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Syrien - Säbelrasseln und Vorurteile
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2167764) Verfasst am: 20.02.2019, 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Spätestens seit 9/11 dreht sich diese Dummheitsspirale im Overdrive.

Gerade bei 9/11 darf man die "Spirale" nicht ansetzen. Immerhin gab es aufgrund dessen nachvollziehbare Gründe für militärische Aktionen. Es beginnt in den 60ern, Kambodscha, Vietnam und dann Irak in den Nullern.


Noe. Gerade hier gab es diese "nachvollziehbaren Gründe fuer militärische Aktionen" nicht. Man kann Probleme, die eine polizeiliche Lösung verlangen nicht militärisch loesen. Das hat sich nicht nur beim Überfall auf Afghanistan gezeigt, sondern noch viel mehr beim Überfall auf den Irak, der ja nun mit dem vorgeschobenen Grund ueberhaupt nichts zu tun hatte. Die amerikanischen Militäraktionen waren nichts weiter als dumme Ersatzhandlungen, weil man eine "schnelle Antwort' auf 9/11 brauchte und die geht mit dem grossen Knüppel nun mal am schnellsten, wobei man auch beachten sollte, dass die Hintergründe von 9/11 bis heute nicht aufgeklärt sind und zumindest der Verdacht weiterbesteht, dass man die Anschläge nicht nur opportunistisch als Kriegsgrund benutzt hat um gegen Laender vorzugehen, die bereits vor 9/11 auf der amerikanischen Abschussliste standen, sondern u.U. etwas nachgeholfen hat.

fett von mir. Da bist Du nicht sehr überzeugend.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bezeichnete die Anschläge in den Vereinigten Staaten in seiner am 12. September 2001 gefassten Resolution 1368 als „Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit“. Zudem wurde das „naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, das in der Charta der Vereinten Nationen anerkannt wird“ betont. In diesem Zusammenhang wurden die Anschläge des 11. September 2001 als bewaffneter Angriff im Sinne der Artikel 39 und 51 der UN-Charta eingestuft. Damit wurde den Vereinigten Staaten das Recht auf Selbstverteidigung implizit zugesprochen. Nach Auffassung der Vereinigten Staaten und anderer Regierungen, wie etwa auch der Bundesrepublik Deutschland, wurde mit dieser Formulierung und dem direkten Verweis auf das in Artikel 51 der UN-Charta festgeschriebene Recht auf Selbstverteidigung die anlaufende Operation Enduring Freedom durch den Sicherheitsrat als ein „Akt der Selbstverteidigung der Vereinigten Staaten“ gegen den von Afghanistan aus geplanten Angriff gewertet und damit völkerrechtlich legitimiert.
Es hatte übrigens vor dem Angriff ein Ultimatum an die Taliban gegeben, Bin Laden auszuliefern, dem die Taliban nicht in dieser Form nachkommen wollten.
Das geschah nicht - da gab es dann halt diese besondere Form der polizeilichen Maßnahme, die sich außer gegen den direkten Täter auch gegen die Räuberbande richtete, die ihm den Raum für Planung und Training gegeben hatte und ihn nun beschützte. Das sollte nämlich auch nicht vergessen werden, wenn man da von Polizeiarbeit faselt: Afghanistan wurde von einer Besatzung aus Freischärlern regiert, die das Land mit Gewalt übernommen hatte und nun Bin Laden Schutz bot.
_________________
Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel.


Zuletzt bearbeitet von fwo am 20.02.2019, 23:09, insgesamt einmal bearbeitet
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40872
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2167765) Verfasst am: 20.02.2019, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Spätestens seit 9/11 dreht sich diese Dummheitsspirale im Overdrive.

Gerade bei 9/11 darf man die "Spirale" nicht ansetzen. Immerhin gab es aufgrund dessen nachvollziehbare Gründe für militärische Aktionen. Es beginnt in den 60ern, Kambodscha, Vietnam und dann Irak in den Nullern.


Noe. Gerade hier gab es diese "nachvollziehbaren Gründe fuer militärische Aktionen" nicht. Man kann Probleme, die eine polizeiliche Lösung verlangen nicht militärisch loesen. Das hat sich nicht nur beim Überfall auf Afghanistan gezeigt, sondern noch viel mehr beim Überfall auf den Irak, der ja nun mit dem vorgeschobenen Grund ueberhaupt nichts zu tun hatte. Die amerikanischen Militäraktionen waren nichts weiter als dumme Ersatzhandlungen, weil man eine "schnelle Antwort' auf 9/11 brauchte und die geht mit dem grossen Knüppel nun mal am schnellsten, wobei man auch beachten sollte, dass die Hintergründe von 9/11 bis heute nicht aufgeklärt sind und zumindest der Verdacht weiterbesteht, dass man die Anschläge nicht nur opportunistisch als Kriegsgrund benutzt hat um gegen Laender vorzugehen, die bereits vor 9/11 auf der amerikanischen Abschussliste standen, sondern u.U. etwas nachgeholfen hat.

fett von mir. Da bist Du nicht sehr überzeugend.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen bezeichnete die Anschläge in den Vereinigten Staaten in seiner am 12. September 2001 gefassten Resolution 1368 als „Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit“. Zudem wurde das „naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, das in der Charta der Vereinten Nationen anerkannt wird“ betont. In diesem Zusammenhang wurden die Anschläge des 11. September 2001 als bewaffneter Angriff im Sinne der Artikel 39 und 51 der UN-Charta eingestuft. Damit wurde den Vereinigten Staaten das Recht auf Selbstverteidigung implizit zugesprochen. Nach Auffassung der Vereinigten Staaten und anderer Regierungen, wie etwa auch der Bundesrepublik Deutschland, wurde mit dieser Formulierung und dem direkten Verweis auf das in Artikel 51 der UN-Charta festgeschriebene Recht auf Selbstverteidigung die anlaufende Operation Enduring Freedom durch den Sicherheitsrat als ein „Akt der Selbstverteidigung der Vereinigten Staaten“ gegen den von Afghanistan aus geplanten Angriff gewertet und damit völkerrechtlich legitimiert.


Auch der Weltsicherheitsrat kann sich irren. Dies gilt ganz besonders, wenn er der mit Abstand größten Militär- und Wirtschaftsmacht unserer Welt einen Blankoscheck ausstellt Kriege zu beginnen, die erkennbar vor allem deren wirtschaftlichen Interessen dienen sollen.
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Achtung Triggerwarnung: Bei Halbzeitpausenrevoluzzern kann dieses posting möglicherweise Schnappatmung und Pickel auslösen.
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Beitrag(#2167767) Verfasst am: 20.02.2019, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Auch der Weltsicherheitsrat kann sich irren. Dies gilt ganz besonders, wenn er der mit Abstand größten Militär- und Wirtschaftsmacht unserer Welt einen Blankoscheck ausstellt Kriege zu beginnen, die erkennbar vor allem deren wirtschaftlichen Interessen dienen sollen.

Gut, dass Du uns darauf hinweist, dass Du es heute vielleicht besser weist als die UN damals.

Und weil Du die wirtschaftlichen Interessen erwähnst, kannst Du uns im Rückblick bestimmt auch die wirtschaftlichen Vorteile aufzählen, die die Amerikaner aus dieser Aktion gezogen haben.
_________________
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40872
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2167769) Verfasst am: 20.02.2019, 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Auch der Weltsicherheitsrat kann sich irren. Dies gilt ganz besonders, wenn er der mit Abstand größten Militär- und Wirtschaftsmacht unserer Welt einen Blankoscheck ausstellt Kriege zu beginnen, die erkennbar vor allem deren wirtschaftlichen Interessen dienen sollen.

Gut, dass Du uns darauf hinweist, dass Du es heute vielleicht besser weist als die UN damals.

Und weil Du die wirtschaftlichen Interessen erwähnst, kannst Du uns im Rückblick bestimmt auch die wirtschaftlichen Vorteile aufzählen, die die Amerikaner aus dieser Aktion gezogen haben.


Entscheidend sind allein die wirtschaftlichen Vorteile, die die Amerikaner damals glaubten aus ihren Kriegen ziehen zu koennen und hier sticht vor allem ins Auge, dass die überfallenen Laender eine grosse Bedeutung fuer die Gewinnung von Oel und Gas bzw. bei derem Transport spielen und zufaelligerweise amtierte gerade ein amerikanischer Praesident, dessen Familie ausgerechnet in diesem Sektor reich geworden ist und dessen Kabinett sich zu einem grossen Teil aus Personen zusammensetzte, die ebenfalls zufaellig in dieser Industrie gross geworden waren. Genauso zufällig waren ausgerechnet das Land und sogar die Familie, aus welchem der Terroristenchef stammte und die unerklärlicherweise vom "Krieg gegen den Terror" verschont blieben, mit der Familie des Präsidenten wirtschaftlich eng verbandelt. Ein bisschen viel Zufälle auf einmal, findest Du nicht? zwinkern
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zelig
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Beiträge: 23678

Beitrag(#2167773) Verfasst am: 20.02.2019, 23:40    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Gerade hier gab es diese "nachvollziehbaren Gründe fuer militärische Aktionen" nicht.


Naja, 3000 Tote auf einen Schlag und eine Metropole verwüstet.

Vermutlich gibst Du auch hier ideologisch bedingt unterschiedliche Rabatte je nach Sympathie für den Staat.
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DonMartin
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Beiträge: 5132

Beitrag(#2167779) Verfasst am: 21.02.2019, 00:18    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:


Entscheidend sind allein die wirtschaftlichen Vorteile, die die Amerikaner damals glaubten aus ihren Kriegen ziehen zu koennen und hier sticht vor allem ins Auge, dass die überfallenen Laender eine grosse Bedeutung fuer die Gewinnung von Oel und Gas bzw. bei derem Transport spielen

Afghanistan hat Öl oder wenigstens einen Hafen für Tanker?
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sehr gut
im Hamsterrad



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Beiträge: 11421

Beitrag(#2167782) Verfasst am: 21.02.2019, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:


Entscheidend sind allein die wirtschaftlichen Vorteile, die die Amerikaner damals glaubten aus ihren Kriegen ziehen zu koennen und hier sticht vor allem ins Auge, dass die überfallenen Laender eine grosse Bedeutung fuer die Gewinnung von Oel und Gas bzw. bei derem Transport spielen

Afghanistan hat Öl oder wenigstens einen Hafen für Tanker?

Code:
https://de.wikipedia.org/wiki/Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Pipeline


"Der Vertrag über die Pipeline, über die bereits mit dem gestürzten Taliban-Regime verhandelt worden war, wurde am 27. Dezember 2002 von den Staatschefs Turkmenistans, Afghanistans and Pakistans unterzeichnet. Der Vertragsabschluss wurde durch die US-Invasion in Afghanistan im Jahr zuvor ermöglicht."
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DonMartin
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Anmeldungsdatum: 13.08.2013
Beiträge: 5132

Beitrag(#2167783) Verfasst am: 21.02.2019, 00:42    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:


Entscheidend sind allein die wirtschaftlichen Vorteile, die die Amerikaner damals glaubten aus ihren Kriegen ziehen zu koennen und hier sticht vor allem ins Auge, dass die überfallenen Laender eine grosse Bedeutung fuer die Gewinnung von Oel und Gas bzw. bei derem Transport spielen

Afghanistan hat Öl oder wenigstens einen Hafen für Tanker?

Code:
https://de.wikipedia.org/wiki/Turkmenistan-Afghanistan-Pakistan-Pipeline


"Der Vertrag über die Pipeline, über die bereits mit dem gestürzten Taliban-Regime verhandelt worden war, wurde am 27. Dezember 2002 von den Staatschefs Turkmenistans, Afghanistans and Pakistans unterzeichnet. Der Vertragsabschluss wurde durch die US-Invasion in Afghanistan im Jahr zuvor ermöglicht."

Verstehe. Die USA pumpen also jetzt ihr überschüssiges Öl und Gas nach Turkmenistan.
Womit bezahlt Turkmenistan das?
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 23657
Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2167786) Verfasst am: 21.02.2019, 02:14    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
....
Auch der Weltsicherheitsrat kann sich irren. Dies gilt ganz besonders, wenn er der mit Abstand größten Militär- und Wirtschaftsmacht unserer Welt einen Blankoscheck ausstellt Kriege zu beginnen, die erkennbar vor allem deren wirtschaftlichen Interessen dienen sollen.

Gut, dass Du uns darauf hinweist, dass Du es heute vielleicht besser weist als die UN damals.

Und weil Du die wirtschaftlichen Interessen erwähnst, kannst Du uns im Rückblick bestimmt auch die wirtschaftlichen Vorteile aufzählen, die die Amerikaner aus dieser Aktion gezogen haben.


Entscheidend sind allein die wirtschaftlichen Vorteile, die die Amerikaner damals glaubten aus ihren Kriegen ziehen zu koennen und hier sticht vor allem ins Auge, dass die überfallenen Laender eine grosse Bedeutung fuer die Gewinnung von Oel und Gas bzw. bei derem Transport spielen und zufaelligerweise amtierte gerade ein amerikanischer Praesident, dessen Familie ausgerechnet in diesem Sektor reich geworden ist und dessen Kabinett sich zu einem grossen Teil aus Personen zusammensetzte, die ebenfalls zufaellig in dieser Industrie gross geworden waren. Genauso zufällig waren ausgerechnet das Land und sogar die Familie, aus welchem der Terroristenchef stammte und die unerklärlicherweise vom "Krieg gegen den Terror" verschont blieben, mit der Familie des Präsidenten wirtschaftlich eng verbandelt. Ein bisschen viel Zufälle auf einmal, findest Du nicht? zwinkern

Dass es Beziehungen zwischen den Familien Busch und Bin Laden gab ist noch nie ein Geheimnis gewesen, genauso wie auch die Tatsache, dass die Bushabministration viele Wirtschaftsleute enthielt. Aber der ganze Rest, den Du hier formulierst, ist doch reiner Nebel. Auf der einen Seite angeblich klar erkennbare wirtschaftliche Interessen, auf der anderen Seite musst Du Bezug nehmen auf einen angeblichen Glauben der Amerikaner, weil mehr nicht greifbar ist, und das, obwohl wir zurückblicken, also bezogen auf die damalige Zeit die Gabe haben, in die Zukunft zu blicken.

Es war bereits vor dem Einmarsch bekannt, dass in Afghanistan zwar einige Bodenschätze liegen, dass aber ein wirtschaftlicher Abbau auf absehbare Zeit nicht möglich sein würde. Und oh Wunder: Außerhalb der Versorgung des eigenen Militärs finden wir keine nennenswerten irgendwie profitablen wirtschaftlichen Aktivitäten der USA.

Dabei hast Du in einer Sache recht: Es handelt sich nicht um Zufälle. Was Du z.B. in der Zusammensetzung der Buschadministration wie auch in den Zusammensetzungen vorheriger republikanischer Regierungen sehen kannst, ist der naive republikanische Glaube, dass Wirtschaftsleute in der Regierung gut fürs Land sind.

Es ist auch kein Geheimnis, dass die USA schon aus wirtschaftlichen Gründen Regierungen hat wegputschen lassen - das Beispiel Chile ist berühmt, aber da waren die wirtschaftlichen Interessen nicht nur angeblich gut sichtbar, sondern man konnte auch die Firmen aufzählen, um deren Gewinn es ging, und wie sie von der Intervention profitierten.

Mit diesem zeitlichen Abstand von wirtschaftlichen Interessen zu schwadronieren, ohne sie benennen zu können, ist einfach nur jämmerlich.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40872
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2167789) Verfasst am: 21.02.2019, 04:58    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Gerade hier gab es diese "nachvollziehbaren Gründe fuer militärische Aktionen" nicht.


Naja, 3000 Tote auf einen Schlag und eine Metropole verwüstet.

Vermutlich gibst Du auch hier ideologisch bedingt unterschiedliche Rabatte je nach Sympathie für den Staat.


Wen heatten die USA eigentlich nach Oklahoma militärisch überfallen muessen? Oder sind 168 Tote im Gegensatz zu 3000 Toten "auf einen Schlag" Deiner Ansicht nach noch hinnehmbar?

Ob Anlass fuer eine militaerische Operation besteht hängt keinesfalls von der Zahl an Toten ab, sondern von der Natur des Ereignisses. Nur militärische Aggression anderer Staaten rechtfertigt eine militaerische Antwort. Fuer kriminelles Verhalten, egal wie schlimm, sind grundsaetzlich Polizei und Justiz zuständig.

Was ist daran so schwer zu verstehen?


Was mir allerdings bei 9/11 so schwer im Magen liegt ist vor allem, dass dieses Ereignis nie richtig aufgeklärt wurde. Das haette naemlich zuerst geschehen muessen bevor man auch nur irgendwie handelt.

Es wurde dabei auch keine "Metropolen verwuestet", wie Du sagst, so wie die Amerikaner mit ihrer Reaktion gleich mehrere "Metropolen" in Afghanistan und dem Irak "verwüstet" haben, sondern ein einziger Häuserblock in einer Großstadt zerstört und die Zahl der zumeist zivilen Todesopfer der amerikanischen militärischen Aggression gegen Afghanistan und den Irak liegt ebenfalls deutlich ueber 3000. Hier waere eine militärtische Antwort der betroffenen Staaten sicher gerechtfertigt gewesen, wegen der militaerischen Natur des Angriffs aber die verfügten letztlich auch nicht ansatzweise ueber die militärischen Mittel um sich gegen den Aggressor zu wehren.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40872
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2167790) Verfasst am: 21.02.2019, 05:48    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:

...Mit diesem zeitlichen Abstand von wirtschaftlichen Interessen zu schwadronieren, ohne sie benennen zu können, ist einfach nur jämmerlich.



Das Einzige, was hier "jämmerlich" ist, ist Dein schlechtes Gedächtnis. Sehr glücklich

Ich habe mehrfach geschrieben, weshalb die Amis die Taliban, mit denen sie ursprünglich mal verbündet waren, plötzlich als Feind sahen und welche wirtschaftlichen Vorteile sie sich von einer Besetzung Afghanistans mit der anschliessenden Einsetzung eines Marionettenregimes versprachen. Ich wiederhole das nicht noch mal. Such Dir das selber raus, wenn Du Dich wirklich nicht mehr daran erinnern kannst, wovon ich allerdings nicht ausgehe.
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 23678

Beitrag(#2167792) Verfasst am: 21.02.2019, 08:27    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hier waere eine militärtische Antwort der betroffenen Staaten sicher gerechtfertigt gewesen, wegen der militaerischen Natur des Angriffs aber die verfügten letztlich auch nicht ansatzweise ueber die militärischen Mittel um sich gegen den Aggressor zu wehren.


Bevor erneut eine Legende gestreut wird. Ich habe mich nicht zur Legitimität des Irak-Kriegs geäußert. Den Irakkrieg habe ich abgelehnt, und habe das auch immer wieder kund getan. Ich habe nur deine "Spirale" früher angesetzt.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2167797) Verfasst am: 21.02.2019, 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Hier waere eine militärtische Antwort der betroffenen Staaten sicher gerechtfertigt gewesen, wegen der militaerischen Natur des Angriffs aber die verfügten letztlich auch nicht ansatzweise ueber die militärischen Mittel um sich gegen den Aggressor zu wehren.


Bevor erneut eine Legende gestreut wird. Ich habe mich nicht zur Legitimität des Irak-Kriegs geäußert. Den Irakkrieg habe ich abgelehnt, und habe das auch immer wieder kund getan. Ich habe nur deine "Spirale" früher angesetzt.


Ich habe dein posting so verstanden, dass Du 9/11 als "nachvollziehbaren Grund" fuer die militärische Reaktion seitens der USA ansiehst. Eine Auffassung, die absolut nicht teilen kann. Wenn ich das missverstanden haben sollte bitte ich dies zu entschuldigen.


Mir ist noch in lebhafter Erinnerung wie damals, direkt nach der Zerstörung des WTC, eine Passantin die Frage eines Journalisten beantwortet hat was die USA denn jetzt tun sollten. Die Frau antwortete wörtlich "They should go out and flatten someone!" Und genauso unreif und willkürlich haben die USA denn auch reagiert. Und nein, diese Reaktion ist absolut nicht nachvollziehbar. Sowas kann Passanten im ersten Schreck rausrutschen, aber Politiker sollten besonnener sein, sonst taugen sie nichts und gehoeren abgesetzt!

Was meine "Spirale" angeht, so sehe ich schon einen deutlichen Bruch, der durch 9/11 markiert wird. Klar haben die Amis auch vorher schon dumme und kriminelle Kriege geführt. Das erhielt allerdings damals durch die Sebstentmachtung des Parlaments im "Patriot Act" eine voellig neue Qualität. Von da an konnte der amerikanische Praesident beliebig und am Parlament vorbei Kriege anzetteln, wovon neben Bush auch Obama reichlich Gebrauch gemacht hat. Letztlich hat der "stille Putsch" (Bill Maher), der heutzutage von Trump forciert wird, damals schon begonnen.
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fwo
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Beitrag(#2167801) Verfasst am: 21.02.2019, 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

...Mit diesem zeitlichen Abstand von wirtschaftlichen Interessen zu schwadronieren, ohne sie benennen zu können, ist einfach nur jämmerlich.



Das Einzige, was hier "jämmerlich" ist, ist Dein schlechtes Gedächtnis. Sehr glücklich

Ich habe mehrfach geschrieben, weshalb die Amis die Taliban, mit denen sie ursprünglich mal verbündet waren, plötzlich als Feind sahen und welche wirtschaftlichen Vorteile sie sich von einer Besetzung Afghanistans mit der anschliessenden Einsetzung eines Marionettenregimes versprachen. Ich wiederhole das nicht noch mal. Such Dir das selber raus, wenn Du Dich wirklich nicht mehr daran erinnern kannst, wovon ich allerdings nicht ausgehe.

Um das logisch erscheinen zu lassen, gehst Du also davon aus, dass die Amerikaner sich etwas versprochen hätten, was allem, was man damals von Afghanistan wusste und wissen konnte, widersprach. In diesem Land war wirtschaftlich nichts zu holen.

Auch die Russen, die "Seiteneffekte" genauso gerne mitnehmen wie die Amis, waren da nur aus strategischen Gründen.

Es ist richtig, dass man der amerikanischen Außenpolitik eine gewisse Blödheit nicht absprechen kann. die bezieht sich allerdings auf politische Planung, nicht auf wirtschaftliche Planungen.
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Beitrag(#2167810) Verfasst am: 21.02.2019, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

...Mit diesem zeitlichen Abstand von wirtschaftlichen Interessen zu schwadronieren, ohne sie benennen zu können, ist einfach nur jämmerlich.



Das Einzige, was hier "jämmerlich" ist, ist Dein schlechtes Gedächtnis. Sehr glücklich

Ich habe mehrfach geschrieben, weshalb die Amis die Taliban, mit denen sie ursprünglich mal verbündet waren, plötzlich als Feind sahen und welche wirtschaftlichen Vorteile sie sich von einer Besetzung Afghanistans mit der anschliessenden Einsetzung eines Marionettenregimes versprachen. Ich wiederhole das nicht noch mal. Such Dir das selber raus, wenn Du Dich wirklich nicht mehr daran erinnern kannst, wovon ich allerdings nicht ausgehe.

Um das logisch erscheinen zu lassen, gehst Du also davon aus, dass die Amerikaner sich etwas versprochen hätten, was allem, was man damals von Afghanistan wusste und wissen konnte, widersprach. In diesem Land war wirtschaftlich nichts zu holen.

Auch die Russen, die "Seiteneffekte" genauso gerne mitnehmen wie die Amis, waren da nur aus strategischen Gründen.

Es ist richtig, dass man der amerikanischen Außenpolitik eine gewisse Blödheit nicht absprechen kann. die bezieht sich allerdings auf politische Planung, nicht auf wirtschaftliche Planungen.


In den Zielen edel, in der Ausführung nur etwas "blöde".

Na, dann wird's beim nächsten Mal sicherlich weniger "blöde", oder?

Was ist denn als nächstes dran? Venezuela?

Und danach?

Und danach?

Und danach?

...-
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°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Beitrag(#2167814) Verfasst am: 21.02.2019, 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

...Mit diesem zeitlichen Abstand von wirtschaftlichen Interessen zu schwadronieren, ohne sie benennen zu können, ist einfach nur jämmerlich.



Das Einzige, was hier "jämmerlich" ist, ist Dein schlechtes Gedächtnis. Sehr glücklich

Ich habe mehrfach geschrieben, weshalb die Amis die Taliban, mit denen sie ursprünglich mal verbündet waren, plötzlich als Feind sahen und welche wirtschaftlichen Vorteile sie sich von einer Besetzung Afghanistans mit der anschliessenden Einsetzung eines Marionettenregimes versprachen. Ich wiederhole das nicht noch mal. Such Dir das selber raus, wenn Du Dich wirklich nicht mehr daran erinnern kannst, wovon ich allerdings nicht ausgehe.

Um das logisch erscheinen zu lassen, gehst Du also davon aus, dass die Amerikaner sich etwas versprochen hätten, was allem, was man damals von Afghanistan wusste und wissen konnte, widersprach. In diesem Land war wirtschaftlich nichts zu holen.

Auch die Russen, die "Seiteneffekte" genauso gerne mitnehmen wie die Amis, waren da nur aus strategischen Gründen.

Es ist richtig, dass man der amerikanischen Außenpolitik eine gewisse Blödheit nicht absprechen kann. die bezieht sich allerdings auf politische Planung, nicht auf wirtschaftliche Planungen.


In den Zielen edel, in der Ausführung nur etwas "blöde".

Na, dann wird's beim nächsten Mal sicherlich weniger "blöde", oder?

Was ist denn als nächstes dran? Venezuela?

Und danach?

Und danach?

Und danach?

...-

Ich schrieb von Planungen. Die beinhalten normalerweise die Zielsetzungen. Direkt. Ohne, dass man in großen Zusammenhängen denken muss.
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Beitrag(#2167823) Verfasst am: 21.02.2019, 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

...Mit diesem zeitlichen Abstand von wirtschaftlichen Interessen zu schwadronieren, ohne sie benennen zu können, ist einfach nur jämmerlich.



Das Einzige, was hier "jämmerlich" ist, ist Dein schlechtes Gedächtnis. Sehr glücklich

Ich habe mehrfach geschrieben, weshalb die Amis die Taliban, mit denen sie ursprünglich mal verbündet waren, plötzlich als Feind sahen und welche wirtschaftlichen Vorteile sie sich von einer Besetzung Afghanistans mit der anschliessenden Einsetzung eines Marionettenregimes versprachen. Ich wiederhole das nicht noch mal. Such Dir das selber raus, wenn Du Dich wirklich nicht mehr daran erinnern kannst, wovon ich allerdings nicht ausgehe.

Um das logisch erscheinen zu lassen, gehst Du also davon aus, dass die Amerikaner sich etwas versprochen hätten, was allem, was man damals von Afghanistan wusste und wissen konnte, widersprach. In diesem Land war wirtschaftlich nichts zu holen.

Auch die Russen, die "Seiteneffekte" genauso gerne mitnehmen wie die Amis, waren da nur aus strategischen Gründen.

Es ist richtig, dass man der amerikanischen Außenpolitik eine gewisse Blödheit nicht absprechen kann. die bezieht sich allerdings auf politische Planung, nicht auf wirtschaftliche Planungen.


In den Zielen edel, in der Ausführung nur etwas "blöde".

Na, dann wird's beim nächsten Mal sicherlich weniger "blöde", oder?

Was ist denn als nächstes dran? Venezuela?

Und danach?

Und danach?

Und danach?

...-

Ich schrieb von Planungen. Die beinhalten normalerweise die Zielsetzungen. Direkt. Ohne, dass man in großen Zusammenhängen denken muss.


Ja, ich weiß schon, wovon du geschrieben hast. Du hast die Planungen als "blöde" kritisiert, während du die Ziele offenbar als edel ansiehst. So werden Kriegsverbrechen zu handwerklichen Fehlern in der Ausführung herab gestuft, zu Planungsfehlern.
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fwo
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Beitrag(#2167838) Verfasst am: 21.02.2019, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:

...Mit diesem zeitlichen Abstand von wirtschaftlichen Interessen zu schwadronieren, ohne sie benennen zu können, ist einfach nur jämmerlich.



Das Einzige, was hier "jämmerlich" ist, ist Dein schlechtes Gedächtnis. Sehr glücklich

Ich habe mehrfach geschrieben, weshalb die Amis die Taliban, mit denen sie ursprünglich mal verbündet waren, plötzlich als Feind sahen und welche wirtschaftlichen Vorteile sie sich von einer Besetzung Afghanistans mit der anschliessenden Einsetzung eines Marionettenregimes versprachen. Ich wiederhole das nicht noch mal. Such Dir das selber raus, wenn Du Dich wirklich nicht mehr daran erinnern kannst, wovon ich allerdings nicht ausgehe.

Um das logisch erscheinen zu lassen, gehst Du also davon aus, dass die Amerikaner sich etwas versprochen hätten, was allem, was man damals von Afghanistan wusste und wissen konnte, widersprach. In diesem Land war wirtschaftlich nichts zu holen.

Auch die Russen, die "Seiteneffekte" genauso gerne mitnehmen wie die Amis, waren da nur aus strategischen Gründen.

Es ist richtig, dass man der amerikanischen Außenpolitik eine gewisse Blödheit nicht absprechen kann. die bezieht sich allerdings auf politische Planung, nicht auf wirtschaftliche Planungen.


In den Zielen edel, in der Ausführung nur etwas "blöde".

Na, dann wird's beim nächsten Mal sicherlich weniger "blöde", oder?

Was ist denn als nächstes dran? Venezuela?

Und danach?

Und danach?

Und danach?

...-

Ich schrieb von Planungen. Die beinhalten normalerweise die Zielsetzungen. Direkt. Ohne, dass man in großen Zusammenhängen denken muss.


Ja, ich weiß schon, wovon du geschrieben hast. Du hast die Planungen als "blöde" kritisiert, während du die Ziele offenbar als edel ansiehst. So werden Kriegsverbrechen zu handwerklichen Fehlern in der Ausführung herab gestuft, zu Planungsfehlern.

Was schwätzt Du da?
Es gibt hier auf der selben Seite eine Aussage von mir zu den amerikanischen Zielen. Vielleicht solltest Du, bevor Du anfängst in den großen Zusammenhängen zu denken, lernen, in kleineren Zusammenhängen zu lesen:
fwo hat folgendes geschrieben:
....
Es ist auch kein Geheimnis, dass die USA schon aus wirtschaftlichen Gründen Regierungen hat wegputschen lassen - das Beispiel Chile ist berühmt, aber da waren die wirtschaftlichen Interessen nicht nur angeblich gut sichtbar, sondern man konnte auch die Firmen aufzählen, um deren Gewinn es ging, und wie sie von der Intervention profitierten....

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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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Skeptiker
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Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2167844) Verfasst am: 21.02.2019, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Ja, ich weiß schon, wovon du geschrieben hast. Du hast die Planungen als "blöde" kritisiert, während du die Ziele offenbar als edel ansiehst. So werden Kriegsverbrechen zu handwerklichen Fehlern in der Ausführung herab gestuft, zu Planungsfehlern.


Was schwätzt Du da?
Es gibt hier auf der selben Seite eine Aussage von mir zu den amerikanischen Zielen. Vielleicht solltest Du, bevor Du anfängst in den großen Zusammenhängen zu denken, lernen, in kleineren Zusammenhängen zu lesen:

fwo hat folgendes geschrieben:
....Es ist auch kein Geheimnis, dass die USA schon aus wirtschaftlichen Gründen Regierungen hat wegputschen lassen - das Beispiel Chile ist berühmt, aber da waren die wirtschaftlichen Interessen nicht nur angeblich gut sichtbar, sondern man konnte auch die Firmen aufzählen, um deren Gewinn es ging, und wie sie von der Intervention profitierten....


Aber im Falle von Afghanistan bemühst du die Mär vom Verteidungskrieg. Das meine ich mit der Vokabel "edel", nüchterner kann man auch "gerechtfertigt" sagen. Aber es schwingt doch immer auch mit, dieses "freedom & democracy", dieser ewige running gag.

In Chile ging es - wie du sehr wohl wissen könntest - um eine Zerstörung sozialistischer Politik, nicht nur um "wirtschaftliche Interessen" bestimmter Konzerne. Dahinter steckt eine Grundlinie der Politik.

Auch die heissen und kalten Kriege gegen Vietnam, gegen die Sowjetunion und den "Ostblock", gegen Kuba und Venezuela sind hierunter zu fassen.

Der "Krieg gegen den Terror" war ein neues Narrativ, um den bösen Kommunismus als das neue Böse abzulösen.

Ich stimme im übrigen beachbernie zu, dass man Bin Laden durch internationale Polizeimaßnahmen hätte stellen müssen, nicht durch einen Krieg gegen ein ganzes Land, wobei danach ja der Irak-Feldzug folgte, dem viele hunderttausende zum Opfer gefallen sind.

Meine Frage an dich war, wo diese imperialistische Manie deiner Meinung nach denn enden wird? Doch nicht bei Venezuela, oder?
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fwo
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Anmeldungsdatum: 05.02.2008
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Wohnort: nicht fest

Beitrag(#2167846) Verfasst am: 21.02.2019, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
....

Meine Frage an dich war, wo diese imperialistische Manie deiner Meinung nach denn enden wird? Doch nicht bei Venezuela, oder?

Ich weiß noch nichts von imperialistischer Politik in Venzuela. Alles, was ich von diesem Land bisher weiß, ist dass man es dort geschafft hat, dieses Land trotz wegen des Erdöls günstigster Voraussetzungen verelenden zu lassen. Es wird wahrscheinlich keines Eingriffes von draußen bedürfen, um die momentane Regierung wegzufegen.
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 11421

Beitrag(#2175999) Verfasst am: 26.04.2019, 15:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ohne Worte beschreibt eine Grafik einen wesentlichen Teil des Syrienkrieges:

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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beiträge: 40872
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Beitrag(#2176052) Verfasst am: 27.04.2019, 01:13    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Ohne Worte beschreibt eine Grafik einen wesentlichen Teil des Syrienkrieges:




Da fehlt noch "Uncle Sam" in der Mitte, der die Knarren austeilt. Dann stimmt's! zwinkern
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AdvocatusDiaboli
Lingu-Cop



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Beiträge: 23840
Wohnort: München

Beitrag(#2176066) Verfasst am: 27.04.2019, 03:43    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Ohne Worte beschreibt eine Grafik einen wesentlichen Teil des Syrienkrieges:




Da fehlt noch "Uncle Sam" in der Mitte, der die Knarren austeilt. Dann stimmt's! zwinkern


Oha, mal wieder eine knackige Verschwörungstheorie von unserem dynamischen Duo.

https://www.srf.ch/news/international/brisanter-bericht-woher-der-is-seine-waffen-hatte

Zitat:
Auffallend auch: IS-Kämpfer besassen teils exakt dieselben Waffen mit fortlaufenden Seriennummern wie die aus dem, von den USA, den Golfstaaten oder dem Iran unterstützten Milizen. Zum Teil erbeutete der IS diese Waffen im Kampf, zum Teil kooperierten sogenannte «gute Rebellen» weit enger mit dem IS, als man das im Westen wahrhaben wollte. Und sehr häufig lief der Waffenhandel über dubiose Mittelsmänner, die nicht bloss die von den Lieferländern gewünschten Truppen versorgten, sondern den IS gleich mit. Es fehlte also eine wirksame Kontrolle über den Endverbraucher. Grobfahrlässig angesichts der Natur des Syrien-Konflikts.


Zwei Drittel der Waffen wurden sogar in Russland, China und Rumänien hergestellt. Hm. Die sind wohl vom Laster gefallen.
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sehr gut
im Hamsterrad



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Beiträge: 11421

Beitrag(#2176155) Verfasst am: 27.04.2019, 15:54    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Oha, mal wieder eine knackige Verschwörungstheorie von unserem dynamischen Duo.

Siehst du ein anderes Bild wie ich? Auf meinem Bild kommen Leute via Türkei über eine für sie offene Grenze nach Syrien und werden dort dann bewaffnete im/des "Islamic State(IS)"

Das diverse Staaten (u.a. USA) in Syrien den Regime-Change 'unterstützten' sollte auch in München angekommen sein.
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Alchemist
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Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2176179) Verfasst am: 27.04.2019, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Ohne Worte beschreibt eine Grafik einen wesentlichen Teil des Syrienkrieges:

https://heise.cloudimg.io/width/960/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/tp/imgs/89/2/6/6/5/5/8/2/tu__rkiye-IS-01-2a25d9b514875d5c.png[/img]



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https://www.srf.ch/news/international/brisanter-bericht-woher-der-is-seine-waffen-hatte

Zitat:
Auffallend auch: IS-Kämpfer besassen teils exakt dieselben Waffen mit fortlaufenden Seriennummern wie die aus dem, von den USA, den Golfstaaten oder dem Iran unterstützten Milizen. Zum Teil erbeutete der IS diese Waffen im Kampf, zum Teil kooperierten sogenannte «gute Rebellen» weit enger mit dem IS, als man das im Westen wahrhaben wollte. Und sehr häufig lief der Waffenhandel über dubiose Mittelsmänner, die nicht bloss die von den Lieferländern gewünschten Truppen versorgten, sondern den IS gleich mit. Es fehlte also eine wirksame Kontrolle über den Endverbraucher. Grobfahrlässig angesichts der Natur des Syrien-Konflikts.


Zwei Drittel der Waffen wurden sogar in Russland, China und Rumänien hergestellt. Hm. Die sind wohl vom Laster gefallen.


Die Amis mischen aber fleißig im Syrienkrieg mit, die Russen gucken dort unten nur zu! freakteach
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 40872
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2176203) Verfasst am: 27.04.2019, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Ohne Worte beschreibt eine Grafik einen wesentlichen Teil des Syrienkrieges:

https://heise.cloudimg.io/width/960/q75.png-lossy-75.webp-lossy-75.foil1/_www-heise-de_/tp/imgs/89/2/6/6/5/5/8/2/tu__rkiye-IS-01-2a25d9b514875d5c.png[/img]



Da fehlt noch "Uncle Sam" in der Mitte, der die Knarren austeilt. Dann stimmt's! zwinkern


Oha, mal wieder eine knackige Verschwörungstheorie von unserem dynamischen Duo.

https://www.srf.ch/news/international/brisanter-bericht-woher-der-is-seine-waffen-hatte

Zitat:
Auffallend auch: IS-Kämpfer besassen teils exakt dieselben Waffen mit fortlaufenden Seriennummern wie die aus dem, von den USA, den Golfstaaten oder dem Iran unterstützten Milizen. Zum Teil erbeutete der IS diese Waffen im Kampf, zum Teil kooperierten sogenannte «gute Rebellen» weit enger mit dem IS, als man das im Westen wahrhaben wollte. Und sehr häufig lief der Waffenhandel über dubiose Mittelsmänner, die nicht bloss die von den Lieferländern gewünschten Truppen versorgten, sondern den IS gleich mit. Es fehlte also eine wirksame Kontrolle über den Endverbraucher. Grobfahrlässig angesichts der Natur des Syrien-Konflikts.


Zwei Drittel der Waffen wurden sogar in Russland, China und Rumänien hergestellt. Hm. Die sind wohl vom Laster gefallen.


Die Amis mischen aber fleißig im Syrienkrieg mit, die Russen gucken dort unten nur zu! freakteach



Die Russen sind Verbündete der syrischen Regierung und mit deren Einverständnis in Syrien. Die Einmischung der Amerikaner in Syrien kommt völkerrechtlich gesehen einer militärischen Aggression gegen Syrien gleich.

Oder versuche Dir mal vorszustellen die Schweiz wuerde eine allemannische Rebellion in Deutschland anstacheln und unterstuetzen weil sie die Merkelregierung weg haben will und die USA wuerden ihren Bündnispflichten gegenueber Deutschland nachkommen und gegen mit der Schweiz verbündete allemannische Aufstaendische vorgehen als die die Überhand gewinnen. Waere der Einsatz der Amerikaner dann auch mit der Aggression der Schweiz auch nur irgendwie vergleichbar?
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Beitrag(#2179498) Verfasst am: 26.05.2019, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Trump: "They never wanna leave, they always wanna fight."

Trump spricht über den MIC? Überrascht
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Alchemist
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Beitrag(#2179511) Verfasst am: 26.05.2019, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Trump: "They never wanna leave, they always wanna fight."

Trump spricht über den MIC? Überrascht


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