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Ein Vorschlag zum Gendersprech
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3702

Beitrag(#2194082) Verfasst am: 03.11.2019, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

step hat folgendes geschrieben:
Hmm ... wenn man die Gehälter der Führungspersonen radikal niedrig hielte, ist aber auch nix für die Frauen getan. Also wie willst Du es angehen?


Was genau? Die Unterrepräsentanz von Frauen in bestimmten Positionen? Kommt auf die Ursachen an. Ich hab aber nicht grundsätzlich was gegen Quoten, nur ist Geschlechterparität für mich kein Wert an sich. Natürlich ist eine starke Unterrepräsentanz ein Anzeichen für einen gesellschaftlichen Mißstand, aber zu glauben, dass durch die Protegierung einiger Angehöriger der unterrepräsentierten Gruppe dieser Mißstand beseitigt wird, erscheint mir dann doch etwas zu simpel gedacht. Liegt es zum Beispiel daran, dass die Männer, die schon "drin" sind, untereinander klüngeln, wird mit Quoten an diesem Problem vermutlich nichts geändert, außer, dass in ein paar Jahren auch ein paar Frauen dem Klüngel frönen können. Toller Erfolg.

Aber das Thema gehört eigentlich nicht mehr in diesen Thread.
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alois
antichristlich+antiislamisch



Anmeldungsdatum: 11.06.2017
Beiträge: 51

Beitrag(#2194200) Verfasst am: 04.11.2019, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 41652
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2194202) Verfasst am: 04.11.2019, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.



Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....



Gröhl...
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alois
antichristlich+antiislamisch



Anmeldungsdatum: 11.06.2017
Beiträge: 51

Beitrag(#2194209) Verfasst am: 04.11.2019, 20:50    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:

Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


Gröhl...

Tja.

Natürlich finde ich nicht alles gut, was in dem Artikel steht.
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 16729

Beitrag(#2194216) Verfasst am: 04.11.2019, 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.


Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


Gröhl...


Das zur Abwechslung mal andersrum zu machen, ist selbstverständlich eine Möglichkeit - die übrigens ganz gelegentlich auch schon angewendet wurde. Du demonstrierst hier nur wieder deine Beschränktheit bei solchen Themen.
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 41652
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2194228) Verfasst am: 04.11.2019, 22:44    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.


Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


Gröhl...


Das zur Abwechslung mal andersrum zu machen, ist selbstverständlich eine Möglichkeit - die übrigens ganz gelegentlich auch schon angewendet wurde. Du demonstrierst hier nur wieder deine Beschränktheit bei solchen Themen.



....und Du nur Deine Humorlosigkeit. Auf den Arm nehmen
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Grey
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Beiträge: 1986
Wohnort: Raccoon City

Beitrag(#2194270) Verfasst am: 05.11.2019, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Wo es dagegen Eingang in die Sprache gefunden hat ("Liebe Bürgerinnen und Bürger" als ein Beispiel von vielen) hat es eher zur Verfestigung der Geschlechterunterschiede beigetragen, als sie zu beseitigen.

Inwiefern?

„Liebe Bürgerinnen und Bürger“ betont die Unterschiede, als wenn das zwei unterschiedliche Gruppen wären,

Sind sie ja auch: zwei Gruppen innerhalb einer.


Und was ist mit den Diversen (d)? Die werden wieder unterschlagen. Wie wäre es mit "Liebe Diverse"?
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Zumsel
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 3702

Beitrag(#2194277) Verfasst am: 05.11.2019, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Grey hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
astarte hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:

Wo es dagegen Eingang in die Sprache gefunden hat ("Liebe Bürgerinnen und Bürger" als ein Beispiel von vielen) hat es eher zur Verfestigung der Geschlechterunterschiede beigetragen, als sie zu beseitigen.

Inwiefern?

„Liebe Bürgerinnen und Bürger“ betont die Unterschiede, als wenn das zwei unterschiedliche Gruppen wären,

Sind sie ja auch: zwei Gruppen innerhalb einer.


Und was ist mit den Diversen (d)? Die werden wieder unterschlagen. Wie wäre es mit "Liebe Diverse"?


Hab ich in zumindest in Emails tatsächlich schon gelesen, diese Ansprache.
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Alchemist
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Beiträge: 22290
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2194283) Verfasst am: 05.11.2019, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.


Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


Gröhl...


Das zur Abwechslung mal andersrum zu machen, ist selbstverständlich eine Möglichkeit - die übrigens ganz gelegentlich auch schon angewendet wurde. Du demonstrierst hier nur wieder deine Beschränktheit bei solchen Themen.


bernie ist nunmal der uwebus des Feminismus Mit den Augen rollen
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beachbernie
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Beitrag(#2194300) Verfasst am: 05.11.2019, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.


Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


Gröhl...


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bernie ist nunmal der uwebus des Feminismus Mit den Augen rollen



Weil der Feminismus ja so furchtbar wissenschaftlich ist. Sehr glücklich


Merke Dir doch endlich mal, dass Feminismus keine Wissenschaft ist, sondern eine Ideologie!
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Alchemist
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Beitrag(#2194306) Verfasst am: 05.11.2019, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
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Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


Gröhl...


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bernie ist nunmal der uwebus des Feminismus Mit den Augen rollen



Weil der Feminismus ja so furchtbar wissenschaftlich ist. Sehr glücklich


Merke Dir doch endlich mal, dass Feminismus keine Wissenschaft ist, sondern eine Ideologie!


Uwebus ist nicht nur wissenschaftlich gesehen ein Ignorant und Laie, sondern auch soziologisch und was weiß ich noch.
Daher passt das ziemlich gut.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 41652
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2194308) Verfasst am: 05.11.2019, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.


Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


Gröhl...


Das zur Abwechslung mal andersrum zu machen, ist selbstverständlich eine Möglichkeit - die übrigens ganz gelegentlich auch schon angewendet wurde. Du demonstrierst hier nur wieder deine Beschränktheit bei solchen Themen.


bernie ist nunmal der uwebus des Feminismus Mit den Augen rollen



Weil der Feminismus ja so furchtbar wissenschaftlich ist. Sehr glücklich


Merke Dir doch endlich mal, dass Feminismus keine Wissenschaft ist, sondern eine Ideologie!


Uwebus ist nicht nur wissenschaftlich gesehen ein Ignorant und Laie, sondern auch soziologisch und was weiß ich noch.
Daher passt das ziemlich gut.



Ja und? Feminismus ist trotzdem eine Ideologie und keine Wissenschaft, auch keine Geisteswissenschaft. Schulterzucken


Stell Dir vor. Ich bin nicht nur der uwebus des Feminismus, sondern auch der "uwebus" des Rassismus, des Marxismus, des Neoliberalismus, des Islamismus.......

Und ausserdem noch stolz darauf, wenn das mal einem auffällt, auch wenn das nur jemand ist, der mit dem echten uwebus gemeinsam hat, dass er den Unterschied zwischen Ideologie und Wissenschaft nicht begriffen hat und deshalb etwas verschroben und komisch rueberkommt. Sehr glücklich
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 22290
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2194327) Verfasst am: 05.11.2019, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
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Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.


Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


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Das zur Abwechslung mal andersrum zu machen, ist selbstverständlich eine Möglichkeit - die übrigens ganz gelegentlich auch schon angewendet wurde. Du demonstrierst hier nur wieder deine Beschränktheit bei solchen Themen.


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Weil der Feminismus ja so furchtbar wissenschaftlich ist. Sehr glücklich


Merke Dir doch endlich mal, dass Feminismus keine Wissenschaft ist, sondern eine Ideologie!


Uwebus ist nicht nur wissenschaftlich gesehen ein Ignorant und Laie, sondern auch soziologisch und was weiß ich noch.
Daher passt das ziemlich gut.



Ja und? Feminismus ist trotzdem eine Ideologie und keine Wissenschaft, auch keine Geisteswissenschaft. Schulterzucken

Stell Dir vor. Ich bin nicht nur der uwebus des Feminismus, sondern auch der "uwebus" des Rassismus, des Marxismus, des Neoliberalismus, des Islamismus.......


Nein, das bist du nicht. Offenbar verstehst du mich nicht. Und langsam wird es lächerlich.
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 41652
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2194336) Verfasst am: 05.11.2019, 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Alchemist hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.


Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


Gröhl...


Das zur Abwechslung mal andersrum zu machen, ist selbstverständlich eine Möglichkeit - die übrigens ganz gelegentlich auch schon angewendet wurde. Du demonstrierst hier nur wieder deine Beschränktheit bei solchen Themen.


bernie ist nunmal der uwebus des Feminismus Mit den Augen rollen



Weil der Feminismus ja so furchtbar wissenschaftlich ist. Sehr glücklich


Merke Dir doch endlich mal, dass Feminismus keine Wissenschaft ist, sondern eine Ideologie!


Uwebus ist nicht nur wissenschaftlich gesehen ein Ignorant und Laie, sondern auch soziologisch und was weiß ich noch.
Daher passt das ziemlich gut.



Ja und? Feminismus ist trotzdem eine Ideologie und keine Wissenschaft, auch keine Geisteswissenschaft. Schulterzucken

Stell Dir vor. Ich bin nicht nur der uwebus des Feminismus, sondern auch der "uwebus" des Rassismus, des Marxismus, des Neoliberalismus, des Islamismus.......


Nein, das bist du nicht. Offenbar verstehst du mich nicht. Und langsam wird es lächerlich.


Und bezeichnenderweise hast Du genau das, was Deinen Vorwurf als so lächerlich entlarvt, weggekürzt, bevor Du auf meinen Beitrag geantwortet hast. Sehr glücklich
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Alchemist
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Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 22290
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2194339) Verfasst am: 05.11.2019, 20:45    Titel: Antworten mit Zitat

Es spielt für meine Analogie überhaupt keine Rolle ob das nun wissenschaft oder Ideologie ist. Ein uwebus kann weder das eine noch das andere.
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 16729

Beitrag(#2194342) Verfasst am: 05.11.2019, 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.


Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


Gröhl...


Das zur Abwechslung mal andersrum zu machen, ist selbstverständlich eine Möglichkeit - die übrigens ganz gelegentlich auch schon angewendet wurde. Du demonstrierst hier nur wieder deine Beschränktheit bei solchen Themen.


bernie ist nunmal der uwebus des Feminismus Mit den Augen rollen

Weil der Feminismus ja so furchtbar wissenschaftlich ist. Sehr glücklich

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Vorausgesetzt, diesen merkwürdigen Ideologiebegriff mal zu akzeptieren:
Dann ist die Frage, ob frau das Femininum auch als sog. generisches Femininum benutzen kann, bei dem männliche Personen "mitgemeint" sind (genau wie beim sog. generischen Maskulinum), immer noch keine "ideologische" Frage, sondern eine sprachwissenschaftliche. Antwort: Ja, kann frau. Die Rezipientinnen müssen dann aus dem Kontext erschließen, ob nur Frauen gemeint sind oder auch Männer, und das ist nicht zwingend eindeutig - aber das ist beim sog. generischen Maskulinum nicht anders. (Ich habe von Pusch mal eine kleine Sammlung von Beispieltexten gelesen, bei denen frau deutlich über die Hälfte des Textes annehmen würde, dass generisches Maskulinum verwendet wird und beide Geschlechter gemeint sind - und dann kommt auf einmal eine Textstelle, die klar macht, dass eben doch nur Männer im Blick sind.) Sobald die Idee, dass das jefraud machen könnte, angekommen ist - ob aus dem Wissen um die Diskussion, einen klaren Kontext des Textes oder einen Hinweis - funktioniert es genau so gut oder schlecht wie das generische Maskulinum.

Die "ideologische" Frage ist lediglich, ob frau das machen soll.

Indem du dich wortlos und ohne jede Begründung darüber lustig gemacht hast, hast du dich erst mal als Ignorant gezeigt, der sich auf beide Fragestellungen gar nicht erst einlässt. Da du auch nicht klar gemacht hast, über welche Fragestellung du dich lustig gemacht hast ("können" oder "sollen"), hast du daher nicht klar gemacht, ob du dich auf der sprachwissenschaftlichen oder der "ideologischen" Ebene bewegst - nicht deine Leserinnen.

Falls du die sprachwissenschaftliche Ebene meinst, bist du in dieser Hinsicht schlicht ein Ignorant. Denn, wie gesagt: Natürlich kann frau das Femininum so benutzen. Falls du die "ideologische" Ebene meinst, machst du dich über ein ernsthaftes, berechtigtes Anliegen - die Sichtbarkeit der Frauen in der Kommunikation - lustig, bist also in dieser Hinsicht ein Ignorant.

Indem du jetzt in der Rechtfertigung des ignoranten Verhaltens nicht über den konkreten Diskussionsgegenstand sprichst, sondern über "den Feminismus", der ach so unwissenschaftlich wäre, zeigst du dich wiederum als Ignorant, den die konkrete Diskussion gar nicht interessiert, sondern der sich schlicht aus Prinzip - nämlich der ideologischen Gegnerschaft zum Feminismus - über die Frage lustig macht.

Also, du zeigst dich in vielfacher Hinsicht als Ignorant und außerdem als - nach deinem komischen Wortgebrauch - ideologiegetrieben. Da passt Alchemists Charakterisierung sehr gut.
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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smallie
resistent!?



Anmeldungsdatum: 02.04.2010
Beiträge: 3014

Beitrag(#2194351) Verfasst am: 05.11.2019, 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

So. Jetzt habt ihr's geschafft. nee

Ich werde auf unbestimmte Zeit im generischen Femininum schreiben. Mal sehen, wo das hinführt, wie leicht oder wie schwer das ist.



















Und ob sich Schabernack damit treiben läßt. Pfeifen
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"There are two hard things in computer science: cache invalidation, naming things, and off-by-one errors."
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beachbernie
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Beitrag(#2194354) Verfasst am: 05.11.2019, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
alois hat folgendes geschrieben:
Interessant:
https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache
Zitat:
Herauskommen würde vermutlich, dass es eine neutrale Form ohne Suffix gibt und drei Endungen: für männlich, weiblich und non-binär.

Das wäre gerecht und die naheliegende Lösung, wenn wir alle drei Geschlechter genau benennen wollen.
Der Sprachforscher Matthias Behlert hat ein solches System schon in den Neunzigerjahren vorgeschlagen.


Zitat:
....Wir müssen die Gesellschaft daran gewöhnen, dass es auch Frauen gibt, also zum Beispiel das generische Femininum statt des generischen Maskulinums verwenden....


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Weil der Feminismus ja so furchtbar wissenschaftlich ist. Sehr glücklich

Merke Dir doch endlich mal, dass Feminismus keine Wissenschaft ist, sondern eine Ideologie!

Vorausgesetzt, diesen merkwürdigen Ideologiebegriff mal zu akzeptieren:
Dann ist die Frage, ob frau das Femininum auch als sog. generisches Femininum benutzen kann, bei dem männliche Personen "mitgemeint" sind (genau wie beim sog. generischen Maskulinum), immer noch keine "ideologische" Frage, sondern eine sprachwissenschaftliche. Antwort: Ja, kann frau. Die Rezipientinnen müssen dann aus dem Kontext erschließen, ob nur Frauen gemeint sind oder auch Männer, und das ist nicht zwingend eindeutig - aber das ist beim sog. generischen Maskulinum nicht anders. (Ich habe von Pusch mal eine kleine Sammlung von Beispieltexten gelesen, bei denen frau deutlich über die Hälfte des Textes annehmen würde, dass generisches Maskulinum verwendet wird und beide Geschlechter gemeint sind - und dann kommt auf einmal eine Textstelle, die klar macht, dass eben doch nur Männer im Blick sind.) Sobald die Idee, dass das jefraud machen könnte, angekommen ist - ob aus dem Wissen um die Diskussion, einen klaren Kontext des Textes oder einen Hinweis - funktioniert es genau so gut oder schlecht wie das generische Maskulinum.

Die "ideologische" Frage ist lediglich, ob frau das machen soll.

Indem du dich wortlos und ohne jede Begründung darüber lustig gemacht hast, hast du dich erst mal als Ignorant gezeigt, der sich auf beide Fragestellungen gar nicht erst einlässt. Da du auch nicht klar gemacht hast, über welche Fragestellung du dich lustig gemacht hast ("können" oder "sollen"), hast du daher nicht klar gemacht, ob du dich auf der sprachwissenschaftlichen oder der "ideologischen" Ebene bewegst - nicht deine Leserinnen.

Falls du die sprachwissenschaftliche Ebene meinst, bist du in dieser Hinsicht schlicht ein Ignorant. Denn, wie gesagt: Natürlich kann frau das Femininum so benutzen. Falls du die "ideologische" Ebene meinst, machst du dich über ein ernsthaftes, berechtigtes Anliegen - die Sichtbarkeit der Frauen in der Kommunikation - lustig, bist also in dieser Hinsicht ein Ignorant.

Indem du jetzt in der Rechtfertigung des ignoranten Verhaltens nicht über den konkreten Diskussionsgegenstand sprichst, sondern über "den Feminismus", der ach so unwissenschaftlich wäre, zeigst du dich wiederum als Ignorant, den die konkrete Diskussion gar nicht interessiert, sondern der sich schlicht aus Prinzip - nämlich der ideologischen Gegnerschaft zum Feminismus - über die Frage lustig macht.

Also, du zeigst dich in vielfacher Hinsicht als Ignorant und außerdem als - nach deinem komischen Wortgebrauch - ideologiegetrieben. Da passt Alchemists Charakterisierung sehr gut.


Dröseln wir mal auf.

Ich habe mir erlaubt darueber zu lachen, dass irgendwer ernsthaft behauptet, dass man die Gesellschaft erst daran gewöhnen muesste, dass es auch Frauen gibt. Das ist ein absolut lächerlicher Blödsinn. Die Hälfte der Menschheit besteht aus Frauen. Man darf also ruhig davon ausgehen, dass jeder schon mehrere dieser scheuen Wesen gesehen hat. Und wenn man dann noch vorschlägt diese Gewöhnung vermittels der Verwendung des generischen Femininums erreichen zu wollen, nun ja, das ist dann so weltfremd, da kann kein Mensch eigentlich mehr ernst bleiben. Sehr glücklich

Das ist alles. Und ja, ich finde sowas lustig und wenn ich etwas lustig finde, dann lache ich auch schon mal drüber. Ich bin halt ein Mensch, der Humor liebt, besonders den unfreiwilligen.

Noch mehr musste ich lachen als Alchemist darauf meinte mich mit uwebus vergleichen zu muessen, der seine Berühmtheit hier im Forum dadurch erworben hat, dass er ganze komplizierte, allgemein anerkannte, naturwissenschaftliche Theoriegebäude meint in die Tonne treten zu koennen, erkennbar ohne dass er die Kompetenz besitzt auf dem Gebiet der theoretischen Physik ueberhaupt mitreden zu koennen.

Die einzige Erklärung dafuer, dass Alchemist mich hier als "uwebus des Feminismus" bezeichnet, ist nun, dass Alchemist irgendwie der Ansicht zu sein scheint, dass es sich bei der theoretischen Physik und dem Feminismus um vergleichbare exakte Wissenschaften handelt und ja, darueber pruste ich dann richtig los.

Fuer mich ist der Feminismus eine Ideologie, aber das ist hier zunaechst mal nicht das Entscheidende, deshalb will ich an dieser Stelle auch gar nicht darauf beharren, man kann das vielleicht auch Kult, Philosophie, Religion oder auch Interessenvertretung nennen. Entscheidend ist, dass Feminismus keine Wissenschaft ist, nie gewesen ist und auch in der Verkleidung "Genderwissenschaft" nie eine sein wird.

Und so ganz nebenbei ist hier auch zu sehen, wie sehr in diesem Bereich die Grenze zwischen Feminismus und "Genderwissenschaft" verwischt bis nicht existent ist, also zwischen Ideologie (oder wie man das auch immer nennen will) und (behaupteter) Wissenschaft. Es haette von seiner Warte aus naemlich mehr Sinn gemacht mich zum "uwebus der Genderwissenschaft" zu erklaeren. Das hat er aber nicht und das ist ein weiteres Indiz dafuer, dass ich mit meiner Meinung, dass es sich bei der "Genderwissenschaft" um gar keine Wissenschaft handelt, sondern dass uns hier lediglich die Ideologie des Feminismus als Wissenschaft verkleidet als nicht hinterfragter verkauft werden soll. Wofür ich ja auch immer als "ignorant" angegriffen werde, was ja auch eines Deiner Lieblingswörter zu sein scheint, wenn es Kritik am Feminismus/Genderismus zu diffamieren gilt.

Wenn selbst Verteidiger und Anhänger von Feminismus und Genderwissenschafter offensichtlich keinen Unterschied zwischen diesen beiden Dingen wahrnehmen, warum sollte ich als deren Kritiker dies tun? zwinkern
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



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Beitrag(#2194355) Verfasst am: 05.11.2019, 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

smallie hat folgendes geschrieben:
So. Jetzt habt ihr's geschafft. nee

Ich werde auf unbestimmte Zeit im generischen Femininum schreiben. Mal sehen, wo das hinführt, wie leicht oder wie schwer das ist.



















Und ob sich Schabernack damit treiben läßt. Pfeifen



Ich freue mich ganz ehrlich darauf endlich an die Existenz von Frauen gewöhnt zu werden. Sehr glücklich
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



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Beitrag(#2194357) Verfasst am: 05.11.2019, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich habe mir erlaubt darueber zu lachen, dass irgendwer ernsthaft behauptet, dass man die Gesellschaft erst daran gewöhnen muesste, dass es auch Frauen gibt.

Ah, auf der Ebene hast du dich amüsiert. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Tut mir Leid, aber dann muss ich dir mitteilen, dass du einfach eine überspitzte Formulierung nicht als solche erkannt hast.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Pusch nicht ernsthaft glaubt, dass die Gesellschaft nicht wisse, dass es Frauen gibt, und deshalb daran "gewöhnt werden" müsse. Im Interview geht es klar (und mehrfach ausgesprochen) um sprachliche Sichtbarkeit, nicht um die Existenz an sich. Und deshalb ist das "gewöhnen" auch als Beendigung einer Missachtung qua Unsichtbarmachung gemeint. Das formuliert sie halt ein bisschen überspitzt - aber wer nicht Feministinnen ganz prinzipiell größtmögliche Blödheit unterstellen will, kann das aus dem Kontext leicht erkennen.
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beachbernie
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Beitrag(#2194369) Verfasst am: 06.11.2019, 04:00    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Ich habe mir erlaubt darueber zu lachen, dass irgendwer ernsthaft behauptet, dass man die Gesellschaft erst daran gewöhnen muesste, dass es auch Frauen gibt.

Ah, auf der Ebene hast du dich amüsiert. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Tut mir Leid, aber dann muss ich dir mitteilen, dass du einfach eine überspitzte Formulierung nicht als solche erkannt hast.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Pusch nicht ernsthaft glaubt, dass die Gesellschaft nicht wisse, dass es Frauen gibt, und deshalb daran "gewöhnt werden" müsse. Im Interview geht es klar (und mehrfach ausgesprochen) um sprachliche Sichtbarkeit, nicht um die Existenz an sich. Und deshalb ist das "gewöhnen" auch als Beendigung einer Missachtung qua Unsichtbarmachung gemeint. Das formuliert sie halt ein bisschen überspitzt - aber wer nicht Feministinnen ganz prinzipiell größtmögliche Blödheit unterstellen will, kann das aus dem Kontext leicht erkennen.


Soso. Man kann Frauen durch das generische Maskulinum unsichtbar machen und durch das generische Femininum wieder sichtbar. Lachen


Gut, dass Du mir den Zaubertrick gezeigt hast, vielleicht kann ich damit auf der naechsten Party glaenzen. Sehr glücklich


Eigentlich ist das doch alles bloss irrelevantes Blabla. Die Stellung der Frau in der Gesellschaft macht sich an ganz anderen Dingen fest und da gibt es indem letzten 100 Jahren ganz beachtliche Fortschritte zu verzeichnen, uebrigens die wichtigsten lange bevor das ganze Genderblabla erfunden wurde.


Jetzt darfst Du mich aber nicht falsch verstehen. Ich will niemandem verbieten das generische Femininum zu verwenden, auch nicht all die anderen schönen Sachen, mit denen die "Genderwissenschaft" unsere schnöde Welt beglückt. Jeder darf sagen, was er will und auch selbst bestimmen wie er dies tun will. Von mir aus koennen Leute wie Du auch im wöchentlichen Turnus ihr Vokabular wechseln um auch ja keine neueste Errungenschaft der "Genderwissenschaft" zu verpassen. Da habe ich rein gar nichts dagegen. Ihr dürft Euch dann aber nicht wundern, wenn niemand mehr mit Euch redet, weil Euch niemand mehr versteht. Gegen eines habe ich naemlich sehr wohl was, naemlich dagegen, dass ich Euren Sprachzirkus mitmachen soll. Ich behalte meine Sprache, so wie sie ist und auf dieses Recht beharre ich, genauso wie auf das Recht zu lachen, wenn ich etwas lustig finde.

Ansonsten empfehle ich den professionellen Sprtachverhunzern auch mal einen Zauberspruch zu erfinden, der macht, dass sie selbst sich daran gewöhnen, dass es ausserhalb ihres Elfenbeinturms auch noch eine ganze Welt mit vielen Menschen gibt, die ganz andere Probleme haben als die verbale Sichtbarmachung und Unsichtbarmachung ganzer Geschlechter, echte Probleme, die sich nicht durch generische Feminina lösen lassen.



Zum Schluss: Nein. Ich habe keine Angst, dass ich mich plötzlich in Luft aufloese, wenn Du das generische Femininum verwendest. Tu, was Du nicht lassen kannst. Ich werde deswegen nicht bei der Laurier Universität anrufen und Dir die dortige "gendered violence task force" auf den Hals hetzen. Sehr glücklich
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Bravopunk
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Beitrag(#2194372) Verfasst am: 06.11.2019, 04:40    Titel: Antworten mit Zitat

Du bist halt Teil der verlorenen Übergangsgeneration. Die gesegnete Herrengeneration, die dereinst damit aufgewachsen sein wird, für die das völlig normal ist, wird erst die wahre Bestimmung der Sprache durch ihre Übermenschlichkeit freigeschaltet haben. Denn so funktioniert Sprache ja, wie wir alle wissen. Ab der durchgegenderten Sprache wird auch jede weitere Entwicklung glücklicherweise völlig unnötig sein und dementsprechend einfach aufhören. Smilie Hosianna.
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Kramer
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Beitrag(#2194373) Verfasst am: 06.11.2019, 08:48    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Sobald die Idee, dass das jefraud machen könnte, angekommen ist - ob aus dem Wissen um die Diskussion, einen klaren Kontext des Textes oder einen Hinweis - funktioniert es genau so gut oder schlecht wie das generische Maskulinum.


Ja, sobald die Idee angekommen ist. Bis dahin wird das generische Feminimum aber für Irritationen sorgen.

Ich habe das neulich auf einer Internetseite beobachtet, die sich ansonsten kaum bis gar nicht mit dem Thema Feminismus beschäftigt. Ein Autor hat in einer Produktvorstellung durchgegenderte Sprache verwendet und im Kommentarbereich entbrannte eine Diskussion darüber, ob das denn jetzt nötig sei.
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beachbernie
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Beitrag(#2194391) Verfasst am: 06.11.2019, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Gott! Erbarmt sich denn keiner mit uns geschundenen Männern?

Was hatten wir frueher so viele Domänen, wo keine Frau was drin verloren hatte! Die Universitäten, die Politik, die Wirtschaft, die Tagesschau, das aktuelle Sportstudio.......!

Was ist uns denn noch geblieben? Die Herrentoilette als letzte Maennerbastion! Und selbst da haben die Genderista einen Weg gefunden, dass sich Weibsvolk einschleichen kann. Die brauchen neuerdings nur den Zauberspruch aufsagen "Ich identifiziere mich als Mann" und schwupp sind sie drin....


Lasst uns doch wenigstens das generische Maskulinum! Sehr glücklich
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Bravopunk
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Beitrag(#2194397) Verfasst am: 06.11.2019, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
Mein Gott! Erbarmt sich denn keiner mit uns geschundenen Männern?

Was hatten wir frueher so viele Domänen, wo keine Frau was drin verloren hatte! Die Universitäten, die Politik, die Wirtschaft, die Tagesschau, das aktuelle Sportstudio.......!

Was ist uns denn noch geblieben? Die Herrentoilette als letzte Maennerbastion! Und selbst da haben die Genderista einen Weg gefunden, dass sich Weibsvolk einschleichen kann. Die brauchen neuerdings nur den Zauberspruch aufsagen "Ich identifiziere mich als Mann" und schwupp sind sie drin....


Lasst uns doch wenigstens das generische Maskulinum! Sehr glücklich


Vor allem weil es Sinn ergibt als Klassifizierung von Gruppen von Individuen, die nicht näher bestimmt sind oder sein können, jedoch ein einziges Kriterium teilen anhand dessen man sie eben im Moment der Klassifizierung erkennen kann. Smilie

Die Herrentoilette war übrigens schon lange nicht mehr unser. Die wurde schon regelmäßig von Feindkräften besetzt und geschändet, sobald deren eigene Heimatbasis zerstört oder überfüllt war, um mal leicht militaristisch daher zu kommen. Cool
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alois
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Beitrag(#2194416) Verfasst am: 06.11.2019, 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

alois hat folgendes geschrieben:
...
Damit "Soldat" nicht mehr explizit als männlich empfunden wird, müsste
man für eine Übergangszeit häufiger von "Soldatinen und Soldatonen" reden.

Ausserdem könnte man statt "der Soldat" sagen "das Soldat".

Oder "de Soldat".

Das "de" gibt es im Niederländischen und wird
in dem oben von mir verlinkten Artikel erwähnt.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2194423) Verfasst am: 07.11.2019, 01:14    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Sobald die Idee, dass das jefraud machen könnte, angekommen ist - ob aus dem Wissen um die Diskussion, einen klaren Kontext des Textes oder einen Hinweis - funktioniert es genau so gut oder schlecht wie das generische Maskulinum.


Ja, sobald die Idee angekommen ist. Bis dahin wird das generische Feminimum aber für Irritationen sorgen.

It's not an bug, it's a feature. Dass es zu Irritationen kommt, ist klar und auch erwünscht - das ist aber etwas anderes als Unverständlichkeit.

Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich habe das neulich auf einer Internetseite beobachtet, die sich ansonsten kaum bis gar nicht mit dem Thema Feminismus beschäftigt. Ein Autor hat in einer Produktvorstellung durchgegenderte Sprache verwendet und im Kommentarbereich entbrannte eine Diskussion darüber, ob das denn jetzt nötig sei.

Das hört sich aber so an, als hätten die Diskussionsteilnehmer ganz gut verstanden, was da passiert.
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Bravopunk
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Beitrag(#2194428) Verfasst am: 07.11.2019, 06:32    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Sobald die Idee, dass das jefraud machen könnte, angekommen ist - ob aus dem Wissen um die Diskussion, einen klaren Kontext des Textes oder einen Hinweis - funktioniert es genau so gut oder schlecht wie das generische Maskulinum.


Ja, sobald die Idee angekommen ist. Bis dahin wird das generische Feminimum aber für Irritationen sorgen.

It's not an bug, it's a feature. Dass es zu Irritationen kommt, ist klar und auch erwünscht - das ist aber etwas anderes als Unverständlichkeit.

Kramer hat folgendes geschrieben:
Ich habe das neulich auf einer Internetseite beobachtet, die sich ansonsten kaum bis gar nicht mit dem Thema Feminismus beschäftigt. Ein Autor hat in einer Produktvorstellung durchgegenderte Sprache verwendet und im Kommentarbereich entbrannte eine Diskussion darüber, ob das denn jetzt nötig sei.

Das hört sich aber so an, als hätten die Diskussionsteilnehmer ganz gut verstanden, was da passiert.
(fett von mir)

Höhö. Cool
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beachbernie
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Beitrag(#2194449) Verfasst am: 07.11.2019, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Sobald die Idee, dass das jefraud machen könnte, angekommen ist - ob aus dem Wissen um die Diskussion, einen klaren Kontext des Textes oder einen Hinweis - funktioniert es genau so gut oder schlecht wie das generische Maskulinum.


Ja, sobald die Idee angekommen ist. Bis dahin wird das generische Feminimum aber für Irritationen sorgen.

It's not an bug, it's a feature. Dass es zu Irritationen kommt, ist klar und auch erwünscht - das ist aber etwas anderes als Unverständlichkeit.



Auch bei mir ist es kein bug, sondern ein feature, wenn meine Zwischenrufe zu Irritationen bei Leuten wie Dir führen. Winken
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alois
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Beitrag(#2194616) Verfasst am: 10.11.2019, 05:50    Titel: Antworten mit Zitat

alois hat folgendes geschrieben:
Die Anregung zu meinem Vorschlag habe ich von hier:
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Man-n-oder-Frau-oder-Trans/Im-Grunde-fehlt-das-maennliche-Suffix/posting-33483363/show/

Schon vorher wurde satirisch die männliche Endung -er hier vorgeschlagen:
https://www.der-postillon.com/2017/11/gleichberechtigung-er.html

Hatte ich damals verpasst und ändert nichts daran, dass ich zu meinem Vorschlag stehe.
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