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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 42845

Beitrag(#2291876) Verfasst am: 29.01.2023, 04:54    Titel: Antworten mit Zitat

NoReply hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Für Schwarzer dagegen schon. Das ist das Problem bei ihr und bei ähnlichen mittelbourgeoisen "Identitätskämpfern", die die soziale Auseinandersetzung negieren und statt dessen ihre identitäre Gemeinschaftsideologie pflegen.

Und die Unterscheidung Proletariat und Bourgeoisie ist keine "identitäre Gemeinschaftsideologie"? Am Kopf kratzen

Etwas spät, aber: Nein. Gesellschaftliche Klassen wie Arbeiter und Kapitalist sind keine Identitäten, sondern Stellungen zu den Produktivkräften und zum und im Produktionsprozess. Und Klassen sind auch keine Gemeinschaften. Es gibt keine Gemeinschaft aller Kapitalisten, und noch weniger bilden sämtliche Arbeiter miteinander eine Gemeinschaft.
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Das Menschenbild eines jeden ist stets insgeheim nur die generalisierte Projektion seines Selbstbildes nach außen.
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Bravopunk
Sugoi Dekai :D



Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 30804
Wohnort: Woanders

Beitrag(#2291879) Verfasst am: 29.01.2023, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
NoReply hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Für Schwarzer dagegen schon. Das ist das Problem bei ihr und bei ähnlichen mittelbourgeoisen "Identitätskämpfern", die die soziale Auseinandersetzung negieren und statt dessen ihre identitäre Gemeinschaftsideologie pflegen.

Und die Unterscheidung Proletariat und Bourgeoisie ist keine "identitäre Gemeinschaftsideologie"? Am Kopf kratzen

Etwas spät, aber: Nein. Gesellschaftliche Klassen wie Arbeiter und Kapitalist sind keine Identitäten, sondern Stellungen zu den Produktivkräften und zum und im Produktionsprozess. Und Klassen sind auch keine Gemeinschaften. Es gibt keine Gemeinschaft aller Kapitalisten, und noch weniger bilden sämtliche Arbeiter miteinander eine Gemeinschaft.


Ja, weil alle im Kapitalismus zueinander in Konkurrenz stehen. Das macht Sinn.
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"Hier spricht Ramke. Wer jetzt allein ist, kriegt nur noch den Abschaum!"

Meine Freiheit, deine Freiheit

Kaguya-hime

Kanashikute Yarikirenai
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rosbud
registrierter User



Anmeldungsdatum: 08.12.2019
Beiträge: 181

Beitrag(#2291893) Verfasst am: 29.01.2023, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
NoReply hat folgendes geschrieben:
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Für Schwarzer dagegen schon. Das ist das Problem bei ihr und bei ähnlichen mittelbourgeoisen "Identitätskämpfern", die die soziale Auseinandersetzung negieren und statt dessen ihre identitäre Gemeinschaftsideologie pflegen.

Und die Unterscheidung Proletariat und Bourgeoisie ist keine "identitäre Gemeinschaftsideologie"? Am Kopf kratzen

Etwas spät, aber: Nein. Gesellschaftliche Klassen wie Arbeiter und Kapitalist sind keine Identitäten, sondern Stellungen zu den Produktivkräften und zum und im Produktionsprozess. Und Klassen sind auch keine Gemeinschaften. Es gibt keine Gemeinschaft aller Kapitalisten, und noch weniger bilden sämtliche Arbeiter miteinander eine Gemeinschaft.


Ja, weil alle im Kapitalismus zueinander in Konkurrenz stehen. Das macht Sinn.



Seufz.....Sinn machen ergibt keinen Sinn!
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 42845

Beitrag(#2291898) Verfasst am: 29.01.2023, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ja, weil alle im Kapitalismus zueinander in Konkurrenz stehen.

Alle innerhalb einer Klasse. Zwischen den Klassen findet keine Konkurrenz statt, sondern Klassenkampf.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 42845

Beitrag(#2291899) Verfasst am: 29.01.2023, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

rosbud hat folgendes geschrieben:
Seufz.....Sinn machen ergibt keinen Sinn!

Wie man's nimmt. Ontologisch gesehen ergibt der Anglizismus "Sinn machen" mehr Sinn als z. B. das urdeutsche "Sinn haben".
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closeman
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Anmeldungsdatum: 27.11.2007
Beiträge: 1315

Beitrag(#2291904) Verfasst am: 29.01.2023, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Bravopunk hat folgendes geschrieben:
Ja, weil alle im Kapitalismus zueinander in Konkurrenz stehen.

Alle innerhalb einer Klasse. Zwischen den Klassen findet keine Konkurrenz statt, sondern Klassenkampf.


Die einzigen Klassen die es in dieser Gesellschaft noch gibt, sind Steuerklassen.
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 42845

Beitrag(#2292114) Verfasst am: 02.02.2023, 23:11    Titel: Antworten mit Zitat

closeman hat folgendes geschrieben:
Die einzigen Klassen die es in dieser Gesellschaft noch gibt, sind Steuerklassen.

...wa? Wie kommst du denn darauf?? Am Kopf kratzen
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closeman
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Anmeldungsdatum: 27.11.2007
Beiträge: 1315

Beitrag(#2292119) Verfasst am: 02.02.2023, 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
closeman hat folgendes geschrieben:
Die einzigen Klassen die es in dieser Gesellschaft noch gibt, sind Steuerklassen.

...wa? Wie kommst du denn darauf?? Am Kopf kratzen

Ein Beispiel: Kannst Du dein Einkommen in Steueroasen versteuern oder musst Du das hier machen? Die Vorteile der Globalisierung gelten nicht für alle, die Nachteile aber schon.
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vrolijke
Bekennender Pantheist
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Wohnort: Stuttgart

Beitrag(#2292124) Verfasst am: 03.02.2023, 00:48    Titel: Antworten mit Zitat

closeman hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
closeman hat folgendes geschrieben:
Die einzigen Klassen die es in dieser Gesellschaft noch gibt, sind Steuerklassen.

...wa? Wie kommst du denn darauf?? Am Kopf kratzen

Ein Beispiel: Kannst Du dein Einkommen in Steueroasen versteuern oder musst Du das hier machen? Die Vorteile der Globalisierung gelten nicht für alle, die Nachteile aber schon.


Die Welt ist ungerecht. Wir sollten aber nicht mitmachen, die Welt noch ungerechter zu machen.
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Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht der inneren Einstellung.
Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

Grenzen geben einem die Illusion, das Böse kommt von draußen
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 42845

Beitrag(#2292333) Verfasst am: 08.02.2023, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

closeman hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
closeman hat folgendes geschrieben:
Die einzigen Klassen die es in dieser Gesellschaft noch gibt, sind Steuerklassen.

...wa? Wie kommst du denn darauf?? Am Kopf kratzen

Ein Beispiel: Kannst Du dein Einkommen in Steueroasen versteuern oder musst Du das hier machen? Die Vorteile der Globalisierung gelten nicht für alle, die Nachteile aber schon.

Warum fangen wir nicht mal damit an, zu sagen, über welches Merkmal sich ökonomische Klassen überhaupt definieren? Das wäre nämlich über ihre Stellung zu den Produktivkräften. Eine Klasse (Kapitalisten, "Arbeitgeber") besitzt den Großteil der gesellschaftlichen Produktionsmittel und verdient ihr Einkommen damit, das Produzierte zu verkaufen. Die andere Klasse ("Arbeitnehmer") besitzt hingegen nur ihre Arbeitskraft und kann daher nur diese verkaufen. Die erstgenannte Klasse kauft diese Arbeitskraft von Letztgenannter und lässt sie Güter produzieren, an deren Verkauf sich erstgenannte Klasse bereichert. Mit diesem Verhältnis fängt alles an. Dass ich als Arbeiter mein Geld nicht einfach in eine Steueroase verlegen kann, ein Kapitalist aber schon, ist ein sekundäres Resultat dieser Verhältnisse. Genauso wie es z. B. ein Resultat ist, dass die Kapitalisten Produktion und damit Jobs in Billiglohnländer verlegen können, aber die Arbeiter nicht einfach in Länder mit höheren Löhnen wechseln können. Also mit Steuerklassen hat das erst in zweiter Linie zu tun.
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Kat
ich bin dann mal weg...



Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 1200

Beitrag(#2292351) Verfasst am: 08.02.2023, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Genauso wie es z. B. ein Resultat ist, dass die Kapitalisten Produktion und damit Jobs in Billiglohnländer verlegen können, aber die Arbeiter nicht einfach in Länder mit höheren Löhnen wechseln können.


Was sollte einen Arbeiter aus einem Billiglohnland wie Bulgarien (Mindestlohn 1,87 Euro) hindern nach Deutschland (Mindeslohn 12 Euro) zu kommen?
Das ist auf jeden Fall wesentlich einfacher, als eine komplette Produktion zu verlagern.
Und wenn es ihm in Deutschland nicht gefällt, geht er nach Frankreich, oder Schweden oder Portugal oder...
Wenn aber die Firmenverlegung nicht erfolgreich ist hat der Unternehmer einiges an Geld in den Sand gesetz und dürfte spätestens nach der zweiten erfolglosen Firmenverlagerung vor dem Konkurs stehen.

Zitat:
Also mit Steuerklassen hat das erst in zweiter Linie zu tun.


Ähm, das habe ich jetzt als Witzchen aufgefasst...
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tillich (epigonal)
hat Spaß



Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 21058

Beitrag(#2292359) Verfasst am: 08.02.2023, 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Genauso wie es z. B. ein Resultat ist, dass die Kapitalisten Produktion und damit Jobs in Billiglohnländer verlegen können, aber die Arbeiter nicht einfach in Länder mit höheren Löhnen wechseln können.


Was sollte einen Arbeiter aus einem Billiglohnland wie Bulgarien (Mindestlohn 1,87 Euro) hindern nach Deutschland (Mindeslohn 12 Euro) zu kommen?
Das ist auf jeden Fall wesentlich einfacher, als eine komplette Produktion zu verlagern.
Und wenn es ihm in Deutschland nicht gefällt, geht er nach Frankreich, oder Schweden oder Portugal oder...
Wenn aber die Firmenverlegung nicht erfolgreich ist hat der Unternehmer einiges an Geld in den Sand gesetz und dürfte spätestens nach der zweiten erfolglosen Firmenverlagerung vor dem Konkurs stehen.

Du hast da aber nur sehr spezifische Länder ausgesucht, nämlich EU-Länder. Da haben die Regierungen ganz bewusst das, was die Arbeiter normalerweise recht deutlich hindert, nämlich die Grenzen, außer Kraft gesetzt. Was einen Arbeiter aus Nigeria, Brasilien oder Kambodscha daran hindert, willst du ja nicht ernsthaft fragen, oder?

Und natürlich gibt es an Grenzen auch oft Hindernisse fürs Kapital. Ganz allgemein sind Grenzen aber für Kapital deutlich durchläsiger als für Arbeiter.
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(Death / Susan, in: Pratchett, Hogfather)
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closeman
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Anmeldungsdatum: 27.11.2007
Beiträge: 1315

Beitrag(#2292362) Verfasst am: 08.02.2023, 23:33    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
closeman hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
closeman hat folgendes geschrieben:
Die einzigen Klassen die es in dieser Gesellschaft noch gibt, sind Steuerklassen.

...wa? Wie kommst du denn darauf?? Am Kopf kratzen

Ein Beispiel: Kannst Du dein Einkommen in Steueroasen versteuern oder musst Du das hier machen? Die Vorteile der Globalisierung gelten nicht für alle, die Nachteile aber schon.

Warum fangen wir nicht mal damit an, zu sagen, über welches Merkmal sich ökonomische Klassen überhaupt definieren? Das wäre nämlich über ihre Stellung zu den Produktivkräften. Eine Klasse (Kapitalisten, "Arbeitgeber") besitzt den Großteil der gesellschaftlichen Produktionsmittel und verdient ihr Einkommen damit, das Produzierte zu verkaufen. Die andere Klasse ("Arbeitnehmer") besitzt hingegen nur ihre Arbeitskraft und kann daher nur diese verkaufen. Die erstgenannte Klasse kauft diese Arbeitskraft von Letztgenannter und lässt sie Güter produzieren, an deren Verkauf sich erstgenannte Klasse bereichert. Mit diesem Verhältnis fängt alles an. Dass ich als Arbeiter mein Geld nicht einfach in eine Steueroase verlegen kann, ein Kapitalist aber schon, ist ein sekundäres Resultat dieser Verhältnisse. Genauso wie es z. B. ein Resultat ist, dass die Kapitalisten Produktion und damit Jobs in Billiglohnländer verlegen können, aber die Arbeiter nicht einfach in Länder mit höheren Löhnen wechseln können. Also mit Steuerklassen hat das erst in zweiter Linie zu tun.


Top Beitrag. Ich hab' den Heinz und Günther vorgelesen, der eine fährt LKW, der andere hat 45 Jahre in der Industrie gearbeitet. Stell' Dir vor; die haben nichts davon verstanden. Kommentar: "Der soll' mal arbeiten gehen." Das erinnert mich an die Flugblätter, die in den 60er Jahren vor Fabriktoren verteilt wurden.
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Kat
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
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Beitrag(#2292378) Verfasst am: 09.02.2023, 07:02    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Genauso wie es z. B. ein Resultat ist, dass die Kapitalisten Produktion und damit Jobs in Billiglohnländer verlegen können, aber die Arbeiter nicht einfach in Länder mit höheren Löhnen wechseln können.


Was sollte einen Arbeiter aus einem Billiglohnland wie Bulgarien (Mindestlohn 1,87 Euro) hindern nach Deutschland (Mindeslohn 12 Euro) zu kommen?
Das ist auf jeden Fall wesentlich einfacher, als eine komplette Produktion zu verlagern.
Und wenn es ihm in Deutschland nicht gefällt, geht er nach Frankreich, oder Schweden oder Portugal oder...
Wenn aber die Firmenverlegung nicht erfolgreich ist hat der Unternehmer einiges an Geld in den Sand gesetz und dürfte spätestens nach der zweiten erfolglosen Firmenverlagerung vor dem Konkurs stehen.

Du hast da aber nur sehr spezifische Länder ausgesucht, nämlich EU-Länder. Da haben die Regierungen ganz bewusst das, was die Arbeiter normalerweise recht deutlich hindert, nämlich die Grenzen, außer Kraft gesetzt. Was einen Arbeiter aus Nigeria, Brasilien oder Kambodscha daran hindert, willst du ja nicht ernsthaft fragen, oder?


Das mag ja sein, aber mir geht immer die Hutschnur hoch wenn ich solche pauschale Aussagen höre, die zumindest in der EU so nicht mehr stimmen.
Man könnte fast meinen, dass manche Leute über solche Fortschritte beleidigt sind, weil sie den Aussagen ihres Lieblingsbuches widersprechen.

Die Freizügigkeit in Europa ist den Europäern auch nicht einfach so in den Schoß gefallen sondern wurde mühsam in Jahrzehnten erkämpft.
Die (volle) Freizügigkeit für Bulgaren ist gerade mal zehn Jahre her.
Vor einigen Jahrzehnten lebten die sogar noch hinter den eisernen Vorhang und konnten von sowas nur träumen.

Was ich damit sagen möchte, solche Aussagen wie:

Zitat:
aber die Arbeiter nicht einfach in Länder mit höheren Löhnen wechseln können.


sind nicht in Stein gemeiselt, sind keine Naturgesetze sondern können geändert werden.
Die EU hat dies eben erreicht und auch andere Länder können die schaffen.

Zitat:
Und natürlich gibt es an Grenzen auch oft Hindernisse fürs Kapital. Ganz allgemein sind Grenzen aber für Kapital deutlich durchläsiger als für Arbeiter.


Aber eben auch wesentlich risikoreicher.
Ein Spezialist aus Deutschland der in Moskau arbeitet kann seinen Kram einfach in einen LKW packen und zurück nach Deutschland kommen.
Ein Unternehmer der dort Milliarden investiert hat eben nicht so einfach, wenn überhaupt.
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Wilson
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Beiträge: 18775
Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2292382) Verfasst am: 09.02.2023, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

und wo sollen die bulgarischen Bauarbeiter wohnen z.b.
mit ihren Familien?
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Tarvoc
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Beitrag(#2292404) Verfasst am: 09.02.2023, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

closeman hat folgendes geschrieben:
Top Beitrag. Ich hab' den Heinz und Günther vorgelesen, der eine fährt LKW, der andere hat 45 Jahre in der Industrie gearbeitet. Stell' Dir vor; die haben nichts davon verstanden.

Vorausgesetzt, sie haben überhaupt Interesse an der Sache: Wie wäre es, wenn du mich mal selbst mit ihnen sprechen lässt?

(Erfahrungsgemäß verstehen die allermeisten Arbeitnehmer durchaus den Unterschied zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern.)
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Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 09.02.2023, 15:32, insgesamt 7-mal bearbeitet
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Tarvoc
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Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 42845

Beitrag(#2292405) Verfasst am: 09.02.2023, 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und natürlich gibt es an Grenzen auch oft Hindernisse fürs Kapital. Ganz allgemein sind Grenzen aber für Kapital deutlich durchläsiger als für Arbeiter.

Aber eben auch wesentlich risikoreicher.

Lachen Du meinst risikoreicher als für einen Eritreer, der im Mittelmeer ersäuft? Mit den Augen rollen
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tillich (epigonal)
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 21058

Beitrag(#2292407) Verfasst am: 09.02.2023, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
Die Freizügigkeit in Europa ist den Europäern auch nicht einfach so in den Schoß gefallen sondern wurde mühsam in Jahrzehnten erkämpft.
Die (volle) Freizügigkeit für Bulgaren ist gerade mal zehn Jahre her.
Vor einigen Jahrzehnten lebten die sogar noch hinter den eisernen Vorhang und konnten von sowas nur träumen.

Dass es da Entwicklungen und auch - für manche Leute - Verbesserungen gibt: Geschenkt.
Aber dein Beispiel Bulgarien: Was gab es denn da schneller, als die in die EU kamen, die Freizügigkeit fürs Kapital oder für die Arbeiter:innen?

Kat hat folgendes geschrieben:
Ein Spezialist aus Deutschland der in Moskau arbeitet kann seinen Kram einfach in einen LKW packen und zurück nach Deutschland kommen.
Ein Unternehmer der dort Milliarden investiert hat eben nicht so einfach, wenn überhaupt.

Zurückkommen ist für Arbeiter:innen in der Regelrelativ einfach, ja. Es ist aber auch kein Zufall, dass du diesen Spezialfall "Zurückkommen" ausgesucht hast und nicht das allgemeine "in ein anderes Land gehen". Meistens muss man dann nämlich auch allerlei aufgeben und neu aufbauen, nämlich alle sozialen Netzwerke, die man hat, die Sprach- und Landeskenntnisse, die Anerkennung des Berufs, ... Das get auch nicht so "mal eben".
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Kat
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 1200

Beitrag(#2292410) Verfasst am: 09.02.2023, 18:06    Titel: Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Und natürlich gibt es an Grenzen auch oft Hindernisse fürs Kapital. Ganz allgemein sind Grenzen aber für Kapital deutlich durchläsiger als für Arbeiter.

Aber eben auch wesentlich risikoreicher.

Lachen Du meinst risikoreicher als für einen Eritreer, der im Mittelmeer ersäuft? Mit den Augen rollen


Also nochmal der Reihe nach:

Deine ursprüngliche Behauptung war:

Zitat:
Genauso wie es z. B. ein Resultat ist, dass die Kapitalisten Produktion und damit Jobs in Billiglohnländer verlegen können, aber die Arbeiter nicht einfach in Länder mit höheren Löhnen wechseln können.


Ich habe am Beispiel Bulgarien und der EU nachgewiesen, dass Deine Behauptung in dieser Pauschalität zumindest für die EU falsch ist.

Wenn Du jetzt mit der Flüchtlingsproblematik, für die es passendere Threads gibt, ablenkst, gehe ich davon aus, dass Du meiner Beweisführung nichts entgegnen kannst.
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Kat
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 1200

Beitrag(#2292411) Verfasst am: 09.02.2023, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
und wo sollen die bulgarischen Bauarbeiter wohnen z.b.
mit ihren Familien?


Sicher, das ist gerade in der heutigen Zeit ein Problem.
Aber das ist ein lösbares Problem.
Und dieses Problem muss man selber lösen.
Um Auszuwandern muss man Problem lösen, nicht nur das Wohnungsproblem.
Da gibt es unzählige Probleme.

Und es gibt eben Menschen, die packen es, die lösen diese Probleme!
Und es gibt Menschen, die schrecken vor diesen Problemen zurück und bleiben daheim.

Aber daraus zu schließen, dass Auswanderung in der EU grundsätzlich nicht möglich ist ist eben falsch!

Es ist schwierig, manche scheitern daran, manche probieren es erst gar nicht aber viele schaffen es!
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Kat
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Anmeldungsdatum: 29.04.2011
Beiträge: 1200

Beitrag(#2292413) Verfasst am: 09.02.2023, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

tillich (epigonal) hat folgendes geschrieben:
Kat hat folgendes geschrieben:
Die Freizügigkeit in Europa ist den Europäern auch nicht einfach so in den Schoß gefallen sondern wurde mühsam in Jahrzehnten erkämpft.
Die (volle) Freizügigkeit für Bulgaren ist gerade mal zehn Jahre her.
Vor einigen Jahrzehnten lebten die sogar noch hinter den eisernen Vorhang und konnten von sowas nur träumen.

Dass es da Entwicklungen und auch - für manche Leute - Verbesserungen gibt: Geschenkt.


Nein, das ist eben nicht geschenkt!
Das ist eine tolle Errungenschaft die von Millionen Menschen in der EU genutzt wird.
Und das ist gut so!

Zitat:
Aber dein Beispiel Bulgarien: Was gab es denn da schneller, als die in die EU kamen, die Freizügigkeit fürs Kapital oder für die Arbeiter:innen?


Klar, die Freizügigkeit für Unternehmer.
Aber nun gibt es die Freizügigkeit für beide: Arbeitnehmer und Unternehmer.

Zitat:
Zurückkommen ist für Arbeiter:innen in der Regelrelativ einfach, ja. Es ist aber auch kein Zufall, dass du diesen Spezialfall "Zurückkommen" ausgesucht hast und nicht das allgemeine "in ein anderes Land gehen". Meistens muss man dann nämlich auch allerlei aufgeben und neu aufbauen, nämlich alle sozialen Netzwerke, die man hat, die Sprach- und Landeskenntnisse, die Anerkennung des Berufs, ... Das get auch nicht so "mal eben".


Klar ist Auswandern, besonders am Anfang kein Zuckerschlecken.
Aber es ist eben möglich!

Darum ist eben diese pauschale Aussage von Tarvoc falsch.
Zumindest für die EU und nichts anderes habe ich behauptet.
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Wilson
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Anmeldungsdatum: 04.02.2008
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Wohnort: Swift Tuttle

Beitrag(#2292414) Verfasst am: 09.02.2023, 18:27    Titel: Antworten mit Zitat

Kat hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
und wo sollen die bulgarischen Bauarbeiter wohnen z.b.
mit ihren Familien?


Sicher, das ist gerade in der heutigen Zeit ein Problem.
Aber das ist ein lösbares Problem.
Und dieses Problem muss man selber lösen.
Um Auszuwandern muss man Problem lösen, nicht nur das Wohnungsproblem.
Da gibt es unzählige Probleme.

Und es gibt eben Menschen, die packen es, die lösen diese Probleme!
Und es gibt Menschen, die schrecken vor diesen Problemen zurück und bleiben daheim.

Aber daraus zu schließen, dass Auswanderung in der EU grundsätzlich nicht möglich ist ist eben falsch!

Es ist schwierig, manche scheitern daran, manche probieren es erst gar nicht aber viele schaffen es!


wie leicht das hier immer aus der tastatur fließt...
das wohungsproblem ist lösbar
so wie das energieproblem, die teuren lebenshaltungskosten, die gesundheitswesenmisere

alles nicht wirklich ein problem, wenn man sich mühe gibt..


das wohnungsproblem ist also lösbar?
z.b. gerade jene werden doch bei der wohungssuche diskriminiert. oder leben zu 8 in zwei zimmern.
und dann stellen sie ja quasi eine konkurrenz auf dem wohnungsmarkt da

und was wäre, wenn es alle schaffen würden. Alle?
wieviele sind alle? wieviele möchten aus ihren orten weg um hier besser leben zu können?

und das soll die lösung sein?
da muss man aber schon etwas umfassender schauen. das ist mir zu fdp- mäßig, sorry.
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vrolijke
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
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Beitrag(#2292425) Verfasst am: 09.02.2023, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Flexibilität bewirkt Wunder.
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Erich Fromm

Sich stets als unschuldiges Opfer äußerer Umstände oder anderer Menschen anzusehen ist die perfekte Strategie für lebenslanges Unglücklichsein.

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Wilson
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Beitrag(#2292427) Verfasst am: 09.02.2023, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

vrolijke hat folgendes geschrieben:
Flexibilität bewirkt Wunder.


gott oh gott
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jdf
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Anmeldungsdatum: 30.05.2007
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Wohnort: Nekropole E|B

Beitrag(#2292450) Verfasst am: 10.02.2023, 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Flexibilität bewirkt Wunder.


gott oh gott

Dann klappt es auch am Bau.
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RuZZen, die: Der Teil der russischen Bevölkerung, der den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine billigt bzw unterstützt bzw durchführt.

Ceterum censeo Iulianem esse liberatum.
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Mobienne
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Anmeldungsdatum: 09.06.2007
Beiträge: 3693
Wohnort: Allgäu

Beitrag(#2292526) Verfasst am: 12.02.2023, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
und wo sollen die bulgarischen Bauarbeiter wohnen z.b.
mit ihren Familien?

Warum fragst du uns das? Lachen Du hast doch vor 14 Tagen hier voll die Expertise rausgehauen, was man an den Unis/FHs oder sonst irgendwo für die Lösung der Probleme des Wohnungsmarkts und in der Baubranche mal machen müßte:
https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2291717#2291717
Was bauen/sanieren, so irgendwie nach ökologischen Kriterien, mit einem vernünftigen Maß an Materialaufwand (ach, stimmt - die 20cm freiwilliger Estrich müssen nun wirklich nicht sein), Platte sanieren und nen Ehren-Abzeichen darüber neben die Haustür pinnen. Unter Einbeziehung von Bauarbeitern. Sach bloß. Und Bewohner und/oder Nutzer von Gebäuden gibt es auch! Echt jetzt? Darauf ist wirklich noch nie jemand gekommen und du hast dafür sicher lange in sämtlichen Medien außerhalb des Mainstreams herumrecherchiert und dich dabei selbstlos für andere völlig ausgelaugt und aufgeopfert. Und irgendwer ist sicher mit irgendwem verbandelt, weil bei beiden irgendwo das Wort "bauen" steht. Lachen

Aber jetzt steht das nun höchstpersönlich von dir herausgequengelt hier, wie das alles funktioniert - also wirklich unter komplex verwobener Einbeziehung aller am Bau beteiligter Teilbereiche, die man sich dazu nur denken kann - und damit tust und erreichst du doch so viel! Darauf haben alle seit Jahrzehnten gewartet - jetzt wissen endlich alle Bescheid - da wird es sicher nun kurzfristigst auch was zum Wohnen für bulgarische Bauarbeiter geben. Und deren Familien. Sehr glücklich

Die anderen, die hier schreiben, sagen ja nur, dass man wo mal was machen müßte, aber tun nix und blicken nix, schreiben noch nicht mal zu irgendwas, wenn du sie so lieb und goldig darum bittest, während du das selbstmurmelnd deinerseits bei jeder Nachfrage ausführlichst, vollumfänglichst und zuvorkommendst machst (wo waren jetzt nochmal die großen Zusammenhänge und Wirkungsweisen zwischen Uni, Bauarbeitern, Ehrenplakletten und welchen ökologischen Standards denn genau?) - und die sind halt auch nicht die Reinstinkarnation des bequem-wohlig-warm versorgten und bedienten Kapita-/Imperialismus.

Du glänzt daher hier mit dem allumfassendsten Allwissen, den vollständigsten Hintergründen und den wahrhaftigsten, komplexesten Komplett-Zusammenhängen, stets gestochen sachlichst, nachvollziehbarst, respektvollst, schreibfehlerfreist, sprachsicherst, ausgefeiltest und hochintelligentest ausformuliert, was die ganze Welt nun hier nur von dir lesen will und kann, um sich für die große Insgesamt-Veränderung zu erleuchten - jetzt endlich wird das doch auch was mit den billigen, vollfremdbedienten, aber maximal-luxeriösesten Wohnungen zum gemütlichen, wohlig-warmen Hinternablagern für dich. Also: Gemütlich weiterschlummern und Netflix an. Dann wird es eben erst Mitte nächster Woche was. Nur ned hudln. Dabei aber bittschön etwas Solidarität zeigen und nur ein vernünftiges Maß an Medialaufwand verkonsumieren! Ausrufezeichen
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Hohle Töpfe scheppern am lautesten. Frei nach William Shakespeare
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Anmeldungsdatum: 27.11.2007
Beiträge: 1315

Beitrag(#2292591) Verfasst am: 13.02.2023, 23:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Flexibilität bewirkt Wunder.


gott oh gott

Leider nicht. Wenn Gott den Wohnungsmarkt regulieren würde wäre das Problem in sieben Tagen erledigt. Cool
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