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Religionskritik-Wiesbaden
homo est creator Dei



Anmeldungsdatum: 04.11.2008
Beiträge: 7692
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag(#2087055) Verfasst am: 26.02.2017, 19:55    Titel: Füchse sind auch nur Diebe - veganer Protest gegen Limburger Glockenspiel Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
(...)

So stelle ich mir auch den typischen Veggie vor, dass der keinen Goethe-Text lesen kann, ohne sich dessen bewusst zu sein, dass Goethe gerne Braten aß.

(...)

So was braucht man sich nicht nur vorstellen,
das reale Leben bietet uns hierfür schon Beispiel zur Genüge:

http://hessenschau.de/panorama/limburg-aendert-rathaus-glockenspiel-nach-veganer-protest,limburg-rathaus-glockenspiel-100.html

Zitat:
Die Melodie von "Fuchs, Du hast die Gans gestohlen“ erklingt erst einmal nicht mehr aus dem Türmchen des Limburger Rathauses. Einer veganen Tierschützerin war das Kinderlied auch in der Instrumentalversion zu heftig.

Es sei nicht der Gans-Diebstahl gewesen, der die Frau an dem Lied geärgert habe. Vielmehr traf sie die im Liedtext geäußerte Drohung: "Sonst wird dich der Jäger holen, mit dem Schießgewehr ...“ Dass aus dem Turm eine rein instrumentale Version zum Besten gegeben wurde, war offenbar kein Trost.



Lachen
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Derzeit ohne Untertitel
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 7515

Beitrag(#2087058) Verfasst am: 26.02.2017, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
....
was lernt man nun im besten falle daraus?
das wagner ignorant war, ihm nichts über sich ging? er keine ahnung hatte? ihm nicht klar war, was er damit anrichtete?
das vermiest mir die musik.

jedenfalls ist kunst politisch.


im grunde müsste man, wäre man konsequent, handeln wie bei den geschützten edelhölzern oder elfenbein?
es gibt ja schließlich keinen grund zur annahme, dass parallel aufklärung bzw Reflexion was brächte..

http://www.zeit.de/wissen/2016-04/kenia-elfenbein-verbrennung-uhuru-kenyatta

Alles, was Du daraus lernst, ist, dass Wagner ein Kind seiner Zeit war, also niemand, der in der Lage war, die Geschichte und daraus die Lehren für die Moral der nächsten 100 Jahre vorherzusehen. Antisemitismus war damals in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung, auch bei den Gebildeten, verbreitet, und ganz einfach normal, so etwa wie PC heute. Was meinst Du denn, wie groß Deine Chance gewesen wäre, damals nicht antisemitisch gewesen zu sein?

So stelle ich mir auch den typischen Veggie vor, dass der keinen Goethe-Text lesen kann, ohne sich dessen bewusst zu sein, dass Goethe gerne Braten aß.

Kann man machen, muss man aber nicht.


rahm dir deinen gestickten "zeitgeistspruch" ein, häng ihn ins schlafzimmer und mach die augen zu.
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"als ob"
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 14552
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2087190) Verfasst am: 27.02.2017, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Alles, was Du daraus lernst, ist, dass Wagner ein Kind seiner Zeit war, also niemand, der in der Lage war, die Geschichte und daraus die Lehren für die Moral der nächsten 100 Jahre vorherzusehen. Antisemitismus war damals in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung, auch bei den Gebildeten, verbreitet, und ganz einfach normal, so etwa wie PC heute. Was meinst Du denn, wie groß Deine Chance gewesen wäre, damals nicht antisemitisch gewesen zu sein?

Gering, schätze ich, was mich betrifft, sehr gering. Auch Wilhelm Busch war dabei:

Kurz die Hose, lang der Rock,
krumm die Nase und der Stock,
Augen schwarz und Seele grau,
Hut nach hinten, Miene schlau -
so ist Schmulchen Schivelbeiner.
(schöner ist doch unsereiner).
aus: Plisch und Plum (für Kinder gezeichnet und geschrieben!)

Das wahre Gesocks auf dem Festspielhügel waren Wagners Nachkommen.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18510
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2087203) Verfasst am: 27.02.2017, 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Alles, was Du daraus lernst, ist, dass Wagner ein Kind seiner Zeit war, also niemand, der in der Lage war, die Geschichte und daraus die Lehren für die Moral der nächsten 100 Jahre vorherzusehen. Antisemitismus war damals in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung, auch bei den Gebildeten, verbreitet, und ganz einfach normal, so etwa wie PC heute. Was meinst Du denn, wie groß Deine Chance gewesen wäre, damals nicht antisemitisch gewesen zu sein?

Gering, schätze ich, was mich betrifft, sehr gering. Auch Wilhelm Busch war dabei:

Kurz die Hose, lang der Rock,
krumm die Nase und der Stock,
Augen schwarz und Seele grau,
Hut nach hinten, Miene schlau -
so ist Schmulchen Schivelbeiner.
(schöner ist doch unsereiner).
aus: Plisch und Plum (für Kinder gezeichnet und geschrieben!)

Das wahre Gesocks auf dem Festspielhügel waren Wagners Nachkommen.

Das war jetzt nicht wirklich eine Frage, die ich von irgendjemandem beantwortet haben wollte, weil man sie nicht beantworten kann.

Sich ernsthaft in eine andere Zeit - und Gesellschaft - zu versetzen ist unmöglich, denn man kennt sich selbst nur in der Sozialisation, in der man geworden ist. Hätte man aber wirklich damals gelebt, wäre man auch damals aufgewachsen und hätte dementsprechend auch anders wahrgenommen und gefühlt. Auch in unserer Gefühlswelt sind wir sozialisationsabhängig.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Skeptiker
gegen toxische Verträge aller Art



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 12163
Wohnort: Lovetown

Beitrag(#2087210) Verfasst am: 27.02.2017, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
....
was lernt man nun im besten falle daraus?
das wagner ignorant war, ihm nichts über sich ging? er keine ahnung hatte? ihm nicht klar war, was er damit anrichtete?
das vermiest mir die musik.

jedenfalls ist kunst politisch.


im grunde müsste man, wäre man konsequent, handeln wie bei den geschützten edelhölzern oder elfenbein?
es gibt ja schließlich keinen grund zur annahme, dass parallel aufklärung bzw Reflexion was brächte..

http://www.zeit.de/wissen/2016-04/kenia-elfenbein-verbrennung-uhuru-kenyatta

Alles, was Du daraus lernst, ist, dass Wagner ein Kind seiner Zeit war, also niemand, der in der Lage war, die Geschichte und daraus die Lehren für die Moral der nächsten 100 Jahre vorherzusehen. Antisemitismus war damals in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung, auch bei den Gebildeten, verbreitet, und ganz einfach normal, so etwa wie PC heute. Was meinst Du denn, wie groß Deine Chance gewesen wäre, damals nicht antisemitisch gewesen zu sein?

So stelle ich mir auch den typischen Veggie vor, dass der keinen Goethe-Text lesen kann, ohne sich dessen bewusst zu sein, dass Goethe gerne Braten aß.

Kann man machen, muss man aber nicht.


rahm dir deinen gestickten "zeitgeistspruch" ein, häng ihn ins schlafzimmer und mach die augen zu.


Das mit dem Zeitgeist plus Verniedlichung a là "Kind seiner Zeit" riecht nach Entschuldigung.

Es gab immer auch Widerstand gegen Antisemitismus, selbst im Mittelalter und erst Recht in der Epoche Richard Wagners.
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 6823

Beitrag(#2087282) Verfasst am: 28.02.2017, 01:11    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...

Das mit dem Zeitgeist plus Verniedlichung a là "Kind seiner Zeit" riecht nach Entschuldigung.

...

Nein, das ist keine Verniedlichung. Lies Ein Kind unserer Zeit von Ödön von Horvath, dann verstehst du das.
Wer etwas über das Aufblühen des Faschismus wissen will und wie er sich in den Köpfen der Einzelnen festsetzte, kommt mE an Horvath nicht vorbei (auch Sladek oder die Schwarze Armee und Der ewige Spießer).
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So wie das religiöse Gefühl der meisten Frommen sich erst bekundet, wenn es verletzt wird,
so liegt auch der Patriotismus auf der Lauer der Gelegenheit gekränkt zu sein. - Karl Kraus
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 7515

Beitrag(#2087284) Verfasst am: 28.02.2017, 01:26    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...

Das mit dem Zeitgeist plus Verniedlichung a là "Kind seiner Zeit" riecht nach Entschuldigung.

...

Nein, das ist keine Verniedlichung. Lies Ein Kind unserer Zeit von Ödön von Horvath, dann verstehst du das.
Wer etwas über das Aufblühen des Faschismus wissen will und wie er sich in den Köpfen der Einzelnen festsetzte, kommt mE an Horvath nicht vorbei (auch Sladek oder die Schwarze Armee und Der ewige Spießer).

und wozu?
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schtonk
Korinthenliegenlasser
Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 6823

Beitrag(#2087286) Verfasst am: 28.02.2017, 01:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...

Das mit dem Zeitgeist plus Verniedlichung a là "Kind seiner Zeit" riecht nach Entschuldigung.

...

Nein, das ist keine Verniedlichung. Lies Ein Kind unserer Zeit von Ödön von Horvath, dann verstehst du das.
Wer etwas über das Aufblühen des Faschismus wissen will und wie er sich in den Köpfen der Einzelnen festsetzte, kommt mE an Horvath nicht vorbei (auch Sladek oder die Schwarze Armee und Der ewige Spießer).

und wozu?

Wozu was?
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 7515

Beitrag(#2087287) Verfasst am: 28.02.2017, 01:41    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...

Das mit dem Zeitgeist plus Verniedlichung a là "Kind seiner Zeit" riecht nach Entschuldigung.

...

Nein, das ist keine Verniedlichung. Lies Ein Kind unserer Zeit von Ödön von Horvath, dann verstehst du das.
Wer etwas über das Aufblühen des Faschismus wissen will und wie er sich in den Köpfen der Einzelnen festsetzte, kommt mE an Horvath nicht vorbei (auch Sladek oder die Schwarze Armee und Der ewige Spießer).

und wozu?

Wozu was?

wozu das lesen?
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schtonk
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Moderator



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 6823

Beitrag(#2087293) Verfasst am: 28.02.2017, 02:23    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
...

Das mit dem Zeitgeist plus Verniedlichung a là "Kind seiner Zeit" riecht nach Entschuldigung.

...

Nein, das ist keine Verniedlichung. Lies Ein Kind unserer Zeit von Ödön von Horvath, dann verstehst du das.
Wer etwas über das Aufblühen des Faschismus wissen will und wie er sich in den Köpfen der Einzelnen festsetzte, kommt mE an Horvath nicht vorbei (auch Sladek oder die Schwarze Armee und Der ewige Spießer).

und wozu?

Wozu was?

wozu das lesen?

Streiche das das und antworte dir selbst.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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Beitrag(#2087324) Verfasst am: 28.02.2017, 13:27    Titel: Antworten mit Zitat


********



wörtlicherText eines Propagandaliedes der Hilterjugend vorläufig entfernt. astarte


....
Hab ich mit Begeisterung gesungen, damals 10-11 Jahre alt. Es hat übrigens eine wirklich mitreißende Melodie.
Das war auch beliebt:

Text von " es zittern die morschen Knochen" von Hans Baumann vorläufig entfernt. astarte.

Allerdings sangen wir:
denn heute gehört uns Deutschland
und morgen die ganze Welt
und hielten das für den richtigen Text.
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 30297
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2087335) Verfasst am: 28.02.2017, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
H-J-Lied


Mehr Information darüber.

Zitat:
Ein junges Volk steht auf war ein Propagandalied der Hitlerjugend (HJ). Das von Werner Altendorf gedichtete Lied wurde 1935 erstmals veröffentlicht. Bis in die Gegenwart wird es von der extremen Rechten in Deutschland genutzt.

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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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AdvocatusDiaboli
Bekennender Volksverräter



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 20773
Wohnort: München

Beitrag(#2087347) Verfasst am: 28.02.2017, 15:11    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Ahriman hat folgendes geschrieben:
H-J-Lied


Mehr Information darüber.

Zitat:
Ein junges Volk steht auf war ein Propagandalied der Hitlerjugend (HJ). Das von Werner Altendorf gedichtete Lied wurde 1935 erstmals veröffentlicht. Bis in die Gegenwart wird es von der extremen Rechten in Deutschland genutzt.


Vielleicht sollte man es deswegen nicht im Forum stehen lassen. Nostalgie hin oder her...
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Was dem Ockham sein Rasiermesser, ist dem Addi sein Hackebeil.
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Gödelchen
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Anmeldungsdatum: 17.11.2016
Beiträge: 70

Beitrag(#2087357) Verfasst am: 28.02.2017, 15:51    Titel: Philou 43 Antworten mit Zitat

Noch en Jedicht:

Ist die Korrektheit riesengroß,
geht sie oft nach hinten los.

Im Korrekten ganz allein,
wir niemals echtes Leben sein.
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fwo
hat offensichtlich gerade wenig zu tun



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 18510
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2087359) Verfasst am: 28.02.2017, 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
...
Vielleicht sollte man es deswegen nicht im Forum stehen lassen. Nostalgie hin oder her...

Nicht nur vielleicht, sondern ganz sicher nicht:
Wikipedia hat folgendes geschrieben:
"Ein rechtes Lied kostet 600 Euro."

Das hätte vrolijke auch eigentlich auffallen müssen, der Link ist von ihm.

p.s. weil das offensichtlich ein Missverständnis gegeben hat: Das war von mir nicht gegen Ahriman gerichtet, der hier noch nie auch nur als als faschismusnah aufgetreten ist und dessen Post auch auch nicht so verstanden habe.
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Ahriman
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Beiträge: 14552
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Beitrag(#2087417) Verfasst am: 01.03.2017, 07:45    Titel: Antworten mit Zitat

Na, ich habs doch nicht gesungen. Oder doch, ja, aber vor etwa 70 Jahren. Das ist verjährt.
Ich finde, diese beiden Texte zeigen überdeutlich die Denkweise und die Brutalität des damaligen Nationalsozialismus. "weiter marschieren, wenn alles in Scherben fällt". Hat man ja auch gemacht. Sind übrigens problemlos im Netz zu finden. Ich meine, man sollte sie sich genau ansehen und darüber nachdenken. Wär vielleicht auch was für den Thread "Was ist Propaganda?"
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AdvocatusDiaboli
Bekennender Volksverräter



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 20773
Wohnort: München

Beitrag(#2087427) Verfasst am: 01.03.2017, 10:23    Titel: Re: Philou 43 Antworten mit Zitat

Gödelchen hat folgendes geschrieben:
Noch en Jedicht:

Ist die Korrektheit riesengroß,
geht sie oft nach hinten los.

Im Korrekten ganz allein,
wir niemals echtes Leben sein.


Die letzten Worte des Bombenbastlers
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vrolijke
Bekennender Pantheist
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 30297
Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2087430) Verfasst am: 01.03.2017, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Na, ich habs doch nicht gesungen. Oder doch, ja, aber vor etwa 70 Jahren. Das ist verjährt.
Ich finde, diese beiden Texte zeigen überdeutlich die Denkweise und die Brutalität des damaligen Nationalsozialismus. "weiter marschieren, wenn alles in Scherben fällt". Hat man ja auch gemacht. Sind übrigens problemlos im Netz zu finden. Ich meine, man sollte sie sich genau ansehen und darüber nachdenken. Wär vielleicht auch was für den Thread "Was ist Propaganda?"

Wir sind hier alle Gäste eines Betreibers, der auch nur Ärger durch Versuche das FGH anzuprangern, nicht braucht. Denke in Zukunft nach, bevor Du Nazi-Propagandalieder komplett hier reinschreibst. Zudem schreibst du selbst, dass es keinen Grund gibt, den Text zu zitieren, um ihn zu diskutieren:

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Na, ich habs doch nicht gesungen. Oder doch, ja, aber vor etwa 70 Jahren. Das ist verjährt.
Ich finde, diese beiden Texte zeigen überdeutlich die Denkweise und die Brutalität des damaligen Nationalsozialismus. "weiter marschieren, wenn alles in Scherben fällt". Hat man ja auch gemacht. Sind übrigens problemlos im Netz zu finden. Ich meine, man sollte sie sich genau ansehen und darüber nachdenken. Wär vielleicht auch was für den Thread "Was ist Propaganda?"

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