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Sexismus II
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38098
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2150742) Verfasst am: 14.09.2018, 00:14    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
worse hat folgendes geschrieben:
und du glaubst darum gehts, ja?


Ja, darum sollte es gehen. Um warum geht es sonst?

Wenn ein Autoboss das Design eines Autos als „zu feminin“ bezeichnet, ist das eine Abwertung des Weiblichen. Solange Frauen überwiegend die weibliche Rolle innehaben, wertet das auch die Frauen als gesellschaftliche Gruppe ab.

Nur können Männer genauso „sanft“ sein, es wird ihnen von den dominanten Männern und Frauen in der öffentlichen Gesellschaft verwehrt. Es gibt unzählige Beispiele für liebe Männer zwinkern Und die werden auch von aggressiven Autofahrern bedrängt. Die leiden genauso darunter wie Frauen.

Die Grundthese dahinter: Männe und Frauen sind sich ähnlicher als unsere Gesellschaft zugibt und zulässt.



Meine "Grundthese" dazu ist: Die Werbefritzen in der Autoindustrie sind genauso bescheuert wie Gender"wissenschaftler". Sehr glücklich
_________________
“Authoritarian agendas have gone too far.” (Lindsay Shepherd)------------ Stoppt die Bajuwarisierung der Kurpfalz jetzt!
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21683
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2150793) Verfasst am: 14.09.2018, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
...

Meine "Grundthese" dazu ist: Die Werbefritzen in der Autoindustrie sind genauso bescheuert wie Gender"wissenschaftler". Sehr glücklich

Möchtest Du uns damit sagen, dass Du die Genderwissenschaftler für fähige Wissenschaftler hältst?

Werbefritzen machen ideologie- und moralfreie*** Versuche zur menschlichen Psyche, deren Ergebnisse nicht in der wissenschaftlichen Diskussion, sondern auf dem Konto ihrer Auftraggeber evaluiert werden.

Wenn die Werbefritzen in der Autoindustrie bescheuert im Sinne von unfähig wären, hätte das Auto nicht die Stellung in unserer Gesellschaft, die es hat.

*** die Moral findet nur insofern Berücksichtigung, als zu große Verstöße gegen sie sich über eine Imagebeeinträchtigung des beworbenen Objektes oder der beauftragenden Firma verkaufsmindernd auswirken. Auf der anderen Seite können Tabu-Brüche oder offene Unmoral zu erhöhter Aufmerksamkeit führen.
Ideologisch wird immer die Ideologie der Zielgruppe bedient.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Grey
You will find only what you bring in.



Anmeldungsdatum: 07.03.2018
Beiträge: 1011
Wohnort: Stadt der Helden

Beitrag(#2150795) Verfasst am: 14.09.2018, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
worse hat folgendes geschrieben:
Vor zehn, fünfzehn Jahren, als die Autos alle rund und die Männer alle schwul waren, hätten (oder haben wahrscheinlich) die genau denselben Dreck geschrieben, mit umgekehrten Vorzeichen. Das Einzige was sich an dem Artikel nicht geändert hätte: wirkaufendeinauto.de

Darum gehts, Advocatus. Also lass Dir nicht so ne Pampe ins Hirn drücken.

Die Frau, die sich mit dir abgibt ist zu bedauern.


https://www.vice.com/de/article/mv47nn/wieso-frauen-doch-auf-arschloecher-stehen-953

Lachen
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Kramer
postvisuell



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2150797) Verfasst am: 14.09.2018, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die Grundthese dahinter: Männe und Frauen sind sich ähnlicher als unsere Gesellschaft zugibt und zulässt.


Das sollte sich ja recht unproblematisch eruieren lassen. Man könnte untersuchen, wie sich Frauen und Männer in verschiedenen Situationen verhalten/entscheiden - und zwar einzeln, in gleichgeschlechtlichen Gruppen und in gemischten Gruppen.

Wie verbringen Frauen und Männer einen Abend alleine? Was essen sie, welche Freizeitbeschäftigung bevorzugen sie, was schauen sie im Fernsehen, welches Buch lesen sie usw.?

Wie verbringen sie ihre Freizeit in einer Gruppe mit Geschlechtsgenossen? Auf welchen Film einigen sie sich z.B. bei einem Kinobesuch?

Welche Produkte kaufen sie im Supermarkt? Und könnte ein Fremder anhand der Auswahl der Produkte erkennen, ob die eine Frau oder ein Mann ausgewählt hat? (Natürlich nachdem man allzu eindeutige Produkte wie Hygieneartikel etc. vorher aussortiert hat.)

Unterscheiden sich die Wohnungen von weiblichen und männlichen Singles? Und wenn ja, könnte ein Fremder erkennen, ob eine Wohnung einem Mann oder einer Frau gehört? (Nachdem man wieder allzu eindeutige Hinweise entfernt hat.)
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fwo
leider wieder manchmal da



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 21683
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2150823) Verfasst am: 14.09.2018, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Die Grundthese dahinter: Männe und Frauen sind sich ähnlicher als unsere Gesellschaft zugibt und zulässt.


Das sollte sich ja recht unproblematisch eruieren lassen. Man könnte untersuchen, wie sich Frauen und Männer in verschiedenen Situationen verhalten/entscheiden - und zwar einzeln, in gleichgeschlechtlichen Gruppen und in gemischten Gruppen.

Wie verbringen Frauen und Männer einen Abend alleine? Was essen sie, welche Freizeitbeschäftigung bevorzugen sie, was schauen sie im Fernsehen, welches Buch lesen sie usw.?

Wie verbringen sie ihre Freizeit in einer Gruppe mit Geschlechtsgenossen? Auf welchen Film einigen sie sich z.B. bei einem Kinobesuch?

Welche Produkte kaufen sie im Supermarkt? Und könnte ein Fremder anhand der Auswahl der Produkte erkennen, ob die eine Frau oder ein Mann ausgewählt hat? (Natürlich nachdem man allzu eindeutige Produkte wie Hygieneartikel etc. vorher aussortiert hat.)

Unterscheiden sich die Wohnungen von weiblichen und männlichen Singles? Und wenn ja, könnte ein Fremder erkennen, ob eine Wohnung einem Mann oder einer Frau gehört? (Nachdem man wieder allzu eindeutige Hinweise entfernt hat.)

Etwas schwieriger ist es schon.
Mit Deiner Untersuchung kommst Du genau auf das Ergebnis, das unsere Gesellschaft zulässt. Damit hast Du noch nicht widerlegt, dass die Ähnlichkeit von Männern und Frauen nicht größer wird, wenn Du die Rollensozialisation ausschließt, die es in unserer Gesellschaft gibt.

Was dieser Grundthese allerdings widerspricht, ist das von mir immer wieder gern zitierte Gleichstellungsparadoxon.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 28697

Beitrag(#2150828) Verfasst am: 14.09.2018, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

Mit Deiner Untersuchung kommst Du genau auf das Ergebnis, das unsere Gesellschaft zulässt. Damit hast Du noch nicht widerlegt, dass die Ähnlichkeit von Männern und Frauen nicht größer wird, wenn Du die Rollensozialisation ausschließt, die es in unserer Gesellschaft gibt.


Es gab ja schon mindestens einen Versuch, einen Menschen durch Erziehung und Sozialisation in seinem sexuellen Rollenverhalten zu ändern - den Fall David Reimer. Obwohl dabei sehr viel Druck auf den "Probanden" ausgeübt wurde, kam es nicht zu dem erwünschten Ergebnis. Das biologische Geschlecht hat sich am Ende gegenüber allen Sozialisierungsversuchen durchgesetzt.

Meine Untersuchung wäre weniger invasiv und würde zudem die Bereiche berücksichtigen, die durch die Sozialisation im Elternhaus eher beiläufig und wohl ohne grossen Nachdruck behandelt werden, z.B. die Einrichtung und Ausstattung einer Küche.
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 15828
Wohnort: 89250 Senden

Beitrag(#2150855) Verfasst am: 14.09.2018, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:

Meine Untersuchung wäre weniger invasiv und würde zudem die Bereiche berücksichtigen, die durch die Sozialisation im Elternhaus eher beiläufig und wohl ohne grossen Nachdruck behandelt werden, z.B. die Einrichtung und Ausstattung einer Küche.

Hu? Geschockt
Sieht ne männliche Küche anders aus als die einer Frau? Okay, die weibliche Küche ist vielleicht sauberer. Aber sonst? Kochen doch beide mit Wasser.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38098
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2150867) Verfasst am: 14.09.2018, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
...

Meine "Grundthese" dazu ist: Die Werbefritzen in der Autoindustrie sind genauso bescheuert wie Gender"wissenschaftler". Sehr glücklich

Möchtest Du uns damit sagen, dass Du die Genderwissenschaftler für fähige Wissenschaftler hältst?

Werbefritzen machen ideologie- und moralfreie*** Versuche zur menschlichen Psyche, deren Ergebnisse nicht in der wissenschaftlichen Diskussion, sondern auf dem Konto ihrer Auftraggeber evaluiert werden.

Wenn die Werbefritzen in der Autoindustrie bescheuert im Sinne von unfähig wären, hätte das Auto nicht die Stellung in unserer Gesellschaft, die es hat.

*** die Moral findet nur insofern Berücksichtigung, als zu große Verstöße gegen sie sich über eine Imagebeeinträchtigung des beworbenen Objektes oder der beauftragenden Firma verkaufsmindernd auswirken. Auf der anderen Seite können Tabu-Brüche oder offene Unmoral zu erhöhter Aufmerksamkeit führen.
Ideologisch wird immer die Ideologie der Zielgruppe bedient.



Ich bezeichne Leute, die sich nicht der neutralen Aufklärung noch unbekannter Phaenomene verpflichtet fühlen, sondern die nur an Gefühle und Instinkte appellieren um Autos oder Ideologien zu verkaufen, die ihnen sonst niemand abkaufen wuerde, grundsätzlich nicht als Wissenschaftler.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 38098
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2150868) Verfasst am: 14.09.2018, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

Mit Deiner Untersuchung kommst Du genau auf das Ergebnis, das unsere Gesellschaft zulässt. Damit hast Du noch nicht widerlegt, dass die Ähnlichkeit von Männern und Frauen nicht größer wird, wenn Du die Rollensozialisation ausschließt, die es in unserer Gesellschaft gibt.


Es gab ja schon mindestens einen Versuch, einen Menschen durch Erziehung und Sozialisation in seinem sexuellen Rollenverhalten zu ändern - den Fall David Reimer. Obwohl dabei sehr viel Druck auf den "Probanden" ausgeübt wurde, kam es nicht zu dem erwünschten Ergebnis. Das biologische Geschlecht hat sich am Ende gegenüber allen Sozialisierungsversuchen durchgesetzt....




Dieser Fall belegt ganz eindeutig, dass das biologische Geschlecht gesellschaftsschädlich ist und abgeschafft gehoert, weil es den genderwissenschaftlichen Fortschritt behindert.

Ich verstehe jetzt wirklich nicht, weshalb Du der Genderwissenschaft nicht dafuer dankbar bist, dass sie an dieser grossartigen Aufgabe arbeitet. Sehr glücklich
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fwo
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Beitrag(#2150885) Verfasst am: 15.09.2018, 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
...

Meine "Grundthese" dazu ist: Die Werbefritzen in der Autoindustrie sind genauso bescheuert wie Gender"wissenschaftler". Sehr glücklich

Möchtest Du uns damit sagen, dass Du die Genderwissenschaftler für fähige Wissenschaftler hältst?

Werbefritzen machen ideologie- und moralfreie*** Versuche zur menschlichen Psyche, deren Ergebnisse nicht in der wissenschaftlichen Diskussion, sondern auf dem Konto ihrer Auftraggeber evaluiert werden.

Wenn die Werbefritzen in der Autoindustrie bescheuert im Sinne von unfähig wären, hätte das Auto nicht die Stellung in unserer Gesellschaft, die es hat.

*** die Moral findet nur insofern Berücksichtigung, als zu große Verstöße gegen sie sich über eine Imagebeeinträchtigung des beworbenen Objektes oder der beauftragenden Firma verkaufsmindernd auswirken. Auf der anderen Seite können Tabu-Brüche oder offene Unmoral zu erhöhter Aufmerksamkeit führen.
Ideologisch wird immer die Ideologie der Zielgruppe bedient.



Ich bezeichne Leute, die sich nicht der neutralen Aufklärung noch unbekannter Phaenomene verpflichtet fühlen, sondern die nur an Gefühle und Instinkte appellieren um Autos oder Ideologien zu verkaufen, die ihnen sonst niemand abkaufen wuerde, grundsätzlich nicht als Wissenschaftler.

Das ist eine eindeutige Fehlinterpretation dessen, was ich geschrieben habe. Du hast den Vergleich zwischen diesen beiden Berufsgruppen gemacht und ich habe ihn jeweils natürlich sind so interpretiert, dass Du die Werbefritzen damit zu Wissenschaftlern machen möchtest, sondern dass es sich jeweils um die Unfähigkeit im eigenen Arbeitsgebiet handelt. Auf dem sind aber die Werbefritzen der Automoilindustrie sehr erfolgreich.
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Beitrag(#2150887) Verfasst am: 15.09.2018, 01:30    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
...

Meine "Grundthese" dazu ist: Die Werbefritzen in der Autoindustrie sind genauso bescheuert wie Gender"wissenschaftler". Sehr glücklich

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Werbefritzen machen ideologie- und moralfreie*** Versuche zur menschlichen Psyche, deren Ergebnisse nicht in der wissenschaftlichen Diskussion, sondern auf dem Konto ihrer Auftraggeber evaluiert werden.

Wenn die Werbefritzen in der Autoindustrie bescheuert im Sinne von unfähig wären, hätte das Auto nicht die Stellung in unserer Gesellschaft, die es hat.

*** die Moral findet nur insofern Berücksichtigung, als zu große Verstöße gegen sie sich über eine Imagebeeinträchtigung des beworbenen Objektes oder der beauftragenden Firma verkaufsmindernd auswirken. Auf der anderen Seite können Tabu-Brüche oder offene Unmoral zu erhöhter Aufmerksamkeit führen.
Ideologisch wird immer die Ideologie der Zielgruppe bedient.



Ich bezeichne Leute, die sich nicht der neutralen Aufklärung noch unbekannter Phaenomene verpflichtet fühlen, sondern die nur an Gefühle und Instinkte appellieren um Autos oder Ideologien zu verkaufen, die ihnen sonst niemand abkaufen wuerde, grundsätzlich nicht als Wissenschaftler.

Das ist eine eindeutige Fehlinterpretation dessen, was ich geschrieben habe. Du hast den Vergleich zwischen diesen beiden Berufsgruppen gemacht und ich habe ihn jeweils natürlich sind so interpretiert, dass Du die Werbefritzen damit zu Wissenschaftlern machen möchtest, sondern dass es sich jeweils um die Unfähigkeit im eigenen Arbeitsgebiet handelt. Auf dem sind aber die Werbefritzen der Automoilindustrie sehr erfolgreich.



Wenn ich mir hier z.B. so anschaue wieviele Leute mit dem typischen feministischen Bias auftreten oder mir vor Augen führe, wo dieser ideologische Müll bereits Eingang in Curricula und und sogar Gesetzestexte gefunden hat, dann kann ich die Genderleute zumindest nicht als voellig erfolglos bezeichnen.

Dass sich beide Gruppen bei mir persönlich bisher die Zähne ausgebissen haben, bedeutet nicht, dass sie bei anderen nicht mehr Erfolg gehabt haetten. Das habe ich ständig vor Augen, wenn ich mich Strassenverkehr, bzw. in der Presselandschaft so umschaue. Sehr glücklich

Ansonsten liegt die Fehlinterpretation eindeutig bei Dir. Ich halte beide Gruppen nicht fuer Wissenschaftler. Erfolgreiche Kampagnen deuten nicht automatisch auf Wissenschaftler als Urheber hin, sondern vor allem auf geschickte Manipulation. Etwas, was jeder Schulhofbully auch beherrscht, ohne dass wir ihm deshalb Nobelpreise verleihen. Sehr glücklich
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