Aktion `Wahlabsage´
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Freigeisterhaus -> Politik und Geschichte
Werden Nichtwähler in den Medien als `unreif´, `asozial´ etc. diskriminiert
Ja
50%
 50%  [ 11 ]
Weiß nicht
0%
 0%  [ 0 ]
Nein
50%
 50%  [ 11 ]
Stimmen insgesamt : 22


#1: Aktion `Wahlabsage´ Autor: grass_thierse_kasparekWohnort: Wolkenkuckucksheim BeitragVerfasst am: 08.01.2008, 23:20
    —
Die Aktion `Wahlabsage´ will verkannten Modernisierern der Demokratie den Rücken stärken

Nur weil sich ein unheilvoller Vorgang in regelmäßigen Abständen wiederholt, verliert er nicht an Gefährlichkeit: Gewohnheitswähler schädigen aus vordergründig ehrenhaften Motiven die Demokratie. Dagegen leisten bewusste Nichtwähler einen völlig verkannten Beitrag zur Modernisierung. Wir müssen ihnen moralisch den Rücken stärken.



Alle vier Jahre verfallen moderne Individualisten für kurze Zeit dem Herdentrieb – bei anstehenden Wahlen. Wider bessere Einsicht beteiligen sie sich an der erneuten Legitimation überholter und schädlicher politischer Strukturen. Die Vernunft scheint außer Kraft gesetzt, längst erlangte Gewissheiten dem vorübergehenden Vergessen preisgegeben. Vor allem die Massenmedien, die ansonsten sämtliche Mängel des politischen Systems aufdecken, setzen die Bürger unter großen normativen Druck, einem überholten Ritual zu folgen. Dieser moralische Zwang ist allerdings kaum mehr mit rationalen Argumenten begründbar und dient lediglich der Wahrung von Besitzständen. Aus Sicht der Betroffenen verständlich - für eine funktionierende Zivilgesellschaft jedoch nicht hinnehmbar.

Aktionsvideo: http://www.youtube.com/watch?v=Hz6ogIDGrJo

Das schlechte Image der Nichtwähler führt zu einer bedenklichen Zunahme des Protestwählens. Statt destruktive radikale Parteien zu unterstützen, obwohl man sich eigentlich nur eine verantwortliche und vernunftgeleitete Politik wünscht, ist es erheblich sinnvoller, ein Zeichen durch Wahlboykott zu setzen.
Es ist keineswegs vermessen zu unterstellen, dass die Väter und Mütter des Grundgesetzes in Kenntnis der heutigen politischen Glaubwürdigkeitskrise ebenfalls anraten würden, mit symbolträchtigen Maßnahmen wie Wahlverzicht die demokratische Idee gegen die Allmacht von Lobbygruppen, politischen Parteien und Medienkartellen zu verteidigen.

Natürlich entspricht nicht jeder unbenutzte Wahlzettel einer bewussten Wahlverweigerung, sondern hat vielfach ganz banale Ursachen. Dennoch möchte die freie Berliner Politik- und Kunstplattform moderne21 die Engagierten unter den Nichtwählern gegen den Vorwurf, sie seien schlechte Demokraten, in Schutz nehmen. Hierzu wurde die offene Aktion `Wahlabsage´ ins Leben gerufen.

#2:  Autor: PoldiWohnort: Bavarian Congo BeitragVerfasst am: 08.01.2008, 23:44
    —
Die Antwortmöglichkeiten sind nicht ausreichend ... es fehlt z.B. :

Sie werden nicht diskriminiert, sie SIND unreif, asozial ect. vorallem aber vollkommen sinnlos ...

#3:  Autor: Jan BeitragVerfasst am: 08.01.2008, 23:45
    —
Da drängen sich mir zwei Fragen auf:
- Inwiefern entzieht der Wahlboykott der Regierung die Legitimation? Bzw. seit wann kümmern sich Regierungen um Legitimationen?
- Und was ist deiner/eurer Meinung nach die Alternative? Mehr Demokratie, weniger Demokratie, was ganz anderes?

#4: Re: Aktion `Wahlabsage´ Autor: Torsten BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 00:05
    —
grass_thierse_kasparek hat folgendes geschrieben:
Es ist keineswegs vermessen zu unterstellen, dass die Väter und Mütter des Grundgesetzes in Kenntnis der heutigen politischen Glaubwürdigkeitskrise ebenfalls anraten würden, mit symbolträchtigen Maßnahmen wie Wahlverzicht die demokratische Idee gegen die Allmacht von Lobbygruppen, politischen Parteien und Medienkartellen zu verteidigen.


Wenn man sich Lobbygruppen, politische Parteien und Medienkartelle aus dem "demokratischen Raum" wegdenkt, was bleibt dann noch? Wird dann etwas sichtbar, was vorher unterdrückt wurde, oder ist es ein leerer Raum, der sich alsbald wieder mit Gruppierungen aller Art füllt, die in ihrem Streben das umsetzen, was im Raum an "Klima" herrscht: Gewinnstreben, Selbstsucht - "Eigenverantwortung"?

#5: Re: Aktion `Wahlabsage´ Autor: Kival BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 00:09
    —
grass_thierse_kasparek hat folgendes geschrieben:
Es ist keineswegs vermessen zu unterstellen, dass die Väter und Mütter des Grundgesetzes in Kenntnis der heutigen politischen Glaubwürdigkeitskrise ebenfalls anraten würden, mit symbolträchtigen Maßnahmen wie Wahlverzicht die demokratische Idee gegen die Allmacht von Lobbygruppen, politischen Parteien und Medienkartellen zu verteidigen.


Wenn meinst Du denn da so?

#6: Re: Aktion `Wahlabsage´ Autor: rotwangWohnort: Bochum BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 00:13
    —
grass_thierse_kasparek hat folgendes geschrieben:
Statt destruktive radikale Parteien zu unterstützen, obwohl man sich eigentlich nur eine verantwortliche und vernunftgeleitete Politik wünscht, ist es erheblich sinnvoller, ein Zeichen durch Wahlboykott zu setzen.


Äh, Nein - durch einen Wahlboykott benötigen die von Dir als destruktiv bezeichneten Parteien insgesamt weniger Stimmen um mehr Macht zu bekommen. Ein solches Boykott-Verhalten ist ein Schuss ins eigene Knie.

#7: Fragen bleiben offen Autor: grass_thierse_kasparekWohnort: Wolkenkuckucksheim BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 00:34
    —
Freue mich über Eure konstruktiven Kommentare. Antworten auf die berechtigten Fragen mag ich mir nicht anmaßen. Ich stelle nur fest, dass das Thema `Nichtwähler´ hochinteressant ist und Schlüsselfragen zu unserer Demokratie berührt. Das kann nicht schaden. `Wahlwerber´ vom Schlage `Wahlgang´ oder die BPB geben sich für meinen Geschmack zu selbstgerecht. Wenn hier Projekte wie `Wahlabsage´ ein wenig Druck erzeugen können, wäre schon viel gewonnen.
Im übrigen deuten die ersten Umfrageergebnisse (s.o.) doch darauf hin, dass wir mit der Grundthese, Nichtwähler würden negativ dargestellt, nicht so falsch liegen.

#8:  Autor: Torsten BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 00:37
    —
Jan hat folgendes geschrieben:
Und was ist deiner/eurer Meinung nach die Alternative? Mehr Demokratie, weniger Demokratie, was ganz anderes?


Zur Demokratie gibt es keine Alternative. Höchstens das Verlangen, sie zu "verbessern" - sie demokratischer zu machen ...

Stellen wir uns die perfekte Demokratie vor. Wie die auch immer aussehen sollte. Irgendwann ist man auch in einer perfekten Demokratie an dem Punkt oder in einer Entwicklung, die einem immer mehr fremd vorkommt. Immer beängstigender. Nun wird gerade das als nicht länger zu leugnende Wahrheit deklariert, der es entgegenzutreten gilt. Mit schärferen Gesetzen, Reformen etc.

Dabei liegt die Wahrheit doch - eigentlich - im Wunsch nach Miteinander, nach einem Leben ohne Angst und Sorge vor dem, was morgen kommt.

#9:  Autor: beachbernieWohnort: Haida Gwaii BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 00:49
    —
Poldi hat folgendes geschrieben:
Die Antwortmöglichkeiten sind nicht ausreichend ... es fehlt z.B. :

Sie werden nicht diskriminiert, sie SIND unreif, asozial ect. vorallem aber vollkommen sinnlos ...


"Das ist mir voellig wurscht" fehlt auch noch...

#10: Re: Fragen bleiben offen Autor: DeHergWohnort: Rostock BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 01:04
    —
grass_thierse_kasparek hat folgendes geschrieben:
Im übrigen deuten die ersten Umfrageergebnisse (s.o.) doch darauf hin, dass wir mit der Grundthese, Nichtwähler würden negativ dargestellt, nicht so falsch liegen.
was nach eigener Erfahrung den Nichtwähler aber nicht im geringsten interessiert (da viele (k.A. ob die meisten) den Glauben mit ihrer Stimme etwas ändern zu können sowieso nicht haben und sich dadurch auch in keiner moralischen Pflicht sehen)

#11:  Autor: Malone BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 02:29
    —
Zitat:
freie Berliner Politik- und Kunstplattform moderne21
Mit den Augen rollen


Nichtwählen ist in der Tat das Dämlichste was man machen kann. Naja, zumindest sollte man nachher nicht über die Verhältnisse jammern.

#12:  Autor: CriticWohnort: Arena of Air BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 02:36
    —
Malone hat folgendes geschrieben:
Zitat:
freie Berliner Politik- und Kunstplattform moderne21
Mit den Augen rollen


Nichtwählen ist in der Tat das Dämlichste was man machen kann. Naja, zumindest sollte man nachher nicht über die Verhältnisse jammern.


Wahlergebnisse sind für Leute jedoch genauso frustrierend, die gewählt haben. Da hat man dann eine Partei gewählt, als das "kleinere Übel", und damit eigentlich gegen das "größere Übel" gewählt, hat dabei aber eigentlich doch für das "größere Übel" gewählt. Oder wieder doch nicht? Ist ja nicht ganz zu erkennen Am Kopf kratzen. Einigen von unseren Politikern wäre es ja sowieso lieber, wenn das Stimmvieh zwischen den Wahlen einfach seine Schnauze halten würde. Und das eine Mal alle vier Jahre kann man dann auch wegrationalisieren, dann kann man sagen, daß die Leute alle damit zufrieden sind, was man macht wirr.

#13:  Autor: Malone BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 02:49
    —
Ich meine, dass Nichtwähler eine der kleinen Parteien wählen sollten, da ist wohl für jeden was dabei.

#14:  Autor: Torsten BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 02:53
    —
Malone hat folgendes geschrieben:
Ich meine, dass Nichtwähler eine der kleinen Parteien wählen sollten, da ist wohl für jeden was dabei.


Du hast keine Wahl! Entscheide Dich ...

#15:  Autor: Mr.Sunshine BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 04:27
    —
Malone hat folgendes geschrieben:
Ich meine, dass Nichtwähler eine der kleinen Parteien wählen sollten, da ist wohl für jeden was dabei.


Coole Sache, das...

oder sich eben selbst politisch engagieren, aber da ist ja nichtwählen einfacher....

#16:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 07:54
    —
Die Abgabe der eigenen Stimme ist wichtig, aber reicht nicht. Wenn die eigene Parteienwahl nicht eingebunden ist in einen persönlichen Kontext weiterer politischer Aktivität jenseits des Parteiensystems, wenn das Abgeben der Stimme die einzige politische Handlung ist, die man innerhalb von vier Jahren überhaupt begeht, dann kann man sich's auch gleich sparen. Dann ist man m.E. politisch genauso unreif wie Protest-Nichtwähler. Und wenn man politisch aktiv ist, ohne seine Stimme abzugeben, dann kann Wahlverweigerung innerhalb eines politischen Kontextes sogar Sinn haben. Es stimmt nicht, dass Wahlen nichts verändern, aber Wahlen allein verändern nichts.

Zuletzt bearbeitet von Tarvoc am 09.01.2008, 08:02, insgesamt 2-mal bearbeitet

#17:  Autor: Mr.Sunshine BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 08:00
    —
vlt liegt es am schlafmangel, aber im moment empfinde ich mehr sympathie für nichtwähler, als für leute die sich alle 4 jahre in den anzug schmeißen, ins wahlbüro pilgern und dort dann ihr kreuz für die spd oder die cdu machen...

edit: vlt wäre ne begründung angebracht...
aber wie gesagt schlafmangel, deshalb nur stichworte zwinkern
populismus
politik beschränkt sich auf wirtschaft und wahlkampf
2 parteienstaat (jaaa nich ganz....)
konservativ

ps: hab ich schon erwähnt dass es mir an schlaf mangelt? zwinkern

#18:  Autor: PoldiWohnort: Bavarian Congo BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 13:42
    —
Mr.Sunshine hat folgendes geschrieben:

politik beschränkt sich auf wirtschaft und wahlkampf
2 parteienstaat (jaaa nich ganz....)

Dir ist klar, daß an beidem die Nichtwähler maßgeblich schuld sind, oder ?

#19:  Autor: sigmundo BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 16:00
    —
Mr.Sunshine hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Ich meine, dass Nichtwähler eine der kleinen Parteien wählen sollten, da ist wohl für jeden was dabei.


Coole Sache, das...

oder sich eben selbst politisch engagieren, aber da ist ja nichtwählen einfacher....


quatsch! es ist viel schwieriger, nicht wählen zu gehen. eben weil man sich dann solche tumben vorwürfe wie die euren anhören muß!

ein kleineres übel ist immer noch ein übel!

für mich war noch nie wirklich was dabie, oder habe ich die wuwei-partei glatt verpennt?

politik und wählen ist was für wirklich faule looser!

#20:  Autor: Effô TisettiWohnort: 75 BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 16:18
    —
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Die Abgabe der eigenen Stimme ist wichtig, aber reicht nicht. Wenn die eigene Parteienwahl nicht eingebunden ist in einen persönlichen Kontext weiterer politischer Aktivität jenseits des Parteiensystems, wenn das Abgeben der Stimme die einzige politische Handlung ist, die man innerhalb von vier Jahren überhaupt begeht, dann kann man sich's auch gleich sparen. Dann ist man m.E. politisch genauso unreif wie Protest-Nichtwähler. Und wenn man politisch aktiv ist, ohne seine Stimme abzugeben, dann kann Wahlverweigerung innerhalb eines politischen Kontextes sogar Sinn haben. Es stimmt nicht, dass Wahlen nichts verändern, aber Wahlen allein verändern nichts.


Schön gesagt. Dass man mit "Wählen" wenig verändert, heißt nicht, dass man es mit "Nicht-Wählen" tun würde. Wichtig ist das eigene politische Engagement, das selbstverständlich nicht notwendigerweise in den "großen Parteien" stattfinden muss. Nach meinem Verständnis ist Politik in einer Demokratie ein Prozess, eine Entwicklung, das Ringen um die besten Argumente und Vorschläge. Die Ansicht, man könnte die wirtschaftliche, soziale bzw. politische Gesamtsituation durch das Einzeichnen oder Nicht-Einzeichnen eines Kreuzchen schlagartig und ohne dass irgendwer Zeit und Arbeit investieren müsste ändern, halte ich für so seltsam wie weit verbreitet. So doof sind die diversen Lobbyisten nicht. Die wissen genau, dass sie viel Zeit, Geld und Kapazitäten in den Prozess einbringen müssen - und oft auch können. Sich aus Frust über mangelnde Waffengleichheit ganz aus dem Prozess zu verabschieden gleicht einer Kapitulation.

#21:  Autor: WolfWohnort: Zuhause BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 17:31
    —
Malone hat folgendes geschrieben:
Ich meine, dass Nichtwähler eine der kleinen Parteien wählen sollten, da ist wohl für jeden was dabei.

Nein.

#22:  Autor: Malone BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 17:39
    —
Wolf hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Ich meine, dass Nichtwähler eine der kleinen Parteien wählen sollten, da ist wohl für jeden was dabei.

Nein.


Aber besser als Nichtwählen, denn das ist in jedem Fall eine Unterstützung für die Etablierten oder gegebennfalls auch der Extremisten.

#23:  Autor: 27os BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 17:42
    —
Nichtwählen ist mE eher ein Zeichen von Orientierungs- und Hilflosigkeit. Selbst wenn man gegen "das System" protestieren oder es ändern will, ist Nichtwählen ein ungeeignetes Mittel.

#24:  Autor: WolfWohnort: Zuhause BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 17:43
    —
Malone hat folgendes geschrieben:
Wolf hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Ich meine, dass Nichtwähler eine der kleinen Parteien wählen sollten, da ist wohl für jeden was dabei.

Nein.


Aber besser als Nichtwählen, denn das ist in jedem Fall eine Unterstützung für die Etablierten oder gegebennfalls auch der Extremisten.

Wenn keiner wählt nützt dies weder den Etablierten noch dem Extremisten.
Zudem sehe ich nicht ein weshalb ich eine Partei wählen sollte, deren Inhalte ich in für mich wesentlichen Punkten nicht teilen kann.
Ich wähle übrigen nicht nicht, sondern in nächster Zeit vermutlich ungültig.

#25:  Autor: Botschafter Kosh BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 17:44
    —
Malone hat folgendes geschrieben:
Wolf hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Ich meine, dass Nichtwähler eine der kleinen Parteien wählen sollten, da ist wohl für jeden was dabei.

Nein.


Aber besser als Nichtwählen, denn das ist in jedem Fall eine Unterstützung für die Etablierten oder gegebennfalls auch der Extremisten.


Na,für wen denn nun?

mfg Kosh

#26:  Autor: WolfWohnort: Zuhause BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 17:46
    —
27os hat folgendes geschrieben:
Nichtwählen ist mE eher ein Zeichen von Orientierungs- und Hilflosigkeit.
Weswegen sollte man orientierungslos sein, bloß weil die eigene Orientierung von keiner Partei vertreten ist? Orientierung ist weit mehr als nur links, rechts, mitte.
Und in einem Parteinsystem ist man in der Tat in gewisserweise hilflos.
Zitat:

Selbst wenn man gegen "das System" protestieren oder es ändern will, ist Nichtwählen ein ungeeignetes Mittel.

Das geringere Übel zu wählen scheint mir noch ungeigneter. Dadurch konnten sich fast alle Übel halten oder gar etablieren.

#27:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 18:07
    —
Wolf hat folgendes geschrieben:
Weswegen sollte man orientierungslos sein, bloß weil die eigene Orientierung von keiner Partei vertreten ist?

In dem Falle könnte man seine eigene Orientierung zumindest mal artikulieren. In dem Video ist davon aber nichts zu merken.

#28:  Autor: Malone BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 18:14
    —
Botschafter Kosh hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Wolf hat folgendes geschrieben:
Malone hat folgendes geschrieben:
Ich meine, dass Nichtwähler eine der kleinen Parteien wählen sollten, da ist wohl für jeden was dabei.

Nein.


Aber besser als Nichtwählen, denn das ist in jedem Fall eine Unterstützung für die Etablierten oder gegebennfalls auch der Extremisten.


Na,für wen denn nun?

mfg Kosh


Für alle, die die 5% Hürde schaffen.

#29:  Autor: Tarvoc BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 18:21
    —
Malone hat folgendes geschrieben:
Für alle, die die 5% Hürde schaffen.

Insbesondere für die, die nur so die 5% Hürde schaffen und sie ansonsten nicht geschafft hätten.

#30:  Autor: River Runs Red BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 19:45
    —
Malone hat folgendes geschrieben:
Ich meine, dass Nichtwähler eine der kleinen Parteien wählen sollten, da ist wohl für jeden was dabei.


Eher nicht.
CDU-> jaaah sicher, so seh ich aus!
SPD-> kriegen doch eh nix auf die Reihe!
Grüne-> nachdem was sie meinem Heimatdorf angetan haben würdige ich denen keinen Blick!
FDP-> da kann ich ja auch gleich CDU wählen Mit den Augen rollen
Die Linke-> Ich wähle keine SED-Nachfolgeparteien
Bündnis für Deutschland-> Zu weit rechts
Die Friesen-> Ich wohne in Süd-NDS. Da helfen mir die wohl eher wenig.
Die Grauen-> Da bin ich zu jung für!
Familien-Partei-> nein Danke!
Freie Wähler-> Ja, wäre eventuell eine Möglichkeit
Tierschutzpartei-> Für die gilt das gleiche wie für die Grünen!
NPD-> Nein!
Ökologisch-Demokratische Partei->Nein!
PBC-> Mit den Augen rollen

Nun, egal was ich Wähle: Am Ende steht ein Ergebniss das ich nicht will.



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