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Freigeisterhaus -> Wissenschaft und Technik

#61:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 25.11.2019, 15:52
    —
Spätestens wenn die Sonne sich zum roter Riese aufbläht, ist es aus mit der Menschheit. (Zumindest auf der Erde).

#62:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 25.11.2019, 15:55
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
Alois Vorhersage erinnert mich an Ansichten aus den 80ern, dass in 20 Jahren jeder mindestens eine Programmiersprache "sprechen" können müsste. Dem habe ich schon damals widersprochen und stattdessen eine Entwicklung intuitiver Oberflächen vorhergesagt, die auch im Ansatz bereits erkennbar war.

Mindestens seit den 1950ern träumen SF-Schriftsteller von Computern, die sich selber programmieren. Vielleicht noch älter aber auch noch zahlreicher sind in dieser Literatur Computer bezw. Roboter, die reden können und mit denen man reden kann. Herrlich war Robby (Kultfilm 1956 "Alarm im Weltall") der sogar Schnaps brennen und in Flaschen abfüllen konnte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Alarm_im_Weltall
Ich fürchte aber, es kann noch ein Weilchen dauern, bis Alexa das Niveau von Robby erreicht.

#63:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 25.11.2019, 16:04
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Spätestens wenn die Sonne sich zum roter Riese aufbläht, ist es aus mit der Menschheit. (Zumindest auf der Erde).

Vorher und vermutlich sehr bald wird uns ein Sonnenwind erledigen. Der pustet die Überlebenden zurück in die Steinzeit.

#64:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 28.11.2019, 18:43
    —
Wenn die Vorhersagen stimmen: Ressourcenkonflikte im Extremwetter. Lachen

#65:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 12:27
    —
https://www.zeit.de/campus/ratgeber/2020/01/zukunft-der-arbeit-nachwuchspolitiker-tilman-kuban
Zitat:
Wochenarbeitszeit, Midlife-Bafög, höhere Löhne: Wir haben vier Politiker gefragt, wie sie sich die Zukunft der Arbeit vorstellen.

der text kostet was, ich lese ihn gar nicht, erinnere aber mal an die illusionen und versprechungen, die die industrialisierung mit sich brachte.
in der serie "the expanse"wird auch in einer szene gezeigt, welche auswirkungen fehlende Lohn arbeit haben könnte. viel menschen wurden/werden einfach nicht gebraucht, ihre möglichkeiten, ihr engagement.
fand ich interessant.


Exklusiv für Abonnenten steht da. kann ich mir nicht leisten. tja, da bin ich mal selber schuld, wenn ich den anschluss verpasse.
ich muss in ein elektroauto investieren oder ein glücklich totes 20-euro huhn vom bauern.

#66:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 13:13
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:

der text kostet was, ich lese ihn gar nicht, erinnere aber mal an die illusionen und versprechungen, die die industrialisierung mit sich brachte.

Welche denn?

Ich bin mal so gemein und wünsche Dir ein Frauenschicksal aus der Zeit vor der Industrialisierung.
Mit 90+x%iger Wahrscheinlichkeit wärest Du dann eine leibeigene Bauersfrau,
die in ihrem Leben nicht aus ihrem Kaff herauskäme.
Jeden Tag Arbeit ohne Ende, jedenfalls solange es hell ist (elektrisch gab's ja noch nicht).
Die meiste Zeit ein Kind im Bauch und ein halbes Dutzend weitere am Rockzipfel.
Vorausgesetzt Du überlebst die Geburten überhaupt.
Einen Ehemann, der womöglich säuft, Dich schlägt und als Matratze benutzt und keinen kümmert's.
Keine Hygiene, kein Arzt, keine Freizeit, kein Netflix, dafür jeden Sonntag Pfaffengesülze als Pflichtprogramm.

#67:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 13:30
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

der text kostet was, ich lese ihn gar nicht, erinnere aber mal an die illusionen und versprechungen, die die industrialisierung mit sich brachte.

Welche denn?

Ich bin mal so gemein und wünsche Dir ein Frauenschicksal aus der Zeit vor der Industrialisierung.
Mit 90+x%iger Wahrscheinlichkeit wärest Du dann eine leibeigene Bauersfrau,
die in ihrem Leben nicht aus ihrem Kaff herauskäme.
Jeden Tag Arbeit ohne Ende, jedenfalls solange es hell ist (elektrisch gab's ja noch nicht).
Die meiste Zeit ein Kind im Bauch und ein halbes Dutzend weitere am Rockzipfel.
Vorausgesetzt Du überlebst die Geburten überhaupt.
Einen Ehemann, der womöglich säuft, Dich schlägt und als Matratze benutzt und keinen kümmert's.
Keine Hygiene, kein Arzt, keine Freizeit, kein Netflix, dafür jeden Sonntag Pfaffengesülze als Pflichtprogramm.


Kein Netflix!!! Geschockt

#68:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 16:27
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

der text kostet was, ich lese ihn gar nicht, erinnere aber mal an die illusionen und versprechungen, die die industrialisierung mit sich brachte.

Welche denn?

Ich bin mal so gemein und wünsche Dir ein Frauenschicksal aus der Zeit vor der Industrialisierung.
Mit 90+x%iger Wahrscheinlichkeit wärest Du dann eine leibeigene Bauersfrau,
die in ihrem Leben nicht aus ihrem Kaff herauskäme.
Jeden Tag Arbeit ohne Ende, jedenfalls solange es hell ist (elektrisch gab's ja noch nicht).
Die meiste Zeit ein Kind im Bauch und ein halbes Dutzend weitere am Rockzipfel.
Vorausgesetzt Du überlebst die Geburten überhaupt.
Einen Ehemann, der womöglich säuft, Dich schlägt und als Matratze benutzt und keinen kümmert's.
Keine Hygiene, kein Arzt, keine Freizeit, kein Netflix, dafür jeden Sonntag Pfaffengesülze als Pflichtprogramm.


Kein Netflix!!! Geschockt


Jo. Das ist hart.

Ich will hier jetzt mal die Gelegenheit ergreifen und an all die "Illusionen und Versprechungen erinnern", die Sozialismus und Kommunismus schon so mit sich brachten. Smilie

#69:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 18:07
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

der text kostet was, ich lese ihn gar nicht, erinnere aber mal an die illusionen und versprechungen, die die industrialisierung mit sich brachte.

Welche denn?

Ich bin mal so gemein und wünsche Dir ein Frauenschicksal aus der Zeit vor der Industrialisierung.
Mit 90+x%iger Wahrscheinlichkeit wärest Du dann eine leibeigene Bauersfrau,
die in ihrem Leben nicht aus ihrem Kaff herauskäme.
Jeden Tag Arbeit ohne Ende, jedenfalls solange es hell ist (elektrisch gab's ja noch nicht).
Die meiste Zeit ein Kind im Bauch und ein halbes Dutzend weitere am Rockzipfel.
Vorausgesetzt Du überlebst die Geburten überhaupt.
Einen Ehemann, der womöglich säuft, Dich schlägt und als Matratze benutzt und keinen kümmert's.
Keine Hygiene, kein Arzt, keine Freizeit, kein Netflix, dafür jeden Sonntag Pfaffengesülze als Pflichtprogramm.


Kein Netflix!!! Geschockt


Jo. Das ist hart.

Ich will hier jetzt mal die Gelegenheit ergreifen und an all die "Illusionen und Versprechungen erinnern", die Sozialismus und Kommunismus schon so mit sich brachten. Smilie

Mir gings nur darum, darauf aufmerksam zu machen, was für Miniproblemchen aufgeblasen werden. Von "echte" Probleme hat unser eine (und die meisten die jünger sind als ich) keinen blassen Dunst.

#70:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 18:21
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

der text kostet was, ich lese ihn gar nicht, erinnere aber mal an die illusionen und versprechungen, die die industrialisierung mit sich brachte.

Welche denn?

Ich bin mal so gemein und wünsche Dir ein Frauenschicksal aus der Zeit vor der Industrialisierung.
Mit 90+x%iger Wahrscheinlichkeit wärest Du dann eine leibeigene Bauersfrau,
die in ihrem Leben nicht aus ihrem Kaff herauskäme.
Jeden Tag Arbeit ohne Ende, jedenfalls solange es hell ist (elektrisch gab's ja noch nicht).
Die meiste Zeit ein Kind im Bauch und ein halbes Dutzend weitere am Rockzipfel.
Vorausgesetzt Du überlebst die Geburten überhaupt.
Einen Ehemann, der womöglich säuft, Dich schlägt und als Matratze benutzt und keinen kümmert's.
Keine Hygiene, kein Arzt, keine Freizeit, kein Netflix, dafür jeden Sonntag Pfaffengesülze als Pflichtprogramm.


Kein Netflix!!! Geschockt


Jo. Das ist hart.

Ich will hier jetzt mal die Gelegenheit ergreifen und an all die "Illusionen und Versprechungen erinnern", die Sozialismus und Kommunismus schon so mit sich brachten. Smilie

Mir gings nur darum, darauf aufmerksam zu machen, was für Miniproblemchen aufgeblasen werden. Von "echte" Probleme hat unser eine (und die meisten die jünger sind als ich) keinen blassen Dunst.

Genau. Und weil alles fuer alle so viel besser geworden ist, stehen wir jetzt am (Klima) Abgrund.
Die Rechnung ist komplizierter.

#71:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 18:34
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

der text kostet was, ich lese ihn gar nicht, erinnere aber mal an die illusionen und versprechungen, die die industrialisierung mit sich brachte.

Welche denn?

Ich bin mal so gemein und wünsche Dir ein Frauenschicksal aus der Zeit vor der Industrialisierung.
Mit 90+x%iger Wahrscheinlichkeit wärest Du dann eine leibeigene Bauersfrau,
die in ihrem Leben nicht aus ihrem Kaff herauskäme.
Jeden Tag Arbeit ohne Ende, jedenfalls solange es hell ist (elektrisch gab's ja noch nicht).
Die meiste Zeit ein Kind im Bauch und ein halbes Dutzend weitere am Rockzipfel.
Vorausgesetzt Du überlebst die Geburten überhaupt.
Einen Ehemann, der womöglich säuft, Dich schlägt und als Matratze benutzt und keinen kümmert's.
Keine Hygiene, kein Arzt, keine Freizeit, kein Netflix, dafür jeden Sonntag Pfaffengesülze als Pflichtprogramm.


Kein Netflix!!! Geschockt


Jo. Das ist hart.

Ich will hier jetzt mal die Gelegenheit ergreifen und an all die "Illusionen und Versprechungen erinnern", die Sozialismus und Kommunismus schon so mit sich brachten. Smilie

Mir gings nur darum, darauf aufmerksam zu machen, was für Miniproblemchen aufgeblasen werden. Von "echte" Probleme hat unser eine (und die meisten die jünger sind als ich) keinen blassen Dunst.

Genau. Und weil alles fuer alle so viel besser geworden ist, stehen wir jetzt am (Klima) Abgrund.
Die Rechnung ist komplizierter.

Auch das werden wir in den Griff bekommen. Früher oder später. Nicht ganz glatt, aber letztendlich irgendwie schon.

#72:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 18:43
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

der text kostet was, ich lese ihn gar nicht, erinnere aber mal an die illusionen und versprechungen, die die industrialisierung mit sich brachte.

Welche denn?

Ich bin mal so gemein und wünsche Dir ein Frauenschicksal aus der Zeit vor der Industrialisierung.
Mit 90+x%iger Wahrscheinlichkeit wärest Du dann eine leibeigene Bauersfrau,
die in ihrem Leben nicht aus ihrem Kaff herauskäme.
Jeden Tag Arbeit ohne Ende, jedenfalls solange es hell ist (elektrisch gab's ja noch nicht).
Die meiste Zeit ein Kind im Bauch und ein halbes Dutzend weitere am Rockzipfel.
Vorausgesetzt Du überlebst die Geburten überhaupt.
Einen Ehemann, der womöglich säuft, Dich schlägt und als Matratze benutzt und keinen kümmert's.
Keine Hygiene, kein Arzt, keine Freizeit, kein Netflix, dafür jeden Sonntag Pfaffengesülze als Pflichtprogramm.


Kein Netflix!!! Geschockt


Jo. Das ist hart.

Ich will hier jetzt mal die Gelegenheit ergreifen und an all die "Illusionen und Versprechungen erinnern", die Sozialismus und Kommunismus schon so mit sich brachten. Smilie

Mir gings nur darum, darauf aufmerksam zu machen, was für Miniproblemchen aufgeblasen werden. Von "echte" Probleme hat unser eine (und die meisten die jünger sind als ich) keinen blassen Dunst.

Genau. Und weil alles fuer alle so viel besser geworden ist, stehen wir jetzt am (Klima) Abgrund.
Die Rechnung ist komplizierter.

Auch das werden wir in den Griff bekommen. Früher oder später. Nicht ganz glatt, aber letztendlich irgendwie schon.


Und die, die auf dem Weg dahin - und es sind verdammt viele- auf der Strecke bleiben, wie eh und je nimmst du mal locker in Kauf. Oder mit bedauern eben.

#73:  Autor: SkeptikerWohnort: 129 Goosebumpsville BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 18:54
    —
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Mir gings nur darum, darauf aufmerksam zu machen, was für Miniproblemchen aufgeblasen werden. Von "echte" Probleme hat unser eine (und die meisten die jünger sind als ich) keinen blassen Dunst.


Genau. Und weil alles fuer alle so viel besser geworden ist, stehen wir jetzt am (Klima) Abgrund.
Die Rechnung ist komplizierter.


Auch das werden wir in den Griff bekommen. Früher oder später. Nicht ganz glatt, aber letztendlich irgendwie schon.


Optimismus und Zynismus sind sich manchmal ziemlich ähnlich.

Die Zeiten, in denen man Probleme einfach so aussitzen und auf ein "Weiter so!" vertrauen konnte, dürften so ziemlich vorbei sein.

Mit dieser Art undemokratischer Gesellschaft, wo die großen Konzerne entscheiden, was gemacht wird und was nicht gemacht wird und wo die Regierungen dem brav Folge leisten, gibt es keine Chance, die Probleme der Zukunft in den Griff zu bekommen. Denn die erfordern etwas ganz anderes:

1. Totale Demokratie in der Produktion

und

2. Internationale Kooperation über sämtliche Länder hinweg.

Und jetzt soll mir mal einer sagen, wie das unter diesen Verhältnissen gehen soll. No way!

#74:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 19:18
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:

Und die, die auf dem Weg dahin - und es sind verdammt viele- auf der Strecke bleiben, wie eh und je nimmst du mal locker in Kauf. Oder mit bedauern eben.

Was heisst hier "auf der Strecke" bleiben?
Bei der Bewältigung des Klimawandels müssen schlimmstenfalls die bevölkerungsreichsten Gegenden auf einigen westlichen Luxus verzichten.
Die Industrialisierung und der damit verbundene Fortschritt hat selbst (oder gerade) den Ärmsten Vorteile gebracht.
Selbst der allerärmste Kassenpatient bekommt heute eine Gesundheitsversorgung,
die noch vor 200 Jahren nicht mal die Superreichen bekommen hätten - weil es die Technik nicht gab.
Das gilt selbst für die Armen ausserhalb der sog. 1. Welt.
Oder woher glaubst Du, kommt der Bevölkerungszuwachs grade in der 3. oder 4. Welt?

#75:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 03.01.2020, 20:50
    —
Skeptiker hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
vrolijke hat folgendes geschrieben:
Mir gings nur darum, darauf aufmerksam zu machen, was für Miniproblemchen aufgeblasen werden. Von "echte" Probleme hat unser eine (und die meisten die jünger sind als ich) keinen blassen Dunst.


Genau. Und weil alles fuer alle so viel besser geworden ist, stehen wir jetzt am (Klima) Abgrund.
Die Rechnung ist komplizierter.


Auch das werden wir in den Griff bekommen. Früher oder später. Nicht ganz glatt, aber letztendlich irgendwie schon.


Optimismus und Zynismus sind sich manchmal ziemlich ähnlich.

Die Zeiten, in denen man Probleme einfach so aussitzen und auf ein "Weiter so!" vertrauen konnte, dürften so ziemlich vorbei sein.

Mit dieser Art undemokratischer Gesellschaft, wo die großen Konzerne entscheiden, was gemacht wird und was nicht gemacht wird und wo die Regierungen dem brav Folge leisten, gibt es keine Chance, die Probleme der Zukunft in den Griff zu bekommen. Denn die erfordern etwas ganz anderes:

1. Totale Demokratie in der Produktion

und

2. Internationale Kooperation über sämtliche Länder hinweg.

Und jetzt soll mir mal einer sagen, wie das unter diesen Verhältnissen gehen soll. No way!

Ich habe nirgends behauptet, es geht mit "weiter so", oder gar "Aussitzen".
Da kommen einige Brüchen auf uns zu. Ob in Deinem Sinne, vermag ich nicht zu voraus zu sagen.

#76:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 04.01.2020, 01:49
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Und die, die auf dem Weg dahin - und es sind verdammt viele- auf der Strecke bleiben, wie eh und je nimmst du mal locker in Kauf. Oder mit bedauern eben.

Was heisst hier "auf der Strecke" bleiben?
Bei der Bewältigung des Klimawandels müssen schlimmstenfalls die bevölkerungsreichsten Gegenden auf einigen westlichen Luxus verzichten.
Die Industrialisierung und der damit verbundene Fortschritt hat selbst (oder gerade) den Ärmsten Vorteile gebracht.
Selbst der allerärmste Kassenpatient bekommt heute eine Gesundheitsversorgung,
die noch vor 200 Jahren nicht mal die Superreichen bekommen hätten - weil es die Technik nicht gab.
Das gilt selbst für die Armen ausserhalb der sog. 1. Welt.
Oder woher glaubst Du, kommt der Bevölkerungszuwachs grade in der 3. oder 4. Welt?

dann scheint es ja wohl mit impfungen von armen als fortschrittverständnis nicht getan zu sein.

#77:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 04.01.2020, 12:39
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

der text kostet was, ich lese ihn gar nicht, erinnere aber mal an die illusionen und versprechungen, die die industrialisierung mit sich brachte.

Welche denn?

Ich bin mal so gemein und wünsche Dir ein Frauenschicksal aus der Zeit vor der Industrialisierung.
Mit 90+x%iger Wahrscheinlichkeit wärest Du dann eine leibeigene Bauersfrau,
die in ihrem Leben nicht aus ihrem Kaff herauskäme.
Jeden Tag Arbeit ohne Ende, jedenfalls solange es hell ist (elektrisch gab's ja noch nicht).
Die meiste Zeit ein Kind im Bauch und ein halbes Dutzend weitere am Rockzipfel.
Vorausgesetzt Du überlebst die Geburten überhaupt.
Einen Ehemann, der womöglich säuft, Dich schlägt und als Matratze benutzt und keinen kümmert's.
Keine Hygiene, kein Arzt, keine Freizeit, kein Netflix, dafür jeden Sonntag Pfaffengesülze als Pflichtprogramm.


ich greife mal das beispiel "matratze für den ehemann" raus.
ist es nicht gerade deine überzeugung, dass an jeder ecke, zu jeder stunde heutzutage die wüstlinge lauern: "schlüpfer runter, sonst hol ich meine familie nach!"
(sex) terroristen, wohin man schaut, donny.
und im grunde hat man großes glück, dass man nicht opfer eines messerwerfers wird- und zwar täglich.

natürlich hast du dahingehend recht, dass man, zum verkehr aufgefordert, dem blauen ehemann ja wenigstens noch seine speziellen vorlieben vortragen kann. der flüchtling versteht die individualisierten wünsche der postmodernen frau ja nicht mal oder findet sie pervers. Sehr glücklich

merkste?

#78:  Autor: vrolijkeWohnort: Stuttgart BeitragVerfasst am: 04.01.2020, 13:05
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

der text kostet was, ich lese ihn gar nicht, erinnere aber mal an die illusionen und versprechungen, die die industrialisierung mit sich brachte.

Welche denn?

Ich bin mal so gemein und wünsche Dir ein Frauenschicksal aus der Zeit vor der Industrialisierung.
Mit 90+x%iger Wahrscheinlichkeit wärest Du dann eine leibeigene Bauersfrau,
die in ihrem Leben nicht aus ihrem Kaff herauskäme.
Jeden Tag Arbeit ohne Ende, jedenfalls solange es hell ist (elektrisch gab's ja noch nicht).
Die meiste Zeit ein Kind im Bauch und ein halbes Dutzend weitere am Rockzipfel.
Vorausgesetzt Du überlebst die Geburten überhaupt.
Einen Ehemann, der womöglich säuft, Dich schlägt und als Matratze benutzt und keinen kümmert's.
Keine Hygiene, kein Arzt, keine Freizeit, kein Netflix, dafür jeden Sonntag Pfaffengesülze als Pflichtprogramm.


ich greife mal das beispiel "matratze für den ehemann" raus.
ist es nicht gerade deine überzeugung, dass an jeder ecke, zu jeder stunde heutzutage die wüstlinge lauern: "schlüpfer runter, sonst hol ich meine familie nach!"
(sex) terroristen, wohin man schaut, donny.
und im grunde hat man großes glück, dass man nicht opfer eines messerwerfers wird- und zwar täglich.

natürlich hast du dahingehend recht, dass man, zum verkehr aufgefordert, dem blauen ehemann ja wenigstens noch seine speziellen vorlieben vortragen kann. der flüchtling versteht die individualisierten wünsche der postmodernen frau ja nicht mal oder findet sie pervers. Sehr glücklich

merkste?


Pillepalle

#79:  Autor: rosbud BeitragVerfasst am: 04.01.2020, 15:01
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:

ich greife mal das beispiel "matratze für den ehemann" raus.
ist es nicht gerade deine überzeugung, dass an jeder ecke, zu jeder stunde heutzutage die wüstlinge lauern: "schlüpfer runter, sonst hol ich meine familie nach!"
(sex) terroristen, wohin man schaut, donny.
und im grunde hat man großes glück, dass man nicht opfer eines messerwerfers wird- und zwar täglich.

natürlich hast du dahingehend recht, dass man, zum verkehr aufgefordert, dem blauen ehemann ja wenigstens noch seine speziellen vorlieben vortragen kann. der flüchtling versteht die individualisierten wünsche der postmodernen frau ja nicht mal oder findet sie pervers. Sehr glücklich

merkste?



Und was hat das jetzt mit dem Beitrag von DonMartin zu tun?

#80:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 04.01.2020, 19:55
    —
Wilson hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Und die, die auf dem Weg dahin - und es sind verdammt viele- auf der Strecke bleiben, wie eh und je nimmst du mal locker in Kauf. Oder mit bedauern eben.

Was heisst hier "auf der Strecke" bleiben?
Bei der Bewältigung des Klimawandels müssen schlimmstenfalls die bevölkerungsreichsten Gegenden auf einigen westlichen Luxus verzichten.
Die Industrialisierung und der damit verbundene Fortschritt hat selbst (oder gerade) den Ärmsten Vorteile gebracht.
Selbst der allerärmste Kassenpatient bekommt heute eine Gesundheitsversorgung,
die noch vor 200 Jahren nicht mal die Superreichen bekommen hätten - weil es die Technik nicht gab.
Das gilt selbst für die Armen ausserhalb der sog. 1. Welt.
Oder woher glaubst Du, kommt der Bevölkerungszuwachs grade in der 3. oder 4. Welt?

dann scheint es ja wohl mit impfungen von armen als fortschrittverständnis nicht getan zu sein.

Stimmt.
Frau braucht dann keine 6 oder 8 Kinder mehr kriegen von denen dann 2 überleben, als Alters- und Bestandssicherung.
2 reichen. Das versucht man den Betreffenden seit mindestens einem 1/2 Jahrhundert beizubiegen.
Mindestens in Afrika weitgehend ohne Erfolg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Staaten_und_Territorien_nach_Bev%C3%B6lkerungsentwicklung
Übervölkerung ist die Mutter aller Probleme.

#81:  Autor: astarte BeitragVerfasst am: 04.01.2020, 20:08
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Und die, die auf dem Weg dahin - und es sind verdammt viele- auf der Strecke bleiben, wie eh und je nimmst du mal locker in Kauf. Oder mit bedauern eben.

Was heisst hier "auf der Strecke" bleiben?
Bei der Bewältigung des Klimawandels müssen schlimmstenfalls die bevölkerungsreichsten Gegenden auf einigen westlichen Luxus verzichten.
Die Industrialisierung und der damit verbundene Fortschritt hat selbst (oder gerade) den Ärmsten Vorteile gebracht.
Selbst der allerärmste Kassenpatient bekommt heute eine Gesundheitsversorgung,
die noch vor 200 Jahren nicht mal die Superreichen bekommen hätten - weil es die Technik nicht gab.
Das gilt selbst für die Armen ausserhalb der sog. 1. Welt.
Oder woher glaubst Du, kommt der Bevölkerungszuwachs grade in der 3. oder 4. Welt?

dann scheint es ja wohl mit impfungen von armen als fortschrittverständnis nicht getan zu sein.

Stimmt.
Frau braucht dann keine 6 oder 8 Kinder mehr kriegen von denen dann 2 überleben, als Alters- und Bestandssicherung.
2 reichen. Das versucht man den Betreffenden seit mindestens einem 1/2 Jahrhundert beizubiegen.
Mindestens in Afrika weitgehend ohne Erfolg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Staaten_und_Territorien_nach_Bev%C3%B6lkerungsentwicklung
Übervölkerung ist die Mutter aller Probleme.

Man müsste das Beibringen von Allem (=Bildung) eben konsequent weiterführen und ausbauen:
https://www.spektrum.de/news/mangel-an-bildung-verlangsamte-geburtenrueckgang-in-afrika/1624088

#82:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 04.01.2020, 20:45
    —
rosbud hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

ich greife mal das beispiel "matratze für den ehemann" raus.
ist es nicht gerade deine überzeugung, dass an jeder ecke, zu jeder stunde heutzutage die wüstlinge lauern: "schlüpfer runter, sonst hol ich meine familie nach!"
(sex) terroristen, wohin man schaut, donny.
und im grunde hat man großes glück, dass man nicht opfer eines messerwerfers wird- und zwar täglich.

natürlich hast du dahingehend recht, dass man, zum verkehr aufgefordert, dem blauen ehemann ja wenigstens noch seine speziellen vorlieben vortragen kann. der flüchtling versteht die individualisierten wünsche der postmodernen frau ja nicht mal oder findet sie pervers. Sehr glücklich

merkste?



Und was hat das jetzt mit dem Beitrag von DonMartin zu tun?


Nichts. Aber das musste halt mal raus. Sehr glücklich

#83:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 04.01.2020, 20:49
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:
DonMartin hat folgendes geschrieben:
Wilson hat folgendes geschrieben:

Und die, die auf dem Weg dahin - und es sind verdammt viele- auf der Strecke bleiben, wie eh und je nimmst du mal locker in Kauf. Oder mit bedauern eben.

Was heisst hier "auf der Strecke" bleiben?
Bei der Bewältigung des Klimawandels müssen schlimmstenfalls die bevölkerungsreichsten Gegenden auf einigen westlichen Luxus verzichten.
Die Industrialisierung und der damit verbundene Fortschritt hat selbst (oder gerade) den Ärmsten Vorteile gebracht.
Selbst der allerärmste Kassenpatient bekommt heute eine Gesundheitsversorgung,
die noch vor 200 Jahren nicht mal die Superreichen bekommen hätten - weil es die Technik nicht gab.
Das gilt selbst für die Armen ausserhalb der sog. 1. Welt.
Oder woher glaubst Du, kommt der Bevölkerungszuwachs grade in der 3. oder 4. Welt?

dann scheint es ja wohl mit impfungen von armen als fortschrittverständnis nicht getan zu sein.

Stimmt.
Frau braucht dann keine 6 oder 8 Kinder mehr kriegen von denen dann 2 überleben, als Alters- und Bestandssicherung.
2 reichen. Das versucht man den Betreffenden seit mindestens einem 1/2 Jahrhundert beizubiegen.
Mindestens in Afrika weitgehend ohne Erfolg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Staaten_und_Territorien_nach_Bev%C3%B6lkerungsentwicklung
Übervölkerung ist die Mutter aller Probleme.



Um das denen "beizubiegen" brauchst Du vor allem eines: funktionierende Sozialversicherungssysteme inklusive Kranken- und Rentenversicherung, damit die Leute nicht mehr ausschliesslich darauf angewiesen sind, dass sich der eigene Nachwuchs um sie kümmert, wenn sie selber nicht mehr koennen. Ohne das, kannst Du "beibiegen" wie Du willst, das wird nichts nützen, weil es in dem Fall nun mal auf individueller Ebene vernünftig ist besser ein paar Kinder mehr zu haben, damit auch wirklich welche da sind, wenn man sie braucht.

#84:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 04.01.2020, 22:31
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Um das denen "beizubiegen" brauchst Du vor allem eines: funktionierende Sozialversicherungssysteme inklusive Kranken- und Rentenversicherung, damit die Leute nicht mehr ausschliesslich darauf angewiesen sind, dass sich der eigene Nachwuchs um sie kümmert, wenn sie selber nicht mehr koennen. Ohne das, kannst Du "beibiegen" wie Du willst, das wird nichts nützen, weil es in dem Fall nun mal auf individueller Ebene vernünftig ist besser ein paar Kinder mehr zu haben, damit auch wirklich welche da sind, wenn man sie braucht.

Ich halte das mit der Altersversicherung für eine urbane Legende.
Es nutzt wenig, einen Haufen Kinder in die Welt zu setzen, die dann selber nix zum beissen haben.
Die Bevölkerungszahlen waren vor 1800 überall in der Welt stabil, ganz ohne Rentenversicherung.
Dafür reichen die bekannten 2,1 überlebenden Kinder pro Frau.
Es gibt auch 3.Weltländer, die das anscheinend behirnt haben:
im verlinkten wiki erstaunt Bangladesh mit ebendiesen 2,1.
Das ist schon fast europäisches Niveau.
Hat Bangladesh eine RV auf europäischem Niveau? Ist die Altersversicherung dort soviel besser als im Grossteil Afrikas?

#85:  Autor: uwebus BeitragVerfasst am: 05.01.2020, 14:15
    —
beachbernie hat folgendes geschrieben:


Um das denen "beizubiegen" brauchst Du vor allem eines: funktionierende Sozialversicherungssysteme inklusive Kranken- und Rentenversicherung, ....


Nein Beachbernie, was man denen "beibiegen" muß ist, daß nicht jeder Macho seinen Schwanz in jedes Loch stecken muß und sich um die Folgen seines Tuns keine Gedanken macht. In Brasilien leben Frauen mit bis zu 10 Kindern, die haben bis zu zehn verschiedene Väter.

Die Überbevölkerung ist Folge eines ungebremsten und enthemmten Machismus weltweit. Seit Zuzug junger Machisten in Spanien steigen dort die Massenvergewaltigungen, schau dir mal spanische Nachrichten an.

#86:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 05.01.2020, 14:42
    —
DonMartin hat folgendes geschrieben:
beachbernie hat folgendes geschrieben:

Um das denen "beizubiegen" brauchst Du vor allem eines: funktionierende Sozialversicherungssysteme inklusive Kranken- und Rentenversicherung, damit die Leute nicht mehr ausschliesslich darauf angewiesen sind, dass sich der eigene Nachwuchs um sie kümmert, wenn sie selber nicht mehr koennen. Ohne das, kannst Du "beibiegen" wie Du willst, das wird nichts nützen, weil es in dem Fall nun mal auf individueller Ebene vernünftig ist besser ein paar Kinder mehr zu haben, damit auch wirklich welche da sind, wenn man sie braucht.

Ich halte das mit der Altersversicherung für eine urbane Legende.
Es nutzt wenig, einen Haufen Kinder in die Welt zu setzen, die dann selber nix zum beissen haben.
Die Bevölkerungszahlen waren vor 1800 überall in der Welt stabil, ganz ohne Rentenversicherung.
Dafür reichen die bekannten 2,1 überlebenden Kinder pro Frau.
Es gibt auch 3.Weltländer, die das anscheinend behirnt haben:
im verlinkten wiki erstaunt Bangladesh mit ebendiesen 2,1.
Das ist schon fast europäisches Niveau.
Hat Bangladesh eine RV auf europäischem Niveau? Ist die Altersversicherung dort soviel besser als im Grossteil Afrikas?


Ich tippe auf Zugang zur Bildung für Frauen und möglicherweise einem Vorbild-Effekt.

#87:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 05.01.2020, 15:30
    —
Siehe etwa hier (wenn auch etwas veraltet):

Zitat:
... Experten glaubten bis dahin, ein solcher Rückgang [der Fertilitätsrate] sei nur durch schnell steigende Einkommen, höhere Bildung für Frauen oder ein leistungsstarkes nicht-familienbasiertes Sozialsystem wie in China möglich.

In Bangladesch ist der drastische Rückgang der Geburtenrate aber auf das beharrliche Engagement der Regierung zurückzuführen, die innovative und mehrdimensionale Programme durchführte: Informationen zu Familienplanung wurden über Medien, lokale Eliten, NGOs und sogar religiöse Führer in fast jedes Dorf gebracht. Verhütungsmittel wurden überall im Land beworben und der Bevölkerung günstig zugänglich gemacht. Herzstück der Kampagne war, dass 23 500 Familienfürsorgehelferinnen Frauen über Gesundheit und Familienplanung informierten und sie mit kostenlosen Verhütungsmitteln versorgten. Kliniken unterstützen sie dabei. Mitte der 1990er Jahre beschäftigte das Gesundheitsministerium 44 000 Kräfte im Bereich Familienplanung, die alle von Geberorganisationen finanziert waren. ...

https://www.dandc.eu/de/article/bangladesch-ist-ein-entwicklungserfolg-kein-hoffnungsloser-fall

Ich denke, auch die Homogenität (ethnisch und 90% Moslems) spielt da eine Rolle. Interessanterweise ware dieser relativ effiziente Einsatz großer Hilfsgelder möglich, obwohl es in Bangladesh viel Korruption gibt.

Es geht also in der Tat weniger um Altersvorsorge, sondern um Aufklärung/Bildung, staatliche Gesundheitsprogramme, Entwicklungshilfegelder.

#88:  Autor: narr BeitragVerfasst am: 05.01.2020, 16:16
    —
step hat folgendes geschrieben:
...Es geht also in der Tat weniger um Altersvorsorge, sondern um Aufklärung/Bildung, staatliche Gesundheitsprogramme, Entwicklungshilfegelder.


Genau, und da gibt es ja schon einige Zeit gute Daten. Außerdem haben wir inzwischen ziemlich verquere Vorstellungen von der Welt, kommen wohl noch aus den 1970er Jaheren

Siehe Rosling
https://www.youtube.com/watch?v=hVimVzgtD6w

#89:  Autor: WilsonWohnort: Swift Tuttle BeitragVerfasst am: 05.01.2020, 18:24
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step hat folgendes geschrieben:
Siehe etwa hier (wenn auch etwas veraltet):

Zitat:
... Experten glaubten bis dahin, ein solcher Rückgang [der Fertilitätsrate] sei nur durch schnell steigende Einkommen, höhere Bildung für Frauen oder ein leistungsstarkes nicht-familienbasiertes Sozialsystem wie in China möglich.

In Bangladesch ist der drastische Rückgang der Geburtenrate aber auf das beharrliche Engagement der Regierung zurückzuführen, die innovative und mehrdimensionale Programme durchführte: Informationen zu Familienplanung wurden über Medien, lokale Eliten, NGOs und sogar religiöse Führer in fast jedes Dorf gebracht. Verhütungsmittel wurden überall im Land beworben und der Bevölkerung günstig zugänglich gemacht. Herzstück der Kampagne war, dass 23 500 Familienfürsorgehelferinnen Frauen über Gesundheit und Familienplanung informierten und sie mit kostenlosen Verhütungsmitteln versorgten. Kliniken unterstützen sie dabei. Mitte der 1990er Jahre beschäftigte das Gesundheitsministerium 44 000 Kräfte im Bereich Familienplanung, die alle von Geberorganisationen finanziert waren. ...

https://www.dandc.eu/de/article/bangladesch-ist-ein-entwicklungserfolg-kein-hoffnungsloser-fall

Ich denke, auch die Homogenität (ethnisch und 90% Moslems) spielt da eine Rolle. Interessanterweise ware dieser relativ effiziente Einsatz großer Hilfsgelder möglich, obwohl es in Bangladesh viel Korruption gibt.

Es geht also in der Tat weniger um Altersvorsorge, sondern um Aufklärung/Bildung, staatliche Gesundheitsprogramme, Entwicklungshilfegelder.


der link führt auch folgenden artikel:
https://www.dandc.eu/de/article/medien-zeichnen-ein-falsches-bild-von-bangladeschs-textilindustrie

Zitat:
In Bangladesch sind sich Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände einig, dass die Textilindustrie zur Entwicklung des Landes entscheidend beiträgt und dass sich deren Arbeitsbedingungen und Bezahlung erheblich verbessert haben. Deutsche Medien zeichnen ein ganz anderes Bild. Von Marianne Scholte

von 2012, wenn ichs recht überblicke, überzeugt mich nicht, zumal:

Zitat:
Am 24. April 2013 starben bei dem bisher größten Unfall in der internationalen Textilindustrie mehr als tausend Menschen. Industrie und Regierung haben seitdem höhere Sicherheitsstandards in Bangladesch durchgesetzt. Der Preiskampf in der Modebranche verhindert aber globale Verbesserungen.

http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/268127/textilindustrie-bangladesch

#90:  Autor: stepWohnort: Germering BeitragVerfasst am: 05.01.2020, 18:38
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@wilson, was willst Du denn damit sagen? Daß in Bangladesh auch viele Mißstände herrschen? Oder daß dandc.eu bzw. das dahinerstehende BMZ nur mit den Hilfszahlungen angeben will und deshalb alles schönfärbt?

Ich bezog mich ja auf die Frage, wie es zu der relativ niedrigen Fertilitätsrate dort gekommen ist - was ist denn Deine Antwort darauf?



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