Religion in der Zukunft
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Freigeisterhaus -> Weltanschauungen und Religionen

#31:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 26.11.2017, 16:23
    —
http://www.zeit.de/digital/internet/2017-11/way-of-the-future-erste-kirche-kuenstliche-intelligenz
Zitat:
Der Robotikexperte Anthony Levandowski hat eine Kirche gegründet, die eine künstliche Intelligenz als Gottheit verehrt. Zum Glück treten andere solchem Quatsch entgegen.

#32:  Autor: swifty BeitragVerfasst am: 26.11.2017, 16:27
    —
was? Geschockt Spielt der nicht mehr bei Bayern?

#33:  Autor: AhrimanWohnort: 89250 Senden BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 16:13
    —
Zynix hat folgendes geschrieben:


Dabei spielt es eine überragende Rolle, wie sich der Wohlstand auf der Welt weiterentwickeln wird. Wird sich Armut wieder breit machen, wo Wohlstand war, wird dort auch die Kirche wieder auferstehen.

Könnte durchaus stimmen. Der Unterschied zwischen Geld und Wasser ist der, daß Geld nach oben fließt. Religion gedeiht bestens auf Hunger, Not und Elend. Die KK hat schon immer mit den Reichen und Mächtigen paktiert, auch umgekehrt sind die Reichen gut beraten, wenn sie mit der Kirche sich verbünden.
Religion hält die Armen davon ab, die Reichen umzubringen. Hat Napoleon gesagt.

#34:  Autor: DonMartin BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 16:26
    —
Ahriman hat folgendes geschrieben:
Zynix hat folgendes geschrieben:


Dabei spielt es eine überragende Rolle, wie sich der Wohlstand auf der Welt weiterentwickeln wird. Wird sich Armut wieder breit machen, wo Wohlstand war, wird dort auch die Kirche wieder auferstehen.

Könnte durchaus stimmen. Der Unterschied zwischen Geld und Wasser ist der, daß Geld nach oben fließt. Religion gedeiht bestens auf Hunger, Not und Elend. Die KK hat schon immer mit den Reichen und Mächtigen paktiert, auch umgekehrt sind die Reichen gut beraten, wenn sie mit der Kirche sich verbünden.
Religion hält die Armen davon ab, die Reichen umzubringen. Hat Napoleon gesagt.

Die Leute rennen immer dann in die Tempel, wenn es fuer ihre Probleme keine irdischen Loesungen gibt bzw zu geben scheint.
Das ist auch nicht auf die "KK" beschraenkt, das gilt fuer alle Religionen.

#35:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 17:08
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
http://www.zeit.de/digital/internet/2017-11/way-of-the-future-erste-kirche-kuenstliche-intelligenz
Zitat:
Der Robotikexperte Anthony Levandowski hat eine Kirche gegründet, die eine künstliche Intelligenz als Gottheit verehrt. Zum Glück treten andere solchem Quatsch entgegen.


Die Robotikreligion ist noch in der Anfangsphase. Dagegen kann noch gelästert werden.
Könnte man sich eine Schlagzeile vorstellen wie: "Kardinal X betonte in seiner Karfreitagspredigt, dass Jesus für die Sünden der Menschen gestorben sei. Zum Glück treten andere solchem Quatsch entgegen."

#36: Re: Religion in der Zukunft Autor: wolle BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 17:24
    —
Omega 7 hat folgendes geschrieben:
Was bleibt am Ende für Gott/Götter übrig?


Hoffentlich nichts.

Es braucht keine abstrusen Götter.
Der Mensch soll sich endlich nach dem Wohl der Menschen orientieren.
Das schließt den Einklang mit seiner Mitwelt (Tiere, Pflanzen, Erde, Wasser, Luft) ein.

Bedürfnisse wie Nahrung, Soziale Beziehung, Frieden, Gerechtigkeit, Gesundheit, Bildung, Beschäftigung, Kunst, Kultur, lassen sich alle ohne Gottheiten erreichen.

Die Ausübung von Religion hat uns diesen Zielen in der Summe nicht näher gebracht.
Alles sinnvolle, was wir bisher erreicht haben, hätten wir auch ohne Religion erreicht.
Wahrscheinlich wären wir ohne Religion sogar weiter.
Die Beschäftigung mit einem Gott oder dessen vermeintlichem Willen ist Unfug und hält uns nur von der Beschäftigung mit wichtigen Dingen ab.

Jeden Fortschritt, den wir erreicht haben, haben wir durch Wissenschaft und Technik erreicht.
Religion hat zu Wissenschaft und Technik nie etwas beigetragen.
Fast immer hat die Religion Wissenschaft und Technik behindert.

#37:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 17:42
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die Robotikreligion ist noch in der Anfangsphase.

Wär eine "Robotikreligion" nicht nur eine neue Sekte der seit längerem existierenden Technikreligion?


(du antwortest dir selbst?)

#38: Re: Religion in der Zukunft Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 17:55
    —
wolle hat folgendes geschrieben:
....
Die Ausübung von Religion hat uns diesen Zielen in der Summe nicht näher gebracht.
Alles sinnvolle, was wir bisher erreicht haben, hätten wir auch ohne Religion erreicht.
Wahrscheinlich wären wir ohne Religion sogar weiter.
...

Es gibt einen Grund, der dagegen spricht, dass dieser Glaube realistisch ist: Die Religionen, bzw. die sozialen Strukturen, die sie trugen, waren üblicherweise auch immer wesentliche Träger der geordneten Tradition einer Kultur insgesamt. Ohne diese konservierende Kraft wäre Akkumulation des Wissens schwieriger gewesen. Es ist weniger die Wissenschaft, die diese wesentliche Funktion der Religion ersetzt als die staatlich organisierten Schulen.

#39: Re: Religion in der Zukunft Autor: Marcellinus BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 18:46
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
wolle hat folgendes geschrieben:
....
Die Ausübung von Religion hat uns diesen Zielen in der Summe nicht näher gebracht.
Alles sinnvolle, was wir bisher erreicht haben, hätten wir auch ohne Religion erreicht.
Wahrscheinlich wären wir ohne Religion sogar weiter.
...

Es gibt einen Grund, der dagegen spricht, dass dieser Glaube realistisch ist: Die Religionen, bzw. die sozialen Strukturen, die sie trugen, waren üblicherweise auch immer wesentliche Träger der geordneten Tradition einer Kultur insgesamt. Ohne diese konservierende Kraft wäre Akkumulation des Wissens schwieriger gewesen. Es ist weniger die Wissenschaft, die diese wesentliche Funktion der Religion ersetzt als die staatlich organisierten Schulen.


Das scheint mir so nicht ganz richtig. Die Religionen waren vor allem Strukturen zur Weitergabe ihre eigenen Vorstellungen. Ab einem gewissen Zeitpunkt, zum ersten Mal vor ca. 2.500 Jahren, dann zum zweiten Mal vor ca. 500 Jahren entwickelten sich Strukturen, die realtiv unabhängig von den religiösen waren. Das waren einmal die griechischen Stadtstaaten, beim zweiten Mal die italienische Staaten der Renaissance. In beiden Fällen standen dynamische Gesellschaften miteinander in Konkurrenz und in beiden Fällen hatten die Menschen gemerkt, daß die religiösen Vorstellungen ihren Erkenntnismöglichkeiten im Wege standen.

Die Wissenschaften ersetzten wesentlich die Priesterkollegien, die theoretisch-empirische Forschung das Interpretieren "heiliger" Schriften. Schulen dagegen hatten auch die Religiösen schon, und Universitäten gab es schon, bevor es Wissenschaften im heutigen Sinne gab.

#40:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 19:42
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die Robotikreligion ist noch in der Anfangsphase.

Wär eine "Robotikreligion" nicht nur eine neue Sekte der seit längerem existierenden Technikreligion?




Für dich ist immer alles Religion. Natürlich gibt es schon seit längerer Zeit den Glauben, dass durch Technik alles besser wede. Aber eine Religion ist das m. E. nicht. Da fehlt die metaphysische Komponente.

#41:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:01
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die Robotikreligion ist noch in der Anfangsphase.

Wär eine "Robotikreligion" nicht nur eine neue Sekte der seit längerem existierenden Technikreligion?




Für dich ist immer alles Religion. Natürlich gibt es schon seit längerer Zeit den Glauben, dass durch Technik alles besser wede. Aber eine Religion ist das m. E. nicht. Da fehlt die metaphysische Komponente.

»Dann legte Jakob ein Gelübde ab: "Wenn Gott mir beisteht und mich auf meiner Reise behütet, wenn er mir Nahrung und Kleidung gibt und ich wohlbehalten zu meiner Familie zurückkomme, dann soll Jahwe mein Gott sein.«
(1. Mose 28:20, die Bibel)

#42:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:06
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die Robotikreligion ist noch in der Anfangsphase.

Wär eine "Robotikreligion" nicht nur eine neue Sekte der seit längerem existierenden Technikreligion?




Für dich ist immer alles Religion. Natürlich gibt es schon seit längerer Zeit den Glauben, dass durch Technik alles besser wede. Aber eine Religion ist das m. E. nicht. Da fehlt die metaphysische Komponente.

»Dann legte Jakob ein Gelübde ab: "Wenn Gott mir beisteht und mich auf meiner Reise behütet, wenn er mir Nahrung und Kleidung gibt und ich wohlbehalten zu meiner Familie zurückkomme, dann soll Jahwe mein Gott sein.«
(1. Mose 28:20, die Bibel)


Da steht nicht, dass er jeden, der ihm Nahrung, usw. gibt, als Gott akzeptieren würde.

#43:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:09
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die Robotikreligion ist noch in der Anfangsphase.

Wär eine "Robotikreligion" nicht nur eine neue Sekte der seit längerem existierenden Technikreligion?




Für dich ist immer alles Religion. Natürlich gibt es schon seit längerer Zeit den Glauben, dass durch Technik alles besser wede. Aber eine Religion ist das m. E. nicht. Da fehlt die metaphysische Komponente.

»Dann legte Jakob ein Gelübde ab: "Wenn Gott mir beisteht und mich auf meiner Reise behütet, wenn er mir Nahrung und Kleidung gibt und ich wohlbehalten zu meiner Familie zurückkomme, dann soll Jahwe mein Gott sein.«
(1. Mose 28:20, die Bibel)


Da steht nicht, dass er jeden, der ihm Nahrung, usw. gibt, als Gott akzeptieren würde.

Das war Antwort auf:
Zitat:
Da fehlt die metaphysische Komponente.

#44:  Autor: Korra BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:12
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:

»Dann legte Jakob ein Gelübde ab: "Wenn Gott mir beisteht und mich auf meiner Reise behütet, wenn er mir Nahrung und Kleidung gibt und ich wohlbehalten zu meiner Familie zurückkomme, dann soll Jahwe mein Gott sein.«
(1. Mose 28:20, die Bibel)

Und wenn nicht? Dann sucht er sich einen anderen Gott oder was?

#45:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:17
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die Robotikreligion ist noch in der Anfangsphase.

Wär eine "Robotikreligion" nicht nur eine neue Sekte der seit längerem existierenden Technikreligion?




Für dich ist immer alles Religion. Natürlich gibt es schon seit längerer Zeit den Glauben, dass durch Technik alles besser wede. Aber eine Religion ist das m. E. nicht. Da fehlt die metaphysische Komponente.

»Dann legte Jakob ein Gelübde ab: "Wenn Gott mir beisteht und mich auf meiner Reise behütet, wenn er mir Nahrung und Kleidung gibt und ich wohlbehalten zu meiner Familie zurückkomme, dann soll Jahwe mein Gott sein.«
(1. Mose 28:20, die Bibel)


Da steht nicht, dass er jeden, der ihm Nahrung, usw. gibt, als Gott akzeptieren würde.

Das war Antwort auf:
Zitat:
Da fehlt die metaphysische Komponente.


Die metaphysische Komponente fehlt trotzdem noch.
Ein Gelübde ist keine Religion.

#46:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:18
    —
Korra hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:

»Dann legte Jakob ein Gelübde ab: "Wenn Gott mir beisteht und mich auf meiner Reise behütet, wenn er mir Nahrung und Kleidung gibt und ich wohlbehalten zu meiner Familie zurückkomme, dann soll Jahwe mein Gott sein.«
(1. Mose 28:20, die Bibel)

Und wenn nicht? Dann sucht er sich einen anderen Gott oder was?

Wie oft gehst du zu einem Bäcker der dir kein Brot geben kann?
Bäcker=Brot, "Gott"=Leben. Kein Brot kein Bäcker, kein Leben kein Gott.

#47:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:28
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Korra hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:

»Dann legte Jakob ein Gelübde ab: "Wenn Gott mir beisteht und mich auf meiner Reise behütet, wenn er mir Nahrung und Kleidung gibt und ich wohlbehalten zu meiner Familie zurückkomme, dann soll Jahwe mein Gott sein.«
(1. Mose 28:20, die Bibel)

Und wenn nicht? Dann sucht er sich einen anderen Gott oder was?

Wie oft gehst du zu einem Bäcker der dir kein Brot geben kann?
Bäcker=Brot, "Gott"=Leben. Kein Brot kein Bäcker, kein Leben kein Gott.


Das ist eben der Unterschied zwischen Bäckern und religiösen Vertretern. Der Bäcker soll liefern und wenn er das nicht tut, dann sagt man irgendwann "Leck mich", die religiösen Vertreter brauchen nicht zu liefern. Die versprechen dir, dass du die schönsten Backwaren im Jenseits erhalten wirst.

#48:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:32
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die metaphysische Komponente fehlt trotzdem noch.
Ein Gelübde ist keine Religion.

»›Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs‹«
Markus 12:26, Bibel

#49:  Autor: Lebensnebel BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:48
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die metaphysische Komponente fehlt trotzdem noch.
Ein Gelübde ist keine Religion.

»›Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs‹«
Markus 12:26, Bibel


Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst.

#50:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:52
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Das ist eben der Unterschied zwischen Bäckern und religiösen Vertretern. Der Bäcker soll liefern und wenn er das nicht tut, dann sagt man irgendwann "Leck mich", die religiösen Vertreter brauchen nicht zu liefern. Die versprechen dir, dass du die schönsten Backwaren im Jenseits erhalten wirst.

Was du im Diesseits nicht bist das wirst du auch in keinem "Jenseits" sein, ansonsten wär das jemand anders.
Man müsste als Wesen schon kompatibel sein mit einem Jenseits/Paradies oder wie auch immer du das nennen möchtest, das müsste man im Diesseits intus haben, ansonsten: inkompatibel.

»Körperliches Training hat einen gewissen Wert, aber geistliches Training ist noch viel wichtiger, denn es verspricht Gewinn in diesem wie auch im zukünftigen Leben.«
1. Tim 4:8, Bibel

#51:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 20:55
    —
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die metaphysische Komponente fehlt trotzdem noch.
Ein Gelübde ist keine Religion.

»›Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs‹«
Markus 12:26, Bibel


Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst.

Das jemand etwas als "Gott" nutzen kann ohne grosse metaphysische Fragen zu stellen.

#52:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 27.11.2017, 23:54
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Lebensnebel hat folgendes geschrieben:
Die metaphysische Komponente fehlt trotzdem noch.
Ein Gelübde ist keine Religion.

»›Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs‹«
Markus 12:26, Bibel


Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst.

Das jemand etwas als "Gott" nutzen kann ohne grosse metaphysische Fragen zu stellen.


Dein Gott ist, das alles allen anderen ein Gott ist.

#53:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 28.11.2017, 16:10
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Dein Gott ist, das alles allen anderen ein Gott ist.

Ist schon blöd, wenn man meint ein überwiegend säkulares Umfeld zu haben, und dann kommt da einer mit einer anderen Deutung .... und schon wird man mit den heutigen modernen Formen von Religion/Götter konfrontiert.

Den Boten anzumachen ist auch nicht so hip, der Nächste könnte schon folgen.

#54:  Autor: fwoWohnort: im Speckgürtel BeitragVerfasst am: 28.11.2017, 17:58
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Korra hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:

»Dann legte Jakob ein Gelübde ab: "Wenn Gott mir beisteht und mich auf meiner Reise behütet, wenn er mir Nahrung und Kleidung gibt und ich wohlbehalten zu meiner Familie zurückkomme, dann soll Jahwe mein Gott sein.«
(1. Mose 28:20, die Bibel)

Und wenn nicht? Dann sucht er sich einen anderen Gott oder was?

Wie oft gehst du zu einem Bäcker der dir kein Brot geben kann?
Bäcker=Brot, "Gott"=Leben. Kein Brot kein Bäcker, kein Leben kein Gott.

@sehr gut
Aber dieses ""Gott"=Leben" an dieser Stelle kam von Dir und da muss keiner folgen.

Ansonsten hat die Instanz Gott, auch wenn es der Gott eines anderen ist und diese Attribute erst durch diesen anderen entstehen, immer einige Attribute, ohne die er kein Gott ist.

Da solltest Du schon mal etwas mehr ins Detail gehen, damit man Dir folgen kann.

#55:  Autor: schtonk BeitragVerfasst am: 28.11.2017, 18:01
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Dein Gott ist, das alles allen anderen ein Gott ist.

Ist schon blöd, wenn man meint ein überwiegend säkulares Umfeld zu haben, und dann kommt da einer mit einer anderen Deutung .... und schon wird man mit den heutigen modernen Formen von Religion/Götter konfrontiert.

Den Boten anzumachen ist auch nicht so hip, der Nächste könnte schon folgen.

Den Boten? Geschockt

Achtung, Pflichtkalauer: Dann kann man deine Posts doch als Götterspeise eines Götterboten betrachten Smilie

#56:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 28.11.2017, 18:09
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Dein Gott ist, das alles allen anderen ein Gott ist.

Ist schon blöd, wenn man meint ein überwiegend säkulares Umfeld zu haben, und dann kommt da einer mit einer anderen Deutung .... und schon wird man mit den heutigen modernen Formen von Religion/Götter konfrontiert.


Wenn Du ernst genommen werden willst, solltest Du einfach mehr bieten als Neid und Missgunst. Es reicht doch schon aus, dass andere Menschen in "was auch immer" Freude, Erfüllung, Erholung, Zerstreuung o.ä. finden, um von Dir als religiös betitelt zu werden.

#57:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 28.11.2017, 18:46
    —
Kramer hat folgendes geschrieben:
Es reicht doch schon aus, dass andere Menschen in "was auch immer" Freude, Erfüllung, Erholung, Zerstreuung o.ä. finden, um von Dir als religiös betitelt zu werden.

Und, wenn? Die negative Bewertung dieser "Betitelung" stammt von mir?

Religion ist für mich der way of life, das, worum/wofür 'ein Tanz aufgeführt wird'. Die Frage ist ob man um eine (temporäre) Illusion, um das Nichts, tanzt. Das würde den Tanz, die Religion, abwerten.

#58:  Autor: zelig BeitragVerfasst am: 28.11.2017, 19:10
    —
Die Jakob-Erzählungen sind wunderschön poetisch und tiefgründig. Wollte ich nur mal einwerfen. Ist OT. Bin schon wieder weg. : )

#59:  Autor: Kramer BeitragVerfasst am: 28.11.2017, 19:58
    —
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Kramer hat folgendes geschrieben:
Es reicht doch schon aus, dass andere Menschen in "was auch immer" Freude, Erfüllung, Erholung, Zerstreuung o.ä. finden, um von Dir als religiös betitelt zu werden.

Und, wenn? Die negative Bewertung dieser "Betitelung" stammt von mir?


Auch wenn Du die negative Konnotation nie explizit äusserst, ist sie doch deutlich zu erkennen. Das ergibt sich auch aus dem Umstand, dass Du das in einem religionskritischen Umfeld tust.

#60:  Autor: sehr gut BeitragVerfasst am: 28.11.2017, 20:14
    —
fwo hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:
Korra hat folgendes geschrieben:
sehr gut hat folgendes geschrieben:

»Dann legte Jakob ein Gelübde ab: "Wenn Gott mir beisteht und mich auf meiner Reise behütet, wenn er mir Nahrung und Kleidung gibt und ich wohlbehalten zu meiner Familie zurückkomme, dann soll Jahwe mein Gott sein.«
(1. Mose 28:20, die Bibel)

Und wenn nicht? Dann sucht er sich einen anderen Gott oder was?

Wie oft gehst du zu einem Bäcker der dir kein Brot geben kann?
Bäcker=Brot, "Gott"=Leben. Kein Brot kein Bäcker, kein Leben kein Gott.

@sehr gut
Aber dieses ""Gott"=Leben" an dieser Stelle kam von Dir und da muss keiner folgen.

Ansonsten hat die Instanz Gott, auch wenn es der Gott eines anderen ist und diese Attribute erst durch diesen anderen entstehen, immer einige Attribute, ohne die er kein Gott ist.

Da solltest Du schon mal etwas mehr ins Detail gehen, damit man Dir folgen kann.

Im Fall Jakob ging es um praktische, notwendige Dinge (Basics, nicht Metaphysik) die 'etwas' für jemanden zu einem "Gott" machten.

Mensch würde aber (hoffentlich) nicht bei Basics stehenbleiben, der sucht dann etwas was ihn antreibt, möglichst auch begeistert. Auch ein Zwang kann als Antrieb dienen, begeistert aber nicht - deshalb bleiben manche Menschen lieber beim Zwang statt ohne Antrieb dazustehen, denn Antrieb ist Leben.

Das was Mensch als Antrieb erwählt bezeichne ich als "Gott"(deshalb auch Gott=Leben). Ob das erwählte auch fähig ist Mensch (zuverlässig) Antrieb zu geben oder eine temporäre oder Null-Nummer ist das ist jetzt die scheidende Frage ob ein Gott ist oder nicht.



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