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Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen
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Shevek
ohne jeglichen Respekt vor Autoritäten



Anmeldungsdatum: 23.01.2006
Beiträge: 4289

Beitrag(#427059) Verfasst am: 08.03.2006, 14:56    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Shevek hat folgendes geschrieben:
L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen sollte man sich durchaus darüber Gedanken machen, was die Folge wäre, wenn tatsächlich alle Menschen genug Nahrung hätten. Die Bevölkerungsexplosion würde uns ersticken, die Ressourcen wären futsch.

was man ja in Deutschland sieht.


Man sollte nicht Äpfel mit Birnen mischen. Die Länder in denen die Nahrung fehlt, pflanzen sich ohne Rücksicht auf Verluste fort. Oder hast Du diesen Punkt einfach übersehen?! Lachen

Eben: In den reichen Ländern bekommen die Leute weniger Kinder, als in den armen Länden. Da kann eine bessere Verteilung der Lebensmittel wohl kaum dazu führen, dass die Menschen mehr Kinder bekommen, denn offensichtlich stimmt die Rechnung: Mehr zu futtern = Mehr Kinder nicht.
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Heike N.
wundert gar nix mehr



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop

Beitrag(#427063) Verfasst am: 08.03.2006, 14:59    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Die Länder in denen die Nahrung fehlt, pflanzen sich ohne Rücksicht auf Verluste fort.


Im Prinzip ist das ja auch so richtig frech, da muss ich dir Recht geben: anstatt weiterhin schön artig diese ganzen feinen, kleinen Sachen für mich anzubauen, poppen die einfach so weiter und zeugen Nachwuchs ohne Plan. Und dann noch jammern. Nää, nää. Nein
_________________
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Morrigan - der große Rabe
Gast






Beitrag(#427068) Verfasst am: 08.03.2006, 15:00    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Die Länder in denen die Nahrung fehlt, pflanzen sich ohne Rücksicht auf Verluste fort.

Und bist du nicht vielleicht der Meinung, dass das vielleicht mehr sein könnte als eine zufällige Korrelation? Mit den Augen rollen


Wie kommst Du darauf? Von Zufall war bei mir keine Rede. Oder?! zwinkern

Mir geht es darum was die Folgen wären, wenn tatsächlich ALLE genug Nahrungsmittel hätten. Es hilft überhaupt nichts der ganzen Welt helfen zu wollen, wenn dadurch dann das endgültige chaos ausbricht. Sinnloses und unbedachtes Helfen, um sich als Supertyp zu fühlen, ist keine Lösung.

Es müsste erst einmal "Vorarbeit" geleistet werden, bevor man ein solches Projekt verwirklicht. Ausrufezeichen

saluti
Susanna
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Morrigan - der große Rabe
Gast






Beitrag(#427071) Verfasst am: 08.03.2006, 15:02    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

Heike N. hat folgendes geschrieben:
L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Die Länder in denen die Nahrung fehlt, pflanzen sich ohne Rücksicht auf Verluste fort.


Im Prinzip ist das ja auch so richtig frech, da muss ich dir Recht geben: anstatt weiterhin schön artig diese ganzen feinen, kleinen Sachen für mich anzubauen, poppen die einfach so weiter und zeugen Nachwuchs ohne Plan. Und dann noch jammern. Nää, nää. Nein


Hm... die Moralkeule ist hier nicht wirklich hilfreich, Heike. Es geht hier einfach um Tatsachen, nicht um Gut oder Böse. Mit den Augen rollen
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Morrigan - der große Rabe
Gast






Beitrag(#427077) Verfasst am: 08.03.2006, 15:05    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

Shevek hat folgendes geschrieben:
L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Shevek hat folgendes geschrieben:
L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen sollte man sich durchaus darüber Gedanken machen, was die Folge wäre, wenn tatsächlich alle Menschen genug Nahrung hätten. Die Bevölkerungsexplosion würde uns ersticken, die Ressourcen wären futsch.

was man ja in Deutschland sieht.


Man sollte nicht Äpfel mit Birnen mischen. Die Länder in denen die Nahrung fehlt, pflanzen sich ohne Rücksicht auf Verluste fort. Oder hast Du diesen Punkt einfach übersehen?! Lachen

Eben: In den reichen Ländern bekommen die Leute weniger Kinder, als in den armen Länden. Da kann eine bessere Verteilung der Lebensmittel wohl kaum dazu führen, dass die Menschen mehr Kinder bekommen, denn offensichtlich stimmt die Rechnung: Mehr zu futtern = Mehr Kinder nicht.


hm... Du mischst immer noch Äpfel mit Birnen. Du kannst nicht unsere Lebensweise auf die dieser Länder umstricken.
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Heike N.
wundert gar nix mehr



Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop

Beitrag(#427078) Verfasst am: 08.03.2006, 15:05    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Heike N. hat folgendes geschrieben:
L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Die Länder in denen die Nahrung fehlt, pflanzen sich ohne Rücksicht auf Verluste fort.


Im Prinzip ist das ja auch so richtig frech, da muss ich dir Recht geben: anstatt weiterhin schön artig diese ganzen feinen, kleinen Sachen für mich anzubauen, poppen die einfach so weiter und zeugen Nachwuchs ohne Plan. Und dann noch jammern. Nää, nää. Nein


Hm... die Moralkeule ist hier nicht wirklich hilfreich, Heike. Es geht hier einfach um Tatsachen, nicht um Gut oder Böse. Mit den Augen rollen


Hach... Gut und Böse finde ich so Gute Nacht, ich gehe.... Außerdem wollte ich dir gar nicht helfen. Am Kopf kratzen

Wie sollte es deiner Meinung nach denn aussehen?
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GermanHeretic
Individualoptimist & Kulturpessimist



Anmeldungsdatum: 16.06.2004
Beiträge: 4932

Beitrag(#427079) Verfasst am: 08.03.2006, 15:06    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

Shevek hat folgendes geschrieben:
GermanHeretic hat folgendes geschrieben:
Nein, ich sorge jetzt dafür, daß ich im Alter noch was habe.

Echt, du schaffst schon mal Brennholz ran, machst Nahrungsmittel haltbar und deckst dich mit Kleidung ein?

Ach du meine Güte.
Natürlich würde ich ganz schön alt aussehen, wenn es keine jüngeren Leute mehr geben würde. Aber das heißt doch nicht, daß sich alle in einem solidarischen Anfall von Rammelwahn vermehren müssen wie die Karnickel. Solange es Leute gibt, die 3 - 10 Blagen haben, muß es Leute geben, die keine haben, damit das Wachstum nicht überhand nimmt.

Zitat:
Geld kann man nicht essen.

Doch kann man. Nachdem man es in Nahrungsmittel umgetauscht hat.
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"Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück." (Henrik Ibsen)
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Morrigan - der große Rabe
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Beitrag(#427082) Verfasst am: 08.03.2006, 15:08    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

Heike N. hat folgendes geschrieben:
L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Heike N. hat folgendes geschrieben:
L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Die Länder in denen die Nahrung fehlt, pflanzen sich ohne Rücksicht auf Verluste fort.


Im Prinzip ist das ja auch so richtig frech, da muss ich dir Recht geben: anstatt weiterhin schön artig diese ganzen feinen, kleinen Sachen für mich anzubauen, poppen die einfach so weiter und zeugen Nachwuchs ohne Plan. Und dann noch jammern. Nää, nää. Nein


Hm... die Moralkeule ist hier nicht wirklich hilfreich, Heike. Es geht hier einfach um Tatsachen, nicht um Gut oder Böse. Mit den Augen rollen


Hach... Gut und Böse finde ich so Gute Nacht, ich gehe.... Außerdem wollte ich dir gar nicht helfen. Am Kopf kratzen

Wie sollte es deiner Meinung nach denn aussehen?


Kannst Du das auch präzisieren? zwinkern
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Heike N.
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop

Beitrag(#427086) Verfasst am: 08.03.2006, 15:12    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Heike N. hat folgendes geschrieben:
L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Heike N. hat folgendes geschrieben:
L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Die Länder in denen die Nahrung fehlt, pflanzen sich ohne Rücksicht auf Verluste fort.


Im Prinzip ist das ja auch so richtig frech, da muss ich dir Recht geben: anstatt weiterhin schön artig diese ganzen feinen, kleinen Sachen für mich anzubauen, poppen die einfach so weiter und zeugen Nachwuchs ohne Plan. Und dann noch jammern. Nää, nää. Nein


Hm... die Moralkeule ist hier nicht wirklich hilfreich, Heike. Es geht hier einfach um Tatsachen, nicht um Gut oder Böse. Mit den Augen rollen


Hach... Gut und Böse finde ich so Gute Nacht, ich gehe.... Außerdem wollte ich dir gar nicht helfen. Am Kopf kratzen

Wie sollte es deiner Meinung nach denn aussehen?


Kannst Du das auch präzisieren? zwinkern


Nana. Erst einen vermeintlichen Kausalzusammenhang zusammenschustern und dann von anderen Präzision verlangen? Nicht doch. Smilie
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Morrigan - der große Rabe
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Beitrag(#427091) Verfasst am: 08.03.2006, 15:16    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

Heike N. hat folgendes geschrieben:


Nana. Erst einen vermeintlichen Kausalzusammenhang zusammenschustern und dann von anderen Präzision verlangen? Nicht doch. Smilie


Ach so... Du wolltest Dich gar nicht wirklich austauschen, sondern mich nur moralisch abwatschen. Mehr kam ja leider nicht. Lachen
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Heike N.
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Anmeldungsdatum: 16.07.2003
Beiträge: 26138
Wohnort: Bottrop

Beitrag(#427097) Verfasst am: 08.03.2006, 15:23    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

L'Aurora hat folgendes geschrieben:
Heike N. hat folgendes geschrieben:


Nana. Erst einen vermeintlichen Kausalzusammenhang zusammenschustern und dann von anderen Präzision verlangen? Nicht doch. Smilie


Ach so... Du wolltest Dich gar nicht wirklich austauschen, sondern mich nur moralisch abwatschen. Mehr kam ja leider nicht. Lachen


Deinen Lach-Smilie habe ich verstanden. Mehr leider nicht.

Da ich dir ein Kommunikationsverhalten zugestehe, welches man bei einer einigermaßen hohen Intelligenz erwarten kann, gehe ich davon aus, dass du mein niedriges Niveau einfach nicht richtig getroffen hast. Das tut mir Leid.

Also noch mal meine Frage:

Zitat:
Wie sollte es deiner Meinung nach denn aussehen?

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Morrigan - der große Rabe
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Beitrag(#427104) Verfasst am: 08.03.2006, 15:31    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

Zitat:
Heike: Dein Lach-Smilie habe ich verstanden. Mehr leider nicht.

Da ich dir ein Kommunikationsverhalten zugestehe, welches man bei einer einigermaßen hohen Intelligenz erwarten kann, gehe ich davon aus, dass du mein niedriges Niveau einfach nicht richtig getroffen hast. Das tut mir Leid.

Also noch mal meine Frage: Wie sollte es deiner Meinung nach denn aussehen?

hm... Heike, Herabwürdigungen anderer user sind einer Diskussion, falls man daran überhaupt interessiert ist, nicht wirklich dienlich. Es sein denn, man will den anderen unbedingt aufstacheln. Nennst Du das "niveau"? Lachen

WAS sollte denn meiner Meinung nach wie aussehen? Geht es vielleicht beim Nächsten Mal ein klitze kleines bissken deutlicher? Ich stochere nicht gerne im Nebel und stelle Vermutungen darüber an was Du eventuell damit gemeint haben könntest. zwinkern

saluti
Susanna

Susanna
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Shevek
ohne jeglichen Respekt vor Autoritäten



Anmeldungsdatum: 23.01.2006
Beiträge: 4289

Beitrag(#427106) Verfasst am: 08.03.2006, 15:33    Titel: Re: Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen Antworten mit Zitat

GermanHeretic hat folgendes geschrieben:
Shevek hat folgendes geschrieben:
GermanHeretic hat folgendes geschrieben:
Nein, ich sorge jetzt dafür, daß ich im Alter noch was habe.

Echt, du schaffst schon mal Brennholz ran, machst Nahrungsmittel haltbar und deckst dich mit Kleidung ein?

Ach du meine Güte.
Natürlich würde ich ganz schön alt aussehen, wenn es keine jüngeren Leute mehr geben würde. Aber das heißt doch nicht, daß sich alle in einem solidarischen Anfall von Rammelwahn vermehren müssen wie die Karnickel. Solange es Leute gibt, die 3 - 10 Blagen haben, muß es Leute geben, die keine haben, damit das Wachstum nicht überhand nimmt.

Fein, dann sind wir schon an dem Punkt, dass doch ein paar Leute Kinder kriegen sollten, oder viele Leute ein paar Kinder, zumindest, dass Fortpflanzung sinnvoll ist, und nicht reine Umweltverschmutzung.Lachen Ich denke mal, dass ein bis zwei Kinder je Paar ein gutes Mittelmaß sind. zwinkern



GermanHeretic hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Geld kann man nicht essen.

Doch kann man. Nachdem man es in Nahrungsmittel umgetauscht hat.

Ja, wenn jemand die Nahrung für dich produziert, gegen die du dann dein Geld eintauschst.
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Shevek
ohne jeglichen Respekt vor Autoritäten



Anmeldungsdatum: 23.01.2006
Beiträge: 4289

Beitrag(#427111) Verfasst am: 08.03.2006, 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

@ LAurora

zuerst einmal sind es nicht wirklich die armen Länder, die überbevölkert sind, es sind die reichen Länder (darum bin ich auch der Meinung, dass wir weniger werden sollten, nur eben langsam). Da wir aber einen beträchtlichen Teil unserer Nahrung etc. aus den armen Ländern bekommen, fehlt dies dort, und es kommt dort zu Hungerskatastrophen.

Hier, wo wie genug zu essen haben, gibt es nicht diese Bevölkerungsexplosion (nicht mehr), diese findet in den Ländern statt, in denen Nahrungmittelmangel herrscht. Es kann also kaum so sein, dass Überschuss an Nahrung zu verstärktem Bevölkerungswachstum führt - es scheint ja eher anders rum zu sein, also würde es kaum zu einem noch stärkeren Bevölkerungswachstum führen, wenn die Armen endlich genug zum essen hätten.
Es spricht sogar einiges dafür, dass dies eher zu einem Bevölkerungsrückgang führen würde.

Genau genommen bräuchten wir auch keine Umverteilung, sondern ein Ende der derzeitigen Umverteilung, in der in Gegenden, in denen die Menschen hungern, Kaffee für Europa angebaut wird, anstatt Getreide für die Menschen dort.
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Morrigan - der große Rabe
Gast






Beitrag(#427125) Verfasst am: 08.03.2006, 16:09    Titel: Antworten mit Zitat

Shevek hat folgendes geschrieben:
zuerst einmal sind es nicht wirklich die armen Länder, die überbevölkert sind, es sind die reichen Länder (darum bin ich auch der Meinung, dass wir weniger werden sollten, nur eben langsam). Da wir aber einen beträchtlichen Teil unserer Nahrung etc. aus den armen Ländern bekommen, fehlt dies dort, und es kommt dort zu Hungerskatastrophen.


hm... präzisieren wir mal Deine Punkte:

1. Die betroffenen Länder, wo Hunger gelitten wird.
Zitat:
Davon stammen 815 Mio. aus Entwicklungsländern, 28 Mio. aus Transformationsstaaten des ehemaligen Ostblocks und 9 Mio. aus Industriestaaten. Im Vergleich zu den Hungernden Mitte der 90er Jahre ist die Gesamtzahl der Unterernährten in absoluten Werten sogar wieder gestiegen, um 18 Mio. Menschen. Immer noch sterben jedes Jahr mehr als 5 Mio. Kinder durch Hunger und Unterernährung.

Gemessen an der Gesamtbevölkerung sind in Afrika – und hier südlich der Sahara – und Asien die meisten Hungernden zu verzeichnen. Allerdings erzielten in diesen Gebieten die Hilfsmaßnahmen auch die größten Erfolge. So ist in Afrika südlich der Sahara der Anteil an chronisch Unterernährten nach Angaben der FAO in den vergangenen 12 Jahren von 36 auf 33 Prozent gesunken. In Asien konnte der Anteil Hungernder von 20 Prozent auf etwa 17 Prozent verringert werden. Weitere Informationen unter www.fao.org/newsroom/en/news/2004/51809/index.html.
Quelle: http://www.ernaehrungs-umschau.de/archiv/kurz_berichtet/?id=1921

Nachtrag, 15.58
hier noch ein paar Links:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1861331,00.html
http://www.stern.de/politik/ausland/:Welthungerbericht-Sechs-Millionen-Kinder/550069.html
http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1787439,00.html
http://www.namibiana.de/Photos/htm/presseschau/az/az_0155.cfm

Welcher dieser Länder liefert uns welche Nahrungsmittel nach Europa, die ihnen dann im eigenen Land fehlen?
2. Sehe ich in Europa kein Problem mit der Überbevölkerung, da wir „Europäer“ uns eben immer weniger fortpflanzen.

3. Siehe Punkt 1, dies sind die Länder, die unter Hunger leiden und ihre eigene Bevölkerung nur unzureichend ernähren kann, bzw. wo die Menschen verhungern.

Unsere Nahrungsmittel stammen hauptsächlich aus der EU oder teilweise aus Israel. WELCHES dieser Länder leidet unter Hunger?

Zitat:
Hier, wo wie genug zu essen haben, gibt es nicht diese Bevölkerungsexplosion (nicht mehr), diese findet in den Ländern statt, in denen Nahrungmittelmangel herrscht. Es kann also kaum so sein, dass Überschuss an Nahrung zu verstärktem Bevölkerungswachstum führt - es scheint ja eher anders rum zu sein, also würde es kaum zu einem noch stärkeren Bevölkerungswachstum führen, wenn die Armen endlich genug zum essen hätten.
Es spricht sogar einiges dafür, dass dies eher zu einem Bevölkerungsrückgang führen würde.


Du vergisst hier wieder einen entscheidenden Punkt: die kulturellen Unterschiede. Die Länder, in denen es einen sehr starken Bevölkerungszuwachs und Hunger bzw. Unterernährung gibt, haben zum Thema Fortpflanzung eine völlig andere Einstellung als „wir“, die Satten.

Zitat:
Genau genommen bräuchten wir auch keine Umverteilung, sondern ein Ende der derzeitigen Umverteilung, in der in Gegenden, in denen die Menschen hungern, Kaffee für Europa angebaut wird, anstatt Getreide für die Menschen dort.

Das ist bedingt richtig, nur solltest Du dir die Frage stellen, warum dies nicht geändert wird bzw. wie man dies ändern könnte. Die Entwicklungshilfe strampelt sich damit ja schon ziemlich lange ab. Ein Problem zu erkennen ist einen Sache, eine sinnvolle und umsetzbare Lösung anzubieten eine andere. zwinkern Denk nur an den Mohnanbau in Afghanistan, den sich die Menschen nicht verbieten lassen wollen, weil sie damit den meisten Gewinn machen können. Was hier vonnöten ist, ist Letzteres, eine machbare Lösung.

saluti
Susanna


Zuletzt bearbeitet von Morrigan - der große Rabe am 08.03.2006, 17:02, insgesamt einmal bearbeitet
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Shevek
ohne jeglichen Respekt vor Autoritäten



Anmeldungsdatum: 23.01.2006
Beiträge: 4289

Beitrag(#427161) Verfasst am: 08.03.2006, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

Kaffee und Tee kommen z.B. von dort, und die werden dort angebaut, statt Lebensmittel. Für die Menschen dort kommt das aufs gleiche raus.


Zitat:
Sehe ich in Europa kein Problem mit der Überbevölkerung, da wir „Europäer“ uns eben immer weniger fortpflanzen.

Ja, mittlerweile, nachdem wir zwei Kontinennte überbevölkert haben, werden wir endlich mal weniger. Wird auch Zeit.


Zitat:

Du vergisst hier wieder einen entscheidenden Punkt: die kulturellen Unterschiede. Die Länder, in denen es einen sehr starken Bevölkerungszuwachs und Hunger bzw. Unterernährung gibt, haben zum Thema Fortpflanzung eine völlig andere Einstellung als „wir“, die Satten

Teils ist auch die extrem Armut Schuld daran, dass die Leute so viele Kinder bekommen. Sie brauchen die Kinder als Arbeitskräfte und als Alterssicherung. Diese beiden Faktoren fallen in Europa weg, und würden auch dort geringer werden, wenn die Menschen nicht mehr so arm wären.
Bleibt der soziale Status durch Kinder, und der kann sich, wie wir hier gesehen haben, innerhalb weniger Generationen ändern.


Zitat:

Das ist bedingt richtig, nur solltest Du dir die Frage stellen, warum dies nicht geändert wird bzw. wie man dies ändern könnte.

Ich sage nicht, dass ich eine Lösung habe. Aber Hunger damit zu rechtfertigen, dass die Armen sich doch nicht noch mehr vermehren sollten, nachdem Europa und die USA es sind, die diesen Planet an den Kollaps bringen, ist einfach makaber.

Wie schlimm sich Überbevölkerung auswirkt, hängt auch immer daran, wie man lebt. Ich würde mal glatt sagen, dass ein durchschnittlicher Europer/USamerikaner, diesem Planeten mehr Schaden zufügt als ein durchschnittlicher Bewohner des Trikont.
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Morrigan - der große Rabe
Gast






Beitrag(#427168) Verfasst am: 08.03.2006, 17:41    Titel: Antworten mit Zitat

Shevek hat folgendes geschrieben:
Kaffee und Tee kommen z.B. von dort, und die werden dort angebaut, statt Lebensmittel. Für die Menschen dort kommt das aufs gleiche raus.


Du hast natürlich Recht, das in gewissen Länder Kaffee und Tee angebaut wird. Ist dies aber tatsächlich die Ursache dafür, das dort gehungert wird?! Und was ist mit den anderen 3.Weltländern?

Fakten zum Kaffee-Anbau:
Zitat:
Die meisten Kaffeeanbaugebiete befinden sich in den tropischen Breitengraden zwischen dem Wendekreis des Krebses und des Steinbocks.
[...] Geographisch gesehen gibt es weltweit drei Kaffeeanbauregionen: Ostafrika und Arabien, Südostasien und der indonesische Raum und Lateinamerika.
Quelle: http://www.starbucks.at/de-at/_Worlds+Best+Coffee/_Coffee+Experience/Der+Kaffeeanbau.htm

Ich zitiere Dir mal eine Textstelle aus einem sehr guten Artikel, der in der Gänze lesenswert ist, da er sehr, sehr viele Fakten und Daten zum Thema hergibt:
Zitat:
Für die Gesamtheit der Entwicklungsländer beträgt der Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche, die der Produktion für den Export gewidmet ist, weniger als 5 %. Natürlich kann er in einzelnen Ländern wesentlich höher sein. Wie stark Exportproduktion und Nahrungsmittelproduktion miteinander konkurrieren, ist in jedem Einzelfall zu klären.

Handelt es sich bei den Exportprodukten um solche, die von Baum- und Strauchkulturen gewonnen werden (z. B. Kaffee oder Tee), so werden sie häufig auf Standorten produziert, die sich wegen ihrer Höhenlage oder der hängigen Geländebeschaffenheit nicht für den Anbau von Getreide eignen.

Quelle: http://www.km.bayern.de/blz/web/100065/07urff.html

Nun, es scheint doch so, das weder die Kaffee-, noch die Teeproduktion die von Getreide verhindern...

Zitat:
Ja, mittlerweile, nachdem wir zwei Kontinennte überbevölkert haben, werden wir endlich mal weniger. Wird auch Zeit.


Fakt ist aber, das wir in Europa kein Problem mit der Überbevölkerung haben. Und darum ging es. zwinkern

Zitat:
Teils ist auch die extrem Armut Schuld daran, dass die Leute so viele Kinder bekommen. Sie brauchen die Kinder als Arbeitskräfte und als Alterssicherung. Diese beiden Faktoren fallen in Europa weg, und würden auch dort geringer werden, wenn die Menschen nicht mehr so arm wären.
Bleibt der soziale Status durch Kinder, und der kann sich, wie wir hier gesehen haben, innerhalb weniger Generationen ändern.


Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher, denn die kulturelle Verwurzelung sitzt in diesen Ländern sehr tief. Ich würde es mich nicht wagen, hier eine Behauptung für die Zukunft aufzustellen.

Zitat:
Ich sage nicht, dass ich eine Lösung habe.


Die, statt moralischer Empörung, werden wir aber brauchen, sonst wird sich an diesem Problem nichts ändern. Und darum sollte es hier doch gehen, oder? Mit den Augen rollen

Zitat:
Aber Hunger damit zu rechtfertigen, dass die Armen sich doch nicht noch mehr vermehren sollten, nachdem Europa und die USA es sind, die diesen Planet an den Kollaps bringen, und nicht ist einfach makaber.


hm... bitte keine Unterstellungen. WO habe ich den Hunger gerechtfertigt? Mir geht es hier um Tatsachen und Fakten und um Lösungswege, moralinsaure Phrasendrescherei ist dabei mitnichten hilfreich. Verlegen

Zitat:
Wie schlimm sich Überbevölkerung auswirkt, hängt auch immer daran, wie man lebt. Ich würde mal glatt sagen, dass ein durchschnittlicher Europer/USamerikaner, diesem Planeten mehr Schaden zufügt als ein durchschnittlicher Bewohner des Trikont.


Wenn ich mich nicht irre, sprachen wir hier vom Hungerproblem. Es ist nicht damit gedient aufzuzählen welche Fehler die Industrieländer machen. DAMIT lösen wir nicht die Probleme in der 3.Welt.

Im übrigen sollte Dir auch bewusst sein, wenn die Menschen dort nicht mehr hungern, werden ihre Konsum-Bedürfnisse ansteigen. Was ja auch ganz verständlich ist.

saluti
Susanna
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#427187) Verfasst am: 08.03.2006, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

L'Aurora hat folgendes geschrieben:

Wenn ich mich nicht irre, sprachen wir hier vom Hungerproblem. Es ist nicht damit gedient aufzuzählen welche Fehler die Industrieländer machen.


Das sind auch keine FEHLER (die man auch vermeiden könnte), sondern notwendige VERBRECHEN, um Dein Drohnenleben zu ermöglichen. Was glaubst Du, warum Du hier billigen Kaffee saufen und billige Bananen fressen kannst? Weil die Produzenten vom Erlös kaum überleben können. Und vom Rest sollen dann wohl dort noch Infrastruktur, Industrie und Modernisierung der Landwirtschaft finanziert werden? Wer sollte daran ein Interesse haben, außer die Armen selbst? Du jedenfalls nicht, die ihr unwürdiges Leben im bunten Schein einer heilen Welt auch noch verteidigt und den Hinterhof verleugnet. Aber tröste Dich: die objektiven Entwicklungsgesetze lassen niemanden dumm sterben und werden auch Dich noch belehren - auch wenn ich zweifle, daß Du's dann kapierst.
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Morrigan - der große Rabe
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Beitrag(#427190) Verfasst am: 08.03.2006, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Torsten,

schaffst Du es eigentlich auch mal die Inhalte von Beiträgen zu lesen und auf die angeführten Fakten einzugehen, statt immer nur Zitatschnippsel rauszufriemeln und dann Dein "der böse Kapitalismus", "Du böse Kapitalisten-Drohne" Sirenengeheul anzustimmen? Torsten, wer ich bin und was ich bisher alles getan habe, ist Dir gänzlich unbekannt, also spar Dir hier deine völlig nutzlosen Schmähschriften. Das ist nicht nur unsachlich, sondern auch noch peinlich...

Im Übrigen vermisse ich in Deinem anderen thread immer noch Belege dafür, warum Stalin so ein supertoller gewesen sein soll. Kommt da noch was? Lachen

Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit KONSTRUKTIVEN Beiträgen, statt kindischem Geplärre? Schaffst Du das? Mit den Augen rollen

Susanna
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Shevek
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Anmeldungsdatum: 23.01.2006
Beiträge: 4289

Beitrag(#427210) Verfasst am: 08.03.2006, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Nur kurz zwischendurch:

Womit Thorsten Recht hat, ist, dass es uns gut geht, weil es ihnen schlecht geht. Er drückt es nicht sehr freundlich aus, und es mag sein, dass du ganz wild engagiert bist, und nur fair gehandelten Tee trinkst, und fast dein ganzes Geld in irgendwelche Entwicklungsprojekte steckst etc. aber das ändert nichts daran, dass die derzeit aktuellen Handelstrukturen so sind, dass ein paar reiche Staaten sich auf Kosten Anderer, eben des Trikont, bereichern. Das hat mir Moralisieren nichts zu tun, und es ist auch nicht deine Schuld oder meine, es ist einfach so, dass wir auf Kosten anderer Reich sind, und dass wir diese Planeten zugrunde richten, nicht irgendwelche Kinderreichen Familien in Asien.

Zitat:
Fakt ist aber, das wir in Europa kein Problem mit der Überbevölkerung haben. Und darum ging es.

Dieser Satz ist an Zynismus kaum zu überbieten. Ja stimmt, wir in Europa haben kein Problem mit der Überbevölkerung, dafür haben andere Probleme mit unserer Überbevölkerung.


Zuletzt bearbeitet von Shevek am 08.03.2006, 19:18, insgesamt einmal bearbeitet
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Jolesch
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Anmeldungsdatum: 11.07.2004
Beiträge: 7390
Wohnort: Omicron Persei VIII

Beitrag(#427213) Verfasst am: 08.03.2006, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Um mal kurz an den Ausgangsartikel zu erinnern:

Er ist zwar kein Hochgenuß wie die Heinrich Heine Würdigung oder die Regie-Theater Abrechnung der letzten Spiegel-Ausgaben, scheint mir aber durchaus soliden Journalismus zu beinhalten.

Denn meisten Thesen kann ich was abgewinnen, sind ja auch venünftig begründet.
Die ganze Schirrmacher Werbung hätten sie sich allerdings sparen können...
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Storm by Tim Minchin
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Morrigan - der große Rabe
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Beitrag(#427237) Verfasst am: 08.03.2006, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Shevek hat folgendes geschrieben:


Zitat:
Fakt ist aber, das wir in Europa kein Problem mit der Überbevölkerung haben. Und darum ging es.

Dieser Satz ist an Zynismus kaum zu überbieten. Ja stimmt, wir in Europa haben kein Problem mit der Überbevölkerung, dafür haben andere Probleme mit unserer Überbevölkerung.

Hö? Was ist an diesem Faktum zynisch?
Vorallem, wo Du ja selbst sagst, das wir in Europa KEINE Überbevölkerung haben. Du interpretierst einfach zu viel in Texte hinein, statt Dich einfach nur an die Fakten zu halten.

Leider hast Du es auch verabsäumt auf die von mir angeführten Punkte und Fakten in meinem Beitrag einzugehen. Kommt da noch was?

Nachtrag, 19.29:
Fakt ist, das Dein genanntes Beispiel mit dem Kaffee- und Teeanbau nicht greift, da es nicht im Mindesten den Anbau von Getreide behindert. (siehe meine Oben eingestellten Belege und Quellen dazu). Auch beantwortet Dein Beispiel in keinsterweise die Probleme in Afrika und Asien.

Wenn es Dir wirklich darum zu tun ist die Missstände zu beheben und nicht nur mit dem Finger darauf zu zeigen, solltest Du dir zuallererst die Fakten ansehen und dich nicht in "die pösen, pösen Industrieländer und der pöse, pöse Kapitalismus" sind an allem Schuld, flüchten. Wenn Du die Fakten kennst, kannst Du dir als nächsten Schritt darüber Gedanken machen wie man die Missstände ändern kann. Leugnen, ausweichen oder ausblenden ist da wenig hilfreich.

Susanna


Susanna
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DerTorsten
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Beiträge: 2166

Beitrag(#427393) Verfasst am: 08.03.2006, 22:38    Titel: Antworten mit Zitat

Jolesch hat folgendes geschrieben:

...scheint mir aber durchaus soliden Journalismus zu beinhalten.


"Solider" Journalismus mit 'ner Scheißhausparole als Titelzeile? Lieber und verehrter Genosse im Himmel, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie schreiben.
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Shevek
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Beitrag(#427396) Verfasst am: 08.03.2006, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

L'Aurora hat folgendes geschrieben:

Leider hast Du es auch verabsäumt auf die von mir angeführten Punkte und Fakten in meinem Beitrag einzugehen. Kommt da noch was?


Ja, wenn ich schreibe: "nur kurz zwischendurch", dann kommt noch was, aber erst morgen oder übermorgen, da ich heute abend zu müde bin, um mich in Quellen zu vertiefen und ich tagsüber arbeite und zwei Kinder betreue (nicht gleichzeitig zwinkern) was meine Zeit schon deutlich einschränkt.

So, und nun guck ich mit meinem Schatz Battlestar Galaktika und geh dann schlafen. Sehr glücklich

Grüße

Shevek
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Schmerzlos
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Beitrag(#427403) Verfasst am: 08.03.2006, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Shevek hat folgendes geschrieben:
Nur kurz zwischendurch:

Womit Thorsten Recht hat, ist, dass es uns gut geht, weil es ihnen schlecht geht.


- Das halte ich für ausgemachten Unsinn. Würde man "einfach" die Weltmarktpreise
freigeben, würden die Leute die meinetwegen Bananen anbauen, gar nichts mehr
verdienen. Das Überangebot ist nicht zu übersehen.
Es ist auch nicht so, dass der "böse" Westen an allem in der Welt
die Schuld trägt. Der Westen ernährt sich auch nicht nur von Kaffeebohnen
und Vanillestangen und anderen exotischen Nahrungsmitteln.
Wir haben hier bei uns ja bereits genug Probleme mit
"Subventionen". Butterberge, Milchschwemme, und was weiß ich nicht
alles. Selbst der Zucker wäre spott-billig, wenn der Preis nicht reguliert
würde. Dann könnten die einheimischen Produzenten dieser Erzeugnisse
aber schlicht einpacken, dichtmachen und sich nen anderen Job suchen.

Man stelle sich vor, der Westen würde seine Waren anderswo beziehen...
dann würde der Trikont ziemlich alt aussehen. Damit wäre denen
also auch nicht geholfen.

Zitat:
Er drückt es nicht sehr freundlich aus, und es mag sein, dass du ganz wild engagiert bist, und nur fair gehandelten Tee trinkst, und fast dein ganzes Geld in irgendwelche Entwicklungsprojekte steckst etc. aber das ändert nichts daran, dass die derzeit aktuellen Handelstrukturen so sind, dass ein paar reiche Staaten sich auf Kosten Anderer, eben des Trikont, bereichern.


- Die dort jeweils vorherrschenden Lebensbedingungen sind nicht ausschließlich
vom "bösen" Westen verursacht. Man schaue sich die kulturellen Konflikte die
es überall auf der Welt gibt an. So schwarz/weiß ist die Welt nicht.

Zitat:
Das hat mir Moralisieren nichts zu tun, und es ist auch nicht deine Schuld oder meine, es ist einfach so, dass wir auf Kosten anderer Reich sind, und dass wir diese Planeten zugrunde richten, nicht irgendwelche Kinderreichen Familien in Asien.


- Die Chinesen machen wirtschaftlich solche enorme Fortschritte,
dass der Westen noch große Probleme bekommen wird da mit zu halten.
Millionen über Millionen fleissige Konsumenten. Kapitalisten hoch neun.
"Shanghai" - eine Stadt - so groß wie ein ganzer Staat.
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DerTorsten
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Beiträge: 2166

Beitrag(#427724) Verfasst am: 09.03.2006, 09:21    Titel: Antworten mit Zitat

Schmerzlos hat folgendes geschrieben:

Wir haben hier bei uns ja bereits genug Probleme mit
"Subventionen". Butterberge, Milchschwemme, und was weiß ich nicht
alles. Selbst der Zucker wäre spott-billig, wenn der Preis nicht reguliert
würde. Dann könnten die einheimischen Produzenten dieser Erzeugnisse
aber schlicht einpacken, dichtmachen und sich nen anderen Job suchen.


Du benennst ein Problem richtig - und widerlegst Dich damit selbst: Subventioniert und reguliert wird eben in den entwickelten imperialistischen Ländern und Regionen, wodurch ganz wesentlich die Preise in den armen Ländern gedrückt werden.
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Shadaik
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Beitrag(#428905) Verfasst am: 10.03.2006, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Wo du recht hast, hast du recht.

Aber wie er einen kompletten Artikel anhand der Titelseite bespricht, das hat was uebersinnliches.
_________________
Fische schwimmen nur in zwei Situationen mit dem Strom: Auf der Flucht und im Tode
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DerTorsten
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Beiträge: 2166

Beitrag(#429098) Verfasst am: 10.03.2006, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Shadaik hat folgendes geschrieben:

Aber wie er einen kompletten Artikel anhand der Titelseite bespricht, das hat was uebersinnliches.


Nun, ich kaufe die Intellektuellen-Bild nie und lese sie recht selten - und wenn, hält der Inhalt meist, was der Titel verspricht bzw. übertrifft ihn sogar noch. Zudem wird wohl die Mehrzahl der Leute die Scheißhausparole auf dem Plakat lesen, nicht aber den Artikel - weshalb die Auseinandersetzung mit ihm durchaus sinnvoll ist.

Offenbar hat hier auch kein Anderer den Artikel gelesen - oder zumindest keinen Widerspruch zu meinem Beitrag gefunden.
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Ralf Rudolfy
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Anmeldungsdatum: 11.12.2003
Beiträge: 26674

Beitrag(#429115) Verfasst am: 10.03.2006, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Shadaik hat folgendes geschrieben:

Aber wie er einen kompletten Artikel anhand der Titelseite bespricht, das hat was uebersinnliches.


Nun, ich kaufe die Intellektuellen-Bild nie und lese sie recht selten - und wenn, hält der Inhalt meist, was der Titel verspricht bzw. übertrifft ihn sogar noch. Zudem wird wohl die Mehrzahl der Leute die Scheißhausparole auf dem Plakat lesen, nicht aber den Artikel - weshalb die Auseinandersetzung mit ihm durchaus sinnvoll ist.

Offenbar hat hier auch kein Anderer den Artikel gelesen - oder zumindest keinen Widerspruch zu meinem Beitrag gefunden.

Ich hab gestern den Artikel gelesen, und kann desTrostens Urteil darüber nur bekräftigen. Die ganze Schreibe ich eine Ansammlung polemischer Dummheiten, in der versucht wird, ein Problem auf eine eingebildete Ursache (die bösen 68er) zu reduzieren, andere Ursachen konsequent ausblendet und dessen Autoren außer einem Früher-war-alles-besser, das sich durch den ganzen Text zieht, auch nichts zur Lösung anzubieten haben.
Einer der Autoren, Matthias Mattussek, ist schon häufiger druch diesen Stil aufgefallen.
_________________
Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk. (Carl Schmitt)
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#429117) Verfasst am: 10.03.2006, 09:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:

Ich hab gestern den Artikel gelesen, und kann desTrostens Urteil darüber nur bekräftigen.


Danke.
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