Geschmacklose Werbung
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Freigeisterhaus -> Kultur und Gesellschaft

#1: Geschmacklose Werbung Autor: NordseekrabbeWohnort: Dresden BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:31
    —
Hat einer von Euch schonmal die Werbung der "Hannoverschen Leben" im TV gesehen?

Also ich finde die wirklich geschmacklos. Sie zeit eine Familie - eine Frauenstimme sagt, daß der Vater sich gegen die Lebensversicherung der Hannoverschen Leben ausgesprochen hätte - dann fällt ein Baum auf den Vater, und es erschallt sinngemäß der Slogan: "Tja, hätte er das doch bloß nicht gemacht"... Böse

#2: Re: Geschmacklose Werbung Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:38
    —
Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Hat einer von Euch schonmal die Werbung der "Hannoverschen Leben" im TV gesehen?

Also ich finde die wirklich geschmacklos. Sie zeit eine Familie - eine Frauenstimme sagt, daß der Vater sich gegen die Lebensversicherung der Hannoverschen Leben ausgesprochen hätte - dann fällt ein Baum auf den Vater, und es erschallt sinngemäß der Slogan: "Tja, hätte er das doch bloß nicht gemacht"... Böse

Tja, vielleicht makaber, aber m.E. nicht zu beanstanden.
Jedenfalls völlig harmlos gegen das hier.

#3: Re: Geschmacklose Werbung Autor: Norton BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:44
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Nordseekrabbe hat folgendes geschrieben:
Hat einer von Euch schonmal die Werbung der "Hannoverschen Leben" im TV gesehen?

Also ich finde die wirklich geschmacklos. Sie zeit eine Familie - eine Frauenstimme sagt, daß der Vater sich gegen die Lebensversicherung der Hannoverschen Leben ausgesprochen hätte - dann fällt ein Baum auf den Vater, und es erschallt sinngemäß der Slogan: "Tja, hätte er das doch bloß nicht gemacht"... Böse

Tja, vielleicht makaber, aber m.E. nicht zu beanstanden.
Jedenfalls völlig harmlos gegen das hier.


Wie haben Euch die Benetton-Kampagnen gefallen ?
http://press.benettongroup.com/ben_en/image_gallery/campaigns/?branch_id=1109

#4:  Autor: Doc Extropy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:45
    —
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.

#5:  Autor: Raphael BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:47
    —
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.


Völlig richtig. Dennoch darf man sich angewidert fühlen.

#6:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:47
    —
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.

Ach, ist das so?

#7:  Autor: narziss BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:48
    —
Ich mache mich hiermit auch für die Kunstfreiheit stark.

#8:  Autor: Doc Extropy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:50
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.

Ach, ist das so?


Ist Teil meiner Überzeugung, ja. So ein paar ablehnende oder grausige Gefühle, die ja nur durchs Betrachten entstehen und nicht wegen echter Umstände, die gehen ja weg, abgesehen davon kann man ja selber auswählen, was man sieht und wo man wegschaut.

Beispiel:

Würde man die frontale Darstellung weiblicher Genitalien (man sieht alles) öffentlich erlauben, dann würden sich die Christen so extrem aufregen, das kannst nicht in Worte fassen.

Dabei würden sie NUR wegschauen, wenn sie das nicht sehen wollen.

Der Grund für ihre Aufregung ist in Wirklichkeit nicht vorhanden.

#9:  Autor: Doc Extropy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:51
    —
Raphael hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.


Völlig richtig. Dennoch darf man sich angewidert fühlen.


Aber sicher. Fühle ich mich auch, aber ich werde trotzdem die Freiheit verteidigen, das zeigen zu dürfen.

#10:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:53
    —
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.

Ach, ist das so?


Ist Teil meiner Überzeugung, ja. So ein paar ablehnende oder grausige Gefühle, die ja nur durchs Betrachten entstehen und nicht wegen echter Umstände, die gehen ja weg, abgesehen davon kann man ja selber auswählen, was man sieht und wo man wegschaut.

Beispiel:

Würde man die frontale Darstellung weiblicher Genitalien (man sieht alles) öffentlich erlauben, dann würden sich die Christen so extrem aufregen, das kannst nicht in Worte fassen.

Dabei würden sie NUR wegschauen, wenn sie das nicht sehen wollen.

Der Grund für ihre Aufregung ist in Wirklichkeit nicht vorhanden.

Und wie siehst du das mit der Vergewaltigungsszene in derD&G-Werbung?


Zuletzt bearbeitet von Ralf Rudolfy am 05.03.2007, 22:54, insgesamt einmal bearbeitet

#11:  Autor: Doc Extropy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:54
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.

Ach, ist das so?


Ist Teil meiner Überzeugung, ja. So ein paar ablehnende oder grausige Gefühle, die ja nur durchs Betrachten entstehen und nicht wegen echter Umstände, die gehen ja weg, abgesehen davon kann man ja selber auswählen, was man sieht und wo man wegschaut.

Beispiel:

Würde man die frontale Darstellung weiblicher Genitalien (man sieht alles) öffentlich erlauben, dann würden sich die Christen so extrem aufregen, das kannst nicht in Worte fassen.

Dabei würden sie NUR wegschauen, wenn sie das nicht sehen wollen.

Der Grund für ihre Aufregung ist in Wirklichkeit nicht vorhanden.

Und wie siehst du das mit der Vergewaltigungsszene in der D&G-Werbung?


Freiheit der Kunst. Ja, kotzt mich auch an, aber die Freiheit der Kunst ist ein höherer Wert als das Recht, sich nicht angekotzt fühlen zu müssen.

Tatsächlich kommt ja niemand zu schaden. Und "victimless crimes" dürfen AUF KEINEN FALL (!) bestraft werden.

#12:  Autor: unchristWohnort: Hannover BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:57
    —
Freiheit der Kunst steht nicht über Menschenwürde. Ausrufezeichen

#13:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:57
    —
narziss hat folgendes geschrieben:
Ich mache mich hiermit auch für die Kunstfreiheit stark.


Eine Frage ist, ob Werbung Kunst ist. Ein andere Frage ist: Wenn Werbung Kunst ist, handelt es sich dabei noch um freie Kunst?


Zuletzt bearbeitet von Kramer am 05.03.2007, 22:58, insgesamt einmal bearbeitet

#14:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:58
    —
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.

Ach, ist das so?


Ist Teil meiner Überzeugung, ja. So ein paar ablehnende oder grausige Gefühle, die ja nur durchs Betrachten entstehen und nicht wegen echter Umstände, die gehen ja weg, abgesehen davon kann man ja selber auswählen, was man sieht und wo man wegschaut.

Beispiel:

Würde man die frontale Darstellung weiblicher Genitalien (man sieht alles) öffentlich erlauben, dann würden sich die Christen so extrem aufregen, das kannst nicht in Worte fassen.

Dabei würden sie NUR wegschauen, wenn sie das nicht sehen wollen.

Der Grund für ihre Aufregung ist in Wirklichkeit nicht vorhanden.

Und wie siehst du das mit der Vergewaltigungsszene in der D&G-Werbung?


Freiheit der Kunst. Ja, kotzt mich auch an, aber die Freiheit der Kunst ist ein höherer Wert als das Recht, sich nicht angekotzt fühlen zu müssen.

Tatsächlich kommt ja niemand zu schaden. Und "victimless crimes" dürfen AUF KEINEN FALL (!) bestraft werden.

Du vergißt dabei, daß Werbung nicht allein Kunst ist, die für sich selbst steht, sondern manipulative Botschaften und Gefühle vermitteln soll. Das kann durchaus problematisch sein, wenn man eine Straftat so darstellt, daß sie als Teil einer aufregenden, aktiven Lebensgestaltung suggeriert wird.

#15:  Autor: Doc Extropy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:58
    —
unchrist hat folgendes geschrieben:
Freiheit der Kunst steht nicht über Menschenwürde. Ausrufezeichen


Nein, gleichberechtigt daneben. Wessen Menschenwürde wurde denn hier tangiert?

Fiktive Personen besitzen keine Menschenwürde!

#16:  Autor: narziss BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:59
    —
unchrist hat folgendes geschrieben:
Freiheit der Kunst steht nicht über Menschenwürde. Ausrufezeichen
Inwiefern kollidiert hier denn etwas mit der Menschenwürde?

#17:  Autor: unchristWohnort: Hannover BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:59
    —
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.

Ach, ist das so?


Ist Teil meiner Überzeugung, ja. So ein paar ablehnende oder grausige Gefühle, die ja nur durchs Betrachten entstehen und nicht wegen echter Umstände, die gehen ja weg, abgesehen davon kann man ja selber auswählen, was man sieht und wo man wegschaut.

Beispiel:

Würde man die frontale Darstellung weiblicher Genitalien (man sieht alles) öffentlich erlauben, dann würden sich die Christen so extrem aufregen, das kannst nicht in Worte fassen.

Dabei würden sie NUR wegschauen, wenn sie das nicht sehen wollen.

Der Grund für ihre Aufregung ist in Wirklichkeit nicht vorhanden.

Und wie siehst du das mit der Vergewaltigungsszene in der D&G-Werbung?


Freiheit der Kunst. Ja, kotzt mich auch an, aber die Freiheit der Kunst ist ein höherer Wert als das Recht, sich nicht angekotzt fühlen zu müssen.

Tatsächlich kommt ja niemand zu schaden. Und "victimless crimes" dürfen AUF KEINEN FALL (!) bestraft werden.


Bist du dir da sicher?

#18:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:59
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
narziss hat folgendes geschrieben:
Ich mache mich hiermit auch für die Kunstfreiheit stark.


Eine Frage ist, ob Werbung Kunst ist. Ein andere Frage ist, ob Werbung wirklich noch freie Kunst ist.

Ersteres kann sein, letzteres eindeutig nein, da sie bestimmten Zwecken dient, die mit Kunst nichts zu tun haben.

#19:  Autor: unchristWohnort: Hannover BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 22:59
    —
narziss hat folgendes geschrieben:
unchrist hat folgendes geschrieben:
Freiheit der Kunst steht nicht über Menschenwürde. Ausrufezeichen
Inwiefern kollidiert hier denn etwas mit der Menschenwürde?


Guck es dir an und sag mir, was da noch von Menschenwürde übrig geblieben ist.

#20:  Autor: Doc Extropy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:00
    —
unchrist hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.

Ach, ist das so?


Ist Teil meiner Überzeugung, ja. So ein paar ablehnende oder grausige Gefühle, die ja nur durchs Betrachten entstehen und nicht wegen echter Umstände, die gehen ja weg, abgesehen davon kann man ja selber auswählen, was man sieht und wo man wegschaut.

Beispiel:

Würde man die frontale Darstellung weiblicher Genitalien (man sieht alles) öffentlich erlauben, dann würden sich die Christen so extrem aufregen, das kannst nicht in Worte fassen.

Dabei würden sie NUR wegschauen, wenn sie das nicht sehen wollen.

Der Grund für ihre Aufregung ist in Wirklichkeit nicht vorhanden.

Und wie siehst du das mit der Vergewaltigungsszene in der D&G-Werbung?


Freiheit der Kunst. Ja, kotzt mich auch an, aber die Freiheit der Kunst ist ein höherer Wert als das Recht, sich nicht angekotzt fühlen zu müssen.

Tatsächlich kommt ja niemand zu schaden. Und "victimless crimes" dürfen AUF KEINEN FALL (!) bestraft werden.


Bist du dir da sicher?


Ja, absolut sicher. Für psychische Erkrankungen, die zu Verbrechen führen in Folge des Betrachtens einer Werbeanzeige (!) ist die Kunst nicht zuständig.

#21:  Autor: Doc Extropy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:01
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
narziss hat folgendes geschrieben:
Ich mache mich hiermit auch für die Kunstfreiheit stark.


Eine Frage ist, ob Werbung Kunst ist. Ein andere Frage ist, ob Werbung wirklich noch freie Kunst ist.

Ersteres kann sein, letzteres eindeutig nein, da sie bestimmten Zwecken dient, die mit Kunst nichts zu tun haben.


Was ist denn der Zweck von Kunst?

#22:  Autor: unchristWohnort: Hannover BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:02
    —
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
unchrist hat folgendes geschrieben:
Freiheit der Kunst steht nicht über Menschenwürde. Ausrufezeichen


Nein, gleichberechtigt daneben. Wessen Menschenwürde wurde denn hier tangiert?

Fiktive Personen besitzen keine Menschenwürde!


LOL

da ist eine Frau abgebildet. Haben Frauen keine Menschenwürde?
Und Freiheit der Kunst steht NICHT auf der selben Ebene.

Abgesehen davon verstehe ich dich generell nicht. In einem Zug Islam verbieten wollen und gleichzeitig behaupten dass diese Schande an Werbung unantastbare Freicheit der Kunst darstellt Mit den Augen rollen

#23:  Autor: narziss BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:02
    —
unchrist hat folgendes geschrieben:
narziss hat folgendes geschrieben:
unchrist hat folgendes geschrieben:
Freiheit der Kunst steht nicht über Menschenwürde. Ausrufezeichen
Inwiefern kollidiert hier denn etwas mit der Menschenwürde?


Guck es dir an und sag mir, was da noch von Menschenwürde übrig geblieben ist.
Das Bild zeigt Männer und eine Frau. Und ich glaub nicht, dass irgendjemand bei den Dreharbeiten zu Schaden gekommen ist.

#24:  Autor: Ralf Rudolfy BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:02
    —
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
narziss hat folgendes geschrieben:
Ich mache mich hiermit auch für die Kunstfreiheit stark.


Eine Frage ist, ob Werbung Kunst ist. Ein andere Frage ist, ob Werbung wirklich noch freie Kunst ist.

Ersteres kann sein, letzteres eindeutig nein, da sie bestimmten Zwecken dient, die mit Kunst nichts zu tun haben.


Was ist denn der Zweck von Kunst?

Sie selbst.

#25:  Autor: MisterfritzWohnort: badisch sibirien BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:04
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:
Doc Extropy hat folgendes geschrieben:
Künstlerische Freiheit geht vor Befindlichkeiten.

Ach, ist das so?


Ist Teil meiner Überzeugung, ja. So ein paar ablehnende oder grausige Gefühle, die ja nur durchs Betrachten entstehen und nicht wegen echter Umstände, die gehen ja weg, abgesehen davon kann man ja selber auswählen, was man sieht und wo man wegschaut.

Beispiel:

Würde man die frontale Darstellung weiblicher Genitalien (man sieht alles) öffentlich erlauben, dann würden sich die Christen so extrem aufregen, das kannst nicht in Worte fassen.

Dabei würden sie NUR wegschauen, wenn sie das nicht sehen wollen.

Der Grund für ihre Aufregung ist in Wirklichkeit nicht vorhanden.

Und wie siehst du das mit der Vergewaltigungsszene in derD&G-Werbung?

vergewaltigung in der werbung:
1. wer meint, damit werben zu müssen, muss schon ziemlich schräg drauf sein oder sein produkt mit aller gewalt bekannt machen wollen.
2. wenn vergewaltigung als werbe-clip läuft, besteht die gefahr, vergewaltigung nicht mehr als delikt zu sehen. eine solche "berieselung" als kunstfreiheit gelten zu lassen, halte ich für fragwürdig.

#26:  Autor: Raphael BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:04
    —
unchrist hat folgendes geschrieben:

Abgesehen davon verstehe ich dich generell nicht. In einem Zug Islam verbieten wollen und gleichzeitig behaupten dass diese Schande an Werbung unantastbare Freicheit der Kunst darstellt Mit den Augen rollen


Weit hergeholt. Wenn schon vergleichen, dann mit gewissen Karikaturen.

#27:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:04
    —
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Was ist denn der Zweck von Kunst?

Sie selbst.


Auf jeden Fall ist der Zweck von Kunst nicht, Lebensversicherungen zu verkaufen. Man bezeichnet Versicherungsvertreter ja auch nicht als Künstler.

#28:  Autor: unchristWohnort: Hannover BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:06
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narziss hat folgendes geschrieben:
unchrist hat folgendes geschrieben:
narziss hat folgendes geschrieben:
unchrist hat folgendes geschrieben:
Freiheit der Kunst steht nicht über Menschenwürde. Ausrufezeichen
Inwiefern kollidiert hier denn etwas mit der Menschenwürde?


Guck es dir an und sag mir, was da noch von Menschenwürde übrig geblieben ist.
Das Bild zeigt Männer und eine Frau. Und ich glaub nicht, dass irgendjemand bei den Dreharbeiten zu Schaden gekommen ist.


Das behaupte ich auch nicht. Hast du dir den Text durchgelsen?

Zitat:
"Ein solches Motiv bewirbt Gewalt gegen Frauen. Es müsste eigentlich bei allen Entsetzen hervorrufen. Stellen wir uns vor, es wäre ein Kind oder auch ein Vertreter einer rassischen Minderheit, zum Beispiel ein Afrikaner, der da niedergedrückt würde: Der Aufschrei wäre groß.


dem stimme ich zu!

#29:  Autor: narziss BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:07
    —
Es bewirbt Gewalt gegen Frauen? Es bewirbt Mode.

#30:  Autor: Raphael BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 23:09
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Ralf Rudolfy hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Was ist denn der Zweck von Kunst?

Sie selbst.


Auf jeden Fall ist der Zweck von Kunst nicht, Lebensversicherungen zu verkaufen. Man bezeichnet Versicherungsvertreter ja auch nicht als Künstler.



Natürlich nicht, aber die Schauspieler und Drehbuchautoren sind Künstler. - Nicht alles, was uns nicht gefällt (und das mit der Vergewaltigung gefällt mir ganz und gar nicht; der umfallende Baum ist nur makaberer schwarzer Humor, eher englisch als deutsch, erinnert an Monty Python) ist zu verbieten.



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