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Die Gewässerverschmutzung kommt von den vielen toten Fischen
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Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 970
Wohnort: Wolkenkuckucksheim

Beitrag(#448869) Verfasst am: 10.04.2006, 06:47    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Allerdings. Dann würdest Du Dir die Blamage ersparen, bei unqualifiziertem Geplapper erwischt zu werden. Im verknüpften Text wird nämlich erstens das Wort Gott nicht einmal erwähnt; darin werden zudem die Begriffe Egoismus, Altruismus und Kommunismus erklärt.


Ach was! Ihr Christen wollt doch immer nur über eurem Gott reden und beten; und wenn nicht dann fangt ihr auch noch von dessem abartigen Sohn an! Ich finde das widerlich und bleibe bei den guten, alten Heidengöttern. Du weißt ja: "Die christliche Religion hat mehr die demütigen und beschaulichen Menschen als die tätigen selig gesprochen. Sie hat das höchste Gut in Demut, Entsagung und Verachtung des Irdischen gesetzt; jene [das Heidentum] setzte es in hohen Mut, Leibesstärke und alles, was den Menschen kraftvoll macht. Verlangt auch die christliche Religion, daß man stark sei, so will sie doch, daß man diese Stärke im Leiden und nicht in kraftvollen Taten äußert. Diese Lebensweise scheint also die Welt schwach gemacht und sie den Bösewichten zur Beute gegeben haben."

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Wenn Du also weiter unwissend, ignorant und denkfaul (also dumm) bleiben möchtest, kann ich es leider nicht verhindern. Aber könntest Du dann bitte unterlassen, mit Deinem unwissenden Geplapper Diskussionsstränge zuzumüllen?


Nicht mal wenn du den Nazarener ein zweites Mal kreuzigen würdest. Trösterchen
_________________
Im Übrigen bin ich dafür, dass der Monotheismus zerstört werden muss.
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#448876) Verfasst am: 10.04.2006, 07:46    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:
DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Allerdings. Dann würdest Du Dir die Blamage ersparen, bei unqualifiziertem Geplapper erwischt zu werden. Im verknüpften Text wird nämlich erstens das Wort Gott nicht einmal erwähnt; darin werden zudem die Begriffe Egoismus, Altruismus und Kommunismus erklärt.


Ach was!


Das bekannte Cato-Problem. Zu faul, zu lesen und / oder zu dumm, Inhalte zu erfassen. Stattdessen kräht er unsinnige Vermutungen in die Runde.
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Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 970
Wohnort: Wolkenkuckucksheim

Beitrag(#452509) Verfasst am: 15.04.2006, 01:22    Titel: Antworten mit Zitat

Das heißt also du bist kein Scherge des Nazareners? Wieso nennst du dich dann Christ?
_________________
Im Übrigen bin ich dafür, dass der Monotheismus zerstört werden muss.
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Claus
die Axt im Walde



Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 380
Wohnort: Waiblingen

Beitrag(#453340) Verfasst am: 16.04.2006, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

Kinder setzt man in die Welt, weil man Kinder liebt, und aus keinem anderen Grund!
Jede Spezies, die sich im Übermaß vermehrt, wird dadurch zu einem Schädling für die Umwelt, da bildet der Mensch keine Ausnahme. Es ist eine fatale Fehleinschätzung, dass Überbevölkerung nur ein Problem der Entwicklungsländer wäre. Wir alle sitzen in einem Boot bzw. leben auf demselben Planeten (siehe z.B. "So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen" von Hoimar v. Ditfurth).
Komme mir bloß niemand mit der Milchmädchenrechnung, wir brauchten wegen den Renten wieder mehr Kinder. Auf diese Weise würden wir nicht nur das Rentenproblem nicht lösen, sondern darüber hinaus auch das Arbeitslosenproblem noch drastisch verschärfen. (Dass wir in absehbarer Zeit jede Menge Arbeitskräfte brauchen werden halte ich für einen frommen Wunsch.)
Es bringt mich auf die Palme, wenn Kinderlose als "Egoisten" verunglimpft werden. Wir sollten ganz im Gegenteil froh darüber sein, dass sich nicht jeder Kinder wünscht, und hoffen, dass es der Menschheit noch rechtzeitig gelingt, gesundzuschrumpfen.
Ich jedenfalls setze keine Kinder in die Welt. Bin ich deswegen ein Egoist? - Nee! Ich enthalte dadurch der Nachwelt keine Rentenbeitragszahler vor, im Gegenteil, ich erspare ihr dadurch einige Arbeitslose! Wenn jemand die Zukunft optimistischer sieht als ich, Kinder liebt und deshalb welche in die Welt setzt, dann ist das okay. Aber wenn sich jemand keine Kinder wünscht, dann werde ich den Teufel tun, um ihn von dieser Einstellung abzubringen.
_________________
Was ist das für ein Gott, für den sich Menschen faule Ausreden ausdenken müssen?!!
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#454289) Verfasst am: 18.04.2006, 08:33    Titel: Antworten mit Zitat

Claus hat folgendes geschrieben:

Jede Spezies, die sich im Übermaß vermehrt, wird dadurch zu einem Schädling für die Umwelt, da bildet der Mensch keine Ausnahme.


Wesentlich wichtiger ist aber, wie sich eine (angeblich?) vernunftbegabte Art verhält: Ob sie sich an den Bedürfnissen der Menschen UND untrennbar davon der Umwelt orientiert oder - rücksichtslos nach Profit strebend - immer schneller bei der Produktion unnützen oder schädlichen Plunders Ressourcen verplempert und die Umwelt zerstört. Angefangen von einem immer mehr zunehmenden individuellen und Güterverkehr, der nicht zuletzt dazu dient, morgen noch mehr Personen und Güter von A nach B und häufig gleichzeitig gleichartige Personen und Güter von B nach A zu transportieren und endend bei Kriegsgütern, die dazu produziert werden, um neue Quellen von Ressourcen und Märkte für nutzlosen Plunder zu erobern.

Die Bevölkerungsexplosion trat ja nicht zuletzt dadurch ein, daß alte gesellschaftliche Strukturen zerstört wurden und die Vermehrung jenseits aller früheren kulturellen Schranken erfolgt. Hinzu kommt die mangelnde Verfügbarkeit von Aufklärung und Verhütungsmitteln in den armen Regionen des Hinterhofs unseres "Wohlstands".

Zudem: Wenn kein grundlegendes Umdenken einsetzt (welches nur durch eine grundlegende Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse möglich ist), werden auch viel weniger Menschen schaffen, die Lebensgrundlage des Menschen auf diesem Planeten zu ruinieren.

Deine geplante Kinderlosigkeit kommt mir vor wie der Versuch, mit einem Teesieb den Ozean auszuschöpfen.
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#454290) Verfasst am: 18.04.2006, 08:36    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:
Das heißt also du bist kein Scherge des Nazareners? Wieso nennst du dich dann Christ?


Ist Dir schonmal aufgefallen, daß man sich auch mit einem Meteorologen über das Kochen und einem koch über das Wetter unterhalten kann? Oder schließt Du von Dir auf Andere, ebenso schmalspurig zu "denken" (eher: MEINEN)?
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Claus
die Axt im Walde



Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 380
Wohnort: Waiblingen

Beitrag(#454328) Verfasst am: 18.04.2006, 10:48    Titel: Antworten mit Zitat

@ DerTorsten

Im Großen und Ganzen hast du Recht. Selbstverständlich ist da ein Umdenken nötig.

Ich meine nur: Auch weniger Menschen können die Erde ruinieren, aber zu viele Menschen müssen sie ruinieren. Selbst wenn es ihnen gelingen sollte, umzudenken. Durch unser Bevölkerungswachstum manövrieren wir uns immer mehr in eine Situation hinein, in der uns gar nichts anderes mehr übrig bleibt als an der Natur Raubbau zu begehen. In der wir es uns nicht mehr leisten können, auf unsere Nachkommen Rücksicht zu nehmen, um nicht selbst zu verhungern. Also: In Punkto Bevölkerungswachstum mit dem Bleifuß auf die Bremse.
Dass ich die Menschheit nicht im Alleingang auf humane Weise gesundschrumpfen kann ist mir schon klar. Ich denke mir halt, dass die Vernunft zwar mit leiser Stimme spricht, aber letztendlich doch nicht ganz ungehört bleibt. Und wenn ich erreichen kann, dass ein paar Leute weniger diesen Unsinn ("Kinderlose sind Egoisten", "wir brauchen mehr Kinder wegen der Rente" usw.) nachplappern, dann hat es bereits einen Sinn gehabt.
_________________
Was ist das für ein Gott, für den sich Menschen faule Ausreden ausdenken müssen?!!
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Tarvoc
Holy shit, 4 decades already.



Anmeldungsdatum: 01.03.2004
Beiträge: 44760

Beitrag(#454329) Verfasst am: 18.04.2006, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Claus hat folgendes geschrieben:
Auch weniger Menschen können die Erde ruinieren, aber zu viele Menschen müssen sie ruinieren.

Eine mögliche Lösung: Ein Vorstoß ins All.
Anfangen könnte man z.B. mit orbitalen Habitaten oder Mondsiedlungen...

Es ist aber klar, dass uns auch das nicht davon entbinden kann, die sozialen und ökologischen Probleme, die wir auf der Erde haben, ebenfalls zu lösen.
_________________
"Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der Ausnahmezustand, in dem wir leben, die Regel ist."
- Walter Benjamin, VIII. These zum Begriff der Geschichte
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AntagonisT
Master of Disaster



Anmeldungsdatum: 28.09.2005
Beiträge: 5587
Wohnort: 2 Meter über dem Boden

Beitrag(#454332) Verfasst am: 18.04.2006, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Solange wir uns so benehmen, wie wir es momentan tun, sollten wir den
Rest des Universums mit unserer Spezie verschonen.
_________________
“Primates often have trouble imagining an universe not run by an angry alpha male.”
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 2166

Beitrag(#454335) Verfasst am: 18.04.2006, 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Claus hat folgendes geschrieben:

Ich meine nur: Auch weniger Menschen können die Erde ruinieren, aber zu viele Menschen müssen sie ruinieren.


Die Hauptzerstörungen der Umwelt werden von einer verschwindenden Minderheit der Menschheit verursacht. Ehe die Frage "Wieviele Menschen können in einem stabilen globalen Ökosystem überleben?" gestellt werden kann, muß man erst beantworten, WIE sie überleben sollen. Im Kapitalismus mit Überproduktion nutzlosen und zerstörerischen Plunders auf der einen und Mangel an Lebensnotwendigem auf der anderen Seite ist die Frage unsinnig.

Nur eine vernunftbasierte, bedürfnisorientierte Gesellschaft wird der Menschheit das Überleben in einer für sie geeigneten Umwelt ermöglichen. In einer solchen Gesellschaft ist dann auch Geburtenkontrolle eine Selbstverständlichkeit. Wenn wir dagegen so weitermachen, gibts eben eine andere Umwelt ohne Menschen, die nach im Maßstab der Evolution lächerlichen wenigen tausend Jahren die unwürdige Episode Menschheit vergessen haben wird.
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Cato
Der Freund der Bösen



Anmeldungsdatum: 13.08.2005
Beiträge: 970
Wohnort: Wolkenkuckucksheim

Beitrag(#454970) Verfasst am: 19.04.2006, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Cato hat folgendes geschrieben:
Das heißt also du bist kein Scherge des Nazareners? Wieso nennst du dich dann Christ?


Ist Dir schonmal aufgefallen, daß man sich auch mit einem Meteorologen über das Kochen und einem koch über das Wetter unterhalten kann? Oder schließt Du von Dir auf Andere, ebenso schmalspurig zu "denken" (eher: MEINEN)?


Eigenartig, bei allen deinen schönen Worten hast du doch nicht geleugnet, dass du Christ bist. Also nun denn, deine Gretchenfrage: Nun sag, wie hast du es mit der Religion?

Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Claus hat folgendes geschrieben:
Auch weniger Menschen können die Erde ruinieren, aber zu viele Menschen müssen sie ruinieren.

Eine mögliche Lösung: Ein Vorstoß ins All.
Anfangen könnte man z.B. mit orbitalen Habitaten oder Mondsiedlungen...

Es ist aber klar, dass uns auch das nicht davon entbinden kann, die sozialen und ökologischen Probleme, die wir auf der Erde haben, ebenfalls zu lösen.


Vortrefflich, wahrhaft vortrefflich. (allerdings steht kaum zu erwarten, dass man auf diesem Gebiet in nächster Zeit nennenswerte Fortschritte erzielt und somit die Kolonisierung des Weltall, so notwendig sie für das Überleben der Menschheit auch ist, kein probates Mittel gegen Überbevölkerung und Ressourcenmangel auf der Erde darstellen kann. Vielmehr ist die Erschließung des Weltraums der Sisyphosarbeit auf der Erde vorzuziehen...)
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Im Übrigen bin ich dafür, dass der Monotheismus zerstört werden muss.
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
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Beitrag(#455045) Verfasst am: 19.04.2006, 08:09    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:

Eigenartig, bei allen deinen schönen Worten hast du doch nicht geleugnet, dass du Christ bist. Also nun denn, deine Gretchenfrage: Nun sag, wie hast du es mit der Religion?


Nun, da kann ich Dir eine umfassende Antwort geben, mit der ich aufgrund Deiner Faulheit, Informationen aufzunehmen, endgültig fein `raus bin:

http://www.weltformel.gmxhome.de/weltformel/texte/JES_KOMM.HTML
http://www.weltformel.gmxhome.de/weltformel/texte/WA.HTML
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Cato
Der Freund der Bösen



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Beitrag(#458374) Verfasst am: 23.04.2006, 19:26    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Nun, da kann ich Dir eine umfassende Antwort geben, mit der ich aufgrund Deiner Faulheit, Informationen aufzunehmen, endgültig fein `raus bin:


Bist du das? Deine Links werden, wegen ihrer Unzulänglichkeit und Absurdität, nicht in Betracht gezogen, du stehst also weiterhin in Verdacht Christ zu sein, dessen du dich ja auch selbst bezichtigst...
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
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Beitrag(#458428) Verfasst am: 23.04.2006, 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:

Bist du das? Deine Links werden, wegen ihrer Unzulänglichkeit und Absurdität, nicht in Betracht gezogen, du stehst also weiterhin in Verdacht Christ zu sein, dessen du dich ja auch selbst bezichtigst...


Du bist ja ein ganz kluges Kerlchen. Wenn ich in der Selbstbeschreibung eines Forenteilnehmers "Kommunist weil Christ" läse, tippte ich zuerst auf einen muslimischen Briefmarkensammler mit einer Lese-Rechtschreibschwäche. Respekt!

Aber noch erstaunlicher finde ich Deine geistige Meisterleistung, von mir geschriebene Texte als Quelle für Aussagen zu meiner Ideologie abzulehnen.

Wenn in der Psychologie jemals eine Maßeinheit für menschliche Dummheit gesucht würde, hätte ich schon einen Vorschlag. Um Verwechslungen mit der bereits definierten und ebenfalls einen Grenzwert darstellenden Größe c vorzubeugen, würde ich das Kürzel co vorschlagen.
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Cato
Der Freund der Bösen



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Beitrag(#462007) Verfasst am: 29.04.2006, 02:09    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Aber noch erstaunlicher finde ich Deine geistige Meisterleistung, von mir geschriebene Texte als Quelle für Aussagen zu meiner Ideologie abzulehnen.


Wieso denn auf einmal jetzt wieder Ideologie? Aber tu dir keinen Zwang an, sollte es irgendwelche Texte geben, die Licht ins Dunkel bringen können, diese hier zu zitieren, um deinen recht verworrenen Standpunkt zu erläutern.
_________________
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DerTorsten
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
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Beitrag(#462698) Verfasst am: 30.04.2006, 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:

Wieso denn auf einmal jetzt wieder Ideologie? Aber tu dir keinen Zwang an, sollte es irgendwelche Texte geben, die Licht ins Dunkel bringen können, diese hier zu zitieren, um deinen recht verworrenen Standpunkt zu erläutern.


Nun, wie wärs damit:

Zitat:
Der Sinn des Lebens

Was soll der Sinn des Lebens schon sein? Natürlich, die Zeit zwischen Geburt und Tod mit möglichst viel Genuß bei möglichst wenig Aufwand herumzubringen. Karriere machen, Geld verdienen, um die materiellen Mittel für den Genuß zur Verfügung zu haben - womit sich der Kreis schließt.

Wirklich?

Ich habe eine etwas andere Vorstellung:
Der Sinn des Lebens ist das langfristige Überleben der Menschheit in und mit ihrer Umwelt bei größtmöglicher Zufriedenheit jedes Einzelnen.
Warum?


Inhalt
1. Der biologische Sinn
2. Der soziologische Sinn
3. Die natürliche Moral
4. Noch mehr Gefühl
5. Wir glauben auch jeden Scheiß
6. Der Ausblick

Anhang
Ein philosophischer Ansatz


1. Der biologische Sinn

'Unter den Wilden werden die an Körper und Geist Schwachen bald eliminiert; die Überlebenden sind gewöhnlich von kräftigster Gesundheit. Wir zivilisierten Menschen dagegen tun alles mögliche, um diese Ausscheidung zu verhindern. Wir erbauen Heime für Idioten, Krüppel und Kranke. Wir erlassen Armengesetze, und unsere Ärzte bieten alle Geschicklichkeit auf, um das Leben der Kranken so lange als möglich zu erhalten. (...) Infolgedessen können auch die schwachen Individuen der zivilisierten Völker ihre Art fortpflanzen. Niemand, der etwas von der Zucht der Haustiere kennt, wird daran zweifeln, daß dies äußerst nachteilig für die Rasse ist. Es ist überraschend, wie bald Mangel an Sorgfalt (...) zur Degeneration einer domestizierten Rasse führt.'
Charles Darwin


Die Evolutionstheorie sagt ganz eindeutig: Das Leben ist nur für den Stärksten da. Alles, was ihm dient, darf er tun. Auch zum Schaden anderer Individuen. Völliger Unsinn ist, Schwachen das Überleben zu ermöglichen und dafür auch noch Mittel zu vergeuden, die besser der Stärke der Starken dienen sollten.

Das einfachste Beispiel ist der Nachwuchs. Er ist nicht nur eindeutig schwächer, sondern schwächt auch zusätzlich die anderen Individuen, insbesondere die Mutter. Nach dem Gesetz des Stärkeren ist es völlig idiotisch, ihn zu ernähren, zu beschützen oder überhaupt erst zu zeugen.

Als letzte Schlußfolgerung kommt man darauf, daß nur der Stärkste allein überlebt und ohne Nachkommen stirbt. Die Entstehung des Lebens und die Evolution selbst steht dazu im Widerspruch. Damit ist die Evolutionstheorie falsch - aber genau die war der Ausgangspunkt. Wie kann aber eine Theorie sich selbst widerlegen?

Ganz einfach: Indem sie unvollständig ist, unvollständig verstanden oder fehlerhaft interpretiert wird.

Das Ziel besteht nämlich nicht im Überleben des Stärkeren, sondern in der Erhaltung und Entwicklung der Art. Nachkommen werden gezeugt, ernährt und beschützt. Bei in Gruppen lebenden Arten verzischt sich der Stärkste bei Gefahr nicht, sondern stellt sich der Gefahr entgegen und schützt damit die Schwächeren - auch zum eigenen Nachteil.


2. Der soziologische Sinn

Nicht nur in der Deutschen Geschichte gab es konsequente Vertreter des 'Sozialdarwinismus', die im Extremfall den materiellen Aufwand für die Schwachen auf etwas Blausäure reduzierten. Zur Rechtfertigung verwendeten sie die erläuterte unvollständige Auslegung der Evolutionstheorie.

Auch wenn es den 'Stärksten' unbequem ist: Für den Menschen besteht der Sinn des Lebens ebenfalls in der Erhaltung und Entwicklung der Art. Diese ist nicht an den persönlichen Erfolg gebunden, der üblicherweise in Position und Besitz bemessen wird. Und sie ist erst recht nicht davon abhängig, welche gegenständlichen Werte ein Mensch für sein persönliches Vergnügen Anderen entzieht. Genau betrachtet sind die Menschen, die gewöhnlich als die Stärksten betrachtet werden (die Schönen, Reichen, Erfolgreichen - und Nichtsnutzigen), diejenigen, die dem Sinn des Lebens entgegenhandeln.

Dieser besteht nämlich nicht im Eigen-, sondern im Gemeinnutz. Auch nach diesem Prinzip ergibt sich die Notwendigkeit von Führern - allerdings ausgezeichnet durch Kompetenz und Leistungsfähigkeit, nicht durch die Behauptung, diese Eigenschaften zu besitzen. Sie sind leicht überprüfbar - nämlich am Erfolg für die Gemeinschaft - und nicht an Yachten, Villen und teuer Kleidung.

Der Sinn des Lebens beschränkt sich aber nicht auf den zwischenmenschlichen Bereich. Die Erhaltung der Art erfordert auch eine Umgebung, in der die Art überleben kann - die Umwelt. Jeder Schaden, den man ihr zufügt, verschlechtert die Überlebensbedingungen künftiger Generationen. Das bedeutet nicht, daß man die Umwelt unberührt läßt. Aber sie sollte zu jedem Zeitpunkt stabil gehalten werden können. Von diesem Zustand sind wir weit entfernt. Erstens ist ein auch nur annähernd stabiler Zustand der Menschheit untrennbar mit einer fortgesetzten Schädigung der Umwelt verbunden. Viele Menschen können nur dadurch überleben, daß sie die Umwelt zerstören (Vernichtung des Regenwaldes durch Goldwäsche und für landwirtschaftliche Zwecke). Zweitens haben wir schon soviele ökologische Zeitbomben gelegt (Deponien chemischer und nuklearer Gefahrenstoffe, ABC-Waffen), daß Folgeschäden auch dann eintreten werden, wenn ab sofort keine neuen Gefahrenquellen geschaffen werden.


3. Die natürliche Moral

Obwohl das Handeln seit Jahrtausenden oder schon immer hauptsächlich von rücksichtsloser Selbstsucht (=Egoismus) geprägt ist, halten sich hartnäckig Vorstellungen, wie menschliches Verhalten aussehen sollte. Christlichkeit, Ritterlichkeit, Humanität - trotz unterschiedlicher Moral, die Ausdruck des jeweiligen Entwicklungsstandes zwischenmenschlicher Beziehungen ist, bleiben die Eigenschaften eines 'guten Menschen' recht konstant.

Häufig ist dabei von 'alten Werten' oder 'Werteverfall' die Rede. Dabei waren diese idealistischen Wertvorstellungen wahrscheinlich nie Grundlage einer größeren menschlichen Gemeinschaft. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit möchte ich die Werte nennen, die ich dazuzähle: Ehrlichkeit, Vernunft, Bescheidenheit, Toleranz, Opferbereitschaft, Nächstenliebe, Verläßlichkeit.

Woher kommen diese Vorstellungen? Aus meiner Sicht sind es Vorgaben im menschlichen Bewußtsein, deren Verletzung unangenehme Empfindungen ('Gewissensbisse') auslöst. Der Einzelne kann sie zwar unterdrücken und sich aberziehen, aber sie werden dennoch immer wieder auftauchen. Anders ausgedrückt, befindet sich der Mensch im ständigen Kampf gegen einen scheinbar unüberwindlichen Gegner - das 'Gute' bzw. die Verhaltensmuster, die das langfristige Überleben der Menschheit ermöglichen.

Papst Johannes Paul II. hat dem einen treffenden Namen gegeben: Natürliche Moral (im Gegensatz zu persönlicher und gesellschaftlicher). Viele werden wohl einen göttlichen Ursprung leugnen - damit ergibt sich aber die Frage, wo die Vorstellungen sonst herkommen, die regelmäßig Menschen dazu bringen, sie zu vertreten. Und das ohne Rücksicht auf persönliche Nachteile.

Wieso sind ausgerechnet die Vertreter dieser Verhaltensgrundsätze auch diejenigen, die behaupten, den Sinn des Lebens zu kennen und zufrieden zu sein? Was natürlich diejenigen nicht verstehen können, die unzufrieden auf Goldhaufen in Schlössern sitzen und bei den Zufriedenen die Abwesenheit materiellen Strebens und Besitzes bemerken.

Dabei ist die Erfahrung ganz einfach zu machen. Man muß nur einem Anderen eine Freude bereiten (was immer mit persönlichem Verlust in Form von Zeit, Energie und/oder Geld verbunden ist). Je besser man die tatsächlichen Wünsche und Bedürfnisse des Anderen trifft, umso mehr wird der sich freuen und das auch zum Ausdruck bringen. Und umso größer ist die eigene Freude trotz des persönlichen Verlustes. Anders ausgedrückt: Geben ist seliger denn Nehmen.

Das ist nur damit zu erklären, daß eine natürliche Vorgabe besteht - eben die 'natürliche Moral', deren Verletzung zum 'schlechten Gewissen' führt, der Prüfstein, ob eine Handlung dem Sinn des Lebens entspricht oder nicht, der Grund, warum die Erkennung dieses Sinnes Zufriedenheit schafft.


4. Noch mehr Gefühl

Im Bewußtsein sind die erstrebenswerten und gemiedenen Zustände bereits vorgegeben: Gefühle, die als positiv oder negativ bewertet werden. Zu den positiven gehören Zufriedenheit, Sichertheit, (Vor-)Freude, Vertrauen, Liebe, Lust, Ekstase; zu den negativen Unzufriedenheit, Unsicherheit, Angst, Mißtrauen, Zorn, Haß, Neid, Schmerz und Andere.

Da stellt sich die Frage, wie Jeder ein möglichstes Überwiegen der positiven über die negativen erreicht. Viele kurzsichtige Menschen tun dies, indem sie für sich selbst nach einem Maximum positiver Gefühle streben, auch unter Inkaufnahme negativer Gefühle bei Anderen (auch kurz als egoistisches Handeln bezeichnet). Wird dies aber zum allgemeinen Verhaltensmuster, wie das gegenwärtig in der "zivilisierten westlichen Welt" der Fall ist, wird das schädliche Handeln Anderer für jeden Einzelnen Schaden verursachen und somit negative Gefühle auslösen.

Daraus ist leicht abzuleiten, wie ein Maximum eigener positiver Gefühle erreicht werden kann: Durch eine Gemeinschaft, in der Jeder auch für den Anderen dieses Maximum anstrebt und aus der Alle ausgegrenzt werden, die dieses Prinzip egoistisch verletzen. Nicht Selbstaufopferung, Büßen und Leiden sind die optimalen Verhaltensrichtlinien, sondern vernünftiger Genuß, der berücksichtigt, daß auch alle anderen Menschen einschließlich künftiger Generationen genießen wollen (siehe Das Böse).


5. Wir glauben auch jeden Scheiß

Wenn die Lösung so einfach ist - warum bestimmt sie nicht unser Handeln? Warum richten wir Schaden an und schaffen eigene und fremde Unzufriedenheit, anstatt den einfachen Weg zu gehen, der die Belohnung in sich selbst trägt? Warum rennen wir ziellos durchs Leben auf der ständigen Suche nach mehr Genuß, ohne je Erfüllung zu finden und mit dem ständigen Gefühl, das Beste zu verpassen? Fürchten wir den Tod nur, weil er unserem Genuß, dem Wettlauf mit dem falschen Ziel, ein Ende setzt?

Ich kann diese Fragen nicht mehr beantworten, da ich den Sinn des Lebens kenne - im biologischen, soziologischen, religiösen und emotionalen Sinn. Dazwischen existiert ohnehin kein Unterschied. Ich habe lange genug nach oberflächlichen egoistischen Zielen gestrebt und dabei auch erheblichen Schaden für Andere verursacht. Dabei blieb die ständige Unzufriedenheit, das Gefühl des falschen Ziels und das 'schlechte Gewissen'.

Wenigstens kann ich erklären, wo das herrührt: Von Kindheit an wird dem Menschen beigebracht, der Sinn des Lebens bestünde im eigenen Genuß. Daraus entwickelt sich ein Alles bestimmendes Verhalten. Und schaukelt sich hoch, da keine Zufriedenheit erreichbar ist und der Trugschluß gezogen wird, das sei mit noch mehr Genuß zu ändern. Die Beeinflussung der Umgebung und Weitergabe an folgende Generationen ist selbstverständlich. Je ähnlicher zwei Dinge sind, desto stärker beeinflußt sich ihr Verhalten gegenseitig gleichsinnig.

Viele behaupten, ihre Aufgabe bestünde im Dienst an der Gemeinschaft. Tatsächlich ist das aber nur ihre 'ökologische Nische', die sie besetzen, um dort ihre Herrschsucht und Habsucht auszuleben - zum eigenen Genuß. So werden sie aber auch nur das Angestrebte erreichen und der Gemeinschaft nicht dienen können. Ein Blick in die Tageszeitung läßt das leicht nachvollziehen.


6. Der Ausblick

Irgendwie besteht die Meinung, die Mehrheit müsse recht haben. Dabei wird das ständig widerlegt. Sowenig, wie die Erde eine Scheibe ist, sind die Probleme der Zukunft mit Strategien der Vergangenheit zu lösen.

Die bisherige Entwicklung der Menschheit und der wissenschaftliche Fortschritt sind ganz wesentlich der persönlichen Herrschsucht, Habsucht und Ruhmsucht zu verdanken. Das kann weder positiv noch negativ eingeschätzt werden - es ist einfach geschehen. Es gibt nichts, was objektiv nur gut oder schlecht ist. So lehrt uns Auschwitz, wozu der Mensch fähig ist, wenn er falschen Gedanken und Zielen folgt. Richtig verheerend ist nur die Vergeßlichkeit (besser Verdrängung).

Im Moment stehen wir an einem Punkt, selbst das langfristige Überleben der Menschheit zu verhindern oder zumindest die Bedingungen drastisch zu verschlechtern. Und auch dafür schaffen persönliche Herrschsucht, Habsucht und Ruhmsucht die Grundlage.

Die Evolutionstheorie selbst gibt die Lösung vor: Untaugliches wird ausgelöscht und Neues, 'Fitteres' und 'Stärkeres' setzt sich durch. Und was 'stärker' ist, entscheidet nicht derjenige, der sich als 'Stärkerer' sieht und/oder bezeichnet, sondern wird von den Umgebungsbedingungen bestimmt. Die erfordern ein vernünftiges Handeln im Interesse der Gemeinschaft (Menschheit und Umwelt) und die Ausgrenzung derer, die zum persönlichen Nutzen Ressourcen verplempern.

Dieses Verhalten muß von Allen in allen Lebensbereichen aktiv umgesetzt werden, um ein optimales Ergebnis in zwischenmenschlichen Beziehungen und gegenüber der Umwelt zu erzielen - und somit ein bestmögliches langfristiges Überleben der Menschheit zu ermöglichen. Die Frage ist nicht, ob das persönliche und globale Umdenken zum Gemeinnutz stattfindet, sondern, wieviel weiterer Schaden bis dahin aus Dummheit, Hochmut und Egoismus angerichtet wird.


Anhang: Ein philosophischer Ansatz

Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat Menschen lange Zeit beschäftigt. Nur in unserer posthumanen Gesellschaft scheint sie Keinen mehr zu interessieren. Die Mehrheit wird schon rechthaben: Spaß, Konsum und persönlicher Erfolg, zum eigenen Nutzen und scheißegal auf wessen Kosten.

Dabei gibt das Sein, die Existenz an sich, eine andere Antwort: Der Sinn des Lebens ist das Handeln des Einzelnen zum langfristigen Überleben der Menschheit in ihrer Umwelt. Ich möchte das begründen:

Das Universum ist. Weder gut noch schlecht noch irgendwie beurteilbar. Existenz an sich ist weder sinnvoll noch sinnlos. Diese Begriffe sind nicht anwendbar. Die Existenz des Universums ermöglicht aber die Existenz seiner Bestandteile. Nur das kann man als Sinn bezeichnen.

Die Betrachtung der Bestandteile führt in immer kleinere Bereiche: die Galaxis, deren Sonnensysteme ihre Existenz ausmachen, Sonne und Planeten, die das Sonnensystem bilden, Belebtes und Unbelebtes, das die Erde bildet, Menschheit, Tier- und Pflanzenwelt, die das Belebte bilden, Menschen, die die Menschheit bilden, Zellen und außerzelluläre Stoffe, die den Menschen bilden und so weiter bis hin zu Elementarteilchen und Energie. Wer weiß, ob dahinter wieder etwas kommt? Immer wieder ergibt sich derselbe Sinn: Jede Existenz ermöglicht andere Existenz, und zwar wechselseitig.

Der einzelne Mensch existiert, um zum Einen die Menschheit zu bilden und zum Anderen seine Körperzellen am Leben zu erhalten. Betrachtet man die Wechselwirkung mit der Menschheit, so ist jeder größere als geringstmögliche Schaden und jeder geringere als der größtmögliche Nutzen ein Verstoß gegen den Sinn der eigenen Existenz, seines Lebens, egal, welchem Teil der Menschheit man ihn zufügt. Dazu gehört auf der nächsthöheren Ebene der Umgang mit der Umwelt, da ihre Zerstörung die Existenzbedingungen der Menschheit gefährdet.

Aufgrund der (angeblichen) Vernunft des Menschen und seinem freien Willen kann er den Sinn des Lebens aktiv umsetzen oder untergraben. Mit dem gegenwärtigen egoistischen menschlichen Handeln (Spaß, Konsum und persönlicher Erfolg, zum eigenen Nutzen und scheißegal auf wessen Kosten) untergraben wir ihn und damit die Existenzgrundlage künftiger Generationen. Ein verbreiteter Irrtum ist, daß die Mehrheit Recht haben müsse. Auch "Expertenmeinungen" sind kein Anhaltspunkt, da oft in der Karriere von "Experten" Egoismus und Durchsetzungsvermögen eine größere Rolle spielen als Kompetenz. Da sich ihre Ansichten und Handlungen gegenseitig bedingen, ist von ihnen keine objektive Einschätzung zu erwarten. Nachrichten (Weltwirtschaftskrise, Klimaveränderung und damit verbundene Unwetter, Lebensmittelskandale, Artensterben, Konflikte) und eigenes Denken sind bessere Quellen zur Beurteilung.

Eine Parallele zu menschlichem Egoismus finden wir in der Medizin: Krebs. Auch Krebszellen konsumieren, dienen nur ihrem persönlichen Erfolg und bringen gleichartige Zellen hervor. Diese neuen Zellen tun das Gleiche, wobei sie Ihresgleichen auch nicht verschonen (Gewebsuntergang im Inneren bösartiger Tumoren, "zentrale Nekrose", durch Nähr- und Sauerstoffmangel). Mit dem Organismus stirbt auch der Krebs. Jede Krebszelle und der Tumor als Ganzes handelt gegen den Sinn des Lebens.

Nicht die Menschheit ist das Krebsgeschwür der Erde (wie manchmal behauptet wird), sondern die Egoisten sind das Krebsgeschwür der Menschheit. Die belebte Natur der Erde und das Universum kann der Mensch nicht ausrotten. Sehr wohl aber die Menschheit und anderes Leben.

Jeder hat die Wahl, dem Sinn des Lebens zu folgen oder Krebsgeschwür zu sein.
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Cato
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Beitrag(#467055) Verfasst am: 06.05.2006, 00:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Irgendwie besteht die Meinung, die Mehrheit müsse recht haben. Dabei wird das ständig widerlegt. Sowenig, wie die Erde eine Scheibe ist, sind die Probleme der Zukunft mit Strategien der Vergangenheit zu lösen.


Unabhängig davon, ob sich die Menschheit jemals wieder von Echnatons Schnapsidee – dem Monotheismus – befreien kann oder nicht, aber bevor du Recht hast, lasse ich lieber die Mehrheit recht haben... ich sage es nicht gerne: Aber selbst die CDU ist mir lieber als die SED.
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DerTorsten
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Beitrag(#467830) Verfasst am: 07.05.2006, 14:22    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:

Aber selbst die CDU ist mir lieber als die SED.


Guten Morgen, Dornröschen: inzwischen gibts nur noch eine davon. Und mit der anderen hatte ich nie was am Hut.
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Cato
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Beitrag(#473225) Verfasst am: 12.05.2006, 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Wie bitte? Ich dachte du wärst stolzer Bürger der untergegangenen DDR und ein leidenschaftlicher Verehrer Stalins - der unter anderem auch die DDR verbrochen hat - wie kannst du dann die DDR-Staatspartei ablehnen? Gibt's zu: du Schelm führst uns hier die ganze Zeit an der Nase herum.
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DerTorsten
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Beitrag(#473256) Verfasst am: 12.05.2006, 17:36    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:

Ich dachte du wärst stolzer Bürger der untergegangenen DDR und ein leidenschaftlicher Verehrer Stalins - der unter anderem auch die DDR verbrochen hat - wie kannst du dann die DDR-Staatspartei ablehnen?


Nun, ablehnen wäre zuviel gesagt. Tatsache ist aber auch, daß Dummköpfe und egoistische Heuchler in den Reihen dieser Partei entscheidende Grundlagen für die Konterrevolution 1989/90 schufen.

Die bürgerlich und wenig Denkenden sind sogar so doof, nicht nur die Parole vom "Stalinismus" zu schlucken (ein rein bürgerlicher Kampfbegriff), sondern, obwohl Stalin aus den offiziellen SED-Publikationen getilgt wurde, der nächsten Scheißhausparole zu huldigen, die SED sei "stalinistisch" gewesen. Soviel Unverstand erschreckt mich immer wieder - und ich bin Einiges gewöhnt.
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Cato
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Beitrag(#473498) Verfasst am: 12.05.2006, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Nun, ablehnen wäre zuviel gesagt. Tatsache ist aber auch, daß Dummköpfe und egoistische Heuchler in den Reihen dieser Partei entscheidende Grundlagen für die Konterrevolution 1989/90 schufen.


Welche Konterrevolution bitteschön? Eine Konterrevolution setzt doch eine dieser vorausgehende Revolution zwingend voraus, oder? Die letzte Revolution in diesem Teil Deutschland fand aber 1919 statt und führte zur Gründung der Weimarer Republik, die dann von den Nationalsozialisten gestürzt wurde: diese nannten ihren Umsturz zwar eine nationale Revolution, aber de facto trägt dieser gänzlich den Charakter einer Konterrevolution; den Sturz der Nazidiktatur, durch die sowjetische Eroberung und Okkupation und der damit einhergehenden Errichtung des bis 1989 bestehenden Marionettenregimes, kann man wohl kaum eine Revolution nennen – so wenig man einen Tausch von Hitler zu Stalin revolutionär nennen kann. Demzufolge wäre die demokratische Revolution von 1989 also eine Konter-Konterrevolution...

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Die bürgerlich und wenig Denkenden sind sogar so doof, nicht nur die Parole vom "Stalinismus" zu schlucken (ein rein bürgerlicher Kampfbegriff), sondern, obwohl Stalin aus den offiziellen SED-Publikationen getilgt wurde, der nächsten Scheißhausparole zu huldigen, die SED sei "stalinistisch" gewesen. Soviel Unverstand erschreckt mich immer wieder - und ich bin Einiges gewöhnt.


Über Stalin wurde das Verdikt damnatio memoriae verhängt? Hatte Breschnew diesen bluttriefenden Kasper nicht wieder rehabilitieren lassen? Verdient hat dieser Schlächter es durchaus, für seine Schandtaten aus dem Gedächtnis der Menschheit für immer ausgetilgt zu werden – allerdings entspringt diese Strafe der altrömischen Vorstellungswelt, in der die Toten nur als Erinnerung der Lebenden existierten – ich halte es für bedenklich, einen Mann und damit auch dessen Verbrechen auszutilgen, der gegenwärtig in Russland noch immer Anhänger findet; er, der das russische Volk, wie kaum ein anderer, ins Elend und ins Verderben gestürzt hat...
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DerTorsten
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Beitrag(#474664) Verfasst am: 14.05.2006, 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:

Eine Konterrevolution setzt doch eine dieser vorausgehende Revolution zwingend voraus, oder?


Nun, hiermit hast Du wieder mal einen Glanzpunkt des Unwissens - nämlich der Bedeutung des Begriffes "Revolution" gesetzt.

Ob Du nun die allgemeine Formulierung als stürmische Umwälzung oder die marxistische als Änderung der Eigentums- und Machtverhältnisse nimmst, ist bei der Betrachtung der DDR sogar irrelevant. Und daß das 1990 ff. durch (Re-)Privatisierung, Fürstenentschädigung und Restauration des Kapitalismus rückgängig (konter-) gemacht wurde, dürfte selbst in das Hirn eine geBILDeten bundestoitschen Schmalspureinsteins vordringen.
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Cato
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Beitrag(#478917) Verfasst am: 19.05.2006, 16:15    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Nun, hiermit hast Du wieder mal einen Glanzpunkt des Unwissens - nämlich der Bedeutung des Begriffes "Revolution" gesetzt.


Das bezweifle ich, immerhin sind nur zwei Arten von Revolutionen möglich: Die von unten bzw. dem Volk erzwungene oder die von oben, also der Regierung, initiierte und keine von beiden liegt im Falle des SED-Staates vor.

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Ob Du nun die allgemeine Formulierung als stürmische Umwälzung oder die marxistische als Änderung der Eigentums- und Machtverhältnisse nimmst, ist bei der Betrachtung der DDR sogar irrelevant. Und daß das 1990 ff. durch (Re-)Privatisierung, Fürstenentschädigung und Restauration des Kapitalismus rückgängig (konter-) gemacht wurde, dürfte selbst in das Hirn eine geBILDeten bundestoitschen Schmalspureinsteins vordringen.


Die marxistische Theorie sieht eine imperialistische Militärmacht vor, die andere Länder okkupiert und über deren Völker eine willfährige Marionettenregierung einsetzt? Wenn dem so ist, was ist dann bitte am Marxismus revolutionär? Das Gleiche taten schon die Perser, vor 2500 Jahren, als sie ihnen genehme Tyrannen über die ionischen Städte Kleinasiens einsetzen...
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Beitrag(#478932) Verfasst am: 19.05.2006, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:

Die marxistische Theorie sieht eine imperialistische Militärmacht vor, die andere Länder okkupiert und über deren Völker eine willfährige Marionettenregierung einsetzt?


Ach, Du meinst die bolschwistischen Horden, die unvermittelt über das menschenfreundliche friedliche Toitschland herfielen und dafür sorgten, daß die lieben guten volksverbundenen nationalen Sozialisten aus der Regierung abtreten mußten? Eine bodenlose Sauerei, das!
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Cato
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Beitrag(#479010) Verfasst am: 19.05.2006, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Ach, Du meinst die bolschwistischen Horden, die unvermittelt über das menschenfreundliche friedliche Toitschland herfielen und dafür sorgten, daß die lieben guten volksverbundenen nationalen Sozialisten aus der Regierung abtreten mußten? Eine bodenlose Sauerei, das!


Eine Diktatur zu stürzen mag ja ganz lustig sein, aber diese durch eine Andere zu ersetzen macht nicht wirklich Sinn, oder?
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Xamanoth
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Beitrag(#479087) Verfasst am: 19.05.2006, 19:33    Titel: Antworten mit Zitat

Cato hat folgendes geschrieben:

Eine Diktatur zu stürzen mag ja ganz lustig sein, aber diese durch eine Andere zu ersetzen macht nicht wirklich Sinn, oder?


Für die anderen Ditkatoren schon...
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Cato
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Beitrag(#479257) Verfasst am: 19.05.2006, 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Cato hat folgendes geschrieben:

Eine Diktatur zu stürzen mag ja ganz lustig sein, aber diese durch eine Andere zu ersetzen macht nicht wirklich Sinn, oder?


Für die anderen Ditkatoren schon...


Das versteht sich ja von selbst; aber derThorsten spricht hier nun mal von Revolution und zumindest für mich ist eine Revolution immer ein Kampf für eine bessere Welt oder die Beseitigung eines Missstandes – und den Nationalsozialismus durch die Einführung des Stalinismus unschädlich machen zu wollen, ist so sinnvoll wie den Islam mit dem Christentum austreiben zu wollen...
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