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Der Kampf des RECHTSstaates gegen Antifaschisten

 
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Gegenwind
gegen Faschismus



Anmeldungsdatum: 23.11.2007
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Beitrag(#2247808) Verfasst am: 15.04.2021, 11:42    Titel: Der Kampf des RECHTSstaates gegen Antifaschisten Antworten mit Zitat

Dieses Thema habe ich eröffnet, um mich mit aktiven und inaktiven Antifaschisten auszutauschen.

Angedacht ist z.B. der Austausch von aktuellen themenbezogenen Informationen/Nachrichten oder gemachte Erfahrungen im Kampf gegen Rassisten, Rechte, Rechtsradikale, Neonazis, Rechtspopulisten, Nationalisten, Militaristen, Holocaustleugner, Antisemiten, Fremdenhasser, Anti-Feministen, Patriarchat-Fans, Kapitalismus-Fans, farbentragende und pflichtschlagende Burschis usw. usw.

Wünschenswert wäre es, wenn die Beiträge der Effektivität dieses Kampfes dienlich sind. Dazu zählen selbstverständlich auch Diskussionen zu den Beiträgen. Das ist ja schließlich der Sinn des Freigeisterhauses.

Schade wäre es, wenn sich Diskussionen in endlose Streitigkeiten verlieren (z.B. endloser Streit über Begrifflichkeiten und Definitionen) und dadurch z.B. eine Konsensfindung blockiert wird.

Solche destruktiven Diskussionen dienen lediglich der Polarisierung und der Spaltung.
Nachdem ich erleben musste, dass radikale Veganer mit ihren Endlos-Diskussionen über das Essen das 25jährige "Antifa Camp Weimar/Buchenwald" für alle Zeiten gesprengt haben sehe ich derartige Diskussionen sehr kritisch.

Ich finde es erstrebenswert, wenn sich alle Antifaschisten auf den Buchenwald-Schwur als Leitbild einigen könnten. Aber das wird wohl ein frommer Wunsch von mir bleiben.

Als dieser RECHTSstaat kürzlich der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e.V.)" die Gemeinnützigkeit entzog war das staatliche Repressionsmaß endgültig voll. Jetzt hätte eigentlich jedem antifaschistisch orientierten Menschen klar sein müssen, wie wichtig dieses Leitbild als Konsens ist. Hätte!
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„Protest ist, wenn ich sage, das und das paßt mir nicht.
Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß das, was mir nicht paßt, nicht mehr geschieht.
Protest ist, wenn ich sage, ich mache nicht mehr mit.
Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, daß alle anderen auch nicht mehr mitmachen.“
(Zitat einer bekannten Gesellschaftskritikerin)
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Gegenwind
gegen Faschismus



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Beitrag(#2247811) Verfasst am: 15.04.2021, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Die Schwarz-gelbe Landesregierung will das NRW Versammlungsgesetzt in NRW massiv verschärfen.

In den geplanten Entwürfen stecken viele Details, die darauf abzielen, in Zukunft Versammlungen zu verunmöglichen als ein ganz wesentliches Grundrecht zu beschneiden.

So ist beispielsweise geplant, dass die Namen der Versammlungsleiter*innen bei einem Aufruf bekannt werden sollen. Dies bedeutet bei antifaschistischen Protesten für diese Personen, deren Namen veröffentlicht werden, eine konkrete Gefahr von Angriffen durch Nazis.

Zudem soll es legalisiert polizeiliche Kontrollstellen geben und die Polizei das Recht bekommen Demos abzufilmen.

Ebenso kann zum Beispiel ein Aufruf zur Blockade eines Naziaufmarsch mit bis zu zwei Jahre Knast bestraft werden können.

Dieses Gesetzt dient dazu das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit massiv auszuhöhlen oder es wird sogar ein Versammlungsverhinderungsgesetz.

Quelle:
https://www.labournet.de/interventionen/grundrechte/grundrechte-all/demonstrationsrecht/nrw-schwarz-gelbe-landesregierung-will-neues-versammlungs-bzw-versammlungsverhinderungsgesetz/
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jdf
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Beitrag(#2247816) Verfasst am: 15.04.2021, 14:51    Titel: Re: Der Kampf des RECHTSstaates gegen Antifaschisten Antworten mit Zitat

Gegenwind hat folgendes geschrieben:
Solche destruktiven Diskussionen dienen lediglich der Polarisierung und der Spaltung.
Nachdem ich erleben musste, dass radikale Veganer mit ihren Endlos-Diskussionen über das Essen das 25jährige "Antifa Camp Weimar/Buchenwald" für alle Zeiten gesprengt haben sehe ich derartige Diskussionen sehr kritisch.

Hmm... das erscheint mir tatsächlich einigermaßen dämlich.

Gegenwind hat folgendes geschrieben:
Ich finde es erstrebenswert, wenn sich alle Antifaschisten auf den Buchenwald-Schwur als Leitbild einigen könnten. Aber das wird wohl ein frommer Wunsch von mir bleiben.

Der enthält ja nun keine Silbe zur FDGO oder zur parlamentarischen Demokratie. Ist das der Grund, warum du ihn im Gegensatz zu anderen Antifaschisten als richtig ansiehst?

Gegenwind hat folgendes geschrieben:
Als dieser RECHTSstaat kürzlich der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e.V.)" die Gemeinnützigkeit entzog war das staatliche Repressionsmaß endgültig voll. Jetzt hätte eigentlich jedem antifaschistisch orientierten Menschen klar sein müssen, wie wichtig dieses Leitbild als Konsens ist. Hätte!

Die Entziehung der Gemeinnützigkeit ist ja von mehreren Gerichten bestätigt worden. Siehst du das Problem also in der Gesetzgebung oder in der (gerichtlich bestätigten) Nähe des VVN-BdA zu Linksextremisten.
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jdf
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Beitrag(#2247817) Verfasst am: 15.04.2021, 14:54    Titel: Antworten mit Zitat

Gegenwind hat folgendes geschrieben:
Dieses Gesetzt dient dazu das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit massiv auszuhöhlen oder es wird sogar ein Versammlungsverhinderungsgesetz.

Glaubst du, dass ein solches Gesetz vom BVerfG kassiert werden würde?
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Beitrag(#2247835) Verfasst am: 15.04.2021, 18:53    Titel: Re: Der Kampf des RECHTSstaates gegen Antifaschisten Antworten mit Zitat

Gegenwind hat folgendes geschrieben:
Dieses Thema habe ich eröffnet, um mich mit aktiven und inaktiven Antifaschisten auszutauschen.

Angedacht ist z.B. der Austausch von aktuellen themenbezogenen Informationen/Nachrichten oder gemachte Erfahrungen im Kampf gegen Rassisten, Rechte, Rechtsradikale, Neonazis, Rechtspopulisten, Nationalisten, Militaristen, Holocaustleugner, Antisemiten, Fremdenhasser, Anti-Feministen, Patriarchat-Fans, Kapitalismus-Fans, farbentragende und pflichtschlagende Burschis usw. usw.

Wünschenswert wäre es, wenn die Beiträge der Effektivität dieses Kampfes dienlich sind. Dazu zählen selbstverständlich auch Diskussionen zu den Beiträgen. Das ist ja schließlich der Sinn des Freigeisterhauses.

Schade wäre es, wenn sich Diskussionen in endlose Streitigkeiten verlieren (z.B. endloser Streit über Begrifflichkeiten und Definitionen) und dadurch z.B. eine Konsensfindung blockiert wird.

Solche destruktiven Diskussionen dienen lediglich der Polarisierung und der Spaltung.
Nachdem ich erleben musste, dass radikale Veganer mit ihren Endlos-Diskussionen über das Essen das 25jährige "Antifa Camp Weimar/Buchenwald" für alle Zeiten gesprengt haben sehe ich derartige Diskussionen sehr kritisch.

Ich finde es erstrebenswert, wenn sich alle Antifaschisten auf den Buchenwald-Schwur als Leitbild einigen könnten. Aber das wird wohl ein frommer Wunsch von mir bleiben.

Als dieser RECHTSstaat kürzlich der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e.V.)" die Gemeinnützigkeit entzog war das staatliche Repressionsmaß endgültig voll. Jetzt hätte eigentlich jedem antifaschistisch orientierten Menschen klar sein müssen, wie wichtig dieses Leitbild als Konsens ist. Hätte!


Es wurde nicht nur dem VVN-BdA e.V. die Gemeinnützigkeit entzogen, sondern auch anderen progressiven Organisationen wie Campact, attac, u.a.

Das hatten die rechten Kräfte in der BRD eigentlich schon immer vor, seitdem diese zwischen 1933 und 1945 auf den Bauch gefallen sind und von den Alliierten ein paar Jahre dazu gezwungen wurden, so zu tun, als betrieben sie Entnazifizierung.

Jetzt scheint ihnen aber endlich die Zeit gekommen, so wie Trump sagte, die Antifa, den Sozialismus und die Linken als den *Gottseibeiuns* zu bekämpfen und Schritt für Schritt zu zerstören.

Faschisten sind einerseits schon immer staats- und kapitaltragend gewesen und es wird ihnen natürlich auch gedankt.

Sozialisten dagegen ... Uuuuuuh (siehe oben, die Trump-Passage).

Diese Art von *marktkonformer Demokratie* wurde im vorletzten Jahr von der "Anstalt" erklärt:

Autokratie spielerisch erklärt - Die Anstalt vom 16.07.2019 | ZDF

Was ich den Antifaschisten vor allem ans Herz legen kann, ist folgendes:

Es ist nicht damit getan, Faschisten auf der Straße, im Staatsapparat oder in Konzernetagen zu bekämpfen.

Antifaschismus braucht vor allem eine Antwort auf die soziale Frage im Kapitalismus.

Und hier möchte ich ausnahmsweise mal einen Vertreter der ansonsten wenig marxistischen "Frankfurter Schule" zitieren, nämlich Max Horkheimer:

"Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen."
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"Ich danke Sie" (Willi Lippens)

Keinem einzigen dieser Professoren, die auf Spezialgebieten der Chemie, der Geschichte, der Physik die wertvollsten Arbeiten liefern können, darf man auch nur ein einziges Wort glauben, sobald er auf Philosophie zu sprechen kommt. (Mark Twain)
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Gegenwind
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Beitrag(#2247913) Verfasst am: 16.04.2021, 21:14    Titel: Re: Der Kampf des RECHTSstaates gegen Antifaschisten Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Der enthält ja nun keine Silbe zur FDGO oder zur parlamentarischen Demokratie. Ist das der Grund, warum du ihn im Gegensatz zu anderen Antifaschisten als richtig ansiehst?


Der Buchenwaldschwur wurde am 19.4.1945 verfaßt. Da gab es die BRD mit ihrer Form der FDGO und ihrer Form der parlamentarischen Demokratie noch nicht.
Er ist, wie so vieles, unter Antifaschisten umstritten.
Und zwar aus verschiedensten Gründen.
Für mich maßgebend und richtungsweisend ist der Schluß-Satz: "Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung", denn genau das ist mein Ziel.
Natürlich hat ein RECHTSstaat damit seine Probleme und deshalb war auch schon mal angedacht, den Buchenwaldschwur zu verbieten. Das kann mich aber nicht beeindrucken.

jdf hat folgendes geschrieben:
Die Entziehung der Gemeinnützigkeit ist ja von mehreren Gerichten bestätigt worden. Siehst du das Problem also in der Gesetzgebung oder in der (gerichtlich bestätigten) Nähe des VVN-BdA zu Linksextremisten.


Ich sehe das Problem in der Verlogenheit und in der Doppelmoral dieses kapitalistischen Systems.

Einerseits werden z.B. in Buchenwald von den Inhabern der Macht Gedenkfeiern zelebriert. Andererseits machen sie einem Verein das Leben schwer, in welchem sich die Auschwitz-Überlebende Jüdin Esther Bejarano engagiert und Ehrenvorsitzende ist.

Ich kenne sie persönlich und ich bin auch Mitglied im VVN-BdA. Es gibt dort keine Linksextremisten und auch keine Nähe zu Linksextremisten. Kommt natürlich darauf an, was für jemanden ein Linksextremist ist. Aber da kommen wir in eine Begriffs-Definitions-Diskussion.

Die Organisation, welche den VVN-BdA als linksextrem einstuft, sollte nach Ansicht vieler Menschen nach all ihren rechtslastigen Katastrophen verboten werden. Damit ist der Verfassungsschutz gemeint.

Passendes Stichwort dazu z.B. Stichwort Tino Brandt. Ihm spendierte der Verfassungsschutz insgesamt DM 200.000 . Was es mit Tino Brandt auf sich hat, kann jeder selber googeln.
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Gegenwind
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Beitrag(#2247915) Verfasst am: 16.04.2021, 21:43    Titel: Re: Der Kampf des RECHTSstaates gegen Antifaschisten Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Es wurde nicht nur dem VVN-BdA e.V. die Gemeinnützigkeit entzogen, sondern auch anderen progressiven Organisationen wie Campact, attac, u.a.


So ist es! Und das geht einher mit dem massiven Entzug von Fördergelder für anti-nazi-projekte wie z.B. "exit" durch die SPD-Bundesfamilienministerin Franziska Giffey 2019

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Faschisten sind einerseits schon immer staats- und kapitaltragend gewesen und es wird ihnen natürlich auch gedankt.


Genau das ist der Hintergrund für die Repressionsmaßnahmen dieser Kapitalismus-BRD gegen Antifaschisten. Und dieser Repressalien-Terror wird von Jahr zu Jahr massiver.

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Was ich den Antifaschisten vor allem ans Herz legen kann, ist folgendes:
Es ist nicht damit getan, Faschisten auf der Straße, im Staatsapparat oder in Konzernetagen zu bekämpfen.
Antifaschismus braucht vor allem eine Antwort auf die soziale Frage im Kapitalismus.


Das ist richtig und das ist auch Teil meiner politischen Arbeit. Zumal ich die Überwindung des Kapitalismus als oberstes Ziel betrachte.
Da der Kapitalismis den Faschismus braucht, wäre damit das Nazi-Problem automatisch gelöst. Dadurch, dass sie keiner mehr braucht.

Besonders gerne kläre ich die soziale Frage im Kapitalismus in Einzelgesprächen in meinem direkten Umfeld.

Das ist in diesen Zeiten besonders wichtig, um den Zulauf ahnungsloser Michael-Ballweg-Hinterherlaufer zu stoppen. Dem geht es nämlich gar nicht um die Verbreitung seiner rechtsradikalen Gesinnung, sondern dem geht es um das Geld, was ihm die Hinterherlaufer in den Rachen stecken. Seine Losung ist simpel und erfolgreich: "ihr seid doch auch gegen die da oben, also tun wir uns doch zusammen und lösen die links-rechts-Spaltung auf."

Auf Wunsch könnte ich mal diverse Links über die Reich-werde-Methoden des Herrn Ballweg posten.
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Beitrag(#2247918) Verfasst am: 16.04.2021, 22:03    Titel: Re: Der Kampf des RECHTSstaates gegen Antifaschisten Antworten mit Zitat

Gegenwind hat folgendes geschrieben:
Für mich maßgebend und richtungsweisend ist der Schluß-Satz: "Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung", denn genau das ist mein Ziel.

Gerade diesen Schlusssatz finde ich sehr problematisch, denn ja nachdem, was man zu "Wurzeln des Nazismus" erklärt, kann man ihn wunderbar für alle möglichen politischen Ziele (auch selbst freiheitsfeindliche) instrumentalisieren.
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vrolijke
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Beitrag(#2247921) Verfasst am: 16.04.2021, 22:27    Titel: Re: Der Kampf des RECHTSstaates gegen Antifaschisten Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Gegenwind hat folgendes geschrieben:
Für mich maßgebend und richtungsweisend ist der Schluß-Satz: "Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung", denn genau das ist mein Ziel.

Gerade diesen Schlusssatz finde ich sehr problematisch, denn ja nachdem, was man zu "Wurzeln des Nazismus" erklärt, kann man ihn wunderbar für alle möglichen politischen Ziele (auch selbst freiheitsfeindliche) instrumentalisieren.

Da bin ich ganz bei dir.
Die übliche Methode. Man muss es nur genug verteufeln, dann sind alle Mittel Recht. nee
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jdf
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Beitrag(#2247922) Verfasst am: 16.04.2021, 22:28    Titel: Re: Der Kampf des RECHTSstaates gegen Antifaschisten Antworten mit Zitat

Gegenwind hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Die Entziehung der Gemeinnützigkeit ist ja von mehreren Gerichten bestätigt worden. Siehst du das Problem also in der Gesetzgebung oder in der (gerichtlich bestätigten) Nähe des VVN-BdA zu Linksextremisten.

Ich sehe das Problem in der Verlogenheit und in der Doppelmoral dieses kapitalistischen Systems.

Na, dann...

Gegenwind hat folgendes geschrieben:
Die Organisation, welche den VVN-BdA als linksextrem einstuft, sollte nach Ansicht vieler Menschen nach all ihren rechtslastigen Katastrophen verboten werden. Damit ist der Verfassungsschutz gemeint.

Das Problem ist mE nicht der Verfassungsschutz als Institution, sondern sein Personal.

Gegenwind hat folgendes geschrieben:
Passendes Stichwort dazu z.B. Stichwort Tino Brandt. Ihm spendierte der Verfassungsschutz insgesamt DM 200.000 . Was es mit Tino Brandt auf sich hat, kann jeder selber googeln.

Tja.
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closeman
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Beitrag(#2252519) Verfasst am: 02.06.2021, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

Aktuell wurde mit den Stimmen der Grünen in Hessen die NSU Akten weiter unter Verschluss gehalten und damit Aufklärung verhindert. Was soll das? Begründung: In den Akten stehen Namen. Diese Leute könnten gefährdet sein.
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Skeptiker
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Beitrag(#2252521) Verfasst am: 02.06.2021, 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

closeman hat folgendes geschrieben:
Aktuell wurde mit den Stimmen der Grünen in Hessen die NSU Akten weiter unter Verschluss gehalten und damit Aufklärung verhindert. Was soll das? Begründung: In den Akten stehen Namen. Diese Leute könnten gefährdet sein.


Nun, Tatsache ist, dass die GRÜNEN nicht für Aufklärung stehen:

Zitat:
"Komplizen des Schweigens"

Wenn die Grünen eine Koalition mit der CDU eingehen, lässt sich davon für die Aufklärung rechtsextrem motivierter Taten so gut wie nichts erhoffen


https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/komplizen-des-schweigens


Die GRÜNEN wollen an die Macht und verkaufen dafür ihren ehemaligen Antifaschismus.
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closeman
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Beitrag(#2253273) Verfasst am: 12.06.2021, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Skeptiker hat folgendes geschrieben:
closeman hat folgendes geschrieben:
Aktuell wurde mit den Stimmen der Grünen in Hessen die NSU Akten weiter unter Verschluss gehalten und damit Aufklärung verhindert. Was soll das? Begründung: In den Akten stehen Namen. Diese Leute könnten gefährdet sein.


Nun, Tatsache ist, dass die GRÜNEN nicht für Aufklärung stehen:

Zitat:
"Komplizen des Schweigens"

Wenn die Grünen eine Koalition mit der CDU eingehen, lässt sich davon für die Aufklärung rechtsextrem motivierter Taten so gut wie nichts erhoffen


https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/komplizen-des-schweigens


Die GRÜNEN wollen an die Macht und verkaufen dafür ihren ehemaligen Antifaschismus.


Dann sollte man die Wahlkämpfer vor Ort fragen: Wie doof kann man sein? Die GRÜNEN verprellen damit einen großen Teil ihrer migrantischen Wählerschaft, denen z.B. ein getunter Lebenslauf wesentlich gleichgültiger sein dürfte als der Umgang mit den NSU Akten. Deren Stimmen hat die Partei damit auch verloren. Den Angehörigen der Opfer derart die Tür vor Nase zu zu schlagen ist schon ziemlich arrogant.
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DonMartin
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Beitrag(#2253275) Verfasst am: 12.06.2021, 15:42    Titel: Antworten mit Zitat

closeman hat folgendes geschrieben:

Dann sollte man die Wahlkämpfer vor Ort fragen: Wie doof kann man sein? Die GRÜNEN verprellen damit einen großen Teil ihrer migrantischen Wählerschaft, denen z.B. ein getunter Lebenslauf wesentlich gleichgültiger sein dürfte als der Umgang mit den NSU Akten. Deren Stimmen hat die Partei damit auch verloren. Den Angehörigen der Opfer derart die Tür vor Nase zu zu schlagen ist schon ziemlich arrogant.

Kommt halt drauf an, um wieviele Promille der Wählerschaft es sich jeweils handelt.
Ausserdem: NSU-Akten sind Vergangenheit, eine getürkte Kanzlerin Zukunft, evtl.

Nachtrag:
grade gegurgelt:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/deutschland-wie-waehlen-menschen-mit-migrationshintergrund-a-1235914.html
Es wird also nicht automatisch links oder grün gewählt:
Zitat:
Wenn wir uns die Zahlen für Hessen anschauen, dann sehen wir da zwei überraschende Ausschläge bei der AfD und der FDP. Beide Parteien sind leicht überproportional von Migranten gewählt worden.

Denn:
Zitat:
Der größte Anteil der Personen mit Migrationshintergrund kommt aus Europa - und in Polen, Rumänien und Italien wählt man auch rechtspopulistisch.
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closeman
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Beitrag(#2253283) Verfasst am: 12.06.2021, 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

@ Don Martin:
So kann man das sehen. Ich wähle auch nicht grün, ich schau mir nur an wie das auseinanderläuft und wie Anspruch und Wirklichkeit kollidieren. Man ruft einen einen neuen Politikstil aus und leistet sich dann sowas? Die Akten zu den grössten Terroranschlägen der letzten Jahre bleiben weitere 30 Jahre unter Verschluß? "Neue Transparenz" sieht anders aus.
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vrolijke
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Beitrag(#2253286) Verfasst am: 12.06.2021, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Der größte Anteil der Personen mit Migrationshintergrund kommt aus Europa - und in Polen, Rumänien und Italien wählt man auch rechtspopulistisch.


Das dacht ich mir. Zufällig drei Länder, wo Religion eine große Rolle spielt.
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closeman
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Beitrag(#2253288) Verfasst am: 12.06.2021, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Um Gegenwinds Beitrag nochmal aufzugreifen: Die Politik kann nicht in Sonntagsreden immer wieder Zivilcourage und bürgerliches Engagement gegen rechte Strömungen in der Gesellschaft fordern, wenn gleichzeitig den Initiativen die genau das tun die Förderung entzogen wird. Gleichzeitig wurden (werden?) mit öffentlichen Geldern rechtsradikale Gruppierungen finanziert um "Erkenntnisse zu gewinnen" die dann 30 Jahre unter Verschluß bleiben. So geht das nicht.
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Beitrag(#2253313) Verfasst am: 12.06.2021, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Der größte Anteil der Personen mit Migrationshintergrund kommt aus Europa - und in Polen, Rumänien und Italien wählt man auch rechtspopulistisch.

Das dacht ich mir. Zufällig drei Länder, wo Religion eine große Rolle spielt.

Auch dass die AfD bei Russlanddeutschen gut abschneidet, ist nicht wirklich neu. Daran kann man gut erkennen, dass es falsch ist, die AfD und ihre Anhänger als "fremdenfeindlich" zu bezeichnen: Gegen manche Zuwanderer haben sie überhaupt nichts einzuwenden, gegen manche Leute, die schon in dritter Generation in Deutschland leben, dagegen schon. Das richtige Wort ist "rassistisch".
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vrolijke
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Beitrag(#2253315) Verfasst am: 12.06.2021, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Der größte Anteil der Personen mit Migrationshintergrund kommt aus Europa - und in Polen, Rumänien und Italien wählt man auch rechtspopulistisch.

Das dacht ich mir. Zufällig drei Länder, wo Religion eine große Rolle spielt.

Auch dass die AfD bei Russlanddeutschen gut abschneidet, ist nicht wirklich neu. Daran kann man gut erkennen, dass es falsch ist, die AfD und ihre Anhänger als "fremdenfeindlich" zu bezeichnen: Gegen manche Zuwanderer haben sie überhaupt nichts einzuwenden, gegen manche Leute, die schon in dritter Generation in Deutschland leben, dagegen schon. Das richtige Wort ist "rassistisch".


So ist es!
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DonMartin
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Beitrag(#2253349) Verfasst am: 13.06.2021, 09:20    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Der größte Anteil der Personen mit Migrationshintergrund kommt aus Europa - und in Polen, Rumänien und Italien wählt man auch rechtspopulistisch.

Das dacht ich mir. Zufällig drei Länder, wo Religion eine große Rolle spielt.

Auch dass die AfD bei Russlanddeutschen gut abschneidet, ist nicht wirklich neu. Daran kann man gut erkennen, dass es falsch ist, die AfD und ihre Anhänger als "fremdenfeindlich" zu bezeichnen: Gegen manche Zuwanderer haben sie überhaupt nichts einzuwenden, gegen manche Leute, die schon in dritter Generation in Deutschland leben, dagegen schon.

Logisch. Wer auch in dritter Generation noch mit Kopftuch rumläuft und an unreine Tiere aberglaubt,
ist halt nicht wirklich integriert.
Wer sich anpasst und deutsch wird, der wird offenbar auch als Andershäutiger in der AfD akzeptiert.
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Das richtige Wort ist "rassistisch".

diese Keule wird allmählich bröselig.
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vrolijke
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Beitrag(#2253360) Verfasst am: 13.06.2021, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:


Logisch. Wer auch in dritter Generation noch mit Kopftuch rumläuft und an unreine Tiere aberglaubt,
ist halt nicht wirklich integriert.
Wer sich anpasst und deutsch wird, der wird offenbar auch als Andershäutiger in der AfD


Wohin soll diesen Link führen? Am Kopf kratzen
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Alchemist
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Beitrag(#2253361) Verfasst am: 13.06.2021, 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Das richtige Wort ist "rassistisch".

diese Keule wird allmählich bröselig.


If it walks like a duck…. Schulterzucken
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Tarvoc
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Beitrag(#2253372) Verfasst am: 13.06.2021, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Logisch. Wer auch in dritter Generation noch mit Kopftuch rumläuft und an unreine Tiere aberglaubt, ist halt nicht wirklich integriert.

Aber wer an Bill Gates' Nanoroboter in den Corona-Impfstoffen, die Kinderblut saufende jüd... ääh "globalistische" Weltverschwörung und Trumps Wiedereinsetzung im August glaubt, mit dessen Bleiben hier hast du kein Problem - solange er nur Biodeutscher ist. Tillichs "Keule" passt da schon.
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Beitrag(#2253392) Verfasst am: 13.06.2021, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wer auch in dritter Generation noch mit Kopftuch rumläuft und an unreine Tiere aberglaubt,
ist halt nicht wirklich integriert.

Wer so etwas macht, übt eines seiner verfassungsmäßigen Rechte aus.
MMn ist eher der nicht integriert, der Leute deswegen für nicht integriert hält.
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