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Vor- und Nachteile diverser Verkehrsmittel.
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fwo
Querfrontrelativierer



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2165772) Verfasst am: 04.02.2019, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

Louseign hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Im Moment reise ich zwar per Lichtgeschwindigkeit und trocken und ohne Glatteis (auf Deutsch, ich arbeite remote von zu Hause), aber dafür darf ich jetzt ein kombiniertes Kraft und Konditionstraining machen, um meinen Zustand einigermaßen zu erhalten - die andere Lösung fand ich besser.

Und eine eineinhalbstündige Rundfahrt per Rad nach der Arbeit ist keine Option?

Das werde ich im Sommer vielleicht abwechselnd zum Skaten machen, aber nicht mehr eineinhalbstündig, sondern nur halb bis dreiviertelstündig.
Das Radfahren, dem ich nachtrauere, war vor ca 25 Jahren - ich werde jetzt 65. Da wird das Krafttraining wichtiger, wenn man die Beweglichkeit in alter Form erhalten will. Nicht in der Muckibude sondern in anderer Form und nicht auf das Aussehen gezielt, aber eben vom Effekt her ein Krafttraining. Das ist dann in dieser Form auch kreislaufwirksam und kommt auf das reine Kreislauftraining wie Radfahren, Skaten oder Laufen obendrauf. Jetzt im Winter stelle ich mich zum letzteren lieber auf einen Crosstrainer, der sich sowohl in der Steigung als auch im Widerstand verändern lässt.

Das war jetzt OT,

Wieder zum Thema

Die Telefonleitung für Arbeitskraft ist ein Verkehrsmittel, das in diesem Thread noch nicht berücksichtigt wurde. Auch die Arbeitgeber berücksichtigen es zu wenig - es sieht aus, als würden sie ihren Arbeitnehmern nicht trauen. Dabei ist es viel effektiver, Gedanken zu transportieren als Ärsche. Ich neige zwar bei dieser Art ein bisschen zur Selbstausbeutung, aber es ist kein Vergleich zu Belastung und zur Lebenszeitvernichtung durch Pendlerwege.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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Louseign
Schiffsgespenst



Anmeldungsdatum: 02.06.2006
Beiträge: 5463

Beitrag(#2165776) Verfasst am: 04.02.2019, 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Auch die Arbeitgeber berücksichtigen es zu wenig - es sieht aus, als würden sie ihren Arbeitnehmern nicht trauen.

Nicht unbedingt. Bei geplantem Stellenabbau kann es durchaus auch ein kalkuliertes Spielchen sein: "Mache den Mitarbeitern das Arbeiten so unbequem wie möglich, dann lassen sie sich auch leichter zum Gehen überreden." Standortverlagerungen kombiniert mit der Streichung mobiler Arbeitsplätze gehört natürlich dazu.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11242

Beitrag(#2165784) Verfasst am: 04.02.2019, 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Die Telefonleitung für Arbeitskraft ist ein Verkehrsmittel, das in diesem Thread noch nicht berücksichtigt wurde. Auch die Arbeitgeber berücksichtigen es zu wenig - es sieht aus, als würden sie ihren Arbeitnehmern nicht trauen. Dabei ist es viel effektiver, Gedanken zu transportieren als Ärsche.

Es können aber statt "Gedanken" auch vertrauliche Daten/Betriebsinterna sein, diese in einem Privatraum auf +rw zu stellen ist was anderes wie ein Betriebsraum wo nur Mitarbeiter Zutritt haben.
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astarte
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Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 39855

Beitrag(#2165819) Verfasst am: 05.02.2019, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:


Wieder zum Thema

Die Telefonleitung für Arbeitskraft ist ein Verkehrsmittel, das in diesem Thread noch nicht berücksichtigt wurde. Auch die Arbeitgeber berücksichtigen es zu wenig - es sieht aus, als würden sie ihren Arbeitnehmern nicht trauen. Dabei ist es viel effektiver, Gedanken zu transportieren als Ärsche. Ich neige zwar bei dieser Art ein bisschen zur Selbstausbeutung, aber es ist kein Vergleich zu Belastung und zur Lebenszeitvernichtung durch Pendlerwege.

Es gibt Firmen die das immer mehr berücksichtigen. Mehr Firmen sind mittlerweile durchaus aufgeschlossen gegenüber mehr home office, zumindest einen Teil der Arbeitszeit. Das läuft, wo ich das höre eher übers Internet. Das geht natürlich nicht in allen Branchen, aber wo es geht, weitet es sich mW aus.

Die Tendenz scheint sogar dahin zu gehen, den Mitarbeitern nur noch einen Teil der Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, weil man fordert, dass nie alle da sind. Das gibt dann Großraumbüros, wo sich jeder einen freien Platz sucht. Das ist auch für die Firmen attraktiv, weil sie weniger Raum stellen müssen.

Es hat viele Vorteile für die Firma, wie für die Mitarbeiter - aber auch einige Nachteile, vor allem bei Vollzeit von Zuhause aus, fehlt der direkte soziale Kontakt beiden Seiten dann doch. Sowohl die Bindung an die Abteilung durch freundschaftlichen Umgang, miteinander essen gehen o.ä. baut ab. Auch dass ohne vertraulichen Plausch in der Pause, man nichts mehr Internes erfährt, was ja auch wichtig ist, Freundschaften innerhalb der Firma werden weniger, und die Partnerwahl passiert ja auch gern in der Arbeit. usw.
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sponor
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Anmeldungsdatum: 16.05.2008
Beiträge: 1649
Wohnort: München

Beitrag(#2165824) Verfasst am: 05.02.2019, 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

Da bin ich berufen auch mitzureden:
Ich arbeite regelmäßig einen Tag von zuhause (im "Home Office", aber es ist kein "heimverbundener Arbeitsplatz" zwinkern), manchmal auch mehr.
Das geht gut, aber mehr als ein bis drei Tage pro Woche wären nicht hilfreich – dafür passiert doch zu viel an Kommunikation inoffiziell, und man kann nicht schauen, wie ein Kollege gerade drauf ist, bevor man kurz zu ihm geht, etc.

"Telefonleitung" ist übrigens inzwischen Teil des "Internets". Firmen-Laptop über Firmen-VPN ins Firmennetz.
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Unsere Welt wird noch so fein werden, daß es so lächerlich sein wird, einen Gott zu glauben als heutzutage Gespenster.
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Skeptiker
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Beiträge: 14219
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2165825) Verfasst am: 05.02.2019, 11:20    Titel: Wohnungsmangel in den Ballungsräumen und Homeoffice Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:


Wieder zum Thema

Die Telefonleitung für Arbeitskraft ist ein Verkehrsmittel, das in diesem Thread noch nicht berücksichtigt wurde. Auch die Arbeitgeber berücksichtigen es zu wenig - es sieht aus, als würden sie ihren Arbeitnehmern nicht trauen. Dabei ist es viel effektiver, Gedanken zu transportieren als Ärsche. Ich neige zwar bei dieser Art ein bisschen zur Selbstausbeutung, aber es ist kein Vergleich zu Belastung und zur Lebenszeitvernichtung durch Pendlerwege.

Es gibt Firmen die das immer mehr berücksichtigen. Mehr Firmen sind mittlerweile durchaus aufgeschlossen gegenüber mehr home office, zumindest einen Teil der Arbeitszeit. Das läuft, wo ich das höre eher übers Internet. Das geht natürlich nicht in allen Branchen, aber wo es geht, weitet es sich mW aus.

Die Tendenz scheint sogar dahin zu gehen, den Mitarbeitern nur noch einen Teil der Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, weil man fordert, dass nie alle da sind. Das gibt dann Großraumbüros, wo sich jeder einen freien Platz sucht. Das ist auch für die Firmen attraktiv, weil sie weniger Raum stellen müssen.

Es hat viele Vorteile für die Firma, wie für die Mitarbeiter - aber auch einige Nachteile, vor allem bei Vollzeit von Zuhause aus, fehlt der direkte soziale Kontakt beiden Seiten dann doch. Sowohl die Bindung an die Abteilung durch freundschaftlichen Umgang, miteinander essen gehen o.ä. baut ab. Auch dass ohne vertraulichen Plausch in der Pause, man nichts mehr Internes erfährt, was ja auch wichtig ist, Freundschaften innerhalb der Firma werden weniger, und die Partnerwahl passiert ja auch gern in der Arbeit. usw.


Vielfach wünschen sich Mitarbeiter/-innen auch mehr Homeoffice, wenn sie weit zur Arbeit pendeln müssen. Die Entfernungen haben ja aufgrund des Wohnungsmangels in den Städten in den letzten Jahren ständig zugenommen.

Da haben einige Firmenleitungen sich überlegt, wie sie das auch zu ihrem eigenen Vorteil nutzen können und sind dann auf solche Ideen mit dem Großraumbüro ohne feste Zuteilung der Arbeitsplätze gekommen.

Bei kleinen Klitschen ist das allerdings schwer machbar.

Aber sollte man die Dinge nicht im Zusammenhang denken und auch mal die Wohnungsmisere in den Blick nehmen?

Tut *man* natürlich nicht - weder in den Betrieben und Verwaltungen noch in der Politik.

(Davon abgesehen finde ich Homeoffice mal ganz angenehm, nur wird es in der Tat problematisch, wenn es mehr als 2 Tage in der Woche sind.)
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Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2165826) Verfasst am: 05.02.2019, 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
...Das läuft, wo ich das höre eher übers Internet. ...

Lachen Wir meinen schon das selbe - Telefon und Internet hängen üblicherweise an der selben Steckdose und teilen sich - zumindest auf den ersten Metern - auch die selbe Leitung.

Ich stimme Dir auch bei den Nachteilen zu bzw. den Vorteilen des persönlichen Umgangs in bestimmten Situationen, aber dieser persönliche Umgang wird auch regelmäßig überschätzt. Meetings z.B. klappen nur, wenn da jemand ist, der eine klare Leitung übernimmt und regelmäßig die Äußerungen daraufhin abklopft, inwieweit sie wirklich zur Lösung des anliegenden Problems beitragen. Was sonst passiert, brauche ich nicht weiter auszuführen.

Der Vorteil der Arbeitsgruppe in einem Raum ist der der geballten Kompetenz. Wenn Du nicht weiterweißt, stellst Du Deine Frage in den Raum, und der, der Dir helfen kann, hilft Dir (wenn die Atmosphäre stimmt) oder nennt Dir auch nur jemanden, der Dir helfen kann. Aber wenn Die Atmosphäre stimmt, funktioniert das auch über Gruppennetzwerke wie z.B. WhatsApp.

Dazu fällt mir die Arbeit eines mir bekannten Psychologen ein, die der vor ca. 25 Jahren zum Thema problemorientierter Gruppenkommunikation gemacht hat. Dessen eindeutiges Ergebnis war, dass die besten Ergebnisse mit schriftlicher Kommunikation zustande kamen. Er führte das darauf zurück, dass das die Teilnehmer am meisten nötigte, die eigenen Gedanken zu sammeln, bevor man sie äußerte.
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astarte
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Beitrag(#2165827) Verfasst am: 05.02.2019, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
...
Ich stimme Dir auch bei den Nachteilen zu bzw. den Vorteilen des persönlichen Umgangs in bestimmten Situationen, aber dieser persönliche Umgang wird auch regelmäßig überschätzt. Meetings z.B. klappen nur, wenn da jemand ist, der eine klare Leitung übernimmt und regelmäßig die Äußerungen daraufhin abklopft, inwieweit sie wirklich zur Lösung des anliegenden Problems beitragen. Was sonst passiert, brauche ich nicht weiter auszuführen.

Der Vorteil der Arbeitsgruppe in einem Raum ist der der geballten Kompetenz. Wenn Du nicht weiterweißt, stellst Du Deine Frage in den Raum, und der, der Dir helfen kann, hilft Dir (wenn die Atmosphäre stimmt) oder nennt Dir auch nur jemanden, der Dir helfen kann. Aber wenn Die Atmosphäre stimmt, funktioniert das auch über Gruppennetzwerke wie z.B. WhatsApp.

Dazu fällt mir die Arbeit eines mir bekannten Psychologen ein, die der vor ca. 25 Jahren zum Thema problemorientierter Gruppenkommunikation gemacht hat. Dessen eindeutiges Ergebnis war, dass die besten Ergebnisse mit schriftlicher Kommunikation zustande kamen. Er führte das darauf zurück, dass das die Teilnehmer am meisten nötigte, die eigenen Gedanken zu sammeln, bevor man sie äußerte.

Für die Problemlösung von arbeitsrelevanten Aufgaben mag das alles stimmen, aber ich denke, dass eine gute Arbeitsatmosphäre, durch sehr wenige persönliche Treffen während der Arbeit, in Pausen und nach Feierabend, vielleicht schon gar nicht in der Art entsteht.
Und auch die Kontakte die dann privat werden, aber in der Arbeit beginnen, die zurück gehen und die innere Distanz zur Firma verstärken und die Zufriedenheit mit der Stelle dämpfen. Es wird doch alles anonymer und das denke ich senkt auch die Motivation und das Engagement.
Zudem ist das, was für junge Familien und sozial gut eingebundene Menschen ein Vorteil ist, für andere nicht gut: für manche steigt die Gefahr sozialer Isolation.

Daher stimmt mMn das, was Skeptiker und Sponor auch sagten, dass zwei bis drei Tage homeoffice wahrscheinlich gut laufen können, während Vollzeit von Zuhause arbeiten eher auf Dauer eher mehr Nachteile für alle hat.

Auch für geschickte Arbeitgeber ist es vorteilhaft wenn sie Stimmungen und Zufriedenheit der Mitarbeiter direkter mitbekommen und sich auch mal mit Mitarbeitern einfach unterhalten können.
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Samson83
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Beitrag(#2165828) Verfasst am: 05.02.2019, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

WENN die Leute im selben Raum sitzen.
Ich habe zuletzt überwiegend per Telkos mit Kollegen in Hamburg und Frankfurt kommuniziert und war zudem ständig unterwegs. Ich habe den Eindruck, das sachbezogener Austausch bei fernmündlicher Kommunikation besser läuft als bei unmittelbarer, zumal man den Blick auf die zu diskutierenden Unterlagen anstatt die Mimik des Gegenübers richten kann. Büropräsenzpflicht außerhalb von Kundenterminen halte ich für anachronistisch.
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An alle: Lasst Euch dadurch nicht in die Irre führen. Dieser braune Burschi muss bearbeitet werden - immer hart an der Sache. Macht ihn mürbe! (Kramer)
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 23094
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Beitrag(#2165829) Verfasst am: 05.02.2019, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

sponor hat folgendes geschrieben:
Da bin ich berufen auch mitzureden:
Ich arbeite regelmäßig einen Tag von zuhause (im "Home Office", aber es ist kein "heimverbundener Arbeitsplatz" zwinkern), manchmal auch mehr.
Das geht gut, aber mehr als ein bis drei Tage pro Woche wären nicht hilfreich – dafür passiert doch zu viel an Kommunikation inoffiziell, und man kann nicht schauen, wie ein Kollege gerade drauf ist, bevor man kurz zu ihm geht, etc.

"Telefonleitung" ist übrigens inzwischen Teil des "Internets". Firmen-Laptop über Firmen-VPN ins Firmennetz.

Das hängt sowohl vom Arbeitsplatz als auch vom Team ab. Ich habe Leute, die ich schon ganz lange nicht mehr persönlich gesehen habe, zu denen ich bei Bedarf aber jederzeit eine "Leitung" bekomme. Um das mal ganz extrem zu zeigen: Bei dem letzten Projekt, bei dem ich regelmäßig durch persönliche Anwesenheit glänzte, war gleichzeitig im Modul FI SAP selbst mit einem Berater im Haus. Eigentlich sollte man meinen, dass der, wenn er nicht weiter weiß, auf die potenteste Ratgebergruppe überhaupt zugreifen kann. Konnte er aber nicht - das ist in dieser Form bei SAP anscheinend nicht vorgesehen. Weil das aber gerade unser "showstopper" war, habe ich dann jemanden von uns (wir waren bis auch mich, der etwas übergeordnetes zu machen hatte, für SD im Haus) gebeten, sich einzuloggen und sich das Problem anzusehen. Der hat 5 Minuten gebraucht, um den wesentlichen Tipp zu geben. Den Mann, den ich da angemorst hatte, hatte ich seit 2 Jahren nicht mehr gesehen.

Aber das hat alles sehr viel mit Vertrauen zu tun. Normale Arbeitsverträge sind Dokumente des Misstrauens.

Es gibt auf der anderen Seite heute viele Sachbearbeiter, die an einem PC sitzen, der nicht notwendigerweise in der Firma stehen muss - sonst könnte man die Arbeit, was ja auch regelmäßig geschieht, nicht sogar völlig auslagern. Ich kenne auch einen Fall, in dem eine Mitarbeiterin wegen persönlicher Querelen gekündigt hat - was nicht nötig gewesen wäre, wenn man sie hätte von zu Hause arbeiten können.

Du hast zwar mir 1 bis 3 Tagen pro Woche schon eine Spanne eröffnet, aber es ist wahrscheinlich eine Spann, die sinnvoll für Deine Firma ist. Das kann bei anderen Firmen anders aussehen.
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astarte
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Beitrag(#2165830) Verfasst am: 05.02.2019, 12:01    Titel: Re: Wohnungsmangel in den Ballungsräumen und Homeoffice Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Vielfach wünschen sich Mitarbeiter/-innen auch mehr Homeoffice, wenn sie weit zur Arbeit pendeln müssen. Die Entfernungen haben ja aufgrund des Wohnungsmangels in den Städten in den letzten Jahren ständig zugenommen.

.....
Aber sollte man die Dinge nicht im Zusammenhang denken und auch mal die Wohnungsmisere in den Blick nehmen?

Tut *man* natürlich nicht - weder in den Betrieben und Verwaltungen noch in der Politik.
...

Unbedingt.

Zudem ja sowas für viele Berufe gar nicht in Frage kommt.

Die Belastungen durch viele Pendler, per der verschiedenen Verkehrsmittel - damit sind wir wieder etwas näher am Thema - ist ja durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum sehr verschärft.
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fwo
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Beitrag(#2165833) Verfasst am: 05.02.2019, 12:13    Titel: Re: Wohnungsmangel in den Ballungsräumen und Homeoffice Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Vielfach wünschen sich Mitarbeiter/-innen auch mehr Homeoffice, wenn sie weit zur Arbeit pendeln müssen. Die Entfernungen haben ja aufgrund des Wohnungsmangels in den Städten in den letzten Jahren ständig zugenommen.

.....
Aber sollte man die Dinge nicht im Zusammenhang denken und auch mal die Wohnungsmisere in den Blick nehmen?

Tut *man* natürlich nicht - weder in den Betrieben und Verwaltungen noch in der Politik.
...

Unbedingt.

Zudem ja sowas für viele Berufe gar nicht in Frage kommt.

Die Belastungen durch viele Pendler, per der verschiedenen Verkehrsmittel - damit sind wir wieder etwas näher am Thema - ist ja durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum sehr verschärft.

Unbedingt?

Diese Überlegung stimmt auch nur, wenn nur einer in der Familie arbeitet oder wenn zwar zwei arbeiten, aber beide am selben Ort. Und auch das nur, bei unbefristeten Arbeitsplätzen oder wenigstens welchen mit einer längeren Verweildauer. Es gibt also noch mehr Gründe für den Pendlerverkehr als die fehlende bezahlbare Wohnung neben der Arbeit - und ich schätze, dass diese Gründe zunehmen werden.
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astarte
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Beitrag(#2165837) Verfasst am: 05.02.2019, 12:40    Titel: Re: Wohnungsmangel in den Ballungsräumen und Homeoffice Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Vielfach wünschen sich Mitarbeiter/-innen auch mehr Homeoffice, wenn sie weit zur Arbeit pendeln müssen. Die Entfernungen haben ja aufgrund des Wohnungsmangels in den Städten in den letzten Jahren ständig zugenommen.

.....
Aber sollte man die Dinge nicht im Zusammenhang denken und auch mal die Wohnungsmisere in den Blick nehmen?

Tut *man* natürlich nicht - weder in den Betrieben und Verwaltungen noch in der Politik.
...

Unbedingt.

Zudem ja sowas für viele Berufe gar nicht in Frage kommt.

Die Belastungen durch viele Pendler, per der verschiedenen Verkehrsmittel - damit sind wir wieder etwas näher am Thema - ist ja durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum sehr verschärft.

Unbedingt?

Sollte man die Wohungsmisere nicht auch in den Blick nehmen?
Zitat:

Diese Überlegung stimmt auch nur, wenn nur einer in der Familie arbeitet oder wenn zwar zwei arbeiten, aber beide am selben Ort. Und auch das nur, bei unbefristeten Arbeitsplätzen oder wenigstens welchen mit einer längeren Verweildauer. Es gibt also noch mehr Gründe für den Pendlerverkehr als die fehlende bezahlbare Wohnung neben der Arbeit - und ich schätze, dass diese Gründe zunehmen werden.

Dass es nicht nur diesen Grund hat, ist trivial. Deshalb schrieb ich ja auch: "verschärft" und nicht "verursacht allein".
Dennoch:
Die Speckgürtel der größeren Städte werden immer breiter, und ja, da arbeiten bestimmt bei vielen Familien beide in der gleichen Stadt.
bzw beide haben in der Stadt gewohnt und gearbeitet, ziehen zur Familiengründung dann raus, weil der Platzbedarf steigt und pendeln dann in die Stadt. Und auch bei befristeten Arbeitsplätzen oder kürzerer Verweildauer ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der neue Arbeitsplatz nicht da ist, wo bezahlbar wohnen ist, sondern wieder in der Stadt. Ich denke "verschärft" trifft schon zu. Smilie
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Beitrag(#2165841) Verfasst am: 05.02.2019, 13:15    Titel: Re: Wohnungsmangel in den Ballungsräumen und Homeoffice Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Vielfach wünschen sich Mitarbeiter/-innen auch mehr Homeoffice, wenn sie weit zur Arbeit pendeln müssen. Die Entfernungen haben ja aufgrund des Wohnungsmangels in den Städten in den letzten Jahren ständig zugenommen.

.....
Aber sollte man die Dinge nicht im Zusammenhang denken und auch mal die Wohnungsmisere in den Blick nehmen?

Tut *man* natürlich nicht - weder in den Betrieben und Verwaltungen noch in der Politik.
...

Unbedingt.

Zudem ja sowas für viele Berufe gar nicht in Frage kommt.

Die Belastungen durch viele Pendler, per der verschiedenen Verkehrsmittel - damit sind wir wieder etwas näher am Thema - ist ja durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum sehr verschärft.

Unbedingt?

Sollte man die Wohungsmisere nicht auch in den Blick nehmen?
Zitat:

Diese Überlegung stimmt auch nur, wenn nur einer in der Familie arbeitet oder wenn zwar zwei arbeiten, aber beide am selben Ort. Und auch das nur, bei unbefristeten Arbeitsplätzen oder wenigstens welchen mit einer längeren Verweildauer. Es gibt also noch mehr Gründe für den Pendlerverkehr als die fehlende bezahlbare Wohnung neben der Arbeit - und ich schätze, dass diese Gründe zunehmen werden.

Dass es nicht nur diesen Grund hat, ist trivial. Deshalb schrieb ich ja auch: "verschärft" und nicht "verursacht allein".
Dennoch:
Die Speckgürtel der größeren Städte werden immer breiter, und ja, da arbeiten bestimmt bei vielen Familien beide in der gleichen Stadt.
bzw beide haben in der Stadt gewohnt und gearbeitet, ziehen zur Familiengründung dann raus, weil der Platzbedarf steigt und pendeln dann in die Stadt. Und auch bei befristeten Arbeitsplätzen oder kürzerer Verweildauer ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der neue Arbeitsplatz nicht da ist, wo bezahlbar wohnen ist, sondern wieder in der Stadt. Ich denke "verschärft" trifft schon zu. Smilie

Die Frage ist, wie stark das das Problem verschärft, bzw. wie man das in erheblichem Maß ändern will.
Mit den Speckgürteln sprichst Du ja das eigentlich größere Problem an:

Der Preis des Wohnraums etwa in München ergibt sich ganz normal aus Angebot und Nachfrage. Wir haben in den Ballungsgebieten erheblich mehr Arbeitsplätze als wir Raum haben, um überhaupt Wohnungen zu bauen, wenn wir uns nicht auf Wohnsilos großer Höhe einigen, in denen aber niemand Kinder großziehen möchte.
Speckgürtel, das heißt ein Ausweichen in die umgebende Fläche, und damit längere Arbeitswege sind die logische Folge des geballten Arbeitsmarktes.

Was wir hier vor uns haben, sind die Folgen einer Industriepolitik, in der die einzelnen Standorte durch das Anbieten lokaler Vorteile z.B. in der Gewerbesteuer um die Ansiedlung von Arbeitsplätzen buhlen, anstatt dass hier großräumig gedacht wird. Dieser Wettbewerb der Standorte ist in vieler Hinsicht ruinös, u.a. auch für die Wohnsituation.
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vrolijke
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Beitrag(#2165852) Verfasst am: 05.02.2019, 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn wir alle noch so wohnen würden, wie ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe, hätten wir weder Energie- noch Wohnprobleme.
Jeder will immer das Maximale haben. Ich schließe mich selber da explizit mit ein. Wir wohnen zu zweit in eine 120 m² große voll beheizte Wohnung. Mein Fond bei der Bank beinhaltet einen ziemlich großen anteil an Immobilien.
Ich halte das nicht für selbstverständlich, sondern freue mich jeden Tag sakrisch dafür.
Ich finde, vom Gesetz her, wird "nicht das Maximale herausholen" nicht honoriert. Eher im Gegenteil.
Da könnte man ansetzen.
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Wilson
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Beitrag(#2165854) Verfasst am: 05.02.2019, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wenn wir alle noch so wohnen würden, wie ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe, hätten wir weder Energie- noch Wohnprobleme.
Jeder will immer das Maximale haben. Ich schließe mich selber da explizit mit ein. Wir wohnen zu zweit in eine 120 m² große voll beheizte Wohnung. Mein Fond bei der Bank beinhaltet einen ziemlich großen anteil an Immobilien.
Ich halte das nicht für selbstverständlich, sondern freue mich jeden Tag sakrisch dafür.
Ich finde, vom Gesetz her, wird "nicht das Maximale herausholen" nicht honoriert. Eher im Gegenteil.
Da könnte man ansetzen.


profitierst du dann mit deinen fonds von der wohnungsnot?
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AdvocatusDiaboli
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Beitrag(#2165855) Verfasst am: 05.02.2019, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wenn wir alle noch so wohnen würden, wie ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe, hätten wir weder Energie- noch Wohnprobleme.
Jeder will immer das Maximale haben. Ich schließe mich selber da explizit mit ein. Wir wohnen zu zweit in eine 120 m² große voll beheizte Wohnung. Mein Fond bei der Bank beinhaltet einen ziemlich großen anteil an Immobilien.
Ich halte das nicht für selbstverständlich, sondern freue mich jeden Tag sakrisch dafür.
Ich finde, vom Gesetz her, wird "nicht das Maximale herausholen" nicht honoriert. Eher im Gegenteil.
Da könnte man ansetzen.


profitierst du dann mit deinen fonds von der wohnungsnot?


Vielleicht ist das auch potenzfördernd?
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2165863) Verfasst am: 05.02.2019, 17:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wenn wir alle noch so wohnen würden, wie ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe, hätten wir weder Energie- noch Wohnprobleme.
Jeder will immer das Maximale haben. Ich schließe mich selber da explizit mit ein. Wir wohnen zu zweit in eine 120 m² große voll beheizte Wohnung. Mein Fond bei der Bank beinhaltet einen ziemlich großen anteil an Immobilien.
Ich halte das nicht für selbstverständlich, sondern freue mich jeden Tag sakrisch dafür.
Ich finde, vom Gesetz her, wird "nicht das Maximale herausholen" nicht honoriert. Eher im Gegenteil.
Da könnte man ansetzen.


profitierst du dann mit deinen fonds von der wohnungsnot?


Ich habe keine Ahnung, aber das Angebot und Nachfrage die Preisen hoch treiben, ist ein Fakt.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
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Beitrag(#2165868) Verfasst am: 05.02.2019, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Es gibt auf der anderen Seite heute viele Sachbearbeiter, die an einem PC sitzen, der nicht notwendigerweise in der Firma stehen muss

Es gibt auch die andere Seite, das Kunden Angestellte nur noch per Video zu Gesicht bekommen: Beispiel Bahn, wo es immer mehr "Video-Reisezentren" gibt. Verkehr entsteht da auch, nur eben nicht auf Fläche verteilt, die sitzen in einer Zentrale.
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vrolijke
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Moderator



Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2165871) Verfasst am: 05.02.2019, 18:35    Titel: Antworten mit Zitat

Dank Heimarbeitsplatz kam meine Frau als Alleinerziehende ganz gut zurecht. Fuhr einmal die Woche in der Firma zur Besprechung und Austausch der Akten. Und das bereits vor knapp 50 Jahr.
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Kramer
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Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 29576

Beitrag(#2165875) Verfasst am: 05.02.2019, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Dank Heimarbeitsplatz kam meine Frau als Alleinerziehende ganz gut zurecht. Fuhr einmal die Woche in der Firma zur Besprechung und Austausch der Akten. Und das bereits vor knapp 50 Jahr.


Ein Onkel von mir fuhr früher immer mit dem Bus zur Arbeit.
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Bravopunk
Unvollender



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 26459
Wohnort: Edo

Beitrag(#2165878) Verfasst am: 05.02.2019, 19:22    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Dank Heimarbeitsplatz kam meine Frau als Alleinerziehende ganz gut zurecht. Fuhr einmal die Woche in der Firma zur Besprechung und Austausch der Akten. Und das bereits vor knapp 50 Jahr.


Ein Onkel von mir fuhr früher immer mit dem Bus zur Arbeit.


Schau an. Das hab ich auch mal gemacht. Vielleicht bin ich ihm da ja begegnet. Smilie
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Skeptiker
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Beiträge: 14219
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2165880) Verfasst am: 05.02.2019, 19:28    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Dank Heimarbeitsplatz kam meine Frau als Alleinerziehende ganz gut zurecht. Fuhr einmal die Woche in der Firma zur Besprechung und Austausch der Akten. Und das bereits vor knapp 50 Jahr.


Ein Onkel von mir fuhr früher immer mit dem Bus zur Arbeit.


Meine Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad. Coole Sache, das...
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"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 10941
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2165881) Verfasst am: 05.02.2019, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wenn wir alle noch so wohnen würden, wie ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe, hätten wir weder Energie- noch Wohnprobleme.
Jeder will immer das Maximale haben. Ich schließe mich selber da explizit mit ein. Wir wohnen zu zweit in eine 120 m² große voll beheizte Wohnung. Mein Fond bei der Bank beinhaltet einen ziemlich großen anteil an Immobilien.
Ich halte das nicht für selbstverständlich, sondern freue mich jeden Tag sakrisch dafür.
Ich finde, vom Gesetz her, wird "nicht das Maximale herausholen" nicht honoriert. Eher im Gegenteil.
Da könnte man ansetzen.


profitierst du dann mit deinen fonds von der wohnungsnot?


Ich habe keine Ahnung, aber das Angebot und Nachfrage die Preisen hoch treiben, ist ein Fakt.


wie? keine ahnung
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"als ob"
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



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Beiträge: 2506

Beitrag(#2165891) Verfasst am: 05.02.2019, 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.sueddeutsche.de/panorama/lkw-fahrer-alkohol-1.4312723 schrieb:

Zitat:
"Entweder total übermüdet oder total besoffen"


In letzter Zeit bemerke ich öfter, dass LKW vor mir die Spur nicht mehr halten können, vermutlich aus Müdigkeit (Sekundenschlaf), oder wegen Alkohol (wobei ich noch keinen mit Schlangenlinien fahren gesehen habe, also eher ersteres).
Ich wundere mich nur, dass nicht noch mehr passiert.
Vielleicht fahren viele schon halbautomatisch mit Spurhalte-System und Abstand-halte-System, wobei man dadurch wohl erst recht einschläft.
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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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Grey
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Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2165953) Verfasst am: 06.02.2019, 16:29    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:

Jeder will immer das Maximale haben. Ich schließe mich selber da explizit mit ein.

Ich mich nicht.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 23094
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2165987) Verfasst am: 06.02.2019, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wenn wir alle noch so wohnen würden, wie ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe, hätten wir weder Energie- noch Wohnprobleme.
Jeder will immer das Maximale haben. Ich schließe mich selber da explizit mit ein. Wir wohnen zu zweit in eine 120 m² große voll beheizte Wohnung. Mein Fond bei der Bank beinhaltet einen ziemlich großen anteil an Immobilien.
Ich halte das nicht für selbstverständlich, sondern freue mich jeden Tag sakrisch dafür.
Ich finde, vom Gesetz her, wird "nicht das Maximale herausholen" nicht honoriert. Eher im Gegenteil.
Da könnte man ansetzen.


profitierst du dann mit deinen fonds von der wohnungsnot?


Ich habe keine Ahnung, aber das Angebot und Nachfrage die Preisen hoch treiben, ist ein Fakt.


wie? keine ahnung

So allgemein stimmt das auch nicht, Angebot und Nachfrage können die Preise auch fallen lassen:
Wenn viele etwas haben wollen, aber nur wenig davon da ist, überbieten sich die, die es haben wollen gegenseitig: Der Preis steigt also.
Überangebot: Wenn jemand auf einer Ware sitzt, die er nicht los wird, setzt er den Preis runter, um die Ware attraktiver zu machen und so für Nachfrage zu sorgen.

Passen zu diesem Thread: Wenn man mit einem Diesel nicht mehr in die Stadt darf, kauft sich keiner mehr einen Diesel und gleichzeitig versuchen viele, den Diesel, den sie haben, zu verkaufen.
Wenn Du dann Deinen alten Diesel verkaufen willst, bekommst Du nichts mehr dafür. Dafür kann Heizi, dem sein Wunschdiesel früher immer zu teuer war, ihn jetzt relativ günstig bekommen.

Noch passender: Wenn viele in Ballungsgebieten Wohnraum suchen, hast Du sehr viel Nachfrage bei einen überschuabaren Angebot. Um dann eine Wohnung zu bekommen, zahlst Du also mehr - oder wohnst woanders, wenn Du nicht genug Geld hast.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2173336) Verfasst am: 04.04.2019, 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Heute sind wir mit Bus und Bahn ein bisschen hin und her gefahren.
U.A. auch mit der neuen X1 Expressbuslinie.
Die fährt in 5-Minuten Takt zwischen Stuttgart und Bad Cannstatt.
Für die wurde eine extra Busspur angelegt.
Der Bedarf hält sich in Grenzen:


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Beitrag(#2173339) Verfasst am: 04.04.2019, 14:56    Titel: Antworten mit Zitat

Manchmal müssen die erst bekannt werden.

Es gibt auch noch andere komische Effekte. Bei uns gibt es einen tollen Bus, der genau auf die einfahrende S-Bahn (+3m) abgestimmt ist und eine gute Querverbindung bietet (und ganz nebenbei, auch vor meiner Haustür hält). Nun fährt der Bus aber immer extrem pünktlich ab und wartet niemals, da er sonst seinen engen Plan zum Zielort nicht einhalten kann. Die S-Bahn ist extrem selten pünktlich (<10%), in ca. 60% der Fälle ist sie gerade so 3-5 Minuten verspätet und der Bus ist weg. Deswegen ist der Bus häufig ziemlich leer. Wenn die S-Bahn mal pünktlich ist, erfreut er sich hingegen hoher Beliebtheit.

Jetzt gibt es diese Rentner, die für den Verbund Fahrgäste zählen. Und dann wird der Bus eingestellt, weil so wenig Leute drinsitzen .... es ist zum Haareraufen.
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