Venezuela - Revival der Rätedemokratie
Wähle Beiträge von
# bis # FAQ
[/[Drucken]\]
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3 ... 9, 10, 11 ... 20, 21, 22  Weiter  :| |:
Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte

#271:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 04:13
    —
MadMagic hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
schtonk hat folgendes geschrieben:
MadMagic hat folgendes geschrieben:
[...]...indem Daniel Kriener die Sockenpuppe Juan Guaidó auf Geheiß des Außenministeriums persönlich hofierte...
[...]

Die wahre Sockenpuppe (nämlich die des angeblichen Sozialismus) heißt Maduro.
Ihn zu "hofieren" hätte dir besser gefallen?


O.k., Du ignorierst also genauso UN-Vereinbarungen, wenn es denn nicht so passt... Tolle Demokraten, tolle Humanisten, so ähnlich wie die damals beim Angriff auf Jugoslawien...

Musste ja sein, wegen menschlischem Elend und so...

Du glaubst wahrscheinlich tatsächlich Guaido würde als US-Verwalter den Venuzealanern eine Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse verschaffen Mr. Green

Seid ihr wirklich so blöd immer wieder auf dieselbe Masche reinzufallen oder habt ihr nur Angst Euer Weltbild erneuern zu müssen? Seid Ihr etwa einfach nur faule Säcke? Unfassbar irgendwie Traurig


Ich plädiere keinesfalls dafuer diesen Guaido als venezuelasnischen Präsidenten anzuerkennen, noch dafuer dass der Westen sich sonstwie einmischt. Es waere am Besten, wenn man es den Venezuelern selbst überlässt diesen volkswirtschaftlichen Vollversager Maduro mitsamt seiner Bande zu entsorgen und die Wirtschaft neu zu starten.

Aber ich weiss natuerlich nur zu gut, dass das nicht passieren wird.


Wenn wir den Venezuelern schon nicht direkt helfen koennen, dann sollten wir wenigstens so ehrlich sein und zugeben, was das Land nach 20 Jahren chavistischer Revolution dermassen tief in den Dreck geritten hat, damit man beim naechsten grossen Umverteilungsprojerkt nicht immer wieder die gleichen oekonomischen Anfängerfehler macht und einfach nur Kapital enteignet und verkonsumieren laesst und wenn das schliesslich alle ist die Schuld bei allem Möglichen sucht, bloss nicht bei den eigenen Rezepten aus der Mottenkiste von vor 150 Jahren, die mal wieder voraussehbar gescheitert sind.


Pfff... wenn, naja Illusion... die kapitalistischen Wertedemokratien ihre Unterwanderungen und Beeinflussungen unterlassen HÄTTEN (und das ist SOOOO harmlos ausgedrückt, dass ich über mich selbst gerade erstaunt bin Smilie ), wer weiß was die vielen schutzlosen Staaten- und Volksgemeinschaften eventuell geleistet hätten, von denen wir auch was hätten lernen können...


Das venezuelanische Modell ist nicht an "Unterwanderungen und Einmischungen" von aussen gescheitert, sondern an der eigenen Umnfaehigkeit den Menschen auch nur das Existenzminimum zu garantieren.

Dafuer, dass die Doppelzange aus staatlich fixierten Abnahmepreisen und staatlich garantierten Mindestlöhnen eine profitable Landwirtschaft unmöglich und so die Lebensmittelregale leer gemacht hat, koennen weder Donald Trump noch Daniel Kriener was, um mal ein Beispiel zu nennen. Da waren viele Jahre lang ökonomische Nieten und Spinner am Werk, deren Luftschloss nur ein hoher Ölpreis zeitweise ermoeglicht hat, der ihnen erlaubte das im Ausland einzukaufen, das sie aufgrund ihrer eigenen Dummheit nicht mehr im Inland produziert bekamen. Und jetzt, da der Ölpreis niedriger ist, bricht die morsche Bude einfach zusammen und die Menschen hungern.

#272:  Autor: MadMagic BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 04:27
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
[...] Da waren viele Jahre lang ökonomische Nieten und Spinner am Werk, deren Luftschloss nur ein hoher Ölpreis zeitweise ermoeglicht hat, der ihnen erlaubte das im Ausland einzukaufen, das sie aufgrund ihrer eigenen Dummheit nicht mehr im Inland produziert bekamen. Und jetzt, da der Ölpreis niedriger ist, bricht die morsche Bude einfach zusammen und die Menschen hungern.


Dennoch gelten die internationalen Gesetze... Wie Du sagst, das ist Sache der venezualinischen Bevölkerung.

#273:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 06:47
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
Es waere am Besten, wenn man es den Venezuelern selbst überlässt diesen volkswirtschaftlichen Vollversager Maduro mitsamt seiner Bande zu entsorgen und die Wirtschaft neu zu starten. Aber ich weiss natuerlich nur zu gut, dass das nicht passieren wird. 

Genau, das wird nicht passieren. Weder werden die Venezuelaner von sich aus Maduro beseitigen, noch werden die USA und andere Venezuela sich selbst überlassen. So gesehen: Müßige Diskussion, das Ganze hier.

#274:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 10:34
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.

#275:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 11:31
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.


Welche Diskussion erwartet ihr?

#276:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 11:42
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.


Welche Diskussion erwartet ihr?

Sehr glücklich Wenn Du mich jetzt nach Wünschen fragst:
Schön wäre ein mehr an eigenen Gedanken auch mit der Gefahr der Veränderung der eigenen Position regelmäßig neu gedacht.

Allerdings sollte als Hardwarevoraussetzung etwas mehr vorhanden sein als ein bisschen leicht gepressten Schnees.

#277:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 13:22
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.

Welche Diskussion erwartet ihr?

Ich gar keine.

#278:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 13:59
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.

Welche Diskussion erwartet ihr?

Ich gar keine.


Wenn du dir eine zum Thema Venezuela wünschen dürftest, wie sollte sie denn aussehen?

#279:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 17:11
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.

Welche Diskussion erwartet ihr?

Ich gar keine.


Wenn du dir eine zum Thema Venezuela wünschen dürftest, wie sollte sie denn aussehen?

Hübscher Versuch! Smilie

#280:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 17:58
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.

Welche Diskussion erwartet ihr?

Ich gar keine.


Wenn du dir eine zum Thema Venezuela wünschen dürftest, wie sollte sie denn aussehen?

Hübscher Versuch! Smilie


Nein, eine ehrliche Frage.

#281:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 18:12
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.

Welche Diskussion erwartet ihr?

Ich gar keine.


Wenn du dir eine zum Thema Venezuela wünschen dürftest, wie sollte sie denn aussehen?

Hübscher Versuch! Smilie


Nein, eine ehrliche Frage.

Ok, dann auch eine ehrliche Antwort. So wie die User hier nun mal snd, gibt es über dieses Thema (wie über viele andere auch) keine Diskussion, die ihren Zeitaufwand wert ist. Dafür sind die Vorstellungen der Beteiligten zu unterschiedlich, um es vorsichtig zu formulieren. Außerdem zeigt die Erfahrung, daß es nach kurzer Zeit ins Persönliche geht, und auch dazu habe ich keine Lust. Schließlich ändert es auch an der bedauerlichen Situation in Venezuela nichts. Was soll‘s also?

#282:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 19:02
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.


Welche Diskussion erwartet ihr?

Sehr glücklich Wenn Du mich jetzt nach Wünschen fragst:
Schön wäre ein mehr an eigenen Gedanken auch mit der Gefahr der Veränderung der eigenen Position regelmäßig neu gedacht.


Nur eigene Gedanken ohne hinreichendes Wissen über relevante Zusammenhänge bringt's leider auch nicht.

fwo hat folgendes geschrieben:
Allerdings sollte als Hardwarevoraussetzung etwas mehr vorhanden sein als ein bisschen leicht gepressten Schnees.


Meinst du den Bezug auf die UN oder was?

#283:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 20:45
    —
MadMagic hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
[...] Da waren viele Jahre lang ökonomische Nieten und Spinner am Werk, deren Luftschloss nur ein hoher Ölpreis zeitweise ermoeglicht hat, der ihnen erlaubte das im Ausland einzukaufen, das sie aufgrund ihrer eigenen Dummheit nicht mehr im Inland produziert bekamen. Und jetzt, da der Ölpreis niedriger ist, bricht die morsche Bude einfach zusammen und die Menschen hungern.


Dennoch gelten die internationalen Gesetze... Wie Du sagst, das ist Sache der venezualinischen Bevölkerung.


Ja. Da stimmen wir überein. Ich bin schon immer gegen Äußere Einmischung in Venezuela gewesen. Das kannst Du in diesem Thread nachlesen.

#284:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 20:48
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.


Welche Diskussion erwartet ihr?



Vielleicht eine, in der die Telefonnummer des Rekrutierungsbüros der Interbrigade "Che Guevara - Volkssolidarität mit Venezuela" sowie die Termine, zu denen man sich zum revolutionären Kampf einschiffen kann, bekanntgegeben werden? Sehr glücklich

#285:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 26.03.2019, 20:54
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.

Welche Diskussion erwartet ihr?

Ich gar keine.


Wenn du dir eine zum Thema Venezuela wünschen dürftest, wie sollte sie denn aussehen?


Das Einzige, was ich zur Zeit an realer Handlungsmöglichkeit sehe, ist Hilfe fuer die Opfer des gescheiterten chavistischen Experiments zu organisieren und zwar ausdrückliche solche ohne "strings attached". Z.B. humanitaere Hilfe fuer venezuelanische Fluechtlinge im Grenzgebiet zu Venezuela oder praktische Hilfe fuer venezuelanische Fluechtlinge um in unsere Laender zu gelangen, einschliesslich der Starthilfe, wenn sie bei uns angekommen sind.

Alles andere ist Sesselfurzerei, daran ändert auch Verbalradikalität nichts.

#286:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 00:04
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
Nur eigene Gedanken ohne hinreichendes Wissen über relevante Zusammenhänge bringt's leider auch nicht.

Wie schreibt doch Dietmar Dath: Besser Richtiges korrekt abgeschrieben als Falsches selbst zusammenfantasiert. Wenn ich mir User wie z.B. Schneemann, etc. ansehe, möchte ich das beinahe unterschreiben. Mr. Green

#287:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 11:27
    —
https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/fahrt-alle-zur-hoelle

Zitat:
Lange Zeit unterstützten linke Brigaden das chávistische Projekt. Dann gingen sie auf Distanz. Der Aktivist Jonas Holldack erklärt, was schiefgelaufen ist


Zitat:
Was ist schiefgelaufen?

Erst einmal ist es ja unglaublich gut gelaufen. Die Bolivarische Revolution baute auf einem solch riesigen Ressourcenreichtum auf wie kaum je eine andere Revolution. Man konnte zehn Jahre lang mit vollen Händen Geld ausgeben und eine progressive Sozialpolitik betreiben. Aber das Erdöl ist, wie man in Venezuela selbst sagt, Segen und Fluch zugleich. Als Chávez an die Macht kam, die OPEC wieder zu einem starken Block der erdölproduzierenden Länder zusammenschweißte, der Ölpreis nach oben schnellte – da gab es schlicht nicht die Notwendigkeit, nach anderen Einnahmequellen zu suchen oder ausreichend Geld beiseitezulegen; man hat stattdessen angefangen, gewisse Importe zu subventionieren und damit zum Beispiel die eh sehr kleinteilige heimische Landwirtschaft runtergewirtschaftet. Außerdem gab es durch die immensen Öl-Einnahmen große Korrpuptionsanreize.

#288:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 11:52
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Müßige Diskussion, das Ganze hier.

Ja, wie leider fast jede Diskussion hier.

Welche Diskussion erwartet ihr?

Ich gar keine.


Wenn du dir eine zum Thema Venezuela wünschen dürftest, wie sollte sie denn aussehen?

Hübscher Versuch! Smilie


Nein, eine ehrliche Frage.

Ok, dann auch eine ehrliche Antwort. So wie die User hier nun mal snd, gibt es über dieses Thema (wie über viele andere auch) keine Diskussion, die ihren Zeitaufwand wert ist. Dafür sind die Vorstellungen der Beteiligten zu unterschiedlich, um es vorsichtig zu formulieren. Außerdem zeigt die Erfahrung, daß es nach kurzer Zeit ins Persönliche geht, und auch dazu habe ich keine Lust. Schließlich ändert es auch an der bedauerlichen Situation in Venezuela nichts. Was soll‘s also?


Ich trage aus Diskussionen immer etwas heraus, allein weil man gezwungen ist, sich über das Thema zu informieren. Keine Diskussion in diesem Forum bewirkt wirklich etwas konkret, daher musst du dir die Frage stellen, warum du hier überhaupt mitschreibst.

#289:  Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 12:04
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Keine Diskussion in diesem Forum bewirkt wirklich etwas konkret, daher musst du dir die Frage stellen, warum du hier überhaupt mitschreibst.

Non sequitur, möchte ich sprechen. Vor allen Dingen lese ich hier, was andere schreiben, und habe dabei auch schon viel Interessantes gefunden. Schreiben tue ich nur, wenn mir danach ist, und leider sind die meisten Threads und Posts nicht danach. Und schließlich: müssen tue ich gar nichts, jeden falls nicht hier. Ich bleibe hier so lange angemeldet, bis ich keine Lust mehr habe, oder mich jemand rausschmeißt.

#290:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 12:53
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/fahrt-alle-zur-hoelle

Zitat:
Lange Zeit unterstützten linke Brigaden das chávistische Projekt. Dann gingen sie auf Distanz. Der Aktivist Jonas Holldack erklärt, was schiefgelaufen ist


Zitat:
Was ist schiefgelaufen?

Erst einmal ist es ja unglaublich gut gelaufen. Die Bolivarische Revolution baute auf einem solch riesigen Ressourcenreichtum auf wie kaum je eine andere Revolution. Man konnte zehn Jahre lang mit vollen Händen Geld ausgeben und eine progressive Sozialpolitik betreiben. Aber das Erdöl ist, wie man in Venezuela selbst sagt, Segen und Fluch zugleich. Als Chávez an die Macht kam, die OPEC wieder zu einem starken Block der erdölproduzierenden Länder zusammenschweißte, der Ölpreis nach oben schnellte – da gab es schlicht nicht die Notwendigkeit, nach anderen Einnahmequellen zu suchen oder ausreichend Geld beiseitezulegen; man hat stattdessen angefangen, gewisse Importe zu subventionieren und damit zum Beispiel die eh sehr kleinteilige heimische Landwirtschaft runtergewirtschaftet. Außerdem gab es durch die immensen Öl-Einnahmen große Korrpuptionsanreize.

Das erklärt einiges.
Man muss sich schon wundern, wie die es fertigbringen, auf dem grössten Ölfass der Welt zu sitzen und trotzdem pleite zu sein.
Der pöse Westen kann daran kaum schuld sein, wenn Sozis mal wieder nicht mit Geld umgehen können.
Überhaupt ist es erstaunlich, dass ausgerechnet Vertreter des Marxismus, also einer Weltanschauung,
die sich so viel auf ihre Wissenschaftlichkeit einbildet, im RL so simple Dinge wie die Schmidt'sche Ungleichung nicht behirnen.

#291:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 12:55
    —
Marcellinus hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Keine Diskussion in diesem Forum bewirkt wirklich etwas konkret, daher musst du dir die Frage stellen, warum du hier überhaupt mitschreibst.

Non sequitur, möchte ich sprechen. Vor allen Dingen lese ich hier, was andere schreiben, und habe dabei auch schon viel Interessantes gefunden. Schreiben tue ich nur, wenn mir danach ist, und leider sind die meisten Threads und Posts nicht danach. Und schließlich: müssen tue ich gar nichts, jeden falls nicht hier. Ich bleibe hier so lange angemeldet, bis ich keine Lust mehr habe, oder mich jemand rausschmeißt.


Was es also soll, hast du damit ja doch beantwortet. Smilie

#292:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 13:45
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/fahrt-alle-zur-hoelle

Zitat:
Lange Zeit unterstützten linke Brigaden das chávistische Projekt. Dann gingen sie auf Distanz. Der Aktivist Jonas Holldack erklärt, was schiefgelaufen ist


Zitat:
Was ist schiefgelaufen?

Erst einmal ist es ja unglaublich gut gelaufen. Die Bolivarische Revolution baute auf einem solch riesigen Ressourcenreichtum auf wie kaum je eine andere Revolution. Man konnte zehn Jahre lang mit vollen Händen Geld ausgeben und eine progressive Sozialpolitik betreiben. Aber das Erdöl ist, wie man in Venezuela selbst sagt, Segen und Fluch zugleich. Als Chávez an die Macht kam, die OPEC wieder zu einem starken Block der erdölproduzierenden Länder zusammenschweißte, der Ölpreis nach oben schnellte – da gab es schlicht nicht die Notwendigkeit, nach anderen Einnahmequellen zu suchen oder ausreichend Geld beiseitezulegen; man hat stattdessen angefangen, gewisse Importe zu subventionieren und damit zum Beispiel die eh sehr kleinteilige heimische Landwirtschaft runtergewirtschaftet. Außerdem gab es durch die immensen Öl-Einnahmen große Korrpuptionsanreize.

Das erklärt einiges.
Man muss sich schon wundern, wie die es fertigbringen, auf dem grössten Ölfass der Welt zu sitzen und trotzdem pleite zu sein.
Der pöse Westen kann daran kaum schuld sein, wenn Sozis mal wieder nicht mit Geld umgehen können.
Überhaupt ist es erstaunlich, dass ausgerechnet Vertreter des Marxismus, also einer Weltanschauung,
die sich so viel auf ihre Wissenschaftlichkeit einbildet, im RL so simple Dinge wie die Schmidt'sche Ungleichung nicht behirnen.


Ich gehöre nicht zu denjenigen, die das offensichtliche Scheitern der venezolanischen Wirtschaft dem Westen anlasten. Das überlass ich Verschwörungswissenschaftlern - auch wenn natürlich politisch-ökonomische Interessen des Westens eine Rolle spielen, die sind aber eher nachrangig. Wenn das schon lange ölreiche Venezuela es nicht geschafft hat, eine soziale Revolution zu verhindern, verwundert das aber schon. Was Venezuela und allen südamerikanischen Staaten fehlt, sind stabile staatliche Strukturen. Grassierende Korruption und Armut gibt es genauso in Nigeria, das nicht unter dem Verdacht steht, sozialistisch zu sein. Es waren eher zu wenige Marxisten am Werk als zu viele. Kluge Marxisten wie Skeptiker würden auf eine Diversifizerung der Wirtschaft drängen, genauso wie ordinäre Marktwirtschaftler. zwinkern

Zu dem Gedanken habe ich einen Artikel aus der Welt gefunden:
https://www.welt.de/wirtschaft/article188695471/Venezuela-Warum-das-Land-trotz-Erdoel-so-arm-ist.html

#293:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 15:01
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/fahrt-alle-zur-hoelle

Zitat:
Lange Zeit unterstützten linke Brigaden das chávistische Projekt. Dann gingen sie auf Distanz. Der Aktivist Jonas Holldack erklärt, was schiefgelaufen ist


Zitat:
Was ist schiefgelaufen?

Erst einmal ist es ja unglaublich gut gelaufen. Die Bolivarische Revolution baute auf einem solch riesigen Ressourcenreichtum auf wie kaum je eine andere Revolution. Man konnte zehn Jahre lang mit vollen Händen Geld ausgeben und eine progressive Sozialpolitik betreiben. Aber das Erdöl ist, wie man in Venezuela selbst sagt, Segen und Fluch zugleich. Als Chávez an die Macht kam, die OPEC wieder zu einem starken Block der erdölproduzierenden Länder zusammenschweißte, der Ölpreis nach oben schnellte – da gab es schlicht nicht die Notwendigkeit, nach anderen Einnahmequellen zu suchen oder ausreichend Geld beiseitezulegen; man hat stattdessen angefangen, gewisse Importe zu subventionieren und damit zum Beispiel die eh sehr kleinteilige heimische Landwirtschaft runtergewirtschaftet. Außerdem gab es durch die immensen Öl-Einnahmen große Korrpuptionsanreize.

Das erklärt einiges.
Man muss sich schon wundern, wie die es fertigbringen, auf dem grössten Ölfass der Welt zu sitzen und trotzdem pleite zu sein.
Der pöse Westen kann daran kaum schuld sein, wenn Sozis mal wieder nicht mit Geld umgehen können.
Überhaupt ist es erstaunlich, dass ausgerechnet Vertreter des Marxismus, also einer Weltanschauung,
die sich so viel auf ihre Wissenschaftlichkeit einbildet, im RL so simple Dinge wie die Schmidt'sche Ungleichung nicht behirnen.


Ich gehöre nicht zu denjenigen, die das offensichtliche Scheitern der venezolanischen Wirtschaft dem Westen anlasten. Das überlass ich Verschwörungswissenschaftlern - auch wenn natürlich politisch-ökonomische Interessen des Westens eine Rolle spielen, die sind aber eher nachrangig. Wenn das schon lange ölreiche Venezuela es nicht geschafft hat, eine soziale Revolution zu verhindern, verwundert das aber schon. Was Venezuela und allen südamerikanischen Staaten fehlt, sind stabile staatliche Strukturen. Grassierende Korruption und Armut gibt es genauso in Nigeria, das nicht unter dem Verdacht steht, sozialistisch zu sein. Es waren eher zu wenige Marxisten am Werk als zu viele. Kluge Marxisten wie Skeptiker würden auf eine Diversifizerung der Wirtschaft drängen, genauso wie ordinäre Marktwirtschaftler. zwinkern

Zu dem Gedanken habe ich einen Artikel aus der Welt gefunden:
https://www.welt.de/wirtschaft/article188695471/Venezuela-Warum-das-Land-trotz-Erdoel-so-arm-ist.html


Ich glaube "kluge Marxisten wie Skeptiker" haette es frueher oder spaeter in Resignation und Zynismus getrieben, weil letztlich jedes marxistische Regime von Anfang an unter dem Druck der Erwartungen der eigenen Machtbasis steht die Lebensbedingungen der bisher so krass Benachteiligten moeglichst schnell und weitreichend zu verbessern. Teure aber notwendige Massnahmen zur Zukunftsvorsorge bleiben da schnell auf der Strecke. Die dafuer benötigten Mittel werden zu leicht zur Finanzierung aufwendiger Sozialprogramme umgeleitet, die die Popularität der Fuehrung unter ihrer Machtbasis schnell steigern koennen. Notwendige Investitionen, die benötigt werden um auch in 10 oder 20 Jahren noch ueber eine funktionsfähige Wirtschaft zu verfügen, haben diesen Effekt nicht und werden bald als entbehrlich und zweit- oder drittrangig angesehen. Dies wird auch dadurch verstärkt, dass durch die Ineffizienzen, die ein nichtmarktwirtschaftliches System zwangsläufig aufweist, immer neue Löcher in der Produktion aufgerissen werden, die man durch Plünderung des Kapitalstocks der Wirtschaft um die fehlenden Waren im Ausland zukaufen zu koennen immer öfter stopfen muss um die Regale halbwegs voll und so das Volk bei sozialistischer Laune zu halten. Daran kann auch ein vorausschauender Skeptiker nichts aendern. Auf den will und wird niemand hoeren.

Letztlich ist der Weg in die finale Systemkrise vorgezeichnet und im marxistischen System selbst angelegt. Durch die Ueberbetonung der vorgeblichen Interessen einer einzigen Klasse und diese Klasse will nun mal vor allem hier und heute konsumieren. Alles andere tritt da in den Hintergrund.

#294:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 15:46
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/fahrt-alle-zur-hoelle

Zitat:
Lange Zeit unterstützten linke Brigaden das chávistische Projekt. Dann gingen sie auf Distanz. Der Aktivist Jonas Holldack erklärt, was schiefgelaufen ist


Zitat:
Was ist schiefgelaufen?

Erst einmal ist es ja unglaublich gut gelaufen. Die Bolivarische Revolution baute auf einem solch riesigen Ressourcenreichtum auf wie kaum je eine andere Revolution. Man konnte zehn Jahre lang mit vollen Händen Geld ausgeben und eine progressive Sozialpolitik betreiben. Aber das Erdöl ist, wie man in Venezuela selbst sagt, Segen und Fluch zugleich. Als Chávez an die Macht kam, die OPEC wieder zu einem starken Block der erdölproduzierenden Länder zusammenschweißte, der Ölpreis nach oben schnellte – da gab es schlicht nicht die Notwendigkeit, nach anderen Einnahmequellen zu suchen oder ausreichend Geld beiseitezulegen; man hat stattdessen angefangen, gewisse Importe zu subventionieren und damit zum Beispiel die eh sehr kleinteilige heimische Landwirtschaft runtergewirtschaftet. Außerdem gab es durch die immensen Öl-Einnahmen große Korrpuptionsanreize.

Das erklärt einiges.
Man muss sich schon wundern, wie die es fertigbringen, auf dem grössten Ölfass der Welt zu sitzen und trotzdem pleite zu sein.
Der pöse Westen kann daran kaum schuld sein, wenn Sozis mal wieder nicht mit Geld umgehen können.
Überhaupt ist es erstaunlich, dass ausgerechnet Vertreter des Marxismus, also einer Weltanschauung,
die sich so viel auf ihre Wissenschaftlichkeit einbildet, im RL so simple Dinge wie die Schmidt'sche Ungleichung nicht behirnen.


Ich gehöre nicht zu denjenigen, die das offensichtliche Scheitern der venezolanischen Wirtschaft dem Westen anlasten. Das überlass ich Verschwörungswissenschaftlern - auch wenn natürlich politisch-ökonomische Interessen des Westens eine Rolle spielen, die sind aber eher nachrangig. Wenn das schon lange ölreiche Venezuela es nicht geschafft hat, eine soziale Revolution zu verhindern, verwundert das aber schon. Was Venezuela und allen südamerikanischen Staaten fehlt, sind stabile staatliche Strukturen. Grassierende Korruption und Armut gibt es genauso in Nigeria, das nicht unter dem Verdacht steht, sozialistisch zu sein. Es waren eher zu wenige Marxisten am Werk als zu viele. Kluge Marxisten wie Skeptiker würden auf eine Diversifizerung der Wirtschaft drängen, genauso wie ordinäre Marktwirtschaftler. zwinkern

Zu dem Gedanken habe ich einen Artikel aus der Welt gefunden:
https://www.welt.de/wirtschaft/article188695471/Venezuela-Warum-das-Land-trotz-Erdoel-so-arm-ist.html


Ich glaube "kluge Marxisten wie Skeptiker" haette es frueher oder spaeter in Resignation und Zynismus getrieben, weil letztlich jedes marxistische Regime von Anfang an unter dem Druck der Erwartungen der eigenen Machtbasis steht die Lebensbedingungen der bisher so krass Benachteiligten moeglichst schnell und weitreichend zu verbessern. Teure aber notwendige Massnahmen zur Zukunftsvorsorge bleiben da schnell auf der Strecke. Die dafuer benötigten Mittel werden zu leicht zur Finanzierung aufwendiger Sozialprogramme umgeleitet, die die Popularität der Fuehrung unter ihrer Machtbasis schnell steigern koennen. Notwendige Investitionen, die benötigt werden um auch in 10 oder 20 Jahren noch ueber eine funktionsfähige Wirtschaft zu verfügen, haben diesen Effekt nicht und werden bald als entbehrlich und zweit- oder drittrangig angesehen. Dies wird auch dadurch verstärkt, dass durch die Ineffizienzen, die ein nichtmarktwirtschaftliches System zwangsläufig aufweist, immer neue Löcher in der Produktion aufgerissen werden, die man durch Plünderung des Kapitalstocks der Wirtschaft um die fehlenden Waren im Ausland zukaufen zu koennen immer öfter stopfen muss um die Regale halbwegs voll und so das Volk bei sozialistischer Laune zu halten. Daran kann auch ein vorausschauender Skeptiker nichts aendern. Auf den will und wird niemand hoeren.

Letztlich ist der Weg in die finale Systemkrise vorgezeichnet und im marxistischen System selbst angelegt. Durch die Ueberbetonung der vorgeblichen Interessen einer einzigen Klasse und diese Klasse will nun mal vor allem hier und heute konsumieren. Alles andere tritt da in den Hintergrund.


Wie sah es denn in Venezuela vor der chavistischen Machtübernahme aus? Da waren alle Venezolaner in kapitalistischer Laune und lebten glücklich und in Wohlstand? Die demokratisch-kapitalistischen Regierungen machten dieselben Fehler wie die Chavisten, Venezuela war in den 80ern auch schon mal bankrott.

#295:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 16:03
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/fahrt-alle-zur-hoelle

Zitat:
Lange Zeit unterstützten linke Brigaden das chávistische Projekt. Dann gingen sie auf Distanz. Der Aktivist Jonas Holldack erklärt, was schiefgelaufen ist


Zitat:
Was ist schiefgelaufen?

Erst einmal ist es ja unglaublich gut gelaufen. Die Bolivarische Revolution baute auf einem solch riesigen Ressourcenreichtum auf wie kaum je eine andere Revolution. Man konnte zehn Jahre lang mit vollen Händen Geld ausgeben und eine progressive Sozialpolitik betreiben. Aber das Erdöl ist, wie man in Venezuela selbst sagt, Segen und Fluch zugleich. Als Chávez an die Macht kam, die OPEC wieder zu einem starken Block der erdölproduzierenden Länder zusammenschweißte, der Ölpreis nach oben schnellte – da gab es schlicht nicht die Notwendigkeit, nach anderen Einnahmequellen zu suchen oder ausreichend Geld beiseitezulegen; man hat stattdessen angefangen, gewisse Importe zu subventionieren und damit zum Beispiel die eh sehr kleinteilige heimische Landwirtschaft runtergewirtschaftet. Außerdem gab es durch die immensen Öl-Einnahmen große Korrpuptionsanreize.

Das erklärt einiges.
Man muss sich schon wundern, wie die es fertigbringen, auf dem grössten Ölfass der Welt zu sitzen und trotzdem pleite zu sein.
Der pöse Westen kann daran kaum schuld sein, wenn Sozis mal wieder nicht mit Geld umgehen können.
Überhaupt ist es erstaunlich, dass ausgerechnet Vertreter des Marxismus, also einer Weltanschauung,
die sich so viel auf ihre Wissenschaftlichkeit einbildet, im RL so simple Dinge wie die Schmidt'sche Ungleichung nicht behirnen.


Ich gehöre nicht zu denjenigen, die das offensichtliche Scheitern der venezolanischen Wirtschaft dem Westen anlasten. Das überlass ich Verschwörungswissenschaftlern - auch wenn natürlich politisch-ökonomische Interessen des Westens eine Rolle spielen, die sind aber eher nachrangig. Wenn das schon lange ölreiche Venezuela es nicht geschafft hat, eine soziale Revolution zu verhindern, verwundert das aber schon. Was Venezuela und allen südamerikanischen Staaten fehlt, sind stabile staatliche Strukturen. Grassierende Korruption und Armut gibt es genauso in Nigeria, das nicht unter dem Verdacht steht, sozialistisch zu sein. Es waren eher zu wenige Marxisten am Werk als zu viele. Kluge Marxisten wie Skeptiker würden auf eine Diversifizerung der Wirtschaft drängen, genauso wie ordinäre Marktwirtschaftler. zwinkern

Zu dem Gedanken habe ich einen Artikel aus der Welt gefunden:
https://www.welt.de/wirtschaft/article188695471/Venezuela-Warum-das-Land-trotz-Erdoel-so-arm-ist.html


Ich glaube "kluge Marxisten wie Skeptiker" haette es frueher oder spaeter in Resignation und Zynismus getrieben, weil letztlich jedes marxistische Regime von Anfang an unter dem Druck der Erwartungen der eigenen Machtbasis steht die Lebensbedingungen der bisher so krass Benachteiligten moeglichst schnell und weitreichend zu verbessern. Teure aber notwendige Massnahmen zur Zukunftsvorsorge bleiben da schnell auf der Strecke. Die dafuer benötigten Mittel werden zu leicht zur Finanzierung aufwendiger Sozialprogramme umgeleitet, die die Popularität der Fuehrung unter ihrer Machtbasis schnell steigern koennen. Notwendige Investitionen, die benötigt werden um auch in 10 oder 20 Jahren noch ueber eine funktionsfähige Wirtschaft zu verfügen, haben diesen Effekt nicht und werden bald als entbehrlich und zweit- oder drittrangig angesehen. Dies wird auch dadurch verstärkt, dass durch die Ineffizienzen, die ein nichtmarktwirtschaftliches System zwangsläufig aufweist, immer neue Löcher in der Produktion aufgerissen werden, die man durch Plünderung des Kapitalstocks der Wirtschaft um die fehlenden Waren im Ausland zukaufen zu koennen immer öfter stopfen muss um die Regale halbwegs voll und so das Volk bei sozialistischer Laune zu halten. Daran kann auch ein vorausschauender Skeptiker nichts aendern. Auf den will und wird niemand hoeren.

Letztlich ist der Weg in die finale Systemkrise vorgezeichnet und im marxistischen System selbst angelegt. Durch die Ueberbetonung der vorgeblichen Interessen einer einzigen Klasse und diese Klasse will nun mal vor allem hier und heute konsumieren. Alles andere tritt da in den Hintergrund.


Wie sah es denn in Venezuela vor der chavistischen Machtübernahme aus? Da waren alle Venezolaner in kapitalistischer Laune und lebten glücklich und in Wohlstand? Die demokratisch-kapitalistischen Regierungen machten dieselben Fehler wie die Chavisten, Venezuela war in den 80ern auch schon mal bankrott.


Wer behauptet denn sowas? Ich waere der Letzte, der die Verhältnisse in Venezuela vor Chavez verteidigen wuerde. Ich stelle bloss fest, dass unter Chavez/Maduro letztlich alles nur noch schlimmer geworden ist und trauere der Chance auf eine gerechtere Gesellschaft nach, die hier aus Unwissenheit und Dummheit verschenkt wurde.

#296:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 16:40
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/fahrt-alle-zur-hoelle

Zitat:
Lange Zeit unterstützten linke Brigaden das chávistische Projekt. Dann gingen sie auf Distanz. Der Aktivist Jonas Holldack erklärt, was schiefgelaufen ist


Zitat:
Was ist schiefgelaufen?

Erst einmal ist es ja unglaublich gut gelaufen. Die Bolivarische Revolution baute auf einem solch riesigen Ressourcenreichtum auf wie kaum je eine andere Revolution. Man konnte zehn Jahre lang mit vollen Händen Geld ausgeben und eine progressive Sozialpolitik betreiben. Aber das Erdöl ist, wie man in Venezuela selbst sagt, Segen und Fluch zugleich. Als Chávez an die Macht kam, die OPEC wieder zu einem starken Block der erdölproduzierenden Länder zusammenschweißte, der Ölpreis nach oben schnellte – da gab es schlicht nicht die Notwendigkeit, nach anderen Einnahmequellen zu suchen oder ausreichend Geld beiseitezulegen; man hat stattdessen angefangen, gewisse Importe zu subventionieren und damit zum Beispiel die eh sehr kleinteilige heimische Landwirtschaft runtergewirtschaftet. Außerdem gab es durch die immensen Öl-Einnahmen große Korrpuptionsanreize.

Das erklärt einiges.
Man muss sich schon wundern, wie die es fertigbringen, auf dem grössten Ölfass der Welt zu sitzen und trotzdem pleite zu sein.
Der pöse Westen kann daran kaum schuld sein, wenn Sozis mal wieder nicht mit Geld umgehen können.
Überhaupt ist es erstaunlich, dass ausgerechnet Vertreter des Marxismus, also einer Weltanschauung,
die sich so viel auf ihre Wissenschaftlichkeit einbildet, im RL so simple Dinge wie die Schmidt'sche Ungleichung nicht behirnen.


Ich gehöre nicht zu denjenigen, die das offensichtliche Scheitern der venezolanischen Wirtschaft dem Westen anlasten. Das überlass ich Verschwörungswissenschaftlern - auch wenn natürlich politisch-ökonomische Interessen des Westens eine Rolle spielen, die sind aber eher nachrangig. Wenn das schon lange ölreiche Venezuela es nicht geschafft hat, eine soziale Revolution zu verhindern, verwundert das aber schon. Was Venezuela und allen südamerikanischen Staaten fehlt, sind stabile staatliche Strukturen. Grassierende Korruption und Armut gibt es genauso in Nigeria, das nicht unter dem Verdacht steht, sozialistisch zu sein. Es waren eher zu wenige Marxisten am Werk als zu viele. Kluge Marxisten wie Skeptiker würden auf eine Diversifizerung der Wirtschaft drängen, genauso wie ordinäre Marktwirtschaftler. zwinkern

Zu dem Gedanken habe ich einen Artikel aus der Welt gefunden:
https://www.welt.de/wirtschaft/article188695471/Venezuela-Warum-das-Land-trotz-Erdoel-so-arm-ist.html


Ich glaube "kluge Marxisten wie Skeptiker" haette es frueher oder spaeter in Resignation und Zynismus getrieben, weil letztlich jedes marxistische Regime von Anfang an unter dem Druck der Erwartungen der eigenen Machtbasis steht die Lebensbedingungen der bisher so krass Benachteiligten moeglichst schnell und weitreichend zu verbessern. Teure aber notwendige Massnahmen zur Zukunftsvorsorge bleiben da schnell auf der Strecke. Die dafuer benötigten Mittel werden zu leicht zur Finanzierung aufwendiger Sozialprogramme umgeleitet, die die Popularität der Fuehrung unter ihrer Machtbasis schnell steigern koennen. Notwendige Investitionen, die benötigt werden um auch in 10 oder 20 Jahren noch ueber eine funktionsfähige Wirtschaft zu verfügen, haben diesen Effekt nicht und werden bald als entbehrlich und zweit- oder drittrangig angesehen. Dies wird auch dadurch verstärkt, dass durch die Ineffizienzen, die ein nichtmarktwirtschaftliches System zwangsläufig aufweist, immer neue Löcher in der Produktion aufgerissen werden, die man durch Plünderung des Kapitalstocks der Wirtschaft um die fehlenden Waren im Ausland zukaufen zu koennen immer öfter stopfen muss um die Regale halbwegs voll und so das Volk bei sozialistischer Laune zu halten. Daran kann auch ein vorausschauender Skeptiker nichts aendern. Auf den will und wird niemand hoeren.

Letztlich ist der Weg in die finale Systemkrise vorgezeichnet und im marxistischen System selbst angelegt. Durch die Ueberbetonung der vorgeblichen Interessen einer einzigen Klasse und diese Klasse will nun mal vor allem hier und heute konsumieren. Alles andere tritt da in den Hintergrund.


Wie sah es denn in Venezuela vor der chavistischen Machtübernahme aus? Da waren alle Venezolaner in kapitalistischer Laune und lebten glücklich und in Wohlstand? Die demokratisch-kapitalistischen Regierungen machten dieselben Fehler wie die Chavisten, Venezuela war in den 80ern auch schon mal bankrott.


Wer behauptet denn sowas? Ich waere der Letzte, der die Verhältnisse in Venezuela vor Chavez verteidigen wuerde. Ich stelle bloss fest, dass unter Chavez/Maduro letztlich alles nur noch schlimmer geworden ist und trauere der Chance auf eine gerechtere Gesellschaft nach, die hier aus Unwissenheit und Dummheit verschenkt wurde.


Nein. Es wurde für ein Großteil der Armen tatsächlich besser, und das hätte auch die chavistische Regierung fortführen können, wenn sie sinnvolle wirtschaftliche Entscheidungen getroffen hätte, die auch eine kommunistische Regierung politisch vertretbar waren. Bei Maduro bin ich mir nicht sicher.

#297:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 17:06
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
https://www.freitag.de/autoren/sebastianpuschner/fahrt-alle-zur-hoelle

Zitat:
Lange Zeit unterstützten linke Brigaden das chávistische Projekt. Dann gingen sie auf Distanz. Der Aktivist Jonas Holldack erklärt, was schiefgelaufen ist


Zitat:
Was ist schiefgelaufen?

Erst einmal ist es ja unglaublich gut gelaufen. Die Bolivarische Revolution baute auf einem solch riesigen Ressourcenreichtum auf wie kaum je eine andere Revolution. Man konnte zehn Jahre lang mit vollen Händen Geld ausgeben und eine progressive Sozialpolitik betreiben. Aber das Erdöl ist, wie man in Venezuela selbst sagt, Segen und Fluch zugleich. Als Chávez an die Macht kam, die OPEC wieder zu einem starken Block der erdölproduzierenden Länder zusammenschweißte, der Ölpreis nach oben schnellte – da gab es schlicht nicht die Notwendigkeit, nach anderen Einnahmequellen zu suchen oder ausreichend Geld beiseitezulegen; man hat stattdessen angefangen, gewisse Importe zu subventionieren und damit zum Beispiel die eh sehr kleinteilige heimische Landwirtschaft runtergewirtschaftet. Außerdem gab es durch die immensen Öl-Einnahmen große Korrpuptionsanreize.

Das erklärt einiges.
Man muss sich schon wundern, wie die es fertigbringen, auf dem grössten Ölfass der Welt zu sitzen und trotzdem pleite zu sein.
Der pöse Westen kann daran kaum schuld sein, wenn Sozis mal wieder nicht mit Geld umgehen können.
Überhaupt ist es erstaunlich, dass ausgerechnet Vertreter des Marxismus, also einer Weltanschauung,
die sich so viel auf ihre Wissenschaftlichkeit einbildet, im RL so simple Dinge wie die Schmidt'sche Ungleichung nicht behirnen.


Ich gehöre nicht zu denjenigen, die das offensichtliche Scheitern der venezolanischen Wirtschaft dem Westen anlasten. Das überlass ich Verschwörungswissenschaftlern - auch wenn natürlich politisch-ökonomische Interessen des Westens eine Rolle spielen, die sind aber eher nachrangig. Wenn das schon lange ölreiche Venezuela es nicht geschafft hat, eine soziale Revolution zu verhindern, verwundert das aber schon. Was Venezuela und allen südamerikanischen Staaten fehlt, sind stabile staatliche Strukturen. Grassierende Korruption und Armut gibt es genauso in Nigeria, das nicht unter dem Verdacht steht, sozialistisch zu sein. Es waren eher zu wenige Marxisten am Werk als zu viele. Kluge Marxisten wie Skeptiker würden auf eine Diversifizerung der Wirtschaft drängen, genauso wie ordinäre Marktwirtschaftler. zwinkern

Zu dem Gedanken habe ich einen Artikel aus der Welt gefunden:
https://www.welt.de/wirtschaft/article188695471/Venezuela-Warum-das-Land-trotz-Erdoel-so-arm-ist.html


Ich glaube "kluge Marxisten wie Skeptiker" haette es frueher oder spaeter in Resignation und Zynismus getrieben, weil letztlich jedes marxistische Regime von Anfang an unter dem Druck der Erwartungen der eigenen Machtbasis steht die Lebensbedingungen der bisher so krass Benachteiligten moeglichst schnell und weitreichend zu verbessern. Teure aber notwendige Massnahmen zur Zukunftsvorsorge bleiben da schnell auf der Strecke. Die dafuer benötigten Mittel werden zu leicht zur Finanzierung aufwendiger Sozialprogramme umgeleitet, die die Popularität der Fuehrung unter ihrer Machtbasis schnell steigern koennen. Notwendige Investitionen, die benötigt werden um auch in 10 oder 20 Jahren noch ueber eine funktionsfähige Wirtschaft zu verfügen, haben diesen Effekt nicht und werden bald als entbehrlich und zweit- oder drittrangig angesehen. Dies wird auch dadurch verstärkt, dass durch die Ineffizienzen, die ein nichtmarktwirtschaftliches System zwangsläufig aufweist, immer neue Löcher in der Produktion aufgerissen werden, die man durch Plünderung des Kapitalstocks der Wirtschaft um die fehlenden Waren im Ausland zukaufen zu koennen immer öfter stopfen muss um die Regale halbwegs voll und so das Volk bei sozialistischer Laune zu halten. Daran kann auch ein vorausschauender Skeptiker nichts aendern. Auf den will und wird niemand hoeren.

Letztlich ist der Weg in die finale Systemkrise vorgezeichnet und im marxistischen System selbst angelegt. Durch die Ueberbetonung der vorgeblichen Interessen einer einzigen Klasse und diese Klasse will nun mal vor allem hier und heute konsumieren. Alles andere tritt da in den Hintergrund.


Wie sah es denn in Venezuela vor der chavistischen Machtübernahme aus? Da waren alle Venezolaner in kapitalistischer Laune und lebten glücklich und in Wohlstand? Die demokratisch-kapitalistischen Regierungen machten dieselben Fehler wie die Chavisten, Venezuela war in den 80ern auch schon mal bankrott.


Wer behauptet denn sowas? Ich waere der Letzte, der die Verhältnisse in Venezuela vor Chavez verteidigen wuerde. Ich stelle bloss fest, dass unter Chavez/Maduro letztlich alles nur noch schlimmer geworden ist und trauere der Chance auf eine gerechtere Gesellschaft nach, die hier aus Unwissenheit und Dummheit verschenkt wurde.


Nein. Es wurde für ein Großteil der Armen tatsächlich besser, und das hätte auch die chavistische Regierung fortführen können, wenn sie sinnvolle wirtschaftliche Entscheidungen getroffen hätte, die auch eine kommunistische Regierung politisch vertretbar waren. Bei Maduro bin ich mir nicht sicher.


Jo, solange noch Substanz zum Verfruehstuecken da war. Das war aber natuerlich nicht nachhaltig. Jetzt ist die Situation der Menschen in Venezuela allerdings schlechter als vor der Chavez-Revolution. Nix zu fressen in den Regalen der Regierungsläden, keine medizinische Versorgung, die diesen Namen verdient und immer häufigere Stromausfälle haben die Menschen bettelarm gemacht. Das Projekt ist endgültig gescheitert. Gut, die armen Schlucker hatten ein paar Jahre Party, es sei ihnen gegönnt, doch die Party ist jetzt zu Ende....

#298:  Autor: AdvocatusDiaboliWohnort: München BeitragVerfasst am: 27.03.2019, 19:19
    —
Party?

Er hat tatsächlich Party gesagt.

Erbrechen

#299:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 28.03.2019, 06:05
    —
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Party?

Er hat tatsächlich Party gesagt.

Erbrechen


"Dann sollen sie doch Kuchen essen." Deprimiert

#300:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 28.03.2019, 11:39
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
AdvocatusDiaboli hat folgendes geschrieben:
Party?

Er hat tatsächlich Party gesagt.

Erbrechen


"Dann sollen sie doch Kuchen essen." Deprimiert



Immer noch nahrhafter als marxistische Sprüche von "demokratischer Produktion" und "Vergesellschaftung" ohne jeden Nährwert, die als "Maduro-Diaet" bekanntgewordene Lebensweise, nachdem es Maduro tatsaechlich fertigbrachte angesichts der hungernden Bevoelkerung von "Erfolgen" seiner Gesundheitspolitik "im Kampf gegen die Fettleibigkeit" zu faseln. Sehr glücklich



Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte


output generated using printer-friendly topic mod. Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3 ... 9, 10, 11 ... 20, 21, 22  Weiter  :| |:
Seite 10 von 22

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group