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documenta 15
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AlexJ
Supermarktoverlord



Anmeldungsdatum: 11.04.2008
Beiträge: 2230
Wohnort: Köln

Beitrag(#2282700) Verfasst am: 24.06.2022, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
AlexJ hat folgendes geschrieben:
[...]
... Die wiederholte Darstellung, dass es eine nicht antisemitische Symbolik gebe, ...

Zitiere mich bitte, wo ich das geschrieben habe.


Da habe ich dich dann wohl falsch verstanden. Aber gut, dass nun geklärt ist, dass du nie irgendwie dargestellt hast, dass es eine Symbolik gibt, nach der das Ganze als nicht antisemitisch angesehen werden kann und uns aufgrund kulturellen Barrieren verborgen bleibt.
Die nun logischerweise antisemitische Interpretation in deinem Kopf, welche du nicht mit uns teilen möchtest, kannst du dann gerne behalten. Nach der hatte ich nicht gefragt.
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astarte
Foren-Admin
Foren-Admin



Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 45571

Beitrag(#2282705) Verfasst am: 24.06.2022, 15:05    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:

...
Mal ganz zurückhaltend gefragt: Hast du noch alle Tassen im Schrank?
...

Halte dich bitte an die Netiquette.
_________________
Tja
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schtonk
Korinthenliegenlasser



Anmeldungsdatum: 17.12.2013
Beiträge: 11975

Beitrag(#2282725) Verfasst am: 24.06.2022, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

AlexJ hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AlexJ hat folgendes geschrieben:
[...]
... Die wiederholte Darstellung, dass es eine nicht antisemitische Symbolik gebe, ...

Zitiere mich bitte, wo ich das geschrieben habe.


Da habe ich dich dann wohl falsch verstanden. Aber gut, dass nun geklärt ist, dass du nie irgendwie dargestellt hast, dass es eine Symbolik gibt, nach der das Ganze als nicht antisemitisch angesehen werden kann und uns aufgrund kulturellen Barrieren verborgen bleibt.
Die nun logischerweise antisemitische Interpretation in deinem Kopf, welche du nicht mit uns teilen möchtest, kannst du dann gerne behalten. Nach der hatte ich nicht gefragt.

Du hast mich falsch verstanden, weil du mich nach Gutdünken und nach deinen
schtonk hat folgendes geschrieben:
ethnospezifischen Wahrnehmungsgewohnheiten im Zusammenhang mit dem jeweiligen politischen Bezugsrahmen

interpretierst, statt dir die Mühe zu machen, über den Tellerrand hinaus zu denken.
Und es ist zudem eine ekelhafte Lüge von dir, zu behaupten, es gäbe "logischerweise antisemitische Interpretation in [meinem] Kopf".
_________________
Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen. - Karl Valentin

Politial language is designed to make lies sound truthful and murder respectable,
and to give the appearance of solidty to pure wind. - George Orwell
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AlexJ
Supermarktoverlord



Anmeldungsdatum: 11.04.2008
Beiträge: 2230
Wohnort: Köln

Beitrag(#2282727) Verfasst am: 24.06.2022, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

schtonk hat folgendes geschrieben:
AlexJ hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AlexJ hat folgendes geschrieben:
[...]
... Die wiederholte Darstellung, dass es eine nicht antisemitische Symbolik gebe, ...

Zitiere mich bitte, wo ich das geschrieben habe.


Da habe ich dich dann wohl falsch verstanden. Aber gut, dass nun geklärt ist, dass du nie irgendwie dargestellt hast, dass es eine Symbolik gibt, nach der das Ganze als nicht antisemitisch angesehen werden kann und uns aufgrund kulturellen Barrieren verborgen bleibt.
Die nun logischerweise antisemitische Interpretation in deinem Kopf, welche du nicht mit uns teilen möchtest, kannst du dann gerne behalten. Nach der hatte ich nicht gefragt.


Du hast mich falsch verstanden, weil du mich nach Gutdünken und nach deinen
schtonk hat folgendes geschrieben:
ethnospezifischen Wahrnehmungsgewohnheiten im Zusammenhang mit dem jeweiligen politischen Bezugsrahmen

interpretierst, statt dir die Mühe zu machen, über den Tellerrand hinaus zu denken.
Und es ist zudem eine ekelhafte Lüge von dir, zu behaupten, es gäbe "logischerweise antisemitische Interpretation in deinem Kopf".



?????

1. Wenn es keine "nicht antisemitischen Interpretation/Symbolik gibt". Also es nie von dir dargestellt wurde das es eine solche gebe.
2. Wenn du behauptest eine Interpretation/Symbolik im Kopf zu haben, die uns nicht mitteilen möchtest.
3. Dann muss diese Interpretation/Symbolik in deinem Kopf antisemitisch sein.

Das ist angewendete Logik und keine Lüge.

Denn einzigen möglichen Fehler, den ich jetzt erkennen kann, ist:
schtonk hat folgendes geschrieben:
AlexJ hat folgendes geschrieben:
[...]
... Die wiederholte Darstellung, dass es eine nicht antisemitische Symbolik gebe, ...

Zitiere mich bitte, wo ich das geschrieben habe.


Dass du bei diesem Wunsch nicht etwa verneinst, dass du das so dargestellt hast, sondern lediglich überfordert dabei bist in deinen eigenen Postings die Stellen zu finden, in dem du es so darstellst, als ob es doch nicht antisemitische Symbolik/Interpretation gebe.


Zuletzt bearbeitet von AlexJ am 24.06.2022, 19:54, insgesamt einmal bearbeitet
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Tarvoc
would prefer not to



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 42364

Beitrag(#2282728) Verfasst am: 24.06.2022, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
Ich habe eine Annahme darüber, wie diese Darstellung zu interpretieren wäre, im Kopf.
Aber da bleibt sie auch, da ich davon ausgehen muss, dass seitens einiger Diskutanten hier der moralischen Empörung Vorzug gegenüber der rationalen Überlegung gegeben wird.

Dir ist schon klar, dass man sich nur auf rationale Überlegung berufen kann, wenn man bereit ist, diese auch tatsächlich darzulegen?

Ungeduldiges Händetrommeln...
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jdf
MIM-104C Nikopol
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 24299
Wohnort: Nekropole E|B

Beitrag(#2282757) Verfasst am: 25.06.2022, 15:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hier das Statement von Taring Padi, das gestern veröffentlicht wurde:

Zitat:
Wir bedauern zutiefst, in welchem Ausmaß die Bildsprache unserer Arbeit People’s Justice so viele Menschen beleidigt hat. Wir entschuldigen uns bei allen Zuschauer*innen und Mitarbeiter*innen der documenta fifteen, der Öffentlichkeit in Deutschland und insbesondere der jüdischen Gemeinde. Wir haben aus unserem Fehler gelernt und erkennen jetzt, dass unsere Bildsprache im historischen Kontext Deutschlands eine spezifische Bedeutung bekommen hat. Daher haben wir das Banner zusammen mit der documenta fifteen entfernt.

[...]

Die von uns verwendete Bildsprache ist jedoch nie aus Hass gegen eine bestimmte ethnische oder religiöse Gruppe entstanden, sondern als Kritik an Militarismus und staatlicher Gewalt gedacht. Wir bedauern, dass wir eine mögliche Beteiligung der Regierung des Staates Israel so völlig unangemessen dargestellt haben – und entschuldigen uns aufrichtig dafür. Antisemitismus hat weder in unseren Gefühlen noch in unseren Gedanken einen Platz.

https://documenta-fifteen.de/news/statement-von-taring-padi-zum-abbau-des-banners-peoples-justice/


Sorry, aber das sind mir einfach zu viele Zufälle:

jdf hat folgendes geschrieben:
Nun fällt mir aber auf, dass der Mossad-"Soldat" der einzige in der Reihe der Behelmten ist, der eine Schweinsnase hat und der einzige ist, der ein religiöses Symbol trägt. Und dass die SS-Runen nun ausgerechnet bei einer Figur mit Schläfenlocken auftauchen ist ja auch bemerkenswert. - Kann man alles machen, ist aber eine antisemitische Bildsprache und hat nichts auf eine Documenta zu suchen.

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Dann doch lieber B. R. D.

Ceterum censeo Iulianem esse liberatum.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 42364

Beitrag(#2282780) Verfasst am: 26.06.2022, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Also was ich mir vorstellen könnte, ist, dass antisemitische Bildsprache im politischen Diskurs Indonesiens womöglich insgesamt viel ubiquitärer ist als hierzulande. Die "Schuld" träfe dann nicht allein Taring Padi, sondern auch ihr ganzes kulturelles Umfeld. Dazu weiß ich aber zu wenig über Indonesien.
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jdf
MIM-104C Nikopol
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 24299
Wohnort: Nekropole E|B

Beitrag(#2282783) Verfasst am: 26.06.2022, 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Also was ich mir vorstellen könnte, ist, dass antisemitische Bildsprache im politischen Diskurs Indonesiens womöglich insgesamt viel ubiquitärer ist als hierzulande. Die "Schuld" träfe dann nicht allein Taring Padi, sondern auch ihr ganzes kulturelles Umfeld. Dazu weiß ich aber zu wenig über Indonesien.


jdf hat folgendes geschrieben:
Das einzige, was mir noch als "entschuldigende Erklärung" einfallen würde ist, dass diese Leute in einer antisemitischen Kultur aufgewachsen sind und ihren Antisemitismus gar nicht bemerken. Keine Ahnung, ob da was dran ist, aber dann darf man sich auch wieder nach der Eignung des Kuratorinnenpersonal fragen, nach der der Documenta-Leitung sowieso...

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Dann doch lieber B. R. D.

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Wolf359
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Anmeldungsdatum: 31.01.2013
Beiträge: 1343

Beitrag(#2282806) Verfasst am: 26.06.2022, 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
...Sascha Lobo...

Ja klar, was Sascha Lobo sagt ist natürlich die Wahrheit.


...

Ich habe übrigens nicht analog zu dir und deinem Zitat geschrieben:
„Ja klar, was Elke Buhr [sagt,] ist natürlich die Wahrheit.“

Dein letzter Satz ist übrigens insoweit bemerkenswert, da Buhr nicht vom Fach ist. Sie hat weder eine künstlerische noch eine kunsthistorische Ausbildung, sondern kommt aus dem Journalismus und hat, soweit ich das sehen kann, ausschließlich journalistisch gearbeitet.

...

Und die Chefredakteurin eines Kunstmagazins hat sich wahrscheinlich deiner Meinung nach nie mit Kunst befasst?

Zitat:
Sie war verantwortlich für das Kunstressort der Frankfurter Rundschau, wo sie als Redakteurin im Feuilleton arbeitete und sich mit allen Bereichen der modernen Popkultur befasste.

[...]

Darüber hinaus ist sie Autorin [...] und hat Artikel in [...] Art und Modern Painters veröffentlicht. Sie veröffentlichte auch Artikel über Kunst.

Seit 2008 ist sie Mitglied der Redaktion von Monopol, zunächst als kommissarische Chefredakteurin.

Als Chefredakteurin der Kunstzeitschrift seit Mai 2016 verantwortet sie die damalige Publikation.

[...]

Elke Buhr, die zuvor als Kunstkritikerin für die Frankfurter Rundschau tätig war und seit 2008 stellvertretende Chefredakteurin des Magazins ist, übernahm nach seinem Ausscheiden die Leitung der Redaktion.

[...]

Monopol erstellt jedes Jahr im Dezember eine Liste der 100 einflussreichsten Personen der Kunstbranche und veröffentlicht sie.

https://nachpromi.com/elke-buhr-lebenslauf/


Wohingegen Sascha Lobo durch was genau qualifiziert ist? Weil seine Mutter Kunsthistorikerin ist/war (?) und er ein Diplom der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation von der Universität der Künste Berlin hat? Oder weil er so eine "tolle" Irokesenfrisur hat? Am Kopf kratzen
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Ein fiktionaler Vergleich des Jedi-Orden mit der RKK zum Thema Kindesmissbrauch (FGH-interner Link)
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
Beiträge: 24299
Wohnort: Nekropole E|B

Beitrag(#2282843) Verfasst am: 27.06.2022, 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf359 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
narr hat folgendes geschrieben:
Alchemist hat folgendes geschrieben:
...Sascha Lobo...

Ja klar, was Sascha Lobo sagt ist natürlich die Wahrheit.


...

Ich habe übrigens nicht analog zu dir und deinem Zitat geschrieben:
„Ja klar, was Elke Buhr [sagt,] ist natürlich die Wahrheit.“

Dein letzter Satz ist übrigens insoweit bemerkenswert, da Buhr nicht vom Fach ist. Sie hat weder eine künstlerische noch eine kunsthistorische Ausbildung, sondern kommt aus dem Journalismus und hat, soweit ich das sehen kann, ausschließlich journalistisch gearbeitet.

...

Und die Chefredakteurin eines Kunstmagazins hat sich wahrscheinlich deiner Meinung nach nie mit Kunst befasst?

Oh, sie hat sich mit Sicherheit schon mit Kunst befasst. Die Frage ist nur, in welcher Weise, in welcher Tiefe und mit welchem Erfolg. Ich habe ein paar ihrer FR-Artikel gelesen und ich habe nichts gefunden, das man nicht mit dem Lesen des Katalogs oder einem kurzen Gespräch mit der Künstlerin hätte zusammenschreiben können. Und schreiben kann sie, da besteht für mich kein Zweifel und bestimmt ist sie auch eine gute Chefredakteurin. Aber ob sie eine Arbeit oder ein Werk interpretieren kann? - Keine Ahnung.

Wer in einem Gebiet ein gewisses Maß an Fachkenntnissen hat, weiß wie viel Unsinn Journalisten, die nicht vom Fach sind, veröffentlichen, selbst im Fachressort eines Mediums. Ich habe zwar noch keine monopol gelesen, aber wenn sich eine Zeitschrift "Magazin für Kunst und Leben" nennt, dürfte es sich kaum um eine Fachzeitschrift handeln. Und wenn ich das lese: "Neben dem Kernthema der zeitgenössischen Kunst gehören Artikel zu den Themen Design, Architektur, Mode, Literatur und Film zum Inhalt," (wiki), denke ich eher an eine Coffee Table- oder eine Lifestyle-Zeitschrift.


Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Wohingegen Sascha Lobo durch was genau qualifiziert ist? Weil seine Mutter Kunsthistorikerin ist/war (?) und er ein Diplom der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation von der Universität der Künste Berlin hat? Oder weil er so eine "tolle" Irokesenfrisur hat? Am Kopf kratzen

Ich habe mich nicht über Lobo geäußert. Schulterzucken

Wenn du wirklich mal was mit Qualität über Kunst hören oder lesen willst, such mal nach Christiane Vielhaber. Sie wird häufig von dlf, dlf Kultur oder vom WDR zu Ausstellungen und Künstlerinnen interviewt. Die weiß, wovon sie spricht.
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Wolf359
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Anmeldungsdatum: 31.01.2013
Beiträge: 1343

Beitrag(#2282865) Verfasst am: 27.06.2022, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Wenn du wirklich mal was mit Qualität über Kunst hören oder lesen willst, such mal nach Christiane Vielhaber. [...] Die weiß, wovon sie spricht.


Mache ich.

Ich habe das Folgende gefunden:

Zitat:
Promi-Kolumne: Hacker veröffentlicht Promi-Nacktbilder

Köln - Über Schnappschüsse von Stars freut man sich ja manchmal insgeheim. Wenn die Superfrau dann doch ein bisschen Cellulite hat oder die Stilikone mal so richtig schlampig und verkatert aussieht, wenn sie sich morgens bei Starbucks einen Kaffee ...

Von Christiane Vielhaber

[...]

Hacker haben Nacktfotos von US-Schauspielerinnen und Sängerinnen ins Netz gestellt. An die sind sie offenbar gekommen, in dem sie deren private Smartphones geknackt haben.

Opfer sind unter anderem Jennifer Lawrence (24, „Tribute von Panem“), Supermodel Kate Upton (22, „Die Schadenfreundinnen“) und Hollywood-Star Kirsten Dunst (32, „Spiderman“).

[...]

https://www.mz.de/panorama/promi-kolumne-hacker-veroffentlicht-promi-nacktbilder-2034143


Sehr interessant. Winken
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jdf
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Beiträge: 24299
Wohnort: Nekropole E|B

Beitrag(#2282991) Verfasst am: 29.06.2022, 18:17    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf359 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Wenn du wirklich mal was mit Qualität über Kunst hören oder lesen willst, such mal nach Christiane Vielhaber. [...] Die weiß, wovon sie spricht.


Mache ich.

Ich habe das Folgende gefunden:

Zitat:
Promi-Kolumne: Hacker veröffentlicht Promi-Nacktbilder

Köln - Über Schnappschüsse von Stars freut man sich ja manchmal insgeheim. Wenn die Superfrau dann doch ein bisschen Cellulite hat oder die Stilikone mal so richtig schlampig und verkatert aussieht, wenn sie sich morgens bei Starbucks einen Kaffee ...

Von Christiane Vielhaber

[...]

Hacker haben Nacktfotos von US-Schauspielerinnen und Sängerinnen ins Netz gestellt. An die sind sie offenbar gekommen, in dem sie deren private Smartphones geknackt haben.

Opfer sind unter anderem Jennifer Lawrence (24, „Tribute von Panem“), Supermodel Kate Upton (22, „Die Schadenfreundinnen“) und Hollywood-Star Kirsten Dunst (32, „Spiderman“).

[...]

https://www.mz.de/panorama/promi-kolumne-hacker-veroffentlicht-promi-nacktbilder-2034143


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Wolf359
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Anmeldungsdatum: 31.01.2013
Beiträge: 1343

Beitrag(#2283051) Verfasst am: 30.06.2022, 15:07    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Wenn du wirklich mal was mit Qualität über Kunst hören oder lesen willst, such mal nach Christiane Vielhaber. [...] Die weiß, wovon sie spricht.


Mache ich.

Ich habe das Folgende gefunden:

Zitat:
Promi-Kolumne: Hacker veröffentlicht Promi-Nacktbilder

Köln - Über Schnappschüsse von Stars freut man sich ja manchmal insgeheim. Wenn die Superfrau dann doch ein bisschen Cellulite hat oder die Stilikone mal so richtig schlampig und verkatert aussieht, wenn sie sich morgens bei Starbucks einen Kaffee ...

Von Christiane Vielhaber

[...]

Hacker haben Nacktfotos von US-Schauspielerinnen und Sängerinnen ins Netz gestellt. An die sind sie offenbar gekommen, in dem sie deren private Smartphones geknackt haben.

Opfer sind unter anderem Jennifer Lawrence (24, „Tribute von Panem“), Supermodel Kate Upton (22, „Die Schadenfreundinnen“) und Hollywood-Star Kirsten Dunst (32, „Spiderman“).

[...]

https://www.mz.de/panorama/promi-kolumne-hacker-veroffentlicht-promi-nacktbilder-2034143


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Ach? Ist die Autorin diese Artikels etwa nicht die "Kunstexpertin", die du meinst?
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tillich (epigonal)
hat Spaß



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 20707

Beitrag(#2283061) Verfasst am: 30.06.2022, 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf359 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Wenn du wirklich mal was mit Qualität über Kunst hören oder lesen willst, such mal nach Christiane Vielhaber. [...] Die weiß, wovon sie spricht.


Mache ich.

Ich habe das Folgende gefunden:

Zitat:
Promi-Kolumne: Hacker veröffentlicht Promi-Nacktbilder

Köln - Über Schnappschüsse von Stars freut man sich ja manchmal insgeheim. Wenn die Superfrau dann doch ein bisschen Cellulite hat oder die Stilikone mal so richtig schlampig und verkatert aussieht, wenn sie sich morgens bei Starbucks einen Kaffee ...

Von Christiane Vielhaber

[...]

Hacker haben Nacktfotos von US-Schauspielerinnen und Sängerinnen ins Netz gestellt. An die sind sie offenbar gekommen, in dem sie deren private Smartphones geknackt haben.

Opfer sind unter anderem Jennifer Lawrence (24, „Tribute von Panem“), Supermodel Kate Upton (22, „Die Schadenfreundinnen“) und Hollywood-Star Kirsten Dunst (32, „Spiderman“).

[...]

https://www.mz.de/panorama/promi-kolumne-hacker-veroffentlicht-promi-nacktbilder-2034143


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Ach? Ist die Autorin diese Artikels etwa nicht die "Kunstexpertin", die du meinst?

Gut erkannt.
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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Wolf359
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Anmeldungsdatum: 31.01.2013
Beiträge: 1343

Beitrag(#2283062) Verfasst am: 30.06.2022, 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Wenn du wirklich mal was mit Qualität über Kunst hören oder lesen willst, such mal nach Christiane Vielhaber. [...] Die weiß, wovon sie spricht.


Mache ich.

Ich habe das Folgende gefunden:

Zitat:
Promi-Kolumne: Hacker veröffentlicht Promi-Nacktbilder

Köln - Über Schnappschüsse von Stars freut man sich ja manchmal insgeheim. Wenn die Superfrau dann doch ein bisschen Cellulite hat oder die Stilikone mal so richtig schlampig und verkatert aussieht, wenn sie sich morgens bei Starbucks einen Kaffee ...

Von Christiane Vielhaber

[...]

Hacker haben Nacktfotos von US-Schauspielerinnen und Sängerinnen ins Netz gestellt. An die sind sie offenbar gekommen, in dem sie deren private Smartphones geknackt haben.

Opfer sind unter anderem Jennifer Lawrence (24, „Tribute von Panem“), Supermodel Kate Upton (22, „Die Schadenfreundinnen“) und Hollywood-Star Kirsten Dunst (32, „Spiderman“).

[...]

https://www.mz.de/panorama/promi-kolumne-hacker-veroffentlicht-promi-nacktbilder-2034143


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Du stellst dich lieber als dumm wie Brot dar, als auf den Rest meines Beitrags zu antworten? Auch nicht schlecht... Cool


Ach? Ist die Autorin diese Artikels etwa nicht die "Kunstexpertin", die du meinst?

Gut erkannt.

Und das weißt du woher?*














*Ich streite das im Prinzip gar nicht ab, bin aber jetzt wirklich neugierig, woher Tillich das wissen will und wie genau er es belegt.
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Beitrag(#2283076) Verfasst am: 30.06.2022, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde ziemlich viele Bücher über Kunstthemen von einer Christiane Vielhaber, teilweise bis über 30 Jahre zurück. Die Christiane Vielhaber beim Kölner Stadtanzeiger hingegen schreibt in ihr Profil bei linked in ausschließlich "Journalistin, KStA", sonst nix. Das passt nicht zusammen.

Außerdem war dein Verweis auf den Lokalartikel sowieso eher dämlich, selbst wenn es die gleich Person wäre. Man findet, wie gesagt, eine Reihe von Büchern und sehr viele Artikel über Kunst von Vielhaber. Das weist sie mE als Kunstkennerin aus. Und das würde auh dann gelten, wenn sie außerdem Artikel für die Lokalpresse schriebe.
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Wolf359
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Beiträge: 1343

Beitrag(#2283079) Verfasst am: 30.06.2022, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
...selbst wenn es die gleich Person wäre. Man findet, wie gesagt, eine Reihe von Büchern und sehr viele Artikel über Kunst von Vielhaber. Das weist sie mE als Kunstkennerin aus. Und das würde auh dann gelten, wenn sie außerdem Artikel für die Lokalpresse schriebe.

Findest du Nacktbilder von Promis künstlerisch etwa nicht wertvoll?
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jdf
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Beitrag(#2283084) Verfasst am: 30.06.2022, 17:30    Titel: Antworten mit Zitat

Wie gesagt: Dumm wie Brot. Schulterzucken
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Dann doch lieber B. R. D.

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Wolf359
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Beitrag(#2283085) Verfasst am: 30.06.2022, 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt: Dumm wie Brot. Schulterzucken

Ja, wenn man glaubt, ich hätte das ernst gemeint, ist man tatsächlich dumm wie Brot. Lachen
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jdf
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Beitrag(#2283086) Verfasst am: 30.06.2022, 17:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf359 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt: Dumm wie Brot. Schulterzucken

Ja, wenn man glaubt, ich hätte das ernst gemeint, ist man tatsächlich dumm wie Brot. Lachen

Ach. Habe ich das behauptet?
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Wolf359
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Beitrag(#2283089) Verfasst am: 30.06.2022, 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt: Dumm wie Brot. Schulterzucken

Ja, wenn man glaubt, ich hätte das ernst gemeint, ist man tatsächlich dumm wie Brot. Lachen

Ach. Habe ich das behauptet?


Ist mir völlig egal, was du mit deinem Satz "behauptet" hast. Betrachte meine Antwort einfach als Spezifizierung.

Du möchtest unbedingt, dass ich nochmal auf deine Ursprungsantwort eingehe? Der von mir in deiner Antwort gefettete Teil sagt doch bereits alles. Schulterzucken

jdf hat folgendes geschrieben:
Oh, sie hat sich mit Sicherheit schon mit Kunst befasst. Die Frage ist nur, in welcher Weise, in welcher Tiefe und mit welchem Erfolg. Ich habe ein paar ihrer FR-Artikel gelesen und ich habe nichts gefunden, das man nicht mit dem Lesen des Katalogs oder einem kurzen Gespräch mit der Künstlerin hätte zusammenschreiben können. Und schreiben kann sie, da besteht für mich kein Zweifel und bestimmt ist sie auch eine gute Chefredakteurin. Aber ob sie eine Arbeit oder ein Werk interpretieren kann? - Keine Ahnung.

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jdf
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Beitrag(#2283091) Verfasst am: 30.06.2022, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Du möchtest unbedingt, dass ich nochmal auf deine Ursprungsantwort eingehe?

Noe, kein Interesse mehr. Du hast zum Thema offensichtlich sowieso bloß Schwachsinn beizutragen. Schulterzucken
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Wolf359
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Beitrag(#2283092) Verfasst am: 30.06.2022, 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
Wolf359 hat folgendes geschrieben:
Du möchtest unbedingt, dass ich nochmal auf deine Ursprungsantwort eingehe?

Noe, kein Interesse mehr. Du hast zum Thema offensichtlich sowieso bloß Schwachsinn beizutragen. Schulterzucken

Klar, wenn dein Beitrag Schwachsinn beinhaltet, wirfst du mir Schwachsinn vor. Lachen

Siehe auch:

jdf hat folgendes geschrieben:
wenn sich eine Zeitschrift "Magazin für Kunst und Leben" nennt, dürfte es sich kaum um eine Fachzeitschrift handeln.


Keine Ahnung, welche Definition von Fachzeitschrift du hast. Aber zu deiner Info: Design, Architektur, Mode, Literatur und Film gehören auch zum Fachbereich Kunst.

Zitat:
Monopol ist ein seit 2004 in Deutschland monatlich erscheinendes Kunstmagazin. Neben dem Kernthema der zeitgenössischen Kunst gehören Artikel zu den Themen Design, Architektur, Mode, Literatur und Film zum Inhalt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Monopol_(Zeitschrift)
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jdf
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Beitrag(#2283129) Verfasst am: 01.07.2022, 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wolf359 hat folgendes geschrieben:
jdf hat folgendes geschrieben:
wenn sich eine Zeitschrift "Magazin für Kunst und Leben" nennt, dürfte es sich kaum um eine Fachzeitschrift handeln.


Keine Ahnung, welche Definition von Fachzeitschrift du hast. Aber zu deiner Info: Design, Architektur, Mode, Literatur und Film gehören auch zum Fachbereich Kunst.

Zitat:
Monopol ist ein seit 2004 in Deutschland monatlich erscheinendes Kunstmagazin. Neben dem Kernthema der zeitgenössischen Kunst gehören Artikel zu den Themen Design, Architektur, Mode, Literatur und Film zum Inhalt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Monopol_(Zeitschrift)

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Beitrag(#2283340) Verfasst am: 03.07.2022, 03:24    Titel: Antworten mit Zitat

Oft weiß ich ja gar nicht, was ein Ding, das Einer zur Kunst erklärt, denn nun aussagen soll.

Wenn ein Produkt gezeigt wird, das aneckt, wird ja dann auch immer gefragt, "was Kunst darf". Vielleicht hat ja die Documenta wenigstens mal wieder dieses Ziel erreicht... Am Kopf kratzen.

[TL;DR]Und daß die Gesellschaft eine Darstellung als antisemitisch ansieht, ist vielleicht besser und spricht vielleicht mehr für die Gesellschaft als wenn das nicht der Fall wäre.[/TL;DR]


Und ein Produkt, das von der Aussage her einem nicht so paßt, wird dadurch ja gleichzeitig auch ästhetisch abgewertet. Sprich: Es sei "nicht besonders gut" (m.a.W. "Schund"), das Material sei nicht gut, es sei auch ästhetisch schlecht, daß es nicht aufhebenswert sei, hätten zum Schluß dann wohl auch die Betreiber gesehen, so lieblos wie die Plane abgehängt und fortgeschafft worden sei etc. (meinte jedenfalls Dieter Nuhr).


Man kann dabei durchaus fragen, ob es denn eine "tiefgründige Reflexion" ist, wenn der indonesischen Gruppe erst nach öffentlichem Gegenwind aufgeht, daß schweinegesichtige Leute mit der Aufschrift "Mossad" eine antisemitische Darstellung sein könnte... Am Kopf kratzen.

Nun kann es ja sein, daß das oft zusammenhängt, daß also z.B. antisemitische Machwerke auch oft von zweifelhafter ästhetischer Qualität sind, weil sie ja schon geschaffen sind, um die Aussage zu transportieren und nicht einen etwiagen künstlerischen Inhalt. Das ging mir auch bei den berüchtigten "Mohammed-Karikaturen" so: Viele waren auch qualitativ nicht gut gearbeitet - und man unterstellt ja dann auch, daß sie nicht gut durchdacht waren. (Zumal aber, daß wegen so eines Sch. sogar Morde begangen wurden, läßt einen an den Kopf fassen.)

Oder aber, daß halt "künstlerische Qualität" sowieso eine Zuschreibung ist - ähnlich wie Charaktereigenschaften eines Menschen je nach dem Kontext unterschiedlich beurteilt werden können: Ist jemand "zielstrebig" oder "rücksichtslos", "sensibel" oder "weichlich", ... .

Und dann ist natürlich so die Frage, wer "zuschreiben" kann. Individuell oder doch "die Gesellschaft"? Zu begrüßen ist ja, wenn die Gesellschaft sagt, wir wollen antisemitische Darstellungen nicht sehen. Aber eben auch z.B., wenn Dinge "nicht hinreichend patriotisch" sind? Es ist natürlich klar, daß Antisemitismus keine schützenswerte Meinung ist. Aber beispielsweise das Regime in Indonesien dürfte ja auch sehr übergriffig gewesen sein - auch was den "künstlerisch erlaubten Ausdruck" angeht.

Insofern muß ja dann auch die aktuelle Gesellschaft sich fragen: "Was darf Kunst" bzw. "Was will ich, was Kunst darf": Es gibt ja bei Kunst - vielleicht nicht "reflexhaft" bei jedem Werk, aber immer mal wieder - den Diskurs, "was Kunst darf". Manchmal schon, wenn jemand etwas nicht als Kunst ansieht oder nicht als Kunst versteht - siehe schon etwa die "Readymades" von Marcel Duchamp oder das schwarze Wachsmalquadrat von Kasimir Malewitsch. Oder auch immer wieder bei Auftritten etwa von Lisa Eckhardt. (Bei Lisa Eckhardt weiß man nun auch, daß sie in der Realität eine ganz andere Haltung vertritt.)

Und dann ist ja die Frage, ob Kunst etwas falsch - oder etwas "richtig" - gemacht hat, wenn an der Stelle nicht nur gelobt wird, wie "volksnützig" ein Werk doch sei: Manchmal hat ein Werk seinen Zweck ja auch erfüllt, daß Andere sich daran stoßen, daß dadurch etwas "aufgedeckt" wird: Also etwa die Frage, ob es "gut" ist oder ob Kunst ihren Zweck erfüllt oder wie eine Gesellschaft verfaßt ist, wenn diskutiert wird, "was Kunst darf". (Es mag negativ oder auch positiv sein, wenn eine Wertvorstellung aufgedeckt wird - das Gegenbild zu einer Auseinandersetzung mit Totalitarismus wäre dann, wenn eine "Schere im Kopf" oder ein "blinder Fleck" aufgezeigt wird.)

Also wer weiß, ob der Maler überhaupt einen Gedanken dahingehend hatte ("intellektuelle Fahrlässigkeit" mag ja wieder eine andere Kategorie sein als "bewußtes Handeln"), also so eine Auseinandersetzung indentiert hat (siehe der Punkt des "Durchdenkens"). Jedenfalls haben ja einige Akteure gesagt, ja, sie würden durchaus den Maler fragen wollen, was der sich dabei so gedacht habe, während Andere meinten, sie redeten sich jetzt schon seit Ende des 2.Weltkriegs den Mund fusselig, sie wollten das einfach nicht mehr.
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wolle
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Beitrag(#2283604) Verfasst am: 07.07.2022, 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe gerade mal geschaut, welches der tausende Kunstwerke auf der Dokumenta noch antisemitisch gewesen sein soll.
https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/documenta-staatsanwaltschaft-kassel-ermittelt/
Zitat:
Die Staatsanwaltschaft Kassel prüft, ob bei einzelnen Kunstwerken auf der »documenta fifteen« der Anfangsverdacht eines strafbaren Verhaltens vorliegt. Die Prüfung beziehe sich auf das Werk »People’s Justice« des indonesischen Künstlerkollektivs »Taring Padi« und die Bilderserie »Guernica Gaza« des palästinensischen Künstlers Mohammed Al Hawajri, teilte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft, Andreas Poppe, am Mittwoch mit.


https://sicht-vom-hochblauen.de/guernica-gaza-von-mohammed-al-hawajri-documeta-fifteen-setzt-zeichen/ schrieb:
Zitat:
1949 hielt Picasso die Schrecken des Krieges in seinem Gemälde Guernica fest, das eine durch Bombenangriffe während des Spanischen Bürgerkriegs zerstörte Stadt zeigt. Angesichts ähnlicher Zerstörungen in Palästina hat unsere Love-In-Action-Network-Gruppe in Taos, New Mexico, eine sieben mal fünfzehn Fuß große Adaption von Guernica gemalt und dabei Bilder der humanitären Krise in Gaza eingefügt.



https://sicht-vom-hochblauen.de/diese-namen-der-toten-der-bleiben-unvergessen/
Zitat:
Israel-Palästina: Die Namen der während der Gewalt getöteten Palästinenser und Israelis
Mindestens 274 Menschen wurden zwischen dem 7. und 21. Mai getötet, darunter mindestens 71 Kinder und 41 Frauen


https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriff_auf_Guernica schrieb:

Zitat:
Konfliktparteien
Spanische Republik

Deutsches Reich (Legion Condor)
Königreich Italien (Aviazione Legionaria)

Verluste
Minimalschätzung:
200 bis 300 Tote


Die kriegsverbrecherische Bombardierung von Guernica mit der kriegsverbrecherischen Bombardierung des Gaza-Streifens künstlerisch zu vergleichen, soll also auf Antisemitismus geprüft werden.

Es riecht immer noch nach Zensur der Kunst und der Meinungsfreiheit.
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tillich (epigonal)
hat Spaß



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Beitrag(#2283611) Verfasst am: 07.07.2022, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Die kriegsverbrecherische Bombardierung von Guernica mit der kriegsverbrecherischen Bombardierung des Gaza-Streifens künstlerisch zu vergleichen, soll also auf Antisemitismus geprüft werden.

Bin fertig mit der Prüfung. Ist antisemitisch.


wolle hat folgendes geschrieben:
Es riecht immer noch nach Zensur der Kunst und der Meinungsfreiheit.

Covid-Folgen?
Aber da riecht man ja eigentlich nichts und nicht falsch.
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jdf
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Beitrag(#2283613) Verfasst am: 07.07.2022, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ist antisemitisch.

Inwiefern?
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Tarvoc
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Beitrag(#2283635) Verfasst am: 07.07.2022, 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

jdf hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Ist antisemitisch.

Inwiefern?

Ja, 'ne Begründung wäre dazu schon nicht schlecht.
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Beitrag(#2283645) Verfasst am: 08.07.2022, 02:49    Titel: Antworten mit Zitat

Verweis auf einen anderen, schon genannten Aspekt:

Der Beitrag "Das hätten sich die Alt-Nazis nicht getraut" erwähnt eben die ideologischen Vorstellungen und Bezüge, welche die Gründungsväter der Documenta zum NS-Regime gehabt hätten. Man hätte Darstellungen dieser Art damals wohl nicht gezeigt. Man habe das neue Deutschland darstellen wollen, das die NS-Zeit hinter sich gelassen habe - aber gleichzeitig Situationen ausweichen wollen, in denen unangenehme Fragen zu ihrer Rolle in der Vergangenheit hätten gestellt werden können. (In dem Kontext wird es auch interpretiert, daß man 1955 keine jüdischen Künstler ausgestellt habe.)
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