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Der Herr Trump mal wieder....
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Ahriman
boshafter Spötter



Anmeldungsdatum: 31.03.2006
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Beitrag(#2228295) Verfasst am: 14.10.2020, 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Lord Snow hat folgendes geschrieben:
Jetzt mal abseits der Meldung die ich verlinke:

https://www.n-tv.de/politik/Trump-umgarnt-weibliche-Waehlerschaft-article22098118.html

Guckt euch mal den Trump an. Hier sieht man es besonders deutlich, ist der regelrecht angemalt? an seinen Augen sieht man ja teilweise eine andere Hautfarbe. Seine Hand sieht auch farblich total anders als seine Hackfresse aus.

Der Typ markiert aber buchstäblich einen angemalten Clown, wenn es mal von der Seite aus betrachtet! Lachen

PS: An den Schläfen sieht man ja auch wiederum die eigentlich Hautfarbe. Oder will er damit seine durch ungesunden Konsum verunstaltetes Gesicht zurechtschminken?

Kapiert ihr nicht? Das ist seine Maske. Smilie
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 44890
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Beitrag(#2228304) Verfasst am: 14.10.2020, 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

astarte hat folgendes geschrieben:
Orange facing? noc

Das sieht nach dickem make up aus. Wohl um ihn gesünder aussehen zu lassen, als er ist?

Bei seiner Rede in Florida hat er seinen Zuhörern gedroht!
„Ich werde jeden in diesem Publikum küssen. Ich werde die Kerle und die schönen Frauen küssen (...). Ich werde euch einfach allen einen dicken, fetten Kuss geben.“




Erbrechen



So als privilegierter weisser Mann kann ich das gar nicht so richtig spüren, wie verletzend dieses orange facing wirkt. Aber fuer einen Orang Utan muss das die reinste Folter sein, wenn er Trump so im Fernsehen sieht. Nicht nur dass ein solcher Menschenaffe sich durch den blossen Anblick verspottet und nachgemenscht fuehlen muss, das ganze Gehabe des amerikanischen Präsidenten stellt ausserdem cultural appropriation dar, durch das sich jeder Orang Utan der kulturellen Errungenschaften seiner Art beraubt fuehlen muss.

Einfach nur noch traurig. Traurig
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Critic
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Beitrag(#2228342) Verfasst am: 15.10.2020, 01:35    Titel: Antworten mit Zitat



Quelle

Zitat:
Iowa Rural America 2020, an anti-Trump group of “farmers, agri-business professionals, former elected officials and community leaders” paid for the billboard as a warning.



Gerade eben hat mal wieder einer der CNN-Moderatoren fast zehn Minuten lang seinem Ärger Luft gemacht, was Trump jetzt wieder verzapft hat, daß er das Corona-Virus im wesentlichen ignoriert, er und seine Anhänger sich zum Teil darüber lustigmachen, er seinen Anhängern nicht einfach sagt, einfache Vorsichtsmaßregeln bezüglich Corona einzuhalten und damit möglicherweise zehntausende Leben zu retten, er Verschwörungstheorien (QAnon etc.) unreflektiert weiterverbreitet etc..

Auch wieder ein paar interessante Zahlen gelesen:

So, the governor of Texas says every one of Texas's 254 counties is allowed to have only one ballot drop box

Zitat:
Loving County, population 134: 1 box
Harris County, population 2,618,148: 1 box

Rockwall County, area 149 square miles: 1 box
Brewster County, area 6,193 square miles: 1 box


Letztlich heißt das ja, daß wer in einem großen oder bevölkerungsreichen Landkreis seine Stimme abgeben will, unter Umständen hundert Kilometer zu dem einen Wahllokal fahren muß, das es gibt. Die Landkreise sind zum Teil sehr groß, wenn man kein Auto hat und bei dem traditionell eher schlechten ÖPNV wird das also für Viele schwierig. Und die Leute müssen das auch noch gegen das Risiko abwägen, sich unter Umständen irgendwo während des Ganzen zu infizieren.

In Georgia - ebenfalls ein republikanisch regierter Staat, dessen Stimmen diesmal aber an Biden gehen könnten - wird davon berichtet, daß in Wohngebieten mit schwarzer Mehrheit, sprich einem hohen zu erwartenden Stimmenanteil für die Demokraten die Wähler zum Teil acht Stunden vor dem Wahllokal warten müssen.

Wir haben auch gehört, daß einige Ortsgruppen der Republikaner in Kalifornien gefälschte Briefkästen für Wahlunterlagen aufgestellt haben. Sie stellen das so dar: Seid doch froh, daß wir diesen Service anbieten. Wer seinen Stimmzettel dort eingeworfen hat, kann aber letztlich nicht sicher sein, was damit passiert (ob z.B. Stimmen für Biden im Müll landen würden?). Sie wurden dazu verdonnert, sie ganz schnell abzumontieren - und einige scheinen zu beabsichtigen, den entsprechenden Richterspruch zu mißachten.

Es ist doch interessant, wie die Konservativen versuchen, die Wahlbeteiligung zu drücken, um ihre Kandidaten durchzudrücken bzw. zu retten.


Und: Bekanntermaßen wollen die Republikaner von ihrem eigenen Diktum, daß man in einem Wahljahr nicht über Neubesetzungen im Verfassungsgericht entscheiden sollte, nichts wissen. Denn erstens sind sie ja jetzt an der Macht, nicht wie 2016, und zweitens besteht für sie ein meßbares Risiko einer krachenden Wahlniederlage - sofern die ganzen Tricks, mit denen sie die Zahl der Wähler der "anderen Seite" drücken wollen, nicht funktionieren und die Demokraten nicht selbst noch einen Trick finden sollten, die Wahl wieder zu vergeigen.

Bei Anhörungen von Richter-Kandidaten kommt traditionell selten etwas heraus, aber manche Zitate lassen ja auch denken, wo es hingeht:

"Barrett explains originalism"
"Barrett won't say if the president can delay an election"
"Barrett won't rule out Trump pardoning himself"
"Barrett says: Indifferent about (protecting people with) preexisting conditions"
"Glaubt Barrett, daß LGBT zu sein, eine 'gewählte Lebensweise' ist?"

Haben wir hier also eine Verfassungsrichterin, die die Verfassung so auslegt wie im Jahr 1789 - als Frauen allgemein und womöglich Männer ohne Besitz (*) noch nicht einmal wählen durften -, oder auch sie nur als ein "x-beliebiges Gesetz" ansieht, das man ggf. auch aufheben könnte(?), die nicht nur die Hälfte der Versicherten ihrer Krankenversicherung berauben würde, auch Roe vs. Wade oder die Ehe für Alle kippen würde, ohne mit der Wimper zu zucken (denn schließlich muß man als Konservativer ja auch allen Anderen seine Moralvorstellungen aufzwingen), sondern auch absegnen würde, daß der Präsident (zumindest, sofern er Republikaner ist) die Wahl absagen oder die Regeln ändern könnte, unter denen sie stattfindet, und sich selbst begnadigen könnte, also im Prinzip über dem Gesetz stünde?

Wenn so etwas in irgendeinem anderen Land stattfände, ... .


________________
(*) Damals wurden gerade einmal 43,782 Wahlstimmen abgegeben. In den meisten Bundesstaaten fand damals keine Volkswahl für den Präsidenten statt, sondern die jeweiligen Parlamente haben die Stimmen verteilt. Aber es gab teilweise bis 1965 in einigen Staaten tatsächlich einen "poll tax", d.h. das Wahlrecht war letztlich abhängig vom Besitz - und teilweise wurden die Gesetze auch so formuliert, daß sie die Mehrheit der Schwarzen im Staat von der Wahl ausschlossen ("Poll taxes in the US").
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Dann bin ich halt bekloppt. Mit den Augen rollen

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Lord Snow
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Beitrag(#2228712) Verfasst am: 19.10.2020, 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.n-tv.de/politik/Trump-giftet-gegen-Corona-Experten-Fauci-article22111403.html

Trump behauptet allen Ernstes, hätte er Fauci gehört, hätte er auf Fauci gehört, hätten die USA bereits über 500.000 Tote.

Ganz schön dreist! zornig
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Ich irre mich nie! Einmal dachte ich, ich hätte mich geirrt, aber da hatte ich mich getäuscht

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Denis Diderot
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beachbernie
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
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Beitrag(#2228721) Verfasst am: 19.10.2020, 23:08    Titel: Antworten mit Zitat

Lord Snow hat folgendes geschrieben:
https://www.n-tv.de/politik/Trump-giftet-gegen-Corona-Experten-Fauci-article22111403.html

Trump behauptet allen Ernstes, hätte er Fauci gehört, hätte er auf Fauci gehört, hätten die USA bereits über 500.000 Tote.

Ganz schön dreist! zornig



Mindestens! Wenn nicht sogar ueber eine Millarde! Sehr glücklich


Der Typ zieht sich Zahlen aus dem Arsch wie ein Thilo Sarrazin! zynisches Grinsen
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Beitrag(#2228726) Verfasst am: 20.10.2020, 01:17    Titel: Antworten mit Zitat

Jetzt hat sich mir beim Verfassen eines länglichen Posts mal wieder der Browser beendet: Über Trump und seine Kampagne sind heute mal wieder widersprüchliche Meldungen zu lesen.

"Trump keeps talking about losing"

Demnach scheint es schon an seinem Selbst zu nagen, daß er gegen jemanden verlieren könnte, den er als den "schlechtesten Präsidentschaftskandidaten aller Zeiten" dargestellt hatte.

Und er hatte vor ein paar Tagen auch gepostet, er werde das Land verlassen, wenn Biden die Wahl gewinnen sollte. (Nicht zuletzt wohl deswegen, weil die Ermittler in New York sich ja schon seit Längerem darauf vorbereiten, Trump einigen interessanten "Tiefeninterviews" zu unterziehen, bei denen er noch mehr mit den Armen rudern könnte als schon hinlänglich.)



Diese hier verängstigt mich etwas:

Trump Was Unsure of Victory Until Recently, He Tells Staff

Demnach verbreiten einige Kampagnen-Mitarbeiter Zahlen oder angebliche Erkenntnisse aus internen Polls, daß die Trump-Kampagne bedeutend kompetitiver sei als es den Anschein habe. Natürlich versuchen politische Kampagnen die Wahrheit immer in ihrem Sinne zu deuten. Welcher der geldigen republikanischen Spender würde nochmal ein paar Millionen springen lassen, wenn er nicht denken würde, daß Trump noch eine Chance hat? Andererseits drängt sich ja wieder dieselbe Befürchtung a la 2016 auf, ob am Ende dort jemand tatsächlich eine Hintertür sieht, die fast (oder diesmal wirklich) niemand sonst sehen kann. Ob jetzt über das Argument mit dem "mangelnden Enthusiasmus": Versucht man z.B. den Progressiven auszureden, daß Trump wegzukriegen genug Grund sei, Biden zu wählen - ähnlich wie 2016?

Oder mit diversen Tricks:

Es wird ja davon berichtet, daß die Wahllokale gar nicht so unter der Last ächtzen wie die Schlangen das suggerieren, sondern daß das aus weiteren Versuchen zur voter suppression beruhen könnte:

Quelle

Zitat:
C.H. in Marietta, GA, writes: Wanted to share my experience in early voting in Georgia. The lines were extremely long and moved very slowly. After waiting for three hours, I was finally on deck and was stunned to see 15-20 voting machines and only 2-3 people voting at a time. The constraint to getting more voters was the photo ID verification system. I've often thought of photo ID as simply a means of disenfranchising minority and lower-income communities that struggle to get these IDs—it never occurred to me that such requirements could create such inefficiency in the voting process.


Vieles davon scheint sogar so gewünscht: Man organisiert den ganzen Prozeß so, daß möglichst Wenige wählen, die einen nicht wählen würden. Nicht Jeder kann sich zum Beispiel einen Tag frei nehmen, um erst die 100 Kilometer zum einzigen Wahlbüro des Bezirks zu fahren, dort zwölf Stunden zu warten, seine Stimme abzugeben. Und dann werden auch nicht alle Dokumente anerkannt, mit denen man in den USA normalerweise seine Identität auch bestätigen kann, sondern nur bestimmte, die viele Ärmere nicht haben, ... .

Man muß dann natürlich auch genügend konservative Richter dazu bringen, Wahlbriefe zu verwerfen (z.B.: Court blocks late-arriving ballots in Michigan).

Da kommt mir auch noch eine Meldung in den Sinn, die ich schon vor ein paar Tagen auf CNN gehört habe, und die mich auch erbost hat: Eine Druckerei, die mehrere Wahlbezirke in Ohio und Pennsylvania beliefern sollte, hat es nicht hinbekommen, die Wahlzettel rechtzeitig zu drucken. Ein Schelm, der Böses dabei denkt: In einigen der betroffenen Bezirke erhoffen sich die Demokraten, sich dort genügend Stimmen holen zu können, um damit auch die jeweiligen Staaten zu gewinnen - und die Inhaber des Unternehmens sind große Trump-Fans (Trump-Oriented Printing Company Delays Shipping Ballots to Ohio and Pennsylvania).

Nichterfüllung von Verträgen ist natürlich für einen Unternehmer ehrenrührig und schließt ihn möglicherweise auch von künftigen Aufträgen aus. Aber man kommt ja aufgrund der vielen Tricks und Versuche, die zutage treten, nicht umhin zu denken, daß auch dort jemand der "großen Sache dienen" will: So können ja die Stimmen der Briefwähler in diesem Jahr entscheidend sein, an wen ein Staat und damit letztlich die Präsidentschaft gehen wird, gerade auch in diesen beiden Staaten. Und bei der (noch künstlich durch Tricks gebremsten) Geschwindigkeit der US-Post wird es langsam knapp, die Wahlzettel noch andernorts drucken zu lassen, sie an die Briefwähler zu verschicken und rechtzeitig zurückzukriegen.
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Lord Snow
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Beitrag(#2228762) Verfasst am: 20.10.2020, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ja das ist eine miese Sache, aber ich hoffe doch dass die, die aufgrund der systematischen Behinderungen bei der Briefwahl nicht zum Zug kommen, sich dann überwinden und am Wahltag wenigstens versuchen vor Ort wählen zu gehen! skeptisch
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Beitrag(#2228781) Verfasst am: 20.10.2020, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Sorge habe ich vor der Situation, dass in bestimmten Wahlgebieten das Auszählen länger dauert, während Trump vorne liegt, aber bei den noch nicht fertig gezählten Wahlgebieten ein Kippen zugunsten Bidens möglich wäre. Das wäre ja durch eine gezielt ungleiche Verteilung der Ressourcen, wie es offenbar bei den Wahllokalen geschieht, ohne weiteres möglich, zB bei den Briefwahlstimmen. Dann halte ich es für ohne weiteres denkbar, dass Trump-Anhänger mit Gewalt das Weiterzählen verhindern.

Derartige Tricks gibt es ja seitens der Republikaner tatsächlich zu beobachten, sodass eine solche Möglickeit leider nicht aus der Luft gegriffen ist.
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Lord Snow
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Beitrag(#2228824) Verfasst am: 20.10.2020, 22:48    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn aber aktives Verhindern des weiteren Auszählens durch republikanische Anhänger forciert wird, kann man das doch als Sabotage und Beeinflussung von Wahlen werten. Was m.E. mindestens mal eine Neuwahl erfordern würde, sollte Trump bei sowas evtl. am Wahltag selbst nach ausgezählten Stimmen noch in Führung sein!
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2228826) Verfasst am: 20.10.2020, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Lord Snow hat folgendes geschrieben:
Wenn aber aktives Verhindern des weiteren Auszählens durch republikanische Anhänger forciert wird, kann man das doch als Sabotage und Beeinflussung von Wahlen werten. Was m.E. mindestens mal eine Neuwahl erfordern würde, sollte Trump bei sowas evtl. am Wahltag selbst nach ausgezählten Stimmen noch in Führung sein!

Natürlich. Nur besteht dann die Gefahr, dass Trump nur mit Gewalt aus dem Amt zu entfernen wäre. Man mag sich nicht vorstellen, was dann im Land passiert.
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jdf
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Beiträge: 18394

Beitrag(#2228831) Verfasst am: 20.10.2020, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Lord Snow hat folgendes geschrieben:
Wenn aber aktives Verhindern des weiteren Auszählens durch republikanische Anhänger forciert wird, kann man das doch als Sabotage und Beeinflussung von Wahlen werten.

Und genau das ist in den US eine Straftat. Und genau das soll mW verhindert werden...

Übrigens gibt es schon jetzt eine extrem hohe Wahlbeteiligung beim early voting und dabei eine hohe Beteiligung von demokratisch registrierten Wählern, so dass man vermuten kann, dass bei der "normalen" Auszählung am Wahlabend (ohne die Briefwähler), die republikanisch registrierten Wähler nicht (wie sonst eher üblich) überrepräsentiert sein werden. Deshalb denke ich, dass schon am Wahlabend ein valides Wahlergebnis vorliegen dürfte.
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Die Geschichte soll mich als jemanden in Erinnerung behalten, der sich zu hundert Prozent für den kleinen Mann eingesetzt hat.
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Skeptiker
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Wohnort: 129 Goosebumpsville

Beitrag(#2228845) Verfasst am: 21.10.2020, 07:19    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Lord Snow hat folgendes geschrieben:
Wenn aber aktives Verhindern des weiteren Auszählens durch republikanische Anhänger forciert wird, kann man das doch als Sabotage und Beeinflussung von Wahlen werten.

Und genau das ist in den US eine Straftat. Und genau das soll mW verhindert werden...

Übrigens gibt es schon jetzt eine extrem hohe Wahlbeteiligung beim early voting und dabei eine hohe Beteiligung von demokratisch registrierten Wählern, so dass man vermuten kann, dass bei der "normalen" Auszählung am Wahlabend (ohne die Briefwähler), die republikanisch registrierten Wähler nicht (wie sonst eher üblich) überrepräsentiert sein werden. Deshalb denke ich, dass schon am Wahlabend ein valides Wahlergebnis vorliegen dürfte.


Wahrscheinlich. Und Biden wird deutlich gewinnen.

Mal sehen, was der Sohn eines Ku-Klux-Klan-Anhängers dann machen wird.

Zur Zeit macht er ja einen auf US-Pegida vom Präsidentensessel aus und träumt von Saalschlachten wie zu Weimar, um die Roten allesamt zu versenken.

Es könnte Folgeerscheinungen und -wirkungen haben. Auch in den USA sind die extremrechten Netzwerke innerhalb der Exekutive stark. Wer weiß, was für Bewegungen sich daraus ergeben.

Zukünftig wird die herrschende Klasse in den USA, deren Vertreter Trump ist, auf noch mehr Gewalt nicht nur nach außen, sondern especially nach innen setzen. Ich bin sicher, die sogenannten *Demokraten* werden das nur mit einem Achselzucken quittieren.

Die Machtpfeiler der extremrechten liegen in Militär, Polizei, Milizen, Justiz und Medien. Auch wenn Trump abgetreten ist, werden andere in seine Fußstapfen treten.

Die soziale und ökologischen Megaprobleme werden sich weiter zuspitzen. Die *Elite* hat *Besseres* zu tun, nicht nur in den USA ...-
_________________
°
"Ich verwarne Ihnen!" (Schiri)
"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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vrolijke
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Beitrag(#2228850) Verfasst am: 21.10.2020, 09:40    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:


Mal sehen, was der Sohn eines Ku-Klux-Klan-Anhängers dann machen wird.



Was soll diese Aussage nun wieder bringen?

Es gibt z.B. auch hierzulande, Söhne von Kriegsverbrecher, die mehr als ordentlich, die Vergangenheit ihres Vaters aufgearbeitet haben. Ich nenne nur mal Niklas Frank.
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Wilson
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Beitrag(#2228853) Verfasst am: 21.10.2020, 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:


Mal sehen, was der Sohn eines Ku-Klux-Klan-Anhängers dann machen wird.



Was soll diese Aussage nun wieder bringen?

Es gibt z.B. auch hierzulande, Söhne von Kriegsverbrecher, die mehr als ordentlich, die Vergangenheit ihres Vaters aufgearbeitet haben. Ich nenne nur mal Niklas Frank.

oder sigmar gabriel?
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Tarvoc
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Beitrag(#2228855) Verfasst am: 21.10.2020, 10:17    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Es gibt z.B. auch hierzulande, Söhne von Kriegsverbrecher, die mehr als ordentlich, die Vergangenheit ihres Vaters aufgearbeitet haben. Ich nenne nur mal Niklas Frank.

Das trifft auf Donald aber nun mal eher nicht zu. Dessen einzige "Aufarbeitung" der Vergangenheit seines Daddys dürfte das Verzocken der diversen kleinen Millionen-Dollar-Darlehen sein, die er von ihm gekriegt hat.
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vrolijke
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Beitrag(#2228857) Verfasst am: 21.10.2020, 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Es gibt z.B. auch hierzulande, Söhne von Kriegsverbrecher, die mehr als ordentlich, die Vergangenheit ihres Vaters aufgearbeitet haben. Ich nenne nur mal Niklas Frank.

Das trifft auf Donald aber nun mal eher nicht zu. Dessen einzige "Aufarbeitung" der Vergangenheit seines Daddys dürfte das Verzocken der diversen kleinen Millionen-Dollar-Darlehen sein, die er von ihm gekriegt hat.


Hier ging es um Biden, dachte ich.
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Tarvoc
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Beitrag(#2228858) Verfasst am: 21.10.2020, 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Es gibt z.B. auch hierzulande, Söhne von Kriegsverbrecher, die mehr als ordentlich, die Vergangenheit ihres Vaters aufgearbeitet haben. Ich nenne nur mal Niklas Frank.

Das trifft auf Donald aber nun mal eher nicht zu. Dessen einzige "Aufarbeitung" der Vergangenheit seines Daddys dürfte das Verzocken der diversen kleinen Millionen-Dollar-Darlehen sein, die er von ihm gekriegt hat.

Hier ging es um Biden, dachte ich.

Haben die etwa beide Familienmitglieder, die KKK-Sympathien hatten? Von Trump wusste ich es, von Biden nicht. Kann aber natürlich sein.

[Edit] Es ist etwas unklar im Kontext, aber nach nochmaligem Lesen von Skeptikers Beitrag vermute ich, er meinte wohl Trump.
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Kramer
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Beitrag(#2228860) Verfasst am: 21.10.2020, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

Da Biden zur Zeit nicht im Präsidetensessel sitzt, kann ja nur Trump gemeint sein.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Mal sehen, was der Sohn eines Ku-Klux-Klan-Anhängers dann machen wird.

Zur Zeit macht er ja einen auf US-Pegida vom Präsidentensessel aus und träumt von Saalschlachten wie zu Weimar, um die Roten allesamt zu versenken.

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Tarvoc
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Beitrag(#2228861) Verfasst am: 21.10.2020, 10:56    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Zukünftig wird die herrschende Klasse in den USA, deren Vertreter Trump ist [...]

Trump und Biden sind natürlich beide Vertreter der herrschenden Klasse.
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vrolijke
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Beitrag(#2228872) Verfasst am: 21.10.2020, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Kramer hat folgendes geschrieben:
Da Biden zur Zeit nicht im Präsidetensessel sitzt, kann ja nur Trump gemeint sein.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:

Mal sehen, was der Sohn eines Ku-Klux-Klan-Anhängers dann machen wird.

Zur Zeit macht er ja einen auf US-Pegida vom Präsidentensessel aus und träumt von Saalschlachten wie zu Weimar, um die Roten allesamt zu versenken.


Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Wahrscheinlich. Und Biden wird deutlich gewinnen.

Mal sehen, was der Sohn eines Ku-Klux-Klan-Anhängers dann machen wird.

Stimmt! Ich habe zu flüchtig gelesen. Verlegen
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Beitrag(#2229093) Verfasst am: 23.10.2020, 20:15    Titel: Antworten mit Zitat

"Sollte Trump die Wiederwahl gewinnen, sind Meinungsumfragen tot."

Weiterhin gilt: Merkwürdiges Wahlsystem. Der Kandidat kann landesweit an die 10% vorne liegen und trotzdem kann es in fast allen "swing states" - eben "swingy" sein. Biden liegt in Pennsylvania deutlich vorne, außerhalb des "margin of error", aber in etlichen anderen Staaten, auf die man so hoffnungsvoll geschielt hat, aktuell eher nur so 1-3% auseinander. Das kann man merkwürdig finden, soviel Kritik wie die Trump-Regierung abbekommen hat. "Trostmomente" mögen sein, daß die schon abgegebenen Stimmen Biden bevorteilen und Biden eigentlich in sovielen Staaten "sicher" ist, daß sie für ihn eher "nice-to-haves" sind, während Trump sie alle gewinnen müßte, um noch eine Chance auf den Wahlsieg zu haben. Das scheint nicht wirklich plausibel, die Demokraten werden vielleicht in der restlichen Zeit nochmal alle Ressourcen auf ein oder zwei der swing states konzentrieren - wenn sie z.B. Florida gewinnen, kann Trump eigentlich die Wahl nicht mehr gewinnen. Oder, oder?

Gleichzeitig heißt es im Vorhersagemodell von electoral-vote.com heute aber: Voraussichtlich Demokraten 50, Republikaner 49 Sitze im Senat, auch da könnten einige Rennen ganz eng sein. (Wie gesagt, ätzen ja Einige über die Demokraten, ob die sich nicht am Ende noch einen Trick einfallen lassen, wie sie die Wahl doch noch verlieren könnten...) Und es dürfte eigentlich klar sein, daß auch nur ein deutlicher Wahlsieg für die Demokraten auch im Senat dafür sorgen kann, daß (zumindest die Chance besteht, daß) nicht ca. 20 Millionen USAner, die durch den ACA versichert sind, ihren Versicherungsschutz verlieren, und daß es eine Justizreform geben könnte, die dafür sorgt, daß Gerichte künftig so besetzt werden, daß nicht eine Seite ein so deutliches Übergewicht bekommt, daß sie mit der anderen nach Belieben umspringen kann und ihr ihre Moralvorstellungen vorschreiben kann.

(Es mag ja sein, daß die Republikaner derzeit die Senatsmehrheit innehaben - aber diese ist von wesentlich weniger Menschen gewählt worden als die Senatsminderheit. Eigentlich, so könnte man meinen, ist es doch gut, wenn es gewisse Korrektive gibt, wenn also nicht auf Kosten einer Bevölkerungsminderheit (also etwa: Stadt gegen Land, Weiße gegen Schwarze, Konservative Christen gegen den Rest etc.) regiert werden kann. (Eine Zeitlang war andererseits auch ein eher liberal gesinnter Gerichtshof ein gewisser Schutz gegen eine all zu konservative Regierung.)

Nur findet das ja sehr deutlich statt: Die Mehrheit der Bevölkerung findet den ACA positiv und will auch das Recht auf Abtreibung nicht streichen. Man konnte die Leute auch nicht vom Gegenteil überzeugen. Wenn man dann - zumal unter Mißachtung der eigenen "Prinzipien", die man 2016 propagiert hatte, daß "man" nun einmal in einem Wahljahr keine Richterstühle neu besetze - eine rechtskonservative Richterin im Hauruck-Verfahren noch vor der Wahl einsetzen will, dann ist das eben als Versuch zu sehen, sich noch weiter von einer Kompromißfähigkeit, der Idee, daß Demokratie darin bestünde, die Leute zu überzeugen, und einer Bereitschaft, noch irgendwie konstruktiv mit seiner Position umzugehen, zu entfernen und der Mehrheit der Menschen die Moralvorstellungen einer Minderheit aufzuzwingen Am Kopf kratzen.)
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Beitrag(#2229159) Verfasst am: 24.10.2020, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Lord Snow hat folgendes geschrieben:
Wenn aber aktives Verhindern des weiteren Auszählens durch republikanische Anhänger forciert wird, kann man das doch als Sabotage und Beeinflussung von Wahlen werten.

Und genau das ist in den US eine Straftat. Und genau das soll mW verhindert werden...

Übrigens gibt es schon jetzt eine extrem hohe Wahlbeteiligung beim early voting und dabei eine hohe Beteiligung von demokratisch registrierten Wählern, so dass man vermuten kann, dass bei der "normalen" Auszählung am Wahlabend (ohne die Briefwähler), die republikanisch registrierten Wähler nicht (wie sonst eher üblich) überrepräsentiert sein werden. Deshalb denke ich, dass schon am Wahlabend ein valides Wahlergebnis vorliegen dürfte.

Ich kann dem nicht ganz folgen. Du meinst, dass es bei den demokratischen eine besonders hohe Mobilisierung gebe, was man am early voting sehen könne, und dass dasselbe auch am Wahltag zu erwarten sei, weswegen ein valides Wahlergebnis schon am Wahlabend vorliegen dürfte?

Dass demokratische Wähler bei dieer Wahl extrem motiviert sein dürften, ist sicher richtig. Dennoch fürchte ich einen gegenteiligen Effekt. Absurderweise ist ja das Ernstnehmen der Covid-Pandemie geradezu zum Erkennungszeichen der politischen Lager geworden: Trumpler beweisen ihre Treue gerade dadurch, dass sie Corona-Vorsichtsmaßregeln demonstrativ missachten. Gleichzeitig hetzt Trump gegen die Briefwahl. Das erste kann dazu führen, dass demokratische Wähler in weit höherem Ausmaß als republikanische Briefwahl und early Voting nutzen, um dem Andrang am Wahltag auszuweichen; umgekehrt das zweite dazu, dass republikanische Wähler gerade die Briefwahl vermeiden.
Zusammen ergibt das die sehr reale Möglichkeit, dass in einigen Staaten das Wahlergebnis ohne Briefwahlstimmen zugunsten Trumps auszugehen schiene, während dem Gesamtwahlergebnis nach Biden gewinnen würde.

Es könnte sich also für Trump-Anhänger lohnen, die Auszählung von Briefwahlstimmen zu verhindern, und nach der Stimmung dabei würde ich Gewalt nicht für ausgeschlossen halten. Auf dem Weg der Behinderung der Post und der Beschränkung der Auszählung mit korrektem Poststempel, aber nach dem Wahltag eingehender Briefwahlstimmen haben es die Republikaner ja schon versucht.
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Beitrag(#2229311) Verfasst am: 25.10.2020, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat Critic: "...nochmal alle Ressourcen konzentrieren..."

Wobei die Demokraten natürlich in der glücklichen Lage sind, viel mehr Geld in der Kriegskasse zu haben und selbst in einigen Staaten kompetitiv zu sein, die eigentlich seit Jahrzehnten als traditionelle Hochburgen der anderen Seite gelten. (Ja nun, nachdem es 2016 andersherum war, schwingt das Pendel diesmal eben mit Gewalt zurück.) Es ist natürlich dann eine strategische Entscheidung, ob man lieber auf eigenem Territorium oder auf dem des Gegners zu kämpfen versucht: Michael Bloomberg hat auch nochmal etliche Millionen hauptsächlich in Florida ausgegeben, um Trump diesen Staat abzujagen. Gleichzeitig durfte natürlich auch nicht vergessen werden, diesmal auch zu den Leuten im rust belt zu gehen, die beim letzten Mal - das ist die andere Seite des Ganzen - nicht einfach "billiges Stimmvieh" für die Demokraten sein wollten.

Andererseits drängt sich mir aber die sehr philosophische Frage auf: Ist Werbung eigentlich ein produktives Geschäft? Ja nun, das Geld geht vielleicht auch wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf. Und Wahlwerbung mag auch ein paar Stimmen bringen, aber es ist eben die Frage, wo man wirbt, nicht mehr unbedingt so wie früher, weil sich ja auch der Medienkonsum verändert hat und gerade viele Jüngere nicht mehr soviel linear fernsehen etc.. Andererseits wurde früher ja auch eher nicht für Hunderte von Millionen Dollar geworben, da fragt man sich ja, ob es nicht viel nützlicher wäre, wenn der Kandidat meinetwegen Geld fürs örtliche Kinderkrankenhaus sammeln würde oder Ähnliches - dann würden auch die örtlichen Medien darüber berichten, ohne daß er dafür bezahlen müßte... Am Kopf kratzen.
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Beitrag(#2229321) Verfasst am: 26.10.2020, 02:06    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ich kann dem nicht ganz folgen. Du meinst, dass es bei den demokratischen eine besonders hohe Mobilisierung gebe, was man am early voting sehen könne, und dass dasselbe auch am Wahltag zu erwarten sei, weswegen ein valides Wahlergebnis schon am Wahlabend vorliegen dürfte?

Dass demokratische Wähler bei dieer Wahl extrem motiviert sein dürften, ist sicher richtig. Dennoch fürchte ich einen gegenteiligen Effekt. Absurderweise ist ja das Ernstnehmen der Covid-Pandemie geradezu zum Erkennungszeichen der politischen Lager geworden: Trumpler beweisen ihre Treue gerade dadurch, dass sie Corona-Vorsichtsmaßregeln demonstrativ missachten. Gleichzeitig hetzt Trump gegen die Briefwahl. Das erste kann dazu führen, dass demokratische Wähler in weit höherem Ausmaß als republikanische Briefwahl und early Voting nutzen, um dem Andrang am Wahltag auszuweichen; umgekehrt das zweite dazu, dass republikanische Wähler gerade die Briefwahl vermeiden.
Zusammen ergibt das die sehr reale Möglichkeit, dass in einigen Staaten das Wahlergebnis ohne Briefwahlstimmen zugunsten Trumps auszugehen schiene, während dem Gesamtwahlergebnis nach Biden gewinnen würde.

Es könnte sich also für Trump-Anhänger lohnen, die Auszählung von Briefwahlstimmen zu verhindern, und nach der Stimmung dabei würde ich Gewalt nicht für ausgeschlossen halten. Auf dem Weg der Behinderung der Post und der Beschränkung der Auszählung mit korrektem Poststempel, aber nach dem Wahltag eingehender Briefwahlstimmen haben es die Republikaner ja schon versucht.

Das was wir jetzt hier machen ist sowieso Kaffeesatzlesen, dazu auch noch uninformiert. Ich habe gerade versucht, rauszufinden, wie und wann absentee ballots gezählt werden und welche Wahlzetten überhaupt dazugehören (zB die in drop boxes geworfenen?). Ist mir jedenfalls nicht gelungen, so dass ich zufrieden wäre.

Ich denke zB, dass die Zettel, die schon jetzt in den "Wahlzentralen" angekommen sind, gerade geprüft und "zum Öffnen" am Wahlabend vorbereitet werden, so dass diese sofort nach Schließung der Wahllokale ausgezählt werden können. Die Wahlzettel über die diskutiert wird, sind mE die Zelltel, die am Wahltag (oder in einigen Staaten sogar noch danach) ankommen und erst auf Authentizität geprüft werden müssen, bevor sie gezählt werden können.

Wie dem auch sei, es wurden schon jetzt - 9 Tage vor dem Wahltermin - mehr Stimmen abgegeben, als 2016 im early voting insgesamt:

Zitat:
(CNN)Pre-election voting for the November election has surpassed all 2016 early ballots cast with 9 days left until Election Day.

More than 58.7 million Americans have voted so far, according to a survey of election officials in all 50 states and Washington, DC, by CNN, Edison Research and Catalist.
In 2016, around 58.3 million pre-election ballots were cast, including ballots in the three vote-by-mail states that year, according to a CNN analysis. That early vote accounted for about 42% of all ballots cast in the 2016 presidential election.

Pre-Election Day voting is skyrocketing nationwide amid the ongoing coronavirus pandemic, and states are reporting record-breaking turnout as voters are energized to vote by mail or early in person before November.


https://edition.cnn.com/2020/10/25/politics/pre-election-voting-surpasses-2016-early-ballots/index.html

Lies den Artikel mal ganz bzgl der einzelnen dort aufgeführten Bundesstaaten und dem turn out der Demokraten und der Republikaner...

Hier noch eine Statistik-Seite: https://electproject.github.io/Early-Vote-2020G/index.html
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Zuletzt bearbeitet von jdf am 26.10.2020, 08:33, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Beitrag(#2229324) Verfasst am: 26.10.2020, 02:13    Titel: Antworten mit Zitat

Außerdem:



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Beitrag(#2229426) Verfasst am: 27.10.2020, 12:13    Titel: Antworten mit Zitat


Gröhl... Gröhl... Gröhl...






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Beitrag(#2229428) Verfasst am: 27.10.2020, 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
https://edition.cnn.com/2020/10/25/politics/pre-election-voting-surpasses-2016-early-ballots/index.html

Lies den Artikel mal ganz bzgl der einzelnen dort aufgeführten Bundesstaaten und dem turn out der Demokraten und der Republikaner...

Einiges davon hört sich ganz gut an, aber insgesamt widerspricht es nicht wirklich meinen Befürchtungen (eher im Gegenteil), dass Early Voting und Briefwahl stark von der parteipolitischen Präferenz geprägt sind und daher unterschiedliche Ergebnisse haben könnten und dass das zu Unruhen führen könnte.

Wie und wann das ausgezählt wird, ist ja wahrscheinlich auch von Staat zu Staat verschieden.
Aber ich hoffe ja auch, dass du recht hast.
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Beitrag(#2229430) Verfasst am: 27.10.2020, 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube, dass die gestrige Bestätigung durch den Senat noch einmal mehr Wähler gegen Trump mobilisieren wird und dass viele ehem. Trump-Wähler, die von der Bigotterie der GOP-Senatoren angewidert sind, nun auch down ballot komplett demokratisch wählen werden.
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Beitrag(#2229459) Verfasst am: 27.10.2020, 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Ich glaube, dass die gestrige Bestätigung durch den Senat noch einmal mehr Wähler gegen Trump mobilisieren wird und dass viele ehem. Trump-Wähler, die von der Bigotterie der GOP-Senatoren angewidert sind, nun auch down ballot komplett demokratisch wählen werden.



Braucht denn Trump die Wähler ueberhaupt noch, jetzt wo er die klare Mehrheit des Supreme Courts auf seiner Seite hat? Cool


Die Qualität der Stimmen ist im Zweifel viel wichtiger als deren Quantität. Wieviele Urnenstimmen lassen sich eigentlich mit einer Stimme im Supreme Court überstimmen? Vielleicht werden wir das schon bald erleben....
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Beitrag(#2229506) Verfasst am: 27.10.2020, 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

beachbernie hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Ich glaube, dass die gestrige Bestätigung durch den Senat noch einmal mehr Wähler gegen Trump mobilisieren wird und dass viele ehem. Trump-Wähler, die von der Bigotterie der GOP-Senatoren angewidert sind, nun auch down ballot komplett demokratisch wählen werden.



Braucht denn Trump die Wähler ueberhaupt noch, jetzt wo er die klare Mehrheit des Supreme Courts auf seiner Seite hat? Cool


Die Qualität der Stimmen ist im Zweifel viel wichtiger als deren Quantität. Wieviele Urnenstimmen lassen sich eigentlich mit einer Stimme im Supreme Court überstimmen? Vielleicht werden wir das schon bald erleben....
Ich fürchte ja auch, daß die sich noch ein paar Tricks einfallen lassen, die Originalisten sind dabei womöglich besonders findig (wobei sie auch nicht stört, daß in der US-Verfassung kein Gottesbezug vorkommt, für sie das Land trotzdem eine "christliche Nation unter Gott" ist, in der auch Gottes Gesetze zu gelten haben...):

Im anderen Trump-Thread hatte jdf ja etwas gewitzelt. Aber das ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen, es gibt immer noch mathematische Tricks, wie man einen Putsch durchziehen könnte (zwar haben einige republikanische Politiker schonmal "concern" geäußert, aber dann doch für Trump abgestimmt - wenn es also um die Macht geht, werden die meisten womöglich mitziehen, wenn so ein Trick eine Aussicht auf Erfolg hätte):

Die Wahl des Präsidenten durchs Volk ist von der Verfassung glaube ich gar nicht vorgeschrieben, die Staatsregierungen oder -parlamente könnten theoretisch die Wahlmänner des Staates ernennen. Bzw. das Verfassungsgericht oder irgendwelche Organe beschließen, daß es "aufgrund der besonderen Situation (Corona, 'Wahlfälschungen', Postchaos, pipapo)" nicht möglich gewesen sei, eine ordnungsgemäße Wahl abzuhalten.

Theoretisch könnte - bei einem Unentschieden bei den Wahlleuten oder auch wegen irgendwelcher (tatsächlicher oder behaupteter?) Irregularitäten(?) die Wahl des Präsidenten auch dem Kongress anheimfallen - wobei aber jeder Staat genau eine Stimme hätte. (Dann wäre sinnigerweise ein ländlicher Staat genausoviel wert wie Kalifornien, und sollten die Republikaner nach der Wahl die Mehrheit in den meisten Staatsdelegationen innehaben, könnte Trump immer noch auf dem Wege über eine Hintertür ins Amt gepusht werden. Alles völlig legal...)

"Down-ballot races" sind also auch nicht ganz irrelevant, die Demokraten haben deshalb in der letzten Zeit auch Geld in Wahlkreiskandidaten auf allen Ebenen investiert, um enge Rennen möglichst in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Denkbar ist aber auch, daß das Ganze den Republikanern trotz all ihrer halblegalen Tricks auf die Füße fallen wird, daß sie aber in der verbleibenden Zeit bis Jahresanfang noch versuchen werden, möglichst viel Schaden anzurichten - und bis mal wieder neue Richterstühle freiwerden oder neu zu besetzen sind, versuchen werden, über das Verfassungsgericht die neue Regierung lahmzulegen.

Ja, man würde denken, es bei Politikern und Wahloffiziellen eigentlich mit denkenden Menschen zu tun zu haben: Um einen Putsch durchzuziehen, müßten je nachdem ein paar - oder aber sehr Viele mitziehen. Aber da die meisten hochprofilierten Entscheidungen heutzutage entlang der Parteilinien erfolgen, es am Ende also womöglich genug treue Parteisoldaten gibt, erscheinen auch solche Szenarien leider möglich.
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