizielle, einheitliche Richtung? In jedem Fall? Wage ich zu bezweifeln, schon aus der Schwierigkeit der Datenerhebung bei Toten. Quelle? Im Stadium einer depressiven Stimmung/Störung geschehen? Was heißt depressiv? Ist ein Krebskranker, der weiß was auf ihn zukommen würde, wenn er sich nicht tötet (Ärzte!) depressiv? Stimmung oder Störung, was nun, es geht um Störungen, dachte ich? Was ist denn eine nichtpathologische Störung? Ein Oxymoron? Lachen


Ein Link zu Forschungsarbeiten wurde bereits angegeben. Lies wenigstens mal das, denn Du scheinst Dich wirklich nicht gut auszukennen.

Bya
Austin



Reicht wenn ich selbständig denken und mir eine eigene Meinung bilden kann über so Begriffe wie "Störung", Bewusstsein und Entscheidung Auf den Arm nehmen Tut mir leid, wenn Dich das überfordert.
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spliff
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Beiträge: 66

Beitrag(#591184) Verfasst am: 26.10.2006, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Heike N. hat folgendes geschrieben:

Ruhrtalbrücke?


Ne, die isses nicht
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spliff
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Anmeldungsdatum: 19.10.2006
Beiträge: 66

Beitrag(#591186) Verfasst am: 26.10.2006, 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

kolja hat folgendes geschrieben:
spliff hat folgendes geschrieben:
unfair finde ich von einem dritten zu verlangen, dass er dich platt macht. der hat vielleicht noch ein ganz gutes leben vor sich dass du ihm gönnen solltest und nicht mit evtl. schuldgefühlen zupflastern!

Wo habe ich von "verlangen" geschrieben? Ich gehe davon aus, dass es Leute gibt, die anderen Menschen diesen Gefallen tun würden und deswegen auch kein schlechtes Gewissen hätten. (Von mir selbst ausgehend würde ich sagen, dass ich vermutlich auch ein schlechtes Gewissen haben könnte, wenn ich jemandem diesen Gefallen verweigern würde.) Ich wiederhole mich daher: wenn Du damit ein Gewissensproblem hättest, dann lass' es halt bleiben, aber stelle Dich anderen erwachsenen Menschen, die zu einer solchen Abmachung gelangen, nicht in den Weg!


ich sag dirs gerne auch nochmal, dur redest von sterbehilfe und das ist ein anderes thema. das lehne ich ab, weil die gefahr des missbrauchs zu gross ist.

selbstverständlich werde ich alles mir mögliche tun um das zu verhindern. das ist keine frage!
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kolja
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Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 16135
Wohnort: NRW

Beitrag(#591191) Verfasst am: 26.10.2006, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

spliff hat folgendes geschrieben:
ich sag dirs gerne auch nochmal, dur redest von sterbehilfe und das ist ein anderes thema. das lehne ich ab, weil die gefahr des missbrauchs zu gross ist.

Das ist ein Argument für Mittel, um Missbrauch zu verhindern, aber kein Argument gegen Sterbehilfe an sich. Es gibt Länder, die entsprechende Regelungen gefunden und Prozeduren eingerichtet haben.

Im übrigen eröffnest Du mit Deiner Argumentation eine Abwägung, zwischen den Interessen angeblicher Opfer von missbrauchter Sterbehilfe und den Interessen derjenigen, die für sich Sterbehilfe wünschen. Dazu müsstest Du auch beide Seiten konkreter beziffern können.
_________________
Hard work often pays off after time, but laziness always pays off now.


Zuletzt bearbeitet von kolja am 26.10.2006, 15:36, insgesamt einmal bearbeitet
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Beiträge: 1431

Beitrag(#591202) Verfasst am: 26.10.2006, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

spliff hat folgendes geschrieben:
kolja hat folgendes geschrieben:
spliff hat folgendes geschrieben:
unfair finde ich von einem dritten zu verlangen, dass er dich platt macht. der hat vielleicht noch ein ganz gutes leben vor sich dass du ihm gönnen solltest und nicht mit evtl. schuldgefühlen zupflastern!

Wo habe ich von "verlangen" geschrieben? Ich gehe davon aus, dass es Leute gibt, die anderen Menschen diesen Gefallen tun würden und deswegen auch kein schlechtes Gewissen hätten. (Von mir selbst ausgehend würde ich sagen, dass ich vermutlich auch ein schlechtes Gewissen haben könnte, wenn ich jemandem diesen Gefallen verweigern würde.) Ich wiederhole mich daher: wenn Du damit ein Gewissensproblem hättest, dann lass' es halt bleiben, aber stelle Dich anderen erwachsenen Menschen, die zu einer solchen Abmachung gelangen, nicht in den Weg!


ich sag dirs gerne auch nochmal, dur redest von sterbehilfe und das ist ein anderes thema. das lehne ich ab, weil die gefahr des missbrauchs zu gross ist.

selbstverständlich werde ich alles mir mögliche tun um das zu verhindern. das ist keine frage!

Mr. spliff: ich hatte gestern gehört M.M. hat so ein total geile neue piercing:
einen stab durch die ober - und unterlippe - senkrecht - nä - seitdem gehen die kiddis nich mehr so auf den selbstmord-trip
hehe
sie halten öfters mal das zuckermäulchen

Mit den Augen rollen
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