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Greg
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1098

Beitrag(#504829) Verfasst am: 22.06.2006, 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Greasel hat folgendes geschrieben:
Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter!

Beeindruckendes Beispiel umfassender Ohnmacht!

skeptisch


Beeindruckendes Beispiel apathischer Resignation?

Wer nicht aufstehen kann, hat den Stuhl nicht verdient auf dem er sitzt.
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Baldur
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 8326

Beitrag(#504866) Verfasst am: 22.06.2006, 11:56    Titel: Antworten mit Zitat

Schöne Agitprop-Aktion.
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#504870) Verfasst am: 22.06.2006, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Toll nicht unbedingt. Aber:
1. Bildung ist eine staatlche Dienstleistung. Woraus die Überlegung kommt dass die kostenlos sein sollte, ist mir schon grundunverständlich. Schließlich werden Universitäten aus Steuern finanziert, und werden so auch von denjenigen finanziert, die nicht direkt von ihnen profitieren.
2. Höhere Motivation der Studenten zu schnellem und erfolgreichen Studium
3. Wenndie Gebühren unmittelbar den jeweiligen Unis zufließen entsteht ein Wettbewerb zwischen den Unis um die Studierenden, der die Qualität der Lehre steigert.
4. Überhaupt werden die Universitätten so besser finanziert, mithin besser.



1. Dann sollten auch Polizeischüler Gebühren zahlen für ihre Ausbildung mit dem gleichen Argument. Schließlich hab ich ja nix mit der Polizei zuz tun, wieos sollte ich also deren Ausbildung durch meine Steuern finanzieren Am Kopf kratzen
2. Wenn man nicht nur neben dem Studium jobben muß, um den Lebensunterhalt für sich (und seine Familie, mein bester Kumpel hat einen guten Kumpel, der sich erdreistet hatte schon zu studeinzeiten eine Familie zu gründen - sowas soll vorkommen !) zu bezahlen, sondern daneben noch Gebühren aufbringen muss, ist das motivierend? Geschockt Pillepalle
3. Wenn. Tun sie aber nicht.
4. Siehe 3. Ist doch gar nicht wahr.


Ich konnte übrigens mein Studium nicht abschließen, weil ich nämlich allein ein Kind zu betreuen hatte (und habe) und zusätzlich Studiengebühren aufbringen mußte.

Dass sowas nicht lange gutgehen kann ist ja wohl sonnenklar (habs idiotischerweise dennoch fast ein Jahr lang versucht).

So, jetzt liege ich dem Staat auf der Tasche mit der tollen Zukunftsperspektive mal irgendwann vllt einen Billiglohnjob mit zusätzlichen Soziallseitungen des Staats zu bekommen, wenn überhaupt. Und mein mein Armut aufwachsendes Kind wird wahrscheinlich aufgrunddessen in 15 oder 20 Jahren auch keine akademische Laufbahn wie seine Eltern anstreben, sondern nichts dazu beitragen können, dass Deutschland wächst.

Echt geil, Deine Vorstellungen (und die der großen Parteien) von vernünftiger Bildungs- und Sozialpolitik. Daumen hoch!
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#504954) Verfasst am: 22.06.2006, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Evilbert hat folgendes geschrieben:

2. Wenn man nicht nur neben dem Studium jobben muß, um den Lebensunterhalt für sich (und seine Familie, mein bester Kumpel hat einen guten Kumpel, der sich erdreistet hatte schon zu studeinzeiten eine Familie zu gründen - sowas soll vorkommen !) zu bezahlen, sondern daneben noch Gebühren aufbringen muss, ist das motivierend? Geschockt Pillepalle

Studenten mit Kind gehören (und in Hessen ist das eingeschränkt so) auch ausgenommen werden, wie ich schon schrieb Bafögempfänger auch.

Zitat:
3. Wenn. Tun sie aber nicht.

Sollten sie aber. Ansonsten sind sie nicht akzeptabel und die Ablehnung gerechtfertigt.

Zitat:
4. Siehe 3. Ist doch gar nicht wahr.

Siehe oben.


Zitat:
Ich konnte übrigens mein Studium nicht abschließen, weil ich nämlich allein ein Kind zu betreuen hatte (und habe) und zusätzlich Studiengebühren aufbringen mußte.

Wann hast du denn studiert? So lange gibt es die Gebühren nicht.

Zitat:
Dass sowas nicht lange gutgehen kann ist ja wohl sonnenklar (habs idiotischerweise dennoch fast ein Jahr lang versucht).

Ja.

Zitat:
So, jetzt liege ich dem Staat auf der Tasche mit der tollen Zukunftsperspektive mal irgendwann vllt einen Billiglohnjob mit zusätzlichen Soziallseitungen des Staats zu bekommen, wenn überhaupt. Und mein mein Armut aufwachsendes Kind wird wahrscheinlich aufgrunddessen in 15 oder 20 Jahren auch keine akademische Laufbahn wie seine Eltern anstreben, sondern nichts dazu beitragen können, dass Deutschland wächst.
Hast du eigentlich gelesen, was ich noch geschrieben habe?


Zitat:
Echt geil, Deine Vorstellungen (und die der großen Parteien) von vernünftiger Bildungs- und Sozialpolitik. Daumen hoch!

Meine Vorstellungen sind nicht ganz deckungsgleich. In meinem Modell wäre dir das so nicht passiert.


Greg hat folgendes geschrieben:
Beeindruckendes Beispiel apathischer Resignation?

Wer nicht aufstehen kann, hat den Stuhl nicht verdient auf dem er sitzt.

Chinesischer Reissack


Greg hat folgendes geschrieben:
Xamanoth, wer zahlt freiwillig als Student 500 bis 650 Euro im Semester dafür, dass er studieren darf?
Welcher Student hat einen Job, bei dem er so viel verdient? Von dem Studierendenschafts- und Sozialbeitrag fürs jeweilige Studentenwerk mal abgesehehn, von eventueller Miete (selbst in einem billigen Wohnheim) mal abgesehen.
Diese Studiengebühren wirken sich selektiv auf die Gesellschaft aus. Das sollte doch jedem klar sein.

Du gehst davon aus, dass die unbedingt sofort bezahlt werden müssen. Auch wenn ich das jetzige System nicht ideal finde - in Hessen gibt es nachgelagerte Gebühren, in BW einen garantierten Kredit. Während des Studiums muss niemand etwas bezahlen.

Greg hat folgendes geschrieben:
Und die gleiche Partei, die vor einigen Jahren "Kinder statt Inder" forderte, legt den "Kindern" jetzt eine solche finanzielle Belastung auf, die viele zwingt, das Studium abzubrechen oder erst gar nicht anzufangen? Damit wir noch weniger Nachwuchs an gut ausgebildeten Fachkräften im akademischen Bereich bekommen? Damit wir noch mehr auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen sind?
In der Straße, in der meine Großmutter wohnt, lebt eine Familie.
Der Vater hat diese Familie mit einem Riesenberg Schulden sitzenlassen, die Mutter ist heute noch am abbezahlen. Sie wohnen in einem vergleichsweise schäbigen Haus. Beide Söhne sind begabt und gehen studieren. Wahrscheinlich müssen sie das Studium aber abbrechen, weil sie slebst mit ihren Nebenjobs das nicht bezahlen können.
Mit welchem Nebenjob kann man denn 500 Euro verdienen? Als Nicht-Ausgebildeter Student?

Qualität vor Quantität. Die Gebühren haben ja vor allem den Zweck, unsere Absolventen mit den ausländischen Wettbewerbsfähig zu halten.Und wieso sollte jemand gezwungen sein, sein Studium abzubrechen?





Greg hat folgendes geschrieben:
Die Einführung von Studiengebühren hat nur ein Ziel: Bildung ausschließlich der finanzstarken"Oberschicht", maßgeblich repräsentiert von den konservativen Parteien (CDU/CSU), zukommen zu lassen.

Das ist blödsinn. Warum sollte eine Volkspartei dieses Ziel verfolgen? Es scheinen manche zu glauben, dass die CDU gezielt den kleinen Leuten schaden will. na, mit einem politischen Feindbild lebt es sich eben leichter.


Zuletzt bearbeitet von Xamanoth am 22.06.2006, 13:51, insgesamt einmal bearbeitet
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#505044) Verfasst am: 22.06.2006, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Also gut, Xamanoth. :seufz:

Wenn es irgendwann eine wirklich sozialverträgliche Studiengebühr geben sollte, die daneben noch irgendeinen anderen Sinn macht, dann bin ich dafür.

Und wenn Jesus vom Himmel steigt und beweist, dass all die Folterdrohungen und Morde der Bibel nur mißverständlichen Überlieferungen geschuldet sind und er sogleich alles Übel der Welt beseitigt, dann bekehre ich mich auch dazu.

Bitte frag jetzt nicht, was ich für wahrscheinlicher halte, in Statistik war ich eine Niete, kann mich bloss noch an den Satz eines befreundeten Naturwissenschaftlers erinneren, der meint, dass man messtechnisch alles was unter einem zehntausendstel Promill liegt, vernachlässigen könne.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#505070) Verfasst am: 22.06.2006, 14:37    Titel: Antworten mit Zitat

Evilbert hat folgendes geschrieben:
Also gut, Xamanoth. :seufz:

Wenn es irgendwann eine wirklich sozialverträgliche Studiengebühr geben sollte, die daneben noch irgendeinen anderen Sinn macht, dann bin ich dafür.


Gut. So sehe ich das auch. Die gegenwärtigen sind es noch nicht ganz.
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#505085) Verfasst am: 22.06.2006, 14:50    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Evilbert hat folgendes geschrieben:
Also gut, Xamanoth. :seufz:

Wenn es irgendwann eine wirklich sozialverträgliche Studiengebühr geben sollte, die daneben noch irgendeinen anderen Sinn macht, dann bin ich dafür.


Gut. So sehe ich das auch. Die gegenwärtigen sind es noch nicht ganz.


Klar. Holland ist auch noch nicht ganz ein Bergsteigerparadies.

Erinnert mich an die Definition von Astronauten: ich steige auf ein 0, 2 mm dickes DIN A4 -Blatt und nenne mich "Bergsteiger".

:pillepalle.
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Mario Hahna
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Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beiträge: 9607
Wohnort: München

Beitrag(#505134) Verfasst am: 22.06.2006, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber JUler, dein Problem ist, dass du den Tatsachen nicht ins Auge siehst. Die CDU setzt Studiengebühren eben nicht so um, wie dir das vorschwebt, sondern in übelster Weise, siehe Hessen. Da wird Bildung tatsächlich zum Privileg von Gutbetuchten. Die Studierenden in Kassel haben völlig recht.
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Rasul
ATD



Anmeldungsdatum: 12.08.2005
Beiträge: 297
Wohnort: Köln

Beitrag(#505149) Verfasst am: 22.06.2006, 16:21    Titel: Antworten mit Zitat

lt. meiner freundinn sind die einzigen die wirklich gearscht sind diejenigen, die sich ihr studium selbstfinanzieren müssen.
sie mußte einen kredit von gut 25k ocken aufnehmen. naja, freut sich wenigstens der staat und die bank.
_________________
o
L_/
OL

This is Schäuble.
Copy Schäuble into your signature
to help him on his way to
Überwachungsstaat.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#505208) Verfasst am: 22.06.2006, 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Thao hat folgendes geschrieben:
Lieber JUler, dein Problem ist, dass du den Tatsachen nicht ins Auge siehst. Die CDU setzt Studiengebühren eben nicht so um, wie dir das vorschwebt, sondern in übelster Weise, siehe Hessen. Da wird Bildung tatsächlich zum Privileg von Gutbetuchten. Die Studierenden in Kassel haben völlig recht.

Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich gut finde, wie das in Hessen abläuft? Und ich kenne einige JU-ler, die sich an den Demos dort beteiligt haben.

Was da in Hessen in der Hinsicht abläuft, ist dämlich, dass BW-Modell ist zumindest etwas besser.

Es ging mir um die Idee von Studiengebühren an sich, und da geht es um ein großes aber nur wenn....
wenn diese Bedenken erfüllt sind, bin ich dafür.
Aber erst dann.

Und dass sehen die meisten JU-ler so.

Es gibt sogar (fand ich sehr gut, leider war ich da schon in Freiburg) Aktionen von Teilen der Hessen- JU: So lange dieses Modell besteht, wählen wir euch nicht, und machen auch keinen Wahlkampf mehr für euch.

Und einen guten Wahlkampf ohne JU zu machen, ist ziemlich schwierig.
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#505309) Verfasst am: 22.06.2006, 18:38    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Es ging mir um die Idee von Studiengebühren an sich


Du solltest mal mit DemTorsten eine Tasse Tee trinken Sonntags um 17 Uhr.

Ihr werdet bestimmt gute Freunde.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#505352) Verfasst am: 22.06.2006, 19:16    Titel: Antworten mit Zitat

Evilbert hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Es ging mir um die Idee von Studiengebühren an sich


Du solltest mal mit DemTorsten eine Tasse Tee trinken Sonntags um 17 Uhr.

Ihr werdet bestimmt gute Freunde.


DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Argumentfreie Nullaussage.

Mr. Green
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SoWhy
The Doctor



Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 3216
Wohnort: TARDIS

Beitrag(#505359) Verfasst am: 22.06.2006, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Stellt sich mir immernoch die Frage, wieso Gebühren in irgendeiner Form (auch nachgelagert) besser sein sollen als die Steueralternative. Mit höheren Steuern für die Leute, die durch das Studium einen besseren Job erhalten haben und mehr Kohle verdienen ist es gerechter als mit gleichen Gebühren für alle (wieso soll der Pädagoge, der in der staatlichen Schule 2.000€/Monat kriegt gleich viel Gebühren zahlen wie die Staranwältin, die später 20.000€/Monat verdient?)
_________________
Stop believing - start thinking.
Rise up, rise up!
Live a full life, 'cause when it's over, it's done!
So rise up, rise up! Dance and scream and love

(Cursive - Rise up! Rise up!)
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#505370) Verfasst am: 22.06.2006, 19:30    Titel: Antworten mit Zitat

SoWhy hat folgendes geschrieben:
Stellt sich mir immernoch die Frage, wieso Gebühren in irgendeiner Form (auch nachgelagert) besser sein sollen als die Steueralternative. Mit höheren Steuern für die Leute, die durch das Studium einen besseren Job erhalten haben und mehr Kohle verdienen ist es gerechter als mit gleichen Gebühren für alle (wieso soll der Pädagoge, der in der staatlichen Schule 2.000€/Monat kriegt gleich viel Gebühren zahlen wie die Staranwältin, die später 20.000€/Monat verdient?)


Das Gebührenmodell das mir vorschwebt, würde eine größere Flexibilität ermöglichen.
Ich stelle mir das so vor, dass die Universitäten das Geld unmittelbar und ohne Zwischenschritte erhalten, und außerdem selbst die Höhe der Gebühren bestimmen können (mit diversen Höchstgrenzen natürlich). Jeder Student hat entweder die Möglichkeit auf nachgelagerte Gebühren, oder auf einen Zinslosen staatlichen Kredit.

Bafögempfänger sind ganz befreit, ebenso Studierende mit Kind, behinderte, und andere. Außerdem sollte es eine zusätzliche Begabtenförderung nachdenken, in Form von staatlichen Stipendien.

Eine Instititution wie die ZVS wird vollständig abgeschafft.

Die Universtitäten stehen so unmittelbart zueinander im wettbewerb, der sie motiviert ihre Leistungen beständig zu verbessern.

Das erscheint mir zur Verbesserung des Bildungsstandarts - das soll das Ziel sein, nicht bloß Geld zu sparen- geeigneter als allgemeine Steuern.
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#505373) Verfasst am: 22.06.2006, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Evilbert hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Es ging mir um die Idee von Studiengebühren an sich


Du solltest mal mit DemTorsten eine Tasse Tee trinken Sonntags um 17 Uhr.

Ihr werdet bestimmt gute Freunde.


DerTorsten hat folgendes geschrieben:
Argumentfreie Nullaussage.

Mr. Green


Boah, dann erläutere ich es extra noch mal für Dich: Ihr glaubt beide offenbar an Superprimaklasse Ideen (die auch, wenn sie umgesetzt würden, jeder unterstützen würde) und das sich die irgendwann eines fernen Tages realisieren werden lassen.

Vielleicht lassen die sich auch eines fernen Tages sogar realisieren. Aber mein Arzt meint, dass ich das Jahr 28739652 nach Christi Geburt nicht erleben werde, auch wenn ich mit dem Rauchen aufhöre.

Deshalb hab ich keinen Bock auf (euren) utopischen Schwachsinn. Ihr seid bestimmt beide ganz lieb, aber weit, weit weg von dem, was wirklich abgeht jenseits Unifeten, Studentenkneipen und Aushilfsjobs.
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Baldur
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 8326

Beitrag(#505377) Verfasst am: 22.06.2006, 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Bafögempfänger sind ganz befreit, ebenso Studierende mit Kind, behinderte, und andere. Außerdem sollte es eine zusätzliche Begabtenförderung nachdenken, in Form von staatlichen Stipendien.


Wieso sollen denn jetzt Studierende mit Kind, behinderte und andere plötzlich davon befrit werden? Warum befreit man nicht einfach alle davon. Oder alle, die weniger als 5.000,- Ocken mtl. zur Ferfügung haben. Seis durch Eltern oder Mieteinkünfte usw.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#505389) Verfasst am: 22.06.2006, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

venicius hat folgendes geschrieben:
Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Bafögempfänger sind ganz befreit, ebenso Studierende mit Kind, behinderte, und andere. Außerdem sollte es eine zusätzliche Begabtenförderung nachdenken, in Form von staatlichen Stipendien.


Wieso sollen denn jetzt Studierende mit Kind, behinderte und andere plötzlich davon befrit werden? Warum befreit man nicht einfach alle davon. Oder alle, die weniger als 5.000,- Ocken mtl. zur Ferfügung haben. Seis durch Eltern oder Mieteinkünfte usw.

Wieso plötzlich? Ich sah das schon immer so.
Und Ansätze sind dazu auch in BW vorhanden.

Und ich erklär dir das mal, wenn alle davon befreit werden, bringt die Gebühr nichts mehr. zwinkern
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Baldur
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Anmeldungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 8326

Beitrag(#505392) Verfasst am: 22.06.2006, 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Und wieso werden behinderte Millionäre von der gebühr befreit? Also Schäuble und Merkel müssten nix zahlen, ja?
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#505413) Verfasst am: 22.06.2006, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

venicius hat folgendes geschrieben:
Und wieso werden behinderte Millionäre von der gebühr befreit? Also Schäuble und Merkel müssten nix zahlen, ja?


Das ist ja jetzt Verleumdung. Merkel ist nicht behindert und Schäuble kein Millionär, der hat ja alles verpraßt. noseman
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Mario Hahna
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Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beiträge: 9607
Wohnort: München

Beitrag(#505423) Verfasst am: 22.06.2006, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Aus der Zone zu stammen ist keine Behinderung?
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Evilbert
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Anmeldungsdatum: 16.09.2003
Beiträge: 42408

Beitrag(#505434) Verfasst am: 22.06.2006, 20:34    Titel: Antworten mit Zitat

Thao hat folgendes geschrieben:
Aus der Zone zu stammen ist keine Behinderung?


Offenbar nicht. Es hat Angela janicht behindert, Karriere zu machen

Oder meinst Du die Schwabenzone? Also ich finde Schäuble spricht passabel hochdeutsch. Klinsmann übrigens auch. Und der macht derzeit seinen Job sogar anscheinend erfolgreich, im Gegensatz zum Vorgenannten, der hat noch nie was Gutes bewirkt.
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Mario Hahna
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Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beiträge: 9607
Wohnort: München

Beitrag(#505455) Verfasst am: 22.06.2006, 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Evilbert hat folgendes geschrieben:
Thao hat folgendes geschrieben:
Aus der Zone zu stammen ist keine Behinderung?


Offenbar nicht. Es hat Angela janicht behindert, Karriere zu machen


Auch Behinderte können Karriere machen.
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erebus
wandelndes Paradoxon



Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 998
Wohnort: ius talionis

Beitrag(#505532) Verfasst am: 22.06.2006, 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe, dass die Gewinner von Studiengebühren private FHs sein werden.

Die Differenz zwischen öffentlichen Gebühren (von vormals Null) und den Studiengebühren besagter Privat-FHs schwindet und somit entscheiden sich immer mehr zu gut ausgestatteten nicht-öffentlichen Lehranstalten.
Das hierunter alles leidet, das nicht auf Unternehmensinteressen ausgelegt ist, sollte klar sein.

Für Fächer wie VWL und BWL mag dies geeignet sein, doch dies bedeutet kurz über lang den Tod der sogenannten Orchideenfächer.


Und wer glaubt, dass Studiengebühren, selbst wenn sie zu 100% an die Unis fließen, die Finanzlage der Hochschulen verbessern können, irrt. Parallel werden staatliche "Zuschüsse" gesenkt, wohlmöglich ist die finanzielle Unterdeckung anschließend (nach Einführung von Studiengebühren) noch schlimmer.


Ach ja: Ein Vergleich ist kein Argument.
Wer auf die Gebühren in anderen Ländern verweist, versucht die Leute hinter's Licht zu führen.

Daher von mir eine populistische Forderung, welche kaum Auswirkungen auf die Finanzlage des Staates haben wird: Alle Parteimitglieder müssen, auf Grund ihrer Vorteile durch Vitamin B, eine Steuer von 0,75 € im Jahr zahlen. Die Bagatellgrenze für die Eintreibung entfällt in diesem Sonderfall.


Es grüßt
Erebus
_________________
Es reicht bereits den physikalischen Gesetzen und den biologischen Regeln zu unterliegen.
Wir brauchen keine gesellschaftlichen Zwänge, die uns letztendlich zerbrechen.
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Mario Hahna
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Anmeldungsdatum: 04.04.2005
Beiträge: 9607
Wohnort: München

Beitrag(#505567) Verfasst am: 22.06.2006, 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

erebus hat folgendes geschrieben:
Und wer glaubt, dass Studiengebühren, selbst wenn sie zu 100% an die Unis fließen, die Finanzlage der Hochschulen verbessern können, irrt. Parallel werden staatliche "Zuschüsse" gesenkt, wohlmöglich ist die finanzielle Unterdeckung anschließend (nach Einführung von Studiengebühren) noch schlimmer.


Richtig. Xamaxxx und unser Thorsten könnten tatsächlich Freunde werden. Es lebe Utopia.
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Xamanoth
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Anmeldungsdatum: 07.04.2006
Beiträge: 7962

Beitrag(#505576) Verfasst am: 22.06.2006, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

erebus hat folgendes geschrieben:
Ich sehe, dass die Gewinner von Studiengebühren private FHs sein werden.

Die Differenz zwischen öffentlichen Gebühren (von vormals Null) und den Studiengebühren besagter Privat-FHs schwindet und somit entscheiden sich immer mehr zu gut ausgestatteten nicht-öffentlichen Lehranstalten.
Das hierunter alles leidet, das nicht auf Unternehmensinteressen ausgelegt ist, sollte klar sein.
Für Fächer wie VWL und BWL mag dies geeignet sein, doch dies bedeutet kurz über lang den Tod der sogenannten Orchideenfächer.

Kapier ich nicht. Wenn es die weiterhin an den Unis gibt, und nicht an den FH-s - warum?
und die staatliche Finanzierung muss ja nciht aufhören.
Das FH-s stärker in Konkurrenz zu den Universitäten treten, ist doch ein Gewinn für beide Seiten.

Erebus hat folgendes geschrieben:
Und wer glaubt, dass Studiengebühren, selbst wenn sie zu 100% an die Unis fließen, die Finanzlage der Hochschulen verbessern können, irrt. Parallel werden staatliche "Zuschüsse" gesenkt, wohlmöglich ist die finanzielle Unterdeckung anschließend (nach Einführung von Studiengebühren) noch schlimmer.

Ist das ein Argument gegen Gebühren oder der Hinweiß auf einen zu bekämpfenden Missstand?


[quote="Erebus]Ach ja: Ein Vergleich ist kein Argument.
Wer auf die Gebühren in anderen Ländern verweist, versucht die Leute hinter's Licht zu führen.[/quote]
Ja. Aber nur, wenn die Situation nicht wirklich vergleichbar ist.

Erebus hat folgendes geschrieben:
Daher von mir eine populistische Forderung, welche kaum Auswirkungen auf die Finanzlage des Staates haben wird: Alle Parteimitglieder müssen, auf Grund ihrer Vorteile durch Vitamin B, eine Steuer von 0,75 € im Jahr zahlen. Die Bagatellgrenze für die Eintreibung entfällt in diesem Sonderfall.

Ich weiß zwar nicht, was das mit dem Thema zu tun hat, aber: warum nicht.
Obwohl das Engagement bestrafen hieße.

Thao hat folgendes geschrieben:
Richtig. Xamaxxx und unser Thorsten könnten tatsächlich Freunde werden. Es lebe Utopia.

Zu sagen, dass Studiengebühren nur sinnvoll und akzeptabel sind ,wenn gewisse Vorraussetzungen erfüllt sind, und vorher abgelehnt werden müssen, ist eine Utopie?
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erebus
wandelndes Paradoxon



Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 998
Wohnort: ius talionis

Beitrag(#506207) Verfasst am: 23.06.2006, 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
erebus hat folgendes geschrieben:
Ich sehe, dass die Gewinner von Studiengebühren private FHs sein werden.

Die Differenz zwischen öffentlichen Gebühren (von vormals Null) und den Studiengebühren besagter Privat-FHs schwindet und somit entscheiden sich immer mehr zu gut ausgestatteten nicht-öffentlichen Lehranstalten.
Das hierunter alles leidet, das nicht auf Unternehmensinteressen ausgelegt ist, sollte klar sein.
Für Fächer wie VWL und BWL mag dies geeignet sein, doch dies bedeutet kurz über lang den Tod der sogenannten Orchideenfächer.

Kapier ich nicht. Wenn es die weiterhin an den Unis gibt, und nicht an den FH-s - warum?
und die staatliche Finanzierung muss ja nciht aufhören.
Das FH-s stärker in Konkurrenz zu den Universitäten treten, ist doch ein Gewinn für beide Seiten.

Dir scheint die Unterteilung von Privat und Öffentlich nicht aufgefallen zu sein -
der Punkt ist, dass ich keine Privatuni in Deutschland kenne, aber sehe, wie stark so manche Privat-FH expandiert.
Durch die geringer werdenden Unterschiede, was das Finanzielle anbelangt, und die unveränderten Rahmenbedingungen (Ausstattung, bekannte Gastdozenten, uvm.) können die öffentlichen Hochschulen nur das Nachsehen haben.

Es ist ein großer Verlust für die Studenten,
ein großer Gewinn für die privaten FHs - über die öffentlichen Unis wage ich keine Prognose abzugeben (gehe aber davon aus, dass sich deren Lage nicht bessert und somit -relativ- schlechter dasteht)

Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Erebus hat folgendes geschrieben:
Und wer glaubt, dass Studiengebühren, selbst wenn sie zu 100% an die Unis fließen, die Finanzlage der Hochschulen verbessern können, irrt. Parallel werden staatliche "Zuschüsse" gesenkt, wohlmöglich ist die finanzielle Unterdeckung anschließend (nach Einführung von Studiengebühren) noch schlimmer.

Ist das ein Argument gegen Gebühren oder der Hinweiß auf einen zu bekämpfenden Missstand?

Wenn Gebühren, deren offiziell genannter Sinn, das Ziel haben Unis finanziell besser auszustatten,
dann ist es ein Argument.


Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Erebus hat folgendes geschrieben:
Ach ja: Ein Vergleich ist kein Argument.
Wer auf die Gebühren in anderen Ländern verweist, versucht die Leute hinter's Licht zu führen.

Ja. Aber nur, wenn die Situation nicht wirklich vergleichbar ist.

Nein, immer!
Ein Argument wäre "dieses mit uns vergleichbare Land hat Studiengebühren aus folgendem Grund eingeführt: [ARGUMENT]"
Es mag semantisch und kleinkarriert erscheinen, doch der alleinige Verweis auf andere Länder, und seien sie eine Paralellwelt, ist kein Argument.


Xamanoth hat folgendes geschrieben:
Thao hat folgendes geschrieben:
Richtig. Xamaxxx und unser Thorsten könnten tatsächlich Freunde werden. Es lebe Utopia.

Zu sagen, dass Studiengebühren nur sinnvoll und akzeptabel sind ,wenn gewisse Vorraussetzungen erfüllt sind, und vorher abgelehnt werden müssen, ist eine Utopie?

Studiengebühren an öffentlichen Unis und FHs sind für mich absolut falsch.
(wer zahlen will, soll etwas Privates besuchen)


Es grüßt
Erebus
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Es reicht bereits den physikalischen Gesetzen und den biologischen Regeln zu unterliegen.
Wir brauchen keine gesellschaftlichen Zwänge, die uns letztendlich zerbrechen.


Zuletzt bearbeitet von erebus am 25.06.2006, 23:38, insgesamt einmal bearbeitet
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obsessed
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Beitrag(#508261) Verfasst am: 25.06.2006, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth, glaubst du, dass durch Dein Studiengebührenmodell im Vergleich zu gar keinen Studiengebühren die Anzahl der Studenten gleich bleibt Frage


Und zu Deinem Wettbewerb: Schön, dass es für Dich nichts anderes als Geld auf der Welt gibt.
Das Bildungswesen sehe ich nach wie vor als schöne Sache an, die jeder, da sich auch jeder mitfinanziert, nutzen kann und sollte, die vergleichsweise idealistisch denkt, und nicht auf Geld-, sondern auf Wissensmaximierung primär ausgerichtet ist. Wenn die Unis Wettbewerb betreiben, gibt es wenige Augenblicke später keine Archäologie-, Philosophie-, oder Musikprofessoren mehr, schließlich bringen deren Forschungen kein Geld ein..
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Xamanoth
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Beitrag(#508272) Verfasst am: 25.06.2006, 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="obsessed"]Xamanoth, glaubst du, dass durch Dein Studiengebührenmodell im Vergleich zu gar keinen Studiengebühren die Anzahl der Studenten gleich bleibt Frage
Langfristig - ja. In einigen Jarhen würde man ds al Normalzustand sehen.


Zitat:
Und zu Deinem Wettbewerb: Schön, dass es für Dich nichts anderes als Geld auf der Welt gibt.

Nichts.sagend. kein. Argument. noch. nicht. mal. im. Ansatz.

Zitat:
Das Bildungswesen sehe ich nach wie vor als schöne Sache an, die jeder, da sich auch jeder mitfinanziert, nutzen kann und sollte, die vergleichsweise idealistisch denkt, und nicht auf Geld-, sondern auf Wissensmaximierung primär ausgerichtet ist. Wenn die Unis Wettbewerb betreiben, gibt es wenige Augenblicke später keine Archäologie-, Philosophie-, oder Musikprofessoren mehr, schließlich bringen deren Forschungen kein Geld ein..
Wettbewerb im Sinne von- die besten Unis ziehen am meisten Studenten an, und haben damit die größten Einnahmen.
An das Aussterben der "Orchideenfächer" glaube ich nicht, und wenn doch, kann man mit staatlichen Subventionen nachhelfen. Zudem muss es ja nciht jedes Fach an jeder Uni geben.
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obsessed
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Beitrag(#508278) Verfasst am: 25.06.2006, 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Xamanoth hat folgendes geschrieben:

Langfristig - ja. In einigen Jarhen würde man ds al Normalzustand sehen.



Aber "in einigen Jahren" wird der Prozentsatz der Studenten im Vergleich zur Bevölkerung (von dem Älterwerden der Gesellschaft mal abgesehen Mit den Augen rollen) um einiges geringer sein, glaube ich.
Und da ist es doch wohl scheissegal, ob das dann der Normalzustand ist, wenn nur noch wenige Leute studieren, wohl nicht der Sinn der Sache.
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Xamanoth
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Beitrag(#508282) Verfasst am: 25.06.2006, 21:23    Titel: Antworten mit Zitat

obsessed hat folgendes geschrieben:

Aber "in einigen Jahren" wird der Prozentsatz der Studenten im Vergleich zur Bevölkerung (von dem Älterwerden der Gesellschaft mal abgesehen Mit den Augen rollen) um einiges geringer sein, glaube ich.


Das glaube ich eben nicht.
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