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Gewaltsame Verteidigung von Werten
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wolle
Anti-Theist und Welt-Verbesserer



Anmeldungsdatum: 23.03.2015
Beiträge: 3948

Beitrag(#2305490) Verfasst am: 25.05.2024, 11:47    Titel: Re: Gewaltsame Verteidigung von Werten Antworten mit Zitat

Haiduk hat folgendes geschrieben:
satsche hat folgendes geschrieben:
Hat der Vatikan inzwischen die Europäische Menschenrechtskonvektion unterschrieben?

Davor kann man nur abraten. In die EMRK wurde nämlich nur ein Teil dessen übernommen, was die AMER als Ganzes ausmacht. Der gestern zum Patriarchen von Moskau und ganz Russland gewählte Metropolit Kyrill hatte darauf in seiner Rede vor dem UN Menschenrechtsrat im März letzten Jahres hingewiesen:

Zitat:
Ich würde Sie gerne daran erinnern, daß die UN Richtlinien unter anderem auf der Grundannahme von 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte einer beschränkten Auswahl, um "den gerechten Anforderungen der Moral zu genügen" basieren. Leider läßt die Europäische Grundrechte-Charta diese Beschränkungsklausel weg.


ohne das ausdrückliche Zugeständnis in Art. 29 Abs. 2, daß es auch gesetzliche Beschränkungen der in der AMER zugesicherten Rechte geben können muß, hätten die Menschenrechte 1948 nie allgemein werden können, weil zahlreiche Länder dann freilich dagegen gestimmt hätten. Deshalb ist es im Grunde eine Lüge, wenn jemand behauptet, die EMRK sei von den allgemeinen Menschenrechten abgeleitet.

Quelle: Rede Metropolit Kyrills vor dem UN Menschenrechtsrat (Teil 2)



Patriarch Kyrill I würde ich nicht als Vertreter von Menschenrechten bezeichnen.
Er wurde praktisch von seinem KGB-Kumpel Putin in diese Position gehievt.
Kyrill I ist quasi Monopolist für den Zigarettenhandel in der Ukraine, mit dem er rund vier Milliarden Euro gescheffelt hat, indem er Zigaretten als "humanitäre Hilfe" steuerfrei vertickt hat.

Code:
https://www.domradio.de/artikel/das-heute-enge-verhaeltnis-von-regierung-und-kirche-moskau-hat-auch-historische-wurzeln
schrieb:
Zitat:
Zum Zeitpunkt seines Amtsantritts als Nachfolger von Patriarch Alexij soll sich Kyrills Vermögen auf vier Milliarden US-Dollar belaufen haben.


Positionen von dem Ex-Geheimdienst-Lakaien Kyrill I:
- vertritt
Zitat:
russischen Nationalismus

-
Zitat:
Ablehnung sexueller Minderheiten

-
Zitat:
ein glühender und lautstarker Befürworter des Krieges gegen die Ukraine

- bezeichnet
Zitat:
Russland als "Verteidiger des göttlichen Rechts"

- bezeichnet
Zitat:
Kriegsgegner als "Kräfte des Bösen"

- bezeichnet
Zitat:
"das illiberale, autokratische Staatsmodell von Präsident Putin seit langem als ein "Wunder Gottes"
, das
Zitat:
"dem Kreml eine Art göttlich-geistliches Mandat verleiht"

- Ex-KGB-Agent mit professioneller Lügen-Ausbildung
-
Zitat:
"Russland hat nie jemanden angegriffen"

-
Zitat:
Militäreinsatz in Syrien als "heiligen Krieg"

-
Zitat:
"heiligen Grenzen unseres Heimatlandes"

-
Zitat:
lehnt westliche Werte, Liberalismus und LGBTGI+-Rechte ab

-
Zitat:
"Wenn die Menschheit akzeptiert, dass Sünde keine Verletzung von Gottes Gesetz ist, wenn die Menschheit akzeptiert, dass Sünde eine Variante des menschlichen Verhaltens ist, dann wird die menschliche Zivilisation enden"


Quelle: https://de.euronews.com/2022/06/03/profil-kyrill

Nur auf Druck aus Ungarn [Viktor Orban] hat die EU den "Geistlichen" Kyrill I. von der Sanktionsliste gestrichen.

https://www.spiegel.de/ausland/wladimir-putin-und-patriarch-kirill-i-die-unheilvolle-allianz-zwischen-kreml-und-kirche-a-396c96e7-a964-42de-aa7a-1e1f960a83de schrieb:
Zitat:
Heute fungiert der Geistliche als Sprachrohr und Chefpropagandist für Putins Angriffskrieg und schreckt auch nicht davor zurück, Raketen mit dem Namen »Satan« zu segnen.

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72. Generalversammlung der Vereinten Nationen, Presse-Mitteilung
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Wilson
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Beitrag(#2305550) Verfasst am: 28.05.2024, 22:07    Titel: Antworten mit Zitat

...und das für Führerschein, studiumsfinanzierung oder Kredit.

Zitat:
Bestätigt wurde von Kühnert selbst, dass zu den neuen Anreizen für den Dienst bei der Truppe ein kostenloser Führerschein gehören soll. Einem Bericht des „Spiegel“ zufolge wird im Ministerium auch erwogen, freiwillig Wehrdienstleistenden erleichterten Studienzugang oder einen Rabatt bei Studienkrediten zu gewähren.


https://www.tagesspiegel.de/politik/mit-gratis-fuhrerschein-zu-mehr-freiwilligen-boris-pistorius-stellt-der-spd-seine-wehrdienstplane-vor-11724785.html

Zum glück hat das ja hier in germany keiner nötig.

Und ich hoffe doch sehr, die Motivation ist eine andere.


In den USA sieht das schon wieder anders aus, doweit ich hörte und las.

https://de.connection-ev.org/article-60

Inter­na­tio­nale Arbeit zu Kriegs­dienst­ver­wei­gerung und Deser­tion

Zitat:
Die Arbeit gegen die Rekrutierung konzentriert sich auf jene, die angeworben werden sollen, auf Arme, Farbige und junge Leute, die ein niedriges Einkommen haben. Mehr als 50 Prozent der jungen Leuten, die rekrutiert werden, kommen aus ländlichen Gegenden, sind Bauern. Die Restlichen kommen aus den Randbezirken der Städte. Demzufolge konzentrieren auch wir uns auf diese zwei Bereiche.

(...)
Die Arbeit der Anwerber für das Militär an Schulen basiert auf zwei Bundesgesetzen: Nach dem ersten ist, Bush sei Dank, jede öffentliche Hochschule mehrmals im Jahr verpflichtet die Daten der Studierenden an das Militär weiterzuleiten. Und dann gibt es das Gesetz "No child left behind" (Kein Kind soll zurückbleiben). Das ist eigentlich ein Gesetz für Ganztagsschulen, nach dem öffentliche Schulen, wenn sie sich daran beteiligen, Bundesgelder erhalten. Allerdings sind sie in diesem Fall verpflichtet, die Daten der Schüler weiterzugeben: Name, Geburtsdatum, Adresse, Telefonnummer, die Klasse, in die sie gehen, bis zu den Punkten, die bei verschiedenen Tests erreicht wurden. All diese Daten stehen den Anwerbern zur Verfügung. Diese können damit ihre Strategie genau auf die einzelne Person hin abstimmen.

Wir sind entsetzt, wie intensiv diese Datensammelei inzwischen geht. Das Pentagon hat die umfangreichste Datenbasis der Welt: 30 Mio. Daten der 16- bis 25-Jährigen. Sie sammeln Daten über ihre schulische Karriere, über ihre persönlichen Interessen... und nutzen sie für Rekrutierungszwecke. Die Anwerber laden sie einfach herunter.



Stehen interessante Dinge, welche Mittel zur Rekrutierung schon in der Schule eingesetzt werden.
Da staunt man
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wolle
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Beitrag(#2305561) Verfasst am: 29.05.2024, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

Stehen interessante Dinge, welche Mittel zur Rekrutierung schon in der Schule eingesetzt werden.
Da staunt man


In Russland ist man nicht so zimperlich mit Datenerfassung und schreitet gleich zur Tat.

https://www.n-tv.de/politik/Kriegs-Museen-bereiten-russische-Schueler-auf-fruehen-Tod-vor-article24878145.html schrieb:
Zitat:
Die Kinder sollen von klein auf lernen: Ukrainische "Neonazis" müssten vernichtet werden, ein Tod im Kampf gegen sie sei eine "Heldentat".


Ich frage mich, warum die NATO den russischen Kriegsverbrechern mehr erlaubt als dem überfallenem Land der Ukraine, nämlich vom Ausland gelieferte Waffen auf gegnerischen Boden einzusetzen.
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Wilson
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Beitrag(#2305562) Verfasst am: 30.05.2024, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

1. Whataboutism.

2. Ist das so?
Hat die Nato dazu nichts verlautbart?
Ich denke, hier gibts keine Transparenz, weil es sich um militärische Geheimhaltung handelt.
Wikileaks is dead. Du wirst es also nie erfahren.
Man! könnte vieles mutmaßen. Z.b. das man keine Eskalation will.
Oder dass der Krieg schnell endet. ( waffenlobby?)

Vll weiß der Hofreiter mehr oder frau str. - Zim.
Bemühe deine Volksvertreter doch per Mail.
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fwo
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Beitrag(#2305564) Verfasst am: 30.05.2024, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
....
Ich frage mich, warum die NATO den russischen Kriegsverbrechern mehr erlaubt als dem überfallenem Land der Ukraine, nämlich vom Ausland gelieferte Waffen auf gegnerischen Boden einzusetzen.

Weil die Nato da nichts zu erlauben hat: Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis. Der Verteidigungsfall kann, muss nicht, von einem Mitglied ausgerufen werden, wenn dieses angegriffen wird.
Solange also "nur" die Ukraine angegriffen wird, befindet sich die NATO formal nicht in einem Verteidigungsfall. Die Hilfe für die Ukraine, die stattfindet, basiert letztlich rechtlich auf dem Völkerrecht und faktisch auf den Entscheidungen der einzelnen helfenden Länder - für eine Entscheidungsbefugnis der NATO existiert momentan keine Grundlage.

Was von Seiten der NATO gemacht werden kann, das sind Empfehlungen an die die Ukraine unterstützenden Mitglieder. Die Empfehlung, das Verbot, mit den zur Verfügung gestellten Waffen auch militärische Ziele in Russland oder Belarus anzugreifen, aufzuheben, ist von Seiten der NATO schon lange erfolgt.

Aber solange Scholz sein Großhirn nur benutzt, um die Angst zu rationalisieren, die er sich von Putin hat einjagen lassen, wird da nichts passieren. Der Mann gehört wegen seiner Funktion genauso in Therapie, genau wie sein kleines Echo mit dem alles sagenden Namen Kevin. Das hat zwar im "normalen Leben" keinen Krankheitswert, was die da pflegen, aber in der Funktion sollte man zwischen Gefühl und Kalkül unterscheiden können. Scholz hat es bei Cum-Ex schließlich auch geschafft, zu handeln und sich hinterher einfach nicht mehr dran zu erinnern - man sollte ihm dieses Verfahren auch für die Ukraine empfehlen.
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Ich glaube an die Existenz der Welt in der ich lebe.

The skills you use to produce the right answer are exactly the same skills you use to evaluate the answer. Isso.

Es gibt keinen Gott. Also: Jesus war nur ein Bankert und alle Propheten hatten einfach einen an der Waffel (wenn es sie überhaupt gab).
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wolle
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Beitrag(#2305568) Verfasst am: 30.05.2024, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
1. Whataboutism.

2. Ist das so?
Hat die Nato dazu nichts verlautbart?
Ich denke, hier gibts keine Transparenz, weil es sich um militärische Geheimhaltung handelt.
Wikileaks is dead. Du wirst es also nie erfahren.
Man! könnte vieles mutmaßen. Z.b. das man keine Eskalation will.
Oder dass der Krieg schnell endet. ( waffenlobby?)

Vll weiß der Hofreiter mehr oder frau str. - Zim.
Bemühe deine Volksvertreter doch per Mail.


Zu Whataboutism: Daten zu sammeln, um für das Militär zu werben, ist keine Anwendung von Gewalt.

Zu militärische Geheimhaltung: Es wird öffentlich diskutiert, ob der es der Ukraine erlaubt sein soll, z.B. russische Bomber auf russischen Gebiet mit westlichen Waffen abzuschießen.
Völkerrechtlich ist bereits jetzt völlig klar, dass dieses gestattet ist zur Selbstverteidigung auch mit vom Ausland gelieferten Waffen, ohne dass dadurch eine Kriegsbeteiligung des Waffen-Lieferanten zustande kommt.

Dennoch:
https://www.merkur.de/politik/aktuell-russland-nato-putin-selenskyj-scholz-hofreiter-stoltenberg-taurus-ukraine-krieg-waffen-93091576.html schrieb:
Zitat:
Die Angst davor, dass die Ukraine mit deutschen Waffen russisches Gebiet angreifen könnte – das nennt Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) als Begründung dafür, keine Taurus-Marschflugkörper in den Ukraine-Krieg zu schicken.

Warum hat Scholz keine Angst davor, dass russische Bomber von russischen Gebiet aus ukrainische Städte mit zivilen Zielen (zuletzt einen Baumarkt) mit Gleitbomben attackiert und Zivilisten tötet?
Diese Bomben zerstören ganze Gebäude.
https://www.fr.de/politik/ukraine-krieg-front-zerstoerung-flugabwehr-moral-russland-gleitbombe-fab-1500-92881533.html schrieb:
Zitat:
Anders als bei Freifallbomben kann die modifizierte Bombe im Ukraine-Krieg von Kampfflugzeugen in der Luft abgesetzt werden und gleitend eine Entfernung von etwa 60 bis 70 Kilometern zurücklegen, um Ziele zu treffen.


Die Zögerlichkeit des Westens ermutigt Putin, seinen Krieg gegen die Ukraine fortzusetzen.
Man begeht den gleichen Fehler wie bei Hitlers Überfall auf Polen, als man auch nicht konsequent genug gegen Hitler vorgegangen ist.
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Wilson
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Beitrag(#2305572) Verfasst am: 30.05.2024, 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz andere Umstände
Und das meiste weiß man nicht.
Strategien und Absprachen, geheime Allianz.en usw.

Mach dir nix vor.

Fragen stellen ist natürlich erlaubt. Und fwo beantwortet sie ja nun auch.
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fwo
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Beitrag(#2305577) Verfasst am: 30.05.2024, 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
...

Fragen stellen ist natürlich erlaubt. Und fwo beantwortet sie ja nun auch.

Aber zum größten Teil aus "Mainstream"-Quellen.
Das ist also alles gelogen, was der schreibt.
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Beitrag(#2305579) Verfasst am: 30.05.2024, 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

fwo hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
...

Fragen stellen ist natürlich erlaubt. Und fwo beantwortet sie ja nun auch.

Aber zum größten Teil aus "Mainstream"-Quellen.
Das ist also alles gelogen, was der schreibt.


Aber nicht doch!

um es mit sarte auszudrücken:
"Es genügt, dass ich eine Tür aufmache, um selbst das Gefühl zu haben, ich vollzöge eine ‚Erscheinung’.“

Bei dir ist die threadtür gemeint.
Lol




(Aber: deine brottipps hab ich beherzigt und stimme dir zu, merci)
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Wilson
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Beitrag(#2305665) Verfasst am: 04.06.2024, 11:14    Titel: Antworten mit Zitat

Puhhh, da können wir aufatmen:

Die 800-Millionen-Bestellung des Verteidigungsministeriums bei Rheinmetall

Zitat:
Das Verteidigungsministerium will einem Medienbericht zufolge deutlich mehr Artilleriemunition kaufen als bislang geplant. Der bereits geschlossene Rahmenvertrag mit der Rüstungsschmiede Rheinmetall soll über rund 880 Millionen Euro aufgestockt werden. Das entspräche mindestens 200.000 Granaten des Kalibers 155 Millimeter, berichtete das Magazin „Spiegel“ am Dienstag aus einem Schreiben des Verteidigungsministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages. Die Granaten kommen vor allem bei der Panzerhaubitze 2000 zum Einsatz.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article251847668/Munition-Die-800-Millionen-Bestellung-des-Verteidigungsministeriums-bei-Rheinmetall.html


Rheinmetalls Aktionäre
Kritik und strafrechtliche Ermittlungen
Kontroverse Waffen

Verschiedene Finanzkonzerne wie Nordea schließen Rheinmetall-Aktien aus ihren Fonds aus. Manager von Aktienfonds wie Verteidigungs-ETFs definieren Kriterien, die Unternehmen erfüllen müssen, damit sie deren Aktien in ihr Portfolio aufnehmen. Der Fondsanbieter Vaneck schließt in seinem Auswahlverfahren Unternehmen aus, die „nachweislich an der Herstellung von Anti-Personenminen (Ottawa-Vertrag), Streuwaffen (Osloer Übereinkommen), biologischen, chemischen und Brandwaffen, Kernwaffen außerhalb des Nichtverbreitungsvertrags, abgereichertem Uran und weißem Phosphor beteiligt sind“. Solche Waffen werden in der Finanzsprache als „kontrovers“ bezeichnet. Laut der Nachhaltigkeitsagentur ISS ESG, deren Daten Vaneck nutze, sei Rheinmetall „nachweislich über das Tochterunternehmen Nitrochemie an der Produktion von Komponenten für Uranmunition beteiligt“.[51]

https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinmetall#Aktion%C3%A4re
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Beitrag(#2305698) Verfasst am: 06.06.2024, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:

Verschiedene Finanzkonzerne wie Nordea schließen Rheinmetall-Aktien aus ihren Fonds aus. Manager von Aktienfonds wie Verteidigungs-ETFs definieren Kriterien, die Unternehmen erfüllen müssen, damit sie deren Aktien in ihr Portfolio aufnehmen. Der Fondsanbieter Vaneck schließt in seinem Auswahlverfahren Unternehmen aus, die „nachweislich an der Herstellung von Anti-Personenminen (Ottawa-Vertrag), Streuwaffen (Osloer Übereinkommen), biologischen, chemischen und Brandwaffen, Kernwaffen außerhalb des Nichtverbreitungsvertrags, abgereichertem Uran und weißem Phosphor beteiligt sind“. Solche Waffen werden in der Finanzsprache als „kontrovers“ bezeichnet. Laut der Nachhaltigkeitsagentur ISS ESG, deren Daten Vaneck nutze, sei Rheinmetall „nachweislich über das Tochterunternehmen Nitrochemie an der Produktion von Komponenten für Uranmunition beteiligt“.[51]

https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinmetall#Aktion%C3%A4re


Unter normalen Umständen wären solche Waffen wie Anti-Personenminen, Streuwaffen (auch Streubomben, Cluster-Ammunition oder Kassetten-Bomben genannt), chemische und Brandwaffen, Kernwaffen, abgereichertes Uran und weißer Phosphor zu ächten.
Wenn aber -wie nachgewiesen- Russland solche "Wirkmittel" anwendet oder damit droht, ist es wohl legitim, diese in Deutschland zu produzieren, zu lagern, und ggf. in ein angegriffenes Land zu transportieren.
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Beitrag(#2305701) Verfasst am: 06.06.2024, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

wolle hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Verschiedene Finanzkonzerne wie Nordea schließen Rheinmetall-Aktien aus ihren Fonds aus. Manager von Aktienfonds wie Verteidigungs-ETFs definieren Kriterien, die Unternehmen erfüllen müssen, damit sie deren Aktien in ihr Portfolio aufnehmen. Der Fondsanbieter Vaneck schließt in seinem Auswahlverfahren Unternehmen aus, die „nachweislich an der Herstellung von Anti-Personenminen (Ottawa-Vertrag), Streuwaffen (Osloer Übereinkommen), biologischen, chemischen und Brandwaffen, Kernwaffen außerhalb des Nichtverbreitungsvertrags, abgereichertem Uran und weißem Phosphor beteiligt sind“. Solche Waffen werden in der Finanzsprache als „kontrovers“ bezeichnet. Laut der Nachhaltigkeitsagentur ISS ESG, deren Daten Vaneck nutze, sei Rheinmetall „nachweislich über das Tochterunternehmen Nitrochemie an der Produktion von Komponenten für Uranmunition beteiligt“.[51]

https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinmetall#Aktion%C3%A4re


Unter normalen Umständen wären solche Waffen wie Anti-Personenminen, Streuwaffen (auch Streubomben, Cluster-Ammunition oder Kassetten-Bomben genannt), chemische und Brandwaffen, Kernwaffen, abgereichertes Uran und weißer Phosphor zu ächten.
Wenn aber -wie nachgewiesen- Russland solche "Wirkmittel" anwendet oder damit droht, ist es wohl legitim, diese in Deutschland zu produzieren, zu lagern, und ggf. in ein angegriffenes Land zu transportieren.

Nicht nur das.

Uranmunition wird aus abgereichertem Uran hergestellt, stellt also strahlungsmäßig nur eine unwesentliche Gefahr dar. Die militärische Wirkung ergibt sich aus dem höheren Gewicht und damit der höheren Durchschlagskraft und daraus, dass der sich beim Aufprall bildende Uranstaub spontan entzünden kann.
Ansonsten hat Uran als Schwermetall die Giftigkeit aller Schwermetalle - wer also auf die Giftigkeit von Uranmunition hinweisen möchte, müsste auch auf die Giftigkeit von Bleimunition hinweisen. Wir haben da das Problem, dass Waffen allgemein, Kriegswaffen ganz besonders, bei richtigem Einsatz höchstens für die eigene Gesundheit förderlich sind, gesundheitliche Beeinträchtigungen auf Seiten des Feindes sind sogar erwünscht.

Der Ausschluss von Rheinmetall-Aktien aus Aktienfonds wegen der Herstellung unerlaubter Waffen mit dem Bezug auf Uranmunition empfinde ich eher als erheiternd. Wenn ich Geld für Aktien hätte, hätte ich nun die Gewissheit, dass diese Fonds nicht für mich wären.
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Beitrag(#2305705) Verfasst am: 06.06.2024, 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schau ja gerade the walking dead

Oh man, welch waffenmanie. Ok, ohne ist man schnell untot.
Ausser es geht in den Kopf.
Ich habe mich ertappt, nach binge- watching , in so einem feuereisen tatsaechlich Schutz zu sehen, also fast! selbst eins besitzen zu wollen. Oh je.
Ok, es wird zwar nie eine zombieapokslypse geben, aber in der Serie sind parallel ja die Menschen sehrrrr böse ( geworden).

Ob da die waffenlobby die serie mit finanziert hat? frohlocken wird sie auf jeden Fall. Oder das pentagon?
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Beitrag(#2305726) Verfasst am: 08.06.2024, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wilson hat folgendes geschrieben:
Ich schau ja gerade the walking dead

Oh man, welch waffenmanie. Ok, ohne ist man schnell untot.
Ausser es geht in den Kopf.
Ich habe mich ertappt, nach binge- watching , in so einem feuereisen tatsaechlich Schutz zu sehen, also fast! selbst eins besitzen zu wollen. Oh je.
Ok, es wird zwar nie eine zombieapokslypse geben, aber in der Serie sind parallel ja die Menschen sehrrrr böse ( geworden).

Ob da die waffenlobby die serie mit finanziert hat? frohlocken wird sie auf jeden Fall. Oder das pentagon?

Eine Menge Filme werden vom Pentagon gesponsort, das ist lange bekannt:
https://www.spiegel.de/fotostrecke/militainment-filme-mit-pentagon-unterstuetzung-fotostrecke-137142.html schrieb:
Zitat:
Unterhaltung und Propaganda, das geht in Hollywood gut zusammen - hier eine Reihe von Filmen mit freundlicher Unterstützung des Pentagon, von "GoldenEye" bis "Lassie".


https://xttrawave.com/34-popular-movies-made-by-the-help-of-pentagon/ schrieb:
Zitat:
Popular Movies Made By The Help of Pentagon
1. Jurassic Park III (2001)
2. Iron Man (2008)
3. Iron Man 2 (2010)
4. Batman & Robin (1997)
5. Transformers (2007)
6. Transformers: Revenge of the Fallen (2009)
7. Transformers: Dark of the Moon (2011)
8. Transformers: The Last Knight (2017)
9. Deep Impact (1998)
10. Armageddon (1998)
11. Captain Phillips (2013)
12. Black Hawk Down (2001)
13. Godzilla (1998)
14. Air Force One (1997)
15. Apollo 13 (1995)
16. James Bond: Tomorrow Never Dies (1997)
17. The Silence of the Lambs (1991)
18. Indiana Jones and the Last Crusade (1989)
19. I Am Legend (2007)
20. Star Trek IV: The Voyage Home (1986)
21. Top Gun (1986)
22. Top Gun: Maverick (2022)
23. True Lies (1994)
24. Last Action Hero (1993)
25. Red Dawn (1984)
26. Zero Dark Thirty (2012)
27. James Bond: Goldfinger (1964)
28. James Bond: Thunderball (1965)
29. James Bond: Licence to Kill (1989)
30. James Bond: GoldenEye (1995)
31. Wonder Woman 1984 (2020)
32. Midway (2019)
33. Battleship (2012)
34. Behind Enemy Lines (2001)


Im Prinzip wird der Wunsch nach Waffenbesitz aber auch schon durch die täglichen Krimis geweckt, denn wer will schon als Opfer dastehen?
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