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Krawall, Randale, Plünderung, Vandalismus, Straßenschlacht: warum?
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17673

Beitrag(#2215885) Verfasst am: 22.06.2020, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Anlass für die Randale war, dass die "Partyszene" in Stuttgart, sich nicht an die "Abstandsregel" gehalten hatte. Daraufhin hat die Polizei Drogenkontrolle gemacht.

Da ist keine Logik drin. Es sei denn, die Polizei hätte die Drogen als reinen Vorwand für Kontrollen genommen.
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17673

Beitrag(#2215886) Verfasst am: 22.06.2020, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

- Die Strafverfolgung findet häufig aufgrund rassistischen racial profilings statt, ja ist oft geradezu selbst wieder ein Vorwand, um rassistisch kategorisierte Menschen häufiger kontrollieren zu können (um dabei zB evtl. Leute ohne Ausweis zu entdecken).

Das wäre dann kein racial profiling sondern schlicht Polizeierfahrung.

Unsinn. Das wäre der Missbrauchs des angeblichen Verdachts des einen Kontrolldelikts (Delikt, das erst durch Kontrolle auffällt, im Gegensatz zu einem Delikt, das durch Schädigung eines anderen auffällt) "Drogenbesitz" um das andere Kontrolldelikt "keine korrekten Papiere" zu entdecken, mittels bewusster Diskriminierung rassistisch kategorisierter Menschen.

"Polizeierfahrung" Lachen ... klar, wenn "migrantisch" kategorisierte Jugendliche 10mal so oft kontrolliert werden wie "weiße", macht die Polizei die "Erfahrung", dass sie ganz oft bei ersteren Drogen findet und ganz selten bei letzteren. "Polizeierfahrung" ist doch nichts als ein anderes Wort für "in der Polizei kultivierte Vorurteile".

DonMartin hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Diese Punkte finde ich erst mal nicht abwegig, und ebenso nicht, dass das Hanfverbot damit Keawallen förderlich sein könnte.
Und ausnahmsweise ist das Hanfverbot hier nicht an den Haaren zu einem völlig fremden Thema herbeigezogen worden, sondern spielt hier tatsächlich eine Rolle.

Das BtMG gehört zwar in die Tonne, trotzdem kann ich mich nicht erinnern, dass wir als Jugendliche aus Frust wg Durchsetzung des BtMG Innenstädte zerlegt und Menschen vermöbelt hätten.

Ja, du warst halt ein braves Bürschen. Tu nur bitte nucht so, als wären Krawalle von Jugendlichen ein prinzipiell neues Phänomen. S. Halbstarkenkrawalle in den 50ern.
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Alchemist
Luminous beings are we, not this crude matter.



Anmeldungsdatum: 03.08.2004
Beiträge: 23272
Wohnort: Hamburg

Beitrag(#2215905) Verfasst am: 22.06.2020, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Stimme aus Stuttgart:
https://www.spiegel.de/panorama/stuttgart-randale-pluenderungen-und-gewalt-gegen-polizisten-a-483cdf00-4084-4cba-8fcd-72c54f5ea5e2#kommentare
Zitat:

Ich denke, dass alle, die in Stuttgart wohnen, die Situation sehr genau einordnen können. Das mit der "Event Szene" ist ein seit Monaten, wenn nicht Jahren bekanntes Problem, vor dem die Politik die Augen bewusst verschließt und die Polizisten/Polizistinnen alleine dastehen lassen. Einfach mal morgens durch Stuttgart oder auch den Park im Norden Stuttgarts laufen und sich die kaputten Flaschen und den Müll der Event Szene ansehen. Niemand aus der Verwaltung macht sich offensichtlich die Mühe, mal in der Nacht oder am frühen Morgen durch Stuttgart zu gehen (auch nicht die, die nun wieder ein rigides Durchgreifen fordern). Und auch wenn es einigen nicht passt: natürlich sind da auch deutsche Jugendliche dabei, aber die teils hemmungslose Aggressivität gegen Polizei ("gibt gute Story auf soziale Medien") und das (aus Musikvideoclips bekannte) Verhalten gegenüber weiblichen Passanten kommt von jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund. Jeder der das abstreitet, lügt sich in die eigene Tasche - wie die Politik. Respekt und Danke an die Polizei und Rettungsdienst, die trotz allem für die normalen Bürger da sind - und besonderen Respekt für die Polizistinnen, die sich von den besagten Personen die meiste Respektlosigkeit anhören müssen



Toll, dass du immer irgendwie deine Ausländerfeindlichkeit bestätigt findest.
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"Does anybody remember laughter?"
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 2872

Beitrag(#2215907) Verfasst am: 22.06.2020, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Ja, du warst halt ein braves Bürschen. Tu nur bitte nucht so, als wären Krawalle von Jugendlichen ein prinzipiell neues Phänomen. S. Halbstarkenkrawalle in den 50ern.

Das gab es sogar 1962 einmal in exzessiver Form.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwabinger_Krawalle schrieb:
Zitat:
In der Nacht und an den folgenden vier Tagen kam es in der gesamten Umgebung der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) zu Straßenschlachten zwischen bis zu 40.000 vor allem jugendlichen Protestteilnehmern und zum Teil berittenen Polizisten.[1]

Der Anlass war ebenfalls nichtig, die Eskalation war dem Schlagstock-Einsatz der Polizei geschuldet und hat den späteren Terroristen Andreas Baader geprägt.

Bekannter wurden die Krawalle ab 1968, welche eine ganze Generation prägten.
_________________
72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2215909) Verfasst am: 23.06.2020, 01:47    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Das BtMG gehört zwar in die Tonne, trotzdem kann ich mich nicht erinnern, dass wir als Jugendliche aus Frust wg Durchsetzung des BtMG Innenstädte zerlegt und Menschen vermöbelt hätten.



Jo, zu Deiner Zeit brauchte man keinen Grund um z.B. eine "Tanzhalle" in Kleinholz zu verwandeln. Es reichte wenn man aus 'nem James Dean Film kam, sich irgendwie rebellisch fühlte und sich obendrauf noch kräftig Mut angetrunken hatte. Sehr glücklich
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fwo
Caterpillar D9



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Beitrag(#2215910) Verfasst am: 23.06.2020, 01:57    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

- Die Strafverfolgung findet häufig aufgrund rassistischen racial profilings statt, ja ist oft geradezu selbst wieder ein Vorwand, um rassistisch kategorisierte Menschen häufiger kontrollieren zu können (um dabei zB evtl. Leute ohne Ausweis zu entdecken).

Das wäre dann kein racial profiling sondern schlicht Polizeierfahrung.

Unsinn. Das wäre der Missbrauchs des angeblichen Verdachts des einen Kontrolldelikts (Delikt, das erst durch Kontrolle auffällt, im Gegensatz zu einem Delikt, das durch Schädigung eines anderen auffällt) "Drogenbesitz" um das andere Kontrolldelikt "keine korrekten Papiere" zu entdecken, mittels bewusster Diskriminierung rassistisch kategorisierter Menschen.

"Polizeierfahrung" Lachen ... klar, wenn "migrantisch" kategorisierte Jugendliche 10mal so oft kontrolliert werden wie "weiße", macht die Polizei die "Erfahrung", dass sie ganz oft bei ersteren Drogen findet und ganz selten bei letzteren. "Polizeierfahrung" ist doch nichts als ein anderes Wort für "in der Polizei kultivierte Vorurteile".
....

Mit anderen Worten: Erfahrungen, dass in einigen Städten bestimmte Teile der Kriminalität durch Organisationen geprägt sind, die landsmannschaftlich ausgeprägt sind, gehen immer nur auf in der Polizei kultivierte Vorurteile zurück? Ob das nun eine italienischen Mafia ist, die an einem Ort den Rauschgifthandel kontrolliert, oder mobile Einbrecherbanden aus Osteuropa, chilenische Einbrecherbanden in Frankfurt usw. alles nur Vorurteile der Polizei?

Oder kann es sein, dass dieses eigenartige Axiom, dass jegliche Art Kriminalität immer unter allen Menschen gleich verteilt sei, zu Vorurteilen gegenüber der Polizei führt?

Die Polizei ist zwar mit Sicherheit nicht perfekt, aber ein öffentlicher Laden, der letztlich realtiv gut kontrolliert ist. Kannst Du irgendeinen ähnlich gut kontrollierten Laden nennen, der die kriminelle Gleichverteilung, von der Du da ausgehst, empirisch belegt hat, oder argumentierst Du hier gerade mit Arbeitshypothesen, die noch nie überprüft wurden?
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43593
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2215912) Verfasst am: 23.06.2020, 03:50    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

- Die Strafverfolgung findet häufig aufgrund rassistischen racial profilings statt, ja ist oft geradezu selbst wieder ein Vorwand, um rassistisch kategorisierte Menschen häufiger kontrollieren zu können (um dabei zB evtl. Leute ohne Ausweis zu entdecken).

Das wäre dann kein racial profiling sondern schlicht Polizeierfahrung.

Unsinn. Das wäre der Missbrauchs des angeblichen Verdachts des einen Kontrolldelikts (Delikt, das erst durch Kontrolle auffällt, im Gegensatz zu einem Delikt, das durch Schädigung eines anderen auffällt) "Drogenbesitz" um das andere Kontrolldelikt "keine korrekten Papiere" zu entdecken, mittels bewusster Diskriminierung rassistisch kategorisierter Menschen.

"Polizeierfahrung" Lachen ... klar, wenn "migrantisch" kategorisierte Jugendliche 10mal so oft kontrolliert werden wie "weiße", macht die Polizei die "Erfahrung", dass sie ganz oft bei ersteren Drogen findet und ganz selten bei letzteren. "Polizeierfahrung" ist doch nichts als ein anderes Wort für "in der Polizei kultivierte Vorurteile".
....

Mit anderen Worten: Erfahrungen, dass in einigen Städten bestimmte Teile der Kriminalität durch Organisationen geprägt sind, die landsmannschaftlich ausgeprägt sind, gehen immer nur auf in der Polizei kultivierte Vorurteile zurück? Ob das nun eine italienischen Mafia ist, die an einem Ort den Rauschgifthandel kontrolliert, oder mobile Einbrecherbanden aus Osteuropa, chilenische Einbrecherbanden in Frankfurt usw. alles nur Vorurteile der Polizei?

....



Du hast die bayrische CSU bei Deiner Aufzaehlung vergessen. Sehr glücklich
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tillich (epigonal)
Prinz Ipienreiter



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 17673

Beitrag(#2215924) Verfasst am: 23.06.2020, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Erfahrungen, dass in einigen Städten bestimmte Teile der Kriminalität durch Organisationen geprägt sind, die landsmannschaftlich ausgeprägt sind, gehen immer nur auf in der Polizei kultivierte Vorurteile zurück? Ob das nun eine italienischen Mafia ist, die an einem Ort den Rauschgifthandel kontrolliert, oder mobile Einbrecherbanden aus Osteuropa, chilenische Einbrecherbanden in Frankfurt usw. alles nur Vorurteile der Polizei?

Das ist nicht "mit anderen Worten", sonder ein ganz anderer Bereich. Kriminelle Organisationen dieser Art deckt man nämlich nicht mit racial-profiling-Kontrollen auf, sondern mit echter Polizeiarbeit.

Oder glaubst du ernsthaft, die Polizei bekämpfe Einbrecherbanden, mafiöses Verbrechen, den großen Drogenhandel etc., indem sie alle [...] aussehenden Menschen an beliebigen Orten verstärkt kontrolliert?
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fwo
Caterpillar D9



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24719
Wohnort: im Speckgürtel

Beitrag(#2215925) Verfasst am: 23.06.2020, 13:15    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Erfahrungen, dass in einigen Städten bestimmte Teile der Kriminalität durch Organisationen geprägt sind, die landsmannschaftlich ausgeprägt sind, gehen immer nur auf in der Polizei kultivierte Vorurteile zurück? Ob das nun eine italienischen Mafia ist, die an einem Ort den Rauschgifthandel kontrolliert, oder mobile Einbrecherbanden aus Osteuropa, chilenische Einbrecherbanden in Frankfurt usw. alles nur Vorurteile der Polizei?

Das ist nicht "mit anderen Worten", sonder ein ganz anderer Bereich. Kriminelle Organisationen dieser Art deckt man nämlich nicht mit racial-profiling-Kontrollen auf, sondern mit echter Polizeiarbeit.

Oder glaubst du ernsthaft, die Polizei bekämpfe Einbrecherbanden, mafiöses Verbrechen, den großen Drogenhandel etc., indem sie alle [...] aussehenden Menschen an beliebigen Orten verstärkt kontrolliert?

Nicht alle [...] aussehenden Menschen an beliebigen Orten und bei bei allen Sparten der Kriminalität, aber bei bestimmten Sparten kann es an bestimmten Orten durchaus sinnvoll sein, bestimmt aussehende Menschen bevorzugt zu kontrollieren.

Wo ich Dir indirekt recht gebe, ist, dass der Erfolg derartiger Praktiken dokumentiert werden müsste. Sie sollten eingestellt werden, sobald sie nicht zu einer signifikant höheren Erfolgsrate führen. Bis dahin sollten wir bei dem relativen Rechtsstaat BRD davon ausgehen, dass die Polizei sachlich begründen kann, warum ihre üblichen Verdächtigen ihre üblichen Verdächtigen sind und nicht versuchen, die polizeiliche Statistik nur zum Ausdruck ihres latenten Rassismus zu erklären.

Bei den besonderen Erfahrungen, mit den die Migranten hierher kommen und ihrem besonderen kulturellen Hintergrund, den sie mitbringen, wäre es hochgradig verwunderlich, wenn sich dieser Hintergrund in den Fällen, in denen Migranten mit dem Gesetzt in Konflikt kommen, nicht statistisch bemerkbar machen würde.
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AdvocatusDiaboli
Proll vom linksalternativen Stammtisch



Anmeldungsdatum: 12.08.2003
Beiträge: 24256

Beitrag(#2215926) Verfasst am: 23.06.2020, 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Erfahrungen, dass in einigen Städten bestimmte Teile der Kriminalität durch Organisationen geprägt sind, die landsmannschaftlich ausgeprägt sind, gehen immer nur auf in der Polizei kultivierte Vorurteile zurück? Ob das nun eine italienischen Mafia ist, die an einem Ort den Rauschgifthandel kontrolliert, oder mobile Einbrecherbanden aus Osteuropa, chilenische Einbrecherbanden in Frankfurt usw. alles nur Vorurteile der Polizei?

Das ist nicht "mit anderen Worten", sonder ein ganz anderer Bereich. Kriminelle Organisationen dieser Art deckt man nämlich nicht mit racial-profiling-Kontrollen auf, sondern mit echter Polizeiarbeit.

Oder glaubst du ernsthaft, die Polizei bekämpfe Einbrecherbanden, mafiöses Verbrechen, den großen Drogenhandel etc., indem sie alle [...] aussehenden Menschen an beliebigen Orten verstärkt kontrolliert?

Nicht alle [...] aussehenden Menschen an beliebigen Orten und bei bei allen Sparten der Kriminalität, aber bei bestimmten Sparten kann es an bestimmten Orten durchaus sinnvoll sein, bestimmt aussehende Menschen bevorzugt zu kontrollieren.

Wo ich Dir indirekt recht gebe, ist, dass der Erfolg derartiger Praktiken dokumentiert werden müsste. Sie sollten eingestellt werden, sobald sie nicht zu einer signifikant höheren Erfolgsrate führen. Bis dahin sollten wir bei dem relativen Rechtsstaat BRD davon ausgehen, dass die Polizei sachlich begründen kann, warum ihre üblichen Verdächtigen ihre üblichen Verdächtigen sind und nicht versuchen, die polizeiliche Statistik nur zum Ausdruck ihres latenten Rassismus zu erklären.

Bei den besonderen Erfahrungen, mit den die Migranten hierher kommen und ihrem besonderen kulturellen Hintergrund, den sie mitbringen, wäre es hochgradig verwunderlich, wenn sich dieser Hintergrund in den Fällen, in denen Migranten mit dem Gesetzt in Konflikt kommen, nicht statistisch bemerkbar machen würde.


Nur: woran erkennt man den Migranten? Für Deutsche, die eben nicht migriert sind, hier geboren wurden, aber anders aussehen wie der fwo, ist das natürlich ein diskriminierendes Erlebnis. Und was heißt schon kultureller Hintergrund? Wenn fwo auf offener Straße Volksmusik hört, ist das auch schon ein Grund mal die Personalien aufzunehmen?
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fwo
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Beitrag(#2215931) Verfasst am: 23.06.2020, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
....
Nur: woran erkennt man den Migranten? Für Deutsche, die eben nicht migriert sind, hier geboren wurden, aber anders aussehen wie der fwo, ist das natürlich ein diskriminierendes Erlebnis. Und was heißt schon kultureller Hintergrund? Wenn fwo auf offener Straße Volksmusik hört, ist das auch schon ein Grund mal die Personalien aufzunehmen?

Nur nebenbei:
Der fwo wurde früher wegen seiner sehr dunklen Haare regelmäßig als Migrant "erkannt" und hat ohne Schwierigkeiten damit gelebt. Ich habe auch eine Weile damit gelebt, regelmäßig auf meinen Baader-Meinhof-Hintergrund überprüft zu werden, obwohl ich nie in meinem Leben mit denen sympathisiert habe. Na und?

Ansonsten gehe ich davon aus, dass es da unterschiedliche Mischungen aus Kultur und "Milljöh" gibt, die in Frankfurt/M anders ausehen werden als in Kreuzberg oder auf dem Hamburger Kiez oder auch hier auf dem Land. Aber dass es da kaum einen bundeseinheitlichen Standard geben kann, heißt dann nur, dass an unterschiedlichen Standorten unterschiedliche Erfahrungen gesammelt werden. Das spricht aber nicht gegen die Effektivität eines solchen Verfahrens.
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vrolijke
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Beitrag(#2215932) Verfasst am: 23.06.2020, 16:42    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
....
Nur: woran erkennt man den Migranten? Für Deutsche, die eben nicht migriert sind, hier geboren wurden, aber anders aussehen wie der fwo, ist das natürlich ein diskriminierendes Erlebnis. Und was heißt schon kultureller Hintergrund? Wenn fwo auf offener Straße Volksmusik hört, ist das auch schon ein Grund mal die Personalien aufzunehmen?

Nur nebenbei:
Der fwo wurde früher wegen seiner sehr dunklen Haare regelmäßig als Migrant "erkannt" und hat ohne Schwierigkeiten damit gelebt. Ich habe auch eine Weile damit gelebt, regelmäßig auf meinen Baader-Meinhof-Hintergrund überprüft zu werden, obwohl ich nie in meinem Leben mit denen sympathisiert habe. Na und?

Woran man sehen kann, welchen Nutzen das hat. Mit den Augen rollen
Baader-Meinhof war ja deutlich an Migrationshintergrund zu erkennen. Lachen
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
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zelig
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Beitrag(#2215933) Verfasst am: 23.06.2020, 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Der fwo wurde früher wegen seiner sehr dunklen Haare regelmäßig als Migrant "erkannt" und hat ohne Schwierigkeiten damit gelebt. Ich habe auch eine Weile damit gelebt, regelmäßig auf meinen Baader-Meinhof-Hintergrund überprüft zu werden, obwohl ich nie in meinem Leben mit denen sympathisiert habe. Na und?


Wenn man den existentiellen Unterschied zwischen den Erfahrungen eines Migranten, und einen doch relativ behüteten Werdegang, auch wenn man den Ausweis kontrolliert bekam, so lapidar einebnet, dann sehe ich nicht viele Chancen, daß die Differenz überhaupt verstanden wird.
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vrolijke
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Beitrag(#2215936) Verfasst am: 23.06.2020, 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

zelig hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Der fwo wurde früher wegen seiner sehr dunklen Haare regelmäßig als Migrant "erkannt" und hat ohne Schwierigkeiten damit gelebt. Ich habe auch eine Weile damit gelebt, regelmäßig auf meinen Baader-Meinhof-Hintergrund überprüft zu werden, obwohl ich nie in meinem Leben mit denen sympathisiert habe. Na und?


Wenn man den existentiellen Unterschied zwischen den Erfahrungen eines Migranten, und einen doch relativ behüteten Werdegang, auch wenn man den Ausweis kontrolliert bekam, so lapidar einebnet, dann sehe ich nicht viele Chancen, daß die Differenz überhaupt verstanden wird.


fwo hat folgendes geschrieben:

Ich habe es vielleicht nicht so mit den Gefühlen
zwinkern
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zelig
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Anmeldungsdatum: 31.03.2004
Beiträge: 24176

Beitrag(#2215939) Verfasst am: 23.06.2020, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Der fwo wurde früher wegen seiner sehr dunklen Haare regelmäßig als Migrant "erkannt" und hat ohne Schwierigkeiten damit gelebt. Ich habe auch eine Weile damit gelebt, regelmäßig auf meinen Baader-Meinhof-Hintergrund überprüft zu werden, obwohl ich nie in meinem Leben mit denen sympathisiert habe. Na und?


Wenn man den existentiellen Unterschied zwischen den Erfahrungen eines Migranten, und einen doch relativ behüteten Werdegang, auch wenn man den Ausweis kontrolliert bekam, so lapidar einebnet, dann sehe ich nicht viele Chancen, daß die Differenz überhaupt verstanden wird.


fwo hat folgendes geschrieben:

Ich habe es vielleicht nicht so mit den Gefühlen
zwinkern



Er hat einen guten Verstand.
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fwo
Caterpillar D9



Anmeldungsdatum: 05.02.2008
Beiträge: 24719
Wohnort: im Speckgürtel

Beitrag(#2215962) Verfasst am: 24.06.2020, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
zelig hat folgendes geschrieben:
fwo hat folgendes geschrieben:
Der fwo wurde früher wegen seiner sehr dunklen Haare regelmäßig als Migrant "erkannt" und hat ohne Schwierigkeiten damit gelebt. Ich habe auch eine Weile damit gelebt, regelmäßig auf meinen Baader-Meinhof-Hintergrund überprüft zu werden, obwohl ich nie in meinem Leben mit denen sympathisiert habe. Na und?


Wenn man den existentiellen Unterschied zwischen den Erfahrungen eines Migranten, und einen doch relativ behüteten Werdegang, auch wenn man den Ausweis kontrolliert bekam, so lapidar einebnet, dann sehe ich nicht viele Chancen, daß die Differenz überhaupt verstanden wird.


fwo hat folgendes geschrieben:

Ich habe es vielleicht nicht so mit den Gefühlen
zwinkern

fett von mir.
Vor allen Dingen habe ich eine gewisse Distanz auch zu mir. Das Wort vielleicht steht da nicht ohne Absicht.
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Ahriman
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Beitrag(#2215969) Verfasst am: 24.06.2020, 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Diese selektive Auswahl der Polizei bei Kontrollen gibts nicht nur bei Menschen. Ist schon ne Weile her, aber bei einer Verkehrskontrolle in Dortmund fiel mir auf, daß man bevorzugt Autos mit den damals beliebten Rallye-Streifen rauswinkte.
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43593
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2216002) Verfasst am: 24.06.2020, 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ahriman hat folgendes geschrieben:
Diese selektive Auswahl der Polizei bei Kontrollen gibts nicht nur bei Menschen. Ist schon ne Weile her, aber bei einer Verkehrskontrolle in Dortmund fiel mir auf, daß man bevorzugt Autos mit den damals beliebten Rallye-Streifen rauswinkte.


Wer durch besondere farbliche Gestaltung seines Toeffoeffs meint signalisieren zu muessen, dass er eine eher "sportliche" Fahrweise bevorzugt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn die Polizei bei ihm etwas genauer hinsieht.
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Wilson
zwischen gaga und dada



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Beitrag(#2216119) Verfasst am: 26.06.2020, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.fr.de/meinung/stuttgart-randale-polizei-tonspur-rassismus-polizist-vorwurf-oliver-janisch-13811404.html

Zitat:
„Nur Kanaken“: Polizist entlarvt sich nach Randale in Stuttgart selbst
Doch weiter im Text. „Ich will hoffen, das kommt auch in den Medien.“ Klar, und wie. Hendrik M. Broder beispielsweise hat sich in dem rechten Blog „Ach gut“ darauf gestürzt und von einer „kleinen Kristallnacht“ in Stuttgart schwadroniert, verharmlost so die Shoa und instrumentalisiert sie.

Aber das ist ein anderes Thema, unser (vermutlich) Polizist spricht immerhin von Krieg: „Das ist Krieg, wir befinden uns gerade heute Nacht im Krieg.“ Tonal unaufgeregt schafft er eine Dramatisierung und stilisiert aus jugendlichen Randalierern externe Feinde, die mit Waffengewalt (das ist dem Krieg implizit) sein Stuttgart zu unterjochen versuchen. Was natürlich auch nahe liegt, denn es seien „nur Kanaken“. Also nur „Kanaken“, mit denen wir es zu tun haben, was seine Kriegsrhetorik bereits ankündigt.



https://www.rtl.de/cms/polizist-beschreibt-die-krawalle-in-stuttgart-in-dramatischer-sprachnachricht-4565250.html
Zitat:

Polizist aus Stuttgart spricht sich von der Seele, was er gerade erlebt
In Stuttgart sind in der Nacht zum Sonntag 400 bis 500 Randalierer durch die Innenstadt gezogen, haben Polizisten angegriffen und Geschäfte geplündert. In einer Nachricht an seine Bekannten schildert ein Polizist die Einsatznacht von Stuttgart. In diesem Zusammenhang spricht er despektierlich über die Nationalität einiger Angreifer und über die Polizeiführung. Wir haben seinen Erlebnisbericht gekürzt und konzentrieren uns auf die Schilderungen der Ausschreitungen. Was der Polizist sagt – in unserem Video.


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"als ob"
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 12273

Beitrag(#2216263) Verfasst am: 27.06.2020, 19:13    Titel: Antworten mit Zitat

Noch eine Sprachnachricht aus Stuttgart: https://www.youtube.com/watch?v=eNXsBTaz7SY

Überrascht Geschockt
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
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Beitrag(#2216264) Verfasst am: 27.06.2020, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
Noch eine Sprachnachricht aus Stuttgart: https://www.youtube.com/watch?v=eNXsBTaz7SY

Überrascht Geschockt


wie unhöflich...

Özdemir:
"wir sind hier in deutschland" Mit den Augen rollen Frage
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vrolijke
Bekennender Pantheist
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2216275) Verfasst am: 27.06.2020, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Noch eine Sprachnachricht aus Stuttgart: https://www.youtube.com/watch?v=eNXsBTaz7SY

Überrascht Geschockt


wie unhöflich...

Özdemir:
"wir sind hier in deutschland" Mit den Augen rollen Frage


Was soll man zu solche Störenfrieden sagen?
_________________
Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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sehr gut
im Hamsterrad



Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 12273

Beitrag(#2216281) Verfasst am: 27.06.2020, 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Noch eine Sprachnachricht aus Stuttgart: https://www.youtube.com/watch?v=eNXsBTaz7SY

Überrascht Geschockt


wie unhöflich...

Özdemir:
"wir sind hier in deutschland" Mit den Augen rollen Frage


Was soll man zu solche Störenfrieden sagen?

"Halten sie bitte die Fresse!" ?
"Bitte Maul halten!" ?
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Wilson
zwischen gaga und dada



Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 13335
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2216282) Verfasst am: 27.06.2020, 22:26    Titel: Antworten mit Zitat

sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Noch eine Sprachnachricht aus Stuttgart: https://www.youtube.com/watch?v=eNXsBTaz7SY

Überrascht Geschockt


wie unhöflich...

Özdemir:
Mit den Augen rollen Frage


Was soll man zu solche Störenfrieden sagen?

"Halten sie bitte die Fresse!" ?
"Bitte Maul halten!" ?


das finde ich ja noch...spontan unbeherrscht unhöflich unverschämt

naja, man kennt nicht das ganze video, vll quatschte der mann ja schon 20 min ins interview, dennoch
ganz schön daneben

aber:"wir sind hier in deutschland", finde ich befremdlicher...ich verstehe den sinn dieser aussage hier gar nicht
_________________
"als ob"
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Skeptiker
"I can't breathe!"



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 15176
Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2216284) Verfasst am: 27.06.2020, 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Noch eine Sprachnachricht aus Stuttgart: https://www.youtube.com/watch?v=eNXsBTaz7SY

Überrascht Geschockt


wie unhöflich...

Özdemir:
Mit den Augen rollen Frage


Was soll man zu solche Störenfrieden sagen?

"Halten sie bitte die Fresse!" ?
"Bitte Maul halten!" ?


das finde ich ja noch...spontan unbeherrscht unhöflich unverschämt

naja, man kennt nicht das ganze video, vll quatschte der mann ja schon 20 min ins interview, dennoch
ganz schön daneben

aber:"wir sind hier in deutschland", finde ich befremdlicher...ich verstehe den sinn dieser aussage hier gar nicht


Na ja, Özdemir ist leider auch nicht gerade der kreativste und kritischste Mensch. Deshalb haut er gelegentlich mal so eine nationalistische Aussage raus. Er unterscheidet sich politsch nicht von Josef Fischer.
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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beachbernie
Von Kanada rausgepickte Rosine, feminism survivor



Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 43593
Wohnort: Haida Gwaii

Beitrag(#2216287) Verfasst am: 27.06.2020, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Noch eine Sprachnachricht aus Stuttgart: https://www.youtube.com/watch?v=eNXsBTaz7SY

Überrascht Geschockt


wie unhöflich...

Özdemir:
"wir sind hier in deutschland" Mit den Augen rollen Frage



Ein Nachkomme türkischer Immigranten, der hörbar in Deutschland angekommen ist. Sehr glücklich


Ansonsten will ich zu Cems Ehrenrettung sagen. Der Typ, der da dumm dazweischenquatscht ist ein typischer "Wutbürger" und mit denen muss man so reden, weil man sonst nicht verstanden wird. Die reden schliesslich genauso! zwinkern
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