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Energie. Herstellung und Herkunft.
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narr
workingglass
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Anmeldungsdatum: 02.01.2009
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Beitrag(#2278794) Verfasst am: 21.04.2022, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

@uwebus: sind deine "Autochen" eigentlich auf 45km/h gedrosselt? Oder willst du damit deutlich machen, dass Suzukis und Hyundais allgemein keine ordentlichen Autos sind?
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Memo 618
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uwebus
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Beitrag(#2278822) Verfasst am: 21.04.2022, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

narr hat folgendes geschrieben:
@uwebus: sind deine "Autochen" eigentlich auf 45km/h gedrosselt? Oder willst du damit deutlich machen, dass Suzukis und Hyundais allgemein keine ordentlichen Autos sind?


Autochen sind bei mir Autos bis max. 4 m Länge, auf deren Rückbank eigentlich nur noch Kinder Platz haben. In einem richtigen Auto kann auch ein Erwachsener wie ich mit 1,84 m noch längere Zeit auf dem Hintersitz mitfahren.

Mein Suzuki IGNIS ist 3,7 m lang, da mußt du schon Kunstturner sein, wenn du da noch auf die Hintersitze willst. Die Knie sind dann die Ablage fürs Kinn.
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tillich (epigonal)
hat Spaß



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 20521

Beitrag(#2278857) Verfasst am: 21.04.2022, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Das wäre auch totaler Quatsch, denn damit hat man zuerst Energieverluste bei der Methanherstellung mittels Strom und dann Energieverluste bei der Nutzung im Verbrennungsmotor (der hat nämlich im Vergleich zum Elektromotor einen beschissenen Wirkungsgrad). Das kann man dann machen, wenn Batterien wirklich nicht sinnvoll verwendet werden können (etwa bei Flugzeugen); bei Autos wäre es normalerweise reine Idiotie.

Dieses Argument dürfte sich jedoch dann relativieren, wenn bei steigendem regerativem Anteil im Energiemix die Phasen der Überproduktion stärker ins Gewicht fallen werden.

Das ist im Prinzip richtig - je mehr regenerative Stromproduktion, desto höher auch die Überproduktion in bestimmten Phasen, desto höher auch der Anteil der Überproduktion, der nicht nur relativ kurzfristig gespeichert werden müsste (wofür beim Verbrauch in Autos Batterien besser geeignet wären, aus o.g. Gründen), sondern längerfristig, sodass ein chemischer Energieträger besser wäre. Ob dieser Überschuss aber je so groß wäre, dass der Bedarf von Flugzeugen, Schiffen u.Ä. abgedeckt wäre ...?

Zumal es ja vorher auch noch andere sinnvolle Verwendungen gäbe: Stromexport in Regionen, wo der Überschuss gerade nicht so groß ist; Anschalten von planbarem Stromverbrauch usw.
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VanHanegem
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Beitrag(#2278875) Verfasst am: 22.04.2022, 09:36    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Otto Normal braucht halt auch ein bezahlbares Auto und so ein Leichtbau-Diesel dürfte erheblich mehr kosten als ein simpler Verbrenner von der Stange.

Erst mal korrekt. Zu bedenken wäre jedoch:
- Otto Normal ist nicht so arm wie du ihn hier darstellst. Ich kenne kaum einen der weniger als 100PS unter der Haube hat.
- "Bezahlbar" ist relativ und hängt nicht nur vom aktuellen Kraftsroffpreis ab. Vielmehr ist das, was am Gebrauchtwagenmarkt billig verfügbar ist von der gesamten Kraftstoff Preisentwicklung die letzten 20 Jahre abhängig. Die läuft nun endlich - viel zu spät - in die richtige Richtung. Vielleicht hat Putin da in 4 Wochen was bewirkt, was die heilige Greta in 4 Jahren nicht geschafft hat.
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uwebus
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Beitrag(#2278900) Verfasst am: 22.04.2022, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
uwebus hat folgendes geschrieben:
Otto Normal braucht halt auch ein bezahlbares Auto und so ein Leichtbau-Diesel dürfte erheblich mehr kosten als ein simpler Verbrenner von der Stange.

Erst mal korrekt. Zu bedenken wäre jedoch:
- Otto Normal ist nicht so arm wie du ihn hier darstellst. Ich kenne kaum einen der weniger als 100PS unter der Haube hat.


Na ja, etwa 50% der Haushalte in der BRD haben nicht so viel Geld auf dem Konto, um sich bei Ausfall der Waschmaschine eine neue cash kaufen zu können, sie kaufen auf Raten oder auf Kredit. Ich wohne in einem Ärztehaus, die Mitarbeiterinnen, überwiegend junge Frauen, haben kleine Autos, Protzautos wie BMW oder Daimler sind selten darunter und gehören den Ärzten.

Ich kenne die Einkommensschichtung in Deutschland nicht, aber die Mehrheit der Deutschen dürfte sich nicht ein neues Auto kaufen können und es wie ich vom laufenden Konto abbuchen lassen. Entweder kaufen die einen Gebrauchten oder bezahlen auf Raten/Kredit.
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VanHanegem
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Beitrag(#2278976) Verfasst am: 23.04.2022, 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

mal kurz gegoogelt:

Energiespeicher für eine PV Anlage im Haus wird mit EUR 1000/kWh taxiert.
Zum Vergleich: VARTA Autobatterie 12V/60AH, also ca. 0,7 kWh kostet EUR 65

Da stimmt doch was nicht aber was?
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uwebus
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Beitrag(#2279001) Verfasst am: 23.04.2022, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
mal kurz gegoogelt:

Energiespeicher für eine PV Anlage im Haus wird mit EUR 1000/kWh taxiert.
Zum Vergleich: VARTA Autobatterie 12V/60AH, also ca. 0,7 kWh kostet EUR 65

Da stimmt doch was nicht aber was?


Die 1000 €/1 kWh sind der Grünenzuschlag für die Weltenretter. PV-Anlagen sind politisch gewollt und werden steuerlich gefördert, das wissen die Hersteller, also erhöhen sie die Preise. Das ist wie bei den Elektroautos, da kriegen Käufer bis zu 10.000 € hinten reingeschoben vom Vater Staat.
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VanHanegem
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Beitrag(#2279005) Verfasst am: 23.04.2022, 13:47    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe offenbar einen veralteten Wert verwendet. Die Preisentwicklung bei Solarspeichern geht eher Richtung EUR 350/kWh.

Der Preisvorteil der Autobatterie bleibt trotzdem überraschend. Dass die Förderung einen Faktor 5 im Preis bewirken soll erscheint mir auch nicht plausibel.
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jdf
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Beitrag(#2279012) Verfasst am: 23.04.2022, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
ich habe offenbar einen veralteten Wert verwendet. Die Preisentwicklung bei Solarspeichern geht eher Richtung EUR 350/kWh.

Der Preisvorteil der Autobatterie bleibt trotzdem überraschend. Dass die Förderung einen Faktor 5 im Preis bewirken soll erscheint mir auch nicht plausibel.

Warum werden dann nicht Autobatterien für die Gebäudestromspeicherung verwendet? Die Antwort auf diese Frage dürfte dich auf den Grund für den Preisunterschied bringen.
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VanHanegem
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Beitrag(#2279019) Verfasst am: 23.04.2022, 16:43    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast meine Frage also verstanden. Und wie lautet die Antwort?
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2279021) Verfasst am: 23.04.2022, 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nahm zuerst an, weil mir das vergleichbar schien, dass du mit "Autobatterie" einen Akku eines Elektroautos meinst. Aber du meinst anscheinend eine Starterbatterie?

Dann scheint es für mich als Laien wahrscheinlich zu sein, dass es da völlig unterschiedliche technische Anforderungen gibt. Dass daraus unterschiedliche Bauarten und damit wiederum unterschiedliche Preise einhergehen, ist dann doch unmittelbar logisch und überhaupt nicht überraschend.
(Insofern kann ich mich jdf anschließen: Wenn Autobatterien so viel billiger sind und man sie als Akku bei Solaranalgen verwenden könnte, würde man es auch tun. Also kann man es anscheinend nicht.)

Aber welche technischen Anforderungen und Bauformen das sind und warum das eine teurer ist als das andere - keine Ahnung. Wenn es dich so interessiert, dass du es recherchierst, würde ich mich über eine Erklärung freuen.

(Ebenfalls überhaupt nicht überraschend ist übrigens, dass uwebus rein gar nichts Sinnvolles zur Frage zu sagen hat, aber einfach mal so gegen Grüne und Energiewende hetzt.)
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uwebus
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Beitrag(#2279033) Verfasst am: 23.04.2022, 19:29    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:


Aber welche technischen Anforderungen und Bauformen das sind und warum das eine teurer ist als das andere - keine Ahnung. Wenn es dich so interessiert, dass du es recherchierst, würde ich mich über eine Erklärung freuen.

(Ebenfalls überhaupt nicht überraschend ist übrigens, dass uwebus rein gar nichts Sinnvolles zur Frage zu sagen hat, aber einfach mal so gegen Grüne und Energiewende hetzt.)


Die Deutsche Bundespost hatte in ihren Wählerämtern Bleibatterien für die Sicherstellung der Telekommunikation mittels normalem Telefon (das Telefon funktionierte auch bei Netzausfall). Aber der konstruktive Unterschied zwischen diesen Bleibatterien und denen der Kfz-Technik dürfte nicht allzu groß sein, lediglich die Kapazität war größer.

Wie das heute aussieht weiß ich nicht, dazu bin ich zu lange aus dem Geschäft, ich weiß nur, daß bei mir bei Netzausfall das Telefon nicht mehr funktioniert und man deshalb gezwungen ist, neben dem Festnetzanschluß für den Notfall ein Handy bereit zu halten, also zwei getrennte Telefone besitzen muß.

tillich, daß du ein glühender Verfechter der Grünen bist weiß ich ja nun schon, trotzdem ist diese Energiewende so, wie sie durchgeführt wird, für Otto Normal eine extreme zusätzliche Belastung, die ihm eine erhebliche Verschlechterung seiner Lebensqualität einbringt. Nicht umsonst gibt es kaum Länder außerhalb der BRD, die diesen Weg mitgehen, und die sind ja nicht alle doof.
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Beitrag(#2279036) Verfasst am: 23.04.2022, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Deutsche Bundespost hatte in ihren Wählerämtern Bleibatterien für die Sicherstellung der Telekommunikation mittels normalem Telefon (das Telefon funktionierte auch bei Netzausfall). Aber der konstruktive Unterschied zwischen diesen Bleibatterien und denen der Kfz-Technik dürfte nicht allzu groß sein, lediglich die Kapazität war größer.

Ja klar, weil die Art des Strombedarfs beim Starten eines Vebrennerautos, beim Telefonnetzbetrieb und bei Haushaltsstrom ja alle irgendwie gleich sind. Und die Leute, die unterschiedliche Batterien (bzw. Akkus) für unterschiedliche Zwecke benutzen, sind alle doof.
Ich habe ja auch keine Ahnung von der entsprechenden Technik, aber ich habe zumindest den starken Verdacht, dass es da mehr Unterschiede gibt als bloß die Kapazität.

uwebus hat folgendes geschrieben:
tillich, daß du ein glühender Verfechter der Grünen bist weiß ich ja nun schon, trotzdem ist diese Energiewende so, wie sie durchgeführt wird, für Otto Normal eine extreme zusätzliche Belastung, die ihm eine erhebliche Verschlechterung seiner Lebensqualität einbringt.

Keine Energiewende bringt viel größere Belastungen. Aber vielleicht ist das, was mehr als ein Jahr und/oder 1o km von dir weg ist, dir ja alles egal.

uwebus hat folgendes geschrieben:
Nicht umsonst gibt es kaum Länder außerhalb der BRD, die diesen Weg mitgehen, und die sind ja nicht alle doof.

Bullshit. Eine Wende hin zu regenerativen Energien wird in sehr vielen Ländern angestrebt. Und Deutschland gehört längst nicht mehr zu den Vorreitern.
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uwebus
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Beitrag(#2279039) Verfasst am: 23.04.2022, 21:14    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

Ja klar, weil die Art des Strombedarfs beim Starten eines Vebrennerautos, beim Telefonnetzbetrieb und bei Haushaltsstrom ja alle irgendwie gleich sind.


Nein, Telefon und Starter eines Autos werden mit Gleichstrom betrieben, Haushaltsstrom ist Wechselstrom.

Und zur Energiewende: Die Masse der anderen Länder setzen auf Kernenergie, nur die Deutschen meinen ohne sie auszukommen.
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VanHanegem
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Beitrag(#2279058) Verfasst am: 24.04.2022, 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

hier nun eine nette Gegenüberstellung gefunden:
https://www.akkuman.de/shop/lifepo4-vs-bleiakku#:~:text=W%C3%A4hrend%20eine%20gut%20gepflegte%20Bleibatterie,weit%20%C3%BCber%203000%20Ladezyklen%20%C3%BCberdauern.

Die Energiedichte fällt als Vergleichskriterium bei stationären Einrichtungen natürlich raus.
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2279065) Verfasst am: 24.04.2022, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:
Die Masse der anderen Länder setzen auf Kernenergie, nur die Deutschen meinen ohne sie auszukommen.

Auch das ist Unfug. Sehr viele Länder haben keine Atomenergie und planen das auch nicht, es gibt mehrere Länder außer Deutschland, die aussteigen oder schon ausgestiegen sind - und einige, die auf Kernenergie setzen, merken - vor allem bei Neubauten - dass Kernenergie oft einfach nicht besonders wirtschaftlich ist (was sie auch in Deutschland nie war).
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VanHanegem
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Beitrag(#2279189) Verfasst am: 26.04.2022, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Sehr viele Länder haben keine Atomenergie und planen das auch nicht

Darunter ist m.W. der Kohleexporteur Australien aber der einzige, der GNP mäßig mit einem guten Drittel auch nur in die Größenordnung von D kommt.


tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
merken - vor allem bei Neubauten - dass Kernenergie oft einfach nicht besonders wirtschaftlich ist

dem stimme ich nur mit Deinem von mir im Zitat gefetteten Zusatz zu. Was Merkels überstürzten Atomausstieg angeht, wäre jedoch erst malö zu prüfen wieviel zusätzlicher Atommüll dadurch tatsächlich eiongespart worden ist.
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VanHanegem
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Beiträge: 2417

Beitrag(#2279283) Verfasst am: 28.04.2022, 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Die Grünen haben die folgende Vision:
16Mio EFH in D x 50 m^2 ergeben 0,8e9 m^2 Solarfläche

das wären dann 4% der Solarfläche, die nötig wäre den heutigen Primärenergiebedarf von D zu decken. Gar nicht so schlecht vor dem Hintergrund, dass die 2e10 m^2 ja eine absolute obere Schranke sind.
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Beitrag(#2279296) Verfasst am: 28.04.2022, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Die Grünen haben die folgende Vision:
16Mio EFH in D x 50 m^2 ergeben 0,8e9 m^2 Solarfläche

Quelle?

Und den Primärenergiebedarf mit Photovoltaikfläche zu vergleichen ist immer noch Unsinn.
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VanHanegem
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Beitrag(#2279406) Verfasst am: 29.04.2022, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Quelle?

Für die 4 Grundrechnungsarten muss ich ne Quelle angeben???


tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und den Primärenergiebedarf mit Photovoltaikfläche zu vergleichen ist immer noch Unsinn.

Haarspalterei. Wenn Du lieber die entsprechende Solarfläche für Jahres Stromerzeugung (oder jede andere volkswirtschaftlich relevante Energiemenge) willst, kommst Du von "meinem" Wert mit nem einfachen Dreisatz dahin.
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Beitrag(#2279450) Verfasst am: 30.04.2022, 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Um die grünen Visionen (hier für NRW) zu konkretisieren:
https://gruene-fraktion-nrw.de/positionspapiere/positionspapier-klima-schuetzen-mehr-solar-auf-die-daecher/

auf 3,9 Mio Häusern sollen mit Solaranlagen im Vollausbau bis zu 68 TWh/a möglich sein, das ließe sich runterrechnen auf durchschnittlich 116m^2 Solarfläche je Haus. Und zwar konservativ gerechnet, zukünftige Verbesserungen der Technologie natürlich unbenommen. Bei weniger als benötigter Fläche von 6m^2/KWp bzw. Ertrag von mehr als 900 kWh/kWp schauts natürlich dementsprechend günstiger aus.
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Beitrag(#2279462) Verfasst am: 30.04.2022, 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Quelle?

Für die 4 Grundrechnungsarten muss ich ne Quelle angeben???

Die "Vision der Grünen" , von der du sprichst, ergibt sich garantiert nicht aus Berechnungen, schon gar nicht Grundrechenarten, sondern wäre irgendwo als solche aufgeschrieben.
VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Um die grünen Visionen (hier für NRW) zu konkretisieren:
https://gruene-fraktion-nrw.de/positionspapiere/positionspapier-klima-schuetzen-mehr-solar-auf-die-daecher/

Geht doch.

---------------------------

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und den Primärenergiebedarf mit Photovoltaikfläche zu vergleichen ist immer noch Unsinn.

Haarspalterei. Wenn Du lieber die entsprechende Solarfläche für Jahres Stromerzeugung (oder jede andere volkswirtschaftlich relevante Energiemenge) willst, kommst Du von "meinem" Wert mit nem einfachen Dreisatz dahin.

Du könntest dich ja vielleicht einfach mit dem Grund beschäftigen, den ich schon längst genannt habe, warum das Quatsch ist. Niemand - wirklich niemand - behauptet, man könne oder solle die Stromerzeugung oder sogar den Primärenergiebedarf alleine aus Photovoltaik in Deutschland decken. Es geht immer um einen Mix aus verschiedenen Formen regenerativer Stromerzeugung (teils einheimisch, teils aber auch in Form von erzeugtem Wasserstoff oder PtG/PtL importiert), anderen Formen regenerativer Energien und effektiverer Energienutzung.
Deswegen ist deine "Umrechnung" "irgendein Bedarf --> Photovoltaikfläche" Unsinn: Weil es mit keinen Plänen von irgendwem etwas zu tun hat.

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
auf 3,9 Mio Häusern sollen mit Solaranlagen im Vollausbau bis zu 68 TWh/a möglich sein, das ließe sich runterrechnen auf durchschnittlich 116m^2 Solarfläche je Haus. Und zwar konservativ gerechnet, zukünftige Verbesserungen der Technologie natürlich unbenommen. Bei weniger als benötigter Fläche von 6m^2/KWp bzw. Ertrag von mehr als 900 kWh/kWp schauts natürlich dementsprechend günstiger aus.

Auch dieses "Herunterrechnen" ist Unfug. Die Zahl der Wohngebäude (gesamt und für Photovoltaik genutzt) wird nur als Beispiel dafür genannt, wie schlecht das Potenzial für Photovoltaik derzeit genutzt wird. Denn einerseits geht es nicht um alle Wohngebäude, sondern natürlich nur um technisch und wirtschaftlich geeignete Dachflächen. Und andererseits geht es nicht nur um Wohngebäude, sondern auch um Dachflächen von Nichtwohngebäuden. Beides kann man im genannten Positionspapier lesen - dein Bezug des genannten Potentials auf die Zahl der Wohngebäude ist also Quatsch.

Ich weiß auch gar nicht, warum du dieses Herunterrechnen überhaupt veranstaltest, denn wie das genannte Potential zustande kommt, ist ja in der vom Positionspapier genannten Quelle (s.u.) dargelegt. Wer sich dafür interessiert, kann's einfach nachlesen. Deine Milchmädchenrechnung ist also völlig überflüssig.
Wobei das Durcharbeiten dieser Quelle natürlich ziemlich viel Arbeit wäre und einige Fachkenntnisse voraussetzen würde:
https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30040b.pdf
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VanHanegem
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Beitrag(#2279472) Verfasst am: 30.04.2022, 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Niemand - wirklich niemand - behauptet, man könne oder solle die Stromerzeugung oder sogar den Primärenergiebedarf alleine aus Photovoltaik in Deutschland decken.

Ich behaupte das auch nicht. Dass Du mir diese Behauptung immer noch unterschieben willst beweist: Du hast halt nicht verstanden was ein Eckwert, bzw eine grobe Abschätzung von Größenordnungen ist.


tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Die Zahl der Wohngebäude (gesamt und für Photovoltaik genutzt) wird nur als Beispiel dafür genannt, wie schlecht das Potenzial für Photovoltaik derzeit genutzt wird.

Hier stehst Du kurz davor das zu verstehen, kriegst die Kurve aber nicht so ganz.


tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Wobei das Durcharbeiten dieser Quelle natürlich ziemlich viel Arbeit wäre und einige Fachkenntnisse voraussetzen würde:
https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30040b.pdf

Du lernst hieraus vor dem Hintergrund meiner Ausführungen dass eine detaillierte Betrachtung größenordnungsmäßig durch eine sehr einfache Überschlagsrechnung schön nachvollziehbar ist.
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Beitrag(#2279478) Verfasst am: 30.04.2022, 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Niemand - wirklich niemand - behauptet, man könne oder solle die Stromerzeugung oder sogar den Primärenergiebedarf alleine aus Photovoltaik in Deutschland decken.

Ich behaupte das auch nicht. Dass Du mir diese Behauptung immer noch unterschieben willst beweist: Du hast halt nicht verstanden was ein Eckwert, bzw eine grobe Abschätzung von Größenordnungen ist.

Ich behaupte nicht, dass du das behauptest. Nur ist deine "grobe Abschätzung von Größenordnungen" ohne diese Behauptung einfach völlig sinnlos.

Ich könnte auch eine "grobe Abschätzung von Größenordnungen" vornehmen, wie viele Quadratkilometer Forellenzuchtteiche man in Deutschland brauchen würde, wenn man den Kalorienbedarf der deutschen Bevölkerung auschhließlich durch eine Ernährung mit Forellen decken wollte. Nuir hätte diese "grobe Abschätzung von Größenordnungen" einfach keinen Sinn, weil das niemand tun will.

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Die Zahl der Wohngebäude (gesamt und für Photovoltaik genutzt) wird nur als Beispiel dafür genannt, wie schlecht das Potenzial für Photovoltaik derzeit genutzt wird.

Hier stehst Du kurz davor das zu verstehen, kriegst die Kurve aber nicht so ganz.

Das ist etwas völlig anderes als deine "grobe Abschätzung von Größenordnungen". In dem Positionspapier wird damit nur ein Beispiel genannt, welche ungenutzten Potenziale es gibt. Es wird aber gerade nicht in ein zahlenmäßiges Verhältnis zu irgendeinem Gesamtbedarf (ob Strom oder Primärenergie) gesetzt (wie du es tust), weil es eben nur ein Beispiel ist und daneben noch andere ungenutzte Potenziale im Blick sind. Meine Güte.

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Wobei das Durcharbeiten dieser Quelle natürlich ziemlich viel Arbeit wäre und einige Fachkenntnisse voraussetzen würde:
https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30040b.pdf

Du lernst hieraus vor dem Hintergrund meiner Ausführungen dass eine detaillierte Betrachtung größenordnungsmäßig durch eine sehr einfache Überschlagsrechnung schön nachvollziehbar ist.

Nein. Eine detaillierte Betrachtung über die Mittel A, B, C und D zum Zwecke Z wird durch eine "Überschlagsrechnung" über das Mittel B für die Zwecke Y und Z nicht "nachvollziehbarer", sondern sinnlos verunklart.
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Beitrag(#2279513) Verfasst am: 01.05.2022, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verweise nochmal auf den Link
https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30040b.pdf
auf die Tabelle 4.7 auf S.53
die zugrundeliegenden Annahmen lassen sich durch eine einfache Rechnung sofort extrahieren und zwar:
- ca. 5,5 m^2 Solarfläche je kWp (bei meinen Beispielrechnungen hier im Thread bisher 6 m^2)
- Ertrag je nach schlechter ... guter Lage 771 ... 875 kWh/kWp/a (bei meinen Beispielrechnungen 900 kWh/kWp/a)
wobei das Landesamt im ersten Fall optimistischer, im zweiten pessimistischer schätzt als ich, womit sich die Abweichungen fast exakt rausheben.


tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Es wird aber gerade nicht in ein zahlenmäßiges Verhältnis zu irgendeinem Gesamtbedarf (ob Strom oder Primärenergie) gesetzt ..

Der Hinweis auf die Putin/Gas Krise im Eingangsbeitrag von Vrolijke unterstreicht aber genau die besondere Orientierung am Gesamtbedarf in diesem Thread. Also ist zu diskutieren, ob PV möglicherweise einen relevanten Beitrag zwischen 1% und 10% dazu leisten kann, bzw. mit welchem Aufwand.



Auf die Gefahr hin den Troll zu füttern hier trotzdem noch:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wie viele Quadratkilometer Forellenzuchtteiche man in Deutschland brauchen würde, den Kalorienbedarf der deutschen Bevölkerung auschhließlich durch eine Ernährung mit Forellen decken wollte. Nur hätte diese "grobe Abschätzung von Größenordnungen" einfach keinen Sinn, [i]weil das niemand tun will

Nun meinst Du die Forellentechnologie in der Ernährung würde ein Argumentum ad absurdum hergeben, nur weil hier der Beitrag zum Gesamtbedarf eher im Promillebereich (oder niedriger) liegt. Da verkennst du, dass ein Dreisatz unabhängig davon funktioniert, ob Du auf 90%, die Hälfte oder 1 ppm runterrechnest. Du hast nicht verstanden, dass Rechenmethoden unabhängig von Zahlenwerten zu sehen sind.
Wobei Du (um die Irrelevanz des Gesamtbedarfes zu unterstreichen) Dein Forellenargument aber eben gerade auf niedrigen Beitrag zum Gesamtbedarf hingetrimmt hast und dabei die Relevanz dieser Größe ungewollt herausstellst. Du verhedderst Dich in Deinem eigenen Bullshit.


tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
wird durch eine "Überschlagsrechnung" ... nicht "nachvollziehbarer", sondern sinnlos verunklart.

Dann beschwer Dich mal bei Lisa Winter über diesen Link:
https://katapult-magazin.de/de/artikel/wie-viel-platz-benoetigen-wir-um-die-gesamte-welt-mit-solarstrom-zu-versorgen
Jeder halbwegs mitdenkende Leser weiß wie das zu verstehen ist.
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wolle
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Beitrag(#2279525) Verfasst am: 01.05.2022, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

uwebus hat folgendes geschrieben:

Also gut, lassen wir reinen Kohlenstoff weg und begnügen uns mit Methan, dann können wir zumindest unsre weit entwickelte Technik der Verbrennungsmotoren weiter benutzen und den Schrott von Batterieautos wieder entsorgen. Die Dinger wiegen nämlich aufgrund der Batterien bei vergleichbarer Reichweite um die 100% mehr als ein Verbrenner und "Reservekanister" gibt es dafür auch nicht. Außerdem können wir nach technischer Umrüstung weiter auf das bestehende Tankstellennetz zurückgreifen, das spart enorme Investitionskosten für eine EU-weite E-Auto-Ladeinfrastruktur.

Mit grünem Methan Auto zu fahren, hätte lediglich den Vorteil des kleinen und billigen Tanks.
Nachteile wären:
- weiterhin der komplizierte, ineffiziente und wartungsintensive Verbrennungsmotor erforderlich
- Umwandlungs-Verluste von Wasserstoff in grünes Methan mit teuren Chemie-Anlagen

Das würde sich allenfalls für Flugzeuge lohnen, wo es auf leichte Tanks ankommt.

Für Strom gibt es bereits eine gute Infrastruktur, die kontinuierlich ausgebaut wird.

Der Schrott von Batterie-Autos lässt sich fast komplett recyclen.
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http://www.un.org/en/ga/72/presskit/pdf/full_kit72_en.pdf
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tillich (epigonal)
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Beitrag(#2279536) Verfasst am: 01.05.2022, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
Dann beschwer Dich mal bei Lisa Winter über diesen Link:
https://katapult-magazin.de/de/artikel/wie-viel-platz-benoetigen-wir-um-die-gesamte-welt-mit-solarstrom-zu-versorgen

Ja, die Berechnung ist auch ziemlich sinnfrei.

Aber schön, dass du deine flach gegründete Arroganz nicht verloren hast. Chinesischer Reissack
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VanHanegem
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Beitrag(#2279562) Verfasst am: 02.05.2022, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hier ein Link zur Diplomarbeit Nadine May
https://www.dlr.de/tt/Portaldata/41/Resources/dokumente/institut/system/projects/Ecobalance_of_a_Solar_Electricity_Transmission.pdf
hieraus Kapitel: "2.2.3 Total yield of the solar thermal potential"

kommt für den Gesamt Strombedarf in D unter Saharaverhältnissen auf ein Quadrat (45 km)^2
meine Fläche für Primärenergiebedarf D (140 km)^2 runtergerechnet auf den derzeitigen Strombedarf (20% davon) käme auf (63 km)^2
Vermutlich ist die um den Faktor 2 höhere Fläche bei mir den unterschiedlichen Erträgen in D und Sahara geschuldet
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VanHanegem
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Beitrag(#2280246) Verfasst am: 12.05.2022, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:

Mit grünem Methan Auto zu fahren, hätte lediglich den Vorteil des kleinen und billigen Tanks.
Nachteile wären:
- weiterhin der komplizierte, ineffiziente und wartungsintensive Verbrennungsmotor erforderlich
...

m.W. geht Methan auch mit Brennstoffzelle. Würde sich aber erübrigen, wenn man beim Wasserstoff von den hohen Drücken wegkommen könnte.
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uwebus
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Beitrag(#2280865) Verfasst am: 19.05.2022, 12:29    Titel: Antworten mit Zitat

VanHanegem hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:

Mit grünem Methan Auto zu fahren, hätte lediglich den Vorteil des kleinen und billigen Tanks.
Nachteile wären:
- weiterhin der komplizierte, ineffiziente und wartungsintensive Verbrennungsmotor erforderlich
...

m.W. geht Methan auch mit Brennstoffzelle. Würde sich aber erübrigen, wenn man beim Wasserstoff von den hohen Drücken wegkommen könnte.



Mal was anders:

Ich lese gerade in der FAZ Folgendes:

Zwar sind die Lithium-Ionen-Akkus noch unerreicht, was Energiedichte (maximal 300 Kilowattstunden pro Kilogramm) und Stabilität betrifft.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/feststoffakkus-sind-die-neuer-hoffnungstraeger-fuer-die-e-mobilitaet-18036199.html

Mein E-Bike hat einen Akku 36V 500 Wh, wiegt mit Gehäuse etwa 3 kg, da scheint ein Mißverhältnis zu bestehen zwischen Möglichkeit und Realität, wobei so ein Fahrrad-Akku ja schon um die 700 € kostet.

Sind die 300 kWh/kg realistisch oder eine Zeitungsente?
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