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Das neue Luftsicherheitsgesetz muß weg! |
Ja. |
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62% |
[ 23 ] |
Nein. |
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[ 10 ] |
Jein. |
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Stimmen insgesamt : 37 |
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Autor |
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Stefan auf eigenen Wunsch deaktiviert
Anmeldungsdatum: 03.08.2004 Beiträge: 6217
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(#371229) Verfasst am: 11.11.2005, 00:31 Titel: |
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hacketaler hat folgendes geschrieben: | ...
was schily und seine geistesbrüder bush und blair machen ist ein volk in angst zu halten und ihm immer neue gesetze vorzulegen, die nur auf eines abzielen. die totale gewalt in händen der regierung. |
Exakt. Die Wahrscheinlichkeit, das wirklich eine Maschine abgeschossen werden müßte, ist vernachlässigbar gering. Vielmehr aber ist damit ein Tabu, nämlich der Einsatz der Bundeswehr im Inneren, gebrochen.
Vielleicht bald Truppen gegen Anti-Hartz4-Demos?
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lupus registrierter User
Anmeldungsdatum: 07.02.2005 Beiträge: 586
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(#371267) Verfasst am: 11.11.2005, 09:56 Titel: Re: Luftsicherheitsgesetz |
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Rasmus hat folgendes geschrieben: | lupus hat folgendes geschrieben: | Ich werde mich jetzt nicht auf eine Diskussion einlassen, was wäre, wenn das fremde Kind tatsächlich fünf Minuten vor dem sicheren Tod stand. |
Und wieso das nicht? Dann würde das Beispiel doch wesentlich besser passen, oder nicht?
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Na also gut. Ein letztes mal: Natürlich haben das nicht die Eltern zu entscheiden, aber aus Sicht des verantwortlichen Arztes ist es so: Ich habe einen Respirator und zwei kleine Patienten. Der eine Patient ist selbst mit Respirator in fünf Minuten tot. Der andere hat ohne Respirator keine Chance, mit Respirator kann er aber noch lange Jahre leben. Die einzige Frage, die sich hier stellt, ist: Kann es in einem solchen Fall ein entscheidendes Kriterium sein, dass der erste Patient zufällig schon kurz am Respirator hing, als der zweite eingeliefert wurde? Meine Antwort ist klar nein, alles andere erschiene mir reichlich zynisch.
"Utilitaristisches Aufrechnen" kommt übrigens regelmäßig vor, z.B. dann, wenn sich eine Krankenkasse, die allen ihren Mitgliedern gegenüber verantwortlich ist, fragt, ob sie sich die gerätemedizinische Spitzenbehandlung eines einzelnen Patienten "leisten" kann. Menschenleben haben keinen "Preis", das ist leicht gesagt, aber Menschenleben zu erhalten hat Kosten, bei denen sich die Ökonomie nicht ganz austricksen lässt.
Ein deutlicheres Beispiel aus dem Gesundheitsbereich: Es steht eine tödliche Seuche vor der Tür; Heilmittel gibt es nicht, wohl aber einen Impfstoff. Von dem Impfstoff lässt sich aber nicht rechtzeitig genug herstellen. Der Gesundheitsminister verbietet den Apotheken die Abgabe des Impfstoffes an andere als Angehörige von Risikogruppen, weil sich nur so die Seuche maximal eindämmen lässt. Diese Entscheidung ist kausal für den Tod zahlreicher Menschen, die von den Apotheken abgewiesen wurden, sie ist dennoch die einzig richtige.
Rasmus hat folgendes geschrieben: | Ich wäre dankbar wenn Du mir nicht unterstellen würdest, was ich will und was ich nicht will. |
Dann will ich dir den Gefallen tun und deinen Willen außen vor lassen. Ich stelle dann nur einfach fest, dass du dich dem Dilemma tatsächlich nicht stellst.
Rasmus hat folgendes geschrieben: | Das Leben von völlig unschuldigen Menschen wird als nebensächlich deklariert |
Nichts wird für nebensächlich erklärt, es wird nur die schicksalhafte Verstrickung dieser Menschen in die Ereignisse nicht einfach ausgeblendet. Darf ich dich meinerseits bitten, deine unhaltbaren Unterstellungen zu unterlassen?
Rasmus hat folgendes geschrieben: | Insofern halte ich es auch imer noch für legitim danach zu fragen, welche Zahlenverhältnisse es denn braucht, um das Töten Unschuldiger zu legitimieren. |
Einer, der zu retten ist, gegen einen, der nicht zu retten ist, reicht (s.o., Respirator). Sehr viel dramatischer wäre die Situation natürlich bei dem angesprochenen Fall der geforderten Hinrichtung von jemandem, der sehr wohl zu retten ist. Da kämen in der Tat schwerwiegende weitere Aspekte hinzu, die mich wahrscheinlich anders entscheiden ließen, aber darum ging es hier ja gerade nicht.
Das einzig schwierige an der Fallgestaltung "viertes Flugzeug vom 11. September" ist die Frage der hinreichenden Sicherheit. Das ist das wahre Dilemma, aber kein Grund, so zu tun, als könne es keine hinreichende Sicherheit geben.
Rasmus hat folgendes geschrieben: | lupus hat folgendes geschrieben: | von dem schon die alten Römer wussten wo er hinführt: summam iniuriam. |
Das halte ich für viel zu drastisch. |
Wie drastisch das ist, kommt immer nur auf den Einzelfall an (zur Erinnerung: es geht mir hier nicht um das Luftsicherheitsgesetz).
In der Süddeutschen von gestern steht, das Luftsicherheitsgesetz sei der untaugliche Versuch der Regelung des Unregelbaren. Dem stimme ich zu. Aber das Unregelbare kann passieren, und dann müssen Menschen trotzdem ethische Entscheidungen treffen. Dies im Voraus mit einem absoluten Gebot des Nichthandelns "regeln" zu wollen, ist genauso untauglich.
_________________ They all err — Moslems, Jews,
Christians, and Zoroastrians:
Humanity follows two world-wide sects:
One, man intelligent without religion,
The second, religious without intellect.
Abu 'L-ala Ahmad b. Abdallah al-Ma'arri (973-1057)
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hacketaler Frauen ficken ist was für Schwuchteln!
Anmeldungsdatum: 10.02.2005 Beiträge: 6031
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(#371298) Verfasst am: 11.11.2005, 11:24 Titel: |
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Stefan hat folgendes geschrieben: | hacketaler hat folgendes geschrieben: | ...
was schily und seine geistesbrüder bush und blair machen ist ein volk in angst zu halten und ihm immer neue gesetze vorzulegen, die nur auf eines abzielen. die totale gewalt in händen der regierung. |
Exakt. Die Wahrscheinlichkeit, das wirklich eine Maschine abgeschossen werden müßte, ist vernachlässigbar gering. Vielmehr aber ist damit ein Tabu, nämlich der Einsatz der Bundeswehr im Inneren, gebrochen.
Vielleicht bald Truppen gegen Anti-Hartz4-Demos? |
das halte ich eben auch für die viel wahrscheinlichere motivation, wieso dieses gesetz, auch mehr als 4 jahre nach dem 11.9. und ohne weitere fälle seitdem, unbedingt durchgeboxt werden muss.
@narziss:
gesetzt den fall es gibt noch terroristen, die 9/11 nachahmen wollen und gesetzt den fall es gelingt ihnen durch die verschärften kontrollen waffen an board zu schmuggeln und mit diesen waffen sowohl sky-marshalls als auch passagiere zu überwältigen und gesetzt den fall nach diesem kampf hat der terroristen-pilot (der erstmal unbeobachtet den flugkurs machen muss...) noch die nerven das hochhaus (du sagst mir welches in deutschland sie wohl interessieren könnte sich noch oder?) genau zu treffen - ja gesetzt all diese fälle würde ich sagen: "ok, konnte nicht verhindert werden. ist eben so."
wir haben auch kein gesetz gegen erdbeben.
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Ralf Rudolfy Auf eigenen Wunsch deaktiviert.
Anmeldungsdatum: 11.12.2003 Beiträge: 26674
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(#371307) Verfasst am: 11.11.2005, 11:58 Titel: Re: Luftsicherheitsgesetz |
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lupus hat folgendes geschrieben: | Ein deutlicheres Beispiel aus dem Gesundheitsbereich: Es steht eine tödliche Seuche vor der Tür; Heilmittel gibt es nicht, wohl aber einen Impfstoff. Von dem Impfstoff lässt sich aber nicht rechtzeitig genug herstellen. Der Gesundheitsminister verbietet den Apotheken die Abgabe des Impfstoffes an andere als Angehörige von Risikogruppen, weil sich nur so die Seuche maximal eindämmen lässt. Diese Entscheidung ist kausal für den Tod zahlreicher Menschen, die von den Apotheken abgewiesen wurden, sie ist dennoch die einzig richtige.
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Der Vergelich ist völlig unzutreffend. Zutreffen wäre, wenn man die Infizierten aktiv töten wollte, damit sie keinen mehr anstecken können. Das verbietet sich selbstverständlich von selbst.
Die Entscheidung hingegen, wem man Hilfe leistet und wem nicht, also zu entscheiden, wo die Hilfe am dringendsten ist, gehört zum ärztlichen Berufsalltag.
_________________ Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Ralf Rudolfy Auf eigenen Wunsch deaktiviert.
Anmeldungsdatum: 11.12.2003 Beiträge: 26674
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(#371310) Verfasst am: 11.11.2005, 12:07 Titel: Re: Luftsicherheitsgesetz |
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lupus hat folgendes geschrieben: | Rasmus hat folgendes geschrieben: | Heike hat dazu das passende Beispiel aus dem Zeit-Artikel zitiert. |
Natürlich völlig unpassend, weil das fremde Kind eben nicht kurz vorm sicheren Exitus stand. . |
Ünerhaupt nicht unpassend, da der Vater, der sein Kind retten will, keinesfalls entscheiden kann, ob sein eigenes oder das fremde Kind vor dem sicheren Exitus steht und demzufolge dem Vater selbstverständlich nicht die Entscheidung zugebilligt werden kann, das Leben des fremden Kindes zu beenden.
_________________ Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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Heike N. wundert gar nix mehr
Anmeldungsdatum: 16.07.2003 Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop
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(#371312) Verfasst am: 11.11.2005, 12:08 Titel: Re: Luftsicherheitsgesetz |
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Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben: | lupus hat folgendes geschrieben: | Rasmus hat folgendes geschrieben: | Heike hat dazu das passende Beispiel aus dem Zeit-Artikel zitiert. |
Natürlich völlig unpassend, weil das fremde Kind eben nicht kurz vorm sicheren Exitus stand. . |
Ünerhaupt nicht unpassend, da der Vater, der sein Kind retten will, keinesfalls entscheiden kann, ob sein eigenes oder das fremde Kind vor dem sicheren Exitus steht und demzufolge dem Vater selbstverständlich nicht die Entscheidung zugebilligt werden kann, das Leben des fremden Kindes zu beenden. |
Ja. So habe ich das auch gesehen.
_________________ God is Santa Claus for adults
Front Deutscher Äpfel (F.D.Ä.) - Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen Obstbestandes und gegen faul herumlungerndes Fallobst
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lupus registrierter User
Anmeldungsdatum: 07.02.2005 Beiträge: 586
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(#371338) Verfasst am: 11.11.2005, 13:11 Titel: Re: Luftsicherheitsgesetz |
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Heike N. hat folgendes geschrieben: | Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben: | lupus hat folgendes geschrieben: | Rasmus hat folgendes geschrieben: | Heike hat dazu das passende Beispiel aus dem Zeit-Artikel zitiert. |
Natürlich völlig unpassend, weil das fremde Kind eben nicht kurz vorm sicheren Exitus stand. . |
Ünerhaupt nicht unpassend, da der Vater, der sein Kind retten will, keinesfalls entscheiden kann, ob sein eigenes oder das fremde Kind vor dem sicheren Exitus steht und demzufolge dem Vater selbstverständlich nicht die Entscheidung zugebilligt werden kann, das Leben des fremden Kindes zu beenden. |
Ja. So habe ich das auch gesehen. |
Dass der Vater das nicht zu entscheiden hat, habe ich ja auch schon gesagt. Ich kann nur nicht ersehen, inwiefern gerade der Vater mit dem Kampfpiloten (oder auch mit dem Verteidigungsminister) zu vergleichen wäre. Die Ausgangshypothese war ja wohl nicht, dass die Terroristen es auf dessen Tochter abgesehen haben.
Und der Arzt kann das - nicht immer, aber oft - sehr wohl mit hinreichender Sicherheit beurteilen.
Im Übrigen ging es mir in meinem letzten Beitrag nur darum, dass man "utilitaristisches" Aufrechnen nicht so einfach von der Hand weisen kann, wie manche das gerne hätten.
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The second, religious without intellect.
Abu 'L-ala Ahmad b. Abdallah al-Ma'arri (973-1057)
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Heike N. wundert gar nix mehr
Anmeldungsdatum: 16.07.2003 Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop
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(#371344) Verfasst am: 11.11.2005, 13:32 Titel: Re: Luftsicherheitsgesetz |
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lupus hat folgendes geschrieben: | Dass der Vater das nicht zu entscheiden hat, habe ich ja auch schon gesagt. Ich kann nur nicht ersehen, inwiefern gerade der Vater mit dem Kampfpiloten (oder auch mit dem Verteidigungsminister) zu vergleichen wäre. Die Ausgangshypothese war ja wohl nicht, dass die Terroristen es auf dessen Tochter abgesehen haben.
Und der Arzt kann das - nicht immer, aber oft - sehr wohl mit hinreichender Sicherheit beurteilen.
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Also diese Debatte mit dem Kampfpiloten hast du mit jemand anderem begonnen (da steige ich eh nicht mehr durch. ). Hier ging es aber auch um etwas anderes und das ist doch schon meines Erachtens nach hinreichend erklärt worden...
Da ist es auch völlig irrelevant, dass Terroristen das Kind nicht bedrohen. Fakt ist, dass es bedroht ist. Und Fakt ist auch, dass man - um ein Leben zu schützen (oder zu retten) - nicht willkürlich entscheiden kann, ein anderes dafür zu opfern. Und - um bei dem Beispiel zu bleiben - kein Arzt wird sich dazu herablassen und von Sicherheit sprechen, wenn es um das Überleben eines Menschen im Koma oder etwas in der Art geht.
btw, mir fällt noch etwas anderes ein: angenommen, so ein Flieger wird - um die Terroristen an etwas zu hindern - irgendwo über Deutschland abgeschossen. Wie soll überhaupt sichergestellt werden, dass das Ding nicht zufälligerweise irgendwo niedergeht (ob einzeln oder in Stücken) wo noch mehr Menschen leben. Und wenn die Terroristen (ich würde das wohl so tun, um ganz sicher zu gehen) einen Sprengsatz mit Massenvernichtungsmöglichkeiten mitnehmen?
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Front Deutscher Äpfel (F.D.Ä.) - Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen Obstbestandes und gegen faul herumlungerndes Fallobst
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hacketaler Frauen ficken ist was für Schwuchteln!
Anmeldungsdatum: 10.02.2005 Beiträge: 6031
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(#371349) Verfasst am: 11.11.2005, 13:36 Titel: Re: Luftsicherheitsgesetz |
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Heike N. hat folgendes geschrieben: | Und wenn die Terroristen (ich würde das wohl so tun, um ganz sicher zu gehen) einen Sprengsatz mit Massenvernichtungsmöglichkeiten mitnehmen? |
das würde ja nichts ändern. der kampfstoff würde ja beim knall ins hochhaus auch freigesetzt.
wenn sie also sowas dabei haben (und wie will man da sicher sein, wenn sie es nur über funk behaupten) ist es irrelevant. die einzige entscheidung wäre noch, ob man das ding nun über hannover abschiesst oder bis düsselsorf wartet.
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Ralf Rudolfy Auf eigenen Wunsch deaktiviert.
Anmeldungsdatum: 11.12.2003 Beiträge: 26674
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(#371360) Verfasst am: 11.11.2005, 13:53 Titel: Re: Luftsicherheitsgesetz |
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Heike N. hat folgendes geschrieben: | lupus hat folgendes geschrieben: | Dass der Vater das nicht zu entscheiden hat, habe ich ja auch schon gesagt. Ich kann nur nicht ersehen, inwiefern gerade der Vater mit dem Kampfpiloten (oder auch mit dem Verteidigungsminister) zu vergleichen wäre. Die Ausgangshypothese war ja wohl nicht, dass die Terroristen es auf dessen Tochter abgesehen haben.
Und der Arzt kann das - nicht immer, aber oft - sehr wohl mit hinreichender Sicherheit beurteilen.
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Also diese Debatte mit dem Kampfpiloten hast du mit jemand anderem begonnen (da steige ich eh nicht mehr durch. ). Hier ging es aber auch um etwas anderes und das ist doch schon meines Erachtens nach hinreichend erklärt worden...
Da ist es auch völlig irrelevant, dass Terroristen das Kind nicht bedrohen. Fakt ist, dass es bedroht ist. Und Fakt ist auch, dass man - um ein Leben zu schützen (oder zu retten) - nicht willkürlich entscheiden kann, ein anderes dafür zu opfern. Und - um bei dem Beispiel zu bleiben - kein Arzt wird sich dazu herablassen und von Sicherheit sprechen, wenn es um das Überleben eines Menschen im Koma oder etwas in der Art geht.
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Zum einen das, aber letztlich sind das auch nur Beispiele, und zwar nicht im Sinne einer lupenreinen Analogie, sondern vielmehr, um ein juristisches Grundproblem zu veranschaulichen: nämlich, bestimmte Personen außerhalb des Grundrechts auf Leben zu stellen, und daß dies einen Tabubruch darstellt (und zwar eines Tabus, das m.E. zu recht besteht). Und genau das hat das Luftsicherheitsgesetzt unausweichlich zur Folge, da kann man sich drehen und wenden, wie man will.
_________________ Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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lupus registrierter User
Anmeldungsdatum: 07.02.2005 Beiträge: 586
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(#371361) Verfasst am: 11.11.2005, 13:55 Titel: Re: Luftsicherheitsgesetz |
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Heike N. hat folgendes geschrieben: | Und Fakt ist auch, dass man - um ein Leben zu schützen (oder zu retten) - nicht willkürlich entscheiden kann, ein anderes dafür zu opfern. |
Ich halte es für überhaupt nicht "willkürlich", bei hinreichender Sicherheit einigen Fluggästen fünf angsterfüllte in einem entführten Flugzeug zugebrachte Minuten von ihrem Leben zu rauben, um damit Hunderte andere Menschen zu retten.
Hinreichende Sicherheit ist zwar selten, sie bestand aber m.E. in dem vierten Flugzeug vom 11. September (haben die eingreifenden Fluggäste jedenfalls auch so gesehen).
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Christians, and Zoroastrians:
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Heike N. wundert gar nix mehr
Anmeldungsdatum: 16.07.2003 Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop
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(#371362) Verfasst am: 11.11.2005, 13:55 Titel: Re: Luftsicherheitsgesetz |
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hacketaler hat folgendes geschrieben: | Heike N. hat folgendes geschrieben: | Und wenn die Terroristen (ich würde das wohl so tun, um ganz sicher zu gehen) einen Sprengsatz mit Massenvernichtungsmöglichkeiten mitnehmen? |
das würde ja nichts ändern. der kampfstoff würde ja beim knall ins hochhaus auch freigesetzt.
wenn sie also sowas dabei haben (und wie will man da sicher sein, wenn sie es nur über funk behaupten) ist es irrelevant. die einzige entscheidung wäre noch, ob man das ding nun über hannover abschiesst oder bis düsselsorf wartet. |
Öhm ja, stimmt.
Ansonsten kann ich nur auf Ralfs Vor-Posting verweisen (der kann das eh besser ausdrücken als ich).
_________________ God is Santa Claus for adults
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Ralf Rudolfy Auf eigenen Wunsch deaktiviert.
Anmeldungsdatum: 11.12.2003 Beiträge: 26674
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(#419081) Verfasst am: 15.02.2006, 08:23 Titel: |
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Bundesverfassungsgericht entscheidet heute über Luftsicherheitsgesetz
Leben gegen Leben
_________________ Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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matthias Gefährder
Anmeldungsdatum: 10.05.2005 Beiträge: 1386
Wohnort: Rechts der Böhme
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Ralf Rudolfy Auf eigenen Wunsch deaktiviert.
Anmeldungsdatum: 11.12.2003 Beiträge: 26674
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(#419132) Verfasst am: 15.02.2006, 11:46 Titel: |
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matthias hat folgendes geschrieben: | Karlsruhe verbietet Abschuss entführter Flugzeuge
Das Bundesverfassungsgericht hat das umstrittene Luftsicherheitsgesetz für verfassungswidrig und nichtig erklärt. Es hätte den Verteidigungsminister zum Abschuss eines von Selbstmordattentätern entführten Zivilflugzeuges ermächtigt. |
Gut so. Alles andere hätte auch jegliche Reste meines Vertrauens in die Grundfesten dieses Staates erschüttert.
_________________ Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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joyborg registriert
Anmeldungsdatum: 20.01.2004 Beiträge: 2235
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(#419281) Verfasst am: 15.02.2006, 21:35 Titel: |
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Das freut mich, daß das BVerfG eine solche Idee dahin steckt, wohin sie gehört.
Jetzt sucht der Verteidigungsminister Jung also nach "anderen gangbaren Wegen", um der terroristischen Bedrohung durch entführte Flugzeuge zu begegnen, und zwar verfassungskonform.
Warum sollte es nicht möglich sein, das Cockpit so gegen Eindringlinge zu schützen, daß das fliegende Personal mit größter Wahrscheinlichkeit handlungsfähig bleibt? Das ist eine ernsthafte Frage an alle Piloten und Flugbegleiter hier.
Und warum sollte es nicht möglich sein, im Falle einer Entführung vom Cockpit aus ein freundliches Schlafgas in den Passagierbereich zu leiten, das Entführer und Entführte bis zur nächsten Notlandung in tiefen Träumen wiegt?
edit: Der Gesetzentwurf von Januar 2004 ist hierals pdf nachzulesen.
Lustig ist Punkt C - "Alternativen: keine"
Zuletzt bearbeitet von joyborg am 15.02.2006, 21:49, insgesamt einmal bearbeitet |
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hacketaler Frauen ficken ist was für Schwuchteln!
Anmeldungsdatum: 10.02.2005 Beiträge: 6031
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(#419284) Verfasst am: 15.02.2006, 21:38 Titel: |
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joyborg hat folgendes geschrieben: |
Und warum sollte es nicht möglich sein, im Falle einer Entführung vom Cockpit aus ein freundliches Schlafgas in den Passagierbereich zu leiten, das Entführer und Entführte bis zur nächsten Notlandung in tiefen Träumen wiegt? |
Die russen sollen da ein besonders wirksames haben
und was wird jetzt aus dem geplanten seesicherheitsgesetz?
ich wollte dieses jahr mal hamburg besuchen. aber wenn ich jetzt befürchten muss, dass die queen mary mit voller fahrt in den hafen gelenkt wird ohne dass unsere marines sie sprengen vorher, dann ist mir das risiko zu hoch.
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joyborg registriert
Anmeldungsdatum: 20.01.2004 Beiträge: 2235
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(#419294) Verfasst am: 15.02.2006, 21:53 Titel: |
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hacketaler hat folgendes geschrieben: | joyborg hat folgendes geschrieben: |
Und warum sollte es nicht möglich sein, im Falle einer Entführung vom Cockpit aus ein freundliches Schlafgas in den Passagierbereich zu leiten, das Entführer und Entführte bis zur nächsten Notlandung in tiefen Träumen wiegt? |
Die russen sollen da ein besonders wirksames haben |
Na, s wird doch möglich sein, in so einem engen Blechkanister mit Ventilation ein Gas zu verströmen, das die Leute innerhalb von 3 Sekunden zum Träumen bringt, ohne daß sie a la Putin gleich dran sterben oder sonstwelche Schäden davontragen.
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hacketaler Frauen ficken ist was für Schwuchteln!
Anmeldungsdatum: 10.02.2005 Beiträge: 6031
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(#419302) Verfasst am: 15.02.2006, 22:03 Titel: |
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joyborg hat folgendes geschrieben: | hacketaler hat folgendes geschrieben: | joyborg hat folgendes geschrieben: |
Und warum sollte es nicht möglich sein, im Falle einer Entführung vom Cockpit aus ein freundliches Schlafgas in den Passagierbereich zu leiten, das Entführer und Entführte bis zur nächsten Notlandung in tiefen Träumen wiegt? |
Die russen sollen da ein besonders wirksames haben |
Na, s wird doch möglich sein, in so einem engen Blechkanister mit Ventilation ein Gas zu verströmen, das die Leute innerhalb von 3 Sekunden zum Träumen bringt, ohne daß sie a la Putin gleich dran sterben oder sonstwelche Schäden davontragen. |
naja, ganz auschliessen lässt sich das sicher nicht, wenn jemand z.B. schon herzprobleme hat etc.
bei narkosen muss man aber nüchtern sein. also vermutlich wird das flugzeug ziemlich verkotzt sein, wenn die wieder aufwachen aber das wäre ja zu verschmerzen (ausser man erstickt dran).
aber man müsste dann auch absolut sicherstellen, dass das gas über die klimaanlage nicht auch ins cockpit kommt (oder unter der tür durch). und was ist mit denen, die grad aufm klo oder aufm gang waren? die fliegen dann ziemlich durch die gegend beim landen.... (also vor allem die stewardessen und natürlich die terroristen).
ausserdem müsste das zeug mind. so schnell wirken wie das russische zeug. sonst schiesst der terrortyp halt noch kurz ein loch in die scheibe, das is dann auch net witzig und das gas is weg.... (bzw. es kommen diese sauerstoffdinger aus der decke)
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joyborg registriert
Anmeldungsdatum: 20.01.2004 Beiträge: 2235
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(#419304) Verfasst am: 15.02.2006, 22:14 Titel: |
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hacketaler hat folgendes geschrieben: | joyborg hat folgendes geschrieben: | hacketaler hat folgendes geschrieben: | joyborg hat folgendes geschrieben: |
Und warum sollte es nicht möglich sein, im Falle einer Entführung vom Cockpit aus ein freundliches Schlafgas in den Passagierbereich zu leiten, das Entführer und Entführte bis zur nächsten Notlandung in tiefen Träumen wiegt? |
Die russen sollen da ein besonders wirksames haben |
Na, s wird doch möglich sein, in so einem engen Blechkanister mit Ventilation ein Gas zu verströmen, das die Leute innerhalb von 3 Sekunden zum Träumen bringt, ohne daß sie a la Putin gleich dran sterben oder sonstwelche Schäden davontragen. |
naja, ganz auschliessen lässt sich das sicher nicht, wenn jemand z.B. schon herzprobleme hat etc.
bei narkosen muss man aber nüchtern sein. also vermutlich wird das flugzeug ziemlich verkotzt sein, wenn die wieder aufwachen aber das wäre ja zu verschmerzen (ausser man erstickt dran).
aber man müsste dann auch absolut sicherstellen, dass das gas über die klimaanlage nicht auch ins cockpit kommt (oder unter der tür durch). und was ist mit denen, die grad aufm klo oder aufm gang waren? die fliegen dann ziemlich durch die gegend beim landen.... (also vor allem die stewardessen und natürlich die terroristen).
ausserdem müsste das zeug mind. so schnell wirken wie das russische zeug. sonst schiesst der terrortyp halt noch kurz ein loch in die scheibe, das is dann auch net witzig und das gas is weg.... (bzw. es kommen diese sauerstoffdinger aus der decke) |
Na ich sag doch, das muß schnell gehen.
Aber vor allem: Was spricht gegen den ersten Vorschlag, das Cockpit abzuriegeln und für alle Passagiere unzugänglich zu machen?
Ist das der Wunsch der Piloten, daß sie auf längeren Flügen auch mal aufs Klo müssen, oder daß die Stewardess mal mit einem Kaffee reinkommt?
Können die nicht vorne eine eigene Bettpfanne und Kaffeemaschine hinstellen, und ansonsten auf die Geselligkeit verzichten? Das fände ich doch wesentlich freundlicher als das Fluggerät abschießen zu "müssen", wenn die Piloten erstmal k.o. geschlagen sind.
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hacketaler Frauen ficken ist was für Schwuchteln!
Anmeldungsdatum: 10.02.2005 Beiträge: 6031
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(#419319) Verfasst am: 15.02.2006, 22:30 Titel: |
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joyborg hat folgendes geschrieben: | hacketaler hat folgendes geschrieben: | joyborg hat folgendes geschrieben: | hacketaler hat folgendes geschrieben: | joyborg hat folgendes geschrieben: |
Und warum sollte es nicht möglich sein, im Falle einer Entführung vom Cockpit aus ein freundliches Schlafgas in den Passagierbereich zu leiten, das Entführer und Entführte bis zur nächsten Notlandung in tiefen Träumen wiegt? |
Die russen sollen da ein besonders wirksames haben |
Na, s wird doch möglich sein, in so einem engen Blechkanister mit Ventilation ein Gas zu verströmen, das die Leute innerhalb von 3 Sekunden zum Träumen bringt, ohne daß sie a la Putin gleich dran sterben oder sonstwelche Schäden davontragen. |
naja, ganz auschliessen lässt sich das sicher nicht, wenn jemand z.B. schon herzprobleme hat etc.
bei narkosen muss man aber nüchtern sein. also vermutlich wird das flugzeug ziemlich verkotzt sein, wenn die wieder aufwachen aber das wäre ja zu verschmerzen (ausser man erstickt dran).
aber man müsste dann auch absolut sicherstellen, dass das gas über die klimaanlage nicht auch ins cockpit kommt (oder unter der tür durch). und was ist mit denen, die grad aufm klo oder aufm gang waren? die fliegen dann ziemlich durch die gegend beim landen.... (also vor allem die stewardessen und natürlich die terroristen).
ausserdem müsste das zeug mind. so schnell wirken wie das russische zeug. sonst schiesst der terrortyp halt noch kurz ein loch in die scheibe, das is dann auch net witzig und das gas is weg.... (bzw. es kommen diese sauerstoffdinger aus der decke) |
Na ich sag doch, das muß schnell gehen.
Aber vor allem: Was spricht gegen den ersten Vorschlag, das Cockpit abzuriegeln und für alle Passagiere unzugänglich zu machen?
Ist das der Wunsch der Piloten, daß sie auf längeren Flügen auch mal aufs Klo müssen, oder daß die Stewardess mal mit einem Kaffee reinkommt?
Können die nicht vorne eine eigene Bettpfanne und Kaffeemaschine hinstellen, und ansonsten auf die Geselligkeit verzichten? Das fände ich doch wesentlich freundlicher als das Fluggerät abschießen zu "müssen", wenn die Piloten erstmal k.o. geschlagen sind. |
naja, kaffee ist das eine. mir ist es ja auch recht, wenn der pilot wach ist - notfalls mit koffein.
da gehts vielleicht auch um infos (haben wir nen herzkranken an board, "sag den passagieren mal das und das") etc. ok wär zwar nicht so wichtig.
wie ist das, wenn einer der piloten ausfällt, hilft dann jemand vom team zumindest beim funken und so aus (klassisches szenario im katastrophenfilm )?
also ich find grundsätzlich die idee von diesen flugbegleitern nicht so schlecht. solang man die nicht grad erkennt weil sie ganz vorne sitzen oder ne uniform anhaben, sollte das doch ziemlich abschrecken. die meisten entführungen warn doch höchstens 5er teams an terroristen. 2 bewaffnete dagegen würde das risiko schon massiv erhöhen. und es gab auch keine nennenswerten entführungen mehr oder?
und so könnte man halt auch verhindern, dass die piloten doch die kabine aufmachen, weil die entführer einfach passagiere erschiessen ansonsten.
aber vielleicht kennst sich ja jemand mit flugzeugen aus hier
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joyborg registriert
Anmeldungsdatum: 20.01.2004 Beiträge: 2235
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(#419352) Verfasst am: 15.02.2006, 22:57 Titel: |
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hacketaler hat folgendes geschrieben: | joyborg hat folgendes geschrieben: | hacketaler hat folgendes geschrieben: | joyborg hat folgendes geschrieben: | hacketaler hat folgendes geschrieben: | joyborg hat folgendes geschrieben: |
Und warum sollte es nicht möglich sein, im Falle einer Entführung vom Cockpit aus ein freundliches Schlafgas in den Passagierbereich zu leiten, das Entführer und Entführte bis zur nächsten Notlandung in tiefen Träumen wiegt? |
Die russen sollen da ein besonders wirksames haben |
Na, s wird doch möglich sein, in so einem engen Blechkanister mit Ventilation ein Gas zu verströmen, das die Leute innerhalb von 3 Sekunden zum Träumen bringt, ohne daß sie a la Putin gleich dran sterben oder sonstwelche Schäden davontragen. |
naja, ganz auschliessen lässt sich das sicher nicht, wenn jemand z.B. schon herzprobleme hat etc.
bei narkosen muss man aber nüchtern sein. also vermutlich wird das flugzeug ziemlich verkotzt sein, wenn die wieder aufwachen aber das wäre ja zu verschmerzen (ausser man erstickt dran).
aber man müsste dann auch absolut sicherstellen, dass das gas über die klimaanlage nicht auch ins cockpit kommt (oder unter der tür durch). und was ist mit denen, die grad aufm klo oder aufm gang waren? die fliegen dann ziemlich durch die gegend beim landen.... (also vor allem die stewardessen und natürlich die terroristen).
ausserdem müsste das zeug mind. so schnell wirken wie das russische zeug. sonst schiesst der terrortyp halt noch kurz ein loch in die scheibe, das is dann auch net witzig und das gas is weg.... (bzw. es kommen diese sauerstoffdinger aus der decke) |
Na ich sag doch, das muß schnell gehen.
Aber vor allem: Was spricht gegen den ersten Vorschlag, das Cockpit abzuriegeln und für alle Passagiere unzugänglich zu machen?
Ist das der Wunsch der Piloten, daß sie auf längeren Flügen auch mal aufs Klo müssen, oder daß die Stewardess mal mit einem Kaffee reinkommt?
Können die nicht vorne eine eigene Bettpfanne und Kaffeemaschine hinstellen, und ansonsten auf die Geselligkeit verzichten? Das fände ich doch wesentlich freundlicher als das Fluggerät abschießen zu "müssen", wenn die Piloten erstmal k.o. geschlagen sind. |
naja, kaffee ist das eine. mir ist es ja auch recht, wenn der pilot wach ist - notfalls mit koffein.
da gehts vielleicht auch um infos (haben wir nen herzkranken an board, "sag den passagieren mal das und das") etc. ok wär zwar nicht so wichtig.
wie ist das, wenn einer der piloten ausfällt, hilft dann jemand vom team zumindest beim funken und so aus (klassisches szenario im katastrophenfilm )?
also ich find grundsätzlich die idee von diesen flugbegleitern nicht so schlecht. [...]
und so könnte man halt auch verhindern, dass die piloten doch die kabine aufmachen, weil die entführer einfach passagiere erschiessen ansonsten.
aber vielleicht kennst sich ja jemand mit flugzeugen aus hier |
Ja, ich hoffe ja auch noch, daß hier jemand im FGH ist, der/die wenigstens Flugbgleiterin oder Terrorost ist, um das Technische mal zu klären.
Aber ich denke, für den Herzpatienten gibt es das Bordtelefon.
Übrigens wäre die Ermordung aller Passagiere, wenn wir das schon annehmen und das Schlafgas also völlig untauglich sein sollte, im Schlimmen immer noch "besser" als der Abschuß des ganzen Flugzeuges seitens Bundeswehr. Immerhin könnten dann wenigstens die Piloten überleben und das Fluggerät notlanden.
Es ging doch um die Bedrohung durch "Fremdsteuerung" in diesem Luftsicherheitsgesetz. Die wäre faktisch ausgeschlossen.
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Yamato Teeist
Anmeldungsdatum: 21.08.2004 Beiträge: 4548
Wohnort: Singapore
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(#419363) Verfasst am: 15.02.2006, 23:06 Titel: |
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Könnte man beim heutigen Stand der Technik die Flugzeuge nicht einfach so umrüsten, dass sie vom Boden ferngesteuert werden können? Das kann doch nicht so schwer sein.
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hacketaler Frauen ficken ist was für Schwuchteln!
Anmeldungsdatum: 10.02.2005 Beiträge: 6031
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(#419366) Verfasst am: 15.02.2006, 23:13 Titel: |
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Tobias Brandt hat folgendes geschrieben: | Könnte man beim heutigen Stand der Technik die Flugzeuge nicht einfach so umrüsten, dass sie vom Boden ferngesteuert werden können? Das kann doch nicht so schwer sein. |
da wären die terroristen vermutlich auch dafür
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Nergal dauerhaft gesperrt
Anmeldungsdatum: 17.07.2003 Beiträge: 11433
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(#419405) Verfasst am: 16.02.2006, 01:15 Titel: |
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Das einfachste wäre wohl die Passagiere an die Sitze zu fixiern so dass keiner rabatz macht, was dann aber doch irgendwie den Flugkomfort beeinträchtigen könnte.
Anosnten mehrer 20mm Phlanax Geschütze auf bedrohten Hochhausdächern, dürften das Flugzeug soweit zershreddern dass es auf dem Boden nur geringen Schaden anrichtet... mehr oder weniger.
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hacketaler Frauen ficken ist was für Schwuchteln!
Anmeldungsdatum: 10.02.2005 Beiträge: 6031
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(#419408) Verfasst am: 16.02.2006, 01:28 Titel: |
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Nergal hat folgendes geschrieben: |
Anosnten mehrer 20mm Phlanax Geschütze auf bedrohten Hochhausdächern, dürften das Flugzeug soweit zershreddern dass es auf dem Boden nur geringen Schaden anrichtet... mehr oder weniger. |
ich könnte mir vorstellen, dass das bverfg. wenn es dem staat schon den abschuss verbietet, privaten dachbesitzern ebenfalls nen riegel vorschieben würde...
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Nergal dauerhaft gesperrt
Anmeldungsdatum: 17.07.2003 Beiträge: 11433
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(#419456) Verfasst am: 16.02.2006, 11:24 Titel: |
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Na ja, wenn ein Flugzeug bereits im Anflug auf ein Gebäude ist dann kann das besser als Notwehr durchgehen als wenn das durch den Piloten eine Kampfjets gemacht wird.
Allerdings... was würde man nun machen wenn zB zum Finale der WM 06 irgendwelche Spinner ein Flugzeug kapern und damit auf ein Stadion zufliegen?
Soll man nun zusehen wie 200 Flugzeugpassagiere + 50000 Fußballfans den Tod finden oder doch lieber etwas unternehmen wobei 200 den Tod finden aber immerhin 50000 davon kommen?
Natürlich ist es wahnsinn wenn durch so etwas ein Staat gezwungen ist Passagierflugzeuge abschießen zu lassen, aber was würde mann den Angehörigen der tausenden Opfer sagen?
"Die Rechte der Flugzeuginsassen wurden gewahrt!" ???
Aber es geht hier eigentlich nicht um Opferzahlen, auch wenn das ganze sehr an den Terroristenfolter : 1mio Atombobenofer-thread erinnert, das hier aber eine ganz andere Situation ist.
Das Beispiel mit den Geiseln die getötet werden falls eine bestimmte Person nicht getötet wird ist ebenso eine ziemlich gräßliche Situation, allerdings wird man vom Mordverhinderer im Ersten Bsp nun selber zum Mordwerkzeug dh man ist in der selben Situation wie die Passgiere des Flugzeuges im ersten Bsp.
In beiden Fällen darf man keines Falls zulassen dass man als Instrument des Terrorismus mißbraucht und Erpressbar wird.
Dazu auch mein Sam-Fisher-Thread http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=10938&highlight=fisher der irgendwie ohne Antwort untergegangen ist.
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Shadaik evolviert
Anmeldungsdatum: 17.07.2003 Beiträge: 26377
Wohnort: MG
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(#419561) Verfasst am: 16.02.2006, 16:09 Titel: |
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Nergal hat folgendes geschrieben: | Das einfachste wäre wohl die Passagiere an die Sitze zu fixiern so dass keiner rabatz macht, was dann aber doch irgendwie den Flugkomfort beeinträchtigen könnte. |
In manchen Klassen macht das auch keinen Unterschied.
Zitat: | Anosnten mehrer 20mm Phlanax Geschütze auf bedrohten Hochhausdächern, dürften das Flugzeug soweit zershreddern dass es auf dem Boden nur geringen Schaden anrichtet... mehr oder weniger. |
Vielleicht ist es dir nicht aufgefallen, aber die Flugzeuge sind damals nicht über das Dach des World Trade Center geflogen. Zumindest kann ich mich an keine solche Aufnahme erinnern.
Hätte den ganzen Ärger 1933 mit dem riesigen Affen auf dem Emire State Building aber erheblich verkürzt.
_________________ Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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Yamato Teeist
Anmeldungsdatum: 21.08.2004 Beiträge: 4548
Wohnort: Singapore
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(#419671) Verfasst am: 16.02.2006, 19:00 Titel: |
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hacketaler hat folgendes geschrieben: | Tobias Brandt hat folgendes geschrieben: | Könnte man beim heutigen Stand der Technik die Flugzeuge nicht einfach so umrüsten, dass sie vom Boden ferngesteuert werden können? Das kann doch nicht so schwer sein. |
da wären die terroristen vermutlich auch dafür  |
Man müsste den Zugang natürlich verschlüsseln.
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hacketaler Frauen ficken ist was für Schwuchteln!
Anmeldungsdatum: 10.02.2005 Beiträge: 6031
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(#419674) Verfasst am: 16.02.2006, 19:11 Titel: |
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Tobias Brandt hat folgendes geschrieben: | hacketaler hat folgendes geschrieben: | Tobias Brandt hat folgendes geschrieben: | Könnte man beim heutigen Stand der Technik die Flugzeuge nicht einfach so umrüsten, dass sie vom Boden ferngesteuert werden können? Das kann doch nicht so schwer sein. |
da wären die terroristen vermutlich auch dafür  |
Man müsste den Zugang natürlich verschlüsseln. |
1. ist alles knackbar (halt eine frage des aufwands)
2. würde ich direkt das kommandozentrum angreifen, dann hat man auf einen schlag 600 flugzeuge. da gehen einem ja fast die ziele aus....
3. haben luxusautos auch wegfahrsperren und satellitenortung. geklaut wird trotzdem. profis wissen wo die geräte sitzen und woher sie strom kriegen...
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